Ein brauner Dachshund, welche Eigenthumer binnen acht Tagen zur Empfangnah

Gießen, den 16. Januar 1834.

r herrnlos herumgelaufen, ist aufgefangen worden, und hat sich der me des fraglichen Hundes dahier zu legitimiren, widri—

genfalls nach Maasgabe bestehender Vorschrift weiter verfügt werden wird. Großherzoglich Hessischer Kreisrath. J. V. d. K. G. Stumpf, Kreissecr.

f Bekanntmachungen.

* 32) Holzversteiger ung. Wegen eingeleg⸗

ten Nachgebots, soll nachgenanntes Gehoͤlz in den Do⸗ manialwaldungen der Oberfoͤrsterei Cleeberg, nochmals an den Meistbietenden ausgeboten werden, und zwar:

ö Montag den 10. Februar d. J. Vormit⸗

95 tags um 10 Uhr im Distriet Aul⸗

f bachswald 1 Theil ohnfern Es pa

600 Cubikfuß eichen Vauholz, 4. 77 Klafter— Holz, 55 45— Erdstöͤcke,

7 2,400 Stuͤck eichene Wellen;

30 Dienstag den 11. Februar d. J. Morgens

f um 10 Uhr im District kleiner Bom-

1 bergerstein:

9 400 Cubikfuß eichen Bauholz,

5

16 Klafter— Holz, buchen Holz, Erdstoͤcke und

6.—

100 20—

8 1,600 Stuͤck Wellen.

Sodann an demselben Tage im Distriet großer

1 Vombergerstein 1 Theil

27 Klafter buchen Holz,

18— Erdstoͤcke,

34— Achsen,

1,400 Stuͤck Wellen.

1 Auf Ersuchen der Herzoglich Nassauischen Receptur

zu Usingen werden die Großherzoglichen Buͤrgermeister

angewiesen, dieses in ihren Gemeinden bekannt zu ma⸗

0 chen. Gießen den 13. Januar 1834. b i

1 Großh. Hess. Kreisrath des Kreises Gießen.

10 J. A. d! K.

G. Stumpf, Kreissekretäͤr.

9) Montag den 10. Februar bin ich Willens, 1 ein Pferdewagen, zwei Pfluge, einen Kartoffelpflug, 10 eine Egge, zwei neue und zwei alte Hamen, einen 0 Hemmschuh, mehreres Pferde- und Wagengeschirr, so ö wie auch Kuͤhketten, versteigern zu lassen.

0 Joh. Gottfr. Keil.

S r——

11) Unterzeichneter empfiehlt sich einem verehr⸗ lichen Publikum und besonders Personen bis zu 40

Jahren mit seiner vortrefflichen Tinctur zur Hervor— bringung von mangelndem oder verlorenem Haare, desgl. zur Befoͤrderung des Wuchses desselben.

Behufs Entfernung aller Zweifel gegen die Aecht— heit dieses, jederzeit bewaͤhrt gefundenen, durch die be— sten Zeugnisse empfohlenen und der Haut nicht im min⸗ desten nachtheiligen Mittels, wird der Verkaufspreis dafuͤr bei einem achtbaren, von mir zu bestimmenden Hause deponirt und erst bei Entsprechung des Mittels daselbst in Empfang genommen.

Gebrauchsvorschriften befinden sich bei den Fla— schen. Die Preise sind folgende:

a.) 1 Flasche Tinctur zu der Hervorbringung des man—

gelnden oder verlorenen Haares fl. 6.

b.) 1 Flasche Tinctur zur Staͤrkung der Haare oder zur Befoͤrderung des Wuchses derselben fl 1. 12 kr.

Zugleich empfiehlt sich derselbe zu allen Zahnope— rationen und beruft sich statt aller Anpreisung auf die Notoritaͤt.

Wetzlar, den 2. Januar 1834.

Heinrich Maas, Zahnarzt.

33) In das von mir neu zu gründen beab— sichtigt werdende lithographische Institut konnen ei— nige junge Leute, welche gute Anlagen zum Zeichnen haben, aufgenommen werden.

Um auch unbemittelten, elternlosen Waisen— knaben zur Erlernung dieses Geschäfts Gelegenheit zu geben, so werden von Zeit zu Zeit solche, welche Neigung und Fähigkeit hierzu bekunden, unter Be— dingungen, unentgeldlich darin aufgenommen.

G. D. Brühl, Wallthorstraße Nr. 80.

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34) Lithographirte Rechenschaftsberichte und Prüfungsprotokolle fur Schulen, so wie Stunden- und Lectionsplane für Sommer- und Winterschulen ꝛc., sind zu haben in der

D. G. Bruͤhl'schen Buch- und Steindruckerei.

Gießen, im Januar 1834.

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