bringt eine lange dauernde Verbesserung der Wiesen senschwingel, Rispengras, Wiesenhafer, Knaulgras hervor. Eben so Teichschlamm. f ꝛc. aus guten Quellen beziehen. Man braucht von
d. 50. In der Regel ist es hinreichend, wenn gutem Grassaamen nicht über 8 Pfund pr. Morgen eine Wiese alle zwei Jahre eine Düngung erhält. und thut noch 1/ Pfund weißen Kleesaamen dazu.
Manche Düngstoffe, wie Pfuhl, Pferch, wirken F. 57. Man säet den Grassaamen gewöhnlich jedoch hauptsächlich nur auf ein Jahr, andere, wie im Frühjahr, nachdem man Gerste oder eine andere guter Kompost, über zwei Jahre hinaus. Halmfrucht etwas dünner als gewöhnlich ausgesäet
§. 52. Gibt man den bewässerten Wiesen von und untergeeggt hat, und schleift dann den Gras Zeit zu Zeit einen passenden Dunger, wie Kompost samen nur flach unter. Später, oder wenn es tro⸗ ꝛc., so wirkt dies auf Menge und Güte des Fut⸗ cken genug ist, auch sogleich, wird gewalzt. Die terertrags besonders vortheilhaft. Saat gedeiht aber auch gut, wenn man das über Som—
§. 53. Zur weiteren Pflege der Wiesen ge⸗ mer recht gut vorbereitete Land im August mit dem hort: das Abbrechen im Frühjahr, die Vertilgung Grassaamen, ohne sonst etwas unterzusäen, bestellt, der Maulwürfe, das alljährliche sorgfältige Ebnen§. 58. Wenn bisheriges Feld zum erstenmal der Maulwurfshügel und sonstigen Unebenheiten, die Zur Wiese angelegt werden soll, so ist das Verfah⸗ Entfernung von Gesträuche und Gestrüppe, tüchtiges ren in Bezug auf Vorbereitung und Düngung des Eggen stark bemooster Wiesen ꝛc. Auch daß die Landes, so wie die Aussaat, dasselbe, wie 9.55, 56 Wiese gut und nicht zu spät gemäht werde, trägt und 57 angegeben worden.
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zu Erhaltung der guten Grasnarbe bei.§. 59. Bei etwas trocken liegenden Wiesen, 4. Erneuerung der Grasnarbe und An⸗ welche nicht hinlänglich bewässert werden können, legung neuer Wiesen. wird die Grasnarbe von Zeit zu Zeit immer wieder
§. 54. Um die schlechte Grasnarbe von bisher verschlechtern, oder wenigstens der Ertrag abneh⸗ sauren, oder sonst schlechten Wiesen, in eine gute um⸗ men; nicht viel anders ist es bei etwas sauren, von zuwandeln, gibt es kein besseres Mittel, als nach Neuem angelegten Wiesen. In solchen Fällen wird vorausgegangener Entwässerung die Wiese man, sobald es die Lage der Wiese erlaubt, in der mittelst des Pflugs aufzubrechen, mehrere Jahre in Regel am besten handeln, wenn man die Wiese Anbau zu nehmen und in dieser Zeit die alte Narbe nur z bis 8 Jahre beibehält, dann wieder aufbricht, durch gute Cultuk gänzlich zu zerstören, dann im nach 3 bis 4 Jahren von Neuem anlegt, und so fort- f letzten Jahre des Anbaues die Wiese mit gutem fährt. Man wird dann im Ganzen einen weit hö⸗
ur Gra ssaamen wieder anzusäen. heren Ertrag haben, als wenn man das Grund⸗ 5 §. 55. Es ist dabei Bedacht zu nehmen, daß stück immer zur Wiese liegen ließe. den man nicht eher wieder ansäet, bis die alte Narbe Schluß. Wie ganz zerstört ist, was vor dem dritten Jahre nicht§. 60. Wenn nun zur Hervorbringung eines Vero
leicht der Fall ist; daß man durch Düngung und guten und reichlichen Graswuchses nichts zu thün 1 Hackfruchtbau im vorletzten Jahr das Land in besten versäumt worden ist, so bleibt endlich noch übrig, Stand setzt; daß man ihm bei dem letzten Pflugen auch bei der Heuerndte so zu verfahren, daß das die geeignete Form für die künftige Wiese gibt und Futter in möglichst guter Qualität gewonnen werde; 2) vor und nach der Aussaat durch Eggen, Walzen dazu gehort namentlich: das Mähen zu einem Zeit⸗ und Schleifen die Oberfläche aufs Beste ebnet. punkte, wo das Gras in vollster Bluͤthe steht und
§. 56. Damit man eine gute Wiese erhalte, doch noch nicht zu weit in der Reife gekommen ist 3) so muß man sich guten Grassaamen von andern voll⸗ und sorgfältige weitere Bearbeitung des Heues, na- kommen guten Wiesen zu sammeln trachten, oder mentlich Aufsfetzen über Nacht in nicht zu kleine ke⸗ anerkannt gute Wiesengräser, wie Naygras, Wie⸗ gelfoͤrmige Haufen. f
Pruchtpreige. 15
— Waizen.] Korn. Gerste. Hafer.[Erbsen. Linsen. 5 a dete. Datum. 8 25——p——. St Malter. Malter. Malter. Malter. Malter. Simmer. Pfund fl. kr.[Pfund fl. kr. Pfund fl. kr. Pfund] fl. kr. fl. kr. pf. J fl. kr. pf. 6 Gießen 15. Februar. 200 6 30 180 4 50 160 3 45— 2 40————— Grünberg. 1. März. t 4 n Darmstadt.„„ 45. Februar:“— 117JCC7CCCCCCV 9— Nin?nßzß Februar.— 6 TVT 4 4—-„ 5 25 Frankfurt a. M.. 17. e F mach L 2 5 1 sonde Druck und Verlag der G. D. Brühl'schen Buch- und Steindruckerei. ich 3
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