weinigte, recht angenehm schmeckende Fleisch löst sich rein vom Stein; die Vegetation des Baums ist ziemlich kraͤftig, die Tragbarkeit, wenn auch nicht immer strotzend, ist doch fast jährlich ziem lich reichlich. Wie alle Pflaumen, verlangt auch diese guten Boden und gedeckte Lage, ist zu Hoch Stämmen und Zwergen gleich dienlich. Es giebt wohl noch recht gute spätere Pflaumen, allein sie verlieren von ihrem Werthe durch die zu häufige Konkurrenz dieser Früchte.

Am Schwersten kommt es mir bei den Trau⸗ ben an, eine alleinige Auswahl zu treffen. Viele Reben leiden leicht durch die Kälte, und mehrere sind nicht reichlich tragbar, diese taugen alle nicht, wenn sie auch noch so vorzüglich wären. Eben⸗ falls müssen die ausgeschlossen werden, welche in unserm Klima nicht alle Jahre vollkommen reif werden. Ich wähle daher aus meinem Ka taloge den grünen Silvaner, diese Nebe hat mächtige, starke Triebe, die jeder Winterkälte trotzen, die Blätter sind groß, dick, steif und dunkelgrün. Die Trauben sind ziemlich groß und stehen sehr gedrängt; ihre Beeren sind mäßig groß, etwas gelblichgrün von süßweinsauerlichem Geschmacke. Die Tragbarkeit ist so groß, daß die Rebe oft mehr Trauben, als Blätter hat, auch setzt er selten ein Jahr aus.

Da der Wallnußbaum sich sehr ausbreitet und um sich her Alles verdrängt, so gehört er nicht in Gärten, worin gutes Obst erzogen wird, höchstens noch kann man ihn am Nande derselben, gegen Nord-Ost anbringen, daß er die rauhen Winde abhalte und dem Garten eine gedeckte

Sein Platz ist auf offentlichen Or⸗ ten, Viehtriften, an Waldrändern und in Alleen. (Schluß folgt.)

Lage giebt.

Anekdote.

Ein französischer Soldat, der sich einige Zeit im vorletzten Kriege in Magdeburg aufgehalten hatte, kam nach Glogau in Garnison. Dort fand er einen sächsischen Soldaten, den er öfters auf der Violine spielen horte. Das Instrument gesiel ihm so wohl, daß er den Sachsen bat, ihm darin Unterricht zu geben. Beide wurden einig, und der Schüler besuchte seine Stunden sehr regelmäs sig. Wenn ihm etwas schwer einging, so sagte er gewöhnlich zu seinem Lehrmeister:O, das viel schwer, du Schafkopf. Die haufige Wieder holung dieses Schimpfwortes verdroß endlich den Sachsen, er legte die Violine nieder, und wollte nichts mehr mit dem groben Lehrlinge zu thun haben. Der lernbegierige Franzose war darüber sehr betrübt, und suchte die Ursache zu erforschen. Warum sie bös gut Schafkopf? fragte er, indem er ihn bei der Hand ergriff. Es kostete viele Mühe, ehe ihm der Gefragte begreiflich ma⸗ chen konnte, daß das Wort Schafkopf ein garsti ges Schimpfwort sey. Er erschrack heftig darüber, und es fand sich jetzt, daß er dieses Wort in Magdeburg gehört, ein besonderes Wohlgefallen daran gefunden, und es mit mon cher ami ohn⸗ gefahr gleichbedeutend gehalten hatte.

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ere ee eee erer eee eee, Fruchtpreise:

Städte.[Gemäs] Walzen[ Korn Gerste] Hafer J Erbsen[ Linsen 8 kr. Pf. fl. kr. Pf.) fl. kr. J Pf. fl. kr. Pf. fl. kr. Pf fl. kr. Mann z das Malter11 1 4214 Fralfsrft 1*1 41 Gießen 17 7 3011651 41 1 Grünberg n 2 B

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