Samstag, den 22. August 1931.
Attentate und Sabotageakte.
Wo sind die Urheber zu suchen.
Aus dem Ruhrgebiet wird uns geschrieben:
Durch den Mord an den beiden Polizeihauptleuten in Berlin und den verbrecherischen Anschlag auf den D- Zug bei Jüterbog ist die Aufmerksamkeit der Deffentlichkeit wieder auf die kommunistischen Terrororganisationen gelenkt worden. Nach Meldungen Berliner Blätter wird das Sprengstoffattentat im 3ufammenhang mit dem vor einiger Zeit erfolgten Aussehen erregenden Sprengstoffdiebstahl in Westdeutschland, vor allem in den Sprengstofftammern der Zeche des Eschweiler BergwerksVereins im Aachener Steinkohlenrevier sowie in einem Sprengstofflager bei Iserlohn gebracht. Vier Täter der Iserlohner Sprengstoffdiebstähle wurden am 2. Juni ds. Js. vom Reichsgericht in Leipzig zu Zuchthaus- und Gefängnisstrafen verurteilt. Sie gehören der Kommunistischen Partei an. Es muß hier auch an eine Bekanntmachung des Oberstaatsanwalts in Aachen im Juni ds. Js. erinnert werden, die sich mit Sprengstoffunden auf Zeche Eschweiler- Reserve befaßte, wo bekanntlich am 21. Februar 1931 32 Bergleute infolge eine Explosion ihr Leben verloren haben. In der Bekanntmachung, die großes Aufsehen erregt hat, hieß es, es müsse nach den bisherigen Ermittlungen angenommen werden, daß die Sprengstoffe in der Grube entwendet und daselbst in der Absicht versteckt worden seien, sie zu verbrecherischen Zweden zu verwenden. In Ver= bindung mit dieser amtlichen Bekanntmachung wurde darauf hingewiesen, daß schon im vorigen Jahre vom Reichsgericht zwei Arbeiter zu einer Zuchthausstrafe verurteilt wurden, die auf der Grube ,, Reserve" Dynamitpatronen entwendet und versteckt hatten mit der Absicht, Handgranaten für Revolutionszwede herzustellen. Auch im Ruhrrevier sind in letzter Zeit verschie dentlich Sprengstoffdiebstähle festgestellt worden. Es ist nach diesen Vorkommnissen verständlich, daß heute auch in Bergarbeiterkreisen vielfach als wahrscheinlich angenommen wird, daß die großen Grubenunglücke im Aachener Revier auf verbrecherische Anschläge zurückzuführen sind.
Von Bedeutung für die Ermittlung der Täter bei den letzten Attentaten ist es ferner. daß schon im Mai 1924 in einer Verhandlung vor dem Essener Landgericht festgestellt wurde, daß, von der kommunistischen Parteizentrale ausgehend, sog. Terrorgruppen zur Ausführung von Sabotageaften gebildet wurden. Unbekümmert um die im Schacht arbeitenden Kame= raden, sind damals verschiedene Anschläge mit Dynamit( ,, Minister Stein"), Handgranaten( ,, Adolf von Hansemann" und ,, Hansa"), Brandstiftung( Stapelbrand auf Zeche„ Radbod"), Förderseilbeschädigung, Schachtdemolierung durch Absturz von beladenen Förderwagen( ,, Graf Bismard“ und„ Wilhelmine Viktoria") ausgeführt oder versucht worden.
Wo die Urheber der Sabotageakte zu suchen sind, dürfte auch nach einem im ,, Homme libre" am 21. 3. 1919 veröffentlichten Dokument keinem Zweifel unterliegen. Hiernach hat im Anfang November 1918 im Kreml unter dem Vorsitz von Lenin eine Versammlung getagt, an der Trotzki, Jukowski, Radek, Tschitscherin teilgenommen haben und in der ein Propagandaplan festgelegt wurde, der die Welt dem Bolschewismus gewinnen sollte. Das an die Vertreter und Agenten der SowjetRegierung gerichtete Dokument enthält ,, Allgemeine Ratschläge für die revolutionäre Arbeit der kommunistischen Partei". Unter 3: Wirtschaftliche Maßnahmen, wird angeführt:
,, Erregung und Förderung von Eisenbahnstreils, Sprengung von Brücken und Gleisen, um das Verkehrswesen zu desorganisieren.“
Die kommunistische, von den russischen Machthabern syste= matisch geschürte Hetze hat zu Zuständen geführt, die eine ständige Gefahr für die gesamte Bevölkerung, insbesondere auch für die Arbeiterschaft, bilden. Die zahlreichen Attentate auf Eisenbahnzüge und Sabotageakte in den Bergwerken lassen keinen Zweifel darüber, daß es Menschen gibt, die unter dem verderblichen Einfluß anarchistischer Jrrlehren, von Haß und Fanatismus verblendet, nicht davor zurückschrecken, das Leben ihrer Mitmenschen, u. U. auch das ihrer eigenen Arbeitskameraden, leichtfertig oder auch in vollem Bewußtsein der möglichen schweren Folgen aufs Spiel zu setzen.
