DEUTSCHE
Nr.92
und die Radfahrer drohenden Gefahren be
släuft auf eine Kanal Es wird nötig fein, all en zu weisen und alle llverkehr sich Bewegende für den Verkehr genoe Signale, wissen die S
euten und richten sich er Lotjen im Strom be tun, will man von einer
en. Erst wenn man di Gefahren der Straße ge Ben verwiesen, den Kraj hrwerte freie Bahn Des
Mittwoch, den 18. November 1931.
Fußball.
„ Gießener Zeitung"
Surnen, Sport und
Ergebnisse aus dem Bezirk.
Kurhessen Marburg Kurhessen Kassel 2: 0( 0: 0) FV. Horas Germania Fulda 0: 4( 0: 2)
Verein
Germania Marburg Borussia Fulda
Hessen 09 Kassel
Oberndorf Albshausen Nauborn 2.
-
Weylar 4. 5: 2( 5: 0) Schwalbach 2: 3( 1: 2) Burgsolms 3., 2: 2( 1: 1)
Büblingshausen Weylar 3. 5: 0( 2: 0) Garbenheim Schwalbach 2 3: 2( 1: 2) Dutenhofen Bieber 6: 2( 5: 0) 1900 Gießen 3. Wiesed Lich 3: 4( 1: 1) Leihgestern 2. Wetterfeld Bobenhausen Gesellschaftsspiele:
Spiele gew. 1.nent. verf.
Tore Punkte
9
7
1
1
3:18 15: 3
9
7
0
2
44:15 14: 4
8
5
1
2
27:13 11: 5
S. E. 03 Kassel
9
5
0
4
32:20 10: 8
ealzustand erreichen, der
Germania Fulda
9
5
1
3
25:22 11: 7
BfBK.- Marburg
9
5.
1
3
18:18 11: 7
9
3
3
3
16:20 9: 9
B. f. B. Gießen Horas
9
2
0
7
11:36 4:14
9
1
1
7
11:38 3:15
Odershausen
80
0
8
-9: 32 0:16
Jugend:
Verkehrs ihr Fortkomma Sturhessen Kassel
Der Südwestfunt bege
durch zwei literarij
des früh gefallenen Di
einen gefallenen Freund
d der bekannte Rezitat und Amtsprotokolle ag bringt.
fertreise wichtig ist ein rt, den die hessische Hand schaft mit der Handwerks baden, dem Handwerker hafts- und Gewerbeförde Ende November beginne nden wird das Thema be rfer vor Geschäftsverluster
abend gelangt unter de ustspiel- Operette Jit das Musik von Willy Rojer ment zur Erstaufführung
Am Mittwoch, 18. Ro Winters statt. Univer 1 an der hessischen Grenz ten sprechen.
tgeteilt vom Oberhessisch
1. Wegen Ausführung vo
rtsdurchfahrt Buzbach in a. M. am 22. Novembe erfehr gesperrt. Umleitung sstraße in Butzbach. Di
Se Glashütten- Steinber nd aufgehoben.
Sport Kassel Hermannia Kassel 6: 3( 2: 1)
Spielv. Kassel 2: 2( 1: 1)
Frohnhausen Wiesenbach 2: 2
Wallau Wetzlar Bottenhorn Frohnhausen
122341
- Heuchelheim 1: 0( 0: 0) Lollar 2. 3: 2( 2: 2) Laubach 2., L. n. angetr. Flensungen 0: 1( 0: 1)
Ruppertsburg VfB. Gießen 3. Nauborn 1. Krofdorf 1. Allendorf 2. Daubringen Daubringen 2.
Grünberg 3: 1( 2: 0). Steinbach 1./2. 6: 4 1900 Gießen 2. 6: 1 1900 Gießen 5. 1:10 Obershausen 2. 4: 0 Wiesed 2: 2 Roth 1. 2: 3
SpV. Weylar 1. VB. Gießen 1. SpV. Wetzlar 2. 1900 Gießen 1. Sch. 1900 Gießen 2. Sch. Klein- Linden 1. VfB. Gießen 2. Allendorf 1.
1900 Gießen 1. 3: 0( 2: 0) Butzbach 1. 1: 1 1900 Gießen 2. 3: 0
Klein- Linden 1. Sch. 1: 0 Heuchelheim 1. Sch. 1: 3 Leihgestern 1. 3: 5 Dutenhofen 1., D. n. angetreten Stockhausen 1. 1: 4
Bissenberg Löhnberg 2: 1
Berichtigung: vom 8. 11. 1931:
Hirschhausen 1.
