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de eind(nicht ein g) mit Enſemble. Das ungariſche National- Vasdedeux, das in den Zwiſchenakten von Hrn. Abe⸗ les und Dem. Ochſinger getanzt wur⸗ de, war ſehr amüſant und ward auch mit großem Beifalle aufgenommen. Am 26. gab man zum erſtenmal:Die Gleichheit der Jahre. Poſſe mit Ge ſang in vier Abtheilungen von J. Ne⸗ ſtroy. Jede dieſer vier Abtheilungen hatte einen beſondern Titel und in jeder ließ ſich Reſtroy's Geiſt nicht verken⸗ nen. Das genüge ſtatt jeder andern Beurtheilung. J. Minderleeb.

Wien.(22. April.) Das k. k. Hofburgtheater ward am Oſter⸗ montage wieder eröffnet. Es ward an dieſem Tage Deinhardſtein's allerlieb⸗ ſtes LuſtſpielGarrik in Vriſtol ge⸗ geben, und das Publikum verſammelte ſich, da ihm die Kunſtgenüſſe dieſes Theaters durch den Tod des allgelieb⸗ ten Kaiſers ſchon ſo lange entzogen waren, ſehr zahlreich. Dienſtag den 21. ſahen wir auf dieſer Bühne Miles⸗ ville's:Elle est folle, unter dem TitelWahn und Wahnſinn von Lem⸗ bert bearbeitet. Die Darſtellung läßt nichts zu wünſchen übrig, und wenn dieſe Piece nicht allgemein an⸗ ſpricht, ſo können wir weder den Künſt⸗ lern, die darin beſchäftiget ſind, noch dem talentvollen Bearbeiter die Schuld beimeſſen, welche ſchon im Stoffe ſelbſt zu liegen ſcheint, und wir können nur bedauern, daß das vereinte Streben ſo vieler bewährten Kräfte nicht auf ein günſtigeres Sujet verwendet ward. Das ſelbe Schauſpiel ging Mont. den 20. im Tyeater in d. Joſeph⸗ ſtadt in die Szene, von Hrn v. Stu⸗ benrauch bearbeitet, einem jungen Man⸗ ne, der durch ſeine(wie uns dünkt) er⸗ ſte dramatiſche Arbeit ſich als einen hoff⸗ nungsvollen, vielverſprechenden Schrift⸗ ſteller zeigte. Die Mitwirkenden lie⸗ den es auch da nicht an Fleiß und An⸗

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ſtrengung fehlen, und der Erfolg war verhältnißmäßig zu den geringeren Kräften, mit denen dieſes Inſtitut im Vergleiche mit dem k. k. Hofburg⸗ theater begabt iſt, günſtig. Das neue Volkslied, welches Montags in allen Theatern abgeſungen wurde, ſoll Herrn v. Holtey zum Verfaſſer ha⸗ ben. Wir glauben nicht vorlaut zu ſein, wenn wir an dieſem Gerüchte zweifeln. Denn ohne das Dichtertalent Hrn von Holtey's geringe zu achten, iſt es doch nicht denkbar, daß Oeſter⸗ reich eines aus ländiſchen Sän⸗ gers bedürfe, die Gefühle auszudrü⸗ ken, die jeden Unterthan des Kaiſer⸗ reichs durchglühen. Mad. Laura de Bach und Hr. Guerra rivaliſiren mit ihren Kunſtreitergeſellſchaften, doch wird Guerra in dieſem Krieg den Sieg davontragen und Laura wird ihm den Lorbeer überlaſſen müſſen. Adiaphoros.

Paris. Die neue Oper von Scribe und Auber,das eher⸗ ne Pferde iſt vor kurzem mit dem größten Bei falle zum erſten Male auf⸗ geführt worden. Es iſt ein prächtiges Thier, dieſes Pferd, denn es hat nach Seribe die Eigenſchaft, den Mann oder die Frau, welche es beſteigt, in den Himmel zu tragen. Das iſt ſo wahr, daß die Szene iſt, nicht zu vergeſſen, in China bei Pekin der unbezähmbare Renner erſt vor kurzem einen jungen Bauer, Panko, ent führ⸗ te, der von einer jungen Bäuerin, Peki, geliebt wird, welche wiederum ein alter Mandarin, Tſing Sing, liebt der bereits mehr oder minder von drei Frauen geliebt wird, und der das Recht hat, als Mandarin, ſich noch eine vierte zu nehmen. Der junge Erb⸗ prinz nun, der in das fragliche Dorf kommt, ſucht eine Schöne, die er ge⸗ ſehen oder von der er geträumt hat, und in die er gauz und gar verllebt