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Nr. 77.

Samstag, den 26

Samstag, den 26. September.

ten eine Reihe kommunaler Würdenträger in Hamburg Ge­hälter zwischen 12 000 und 30 000 Mark, wozu häufig noch Tantiemen und Nebenverdienste kommen.

Bei der sächsischen Landesversicherung wurde ein Neubau 000 sollte, schließlich aber

,, Gießener Zeitung"

sprachigen Flugblättern unentgeltlich ab. Es ist bekannt, daß die millionenweise verbreiteten Fichtebund- Flugblätter seit Jah­ren in der Welt Aussehen erregt haben. Selbst Poincaré hat nicht umhin können, sich gegen die Angriffe des Fichte- Bundes in seinen Memoiren in langen Ausführungen zu verteidigen. Wir

der heute Arbeit und Verdienst hat, muß helfen, soweit es nur in seiner Kraft steht.

Es geht nicht an, sich angesichts des Massenelends lediglich auf das Wirken der öffentlichen Hand zu verlassen. Gewiß wer den die öffentlichen Körperschaften alle verfügbaren Mittel an gebotene Hilfe aller Volksschichten notwendig, notwendiger denn

Ein Vöglein

den Zweigen,

3,6 Millionen erforderte. Kein Kunſtſtück, wenn man erfährt, empfehlen unſern Lejern, von der unentgeltlichen Abgabe auch ſehen, um die Not zu lindern. Darüber hinaus iſt aber die frei. Maien, on, nut

daß allein für die Dienstwohnung des Präsidenten 64 000 Mark aufgewandt wurden, davon z. B. für eine Wascheinrichtung 4400 und für einen Kühlschrank 3000 Mark.

des neuen Flugblattes Gebrauch zu machen und dieses unter Angabe der gewünschten Stückzahl und der in Frage kommenden Sprache( deutsch, englisch und spanisch) bei dem Deutschen Fichte­Bund e. V., Hamburg 36, Colonnaden 47 zu bestellen.

Leben, das zu schwer wird.

Nach der Zeitschrift ,, Wirtschaft und Statistik" haben sich im Jahr 1929 in Deutschland 16 665 Menschen das Leben genom­men, und im Jahr 1930 ist diese Zahl noch gestiegen, um wahr­scheinlich im laufenden Jahr noch höher zu klettern. Augenschein­lich ist, daß die seelischen Auswirkungen der Armut und Arbeits­

Der Neubau des Kreisahuses in Merseburg, mit dem sich auch der Preußische Landtag beschäftigen mußte, hat rund 1,5 Millionen Mark gekostet. Auch hier wurde für die Dienst­wohnung des Landrats ein Betrag von über 250 000 Mark verpulvert, davon u. a. 22 000 Mark für Gartenanlagen, 8000 Mark für Möbeleinbau, 7000 für Tür und Fensterdekoratio nen und für ein Blumenfenster 5000 Mark. Dafür hat aller­dings der Kreis das Vergnügen, eine Anleihe von 719 000 Mt. aufnehmen zu müssen, um diesen noblen Bau bezahlen zu können. Und nun werden sich die kreiseingesessenen Bürger wahrscheinlosigkeit hier eine große Rolle spielen. Sollte das auch ver­lich sehr wundern, warum die Kommunallasten immer höher steigen. Ein bekannter preußischer Landtagsabgeordneter hat für ein Gutachten in einer Berliner Grundstücksangelegenheit von der Stadt Berlin ein Honorar von etwa 50 000 Mark er­halten. Aber die Stadt Berlin ist auch sonst sehr nobel, zahlte sie doch für zwei Verkehrsgutachten weit über 1 000 000 Mark Honorar an zwei Sachverständige, die nun einen feinen Tag

leben können.

I

Elektrizitätswerke im Westen des Reiches zahlen auf Kosten der Stromabnehmer( nach einer Feststellung im Westfälischen Provinziallandtag) ihren Direktoren Gehälter zwischen 40 000 und 260 000 Mark jährlich. Ist es da ein Wunder, wenn allerorten die Wirtschaft vor die Hunde geht?

