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Mittwoch, den 24. Juni 1931.

Lokales.

* Die Steuermaßnahmen des Staatskommissars für Gießen sind rechtsgültig. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Darmstadt befaßte sich in seiner letzten Sigung mit der Beru­fung des Handelsvertreters Hengst von hier gegen die Ent­scheidung des Provinzialausschusses für Oberhessen wegen der Heranziehung zu den am 31. Dezember 1930 von dem Staats­kommissar für die Stadt Gießen verfügten erhöhten Gewerbe­steuern usw. Der Kläger hatte die Rechtsgültigkeit der An­ordnung und Einsetzung eines Staatskommissars als gegen die Städteordnung verstoßend bestritten. Der Provinzialausschuß Oberhessen hatte die Klage als unzulässig zurückgewiesen, Jm Urteil des Verwaltungsgerichtshofes wird die Berufung gegen die Entscheidung des Provinzialausschusses ebenfalls zurückge­wiesen, da das hessische Gesetz den Rechtsweg im Verwaltungs­streitverfahren wegen Einsetzung eines Staatskommissars nicht tenne. Somit ist das die Klage abweisende Urteil des Pro­vinzialausschusses für Oberhessen rechtskräftig geworden.

* Aenderung der Versorgungsgebührnisse für Kriegsbeschä­digte und Hinterbliebene. Durch die zweite Notverordnung vom 5. Juni 1931 sind auch die Versorgungsgebührnisse der Kriegs­beschädigten und-Hinterbliebenen geändert worden. Die Kin­derzulagen der Leichtbeschädigten werden um eine Kinderzulage gekürzt. In der Ortsklasse wird keine Ortszulage mehr ge­währt. Die Ortszulage in den übrigen Ortsklassen ist wie folgt geändert worden: Sonderklasse von 30 auf 24 v. H., A von 25 auf 18 v. H., B von 22 auf 12 v. H., C von 18 auf 6 v. H. Ein Wechsel des Wohnsitzes begründet keinen Anspruch auf Gewäh rung oder Erhöhung der Ortszulage. Hat ein Versorgungs­berechtigter neben den Versorgungsgebührnissen ein Einkommen aus öffentlichen Mitteln, so ruhen die Versorgungsgebührnisse in Höhe der Hälfte des Betrages, um den dieses Einkommen 210 RM. monatlich übersteigt. Dem Versorgungsberechtigten ver­bleiben jedoch drei Zehntel der Rente ohne Frauen- und Kinder­zulage. Soweit bisher ein Ruhen der Rente nicht in Frage tam, erfolgt die Neufestsetzung erst vom 1. August 1931 ab. Die Be­züge der nach§ 105 RVG. und§ 8 Abs. 1 ARG. versorgten Kapitulanten mit Kindern werden um eine Kinderzulage ge­kürzt, wenn eine Rente von weniger als 50 v. H. gewährt wird. Für die nach§ 8 Abs. 2 versorgten Kapitulanten ist die Orts­zulage nach den neuen Sätzen zugrunde zu legen.

* Die Gehaltstürzungen in Hessen. Durch Verordnung des hessischen Gesamtministeriums vom 20. Juni ist die zweite Not­verordnung zur Sicherung von Wirtschaft und Finanzen vom 5. d. M. auch für das Land, die Gemeinden und die sonstigen Körperschaften des öffentlichen Rechts in Hessen zur Anwendung gebracht.

* Krisenlohnsteuer erstmalig ab Julilohn. Ueber den Ter­min des Inkrafttretens der Krisenlohnsteuer war Meinungs­verschiedenheiten aufgetreten, da in der Notverordnung selbst zwei verschiedene Termine angegeben waren und zwar das Rech­nungsjahr 1931 und die Berechnungsgrundlage ab 30. 6. 31. Wie man erfährt, soll die Krisenlohnsteuer erstmalig vom Julilohm bezw. Gehalt berechnet werden. Alle einmaligen Einnahmen der Krisenlohnsteuerpflichtigen, wie Tantiemen, Sonderzulagen usw., sollen dann zur Krisenlohnsteuer herangezogen werden, wenn die Auszahlung dieser Zuwendungen nach dem 30. 6. 31 erfolgt, gleichgültig für welchen Zeitpunkt.

