aber diese Uebereinkuͤnfte mehr zu sichern, wird es zweckgemaͤß seyn, wenn sich die Gewerbe⸗ treibenden einer Conventionalstrafe unterwerfen und ihre Uebereinkunft bestaͤtigen lassen, wozu

ich auf Anstehen bereit bin.

Die ganze Maasregel bezweckt den Vortheil der Unterthanen selbst, weßhalb wohl nicht leicht Jemand der Sache entgegen sein wird; woͤre dieß aber wider Vermuthen der Fall, so haben Sie mir davon alsbald Nachricht zu geben. f

Die Rechner der Gemeinde-, Kirchen- und sonstiger offentlichen Cassen sind anzuwei

sen, sich streng an die bestehenden und schon seither befolgten Verordnungen, bezuͤglich der Ein nahme und Ausgabe der verschiedenen Geldsorten zu richten. 8

Auch den Landleuten Ihrer Buͤrgermeistereien werden Sie eroͤffnen, daß von vielen Stadtbewohnern schon jetzo der Thaler Preussisch ꝛe. Courant mit seinen Unterabtheilungen nur zu 1 fl. 45 kr. angenommen werde, weßhalb sie sich vor Schaden zu huͤten und dahin zu sehen haͤtten, daß sie bei ihren Verkäufen, sowohl auf Maͤrkten als auch sonst, nicht durch Annahme des Thalers Preussisch ꝛc. Courant zu 1 fl. 48 kr. einen Verlust erlitten.

Von dem Resultate Ihrer Bemuhungen in dieser Angelegenheit, erwarte ich, unter Anschluß der etwa aufgenommenen Uebereinkuͤnfte, binnen 4 Wochen berichtliche Anzeige.

K. Ch. Kone

Bekanntmachungen.

1) Muͤhleverpachtung im Kreise Alsfeld.

Die zu dem Freiherrlich von Schenckischen HofgutSorge gehörige, oberschlächtige Mühle mit zwei Mahlgängen und einem Schlag⸗ gang, soll Donnerstag den 1. Februar 1838, Mittags 141 uhr, auf 3 12 Jahre an Ort und Stelle öffentlich verpachtet werden. Die näheren Bedingungen sind schon vor der Ver⸗ pachtung, entweder mündlich oder in frankirten Briefen, bei dem Freiherrlich v. Schenckischen Förster Fay in Burggemünden zu erfragen.

1359) Der Oeconom Stegmann zu Hof⸗ Glaubzahl läßt folgende Gegenstände an den nach⸗ bemerkten Tagen öffentlich meistbietend gegen gleich baare Zahlung auf dem Hofe Glaubzahl ohnweit Nidda versteigern, wozu hiermit Kauf⸗ liebhaber mit dem Bemerken eingeladen werden, daß die Versteigerung an jedem Tage Morgens 8 Uhr beginnt.

Montag den 12. Februar 1838, bedeutende Quantitäten Heu, Stroh, Kartoffeln und Dünger.

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Dienstag den 13. Febr. 1838, 3 vierspän⸗ nige Ackerwagen, 5 Pfluge, 2 Eggen, vollständige Brennereigeräthschaften, Nau⸗ fen, Tröge, Scheunen- und Bodengeräthe, Schäferhuͤtte mit Horden und 1 Korbwagen.

Mittwoch den 14. Febr. 1838, verschiedene Meubel und Hausgeräthe, Tische, Stühle, Sopha's, Schränke, Kommode, Kessel und Küchengeräthschaften.

Donnerstag den 15. Febr. 4838, Ochsen, Kühe und Pferde.

2) Mittwoch den 10. Januar des Mit⸗ tags um 12 uhr sollen die Arbeiten zur Erbau⸗ ung einer neuen Schulscheuer und eines Stalles, auf dem Nathhause dahier an den Wenigstneh⸗ menden versteigert werden. Die Nisse, Voranschlä⸗ ge und Steigbedingungen liegen auf dem Bureau des Unterzeichneten offen.**

1. Maurerarbeit, 2. Zimmerarbeit, 3. Dachdeckerarbeit, 4. Schlosserarbeit, 5. Glaserarbeit.

Königsberg am 2. Januar 1838.

Der Bürgermeister Kraus ko p f.