Jagdverpachtung i m 5 Forste Burggemuͤnden.

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Die mit dem 15. Februar 1839 leihefällig werdenden hohen und niederen Allein- und Kop⸗ peljagden in den Feld- und Waldgemarkungen von Niederohmen, Wettsaaßen, Kirsch⸗ garten und Merlau, Ilsdorf, Flenßun⸗ gen, Lehnheim, Stangenrod, Atzenhain, * Groß⸗ und Kleinlumda und Bernsfeld, Reviers Niederohmen, sollen

Freitags den IX. December d. J., Vormittags 10 Uhr, im Gast⸗ Haus zum wilden Mann zu g Grünberg,

auf anderweitige zwölf Jahre, unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Be⸗ dingungen, verpachtet werden.

Es können nur bekannte, rechtliche Leute als Jagdpächter zugelassen werden, von denen eine vorschriftsmäßige Benutzung der Jagd zu ö erwarten steht; keine solche, die sich bereirs Jagd⸗

vergehen schuldig gemacht, keine Fisch⸗, Krebs⸗ oder Waldfrevler, keine Leute ohne Vermögen ö oder solche, die durch die Jagd ihr Gewerbe ver⸗ 0 nachlässigen, und in ihrem Nahrungsstande zu⸗ 5 rück kommen würden. 1 Diejenigen Personen, deren Qualification hiernach nicht notorisch vorliegt, haben sich hierüber binnen I Tagen bei dem unter⸗ 9 zeichneten Großherzoglichen Forstinspector genü⸗ gend auszuweisen. Nachgebote werden nicht angenommen; jedoch

bleibt die Genehmigung Großherzoglicher Ober⸗ Forstdirection ausdrücklich vorbehalten. Burggemünden den 30. October 1838. Der Forstmeister Win heim.

101) Grundrenten-Versteigerungen z u Kirchgöns, Pohlgöns und Großenbuseck.

Die Freiherrlich von Milchling'schen Grund⸗ Nenten sollen 1. zu Kirchgöns, in 28 Malter Korn und 28 Malter Gerste bestehend, Dienstag den 27. November, Vormittags um 11. Uhr, im Gasthaus zum Stern zu Kirchgöns; sodann 2. zu Pohlgöns, in circa 24 Malter Korn und 24 Malter Gerste bestehend, an demselben Tage, Nachmittags um 2 Uhr, in der Wohnung des Herrn Fetten zu Pohl⸗ göns; und 3. z u Großenbuseck, in 20 Malter Wai⸗ zen, 26 Malter Korn, 44 ½¼ Malter Gerste und 20 Malter Hafer bestehend, Freitag den 30 November, Vormittags um 11 Uhr, in der Wohnung des Hrn. Gastwirths Schad zu Großenbuseck, unter den vor den Versteigerungen bekannt zu machenden Bedingungen, meistbietend versteigert werden. Treis a. d. Lumda den 19. Novbr. 1838.

W. Fischer. 104) Eine gesunde Säugamme wird unter

vortheilhaften Bedingungen gesucht. Das Nähere bei der Expedition dieses Blattes.

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Miscellen.

1 Beste Behandlung der Spalier, be⸗ sonders der Pfirschenbaͤume. Herr Sieleu, Gärtner des Schlosses zu Praslin, beobachtet bei seinen Spalierbäumen

folgendes Verfahren: Er zieht die Bäume aus zwei Hauptästen; anstatt aber, daß sonst ihre Zweige unter einem

Winkel von 45 Grad geneigt werden, neigt er sie unter einem Winkel von 60 bis 75 Grad ge⸗ gen den Horizont. Wenn die Bäume gepflanzt sind, bleiben sie unverandert; gegen das Früh⸗ Jahr hingegen, bevor sich die Blüten entwickeln, nimmt er mit einem sehr scharfen Messer alle Knospen hinweg, bis auf vier Stück, die nach der Länge eines jeden Zweiges liegen, und zwar die ersten unten, etwa um den vierten Theil der