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Gießener Zeitung

Erscheint Mittwochs und Samstags.

( Gießener Tageblatt)

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ommnet. worden, Dung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert.

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11. Jahrg.

Bolitische Rundschau.

Itnissen technisch heljesidenten i. R. und ehemaligen stellvertretenden Reichspräsi muß die

Reichspräsident von Hindenburg hat dem Reichsgerichts­

nen, daß der Bauer

in fürzerer Zeit aus

burtstag den Adlerschild des Reiches verliehen.

Die Besprechung zwischen dem Reichskanzler und dem

en Familienangehörige ichsaußenminister über die in Genf beratenen Fragen hat

Qualität und der mat

18 vervollkommnen untern stattgefunden. In einer amtlichen Mitteilung wird erklärt, daß die an der erwenden. Nicht zule Buliner Produktenbörse aufgetauchten Gerüchte von einer be­mehr förperlich so star Bitehenden Inslation jeglicher Begründung entbehren. e vielfältigen Betrick

rlegen. Vergessen dwirtschaftlich genus aften bearbeitet wird.

Wie der Reichsverband der Deutschen Industrie mitteilt, in der Präsidialsigung am 25. September an Stelle von Scheimrat Duisberg einstimmig Herr Krupp v. Bohlen und Balbach zum neuen Vorsitzenden gewählt worden.

isse in einem so aus Bon Freitag ab ist der deutsche Sichtvermerkszwang für en, wo 64 Prozent de panische Staatsangehörige wieder eingeführt. 2 Hettar besetzt sind un

In Walversammlungen in Hamburg sprachen der preußische 5 Heftar. So verftan Jenminister Severing sowie der Führer der Nationalsozia­Herbsttagung der Den Lichen Arbeiterpartei, Adolf Hitler.

ausschließlich mit bäues Die Liste der von den Alliierten als ,, Kriegsverbrecher" diesen primitiven Boeichneten Deutschen ist im Zusammenhang mit dem Berliner sging. Die Vielfältig Bejuch Lavals und Briands nunmehr annulliert worden. Maßnahmen der Selb Die Bertreter der südslawischen, rumänischen und tschecho= nur ein paar Theme slowakischen Regierung haben sich im Abrüstungsausschuß des gen der D.L.G, nimmt Billerbundes dem französischen Standpunkt angeschlossen und ellung der ländliche der italienischen Vorschlag abgelehnt. Saatgutwechsel, Ade

Daily Expreß" teil mit, daß am kommenden Mittwoch die uttermittelverwendung Auflösung des englischen Parlaments im Unterhaus bekannt­er Aufzuchtkrankheiten gegeben werden soll. Die Konservativen hätten sich grundsätz­nd dergleichen. Ulebn Lih dahin geeinigt, daß Macdonald der Führer des nationalen Sjatzes, die heute mehr Kabinetts bleibe.

Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschedkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M.

Samstag, den 26. September 1931

( Neueste Nachrichten)

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Nummer 77

Linie gegen die NSDAP. richten, neuerdings zu stellen. Die Wo bleibt das Geld der Steuerzahler?

Reichsleitung verbietet daher allen Angehörigen der NSDAP. die Teilnahme an irgendwelchen Rundgebungen gegen die fran­zösischen Minister. Parteigenossen, die gegen diesen Beschluß verstoßen, schließen sich von selbst aus der Partei aus.

In der Berliner Gastwirts- Zeitung" und in der ,, Deut­schen Feinkost" finden wir Artikel des G. A. Eder, die die weitestgehende Beachtung und Verbreitung verdienen. Der Ver­fasser gibt klar und übersichtlich in dankenswerter Weise beacht­

2- jähr. Verlängerung des Schuldenfeierjahres? liche Zahlen aus dem deutschen Wirtschaftselend und zeigt, wo

Wie der Korrespondent der ,, Baltimore Sun" erfahren haben will, soll Präsident Hoover auf Grund der Berichte des Schatz­amtssekretärs Mellon zu der Ueberzeugung gelangt sein, daß eine Verlängerung des Schuldenfeierjahres unvermeidlich sei. Hoover trete grundsätzlich für eine zweijährige Verlängerung ein, sei aber der Ansicht, daß es Deutschlands Sache sei, unter Hinweis auf die Moratoriumsbestimmungen des Youngplanes einen Vorschlag in dieser Richtung zu machen. Das Repara­tionsproblem werde, so erklärt das Blatt, zweifellos den Haupt­gegenstand der Besprechungen zwischen Laval und Hoover bilden.

Reparationen gegen Ditlocarno?

