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Rechenschaftsbericht.

theilung hiermit, so wie mit den Beugungen, be— kannt geworden.

Die Schüler der Asten Abtheilung wissen die Haupt— regeln und können größtentheils ihre Gedanken, je— doch einfach, schriftlüch ausdrücken, Erzählungen,

8) Satzlehre.

Briefe ꝛc. aufsetzen. Die Lte Abtheilung hat es im Allgemeinen dahin gebracht, ihre Gedanken münd— lich ziemlich richtig auszudrücken und kleine Sätze schriftlich zu bilden. Von beiden Abtheilungen lie— gen uncorrigirte Probeschriften bei.

Die mathematische und physicalische Geographie, die Einleitung zur politischen, und Europa im All— gemeinen sind nach Sautter u. mit Hülfe eines Gassa vischen Globus u. einer großen Karte von Europa mit gutem Erfolge vorgetragen worden.

Eintheilung und Kennzeichen der 3 Naturreiche und der Thierklassen. Die Hausthiere.

11) Schönschrei⸗ Nach Hoffmännischen Vorschriften.— ben. Probeschriften liegen bei.

12) Kopfrechnen. Einfache Exempel aus der Regel de tri, Ne—

ductions- und Interessenrechnungen loͤsen viele Schü—

ler mit Geläufigkeit.

Ist noch ausgesetzt, bis die erste Schule aus lehre. der Elementarklasse mit Schülern besetzt sein wird,

welche in der Formanschauung geübt sind. 14) Geschichte. Die Geschichte der Merovingischen Könige. Elementar-Classe in 2 Abtheisungen von 36 u. 32 Kindern.

Die erste Abth. liest ziemlich deutlich u. richtig in Schneiders Lesebuch und lautirt. Die 2te Abth. uͤbt Buchstabenkenntniß und lautirt leichte Sylben.

Die iste Abth. schreibt Buchstaben, die 2te malt einzelne Striche nach verschiedenen Nichtungen, beide auf der Schiefertafel.

Blos Kopfrechnen. Das Tafelrechnen, indem der Leh— rer die Angaben der im Zahlenschreiben noch ungeübten Schüler anschreibt, unter steter element. Entwickelung.

Hierin ist der Anfang gemacht und von den Linien nach ihren verschiedenen Nichtungen und Nei— gungen den Schülern ein Begriff verschafft worden.

VI. Schulbedürfnisse.

1) Eine große Karte von Deutschland. 2) Sechs Hebels bibl. Geschichten fur arme Schüler.

9) Erdkunde.

10) Raturkunde.

13) Formen⸗

1) Lesen. 2) Schreiben. 3) Zabhlenlehre.

4) Forman⸗ schauung.

Pruͤfungsprotocoll.

Es war recht interessant, mit 1 welcher Sorgfalt und Genauigkeit 0 Schüler der usten u. Iten Abth. die vom Geistlichen vorerzählten Geschichten nacherzählten, obgleich es fast ein wenig pedantisch klang.

Es wurden die Gränzen, die Länder, der Lauf der Fluüsse, d. Zug der Gebirge, die Abdachung ꝛc. von Europa durchgefragt und erhielt man genügende Antworten.

Dieser erst seit Kurzem betrie— bene Gegenstand ist mehr als Ge— dächtnißsache behandelt.

Die erworbene Fertigkeit scheint 9 sich hauptsächlich auf geläufig ge— machte Formeln zu stlützen.

Ist bei der Prüfung nicht vor

gekommen. Das Lesen war deutlich und richtig. 1 Der gemachte Anfang im Schrei— 7. ben ist genügend. 0

Bei der Elementarklasse zeigt sich hierin mehr als bei der 1sten Klasse eine klare u. deutliche Entwickelung.

Für den ersten Anfang hinrei— chend. 8 Der Ortsschulvorstand.

N. Pfarrer. N. Bürgermeister.

N. 1 N. 1 N. den May 183 der 1

. 1

Erklaͤrung des Geistlichen. 4

Der unterschriebene Geistliche bezeugt: 1 10 daß er wöchentlich Lmal in der Schule Neligionsunterricht, und zwar im letzten Jahre über die Lehre von Jesus Christus ertheilt und hiermit die Geschichte des Christenthums in Verbindung ge—

bracht habe;

2) daß die Schüler großen Theils den ertheilten Unterricht richtig aufgefaßt und begriffen haben. 0

en 183 Der Großherzogliche Pfarrer. 90

N. d