* Parlamentarisches. Der Petitionsausschuß des Hessischen Landtags ist für Donnerstag, den 25. Juni, und Freitag, den 26. Juni, zur Beratung einiger Anträge und Eingaben einberu­fen worden.

* Den Wirtschaftsverhältnissen Rechnung tragend hat die Hessische Landwirtschaftskammer angeordnet, daß alle Beamten und Arbeiter täglich ein und eine halbe Stunde Ueberzeitarbeit unentgeltlich leisten müssen.(!?)

* Hessische Personalnachrichten. Medizinalrat Dr. Karl Bin­sad in Gießen wird zum Kreisarzt beim Kreisgesundheitsamt

Zum deutschen Liedertag.

am 28. Juni.

,, Das Volkslied soll wieder unter das Volk" Diese Losung hatte vor Jahresfrist die Leitung des Deutschen Sängerbundes der deutschen Sängerschaft ans Herz gelegt, damit diese am glei= chen Tage allüberall, in der Heimat und in der Fremde das deutsche Lied erklingen lassen sollte. Aus der Not unserer Zeit geboren, wurde nach dem Tage der Mutter, nach dem Tage des Buches, der Tag des Liedes geschaffen als ein köstliches Mittel zur Verinnerlichung im rasenden ,, Tempo" der Gegenwart. Die­ser Versuch führte zum vollen Erfolg, zum freudigen Geben und Nehmen unentreißbarer Schätze in inniger Volksgemeinschaft.

Zum zweiten Male soll ein Lied- Sonntag, ein rechter Son­nentag, sein seelische Wärme ausströmen über Großstadtmauern und Dörferfrieden, über Sangesfreunde und noch Abseitsstehende, über Schwache und Kranke, durch alle deutschen Lande, bis über die Meere, wo deutscher Mutterlaut erklingt. Der Tag des Liedes ist ein Tag für alle; denn unser höchstes Volksgut kennt feine Parteien und Klassengegensätze, feinen 3wiespalt, keine Absonderurg, es will alle Volksgenossen zu einem einigen Volk zusammenführen. Das deutsche Volkslied ist, wie wir alle, dem deutschen Heimatboden entwachsen. Wie aus heimatlicher Scholle der frische Waldquell rieselt, so entquillt ihr auch ein unerschöpflicher Born von Liedern. Sie alle rufen uns ins Herz: Heimat, Heimat, ewig liebe!" Und wenn uns in der Fremde das Heimweh überkommt, so finden wir im Liede Trost. ,, Heimat" ist kein bloßer Begriff, sondern eine Kraft, die jeden stärkt, die unserem Volte zu neuem Aufstieg verhelfen wird, die mit ihren gemütsinnigen Liedern dazu berufen ist, uns gegen das Gift fremder und undeutscher Schlagerweisen zu schützen.

Wenn wir zum vorjährigen Liedertag des Minnesängers Walter von der Vogelweide als eines Heroldes deut­scher Heimat- und Vaterlandsliebe gedacht haben, so ist jetzt un­ser Sinnen auf das unsterbliche Schaffen unseres Dichters Wolfgang von Goethe gerichtet. Im kommenden Jahre wird Deutschland die 100. Wiederkehr seines Todestages be­gehen, und auch der Deutsche Sängerbund wird sein 11. Bun­

,, Gießener Zeitung"

Groß- Gerau ernannt, und der praktische Arzt Dr. med. Richard Burger in Lich zum Amtsarzt beim Kreisgesundheitsamt Gießen.

* Erledigte Stellen. Erledigt ist eine Lehrerstelle für einen evangelischen Lehrer an der Volksschule in Rinderbügen, Kreis Büdingen. Dienstwohnung vorhanden und sofort be= ziehbar. Erledigt ist eine Schulstelle für eine katholische Leh­rerin an der Volksschule in Rüsselsheim, Kreis Groß- Gerau. Dienstwohnung ist nicht vorhanden.