Nach einer Meldung des ,, Daily Telegraph" aus Washing­ton rechnet man in eingeweihten Kreisen damit, daß der Besuch Lavals in Amerika den Weg zu einer Konferenz ebnen werde, auf der nicht nur die Geld- und Währungsfragen, sondern auch politische Probleme von größter Wichtigkeit verhandelt werden sollen. Eine Verständigung der beiden Hauptmächte, Frank reich und Amerika, hätte dieser Aktion vorauszugehen. Hiermit sei natürlich die Frage der Reparationen und der Kriegsschul­den untrennbar verknüpft, die ohne Zustimmung Frankreichs und Amerikas nicht gelöst werden könne. Der Weg zur politi­schen Stabilisierung, der in Washington erwogen werde, bestehe darin, Deutschland davon zu überzeugen, daß eine Streichung der Reparationen und finanzielle Unterstützung nur dann er­hältlich sei, wenn es sich für ganz bestimmte Zeit verpflichte, feine Schritte zur Revision der Ostgrenze zu unternehmen.

das Geld der Steuerzahler bleibt

Wir teilen daraus nachstehendes mit:

,, 1,2 Milliarden Mark fehlen am diesjährigen Reichshaus­halt. Eine neue Notverordnung bringt neue Steuern, neue Ver­schlechterungen der Lebenshaltung und der Kaufkraft. Der öffent­liche Finanzbedarf ist von zirka 7 Milliarden Mark vor dem Kriege auf gegenwärtig ungefähr 20 Milliarden Mark jährlich gestiegen und die Gesamtverschuldung der deutschen Wirtschaft wird auf annähernd 65 Milliarden Mark geschätzt. Wem kommt angesichts solcher Zahlen nicht ein Grauen an?

Rund 51 Prozent der deutschen Wirtschaft liegen brach und 5 Millionen Mark müssen Tag für Tag der Wirtschaft an Betriebskapital unproduktiv entzogen werden, um der Unterhal­tung der Arbeitslosenarmee zu dienen. Tag für Tag werden 5 Millionen auf den Altar des Youngplanes geopfert, die aus der Wirtschaft herausgepreßt und herausgezogen werden müssen.

43 Prozent aller selbständigen Handwerker haben trot schwerster Arbeit ein Jahreseinkommen von weniger als 1500 Mark, dafür aber ist die steuerliche Belastung des deutschen Volkes, auf den Kopf der Bevölkerung umgerechnet( Kinder und Greise eingeschlossen) auf 450 Mark jährlich gestiegen gegen 120 bis 150 Mark vor dem Kriege. 26 Landesfinanzämter and rund 1000 Finanzämter sind mit der Eintreibung dieser Steuer­last beschäftigt.

Der Verwaltungsaufwand Deutschlands ist von 3,2 Mil­liarden im Jahre 1913 auf über 10 Milliarden angewachsen. Man rechne die Milliarden dazu, die die Verwaltung der Län­der und Gemeinden kostet. Dafür stöhnt die Wirtschaft und in­

Produktion an berüd In der Londoner Handelskammer wurde mit großer Mehr­chsten Jahr die Warden beit eine Entschließung angenommen, die sich für die Einfüh- Keine Erhöhung der Umsatzsteuer beabsichtigt. sonderheit die mittelständische Wirtschaft unter der Last von un­

em Zeichen der Seemng von Einfuhrzöllen ausspricht. Diese Einstellung der

Der französische Luftfahrtminister hat Rekordversuche in Man nimmt an, daß dieses Ver­weiligen Wirtschaftswer angstreckenflügen verboten. bald fünfzig Jahre lang hot im Zusammenhang mit dem in der vorigen Woche erfolgten ragischen Tod der französischen Relordflieger Doret und Le rung der Gemeinschafts haben die großen land Brig steht. Bedeutung bekommen, in Berlin und diese ig in Aussicht genom uerlichen Betriebe und et Südwestdeutschlands gelehrt, daß die Selb Denn auch die staatli stellung leistet.

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Entfernung von ca.

egt die Obstbaulolor

Nach einer Mitteilung der Telegraphen- Agentur der Sow­union ist eine Abordnung der Ranting- Regierung nach Kan­11 abgereift, um einen Waffenstillstand mit Kanton zur Bil­Bang einer gemeinsamen Front gegen Japan abzuschließen.

Jm amerikanischen Staatsdepartement wurde erklärt, man wade Laval eine offizielle Einladung übermitteln, falls und wbald das französische Kabinett der Ameritafahrt zustimme.

Um die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen, hat di chilenische Regierung die Einwanderung vollständig verboten.

Das Junkers- Wasserflugzeug Freundschaft", das zu einem lug nach Ranting aufgestiegen war, ist an der Küste des In­when Ozeans abgestürzt.

Der hessische Zentrumsparteitag ist auf den 18. Oktober ver­

worden. Gelegentlich dieser Tagung wird Reichsinnenminiſter verboten. Mitglieder Wirth in einer Kundgebung in der Mainzer Stadthalle

gewiesen. Es wird pechen. Fleischverbrauch und di entlicht in Nr. 39 eine

Eden.