Gneisenau und Stein.
Neben die Erinnerung an den Tod des Reichsfreiherrn vom Stein, die wir in ganz Deutschland am 29. Juni d. J. feierlich begangen haben, tritt das Gedächtnis an den großen Mittämp fer Steins, den Generalfeldmarschall Neithardt von Gneisenau, der am 23. August 1831 durch die Cholera dahingerafft wurde Der Name der beiden Männer fann nicht genannt werden, ohne des dritten im Bunde zu gedenken, des edlen Scharnhorst, oer am 28. Juni 1813 seinen bei Großgörschen erlittenen Wunden erlag. Man hat die drei Männer mit Recht die„ preußischen Triumvirn" genannt Sie waren es die das zerschmetterte Preußen aus der Knechtschaft Nacht zur Sonne der Freiheit heraufgeführt haben; sie haben in zielbewußter, zäher Arbeit die Grundlage für den Wiederaufbau geschaffen. Scharnhorst und Gneisenau schufen das Schwert, das der feurige Blücher mächtig und wuchtig zu führen wußte.
Es ist kein Zufall, daß wir in den Reihen der preußischen Staatsmänner und Generäle jener schweren, aber großen Zeit, so viele führende Persönlichkeiten finden, die von auswärts in den preußischen Staatsdienst gekommen sind Bismard hat hierüber sich in den Worten geäußert:
,, Unsere erfolgreichsten Feldherrn Blücher, Gneisenau, Moltke, Goeben, waren feine preußischen Urprodukte, ebensowenig im Civildienste Stein, Hardenberg, Motz und Grolman Es ist, als ob unsere Staatsmänner wie die Bäume in den Baumschulen zu voller Wurzelbildung der Versetzung be= dürften."
Alle diese preußischen" Ausländer waren in den Dienst des Staates Friedrichs des Großen getreten, weil diesem Staate schon damals, vor 1806 die deutsche Zukunft gehörte. Sie blieben dort nun erst recht, weil nur Preußen noch eine Zukunft für Deutsch land schaffen konnte Sie sind nicht enttäuscht worden, Preußen hat schließlich seinen deutschen Beruf erkannt und die deutsche Sache zu der seinigen gemacht
Freilich, nach der Katastrophe von Jena und Auerstädt war die Lage geradezu verzweifelt. Aber Friedrich Wilhelm III. darf man das Verdienst nicht absprechen, daß er die richtigen Männer auf den richtigen Platz gestellt hat; wo er zögerte, da hat die Königin Luise ihren ganzen Einfluß aufgeboten. Sie hat nicht geruht, bis sie den großen Meister". wie sie Stein nannte, an der leitenden Stelle im Staate jah
Der nassauische Edelmann, der stolze Reichsfreiherr, war schon vor dem Kriege in hohen Staatsstellungen tätig gewesen Nicht so der Mann, der der eigentliche militärische Ueberwinder des
„ Gießener Zeitung"
Die Landkreise zur Krise.
In einer gemeinschaftlichen Vorstandssitzung des Deutschen und des Preußischen Landkreistages berichtete der Präsident Dr. von Stempel über die Lage der Landkreise infolge der gegenwärtigen Krise. Der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes Dr. Kleiner ergänzte diese Ausführungen nach der Seite des Kommunaltredits. Es bestätigte sich, daß die bisherige Hilfe des Reichs und der Länder gegenüber den Erwerbs= losenlasten der ländlichen Bezirksfürsorgeverbände völlig ungenügend gewesen ist. Sie reicht trotz Senfung der kommunalen Unterstützungen nicht einmal zum Ausgleich der inzwischen eingetretenen Steuerrückgänge aus. Dies gilt insbesondere von den jenigen Landkreisen, die besonders stark mit Wohlfahrtserwerbslosen belastet sind und in denen die Verhältnisse genau so liegen wie in den Großstädten.