Diese Zahlen reden eine eiserne Sprache. Wehe, wenn wir nicht bald zu einem System der eisernen Sparsamkeit kommen! Volk und Wirtschaft müssen sich an solchen in die Milliarden gehenden Ausgaben verbluten, wenn nicht bald eine grundlegende Aenderung erfolgt."

John Bulls Warnung.

Die Tatsache, daß die Bank von England die Einlösung der englischen Pfundnoten in Gold einstellen mußte, bedeutet ein Ereignis, dessen Tragweite nicht abzusehen ist. Ein England, das glaubte, durch Niederringung seines deutschen Konkurrenten enorm zu gewinnen, sieht sich heute der ernüchternden Tatsache gegenüber, daß ein gewonnener Krieg und erpreßte Reparationen schwerste wirtschaftliche Schädigungen für das eigene Land be­deuten können. Am 11. September 1897 brachte die ,, Saturday Review" einen Artikel, in dem es hieß:

,, Wenn Deutschland morgen vernichtet wird, so wird es übermorgen feinen Engländer geben, der um deswillen nicht reicher wäre."

Die in diesen Worten zum Ausdruck gekommene Gesinnung hat damals jeder Engländer verstanden. Heute hat es sich aber gezeigt, daß die Rechnung falsch war. Die in Millionenauflage erscheinende Wochenschrift John Bull" gehört zu denjenigen englischen Blättern, für die der Versailler Vertrag noch bis in die jüngste Zeit unantastbar war. Jetzt hat die genannte Wo­chenschrift ihren Tag von Damaskus erlebt. Zwölf Jahre nach Versailles ist diesem Blatt die Erkenntnis gekommen, daß Eng­land in Versailles die größte Torheit beging, als es Frankreich Blanko- Vollmacht gab. Der bekannte englische Publizist Gar= diner brachte in seinem Artikel: Terrific Warning", den die Wochenschrift ,, John Bull" veröffentlichte, ganz erstaunliche Er­kenntnisse zum Ausdruck. Er schreibt unter anderem: Vor 12 Jahren säten wir in Versailles den Wind und heute ernten wir den Sturm. Der verbrecherische Friedensvertrag lastet wie ein Alp auf der ganzen Welt. Jedes Volk erwartet mit Bangen, was der kommende Tag bringt." In seinen weiteren Ausführun­gen deckt Gardiner auf, daß die Deutschland aufgezwungenen Verträge und die Reparationen das englische Wirtschaftsleben zerstören. Er betont, daß man die Weltwirtschaft zum Erliegen bringe, wenn man die Politik, das ,, Todesröcheln Deutschlands" zu erreichen, fortführe. Diesen Artikel hat der Deutsche Fichte­Bund unter dem Titel: John Bull warnt" als Flugblatt außer in deutscher, auch in englischer und spanischer Sprache heraus­gegeben. Der Fichte- Bund gibt dieses Flugblatt, dessen Inhalt ein Zeichen für den Erfolg seiner unermüdlichen Arbeit in Eng­land ist, neben seinen vierzig deutschen und über hundert fremd­

Die große Täuschung

des deutschen Arbeiters.

Wenn wir hier nicht von der Gesamtheit unseres Volkes, sondern nur von dem deutschen Arbeiter sprechen, so deshalb, weil dieser systematisch dazu erzogen wird sich nicht als Glied des deutschen Volkes, sondern als Angehöriger eines sogenann­ten Weltproletariats zu fühlen.

Als Wilson am 11. Februar 1918 seine Friedensbedingungen verkündete, schickte er ihnen folgende amtliche Willenserklärung

voraus:

Völker und Menschen dürfen nicht von Oberherrschaft zu Oberherrschaft verschachert werden, als ob sie bloße Steine in einem Spiel wären... Es soll feine Annexionen, keine Kriegs­steuer, feine Strafe geben."

Nach dieser feierlichen Beteuerung gab Wilson seine vier­zehn Friedensbedingungen als Antwort an den deutschen Reichs­fanzler bekannt. Sie lauteten:

1. Alle Friedensverträge sollen öffentlich sein und öffentlich zu­stande kommen.

2. Vollkommene Freiheit der Schiffahrt auf dem Meere außer­halb der territorialen Gewässer im Frieden sowohl wie im Kriege.

