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Signalement. des Johann Friedrich Henninger von Noßach vulgo der Zimmerman.

Alter: 44 Jahre.

Größe: 5 Schuh 3 Zoll, rhein.

Statur: schmächtig. Gesichtsfarbe: bleich. Gesichtsform: länglich. Haare: braun.

Augenbraunen: schwarz.

Bart: braun. Lippen: blaß.

Mund, Stirn und Nase: gewöhnlich.

Kinn: breit.

Zähne: gelb und unvollständig. Besondere Merkmale: ist kränklich; stellt sich, als ob er an der Zehrung litte, bettelt gewöhn⸗ lich auf diesen Vorwand, und sieht sich dabei die Gelegenheit zum Diebstahle aus. Kleidung zur Zeit der Entweichung; blaue Tuchjacke, blaue Tuchhosen, blaue Mütze und

Schuhe.

Bekanntmachung.

Versteigerung von Bierbrauereigeräthschaften.

Montag den 24. März d. J., des Morgens um 9 Uhr, werden auf dem Rathhause zu Allendorf an 505 Lumda, folgende Bierbrauereigeräthschaften, näm⸗ ich: 4) eine Pfanne von Kupfer, eirca 6 Ctr. schwer, und 6 Ohm neuen Maaßes enthaltend und 2) fünf noch zum Theil ganz neue Bütten, mit noch sehr brauchbaren eisernen Reifen, versteigert. Allendorf an der Lumda, den 27. Februar 1834. Der Burgermeister, Wager.

Miscellen. Ueber Lucerner Klee.

Der Lucerner Klee bietet vor unserm gewöhn⸗ lichen deutschen Klee manche Vortheile dar, nur sollte billig an denjenigen Orten unserer Gegend, welche einen dem Ackerland nicht entsprechenden Wieswachs haben, mehr als bisher, gebaut werden. Abgesehen davon, daß derselbe in der Negel einen höheren Er⸗ trag liefert als der rothe Klee, dauert er 6 7, bei guter Behandlung sogar 10 12 Jahre und tre⸗ ten also die Nachtheile des deutschen Klees, der erst nach einer bestimmten Reihe von Jahren wieder ge bracht werden darf, nicht ein: es werden während dieser Zeit die Kosten des Saamens und der Be⸗ stellung gespart und der Boden wird ebenso wie durch den deutschen Klee verbessert.

Damit indeß anzustellende Versuche mit diesem Kleebau aus Mangel an Kenntniß der Bestellungs art nicht mißrathen, übergiebt man in Nachstehen⸗ dem, die Erfahrungen praktischer Landwirthe über derselben.

1. Boden.

Die Lucerne verlangt einen besonders guten, trocknen und warmen, wenigstens mehrere Schuhe gleichgründigen, durchlassenden Boden. Wo Lett, Thon oder Kießschichten die Unterlage des Bodens bildet, gedeiht sie entweder gar nicht, oder stirbt, da die Wurzeln sehr tief in die Erde gehen, sehr bald ab. Auch bei einem durchlassenden Boden, dessen untere Schichten bis zu einer Tiefe von 45 Schuh mehrmals wechseln, oder welcher viel schlech ter ist, als der obere, kommt sie nicht fort.

Schutz vor Nord- und Ostwinden ist sehr zu empfehlen, da die Lucerne im Frühjahr gegen Nacht⸗ fröste sehr emfindlich ist.

Anmerkungen.

1) In der Gemarkung von Kostheim bei Mainz wurde schon seit langer Zeit die Lucerne auf ganz leichtem Sandboden mit vielem Vortheil gezogen, und das Feld außerordentlich in Bau gebracht.

2) Dieselbe Erfahrung machte man in der Nähe von Darmstadt und in Seligenstadt.

2. Anbau.

Völlige Reinigung des Ackers von bleibendem Unkraut ist hauptsächliche Bedingung eines guten Gedeihens der Lucerne. Man pflüge den Boden so tief als möglich, und wende Alles an das Un⸗ kraut, welches die jungen Pflänzchen unterdrückt, zu entfernen. Zu diesem Zwecke baue man wo es nö⸗ thig ist, den Boden vorher ein oder zwei Jahre mit