e) große silberne Medaille, d) kleine silberne Medaille, 00 ehrenvolle Erwähnung.
Sämmtliche ausgestellte Gegenstände werden von der Ausstellungskommission mit einem Zettel versehen, worauf Namen und Wohnort des, Verfertigers, sowie auch die Angabe, ob dieselben zu verkaufen, bemerkt sind. In. f 99
Mitglieder des Vereins haben fur sich und ihre Familie, sowie Einsender von Gegenständen, für die Dauer der Ausstellung freien Zutritt in dieselbe. Außerdem werden an Gesellen und Lehrlinge, welche in Folge ihres Gewerbes Juteresse an der Ausstellung haben können, auf schriftliche Empfeh⸗ lung ihrer Meister Freikarten abgegeben. a
Von denjenigen, die nicht Mitglieder des Vereins sind, wird ein noch zu bestimmendes Ein— trittsgeld erhoben. g 11.
Verkaufte Gegenstände können vor beendigter Ausstellung nicht abgeholt werden. 12
.. a Wo möglich soll eine gewisse Anzahl der ausgestellten Gegenstände ausgewählt und mit densel⸗
ben eine Verloosung veranstaltet werden. In diesem Falle werden die naheren Bestim mungen der Verloosung bekannt gemacht werden. f
Die rege Theilnahme, deren sich die beiden früheren von dem Gr. Gewerbverein veranstalteten Industrieausstellungen im Allgemeinen zu erfreuen hatten, berechtigt zu der Hoffnung, daß auch die nächste Ausstellung eine recht zahlreiche Mitwirkung von Seiten der Fabrikanten und Gewerb⸗ treibenden des Großherzogthums zur Folge haben wird. Da indessen die Erfahrung gelehrt hat, daß ein großer Theil des gewerbtreibenden Publikums noch immer nicht den Zweck aus dem richti⸗ gen Gesichtspunkte betrachtet, welchen der Verein bei seinen Ausstellungen im Ange hat, so hält man es für angemessen, hier insbesondere zu bemerken, daß dieser Zweck nicht bloß darin besteht, ein möglichst getreues Bild der vaterländischen Industrie zu liefern, um dem Zustand einzelner Ge⸗ werbszweige kennen zu lernen und hieraus Veranlassung zu nehmen, durch Ergreifung zweckdien⸗ licher Maaßregeln auf Verbesserungen hinzuwirken, sondern daß der Verein auf diesem Wege auch dem Gewerbtreibenden Gelegenheit verschaffen will, das Publikum von seinen Leistungen zu uͤberzen⸗ gen und dadurch einen schwunghafteren Betrieb seines Gewerbes zu erzielen. Es ist deßhalb der Wunsch des Vereins, daß jede, wenn auch nur einfache Arbeit, die jedoch durch geschickte, solide und geschmackvolle Ausführung die Leistungen ihres Verfertigers beurkundet, voer alle solche Pro⸗ dukte, welche durch vorzüglich gute und vollkommen reine Darstellung jeden an sie zu machenden An⸗ forderungen entsprechen, unter die ausgestellten Gegenstände aufgenommen werden sollen.
Indem der Unterzeichnete dem gewerbtreibenden Publikum die vorbemerkten Gesichtspunkte zur gefälligen Beachtung empfiehlt, ersucht er sämmtliche Fabrikanten und Gewerbtreibenden des Groß⸗ herzogthums angelegentlichst, nach Kräften die Absichten des Vereins in Bezug auf die nächste Ge— werbausstellung zu unterstützen.
Deer t i den
Eckhardt.
Nößler. ———
Bekanntmachungen sitze des Pfandgegenstandes wiberspricht deßhalb
dem Fortbestand der Forderung und der, zu deren i Sicherheit constituirten Hypothek, und es werden Edictalladungen. daher auf seinen Antrag alle diejenigen, welche —— aus jener, am 15. Januar 1785 errichteten 198) Auf der dem Georg Philipp Laub Schuldurkunde Ansprüche machen wollen, aufge⸗ zu Niederohmen zustehende Hofraithe fordert, diese sogewiß binnen 60 Tagen a dato 9 3% 80 Klftr. Wohnhaus dahier anzuzeigen und zu begründen, gegenfalls haftet nach dem Pfandbuch für die Gemeinde jene Urkunde für mortificirt erklärt und der Ein⸗ Niederohmen eine von Wilhelm Kleeberger das, trag im Pfandbuch gelöscht werden wird. bei Frau Verwalter am 15. Januar 1785 Grünberg den 25. August 1841. contrahirte Darlehnsschuld von 25 fl., welche Großh. Hess. Landgericht das. angeblich schon längst getilgt sein soll. Der Be— Krea fit.
Hierzu eine Beilage.
GRW SS
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