Stockhausen 1. 1: 2( 1: 1)
Stockhausen 2.- Niederbiel 1. 2: 2( 2: 0)
Spusp. Northeim
SpVgg. Göttingen
Grone 0: 2( 0: 0)
Verein
Spiele gew. unent. verl. Tore Punkte
9
7
1
5
0
5
1 28:14 15: 3 29:20 14: 4 2 31:17 12: 6
5
1
18:17 12: 4
4
2
22:16 11: 7
4 19:21
6
1
6
0
6
6:12 13:16 5:13 15:38 5:13 14:22 4:12
Verein Niederlaasphe 1.
3
Gau Marburg. 1. Gauklasse, Gruppe 7. Spiele gew. unent. verl. 5
2
1 2
Hesselbach- Achenbach 1. 5
3
1
1
6
13:21
4:14
Banse 1.
5
2
2
1
10: 5 6: 4
Butzbach 4: 0( 3: 0)
Wallau 2.
5
2
1
2
12:15 5: 5
Feudingen 2.
5
1
0
4
Laasphe 1.
5
1
0
4
8:15 2: 8 8:21 2: 8
1900 Gießen Breidenbach Dillenburg Butzbach
W.- Niedergirmes Wiesenbach Bokalspiele:
SpV. Wetzlar 1900 Gießen Bottenhorn
012221
688869866
Niedergirmes 1: 0( 1: 0)
Wallau 3: 2( 2: 2, 2: 0) n. Verl.
Dillenburg Hartenrod 7: 0
Am 29. November spielen in der 2. Runde:
Ehringshausen Wiesenbach
1900 Gießen Dillenburg
SpV. Wetzlar- Bottenhorn
Verbandsspiele:
Bissenberg
Gau Gießen- Wezlar.
- Steindorf 6: 0( 3: 0)
Burgsolms Weilburg 1: 2( 1: 0) Ehringshausen Ağlar 4: 1( 1: 0)
Biskirchen
Löhnberg 2. verlegt
Holzhausen Stodhausen 2: 3( 2: 1)
Braunfels
Niedershausen, N. n. angetreten
Nauborn 1900 Gießen 2. 6: 1
Ehringshausen 2. Wetzlarer SpV. 2. 2: 0
Steinbach
Großen- Bused Steinberg 2: 3( 0: 1)
Verein
Steinberg
Lollar
Butzbach 2., verlegt
1. Gautlasse, Gruppe 3. Spiele gem. unentsch.
verloren Punkte
7
6
1
0
13: 1.
7
5
10: 4
Leihgestern
7
3
7: 7
Gr. Bused
5
3
6: 4
Butzbach II.
6
2
6: 6
Daubringen
7
2
6: 8
15 DEUTSCHES REICH 15
Garbentei y
7
2
5
4:10
Steinbach
6
0
0:12
Laubach
50 DEUTSCHES REICH 50
er Reichspoft
1932
ersten Linie. Kein Au hl: Die 4. Kompagnie be Engländer find links he Kompagnie tritt an, es
ift noch einigermaßen gang hinter der Frontlinie a aufen werden. Wir rüde ihe, i als Schließender
Linie schlängelt fich nod and geht nicht weiter. S ein richtiger Bescheid. am Ende des Laufgraben M.?"Der ift drüber
de schon abgeschossen, mit
Dehr- Punttfeuer gnieführer, ich springe lgt einzeln! Berjtanden? hon fnattern die englijd
35 um meine Füße auf
nächste folgt. Diesmal fi ajchinengewehren, es rega nmt er an tein Men
ens- aber es wäre ma
gerade noch vorgewekt,
hdem sie den Braten rode als die Kompagnie zur in das verlajjene Grabe bei Dunkelwerden zur
n Eintreffen im Sohl nie auf einem anderen
tellung Rechts von be mmen wir in der vorder
Luft, unten, am Fuße ein
an den lints unjer Ramp
rt, einige Bretter liegen aben uns verschnauft
teuer. Ich rutiche endli ng benuken, fie geben ne wate vor, es wird imm bei Tage herüberzubringen
Bach Roch schießt nieman
Quedborn
232236
0102200
Ettingshausen 8: 1( 3: 1)
Geilshausen, ausgefallen
Allendorf Merenberg 2. 7: 0( 3: 0) Odersbach Obershausen 4: 2( 2: 0) Niedershausen 2. Waldhausen 3: 3( 2: 0)
Merenberg Hasselbach 9: 2( 4: 1)
Essershausen Wirbelau 1: 5( 0: 4)
Grävened Hirschhausen 2. 2: 2( 1: 1)
Allendorf Tiefenbach 4: 3( 2: 0) Biskirchen 2. Stodhausen 2. 8: 1 Ulm Holzhausen 2. 1: 4( 1: 2) Niederbiel Braunfels 2. 3: 2( 0: 0) Benbaden Oberbiel 2. 3: 3
