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Mittwoch, den 18.

Mittwoch, den 18. November 1931.

Die berufsständische Gliederung des neuen hejjijchen Landtags.

Der neue hessische Landtag setzt sich zusammen aus 21 Be­amten, 12 Angehörigen der freien Berufe, 11 Arbeitern, 7. An­gestellten, 5 Handwerkern, 11 Landwirten und drei Hausfrauen. Unter den sozialdemokratischen Landtagsabgeordneten befinden sich 7 Beamte, 3 Angestellte, 2 Angehörige der freien Berufe, 1 Handwerker, 1 Arbeiter und 1 Hausfrau. Zentrum: 4 Be­amte, 2 Landwirte, 1 Angestellter, 1 Arbeiter, 1 Angehöriger der freien Berufe und 1 Hausfrau. Kommunisten: 6 Arbeiter, 1 Landwirt, 1 Beamter, 1 Handwerker und 1 Hausfrau. munistische Opposition: 1 Angestellter. Deutsche Volkspartei: 1 Beamter. Staatspartei: 1 Beamter. Christlich- Sozialer Volksdienst: 1 Beamter. Hessisches Landvolk: 2 Landwirte.

Kom­

Deutschnationale Partei: 1 Beamter. Sozialistische Arbei­terpartei: 1 Angehöriger der freien Berufe. Nationalsozia­listen: 6 Beamte, 3 Arbeiter, 6 Landwirte, 2 Angestellte, 8 An­gehörige der freien Berufe, 2 Handwerker.

Die Reichstagsfraktion der Staatspartei berät.

Die Reichstagsfraktion der Deutschen Staatspartei trat am Dienstag vormittag zu einer Sigung im Reichstagsgebäude zu­sammen. Auf der Tagesordnung stand die Besprechung der ge­samtpolitischen Lage, wobei insbesondere das Ergebnis der Hes­senwahlen eine Rolle spielen, ferner die Stellungnahme der Fraktion zu der Beratung der Notverordnung im Haushalts­ausschuß.

Der kommunistische Volksenscheid in Braunschweig gescheitert.

Am Sonntag fand in Braunschweig der kommunistische Volksentscheid auf Auflösung des Landtages statt. Nach dem auf Landtagsauflösung gerichteten Volksbegehren der KPD., das von dieser am 28. Juni d. J, erfolgreich durchgeführt wurde, hatte das braunschweigische Staatsministerium erklärt, daß kein Anlaß zur Auflösung des Landesparlaments bestehe, da diese nur von einer politischen Partei betrieben wurde, die nach der Zahl ihrer Wähler nicht in der Lage sei, die Auflösung durch­zusetzen, auch liege ein sachlicher Grund für die vorzeitige Auf­lösung nicht vor. Es kam daher zum Volksentscheid, der am Sonntag durchgeführt wurde. Bei dem Volksbegehren wurden bei einer Zahl von 352 724 Stimmberechtigten abgegeben 36 079 Ja- Stimmen, 2071 Nein- Stimmen, 505 ungültige Stimmen, zu­sammen 38 655 Stimmen. Für den kommunistischen Antrag auf Auflösung des braunschweigischen Landtages wurden nach dem vorläufigen Abstimmungsergebnis im ganzen Lande abgegeben: 41 289 Ja- Stimmen. Das sind 11,7 Prozent der 352 865 Stimm­berechtigten. Da für den Erfolg des Volksentscheides notwendig ist, daß sich die Hälfte der Wahlberechtigten dafür erklären, ist somir der kommunistische Volksentscheid ergebnislos geblieben.

Note Schlichterfreiheit.

Aus dem Ruhrbezirk wird uns geschrieben:

Bekanntlich wurde der Beigeordnete Dr. Bragard in Wuppertal, der an dem Zustandekommen des Ruhrschiedsspruchs beteiligt war, einige Zeit später durch zahlreiche Schüsse in ein beleuchtetes Zimmer, in dem er sich aufhielt, schwer bedroht. Man mag diesen Fall als Terror kommunistischer Elemente hin­nehmen und sich damit abfinden, daß die Terror- Gruppe des Kommunismus mit ihren Taten nicht nur, wie diesmal, einen staatlichen Schlichter, sondern seit langem alle Grundlagen der heutigen Staats- und Wirtschaftsordnung gewaltsam angreift.