3. Die Beseitigung, soweit sie möglich ist, aller wirtschaftlichen Schranken.

4. Garantien dafür, daß die Rüstungen der Völker auf das niedrigste mit der inneren Sicherheit zu vereinbarende Maß herabgesetzt werden.

5. Es soll eine freie, weitherzige und unbedingt unparteiische Schlichtung aller folonialen Ansprüche herbeigeführt werden. 6. Räumung des ganzen russischen Gebiets.

7. Belgien muß geräumt und wiederaufgerichtet werden, ohne jeden Versuch, seine Souveränität zu beschränken.

8. Das ganze französische Gebiet soll befreit und die besetzten Teile wiederhergestellt werden.

wunderlich sein wenn in der ,, Evangelisch- Sozialen Warte" ein Erwerbsloser schreibt: ,, Lange, bange arbeitslose Monate liegen hinter mir. Bisher haben meine Frau und ich uns wacker durch gehungert, aber jetzt soll die Unterstützung noch gekürzt werden. Da kommt einem immer wieder die Frage: Wo können wir noch sparen? Und die Antwort lautet: Es geht nicht mehr besser. Jeden Freitag bekomme ich 10,92 RM. Unterstützung. Unsere Ausgaben sind genau festgelegt. Wir brauchen in der Woche für Lebensmittel 9,25 RM. Mit dem Rest von 1,67 RM. soll Miete, Heizung und Kleidung bestritten werden. Die Miete allein beträgt im Monat 22,57 RM. In einigen Wochen erwarten wir unser erstes Kind! Deshalb wollte meine Frau fürzlich zum Arzt, aber wir hatten keine 25 Pfennig mehr für den Kranken­schein."

Fälle wie der geschilderte sind gewiß nicht vereinzelt. Dar­um die Flucht aus dem Leben, darum die Furcht vor neuem Leben. Im Jahr 1929 kamen in Deutschland auf eine Ehe durch= schnittlich 1,9 Kinder, während England 2,0, Frankreich 22, Italien 3,6 Kinder in jeder Ehe durchschnittlich zählen. Wenn man bedenkt, daß vor 30 Jahren jede Ehe noch 4,4 Kinder im Durchschnitt zählte, und daß durchschnittlich drei Kinder notwen dig sind, um die Nation zu erhalten, so eröffnen sich für das Schicksal unseres Volkes trübe Aussichten. Aber von den Nachbar­völkern wird das nicht gesehen oder will nicht gesehen werden. Sonst müßten alle die Kongresse, internationalen Abmachungen usw. andere Ergebnisse zeigen.

Hier kann nur eins helfen: die Gewissen bei uns und bei den anderen für eine höhere Verantwortung wachzumachen.

Winterhilfe

-

daß die Verbände der freien Wohlfahrtspflege eine großzügige

Tingszauber und G

von Geld, von Lebensmitteln, Kleidern, Wäsche Heizmaterial Mensch an diesem

sollen im ganzen Reichsgebiet durchgeführt werden. Dabei wish

dem Leben und fei

je. Es ist daher eine Tat von wahrhaft nationaler Bedeutung Singen hör ich meh Hilfsaktion, die ,, Winterhilfe", eingeleitet haben. Sammlungen ben zittert über d feineswegs schematisch und zentral vorgegangen. Die einzelnen gänglichkeit, nach e Landes- u. Provinzialstellen der freien Wohlfahrtspflege fönnen Gottes Garten: Gol nach ihren bewährten Methoden arbeiten; was im Land oder in glanz alles Leben hinaus wird jedoch darauf Bedacht genommen, einen Ausgleich Menschen, Sie scha

der Provinz gesammelt wird, soll auch dort bleiben. Darüber

wird alle Güter, die zur Linderung der unmittelbaren Not ge spendet werden, frachtfrei befördern. Auch die Reichswehr hat ihre Mithilfe zugesagt. Reichspräsident und Reichs- und Länder

Herbitnebel wa

Wald und Fluren

Erden na schauen auch wir e und nach der Ernie regierungen haben schließlich die ganze Aktion kürzlich durch reifen sahen. So to Von diesem Hilfswerk darf sich keiner ausschließen. Die Hilfe soll die große Not lindern, aber sie soll auch neues meni liches Vertrauen schaffen unter den deutschen Volksgenossen selbst und für das deutsche Volk in der Welt.

einen warmherzigen Appell an das ganze Volk unterstützt.