Etwa 100 Meter feindwärts steht noch eine fleine Brüde. Gehört sie zur englischen Stellung? Es gibt fein Besinnen, ohne Deckung, im freien Gelände, heraustriechen, vorstürzen, über die Brücke, drüben zurück, in den Graben, in Dedung. Kein Schuß fällt wie ist das möglich? Oben lugen ängstlich staunend meine Leute aus dem Graben.- ,, Einzeln folgen, genau denselben Weg über die Brücke da vorn in furzen Abtänden!" Und es flappt wenn auch zögernd wir haben Glück Ob das kleine Geländestück für die da vorne außer Sicht war? Wir wissens nicht. Wir sind angelangt. Aber der Graben ist fast völlig eingetrommelt, der kurz Weg weiter links bis an die Unterstände kostet einen Toten, drei Verwundete die Sanitäter fehlen, sie sind zurückgeblieben und warten, bis es dunkler ist Wir langen bei Leutnant v. M. an, der uns mit einem Aufatmen begrüßt. Wir überbringen einen versiegelten Befehl. Viel Leute finden wir nicht vor, ein verstörter Zugführer mit einem Rest seiner Leute erzählt uns, daß in der Nacht auf seinen Abschnitt..zig schwere Treffer gefallen seien. Im Unterstand, 75 Meter links von dem unjrigen, sigen seit heute früh die Engländer, gleich um die Ede des eingetrommelten Grabens
Wir
Der Befehl lautet: Der Stoßtrupp der 4. Kompagnie wirft die Engländer aus dem Abschnitt heraus.( Sie haben etwa einen Kompagnie- Abschnitt besetzt.) Die Stellung bei ihnen wie bei uns besteht aus Löchern und einigen mühsam freigehaltenen Stolleneingängen. Kaum Drahtverhau. treten an eine Hand voll Leute es muß versucht werden, tomme es, wie es wolle. Handgranaten bereit, zuverlässigste Leute an die Spitze! Drei Meter vom Stollenausgang ist schon fein Graben mehr erkennbar. Geschanzt kann ja nur bei Nacht werden, und am Tage wird alles in Ruhe wieder eingetrommelt. Ein paar Worte, raus nach links über die ersten paar Meter schon fracht es von allen Seiten, eine Gewehrgranate schlägt unter meinem Arm durch, an die Wand, ein Splitter sitzt im rechten Handgelenk- hinter mir fugelt alles wie Hasen am Maschinengewehre Boden und zurüd in den Stolleneingang Inattern es ist unmöglich, bei Tage über die Böschungen zu lettern. Wir müssen es später nochmals versuchen; ich size auf der Stollentreppe, das Blut wird abgewaschen, der Arm berbunden. Der Arm schwillt an, bei beginnender Dämmerung muß ich zurüd, mit meinem Burschen, ein mühseliges Klettern mit einer Hand, erschöpft, durchnäßt vom Bad im Bach, wieder Don Granatloch zu Granatloch. Wir kommen an, schlamm= bedeckt, mit zerschrammten Gesichtern und blutigen Händen, im
Tore Punkte 0 13: 4 8: 2 14: 5 7: 3
Breidenbach Hesselbach- Achenbach 5: 0 VfB.-K. Marburg 2. Gladenbach 1. 2: 3( 2: 2) Wetter 1. Germania Marburg 2. 0: 1 Sarnau 1.-
Sterzhausen 1. 5: 2
Buchenau Erdhausen 2: 3( 2: 1)
VfB.-K. Marburg 2a- Goßfelden 1. 1: 2
Wallau 2.— Nieder- Eisenhausen 4: 0
Gladenbach 2. Günterod 1. 10: 1( 3: 1)
Weidenhausen Dernbach 2: 4( 2: 2)
Erdhausen 2. Weipoltshausen 5: 1
VfB.-K. Marburg 3. Odershausen 2. 3: 4 Caldern Michelbach 4: 0
Damm
Jugend:
Niederwalgern 2: 2
Wallau 1. Biedenkopf 1. 3: 0 VfB.-K. Marburg 1.
