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Ueber die Kartoffellage und Er⸗ sparniß dabei.
Die Zeit des Kartoffellegens ist herangerückt, und dieses wichtige Geschaͤft nimmt die Aufmerksamkeit der kleinern und größern Landwirthe in vieler Hin— sicht in Anspruch. So allgemein nun auch der An⸗ bau und die Verwendung dieses merkwuͤrdigen Knol— lengewächses ist, so werden doch noch fortwaͤhrend beachtenswerthe Wahrnehmungen gemacht. Man verfolge nur die Geschichte in Bezug auf den An⸗ bau und die Verwendung der Kartoffeln, und man wird finden, daß die Lehre und die Praxis jetzt ganz etwas Anderes sind, als vor 10 bis 20 Jahren. Man wird finden, daß die Fortschritte wesentlich sind, und auf den vielfältig gemachten Endeckungen be⸗ ruhen. Diese schienen im Anfange oftmals gering in sein, und doch sind sie im Verfolge der Zeit sehr wichtig geworden. Man solte da) Neue nicht fur gering halten, oder gar mit scheelen Augen ansehen, am allerwenigsten verspotten, denn man kann ja im Anfange noch nicht wissen, zu welcher Wichtig⸗ keit sich die Sache uber kurz oder lang erheben wird.
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Drei Fruͤhlinge sind voruͤber gegangen, ohne daß wir Gelegenheit nehmen konnten, eine sehr schaͤtbare Abhandlung des Herrn Oberlandforstmei⸗ sters Hartig aufzunehmen, um die Sache weiter zu empfehlen. Diese Abhandlung ist im Januar⸗ hefte 1830 des Monatsblatttes der mäͤrkischen oͤkon. Gesellschaft abgedruckt
Die Kartoffel, als gesundes Nahrungsmittel fuͤr Menschen und Vieh ohnehin unschaͤtzbar, hat einen noch hoͤhern Werth erhalten, seitdem man sie zu Spiritus, Syrup, Bier, Kraftmebl ꝛc. zu benu⸗ tzen gelernt hat. Es ist daher fuͤr jede Landwirih⸗ schaft von Wichtigkeit, bei dem Verbrauche dieser vortrefflichen Frucht moͤglichst sparsam zu Werke zu gehen, und alle Bestandtheile derselben bestmoͤglich zu benutzen. Man sieht deßwegen auch jetzt auf
den mit Brandweinbrennereien oder Syrupsiedereien
versehenen Landguͤtern keine Kartoffeln mehr direkt verfuͤttern, sondern man zieht zuerst den Spiritus oder Syrup aus denselben, und gibt des Zuruͤckblei⸗ bende, oder die Schlampe, dem Vieh, das sich sehr wohl dabei befindet, wenn die Fütterung gehörig eingerichtet ist.(Fortsetzung folgt.)
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Waizen.] Korn.
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Gerste. Hafer. Erbsen. Lin sen.
Staͤdte Datum— Malter Malter Malter Malter Malter Malter
i Pfud. fl. kr. Pfund fl. kr. Pfad. fl. ftr. Pfnd. fl. er.] fl. kr. pf. fl. kr. Pf. Gießen—— 200 550 480 430 160 350— J Grünberg.——— 340— 45— 30— 2480 5 30— 6—— Darmstadt—:—-.- 4230„ Mainz 8. Febr.— 337.— 40.29— 3411— 3 91—.—. Frantfint a. 1. 10.—J— 3680— 0 55 6 2 5 7 6 30 40 50
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