Auch spaͤterhin expedire sich stets gute, für Passagiere eingerichtete Schiffe. Bremen im Januar 1836. [J. D. Lüdesing, beeidigter Schiffsmakler.

140) Donnerstag den 18. Februar d. J., sollen auf dem gräflich Solms-Laubachischen Hof gute, dem sogenannten Henriettenhof bei Rup⸗ pertsburg: 3 Ackerpferde, 4 Zugochsen, 11 St. vier- und dreijährige Stieren, 7 Milchkühe und 6 Kälber, mehrentheils Donnersberger Race, 10 Schweine, worunter vier gemästete, 5 Wagen, 1 Karrn, mehrere Pflüge, Eggen und sonstiges Ackergeräth, Geschirre, Meubles, Betten, Weiß⸗ zeug ꝛc., sodann eirea 500 Mltr Kartoffeln, 200 Mltr. Waizen, 50 Mltr. Korn, 50 Centner Heu, 25 Fuder Stroh, 30 Ohm Branntwein meistbie⸗ tend gegen gleich baare Zahlung versteigert wer den. N

Die Versteigerung des Viehes und Ackerge rathes beginnt Morgens um 9 Uhr; die Früchte und Vorräthe werden Nachmittags versteigert. Laubach den 4. Februar 1836.

Die Gräfliche Renteiverwaltung.

Heinitz.

12) Frucht versteigerung bei dem Rentamte Gruͤnberg. Dienstag den 23. Februar d. J., des Vor⸗ mittags um 9 Uhr, wird eine ansehnliche Parthie 18351 herrschaftlicher Fruͤchte von Waizen, Korn, Gerste, Hafer, Molterfrucht und Abbruch von dem hiesigen Speicher, sodann mehrere Gat tungen Stroh aus den hiesigen Zehntscheuern, un⸗ ter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen oͤffentlich dem Verkaufe ausgesetzt. Gruͤnberg am 9 Februar 1836. Großh. Hess. Rentamt daselbst Boͤtticher.

11) Montag den 22. Februar d. J., soll in dem hiesigen Stadtwalde, Distrikt Hardt, nach benanntes Bau- und Werkholz von vorzuͤglicher Lange, Staͤrke und Guͤte, worunter sich 5 Staͤm me von 30 bis 36 Fuß Laͤnge befinden, und zu Muͤhlwaͤllen ganz vorzuͤglich brauchbar sind, unter denen im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen, meistbietend versteigt wer den, als:

143 Staͤmme Eichen, 8015 Cubickfuß enthaltend

36 Tannen, 1144 7

Die Zusammenkunft ist genannten Tags Mor⸗ gens um 9 Uhr, oben in der Hardt ohnweit des nach Maulbach ziehenden Wegs, bei M. 1. des Holzes.

Die Großh. Buͤrgermeister werden ersucht, dieses im Interesse ihrer Gemeinden durch die Schelle bekannt machen lassen zu wollen.

Homberg a. d. O. am 8. Februar 1836.

Der Buͤrgermeister N ep p.

13) Stellvertretung. Zum Mili⸗ taͤrvertretungs-Vereine fuͤr die drei Provin zen des Großherzogthums, haben pro 183% bereits viele Personen ihren Bei⸗ tritt angezeigt. Indem ich die Eltern und Vormuͤnder der 1816 Gebornen zum Bei tritt einlade, bemerke ich, daß fuͤr die 1815 Gebornen, welche 1835 loosten, der Bei⸗ trag keine 79 fl. betragen wird.

Darmstadt im Februar 1836. A. J. Linz, Commerzieurath.