Hessische Kindergottesdiensttagung. Mainz. In der rheinhessischen Provinzhauptstadt beging der hessische Kindergottesdienstverband am vergangenen Sonntag seine erhebend verlaufende Jahresversammlung. Aus ganz He sen, sowie den benachbarten Städten Frankfurt und Wiesbaden hatten sich Kindergottesdiensthelfer zusammengefunden. Posa nen, Kinder- und Kirchenchöre waren zur Mitwirkung herange zogen. Beteiligung und Verlauf der Tagung bestätigen von neuem den Willen und die Freudigkeit der evangelischen Kirche zur Mitarbeit bei dem in dem Wirrwarr der Gegenwart so wis tigen Dienst am Gemüt und der Seele unserer Kinder.

Die Kandidaten der NSDAP. für die hessische Landtagswahl.

Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei hat ein vorläufige Liste der Kandidaten für die kommende Landtags wahl aufgestellt. Wie verlautet, sollen an der Spitze stehen die Herren: Lenz, der neue Gauleiter aus Baden; Professor Di Werner( Butzbach); Wassung, stello. Gauleiter; Treffz, Gau propagandachef; Lehrer Klostermann( Alsfeld); Schriftleiter Dr. Schwalbe( Hessenhammer); Dr. Daum( Oppenheim); Dr Wagner, Gutsbesitzer; Schilling, Arzt; Bürgermeister Ritter ( Gau- Algesheim); Dr. Schäfer( Offenbach); Landwirt Seipel

ein nationales Gebot!( Fauerbach); Jödel( Langen); Diehl. Standartenführer vor

Der Winter naht; mit Sorgen sieht man ihn kommen: er wird der schwerste sein seit Kriegsende. Noch immer lähmt die Krise das gesamte deutsche Wirtschaftsleben, dunkler denn je lagern die Schatten bitterster Not über Stadt und Land. Zwar ist es. dank des tatkräftigen Eingreifens des Reiches, gelungen, unter Aufbietung aller Kräfte eine drohende wirtschaftliche und finanzielle Katastrophe zu verhüten. Der Wendepunkt zum neuen Aufstieg konnte jedoch noch nicht erreicht werden.

Frühzeitig hat darum auch, nach einer leichten Entspannung in den Sommermonaten, die Verschlechterung der Lage auf dem Arbeitsmarkt wieder eingesetzt. Bereits im Juli wuchs das Heer der Arbeitslosen wieder an. Heute erreicht es einen Stand von 4,3 Millionen, das sind etwa 1,3 Millionen mehr als im Vor­jahre und rund 3 Millionen mehr als 1929. Wie weit diese Armee der Opfer der Krise im Winter steigen wird, ist heute noch nicht abzusehen. Sicher ist nur: sie wird größer sein als im vorigen Winter, sie wird die damalige Höchstgrenze von 5 Millionen gewiß überschreiten. Und was besonders schwer wiegt, das ist die große Zahl der langfristigen Erwerbslosen. Wie viele, die bereits im vorigen Winter ohne Arbeit waren, sehen auch dem kommenden Winter entgegen ohne geregelte Beschäftigung und Verdienst.

Arbeitslosigkeit ist daher heute nicht nur eine Angelegenheit der betroffenen Schichten, sie ist zur Schicksalsfrage von Staat und Volk geworden. Der Massennot zu steuern, zu verhindern, daß aus ihr eine Massenverzweiflung erwächst das ist für den kommenden Winter die vornehmste Pflicht des ganzen Volkes. Keiner darf zurücstehen keiner an der Abwehrfront fehlen. Jeder,

9. Berichtigung der italienischen Grenzen nach dem klar er­fennbaren nationalen Besitzſtande.

10. Autonome Entwicklung für die Völker von Oesterreich- Un­garn.

11. Räumung von Rumänien, Serbien und Montenegro. 12. Selbständigkeit für die Nationalitäten des gegenwärtigen osmanischen Kaiserreichs.