Germania Marburg 1. 4: 3
Aus Gießen und Umgegend.
1900 Gießen W.- Niedergirmes 1: 0( 1: 0).
In diesem Pokalspiel blieb 1900 glücklicher Sieger, denn bis zum Schlußpfiff hing der Ausgleich in der Luft, und er wäre den Leistungen der Gäste nach sogar verdient gewesen. So wurden die Wehlarer Vorstädter mit dem knappsten aller Ergebnisse ausgebootet. So gut ihr Tormann war, der einige ganz brenzliche Sachen glänzend meisterte, so schwach war ihr Sturm, der ohne Energie und System einige sichere Chancen ausließ.-Bei den 1900ern, die auch nicht so recht überzeugen konnten, muß die Gesamtleistung auch noch gehoben werden, will die Mannschaft in den weiteren Pokalspielen mit Erfolg bestehen.
Aus Daubringen.
Am letzten Samstag, so wird uns mitgeteilt, feierte der Sportklub 1921 Daubringen, der Notzeit entsprechend in schlichter einfacher Weise sein 10jähriges Bestehen. Schriftführer Jahres begrüßte die Gäste, entwarf ein Bild der Entwickelung und gab der Hoffnung Ausdrud, daß trotz der schweren Zeiten unsere Bewegung weiter blühen und gedeihen möge. Zum Schlusse überbrachte er dem Spieler und Schiri Emil Walter für 10jährige, attive Spielzeit ein Geschenk mit Widmung. Herr Walter dankte und hoffte recht viele Nachfolger zu finden. Tanz, fröhliche Geselligkeit und Episodenerzählungen von den ersten
ersten Sanitäts- Unterstand, wo es Wasser, einen richtigen Verband und vor allem- eine Tetanussprize gibt.
Dann soll es rüdwärts gehen, zur Feldküche, wo ich die- hoffentlich schnelle- Heilung abwarten will. Es ist ständiges, schweres Feuer, Blizz auf Blitz durchzuckt die Nacht, die von Donnern, Heulen und Sausen erfüllt ist. Ein Leiterwagen rasselt heran, lädt in wilder Eile ab und will wieder zurüd Kurz entschlossen werden wir dazu verladen, die Pferde rasen rüdwärts, bald gelangen wir ins brennende Lens, das ein höllisches Bild bietet. Ein Einschlag nach dem andern. Die Engländer vernichten systematisch die französische Stadt. Die Kathedrale brennt zuerst. Ueberall fracht es. brechen Flammen hervor. Hie und da rennt eine menschliche Gestalt über die Straße. Die Pferde galoppieren die breite Straße herunter, fnapp an allen möglichen Hindernissen vorbei: Trümmern, zerbrochenen Wagen, toten Pferden, Steinhausen, der Fahrer schlägt und schlägt, wir flammern uns, so gut es geht, am Wagen fest, um nicht herabgeschleudert zu werden, mein Bursche rührend besorgt, den verletzten Arm zu schützen. Endlich liegt die Stadi Dante's Inferno hinter uns, die Pferde. zitternd und schweißbedeckt, fallen in Trab, wir sind durch. Die Einschläge werden leiser, noch eine furze Stunde wir langen in F. an, der Kompagniefeldwebel wird gewedt und sorgt für uns. Und endlich: die nassen Kleider vom Leib, Wasser, frische Wäsche, ein Bett- unfaßbare Wonne.! In dieser Nacht versuchte der Stoßtrupp noch mehrfach seine Aufgabe auszuführen. Alles war vergeblich. Dann wurde die Kompagnie abgelöst. Und nun sollte ein Stoßtrupp anschließend an unser Trommelfeuer in der Nacht das Grabenstüd zurüdholen. Leutnant d. R. Leip als mein Vertreter an der Spitze. Ich sah sie antreten, schweren Herzens. In manchem Auge las ich, wie ungern sie den gewohnten Führer vermißten. Ich winkte mit der gesunden Hand und lag die Nacht schlaflos. Unser lieber Leip tam nicht mehr zurüd. Mein bester Unteroffizier der kleine Elsenheimer, auch nicht! Ettlinger Frankfurt.
Mengenberechnung im Haushalt. Die Hausfrauen der guten alten Zeit nahmen es nicht allzu genau mit dem Abwiegen und Abmessen der Zutaten. Was machte es schließlich aus, wenn selbst des Guten ein bißchen zu= viel in den Napftuchen oder Pudding getan wurde! Im übrigen hatte man das eben im Griff oder bildete es sich wenigstens
Spiel.
