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rof. Dr. Mombett S 58.30 Uhr, im Gaale rag über Arbeitslofigh Distuffion.

gewöhnlichen Preisen min 30 Uhr, zum ersten Ma Drama von Ostar Wil

Die Einlösung des fiebte enstag, Mittwoch und Fre annesstraße 3, zu erfolgen 3, für Freitags- Abonnenten enstags- Abonnenten, Sams chs- Abonnenten in der Zei

is 18 Uhr.

mmlung. Am Donnerstag ndet im Café Leih eine öf demokratischen Partei statt

tellter Akademiker technij 3. hält seine diesjährige 12

31. März 1931, in Berlin ftstates ab.

deutscher Beamter c. B. 13 eine Mitgliederversamm esse für den Verband außer tschaftlich schweren Zeit fe ehr durch und hat besonders ang gefunden In der Aus Verkehrsdisziplin flargelegt ispielen wurde das richtig Entretenden Unfällen geschil

nd Fern.

meisterwahl wurde der von Randidat Landwirt Friedric wählt. Sein Gegenkandidat , erhielt nur 788 Stimmen ung Oberheffens. Stromlieferungsvertrag, der der Provinz Oberheijen ab 1933 abgelaufen wäre, it s die Preußen- Elettra als mates im Besitz des Schwel uben Wölfersheim mit der ersetzt worden.

enwahl am vergangenen -: Sparkassenrechner Geo Bilh. Johs. Friedr. Steit Wilh. Schmidt 99 Stim en den beiden Erstgenann

ten sich in ihrer lekten Jahr 1931, der nach auc enommen wurde. De n

gdie Steuern für Gebäude ewerbe um 12 v. H. gejent

lagen von 59 000 Mart in

Wein! erverband hielt am Son hier ab, die sich eines g orsitzende, Weingutsbefize den Jahresbericht, wobe Preise das Geschäft äußer ,, Eßt deutsches Obst, trink Erzeugnisse" müsse den Bes werden.

eld hatte sich in seiner dies he mit dem Voranschlag für mit einem Fehlbetrag po dziffer 1 168 307 Mart zeigt

auf 780 000 Mt. Den Ge euer erheben, wurde angere dies fünftig zu tun.

dann aber auch in andere Präparaten, wie dem Vigan blatt gegen die Rachitis ver ugufta- Victoria- Haus heraus sich die Kinder bis zu einen fie im Säuglingsalter n mmen, und wenn fie nicht i aushuftenden Menschen ge pielt, es füßt usw., muß fi die mit jeder Berührung mi

Eltern haben die Aufgabe, i er Hausgenossen zufammer Tuberkulose erwecken. gilt auch für die anderen J gerufen, daß ein tatarrhali nd anstedt. Inwieweit

die Lungenentzündung bei

1 Diphtherie, Scharlach

jein wird, ist heute noch ni it es ja bekanntlich gelunge hüten. Unsere Schufmaßna bekanntlich darin erschöpfe

Mittwoch, den 25. März 1931.

Turnen,

Fußball. Jugendopfertag 1931.

Der 29. März 1931 steht im Zeichen des Jugendopfertages Geopfert soll innerhalb des Westdeutschen Spielverbandes. werden. Gar mancher Vereinsführer wird sich nicht ohne Grund fragen, opfern wir nicht schon so viel und so oft? So berechtigt diese Frage ist, so darf man aber der tieferen Bedeutung dieses Jugendopfertages nicht aus dem Weg gehen u. muß einmal mit großer Sachlichkeit auch dieser Frage näher treten. In einer Zeit wirtschaftlicher Depression, unter deren ihr aufgezogener Folgen nicht zuletzt die Sportvereine und Spielbetrieb leiden müssen, hat der Westdeutsche Spielverband sich zu dem Bekenntnis durchgerungen, daß ein entscheidender Schritt zur Besserung der Jugendpflege getan werden müsse. Als Ziel galt die Heranbildung der geistigen Führer für die Aber wo sollte dies ge= Jugend- Abteilungen der Vereine. schehen? Mit weitausschauendem Blid haben die führenden Männer des Verbandes den Plan gefaßt, ein eigenes Ver­bands- Jugendheim zu schaffen und den Plan auch zur Wirt­lichkeit gemacht. Nun haben wir seit einigen Jahren ein Ju­gendheim, auf das wir alle stolz sein können. Und wer von der Jugend, Kursisten aller Sportdisziplinen und Verbands­Funktionären einmal die Gelegenheit hatte, seine Wirkungs­stätte mit der des Verbands- Jugendheimes zu vertauschen, der wird gerne ein zweitesmal den Wunsch haben, nochmals hin­zukommen.