* Warnung! Wie man uns mitteilt, wird ganz Hessen zur­zeit mit Offerten der Hamburger Staatslotterie überschwemmt. Wir machen darauf aufmerksam, daß das Spielen in der Ham­burger Staatslotterie, ebenso wie auch in der Sächsischen Staats­lotterie, in Hessen verboten ist. Im hessischen Staatsgebiet ist einzig und allein nur das Spielen in der Preußisch- Süddeutschen Klassenlotterie gestattet.

*

Polizeijagden in Hessen. Im letzten Winter wurden durch Polizeijagden der Hessischen Forstämter, sowie auf Ansitz und Pirsch durch das hessische Jagdpersonal an Schwarzwild erlegt: in Oberhessen 106 Stüd, in Starkenburg 139 Stück, in Rheinhessen 60 Stüd, zusammen 305 Stüd.

* Geändertes Brotgeset. Die neue Fassung des Brotgesetzes auf Grund der zweiten Verordnung des Reichspräsidenten wird jetzt vom Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft be­fanntgegeben. Bei Brot einschließlich des Kleingebäds, für das Getreideerzeugnisse ausschließlich oder überwiegend Mahlerzeug­nisse des Weizens verwendet werden, ist ein Zusatz von Kartoffel­stärkemehl bis zu 10 Prozent der Mahlerzeugnisse ohne Kennt­lichmachung erlaubt. Brot, bei dem vorwiegend Roggen ver­wendet wird, darf gewerbsmäßig nur in bestimmten Gewichten hergestellt werden. Die Reichsregierung fann noch nähere Be­stimmungen über die erforderlichen Angaben und Fehlergrenzen treffen. Bei Zuwiderhandlungen ist eine Geldstraf: bis zu 150 Mart festgelegt. Roggen oder Weizen, der für Vichfütterung bestimmt ist, darf nicht in den Verkehr gebracht werden.

* Mitteldeutscher Küfer- Verbandstag. Vom Samstag bis Montag fand hier der 11. Verbandstag des Mitteldeutschen Küfer- Jnnungs- Verbandes statt, der aus Hessen- Nassau, Rhein­hessen und aus dem Rheinland zahlreich besucht war. In einer vorausgegangenen Vorstandssitzung wurden der Geschäftsbericht und der neue Haushaltsplan genehmigt, sowie der bisherige Vorstand einstimmig wiedergewählt. Zu der Verbandstagung waren Vertreter der Behörden und der Handwerkskammern er­schienen. Zunächst sprach der Syndikus des Rüferinnungsver­bandes, Dr. Germann, über Das Küferhandwerk und die neue Zeit". Dann referierte Syndikus Dr. Lindemann- Darmstadt über aktuelle Steuerfragen. Schließlich sprach Obermeister Poth- Darmstadt über die Frage, ob Traubenmoste mit Kon­servierungsmitteln haltbar gemacht ulerden dürften. Schlusse der Tagung wurde eine Entschließung angenommen, in der gegen die steuerlichen Mehrlasten durch die neue Not­verordnung Stellung genommen wird. In einer weiteren Ent­schließung an die österreichischen Fachkollegen wird die Not­wendigkeit einer deutsch- österreichischen Zollunion eindringlich betont.

Aus Nah und Fern.

Am

Friedberg. Der seit etwa 14 Tagen vermißte Regierungsrat Fall aus Worms wurde in der Nähe des Waldweges von Bad Nauheim nach dem Winterstein im Didicht erhängt aufgefunden. Die polizeilichen Feststellungen haben einwandfrei ergeben, daß Freitod vorliegt.

Darmstadt. In Anwesenheit eines Vertreters des Reichs­verkehrsministeriums, der Regierung, der Stadt und der tech­nischen Hochschule sowie des Ingenieurs Ursinius von der Rhön­Rossitten Gesellschaft feierte die Akademische Fliegergruppe, die älteste in Deutschland, ihren zehnten Geburtstag.