Nr. 92.
Spielen des Vereins ließen alle die Schwere der Zeit vergessen. Sonntags trafen sich zu einem Jubiläums- Freundschaftsspiel der 1. Mannschaft Daubringen und die 1. Mannschaft von Wiesed. Ergebnis 2.2. Vorher spielten Roth 1. M. und Daubringen 2. M. 3: 2. Nach den Spielen verweilte man bei Tanz und Musik im Vereinslokal. Js.
Großen- Bused- Steinberg 2: 3( 0: 1).
Am Sonntag weilte die 1. Mannschaft Steinbergs in GroBen- Bused und setzte ihren Siegeszug fort. Das Spiel wurde non den Steinbergern viel zu leicht genommen und brachte dadurch in der 1. Halbzeit nur einen einzigen Treffer mit sich. In der 2. Halbzeit tamen dann die Großen- Buseder durch einen Elfmeter ( harte Schirientscheidung!) zum Ausgleich und kurz darauf durch ihren Mittelstürmer durch wunderbare Leistung zur Führung. Ungefähr 10 Minuten vor Schluß glich dann Steinberg wieder aus und fam etwa 3 Minuten vor Schluß durch einen Foulelfmeter zum 3: 2- Sieg. Der Steinberger Sturm war in seinen Leistungen gegen die seiner Hintermannschaft sehr mangelhaft. Leihgestern 2. Lollar 2. 3: 2( 2: 2).
Leihgestern 1. Jgd. Klein- Linden 1. Jgd. 5: 3. Die 2. Mannschaft von Lollar weilte in Leihgestern zum fälligen Verbandsspiel. Man sah einen durchweg spannenden Kampf, beide Mannschaften kämpften verbissen um den Sieg. Die Jugend kehrte von Klein- Linden mit einem schönen 5: 3- Sieg heim.
Laubach 1.- Ettingshausen 1, 8: 1( 3: 1).
3um fälligen Verbands- Rückspiel stellte sich heute Ettings hausen. Für dieses Spiel bestand beiderseits großes Interesse. Beide Mannschaften traten mit Ersatz an. Das Spiel hat faum begonnen, geht Laubach zum Angriff vor, der Ball wurde vom Linksaußen zur Mitte geflanft, wo ihn der Halbrechte zum ersten Tor verwandelte. Es erfolgte dann nach Wiederanstoß ein Kampf hin und her. Ettingshausen macht verschiedene Vorstöße und bei einem von diesen gibt der Rechtsaußen eine Flanke, der r. Vert. will abwehren, verfehlt den Ball und derselbe geht an dem ver dutzten Tormann ins Neg. Bis zur Pause tann Laubach noch zweimal erfolgreich sein. Nach der Pause ist die Playmannschaft tonangebend, sie drückt E. vollständig in seine Hälfte zurüd und fann noch 5 mal erfolgreich sein, nachdem einige Torchancen nicht ausgenutzt wurden. Laubach bot heute feine gute Gesamtleistung, hauptsächlich der 1. V., 1. L. und der Mittell., die besten waren entschieden der Rechtsaußen und der r. V. Bei E. zeigte der Torwart hervorragende Leistungen.
Bissenberg Steindorf 6: 0( 3: 0).
Nach dem Jugendspiel Bissenberg Löhnberg 2: 1, be tritt die Steindorfer 1. den Platz. Gleich am Anfang hat Steindorf einige Vorteile, denen aber durch gute Abwehr der Erfolg versagt blieb. Bissenbergs Verteidiger, Gebrüder Amschütz, zeig ten ihr Bestes und mit den alten Rivalen Bingel I und Keller in ihren Reihen findet sich die Plazmannschaft zu technisch überlegenem Spiel und kann bis zur Halbzeit durch die Halbstürmer dreimal sicher einsenden. Nach der Halbzeit dasselbe Bild. Steindorfs Läuferreihe arbeitet gut, doch der Bissenberger Sturm ist schneller und bietet nach gut gegebenen Vorlagen der Hintermannschaft dem Steindorfer Tormann ein großes Arbeitsfeld. Noch dreimal muß der Gästehüter durch Staadt und Bingel II hinter sich greifen und mit 6: 0 bleibt Bissenberg überlegener Sieger. Das Spiel selbst war hart, wurde jedoch von Schiri Spedhard zum Besten der Mannschaft und Zuschauer geführt. A,
Burgjolms Weilburg 1: 2( 1: 0).