Entsprechend der Größe des Verbands- Gebietes und seiner zu lösenden Aufgaben wurde das Verbands- Jugendheim nicht ein Stüdwert, sondern eine Einrichtung auf lange Sicht. Wenn dieses großzügige Projekt auch bis auf einen seinem Umfang entsprechenden Teilbetrag fast restlos schuldenfrei ist, so darf doch nicht übersehen werden, daß die Durchführung und die Instandhaltung dieser Einrichtung auch viel Geld kostet. Die­ses aber ausschließlich als Aufgabe des Verbandsetats zu betrachten, wäre ein großer Rechenfehler und die Vereine müß­

Eröffnung:

Freitag, den 27. März 1931

Frau Erna König

die in ganz Deutschland bekannte Heilkundige, welche Krebs, Tuberkulose 11. a. erfolgreich behandelt, im Kreise ihrer Helferinnen.

Gießener Zeitung"

Sport und

ten dann noch höher belastet werden. Eine weitere Belastung als die jetzige ist aber für die Vereine nicht tragbar und man hat sich deshalb entschlossen, alljährlich ein Opfertag durchzu­führen, dessen Reinertrag nur dem Konto Verbands- Jugend­heim zufließt.

Einsichtigte Vereinsführer und Vereins- Jugendleiter wer­den sich also dessen bewußt sein, was es heißt, wenn einma ein Sonntag im Jahr nur der Jugendsache gewidmet werden soll, und werden gerne das Bestreben des Verbandes und seiner von ihm beauftragten Vertreter den Jugend­Opfertag zu einem vollem Erfolg zu verhelfen, weitgehendst unterstützen. Jede Mitarbeit, ſei es bei den Veranstal tungen am 29. März selbst, sei es durch eigene Feiern der Vereine, bei denen das Programm nur auf die Bedeutung Von der Jugendpflege zugeschnitten ist, ist wertvoll. den Senioren- Mannschaften soll an diesem Tage gehofft wer den, daß sie sich ihrer Aufgabe gerne unterziehen und durch mustergültiges Auftreten bei den Spielen werbend für die Belange des Verbandes und damit auch für ihre eigenen ein­treten. Ich könnte mir ganz gut vorstellen, wenn auf allen Plätzen, die mit Werbe- Spielen bedacht sind, eine gewisse Heerschau der Jugendlichen vorgenommen würde, wie ich im übrigen empfehlen möchte, die Jugendlichen nur in geschlossener Form an den Veranstaltungen teilnehmen zu lassen. Einmal hat der Jugendleiter bessere Zusammenfassung und zum ande­ren ist es eine Erleichterung für die Kassenkontrolle. Noch ist in guter Erinnerung, daß unser Gau im vergangenen Jahr sehr günstig abgeschnitten hatte. Wenn auch in dieser Zeit­panne sich die wirtschaftlichen Verhältnisse wesentlich ver­schlechtert haben, so darf doch gehofft werden, daß bei gün­stigen Wetterverhältnissen unsere Sportfreunde und Anhänger uns nicht im Stiche lassen und ihr Scherflein dazu beitragen, um unsere idealen Ziele verwirklichen zu helfen. In diesem Sinne gutes Gelingen am diesjährigen Jugendopfertag.

Druckarbeiten Albin Klein, Giessen.

liefert billigst

Spiel.

Ergebnisse:

Westdeutschland: Runde der Meister:

Nr. 24

SC. 03: Kassel FV. Neuendorf 3: 1( 0: 1) Fortuna Düsseldorf Alemannia Aachen 2: 1( 1: 0) Union Gelsenkirchen Hüften 09 1: 0( 0: 0) SV. Meiderich VFB. Bielefeld 1: 1( 1: 1) Runde der Zweiten:

Borussia Rheine Germania Bochum 4: 2( 2: 0). Bezirk Hessen- Hannover.