Darmstadt. Als zukünftiger Generalmusikdirektor wird als

desfest in Frankfurt a. M. 1932 dem Gedächtnis dieses Dichters weihen. Dieser Meister des Wortes hat seinem Volke auch viele innige Lieder geschenkt, die vertont worden sind. Sah ein Knab' ein Röslein stehn...", so klingt seine volkstümlichste Weise aus unserer Kinderzeit herauf und grüßt alle, die sich in seliger Sommerstunde zur Liedgemeinschaft verbunden haben. Vor 160 Jahren hat Goethe als Straßburger Student auf seiner Wanderung durch das schöne Elsaß im Volke den Kehrreim ge= funden: Röslein, Röslein, Röslein rot, Röslein auf der Heiden".

uns

Das wehmütige Bewußtsein, daß dieses Elsaß mit seiner ,, wunderschönen Stadt" Straßburg für jetzt politisch verloren ist, führt uns zum zweiten Leitgedanken, der unsern Deutschen Liedertag durchdringen soll. Er heißt, um mit dem Dichter zu reden: ,, Der ist in tiefster Seele treu, der die Heimat liebt wie Du!" Aus der Heimatliebe wird die Treue zum deut­schen Volkstum geboren. Nicht das allein ist der Zweck unseres Tuns, daß wir beglückt unsere deutschen Lieder singen und hören und lieben lernen, wein, wir alle wollen uns auch im Liede zum deutschen Volkstum bekennen! Diese starke Bekenntnistreue lehren uns in herlicher Weise all die, welche im Grenzland, in abgerissenen Gebieten oder in weitester Ferne auf deutscher Wacht stehen. Ihnen hat der rheinische Dichter Ernst Sche= renberg den bedeutsamen Spruch geprägt:

,, Rings umdräut in wilder Welle Uns der fremden Völker Drang Stärt' im Kampf uns, Himmelsquelle; Deutsches Wort und deutscher Sang!" Dennoch liegt der tiefste Sinn des Deutschen Liedertages in dem erhabenen Bewußtsein, daß in gemeinsamer Feierstunde das deutsche Lied über die ganze Erde geht, daß sich, soweit die deutsche Zunge flingt, alle Brüder und Schwestern eines Blu­tes im Geist die Hände feichen mit dem ehernen Treuschwur: ,, Sie sollen es alle wissen, Was Deutschland singt und spricht: Sie haben die Länder zerrissen Die Herzen zerreißen sie nicht!"

Erich Langer.

Nr. 50

bevorzugter Kandidat der Kapellmeister Schmitz aus München genannt, der früher in Weimar und Stuttgart tätig war. Landesausschußßigung der Deutschen Staatspartei in Hessen.

Am kommenden Sonntag, dem 28. ds. Mts., findet in Frant furt a. M. eine Landesausschussitzung des Landesverbandes Hei sen der Deutschen Staatspartei statt, in der Abg. Schreiber über die letzten politischen Geschehnisse im Reich und in Hessen refe rieren wird.

Frankfurt a. M. Der Magistrat hat beschlossen, den Alt meister der deutschen Elektrotechnik, Oskar von Miller, in Er innerung an die vor 40 Jahren stattgefundene International Elektrotechnische Ausstellung in Frankfurt die Ehrenplakette de Stadt Frankfurt zu verleihen und eine Straße nach ihm zu be

nennen.

Mittwoch, den 2

Besirts

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Frankfurt. Die beiden Räuber, Böcker und Paul, die do einigen Tagen den schweren Raubüberfall auf einen hiesiger Lotterieeinnehmer ausgeführt hatten, konnten nunmehr ver hajtet werden.

Frankfurt. Auf der Fahrt nach Freiburg schlief ein Chauf feur auf seinem Wagen während der Fahrt ein und rannte di Böschung hinab. Der Mann kam zu Tode.

Marburg. Ein Förster im Forsthause Willenberg hat 1 Rehe im Walde tot aufgefunden, die alle den ausgestreuter Dünger geleckt hatten und dadurch zu Grunde gegangen sind.

Biedenkopf. In einem Röhrenwerk öffnete sich plötzlich ein Ofen und das flüssige Eisen überschüttete zwei Arbeiter. Sir erlitten lebensgefährliche Verletzungen und liegen hoffnungslos darnieder.

Dillenburg. Ein 6jähriger Junge spielte auf einer Wies und as Sauerampfer. Es stellte sich eine schwere Vergiftun ein, an deren Folgen das Kind verstorben ist. Die Untersuchung ergab, daß die Pflanze mit dem Strahlenpilz behaftet geweser

war.