Das mit großer Spannung erwartete Treffen zwischen Burgsolms und Weilburg fonnte Weilburg verdient mit 2: 1 Toren für sich entscheiden. Mit diesem schwer erfämpften Sieg hat Weilburg bewiesen, daß es eine der besten Mannschaften dieser Gruppe ist. Allerdings sah es in der ersten Halbzeit sehr nach Minuspunkten aus, aber die Läuferreihe sorgte für saubere Arbeit und daß, was durchkam, war eine sichere Beute des Schlußtrios. Trotzdem gelang es Burgsolms in der 23. Minute mit einem Tor in Führung zu gehen. Damit hatte Burgsolms aber auch alles Pulver verschossen und sämtliche Angriffe wurden von Weilburg im Reime erstidt. Nach Wiederantritt drehte Weilburg mächtig auf und kam durch Blank O. zu dem längst verdienten Ausgleich. Durch diesen Erfolg neu angefeuert, setzt Weilburg alles daran, um den Sieg zu erringen. Burgsolms ist gezwungen, stark zu verteidigen, um des Resultat zu halten. Durch schöne Vorlagen der Läuferreihen, tommt Weilburgs Sturm immer wieder vor Burgsolms Heiligtum und wieder ist es Blank O., welcher durch einen Strafstoß den Siegestreffer erzielen kann. Kurz danach ertönt der Schlußpfiff und Weilburg fann als verdienter Sieger den Plak verlassen. Bemerlenswert ist noch, daß Lenz im Weilburger Tor in wunderbarer Manier zwei Elfmeter halten konnte. Leider brachte Weilburg auch das Kunststüd fertig, einen sicheren Elfmeter zu verschießen. G. R. Nauborn 1 1900 Gießen 2. 6: 1. Nauborns 1. Mannschaft erzielte am gestrigen Sonntag
ein.
Neuzeitliche Kochbücher weisen dagegen durchweg Kochvorschriften auf, deren Bestandteile durch genaue Hohlmaß- und Gewichtsangaben festgelegt sind. Ausgemerzt sind Angaben, wie ,, eine Prise, Handvoll, ein Tassenkopf, Schuß, Eischwer, ge= strichener oder gehäufter Eß- oder Teelöffel". Die Berechnung lautet auf Pfund und Lot. Für die Umrechnung merke man sich: ein Kilogramm hat 1000 Gramm, ein Pfund hat 30 Lot oder 500 Gramm; ein Lot demnach knapp 17 Gramm.
Wer nun aber doch nach Rezepten aus Großmutters Hinterlassenschaft kochen will, kann sich, wie im neuen Heft der„, Gartenlaube" ausgeführt wird, deren unbestimmte Mengengaben leicht in wägbare umrechnen, wenn er sich merkt, daß der Rauminhalt einer Tasse von 0,2 Liter für 100 Gramm Mehl, 75 Gramm geriebene Semmel, 150 Gramm Grieß oder Zuder, 175 Gramm Reis oder Sago ausreicht oder daß ein gehäufter EBlöffel 25 Gramm Mehl, 15 Gramm geriebene Semmel, nicht ganz 35 Gramm Zuder, reichlich 35 Gramm Reis, genau 35 Gramm Grieß faßt ein Teelöffel aber etwa den dritten Teil dieser Mengen aufnimmt. Ein Ei wiegt 55-60 Gramm, ein ,, Schuß" dürfte dem Inhalt eines Likörglases entsprechen. Hat man keine Küchenwaage oder nur eine solche, auf der kleinere Mengen nicht erkennbar jind, so leisten die obenstehenden Angaben gleichfalls gute Dienste; man tönnte dann eben getrost die vorschriftsmäßige Gewichtsmenge löffelweise abmessen; ein wenig Kopfrechnen gehört allerdings dazu. Für die Mengenberechnung der einzelnen Gerichte merte man sich, daß ein Suppenteller einen Viertelliter Flüssigkeit faßt. Für eine vierföpfige Familie braucht man demnach einen Liter Suppe wenn nachgefüllt werden soll, anderthalb. Man rechnet an Fleisch ohne Knochen für den gleichen Bedarf 500 Gramm mit Knochen 750 Gramm Kartoffeln 1000-1500 Gramm Hülsenfrüchte oder Reis 400 Gramm, frisches Gemüse 1000 Gramm- Fisch ohne Kopf 1000 Gramm, mit Kopf 1500 Gramm Frisches Obst 500 Gramm- getrodnetes 250 Gramm Konservengemüse eine Kilodose. M. Weinberg.