Bezirksliga und Bezirksklassen:

FV. Odershausen 1900 Gießen

B. Gießen 1: 2( 1: 0) V. VFB. Kurh. Marburg 2: 3( 2: 3) Germania Fulda Weylar Sport- V 3: 1( 2: 1) SpVgg. Göttingen Hessen 09 Kassel 1: 3( 0: 0) V. abgebr. Würzburger FV. 04 Horas

Borussia Fulda 1: 5

Hersfeld 3: 2( 0: 0)

Großalmerode

Wiesenbach

Sport Kassel 4: 3( 2: 2)

Breidenstein 5: 2( 4: 0)

Gladenbach Wallau 6: 1( 3: 1)

Breidenbach

Biedenkopf 7: 2( 3: 2)

Feudingen Bottenhorn( V.) ausgefallen Wommelshausen Erdhausen 4: 3( 3: 1)

Allendorf Cölbe 2: 5( 2: 4)

Wetter

Garnau 2: 3( 1: 2)

Weylar SpV. tomb.- Weilburg 3: 1( 0: 1)( Sa.) Löhnberg SC. Wetzlar 2: 4

Bad Nauheim- Butzbach 6: 2( 2: 2) Offdilln Herborn 7: 1 Niederscheld Merkenbach 4: 3 Burg Sinn 0: 3

Gönnern Dillenburg 3: 8

Manderbach Donsbach 2: 3

Lauterbach tomb.- Altenburg 0: 7( 0: 1)

Sportfreunde Kassel Niederzwehren ausgefallen

Tura Kassel

BV. 06 Kassel

VFR. Kassel

Hessen- Preußen Kassel 6: 0( 4: 0) Melsungen 1: 4( 0: 2)

Corbach 1: 5( 0: 2)

Die Schwester der Frau Erna König,

Frau

Elfriede Arnold,

ist von Freitag, den 27. 3. bis einschl. Samstag, den 28. 3. ds. Js., persönlich im Bestrahlungs- Institut der Schwester Gerda Klaumann, Gießen, Schul str. 6, mit dem Institutsarzt anwesend.

Bestrahlungs- Institut, shitem Erna Stönig, Inh: Schweiter Gerda Klaumann

Gießen, Schulstraße 6, Zel. 4261

Behandlungsstunden: Zäglich von 8-20 Uhr, Samstags von 8-18 Яhr.

von: Leberleiden, Kehlkopf- und Lungenleiden, Asthma, Magenleiden, Ischias, Neuralgie, Schuppenflechte, Haut­

Erfolgreiche Behandlung anheiten, Bettnäſſen und Appetitlosigkeit bei Kindern, Gallenſteinen, Herzleiden, Gicht, Rheuma, Nierenleiden,

Lupus, Lähmungen, Nervenleiden, Haarausfall, Entfettungsturen, Kropf, Schwerhörigkeit, epileptischen Anfällen, Krebs, Zucker usw. unzählige Dankschreiben geheilter Patienten stehen zur Verfügung.

Meine Institute haben mit Gallspach und anderen Bestrahlungsinstituten nichts zu tun. Meine Erfolge beruhen auf gesetzlich geschützten Bestrahlungs­apparaten und deren besondere Anwendungsmethode. Zahlreiche Fälle, die von Aerzten, Fachärzten, Krankenhäusern, Heilkundigen und Bestrahlungs- Instituten jahrelang vergeblich behandelt worden sind, sogar derartig schwere Fälle wie z. B. Krebs und Tuberkulose, bei denen der Tod für die nächste Zeit vorausgejagt worden ist, haben wir nachweislich vollkommen geheilt. Die Anfeindungen und Vorwürfe der Aerzte widerlegten wir in jedem Prozeß durch Zeugen zahlreicher der von Aerzten aufgegebenen Fälle, die dankbar und freudestrahlend vor Gericht ihre Heilung durch Frau Erna König unter Eid bezeugten. Der Dortmunder General- Anzeiger brachte folgenden Prozeßbericht:

Jit Zuberkulose durch Bestrahlung heilbar?

9

Interessanter Prozeß in Remscheid- Lennep

Frau Erna König- Essen vor Gericht. Der Sachverständige hält die Heilung Remscheid- Lennep, 14. April.