Die Bergbehörden auf der Kölner Ausstellung Grubensicherheit

Die preußischen Bergbehörden werden die Ausstellung( 25 Juni bis 5. Juli) mit Material beschicken. An den Stand der Preußischen Bergbehörden wird sich nach der einen Seite ein Sonderschau ,, Bohrstaubschutz und Hygiene des Gesteinsstaub verfahrens", nach der anderen Seite die Ausstellung der Ver suchsgrube anschließen. Auch das Sächsische Grubensicherheits amt und das Sächsische Oberbergamt beteiligen sich an der Köl ner Fachveranstaltung.

Humor.

In der Schule.

,, Sage mir jetzt die Wahrheit, Erich! Wer hat deinen Auf satz geschrieben?" ,, Vater!"

,, Ganz alleine?"

,, Nein, ich habe ihm dabei geholfen." Alles nach Maß.

Karikaturen.

Ein Bauer kommt in die Stadt, um in der Zeitung der Tod seiner Frau anzuzeigen. ,, Was wird denn das fosten?" frag er in der Geschäftsstelle."

,, Wir berechnen nach Millimeter, jeder Millimeter 20 Pfg. ,, Ach nee, laß mers," sagt der Bauer ,,, das fann ich ni bezahlen! De Bäuerin war bald zwei Meter lang."

Unerhörte Frage.

,, Sie trinken ja ein Starkbier nach dem andern, Herr Sa vermoser!" ,, Freili! Wie denn sonst? Trinten Sie zwca auf amal?

Verantwortlich: G. Burgeleit, Gießen.

Hühneraugen

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Neue Bücher.

Ein Denkmal für den Humoristen Otto Reutter. Unter dem Titel ,, Otto Reutter hinter den Kulissen" erschein dieser Tage die erste authentische Zusammenfassung des Geins und Werdens dieses beliebten Künstlers. Reutters Freund, Ba no Wiesner, läßt uns hinter die Kulissen der großen Varieté schauen. Die Eigenart des Milieus padt uns. Reutter selbst win von seiner menschlichsten Seite gezeigt. Sein Lebenshumor, sein Schlagfertigkeit und sein scharfer Geist schaffen Augenblicksbilde die uns laut auflachen lassen. Otto Reutters mitreißende, her erfrischende Natürlichkeit durchströmt das Buch. In der Trüb unserer Tage bietet die Lektüre reichlich Gelegenheit zu befreien dem Lachen. Das reich illustrierte Buch erscheint in der Alad mischen Buchhandlung H. W. Graef, Leipzig C. 1, Reichelstra 1a, und kostet nur M. 2.-.

Das Juni- Heft der Zeitschrift des Deutschen Flottenverein ,, Die See" wird von einem Beitrag über ,, Deutsche Seegeltu 1931" eingeleitet. Dann werden in reich bebilderten Schild rungen der Stapellauf des Panzerschiffes Deutschland", Flottenparade vor dem Reichspräsidenten, das Ostseejahr 19 und die wichtigsten Stageraffeiern behandelt. Eine Reihe w terer Aufsätze, die fast alle ebenso wie die genannten gut i striert sind, bringi eine Fülle Belehrung und Anregung.

Die Elegante Welt"( Verlag Dr. Selle- Ensler, Berl SW. 68) erfreut den großen Kreis ihrer Verehrer mit ei glänzenden Badenummer. Die reichen Abbildungen der e zückenden Kostüme für den Strand, das Wasser und das Au haus enthüllen die Träume schönheitsdurstiger eleganter Fran Mit künstlerischer Hand und ausgezeichneter Sachkenntnis den die neuesten Madeschöpfungen vorgeführt.

Die Todas. Jm südlichen Indien, im Distrikt von Mad wohnt das kleine Bergvölkchen der Toda. Es lohnt sich, d hochinteressanten Ausführungen über die Todas in der ,, at beils J. 3." Nr. 26 zu lesen. Ueber aktuelle Ereignisse d Gegenwart werden die anderen Jllustrationen allen Lejern dis richtige Bild geben.

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