,, Gießener Zeitung"

im wesentlichen ein Werk der sozialdemokratischen Partei Deutsch­lands, die seine gesetzliche Festlegung gegen den Widerstand fast aller Wirtschaftskreise erzwungen hat. Wenn nun das völlig unzureichende Zugeständnis des Ruhrschiedsspruchs an die Le­bensnotwendigkeiten des deutschen Bergbaus die Sozialdemo­tratie veranlaßt, einen so schweren Vorstoß gegen die sogenannte Unabhängigkeit der staatlichen Schlichter zu machen, so beweist das, daß diese Unabhängigkeit für die Sozialdemokratie nur eine Fiktion ist. Es handelt sich hier um einen gefährlichen Vorstoß mit dem Ziel, unter der Maske der Unabhängigkeit aus den staatlichen Schlichtern Organe der Gewerkschaftsmacht zu schaf= jen. Da die jeweils herrschenden Kreise ihre politische Macht im wesentlichen von den Massen der Lohnempfänger erhalten, so ist klar, daß sie das Bestreben haben müssen, wollen sie an der Macht bleiben, Schiedssprüche herbeizuführen, die ihnen die Massen nicht entfremden, d. h. die durch die Wirtschaftslage nicht gerechtfertigte Lohnerhöhung erzwingen bezw. der Wirt­schaftslage angepaßte Lohnsenkungen verhindern. Daß dabei letzten Endes die lohnempfangenden Massen selbst die Leid­tragenden sind, ist eine Erwägung, mit der bei den systematisch irregeführten Massen vorläufig noch, nach den bisherigen Er­fahrungen, politische Erfolge nicht zu gewinnen sind.

Lokales.

Das Wahlergebnis in unserer Stadt: S.P.D. 4240( 5040), 3entrum 988( 925), Kommunisten 1879 ( 1730), Kommunistische Opposition 79(-), DVP. 1038( 2637), Staatspartei 524( 1500), Radikale Demokraten 81(-), Christl. Volksdienst 534( 634), Volfsrechtpartei 111( 221), Hessen- Land­bund 26( 61), Deutschnationale 924( 840), Soziale Arbeiter 161 (-), NSDAP. 9013( 3714).

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Fahrrad und Verkehrsproblem.

Das in seinen jungen Jahren als Modeerscheinung betrach­tete und als Lurusfahrzeug behandelte Fahrrad, hat sich trotz Kraftrad und Auto zu einem Verkehrsfaktor erster Ordnung ge= staltet. Man ist in den mit der Verkehrsregelung sich befassenden Kreisen zu der Ueberzeugung gekommen, daß die Lösung des Verkehrsproblems nur durch die Schaffung eigener Wege für den Radfahrerverkehr möglich ist und aus dieser Ueberzeugung heraus ist die neue, überaus starke Bewegung zur Schaffung von Radfahrerstraßen entstanden.

Diese Bewegung ist vielen überraschend gekommen. Der Radfahrer hatte nach Ansicht der Allgemeinheit seine Rolle im Verkehrsleben ausgespielt. Man sah die Radfahrer im Strudel des vom Auto beherrschten Verkehrs nicht mehr, hörte ihre Glöd­chen nicht mehr Klingen, sondern hatte nur Auge und Ohr für die mit Donnergepolter und Hupensignalen den Verkehrsstrom durchfurchenden Kraftfahrzeuge. Man war erstaunt, als die Rede auf die nach Millionen zählenden Radfahrerheere kam und man zerbrach sich den Kopf darüber, wie es möglich war, dem Fahr­rade im Zeitalter des Motors eine solche Verbreitung zu ver­schaffen. Die Antwort auf diese Frage war leicht zu geben. Die Not der Zeit hat dem Fahrrad zu einem neuen Siegeszuge per­holfen. Die Verteuerung der Verkehrstarife, die Erhöhung der Mieten, die Wohnungsnot, die immer größer werdenden Ent­fernungen zwischen Arbeitsstätte und Wohnung und nicht zuletzt die zwingende Notwendigkeit zur Ersparnis von Zeit und Geld haben dem Fahrrade die Wege geebnet und Industrie und Han­del haben den Bedürfnissen mit Rücksicht auf die schwere soziale Lage der auf das Fahrrad angewiesenen berufstätigen Bevölke rung Rechnung getragen.

