Bekanntmachungen.

47) 31 Protent Dividende, im Gesammtbetrag von 91600 Thlr.

pr. t.

kommen im Jahre 1838 unter diejenigen Theil⸗ haber der Lebens versicherungsbauk f. D. in Gotha zur Vertheilung, welche derselben in oder vor dem Jahre 1833 beigetreten sind.

Indem die unterzeichnete Agentschaft dies zur Kenntniß der Betheiligten bringt, ladet sie zugleich das Publicum zur vermehrten Theilnahme an einer Anstalt ein, welche seit 9 Jahren be— stehend, schon auf nahe an 8000 Mitglieder ge⸗ wachsen ist, für Sterbfälle uͤber 800000 Thlr. ausgezahlt hat und ihren Theilhabern jährliche Dividenden gewährt, wovon die obige die größte ist, welche jemals von einer deutschen Lebens versicherungsanstalt ausgezahlt wurde. Dr. Ban sa.

Hofger.⸗ Advokat in Gießen.

1359) Der Oeconom Stegmann zu Hof— Glaubzahl läßt folgende Gegenstände an den nach— bemerkten Tagen öffentlich meistbietend gegen gleich baare Zahlung auf dem Hofe Glaubzahl ohnweit Nidda versteigern, wozu hiermit Kauf— liebhaber mit dem Bemerken eingeladen werden, daß die Versteigerung an jedem Tage Morgens 8 Uhr beginnt. f Montag den 12. Februar 1838, bedeutende

Quantitäten Heu, Stroh, Kartoffeln und a Dünger. Dienstag den 13. Febr. 1838, 3 vierspän⸗ a nige Ackerwagen, 5 Pflüge, 2 Eggen, vollständige Brennereigeräthschaften, Nau— fen, Tröge, Scheunen- und Bodengeräthe, Schäferhütte mit Horden und 1 Korbwagen.

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Miscellen. Die Raupenvertilgung in Obstgaͤrten.

Der Gärtner Nied in Laybach bedient sich seit mehreren Jahren mit Vortheil eines sehr ein— fachen Mittels zur Vertilgung der Naupen in Obstgärten. Man pflanze nemlich in jedem Obstgar— ten, nach Verhältniß seiner Größe, 1 bis 2, auch 3 bis 4 Stücke des Prunus padus L.(Elsebeere) au. Auf dieser Baumgattung versammeln sich

Mittwoch den 14. Febr. 1838, verschiedene Meubel und Hausgeräthe, Tische, Stühle, Sopha's, Schränke, Kommode, Kessel und Küchengeräthschaften. Donnerstag den 15. Febr. 1838, Ochsen, Kühe und Pferde.

1360) Die Johannes Trieberts Wittwe auf der Herberge zu Inheiden ist Willens, ihre an der Landstraße nach Hungen stehende Hofraithe, bestehend aus einem Wohnhause von 2 Stockwer— ken mit 4 großen Zimmern, 3 Kammern, Küche, 3 Kellern unter dem Hause und einem Speicher, sodann aus einer Ziegel- Brennerei, 2 Pferde— ställen, 5 Schweinställen, Scheuer mit einem Keller, einer Waschküche, worin ein Brunnen be— findlich, dann einem Brunnen vor der Thüre, ferner aus 2 Gärten bei dem Hause und 5 bis 6 Morgen Land, aus freier Hand auf 9 Jahre zu verpachten. Pachtliebhaber belieben sich bei der Eigenthümerin zu melden.

1358) Aus der Casse der Ludewigs- und Luisen⸗ Stiftung können im Laufe des Monats Januar 1838 gegen 7000 fl. zu 4%/ 8aus⸗ geliehen werden, wovon jedoch Capitalien unter 300 fl. nicht abgegeben werden.

Man beliebe sich deshalb an den unterzeich—⸗ neten Rechner dieser Casse zu wenden.

Darmstadt am 10. November 1837.

Balzer, Buchhalter.

48) 500 fl. Vormunds- Geld liegen bei dem Unterzeichneten gegen 4% pCt. zum Aus⸗ leihen bereit, und kann dieses Geld gegen dop⸗ pelte gerichtliche Versicherung jeden Tag in Em— pfang genommen werden.

Allendorf a. d. Lahn am 10. Nov. 1837. Kaspar Volk, Vormund.

beinahe Klaftern befindlichen Papillons und Raupen, spin⸗ nen sich ein und verderben daselbst. Dadurch bekommt zwar der Prunus padus einen Monat lang ein haͤßliches Ansehen, aber die umherste⸗ henden Obstbäume bleiben gänzlich von diesen Insekten verschont und in gutem Justande. Die Anpflanzung der Elsebeere oder Prunus padus ist nicht schwer, man findet sie häufig und von beliebiger Größe auch in unsern Wäldern. N

alle in einer Entfernung von 50— 100

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wich beste und