Die Heilkundige Frau Erna König, Essen, bekannt durch ihre Bestrahlungen mit dem Original König", hatte einen Strafbefehl über 60 RM. wegen Uebertretung einer Regie­rungsverordnung bekommen, gegen den sie richterlichen Ent­scheid beantragt hatte. Heute mittag stand Termin vor dem Amtsgericht in Remscheid- Lennep an. Dem Strafbefehl lag folgender Tatbestand zugrunde:

Frau König, die in einer großen Anzahl deutscher Groß­städte Bestrahlungsinstitute unterhält, hatte einer hiesigen Zei­tung unlängst Prospekte beigelegt, die Danksagungen von ge= heilten Krebs- und Tuberkulose- Kranken enthielten und die ferner betonten, daß aufgegebene Kranke durch sie völlig geheilt seien. Die Aerzteschaft des Bergischen Landes faßte auf Grund der Erfahrungen der exakten Wissen­schaft diese Ankündigungen als prahlerische Behauptung auf, die ungeeignet sei, in weiten Kreisen des heilungsuchenden Publikums einen Irrtum über die Fähig­feiten der Frau König zu erregen. Die Aerzteschaft erstattete sodann durch den im Landkreise Solingen- Lennep amtierenden Kreismedizinalrat Dr. Moselbach in Opladen Anzeige.

Aufgegebene treten geheilt als Zeugen auf. Tuberkulöser durch Frau König für möglich.

breitete trat das Gericht in die Beweisaufnahme ein. Die Zeugen wurden ohne besondere Auswahl herausgegriffen. Zunächst wurde aber noch festgestellt, daß die Kranten mit fertigen Diagnosen von ihren ehemaligen Krankenhaus- und Hausärzten zu Frau König kommen und daß ihre Institute unter der Leitung zweier approbierter Aerzte stehen. Dann gab es noch einen kleinen

Zusammenstoß zwischen Verteidiger und Sachverständigen.

Der Sachverständige: Leberkrebs ist nicht heilbar. Verteidiger: Das wollen wir ja eben erst feststellen. Sachverständiger: Welche Strahlen sind es denn, die Frau König benutzt?

Verteidiger: Frau König hat nicht die Absicht, ihr patentiertes Verfahren preiszugeben. Strahlen, die Sie, Herr Sachverständiger, nicht fennen, lönnen Sie hier nicht beurteilen.

Die 3eugin, Ehefrau Kra ch, 43 Jahre alt, aus Essen, befundet: Ich war wegen schwerer Unterleibsblutungen im Krankenhaus. Der Chefarzt nahm ein Stück der erkrankten Stelle durch Operation heraus, schidte es an ein bakterio­logisches Institut, welches Krebs feststellte. Nach vier Wochen war die Zeugin troh Radiumbehandlung sterbenstrant. Vom Hausarzt wurde sie nach der eidlichen Aus= sage ihres Mannes aufgegeben. Zur Schmerzlinde­rung empfahl der Arzt dem Mann, der Frau Morphium zu verschaffen. Dann tam die Patientin zu Frau König, und zwar 14 Tage lang im Auto und auf der Tragbahre.

3um Beweise ihrer Heilerfolge hatte die Angeklagte 18 Patienten als Zeugen laden lassen. Als Sachverständiger er­schien Medizinalrat Mr. Moselbach, der von der Verteidigung wegen Besorgnis der Befangenheit abgelehnt wurde, da der Gutachter zugleich der Veranlasser der Anzeige war. Auf die Erklärung des Gutachters, er fühle sich unbefangen, lehnte das Gericht den Antrag ab. Der Amtsanwalt erwog gleich zu Be­ginn, das Verfahren aus subjettiven Gründen einzustellen. Nach dem Vortrag des Sachverständigen, der sich in länge­ten Ausführungen über Krebs und Tuberkulose, über Be­Strahlungsmethoden und Bestrahlungsarten, über Unheilbar­feit des echten Karzinoms und dessen Diagnostizierung ver­Die Essener Volkszeitung, Essener Allgemeine

Ehemann Punkt für Punkt.