Deutschland zählt zurzeit 13 bis 14 Millionen Radfahrer. Eine radikale Entfernung der Radfahrer aus dem Straßenver­

Viel bedenklicher, wenn auch nicht so gefährlich für den Be­troffenen, ist das Verhalten der Sozialdemokratie gegenüber ihrem Parteigenossen, dem Regierungspräsidenten Bergefehr würde eine Ungerechtigkeit gegenüber dem vierten Teil der mann- Düsseldorf. Nachdem der Bezirksausschuß Düsseldorf der SPD. ihm wegen seiner Beteiligung am Zustandekommen des Ruhrschiedsspruches seine schärfste Mißbilligung ausgespro­chen hatte, nahm die Mitgliederversammlung des Bezirks Groß­Essen sogar einen Antrag an, durch den der Parteivorstand um Ausschluß Bergemanns aus der Partei ersucht wird. Das staatliche Schlichtungswesen in der heutigen Form ist

Bei Lens 1917.

Im Nachstehenden eine anschauliche Schilde= rung von Ettlinger, des Bruders von Karlchen" ( Münchener Jugend!) aus den Kämpfen bei Lens, wo sich der Verfasser besonders ausgezeichnet hat. Und so zogen wir 1./118 nach kurzer Ruhepause nach mittags wieder frontwärts in Stellung. nicht sehr vergnügt, denn es verlautete nichts Gutes von da vorne. Mein Halb­zugführer, Vizefeldwebel Farrenkopf, trug stolz seinen neuen Mantel, eine Art Windjace aus einer englischen Zeltbahn, vom Kompagnieschneider noch gerade zum Abmarsch fertiggestellt. F. verstand ja auch was davon, von Berufswegen glaube ich. Daß das erste auch das letzte Mal sein sollte, daß er den Mantel trug, ahnten wir nicht. Nach langem, mühseligem Marsch famen wir in die Reserveſtellung die wir beziehen sollten, nach einem zerschossenen Dorf das ständig unter schwerem Artilleriefeuer lag und nur noch aus Ruinen bestand. Die Kompagnie drängt sich in der Dunkelheit auf der Hauptstraße zusammen, hastige Worte mit den abzulösenden Truppen wechselnd. Die Zugführer zum Kompagnieführer in den ein­Die zigen betonierten Unterstand zum Befehlsempfang. Mannschaften verteilen sich in die als Unterstände dienenden Keller, alles lautlos, aber unter dem ständigen Krachen der bald hier, bald da im Vorgelände einschlagenden schweren Granaten. Befehl Die Züge rüden um 3 Uhr nachts nach vorn zum Schanzen, die Laufgräben nach der Stellung müssen ausgebessert, vertieft und verlängert werden. Ein schwerer Auftrag für die erschöpften Mannschaften. Mein Bursche bringt mich nach dem Doch da hat sich Unterstand des Zugführers, den ich ablöse gerade Feldwebel Farrenkopf mit seinen Meldern häuslich ein­gerichtet. Mein Bursche ist entrüstet. Ich tröste ihn und Far rentopf: Bleibt hier, ich sehe mir erst mal den Unterstand an, der für F. bestimmt war Und wirklich, dessen Keller gefällt mir fast noch besser, viel Unterschied gab es ja nicht, Keller wände, ein Drahtgestell, ein Tisch, ein Stuhl oder Kiste. Ich bleibe und gebe die Befehle weiter an die Gruppenführer. Es gibt frischen Kaffee, Waschwasser da stürzt mein Melder herein. Volltreffer in den Unterstand von Feldwebel Farren­topf alles verschüttet. Wir stehen totenblaß. Mein lieber F.

