184) aöglichst vollkommene

Wee Lampen

und ocht.

Hierzu muß natürlich der Docht so vorgerich tet sein, daß in dem kleinen Gasapparat das damit entwickelte Oelgas vollkommen mit weißer Flamme verbrennen, was aber durch die rohen baumwollenen und gewichsten Dochte nie vollig und ohne Nachtheil geschehen konnte. Denn wäh rend man in Folge des damit erzeugten, bald matt und dunkel werdenden Lichtes veranlaßt wird, den Docht zu lang aus der Lampe heraus zuziehen und oft abzuputzen, verbrennt derselbe nicht nur viel zu schnell, sondern es wird auch bei gelbem flackerndem Lichte eine Menge unbe⸗ nutztes Leuchtgas als das Zimmer schwärzender Rauch verloren. Aber die hierzu erfundenen,

nach physikalisch⸗chemischen Grundsaͤtzen fabricirten Spardochte entsprechen dem Zwecke vollkommen, wofür die Empfehlung des verehrlichen Gewerbvereins in Berlin und der schon weit verbreitete Absatz bürgt. Denn man kann dadurch im Vergleich mit den alten Dochten ein viel stärkeres, ganz weißes, nicht rauchendes, dem Auge wohlthätiges Licht erzeugen und viel Oel ersparen, wobei sie nach 6 bis 8 stündigem Brennen kaum einmal abge⸗ putzt zu werden brauchen, daher viel länger an⸗ halten, im Preise billig sind und somit bedeuten⸗ de Vortheile gewähren, welche man gegen die schlechten Dochte umsonst hat.

Diese ächten, mit der Chiffre des Erfinders versehenen Spardochte nicht zu verwechseln mit den unbrauchbaren Nachgemachten sind nebst Gebrauchsanweisung zu haben bei

Herrn J. G. Appel in Gießen.

Druck und

Verlag der G. D. Brühl' schen Buch⸗ und Steindruckerei in Gießen.

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