bestehend in dem Mühlenbau, Scheuer und Stal⸗ lung nebst dem sämmtlich vorhandenen laufenden Mühlengeschirr von zwei Mahlgängen, auf den Abbruch gegen baare Zahlung oͤffentlich meistbie⸗ tend auf dem Hof Appenborn versteigt werden, wozu man Steigliebhaber einladet.

Rabenau den 9. März 1838.

Der Freiherrl. v. Rabenauische Rentmeister. W. Engel.

25) Zum Brennholzbedarf für das Großh. Provinzialcommissariat dahier, wird eine Lie⸗ ferung von 30 bis 35 Stecken Buchen⸗Scheidholz künftigen Mittwoch den 25. April l. J., des Vormittags um 10 Uhr, an wenigstfordernde Lieferanten in öffentlicher Versteigerung veraccor⸗ dirt werden.

Zugleich sollen für das Entbindungs-Haus dahier 45 Stecken dergleichen Brennholz im näm⸗ lichen Termin auf gleiche Weise veraccordirt werden.

Alle zu solcher Lieferung geneigten Holz händler sind hierdurch eingeladen, im Canzlei⸗ Gebäude des Großherzoglichen Provinzialcommis⸗ särs dahier sich alsdann einzufinden, und gegen billige Forderungen, Abschluß des Accords gegen annehmliche Bedingungen gewärtig zu seyn.

Gießen den 27. März 1838.

Freitag den 6. April um 9 Uhr, soll in dem Domanialwald des Reviers Schiffenberg, nachstehendes Holz oͤffentlich verkauft werden:

2 Stecken Eichen- und Birken Prügel,

23)

50 Nadel⸗-Prügel, . Nadel ⸗Stock, 100 Gebund Eichen- Neiser, 15250 Nadel⸗ 2100 Dorn⸗ und

1600 Stück Bohnenstangen.

Die Zusammenkunft ist auf dem Watzenbör⸗ ner Weg, an der Sandkaut.

Der Nevierförster v. Bu seck.

zeige, daß bei mir for end eine Auswahl von Möbeln, als: Sophaä, Stühle, Armsessel, Sekretäre, Kommode, Theetische, Bettladen und Arbeitstische fertig zu haben sind, welche sich durch ihre geschmackvolle Fagon, so wie durch billige Preise auszeichnen, und für deren Güte ich garantire.

Gießen den 13. März 1838.

H. Hoch stätte r, wohnhaft an der Kirche.

21) Ich mache a die ergebenste An⸗

. HDDD

Mligcellen.

Die Obstbaumzucht zu eigentlichen land wirthschaftlichen Iwecken. (Fortsetzung.)

Da man im Frübjahre noch weichen und lockern Boden hat, mithin die Pfähle sich ohne besondere Schwierigkeit in die Erde bringen lassen, so ist es am Besten, wenn man jedem Okulanten gleich einen Pfahl gibt, woran das Reis, wenn es eine gewisse Höͤbe erreicht hat, befestigt wird. Ihre spätere Behandlung ist

gleich den übrigen. Fernere Behandlungsart der Kopulirten. um gute hochstämmige Baͤume zu ziehen, muß man alle Seitentriebe wegnehmen und nur stärksten und gesundesten Trieb läßt man

ben

ungehindert aufwachsen; muß ihn aber, im Falle er entweder nicht stark genug ist, um sich selber zu halten, oder eine schiefe Richtung und krum⸗ mes Wachsthum zeigt, an einem Pfahle befesti⸗ gen. Die in diesem letzten Jahre gewachsenen Seitentriebe, wenn sie nicht zu stark sind, so daß sie mit dem Haupt- Trieb um den Nang streiten, läßt man ruhig fortwachsen, weil sie viel zur Verstärkung des Stammes beitragen. Weitere Behandlung in den folgenden Jahren überhaupt. Im dritten Frühjahre werden nun alle, oder wenigstens ein sehr großer Theil von den Bäumen eine solche Höhe erreicht haben, daß man ihnen auf 6 7 Schuh Höhe den Gipfel wegschueidet, damit sie die Krone bilden. (Fortsetzung folgt.)