Bevölkerung Deutschlands bedeuten und zur Vermeidung einer solchen Maßnahme ist man der schon seit mehr als vierzig Jah­ren von den Radfahrern gestellten Forderung zur Schaffung eigener Wege nähergetreten. Diese Radfahrwege erfordern weder großen Aufwand von Geldmitteln noch große Opfer an Raum. Der Radfahrer ist mit einem nur achtzig Zentimeter breiten Streifen zufrieden und diesen Streifen will man ihm geben, um

leb' wohl, nach langem, gemeinsamen Kampf fürs Vaterland. Wir stürzen in den Keller, der eigentlich der meine war: fein Eingang mehr zu finden- alles schanzt schon vergebens, feine Hoffnung.( Erst anderen Tags, nach vielen Stunden, konnten die Leichen ausgegraben werden, Farrenkopf liegend auf seiner Drahtmatraze, in der zerfetzten, neuen Windjacke.) Und wir rücken kurz darauf, mit zusammengebissenen Zähnen, der treuen Kameraden gedenkend, in die schwarze Nacht. Bei schwerer Arbeit, unter ständigem Feuer, denken wir bald nur noch an die Pflicht--und sehnsüchtig an die paar Stunden Schlaf, die uns nach der Rückkehr vielleicht vergönnt sein werden.

Nr. 92.

dem Schnellverkehr den Weg zu bahnen und die Radfahrer vor den ihnen in besonders hohem Maße drohenden Gefahren der Straße zu schützen.

Ergeb

Die Lösung des Verkehrsproblems läuft auf eine Kanali­sierung des Verkehrsstroms hinaus. Es wird nötig sein, allen wichtigen Wegebenutzern eigene Straßen zu weisen und alle zur Straßendisziplin zu erziehen. Die im Rollverkehr sich Bewegenden haben im Allgemeinen die Erziehung für den Verkehr genossen. Sie kennen die akustischen und optischen Signale, wissen die Be­wegungen der Verkehrsbeamten zu deuten und richten sich in eigenem Interesse nach den Zeichen der Lotsen im Strom des Verkehrs, aber es bleibt noch viel zu tun, will man von einer Lösung des Verkehrsproblems sprechen. Erst wenn man die Millionenheere der Fußgänger vor den Gefahren der Straße ge­sichert, die Radfahrer auf eigene Straßen verwiesen, den Kraft fahrern und den Lenkern der Pferdefuhrwerke freie Bahn ver schafft hat, wird der Verkehr den Jdealzustand erreichen, den alle herbeisehnen, die im Strudel des Verkehrs ihr Fortkommen urheffen Staffel

suchen müssen.

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Kurhessen Mar FV. Horas Verein Germania Marburg Boruffia Fulda beffen 09 Kaffel E.6.03 Staffel Germania Fulda BBK. Marburg

Totensonntag im Südwestfunk. Der Südwestfunk begeht in würdiger Weise den Totensonntag durch zwei literarische Darbietungen. Um 18.25 Uhr gelangt des früh gefallenen Dich ters Walter Flex Totenklage um einen gefallenen Freund" zum Vortrag, während am Spätabend der bekannte Rezitator Otto Bernstein Briefe, Dokumente und Amtsprotokolle zu: ,, Kleists letzten Stunden" zum Vortrag bringt.