13. Errichtung eines unabhängigen polnischen Staates, der alle Länder umfaßt, die von einer unzweifelhaft polnischen Be­völkerung bewohnt sind.

14. Allgemeine Vereinigung der Nationen mit bestimmten Ber­tragsbedingungen zum 3wede gegenseitiger Garantieleistung für die politische Unabhängigkeit und unverletzlichkeit der großen sowie der kleinen Nationen.

Der Sozialdemokrat Zörrgiebel, ehemals Polizeipräsident von Berlin, hielt, woran der Fridericus" in der Nr. 8 vom Jahre 1929 erinnerte, ein oder zwei Tage nach dem 9. November 1918 im Festsaal des Kaffeehauses Astoria" in Trier vor ver­sammelten Arbeitern eine Rede, in der er folgendes beteuerte:

,, Was ich euch Versammelten hier sage ist reine verbürgte Wahrheit, und so sage ich euch: auf den englischen Schiffen ist die rote Fahne gehißt. Deutsche und englische Matrosen feiern bereits Verbrüderung. Die Franzosen und Belgier meutern, und die rote Fahne steigt auch bei denen. Die erlittene Nieder­lage tönnen wir sofort in einen großen Sieg umwandeln. Es handelt sich für uns Deutsche darum, zuerst die Revolution zu machen, so daß wir mit dieser schon fertig sind, wenn die Feindstaaten damit beginnen. Dann sind wir in der Lage, unseren Feinden den Frieden und dessen Bedingungen diftieren zu können."

Ungefähr zu derselben Zeit hielt der Sozialdemokrat Scheide: mann von einem Fenster des Berliner Schlosses eine Ansprache an die Menschenmassen, die mit den Worten schloß: Wir brin gen euch Frieden, Freiheit und Brot!"

Als die deutschen Friedensunterhändler nach Spaa zogen, um den Vorfrieden abzuschließen hatte auch Frankreich seine Unterhändler abgesandt. Nach Bekanntwerden der deutschen Re-|

Rheinhessen in Gau- Odernheim.

Keine unbilligen Zinszuschläge für Steuerrückstände. Ein never Runderlaß des Reichsfinanzministers. Wie der Reichsminister der Finanzen bereits in seinen Runderlaß vom 21. Juni 1931 2150 20 III ausgeführt hat, waren die Maßnahmen der Notverordnung des Reichspräsidenten über Zuschläge für Steuerrückstände vom 20. Juli 1931 erforderlich, um wieder pünktliche Steuerzahlungen zu erreichen. Er hat inzwischen feststellen können, daß die an geordneten Maßnahmen sich günstig ausgewirkt haben. Im merhin aber ist die Kassenlage noch so schwierig, daß sich eine Aufhebung oder Herabsetzung der in der Verordnung enthaltenen Säße seiner Meinung nach nicht verantworten läßt. Andere seits aber ist es dringend erforderlich, daß die Verordnung mi wirtschaftlichem Verständnis angewendet wird. Dies gilt w allem für die Festsetzung der Stundungszinsen. Wenn häuf die Finanzämter ohne zwingenden Grund 12% Stundungszins berechnet haben, so findet das, wie er in seinem Runderlaß v 22. August 1931 O 2150 45 III

-

Blätter gelben, so

bern fällt, bis ein Sommerpracht, alles

Sterben.

Doch Tod und fterbenden Flur be Körnlein in der Fu fundet der Herbst J Sterben es fein

Von D Ja, gibt's den Da staunt der Lai leicht. Sind wir d

jeden Menschen, vo Zähneputzen, d. h.