Zeugin Dorn, 20 Jahre alt, Ehefrau aus Duisburg: Ein hoffnungsloser Fall von Lungentuberkulose in beiden Lungen. Der Befund stammt vom Arzt der Lungenfürsorge in Duisburg, also von einem Spezialisten. Dieser Arzt hat bei einer gleichgearteten Verhandlung vor Gericht unter seinem Eid ausgesagt, die Frau Dorn habe nach seiner Ueberzeugung nur noch 3 bis 4 Monate zu leben gehabt, und als sie nach einem Jahre aus der Behandlung bei Frau König wieder zu ihm tam, sei er erstaunt gewesen, die Frau Dorn wohlauf zu finden. Während der Behandlung durch Frau König hat sie ein gesundes Kind zur Welt gebracht. Sie gab der Meinung dankbaren Ausdruck, daß nach ihrer An­ficht das Kind ohne die Behandlung durch die Angeklagte nicht zur Welt gekommen sei. Während der Bestrahlung suchte sie regelmäßig ihren zuständigen Krankenkassenarzt auf, der zu­nehmende Besserung feststellte. Sie fühlt sich heute völlig ge­sund und ist ein absolut lebensfroher Mensch. Während der Behandlung bei Frau König nahm sie 30 Pfund

z u.

Zeuge Eßner, 56 Jahre alt, Ofenmaurer aus Düssel­dorf Großenbaum: Der Zeuge war lange frank. Er mußte feiern und konnte nirgends Heilung finden. Von der Landesversicherung wurde eine Behandlung abgelehnt. Durch Zufall hörte er von Frau König, ging zu ihr, ließ sich be strahlen. Es ging ihm bald besser und heute fann er nach einem Jahre fortgesetzter Bestrahlung seine schwere Ar beit am Ofen eines Hüttenwertes bei Gas und Staub ohne jede Ermüdung und Krankheitserscheinung verrichten. Diese Aussagen genügten dem Gericht.

Der Staatsanwalt stellte den diesbezüglichen Antrag, dem sich der Verteidiger anschloß, indem er noch ausführte," seine Klientin habe keinerlei Interesse an einem Freispruch aus sub­jeftiven Gründen.

Den Vertagungsantrag lehnte das Gericht ab.

Der Staatsanwalt beantragte die Freisprechung, da die verblüffenden Heilerfolge nach den Zeugenaussagen sehr zugunsten der Angeklagten sprächen. Darauf sprach das Gericht die Beschuldigte auf Kosten der Staats­tasse frei, mit der Begründung, die heutige Verhandlung habe nicht ergeben, daß die Behauptungen im Prospekt unrich­tig sind usw.

Nach einjähriger Behandlung war sie gesund. Heute tut sie jede Arbeit, ist wieder kugelrund, und vor Ge­richt machte sie ihre Aussagen flar und bestimmt. Sie be= tonte, feine Veranlassung zu haben, noch zu irgendeinem Arzt zu gehen. Diese Angaben, unter Eid gemacht, bestätigte der Zeitung, Gelsenkirchener Allgemeine Zeitung u. a. m. brachten nachstehenden Bericht: Eine Heilkundige freigesprochen.

Vor dem Erweiterten Schöffengericht in Düsseldorf| tienten der Frau König bekundeten als Zeugen, daß sie hatte sich Frau Erna König, Inhaberin eines Bestrah| krebs- und lungenkrank gewesen seien und durch Be­lungsinstitutes in Düsseldorf, Immermannstraße, und strahlungen der Frau König geheilt wurden. Essen, Klarastraße, zu verantworten. Sie sollte durch Bestrahlungen die Tuberkulose eines Zeugen verschlim­mert statt gebessert haben. Stundenlange Verhandlung ergab die völlige Unschuld der Angeklagten. 13 Pa­

iten, was natürlich ein ni Dern sofort bei Beginn ein en, um schwere Grade der auszuschalten. Um das zu Mutter und Pflegenden lenne, daß sich ein Kind ni Aufgabe habe, das Kind mi nen Arzt zu rufen. Bei eine viel größere Anzahl von plitationen verlaufen a.

Interessant war die Feststellung, daß es sich bei den Geheilten durchweg um sogenannte, unheilbare" Fälle handelte. Der Verteidiger Rechtsanwalt Frank 1.

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( Dortmund), nannte die Angeklagte eine Wohltäterin der Menschheit, die wahre Wunder gewirkt hat. Das Gericht verkündete den Freispruch und die Angeklagte wurde am Schluß der Verhandlung gefüßt und ge­drückt von dem sie umringenden Publikum und den dank­baren Patienten. Düsseldorf, den 4. April 1928.