Obwohl der Bevölkerung bisher schon kaum vertretbare Einschränkungen der freiwilligen freisfommunalen Aufgaben sozialer, wirtschaftlicher und kultureller Art zugemutet werden mußten, ist nicht nur ein noch weiterer Abbau dieser Aufgaben, 3. B. auf dem Gebiet der Straßenunterhaltung unvermeidlich, sondern es werden auch bei den den Landkreisen durch die Geseggebung des Reichs und der Länder auferlegten Pflichtaufgaben durch gesetzliche Aenderungen starte Einschränkungen eintreten müssen.
Trog solcher Einschränkungen und trotz der in den Landkreisen bereits vor neuen sogenannten ,, Sanierungs" und„ Sparprogrammen" durchgeführten Einstellung wichtiger freiwilliger fommunaler Aufgaben steigt die Finanznot der Landkreise weiter. Die Lasten für notwendige Unterstützung der Wohlfahrtserwerbslosen gehen über die Kräfte zahlreicher ländlicher Bezirksfürsorgeverbände in einem Maße hinaus, daß schleunige Hilfe von Reich und Staat zur Vermeidung schlimmster Folgen einsetzen muß. Die Beseitigung der durch die Arbeitslosigkeit herbeigeführten, außerhalb der Arbeitslosenversicherung hervortretenden Massennotstände ist Sache des Reichs und nicht alleinige Aufgabe der kommunalen Selbstverwaltung.
Die Frage, ob und in welchem Umfange Barunterstützungen durch Naturalleistungen in der öffentlichen Fürsorge ersetzt werden können, wird ernstlich erwogen, bedarf aber noch eingehender Prüfung.
Verbraucht nur noch deutsche Baustoffe.
Die deutsche Wirtschaftsnot ist ins Ungemessene gestiegen. Das Ausland hat alle Gelder aus Deutschland zurückgezogen, die es in der Hauptsache gegeben hatte, um seine Waren bei uns abzusetzen. Das gesamte deutsche Wirtschaftsleben stockt, weil ihm plötzlich das Blut geborgtes Geld entzogen ist. Jetzt ist der Augenblick zur Selbstbesinnung gekommen. Die Reichsregierung hat die ersten Schritte getan. Sie zwingt in Deutschland erworbenes Kapital nach Deutschland zurüd, soweit es in deutschen Händen ist. Aber das reicht nicht aus. Jeder einzelne Deutsche muß zur Stärkung der deutschen Wirtschaft beitragen. Systematisch muß der Verbrauch deutscher Waren erzwungen werden. Schon jetzt decken wir unseren Bedarf an landwirtschaftlichen Erzeugnissen fast ganz im Inland. Aber in der Bauwirtschaft hat namentlich die öffentliche Hand, die von so vielseitigen Interessenten geleitet wird, bis jetzt versagt. Für öffentliche Gebäude wurden ausländische statt deutsche Hölzer vorgeschrieben. Das gleiche gilt für Fassadensteine aller Art, sogar für einzelne Denkmäler. Die Straßenunterhaltungspflichtigen verbrauchen ausländische Steine und Asphalt, der aus ausländischen Rohstoffen hergestellt wird, während nicht nur genügend gleichwertige, sondern sogar billigere deutsche Baustoffe wie deutsches Hartgestein und deutscher Straßenteer nur unpenügenden Absatz finden. Dadurch sinkt die deutsche Kaufkraft, und die Arbeitslosigkeit steigt. Vor allen Dingen aber müssen Auslandswaren mit Devisen bezahlt werden, die mehr als je unentbehrlich sind.
Ein Verbrauch ausländischer Rohstoffe in Deutschland ist nur dann erlaubt, wenn diese Stoffe unbedingt erforderlich sir und nicht durch gleichwertige inländische Stoffe ersetzt werden können. Beschlüsse der Reichsregierung und des Preußischen Landtags in dieser Richtung waren erfolglos. Es ist
bisher unbesiegten Korsen werden sollte der feurige Neithardt von Gneisenau Bis zum 14. Oftober 1806- Preußens Unglüdstag war der Kapitän Neithardt von Gneisenau, in dessen Adern süddeutsches und österreichisches Blut rollte, ein völlig Unbekannter! Es ist eine eigenartige Fügung, daß gerade am Unglückstage von Jena und Auerstädt an dem das alte Preußen zusammenbrach, der bisher unbekannte Kapitän in einem höheren Stabe Verwendung findet, man auf ihn aufmerksam wird! So ist der 14. Oktober 1806 nicht nur Preußens Schyidjalstag gewor den, sondern auch die Schicksalswende im Leben Gneisenaus.
