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gerade bei dieſem Anlaß wieder er⸗ ſchien, erregte ungewöhnliches Aufſe hen. Neulich ſtahlen die Schmugg ler von Valenciennes, die bekanntlich ihren Schleichhandel meiſt durch Hunde betreiben, die Lieblings-Dogge eines Küraſſiers der dortigen Beſazung. Als das Thier genugſam abgerichtet ſchien, wurde es über die Grenze nach Bel gien und von dort mit einer reichen Ladung Tabak zurük geſchikt. Statt aber zu ſeinem neuen Herrn zu gehen, eilte der Hund in die Kaſerne, wo man ihn bexrzlich empfing und ſeine werth volle Ladung mit lautem Jubel ver⸗ theilte. Ueber den Verbrauch und die Ertraͤgniſſe der Fleiſchereien zu Paris liefert das Journal du Commer- ce folgende intereſſante Daten. Aus 40 Departements werden jährlich 72,000 Ochſen, 16,000 Kühe, 72,000 Kälber und 560,000 Hammel nach Paris ge⸗ ſchafft. Der Ankaufspreis dieſer Thiere berechnet ſich auf 42,584,000 Fr.; bie Acciſe und die verſchiedenen andern Ko ſten, jedoch mit Ausſchluß allen Ar⸗ beitslohnes, auf 5,525 200 Fr. Man gewinnt von diefen 420,000 Stüken Vieh 77,080,000 Pfund Fleiſch, welche für 41,515,200 Fr. verkauft werden. Der Ertrag der Häute berechnet ſich auf 4,860,000 Ft.; jener des Talges auf 4,025,200 Fr.; jener der ſogenann ten S erertikel auf 1,394,000 Fr. Erſtau iſt, daß von dieſer lezteren umme auf Kazenfutter allein, als welches gewöhnlich Herz, Lungen und Gekrös der Thiere gekauft werden, 325,000 Fr. kommen, abgeſehen davon, daß auch noch für 36,000 Fr. Kazen⸗ futter von der Banlieue von Paris ein gebracht wird! Der Verkauf der Zun gen berechnet ſich auf 176,000 Fr., je⸗ ner der Füße, welche auf Klauenfett, Horn und thieriſche Kohle benuzt wer den, auf 165,440 Fr. Die Achillesſeh⸗

wie die Eingeweide, die der Salten Fabrikation als Vaſis dienen, werden den Fleiſcherfungen überlaſſen. Das Blut, welches jährlich für 28,000 Fr. an die Zukerraffinerien abgegeben wird, dient zugleich mit dem Ertrage meh rerer anderen kleineren Artikel zur Be ſtreitung der Adminiſtrationskoſten des Syndikates. In Summa ergibt ſich ein Ertrag von 52,135,840 Fr., und rech net man hievon den Ankaufspreis und die übrigen Koſten ab, ſo bleibt für das Fleiſchergewerbe zu Paris ein jähr licher Gewinn von 4.024,640 Fr. Da nun Paris 500 Fleiſcher zählt, ſo kom men auf jeden derſelben im Durch ſchnitte jährlich 8094 Fr. Gewinn, wo⸗ von jedoch die Koſten der Miete, des Patentes und des Betriebes abzuzie⸗ hen kommen. Neulich wurde ein Portier vor Gericht zu einer Strafe von 5 Franks verurtheilt, der ſich ge⸗ weigert hatte, einen Bewohner des Hauſes die Thüre zu öffnen, weil die⸗ ſer bei der Aufforderung dazu nicht geſagt hatte:Wenn Sie die Gefäl ligkeit haben wollen. Ein Lord ſoll kürzlich in einem Londoner Spiel hauſe gegen 400,000 Thaler gewonnen haben, wie die engliſchen Zeitungen erzählen. Auch in Paris iſt es in einigenguten Geſellſchaften Mode, ſebr hoch zu ſpielen, ſo daß oft an ei nem Abende an einem Whiſttiſche 60 bis 80,000 Fr. verloren und gewonnen werden. In den lezten Tagen wur⸗ de in Paris eine neue dreiaktige Oper von Scribe und Auber zum Erſtenmale aufgeführt: Sie heißt:die Geſand tin; das Sujet ſoll, wenn auch nicht ganz neu, doch ſehr unterhaltend, die Muſik dagegen beſonders friſch und me lodienreich ſei. Mehrere Nummern fan⸗ den außerordentlichen Beifall, und die ganze Oper wurde ſehr günſtig auf genommen. Die Handlung ſpielt in

nen, die auf Leim benuzt werden, ſo

Deutſchland. Ein anſehnkicher Han