Und dann gings in die zweite Linie, einen Hohlweg mit ausgebauten Unterständen, etwa 1500 Meter hinter der vorderen Linie, die in denkbar trostlosester Form vor einem Hügel her­lief, unser Abschnitt flankiert von einer zerschossenen Zuder­fabrik( oder was es war), von einem Bach durchflossen, die Engländer auf dem Hügel mit freier Sicht in das deckungslose Gelände bis zu unserem Hohlweg. Ständige Alarmbereitschaft! Plötzlich Befehl vom Bataillonstommandeur: In der vor­deren Linie wird heute Nacht englischer Angriff erwartet. Stoßtrupp Ettlinger geht zur Unterstützung vor! Jetzt? Am hellen lichten Tag?- Einerlei Es wird angetreten. Keiner fehlt. Eine furze Besprechung. ,, Laufen, Jungens, laufen und' ranbleiben! Rechts aus der Deckung die etwa 800 Meter rüberfligen zum Bahndamm, dort unter jener Unterführung erster Sammelplatz." Letzte Händedrücke gute Wünsche los! Wir rasen über's Feld und und sind schon fast drüben, als das feindliche Feuer einsetzt. Nur einen hat's erwischt, Granatsplitter am Kinn. Nicht schlimm. Aber er muß zurückbleiben und wird von manchem..beglück­Und wünscht". Wir warten ab, bis es ruhiger geworden ist. dann geht's vorwärts, von Granatloch zu Granatloch, denn der Laufgraben ist zertrommelt, so schnell, wie es die Lungen aushalten. Der Führer vorweg, Uffz. Elsenheimer zum Schluß. Und endlich springen wir in den vordersten Graben, lachend, daß es so gut gegangen ist. Unser Eintreffen wird dem Batail­lon telephonisch gemeldet. Und unser Bataillonsfommandeur, Hauptmann Lüters, läßt mich den Leuten seinen Dank für die schnelle und glüdliche Ausführung des Befehls übermitteln. Langjai wird es dunkel. Aber die Engländer kommen nicht Nach zwei Tagen geht's zur Kompagnie zurüd

Gewerbliches. Für Handwerkerkreise wichtig ist ein ,, Rechtsbelehrender Kursus" in Frankfurt, den die hessische Hand werkskammer in Darmstadt in Gemeinschaft mit der Handwerks: kammer des Regierungsbezirkes Wiesbaden, dem Handwerker rat Frankfurt und der Betriebswirtschafts- und Gewerbeförde rungsstelle Frankfurt veranstaltet. Ende November beginnen die Vorträge, und in 18 Vortragsabenden wird das Thema be handelt: ,, Wie schützt sich der Handwerker vor Geschäftsverlusten und Strafen?"

* Aus dem Stadttheater. Heute abend gelangt unter der Spielleitung von Peter Fassott die Lustspiel- Operette ,, Ist das nicht nett von Colette?", von Bertuch, Musik von Willy Rosen, als 7. Vorstellung im Mittwochabonnement zur Erstaufführung. Beginn: 20 Uhr.

* Oberhessischer Geschichtsverein. Am Mittwoch, 18. No­vember, findet der erste Vortrag dieses Winters statt. Universi tätsprofessor Dr. Götze wird über den an der Hessischen Grenze geborenen Edelmann Ulrich von Hutten sprechen.

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* Straßensperrungsnachrichten, mitgeteilt vom Oberhessischen Automobil- Club E. V.( A.v.D.), Gießen. Wegen Ausführung von Gleiserneuerungsarbeiten wird die Ortsdurchfahrt Buzzbach im Zuge der Straße Gießen Frankfurt a. M. am 22. November 1931 vom 7 bis 16 Uhr für jeglichen Verkehr gesperrt. Umleitung erfolgt über die Nußallee und Taunusstraße in Buzzbach. Die Sperrungen auf der Provinzialstraße Glashütten- Steinberg und der Ortsdurchfahrt Kölzenhain sind aufgehoben.

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8 DEUTSCHES REICH 8

15 DEUTSCHES REICH 15

DRIGO

25 DEUTSCHES REICH 25

50DEUTSCHES REICH 50

Wohlfahrtsbriefmarken der Reichspoft Gültig bis 30. Juni 1932

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Kein Auge

Rasendes Feuer liegt auf der ersten Linie. schließt sich. Morgens 4 Uhr Befehl: Die 4. Kompagnie be setzt den vorderen Abschnitt, die Engländer sind links heute Nacht eingedrungen. Alarm. Die Kompagnie tritt an, es ist höchste Zeit, schon strahlt die Sonne

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8. f. B. Gießen

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Sport Kassel Spuip. Northei SpVgg. Göttin