Wann hat der Reichsfreiherr vom Stein die Bekanntschaft Gneisenaus gemacht? Wir tönnen mit Sicherheit annehmen, daß beide Männer sich durch Heinrich von Beguelin kennen gelernt haben. Letzterer war im Jahre 1765 geboren und mit 38 Jahren bereits Oberfinanzrat. Er stand Stein als Generalsekretär bei der Reform- Gesetzgebung zur Seite später dem Staatskanzler Fürsten Hardenberg, bei dem er vortragender Rat wurde Bequelin war einer der besten Patrioten und gescheitesten Männer seiner Zeit, im Jahre 1803 hatte Gneisenau in Bad Landed den Oberfinanzrat von Beguelin fennen gelernt. Im Dezember 1806 weilten Stein und Gneisenau in Königsberg, wohin Hof und Regierung hatten flüchten müssen Sie tannten sich aber noch nicht, wenigstens nicht näher. Beguelin war schon Ende Oktober 1806 mit seiner Familie aus Berlin nach Ostpreußen aufgebrochen. als der Regierungssitz dorthin verlegt wurde
Am 22. Dezember 1806 schreibt Beguelin an Gneisenau: ,, Der Herr Minister vom Stein wünscht Ihre Bekanntschaft zu machen und hat mir aufgetragen. Sie zu bitten, ihm die Ehre Jhres Besuches zu schenken Zu jeßigen Zeiten ist es ganz natürlich, daß man sich jehnt, Männern sich zu nähern, die in so hohem Grade Herz und Geist besiken, wie Euer Hochwohlgeboren; daher ich denn auch nicht Anstand nehme. Ew. Hochwohlgeboren den Wunsch des Herrn vom Stein zu überVon halb Fünf Uhr nachmittags an ist die beste Zeit, um den Herrn Minister allein zu finden"
mitteln
Um Weihnachten 1806 haben also die beiden Männer sich fennen gelernt; aus der Bekanntschaft wurde eine aufrichtige Freundschaft, die beide bis zu ihrem Lebensende verbunden hat Gleich nach Neujahr 1807 fam es zu den Meinungsverschieden heiten zwischen dem König Friedrich Wilhelm III und Stein, die zu der Entlassung des letteren in ungnädigster Form am 4. Januar 1807 führte; Stein zog sich sofort nach Nassau zurüd, so daß also Gelegenheit zu persönlichem Verkehr mit Gneisenau nicht bestand
Gneisenau hatte in Königsberg gleich nach seiner Ankunft
Nr. 67 Samstag, den 22.9
deshalb notwendig, daß jeder einzelne Deutsche darauf achtet daß nur rein deutsche Baustoffe verwendet werden. Man lasse sich nicht über die Herkunft der Baustoffe täuschen. Der Steuer zahler prüfe die öffentlichen Ausschreibungen für Bauten aller Art, ob darin nicht ausländische Hölzer oder ausländische Ge
a
Komm, jeh dich zu
steinsarten vorgeschrieben sind. Der Autofahrer kümmere i söte. Vielleicht fann i darum, ob bei Straßenbauten deutscher Straßenteer oder aus arte Gedanken bringe
ländischer Asphalt und ob deutsche Hartgesteine oder ausländi
Du flagit über viel
scher Granit zum Pflastern verwendet werden. Jeder fleine inen Sonntag ganz
Einzelfall muß vor das Forum der Oeffentlichkeit gebracht unb
crbeitet hat?
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gebrandmarkt werden. Nur so wird die deutsche Wirtschaft Fobem Sinn auch gea
Kräften und der deutsche Arbeiter zu Brot fommen.
Leipziger Messe.
darchionnen, dann ist e wie ein goldener Gh Dichter von der Arbei
In wirtschaftlich schwerer Zeit findet diesmal die Leipziger Bert für das Leben g Herbstmesse statt. Mehr denn je wird sie für Deutschlands Win benten, an welchem P schaft zur Gradmesserin werden. In- und Ausland sehen sehr des Lohnes willen joll gespannt dem Verlauf dieser Messe entgegen, und die gesamte zelnen Tagwert Boltsa
Geschäftswelt hofft auf neuen Auftrieb des Geschäftsganges. Dise
Taufende und Mill
Messe soll und muß neuen Aufschwung bringen und die Krije sände zum Feiern gez
überwinden helfen.
