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den die Jeſulten in der Revolution dort vermauert haben ſollten. Man ſtellte wirklich Nachforſchungen an, und nach langem Suchen fanden die Arbei— ter eines Abends einen hölzernen Ka— ſten in einer Mauer. Da es aber ſchon zu ſpät war, um die Arbeit for tzuſe⸗ zen, verſchob man dies bis zum andern Morgen. In der Nacht indeſſen begaben ſich drei Arbeiter heimlich dahin, und brachen den Kaſten heraus, ſo daß man am andern Morgen nichts mehr fand, weder einen Schaz noch ein Schazkäſt⸗ lein. Jezt verbreiteten ſich die aben⸗ teuerlichſten Gerüchte über die enor— men Summen welche der Kaſten ent—⸗ halten haben ſolle. Indeſſen kan man dieſen nirgend finden. Man hat den Raum in der Mauer abgeſchäzt, wo der Kaſten ſtand, und dabei gefunden, daß, wenn derſelbe voller Gold geweſen wä⸗ re, er 15— 4,600,000 Fr. enthalten ha—⸗ ben würde. Wahrſcheinlich wird aber wohl Silber dabei geweſen ſein, was die Summe bedeutend reduzirt. P.
Paris. Das Pariſer Zuchtpo⸗ lizeigericht hatte am 6. Jan. über eine Anzahl luftiger Patrone zu entſchei— den, die der Verlezung des Geſezes gegen die Vereine angeklagt waren, indem ſie ſich, an der Zahl 60, in ei⸗ nem Weinhauſe verſammelt hatten, um zu eſſen, zu trinken, und ſich die Sor— gen zu vertreiben. Ihr Verſammlungs— ſaal wurde von ihnen„die Hölle“ ge— nannt: der Verein nannte ſich„Ge⸗ ſellſchaft der guten Teufel“, und jedes Mitglied führte den Namen eines Teu— fels, wie Luzifer, Velzebub, Aſtaroth, Moloch de. Es wurde nachgewieſen, daß der Saal auch andern Perſonen nicht verſchloſſen war, und ſie ſich von der Politik ſo fern hielten, daß ein hatnäkiger Teufel, welcher auf dem Singen der Pariſienne beſtand, aus
dieſer Unterwelt fortgewieſen wurde. Der Hauswirth gab ihnen das Zeug⸗ niß, daß ſie gut tränken und eben ſo gut zahlten. Das Gericht ſprach, troz des Staatsavwalts, die angeklagten Teu fel frei. 8 Baſel. Bei Vaſel klopfen wie— der Wöl ſe an und verlangen Winter- quartiere; ſie ſind ſtandesgemäß em⸗ pfangen und ſchon mehrere erlegt wor⸗ den. F. Paris. Hier ſizen dermalen 12 Herausgeber politiſcher Blätter im Ge— fängniſſe, nämlich vom National 4, von der Tribune 2, von der Quoti— diene 1, von der France 1, von der Revue de Paris 1, von der Gazette des Ecoles 1, von dem Album Anek dotique 1. Drei andere werden dem nächſt nachfolgen. B. München. Die königl. Regie⸗ rung des Iſarkreiſes macht in einer Verordnung vom 6. Jan. d. J. aber⸗ mals aufmerkſam, wie nothwendig es ſei, bei Ankauf von Würſten die mög⸗ lichſte Vorſicht zu gebrauchen, indem faſt in jedem Jahre Vergiftungen durch ſelbe vorkamen. D
Madrid. In Spanien herrſcht unter dem Militär die merkwürdige Sitte, daß in der Chriſtnacht die Of— fiziere jeder Kompagnie den Soldaten eine Mahlzeit geben, und dabei an der Tafel aufwarten. Es iſt eine Ueberliefe— rung der alten Saturnalien; die Sol— daten machen Reime, in denen ſie ih re Offiziere loben, oder auch mit hu⸗ moriſtiſcher Freimüthigkeit durchziehen.
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Paris. Da in neuerer Zeit Mordthaten und Diebereien häufiger als je vorkamen, hat Hr. Gisquet der Polizei befohlen, eine allgemeine Gau⸗ nerjagd anzuſtellen, deren Reſultat die Ergreifung von ungefähr 200 Per⸗ ſonen war. 8 B.
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