Frohnhausen

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Bottenhorn Frohnhausen 1900 Gießen Breidenbach Dillenburg Butzbach B.Niedergirmes Biesenbach Botaljpiele: SpV. Wehlar 1900 Gießen Bottenhorn Dillenburg- H Am 29. November Ehringshausen

1900 Gießen SpV. Weylar

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Serbandsspiele: Bissenberg G Burgiolms Ehringshausen Biskirchen Holzhausen Braunfels N Nauborn Ehringshausen Steinbach- B Großen- Bused

Serein Steinberg

Lollar Leihgestern

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Laubach- Ett Quedborn Allendorf Odersbach Niedershausen 2 Merenberg Eijershausen Grävened

Allendorf Bistirchen 2. Ulm Holzhau Riederbiel Benbaden

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Etwa 100 Meter feit ti fie zur englische Die Brüde, drüben Shug fällt wie taunend meine Leu

Dedung, im freien

Jenau denselben We tanden!" Und es f Slid Ob das fleine Bar? Wir wissens Graben ist fait völ ints bis an die 2 Dundete die San Darten, bis es dunkle

Der Laufgraben nach vorn ist noch einigermaßen gang bar, hört aber einige 100 Meter hinter der Frontlinie auf, dann muß über das offene Feld gelaufen werden. Wir rüden ab, der Kompagnieführer an der Spike, ich als Schließender aus guten Gründen! Eine lange Linie schlängelt sich nach Dorn. da stockt es- es geht und geht nicht weiter. frage durch: Was ist los?" Kein richtiger Bescheid. Ich drücke mich vor bis zur Spitze, die am Ende des Laufgrabens angelangt ist: Wo ist Leutnant v. M.?" ,, Der ist drüben, in der Stellung. Der nächste wurde schon abgeschossen, wit tönnen nicht weiter, Maschinengewehr- Punttfeuer Mensch, wir müssen zum Kompagnieführer, ich springe vor bis zum nächsten Granatloch, ihr folgt einzeln! Verstanden?" Ich steige heraus, laufe vor, schon knattern die englischen Maschinengewehre, Sand spritzt rings um meine Füße auf, ich falle ins Granatloch. Pause. Der nächste folgt. Diesmal sind die Engländer firer mit ihren Maschinengewehren, es regnet Bienen", mit einem Armschuß tommt er an tein Mensch folgt mehr nach alles ist vergebens- aber es wäre wohl auch nutzlos Leutnant v. M. war gerade noch vorgewett, ehe die Maschinengewehre einsetzten, nachdem sie den Braten rochen. Bald bleibt nichts weiter übrig, als die Kompagnie zurüd zuführen. Ich gelange unverwundet in das verlassene Graben Der Verwundete geht erst bei Dunkelwerden zurüd Meldung ans Bataillon nach dem Eintreffen im Hohlweg Gegen Abend führe ich die Kompagnie auf einem anderen Weg, dem des Stoßtrupps, in die Stellung. Rechts von dem Abschnitt, den wir besetzen sollen, fommen wir in der vordersten Linie an, unser Graben endet in der Luft, unten, am Fuße eines fleinen Abhanges fließt der Bach, an den links unser Kampf graben stößt, die Holzbrüde ist zerstört, einige Bretter liegen im Wasser Keine Verbindung Wir haben uns verschnauft. Wit mussen herüber. Guter Rat ist teuer. Ich rutsche endlich die Böschung' runter, bis an den Bach. Noch schießt niemand. Ich will die Bretter zum Uebergang benutzen, sie geben nach, ich liege bis zur Hüfte im Wasser, ich wate vor, es wird immer tiefer, unmöglich, die Kompagnie bei Tage herüberzubringen.

ende.

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wirft die Engländer cima einen Rompag ibmen wie bei uns Freigehaltenen Stoll Leten an eine Sa Comme es, wie es Leate an die Spike! Lain Graben mehr er werden, und am Tage Ein paar Worte, ra hon tracht es vor Enter meinem Arm Teten Handgelent Soben und zurüd in Lattern es ist un Wettern- Wir Caj der Stollentrepp Berbunden. Der Arm ich zurüd, mit mit einer Hand, eric Don Granatloch zu Bebedt, mit zerschram