nach dem Sonntag die
Ueber die Bedeutung der Leipziger Messen braucht man in ride in diefen schwerer Deutschland nichts mehr zu sagen. Jeder Geschäftsmann, jede nertige Arbeit zu lej Geschäftsfrau, jedes große und kleine Unternehmen, sie alle wife Freude und mit Zu
sen heute, daß
die Messe die Chance des guten Einkaufs
ist, wie sie zum zweiten Male weder in Deutschland noch in der
goldenen Schlüssel gej hohen Pforten pajt Mit dem Werte
Wenn wir einmal
ganzen Welt geboten wird. Hunderttausend deutsche Geschäftsachsen. Die Arbeit i Teute werden auch diesmal vom 30. August bis 3. September in die große Segenspende Leipzig sein, um ihre Einkäufe für die nächsten Monate golfes. Für uns in machen. Dabei ist zu berücksichtigen, daß in diese Monate die große Erlöjerin werden Weihnachtszeit fällt mit ihrem erhöhten Bedarf an allen Dinge des menschlichen Lebens. Und die kommenden Herbst- und Wież jeder sein Brot v termonate steigern ebenfalls den Bedarf trotz Krise müten neuem starkem Leben die wichtigsten Dinge angeschafft werden. Da muß die Geschäfts lende. Dieser Weg für welt gerüstet sein, wenn sie den Konkurrenzkampf erfolgreich seierstunden sich wie führen und die Kundschaft gewinnen will.
Der Einkauf auf der Leipziger Messe gewährt die Sicherheit, daß sich die in- und ausländische Geschäftswelt für diesen friedWohlfahrtslafter lichen Wettbewerb aufs beste rüsten kann. Die Leipziger Aussteller aller Branchen der Fertigfabrikate werden vertreten sein, dabei nicht einen schi um ihre Erzeugnisse und Waren den Käuferinnen und Käufern dem die Fürsorgelafte aus allen Himmelsichtungen anzubieten. Auf diese Weise fann nicht genug befan sich, die Geschäftswelt gut vorbereiten, das kausende Publikum mindelaften belasten. empfangen und ihm die neueste und beste Ware anzubieten. Dat Trinterfürsorge bet man in Leipzig gut einkauft, das weiß die deutsche Geschäftswelt fälischen Mittelstadt B Alle Aussteller bieten in freiem Wettbewerb an, und Messe: Arzt und Arzneitoiter besucher und besucherinnen haben auf allen Gebieten die Frei und 45 660 RM. Auf heit des Vergleichs und der Wahl, wie sie zum zweiten Male in tabt H.( rund 435 000 der ganzen Welt nicht vorhanden ist. Es wäre sehr verfehlt, buren Ausgaben für wenn einzelne Geschäftsleute und Unternehmungen infolge der des Wohlfahrtsamtes wirtschaftlich schweren Zeit die Absicht haben sollten, die Leipziger Aufwand von Kranken Messe diesmal nicht zu besuchen und die erforderlichen Einkäufe den Trunk mitverursa hier nicht vorzunehmen. Der Besuch der Leipziger Messe ist heute Schäden der Alkohol- S wichtiger Dienst am Kunden, und Dienst am Kunden ist heute Benn irgendwo, so gil Geschäft und erhöhter Umsatz. meinlaften und Ver
Das alles wissen erfahrene Geschäftsleute, erfahrene Leitzeugend Hand anzuleg eines Unternehmens. Wir haben an dieser Stelle nur noch ein posten noch nicht viel mal davon gesprochen, um an diese Dinge zu erinnern. Leider dient der Guttempler wissen weite Teile des kaufenden Publikums davon noch z firforgearbeit angend wenig.
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Man vergesse nicht, daß in Leipzig alles zu kaufen ist. Hier Berregnete Ern gibt es Angebote vom einfachsten Haus- und Küchengerät bis michlag zum Besseren zum feinsten optischen Instrument, die modernsten Maschinen ergung der vielen no und die neuesten Erfindungen. Man darf nicht übersehen, das m Bezirk recht trübe auf der letzten Leipziger Frühjahrsmesse 9000 Aussteller vers in Haufen stehend treten waren. In 39 großen Messehäusern zeigte die Muster- Segen niedergeht, scho messe" und 17 großen Hallen die„ Große Technische Messe und der Staden recht erh Baumesse", was auf allen Gebieten der Wirtschaft geleistet wird lower unter der Nässe, Die Herbstmesse wird zeigen, daß sie sich ihren Vorgängerinnen würdig anreiht. Wirtschaftliche Notwendigkeiten aber sind heute: Besuch der Leipziger Herbstmesse und nachher Angebote in bet Bresse, und zwar in allen Zeitungen des Wirkungsbereiches eines Armäßiger außerorder jeden Geschäftsmannes, einer jeden Geschäftsfrau.