- und da tommt m schlechte Zahnbürster Nun, man hör bräuchlichen, übera langen, ganz flache langen Borsten did gebettet, liegen, tre aus der täglichen und Zahnbeläge erf statt sie daraus zu Bau es unmöglich, reichendem Maße tehrende Beobacht Zahnarzt, daß selb Bahnen die hinter nachlässigt sind. M

mit der gewöhnlic bürste in die hin ohne sich fast die

lommt, daß dieje

reinigen ist, und

Borsten können si Zwischenräume eint vorrufen. An die forderungen stellen:

langer sein, als die veau der Putzfläche Zahnbürste muß jo Kundung der Kiefer

müssen so weite 3 ausführt, nie reinigt werden könn

seine Zustimmung. Es ist bei der Zinsfestsetzung einmal zu beseitigten Borsten so rücksichtigen, daß inzwischen der Reichsbankdiskont herabgeſ Waſſer möglich ist, ist. Ferner ist bei jedem Einzelfall zu prüfen, ob nicht infolge der gibt neuerdings eine schwierigen wirtschaftlichen Lage des Steuerpflichtigen der Zins gelassenen, dünnen saz im Rahmen der gegebenen Bestimmungen niedrig festzusehen ist. In allen Fällen sind, soweit es die wirtschaftliche Lage de

Steuerpflichtigen erfordert, die Bestimmungen in entgegenkom

mender Weise anzuwenden.

volution ließ es sie aber durch Flieger zurüdholen. Sie befame jezt neue Bedingungen mit. Den deutschen Delegierten, die auf die Wilsonschen vierzehn Punkte beriefen, wurde entgegen

Wenn sich das

den Vorteilen der

ezt haben wird, so

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Nun trat das d

deutsche Volk wurde

gehalten: Bei euch ist Revolution ausgebrochen, das änder achung aufs scham

die Sache." Ungeheure Massen an Vieh und wirtschaftlich Gütern mußte das ausgehungerte Deutschland abliefern, währe die Blockade aufrecht erhalten wurde. Auch die Kriegsschi

Rund 6

mußten abgeliefert werden. Bei ihrer Ankunft in Scapa Fl dieje ungeheuren Lei

wurde diesen gefunkt:

S

betrug der Wert, der folgten Zahlungen un Davon gutgeschrieben wurden immer wiede des Berjailler Difta babe den Krieg allei chemalige englische Der Times" vom 23 Rede folgendes befan Je mehr man den einzelnen Länd erschienen find, um Männer, die an le in diesem Augenbli oder vielmehr hinei beit geschlagen." Diefer selbe Llon

Jedes deutsche Kriegsschiff, das die rote Flagge zeig wird ohne weiteres in den Grund geschossen." So sah es mit der von dem Sozialdemokraten Zörrgieb beteuerten Wahrheit aus. Die Alliierten hatten eine Kriegs angewandt, und die führenden deutschen Sozialdemokraten war darauf hereingefallen. Oeffentlich sollten die Friedensverträge sein und öffentli sollten sie zustande kommen, so hatte Wilson feierlich verkünd Als die deutschen Delegierten nach Paris tamen und sich in de ihnen angewiesenen Hotel niedergelassen hatten, wurde um die ein hoher Bretterzaun gezogen und der Ausgang mit einer stenfette besetzt die jeden Verkehr mit der Außenwelt verhinder Doch in Deutschland durfte davon nichts bekannt werden. E durch die für den 12. Mai 1919 nach Berlin einberufene We marer Nationalversammlung erfuhr unser Volt, was ihm beva stand. Das Versailler Diffat war eingetroffen und sollte Androhung mit der Wiedereröffnung des Krieges in fürzest Frijt angenommen werden. Der Paragraph 231 dieses Ditta das Bekenntnis seiner alleinigen Schuld am Weltkriege a Der damalige Präsident des Reichsministeriums, Scheideman verwahrte sich gegen die Annahme des Diktats mit den Worte

Die Alleinschuld Deu nightig", Aehnlich hat sich

noch verschärft durch eine Mantelnote, legte dem deutschen Volt Deshalb glauben, daß

mit Freuden die Hilf ausländischen Partei

Der Fall gewesen. Au

,, Welche Hand müßte nicht verdorren, die sich und uns die 1920 in Genf, 192

diese Fesseln legte."

Gleichwohl wurde das Diktat unterschrieben. Graf Brockdo Rangau verweigerte die Unterschrift. An seine Stelle trate der Sozialdemokrat Hermann Müller und der Zentrumsman Dr. Bell.

fanden, wurden Rej bracht. Jedesmal ha Die Seite unserer Un feille lag ein amerifo Dittats und ein eng planes pot. 3um g