Curtius bei Brüning.

Der Besuch des Reichsaußenministers Dr. Curtius beim

ein großer Auffah Leechskanzler Dr. Brüning hat am Freitagvormittag stattge­Amerika in der neuefter anden. Wie wir zuverlässig erfahren, ist in dieser Unterredung Presse"( Nr. 39). hen Curtius und Brüning beschlossen worden, die Frage

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des Rücktritts des Außenministers bis nach Beendigung des Seuches der französischen Minister zu verschieben. Man hat ebenfalls auch darüber geeinigt, die Besprechbng der Gen= Probleme und insbesondere die Diskussion über die deutsch­terreichis he Zollunion im Kabinett auf den Dienstag nächster Boche zu vertagen.

Da nun entschieden ist, daß Dr. Curtius während der An­enheit von Laval und Briand im Amte bleibt, haben sich der Reichskanzler und der Reichsaußenminister in erster Linie Freitag über die Vorbereitung für den französischen Be­unterhalten.

kanzösischer Besuch bei Hindenburg.

Der französische Ministerpräsident Laval und der fran­he Außenminister Briand haben den Wunsch ausgesprochen, miglich ihres Berliner Besuches vom Reichspräsidenten von

Co., K.-G. in Hanne denburg empfangen zu werden. Der Reichspräsident wird lstrasse 11. Bezirksleiter eem Wunsche entsprechen. In Aussicht genommen ist bisher

r, Frankfurt a. Main.

allerorts gesucht.

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Montag fommender Woche.

Die NSDAP. zum Franzosenbesuch.

Der Völkische Beobachter" veröffentlicht eine Mitteilung er Reichsleitung der NSDAP., in der erklärt wird, es sei der Rechsleitung zur Kenntnis gekommen, daß Linkskreise beab­fldigen, anläßlich des Besuches der französischen Minister durch Bunofateure Nationalsozialisten zu Kundgebungen in Berlin older auf den Bahnhöfen, die der Zug durchfährt, anzureizen. Es sollte dadurch der französischen Regierung der Vorwand ge glen werden, ihre politischen Forderungen, die sich in erster

Berlin. Zu den in der Presse umlaufenden Gerüchten, das Reichskabinett habe in seiner letzten Sitzung die Frage der Er­höhung der Umsatzsteuer erörtert, erfahren wir von zuständiger Stelle, daß im Reichskabinett von einer Erhöhung der Umsatz­steuer nichts bekannt ist.

D.V. P. dementiert.

Berlin. Zu der verschiedentlich in der Presse aufgestellten Behauptung, Abgeordneter Dingelden habe den Wunsch, in das Reichskabinett einzutreten, wird von maßgebender volkspartei­licher Seite mitgeteilt, daß diese Nachrichten nicht den Tatsachen entsprechen.

Spaltung der SPD.?

Wie ,, Berlin am Morgen" erfährt, hat die Oppositions= gruppe in der Sozialdemokratischen Partei in einer Reichs= fonferenz beschlossen, nicht vor den Parteiausschuß- Beschlüssen zu kapitulieren. Der von einigen Mitgliedern der Oppositions­gruppe gemachte Vorschlag, Anschluß an die Kommunistische Partei zu suchen, wurde von der Mehrheit abgelehnt und be­schlossen, eine neue Partei unter dem Namen Sozialistische Ar­beiterpartei" zu bilden.

Mißbrauch der politischen Polizei.

Wetzlar. In der letzten Stadtverordnetenversammlung wurde festgestellt, daß der sozialdemokratische Landrat des Kreises Wetz­lar einen Vorschlag der städtischen Polizeiverwaltung auf Be­stellung zweier Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr als Hilfs­polizisten mit dem Ersuchen zurückgesandt habe, es solle zuvor berichtet werden, ob sich nicht etwa die beiden in Vorschlag ge= brachten Feuerwehrleute am Volksbegehren zweds Auflösung des Preußischen Landtags beteiligt hätten. Seitens der Stadt­verwaltung wurde leider geantwortet, daß sich der eine der beiden Männer am Volksbegehren beteiligt habe.

Grundsätzlich ist dazu festzustellen. daß es eine gröbere Ver­legung und Verhöhnung der in der Reichsverfassung verbürgten Rechte des unbescholtenen Staatsbürgers faum noch gibt.

Neuer schwerer Pfundsturz.

Am Freitag hat das Pfund Sterling eine neue schwere Kurseinbuse erlitten. Bereits jetzt beträgt die Entwertung mehr als ein Viertel der Parität. Die Londoner Börse be­antwortete diesen Sturz mit einer neuen Hausse am Aktienmarit und einer weiteren Verschlechterung der Rentenwerte.