worden. Wie schon gej freundliches Gesicht Bon der Landesu
So tam es, daß der
im November 1806 eine Dentschrift über die Katastrophe von cam drei Wochen nach sache erschienen ihm die unzulänglide, veraltete Heeresverfassung ejer Kommission wa Jena und Auerstädt ausgearbeitet. Als ihre entscheidende Ur Militär- Reorganisation
und das Wesen des Zeitgeistes
Breijenau gehörten ih
., Kleinmut herrschte überall und das Zeitalter ist so fraft ihrten Offiziere: Ma
los, daß die Idee mit Anstand zu fallen, für eine poetische Exaltation gilt."
gegen die Weichsel vordrangen, einen umfassenden Kleinkrieg ins
Am 4. Oftober 18
Eaatsminifter ernann
te weiteres zu den
In einer anderen Denkschrift an den König versicht er mil gelegenheiten betra Leidenschaft den Gedanken, im Rüden der Franzosen, die bereits das der König best Leben zu rufen. Aber Friedrich Wilhelm mochte davon nichts ns- Kommission hinz schen Städtchen an der russischen Grenze um an der Ausbildung o annehmen, daß die nach Alegoten. einem polni Bermejen ebenjo sozial von Reserve- Bataillonen mitzuarbeiten Eine dritte Dentschrift triften im Einvernehm über die erweiterte Einführung des Schützengefechts hatte ebenjem König vorgelegt me
wissen Um den lästigen Dränger los zu werden. schickte man ihn nach Steins Entlassung
wie seine Bitte um Anstellung bei der Feldarmee, teinen Erfolg
f in das bürgerliche
Konig Friedrid M
Man kann wohl als sicher annehmen, daß die Denkschriften, riebenes, aus 19 Bur die Gneisenau vor Weihnachten 1806 dem König eingereicht hatte, bitet, von dem einige
auch dem damaligen Minister vom Stein bekannt geworden sind,
n. Als eine unabmeis
daß er mit seinem Generalsekretär von Beguelin darüber gejpro itung erscheint ihm b chen hat und daß auf diese Weise in Stein der Wunsch wachgee. Ferner wünsche e rufen wurde. den Verfasser dieser Arbeiten. Gneisenau, fennen igen Ausländer- Refr
zu lernen
det es der König une
und einem weiteren Kreise bekannt geworden; wenn man ihr breden. Die Strafen Jedenfalls war Gneisenau in Königsberg schon dem König Erimierung" d.h dann auch nach Steins Abgang nach dem polnischen Städtcher entehrend sein. Alegoten„, verschickte" und kaltstellte", so wurde er doch in organisations- Kommi Verteidigung der schwer bedrängten Festung Kolberg an det perungen und grundle Er hielt unterstützt von Nettelbed und Schill, bicig vorgezeichneten
April 1807 mit einem hochwichtigen Auftrage betraut: mit der
Ostsee
Feitung drei Monate lang bis zum Abschluß des Friedens von Tiljit( 9 Juli 1807)
1 der Weitblid ihrer
Man meint den Re
Fen die nachstehenden
Bei seiner Ernennung zum Kommandanten der Feitung ten Sage lieft:
schrieb ihm sein Freund Heinrich von Beguelin am 22. April 1807 einen Glüdwunsch brief, der geradezu prophetisch klingt: Seil Dir, edler Gneisenau. Heil Dir, Kommandant vor Kolberg. Sieger der Franzosen, Generalissimus dereinst!" Was Beguelin vorausgejagt, ist alles eingetroffen! Die Verteidigung Kolbergs, dessen Wälle verfallen, desser Kriegsmaterial in ichlechtestem Zustand war, gegen einen an Zahl weit überlegenen Feind, der über eine überwältigende An zahl von Geschützen und einen auserlesenen Stab von Pionier Offizieren verfügte, durch drei Monate hindurch, begründete den Kriegsruhm Gneisenaus.
Alle Bewohner Berteidiger desselben. Für die Erhaltun Rechte der Bewohner einer wafienfähigen
ein.
Kein unabhängige
anberen, one leine Id regiert und geleitet m