Beruhigung im Diten?

Tokio. Japan hat keine Truppen nach Charbin geschickt. Die militärischen Operationen in der Mandschurei sind abge­schlossen, erklärte der japanische Kriegsminister, General Minami, dem Korrespondenten des J. N. S. Es ist die Sache des Auswärtigen Amtes, die Verhandlungen zu führen. In­zwischen bleibt der Status quo erhalten, bis die ausstehenden Fragen geregelt sind. Wir haben Marschall Tschang- Hsue Liang ersucht, aus Peking nach Mukden zurückzukehren, um uns bei der Wiederherstellung des Friedens mit Unterstützung der japanischen Truppen behilflich zu sein".

gefähr 350 Steuerarten, die ihr das Leben zur Dual machen.

Die Steigerung der Verwaltungskosten kann an den Aus­gaben einzelner Ressorts der Reichsverwaltung am besten nach­gewiesen werden. Es verbrauchen( in Millionen Mark; die ein­geklammerten Zahlen geben den Bedarf aus dem Jahre 1913 an): Hoheitsverwaltung 12,1( 5,9); Auswärtiges Amt 63,1 ( 41,1); Innere Verwaltung 201,8( 4,6); Sozial- und Gesund­heitswesen 1200( 63,3); Verkehrswesen 236( 58); Schule, Kunst und Wissenschaft 30,6( 3,7); Justizverwaltung 15,5 ( 2,9); Allgemeine Finanzverwaltung 709,5( 97,7); Reichs­schuldenverwaltung 1000( 235,7). Die Zahlen sind dem Reichsetat für 1930 entnommen.

Die Sozialversicherungen verschlingen heute annähernd 9 Milliarden Mark in Reich, Ländern und Gemeinden gegen 2,1 Milliarden Mark vor dem Kriege. Die Abgeordneten des Reiches, der Länder kosten rund 17 Millionen, wozu noch die Gehälter für die mehr als 200 Minister und die Pensionen für die inzwischen abgebauten Minister kommen.

Die Reichsbank zahlt ihrem Präsidenten jährlich 200 000, dem Vizepräsidenten 133000, jedem Direktionsmitglied 100000, jedem Mitglied des Generalrates 10 000 Mark Gehalt( Fest­stellung vor dem Reichstag).

Die Reichsbahn ist nicht weniger nobel. Sie bewilligt ihrem Generaldirektor( nach der bereits erfolgten Gehaltskürzung!) immer noch 98 000, feinem Stellvertreter 62 400, jedem der sieben Vorstandsmitglieder 45 000, fünfzehn ihrer Präsidenten je 29 000 und weiteren dreizehn Präsidenten je 24 000 Mark Jahresgehalt.

Die Reichsbahndirektion hat ihrem Präsidenten großzügiger­weise sogar eine Villa für 90 000 Mark gekauft, obwohl eine Dienstwohnung vorhanden ist.

Und die Reichspost baute ein neues Funkhaus für die be­scheidene Summe von ,, nur" 7 Millionen Mark, das vorher Millionen kosten sollte. Der parlamentarischen Kritik ent­zog sich die Reichsverwaltung durch beredtes Schweigen.

Aber auch andere öffentliche Verwaltungen schmeißen mit den Millionen nur so umher, hier besonders wieder manche sozia­len Institutionen. Der Umbau des Verwaltungsgebäudes der Allgemeinen Drtskrankenkasse in Breslau, der erst 600 000 m. kosten sollte, verschlang infolge verfehlter Dispositionen schließ­lich 4,5 Millionen Mark. Ein Architekt erhielt allein ein Honorar von 130 000 Mark. Die UDK. in Frankfurt a. Main gab für ihren Verwaltungsneubau 3,3 Millionen M. aus, und bei der ADK. in einer westdeutschen Stadt kann man bereits mit 23 Jahren lebenslänglich mit Pensionsberechtigung angestellt werden mit einem Monatsgehalt zwischen 300 und 700 Mark. Allerdings ist dafür der Gehaltsetat dieser Kasse auch von 78 000 Marf im Jahre 1924 auf 124 000 Mark bis zum Jahre 1928 angestiegen. Die Landesversicherungs­anstalt Hannover rechnet mit einem monatlichen Einnahmeaus­fall von rund 600 000 Mark und beziffert den Zuschußbedarf für das laufende Rechnungsjahr auf ungefähr 11 Millionen M.

Warum auch nicht? Es ist ja wahnsinnig einfach, mit dem Gelde zu wirtschaften, das andere Menschen mühselig verdienen, und für das sie um ihre Existenz schuften müssen!

In Hamburg ist der Sozialetat von 7 Millionen Mark im Jahre 1913 auf jetzt 74 Millionen gestiegen. Dafür erhal­