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autätigkeit.

Stadtbaumeister Map, a deen beglückt, hatte am fenpferd. Das war die G 00 Wohnungen mit onen Mark errichtet we Dächern, damit Platz für Ende 1929 erkannte die F gs, daß bei den heutigen& Saben nicht durchzuführen assen und die Vorarbeiten annehmen, damit feien to wefen. Aber die Vorarbe rden. Wie nämlich aus Otsiedlung ersichtlich ist, hat

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Evangel. Vereinigung gogijchen Instituts. Sereinigung( Friedberger k en des Landes zahlreich bej urt verjammelt, nahm mit = davon, daß trotz der man vohlbegründeten und ern e Aufhebung des Pädagogis jen Zusammenlegung mit ang dieser Maßnahme numme ns für Kultus und Bildun eangebahnt sind. Indem 1g sich demgegenüber die er Stelle und in der Defe eigen macht, spricht sie ge Snstitutes schärften Protest alle Evangelischen wie ank Belassung des Pädagogij dung mit der Technischen h eten.

senbewegung.

en Freidenkerverbände zu d er deutlicher. Eine Entid nationaler proletarischer gung aller proletarischen rstärkten Austausches von auf. Das Zentralbüro die Gottlosenbewegung Freidenkerkreise in Dres ucht, eine Delegation lojenarbeit dort tenne g haben die Methoden Deren Orten studiert. Aud gleicher Weise Studienfah

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Ich möchte Ihnen feilen, daß wir über 15 Jahre die J pajte Chlorodont

Bir hatten immer weiße Bahne msomehr, da wir schon längere Auch benutzt die ganze Familie ba, Fr..... Man verlange 4 Pf. und 90 Pf., und weije j

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re Namen nennen, die er aut: Ich bin der Marel, idt. Mein Vati tut mit ndelt mit."

achen. Die andern haben d Ticht wahr, Bati, das habe

er weiter: ,, Du bist recht

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Deine Eltern find?"

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eschrieben.

frohen Mut! Und tommt Lehrer meinen's mit euch gegangen.

it mich beim Zuderbäder Otto Promb als ich."

anfongres in Kaffel.

er erste evangelische Filmle Es wird mit einer Matine

Samstag, den 18. April 1931.

Lokales.

Sonntagsgedanken.

Wenn im Westen die Sonne sinkt und der Tag sich neigt, wenn in Busch und Wald die Vöglein schlafen gehen und die Blumen ihre Kelche schließen, wenn oben am Himmelszelt eine unbekannte Hand ein Lichtlein nach dem anderen anzündet, dann fommt wie auf leichten Schwingen Gottes Frieden über die Erde, den die Abendgloden dann in jede Hütte tragen. Jm Tale drunten tönt nur noch aus Teichen und Tümpeln der Baẞton der Frösche und wie feines Geigen zirpen die Grillen dazwischen. Und dann ist Ruhe, und aller Lärm des Tages hat aufgehört.

Auch der Mensch hat sein Tagwerk vollbracht und will schla= sengehen. Aber manches Leid und manche Sorge, die der Tag der Arbeit brachte, lastet noch schwer auf seinem Herzen. Viel­leicht ist es aber auch ein Unrecht oder eine Sünde, die den Abendfrieden stört. Und deshalb sollst du nicht schlafengehen, solange nicht auch in deinem Herzen Ruhe oder irgend noch et was in Unordnung ist. Stelle alles wieder an seinen rechten Drt, was tagsüber vielleicht in Unordnung fam, entferne noch, was deine Seele unrein machen könnte und lege alles Gute und Schöne bereit für den nächsten Morgen. Wie eine taufrische Blume sich zum Lichte erhebt, so wird dann deine Seele an jedem Morgen, den Gott dir gibt, ohne Schatten den neuen Tag begrüßen.

Wenn du so deinen Abend aber dich kommen läßt, dann wird alles so klein und nichtig, was dich während des Tages um= lärmte. Und am Morgen dann ist es dir, als stündest du tau­frisch wie eine Blume auf hohem Berge, weit über dem trüben Dunst und Lärm des gestrigen Tages.

Wenn du dann aus dem Traumland der Nacht erwachst, so taucht deine Seele wie aus einem stillen, tiefen See empor, rein­gebadet von allem Gestern und Vorgestern, frisch und frei, als hätte sie nie die Last des Lebens getragen. Dann wird aber auch der Tag einst hell und klar sein, aus dessen Nacht deine leiblichen Augen nie mehr zur Sonne sich öffnen werden. Der Sonntagsschreiber.

Ein neues Schuljahr.

Wenn die Ostertage vorüber sind und Lehrer und Kinder sich genügend ausgeruht und gestärkt haben, fängt der Unter­richt in der Schule wieder art. Ein ganzes Schuljahr fängt an. Insofern ist Schulbeginn nach Ostern eine ganz besondere Sache, viel wichtiger, als wenn sonst Ferien zu Ende sind.

Viele Kinder kommen zum ersten Male in die Schule. Eine ganze Generation steht an einem wichigen Wendepunkt ihres Lebens. Wer weiß, was einmal aus all diesen Sechsjährigen werden wird, die jetzt mit Tornister und Mappe zur Schule kom­men! Vielleicht werden sie es weiter bringen als wir selbst, vielleicht, wenn sie erwachsen sind, einer glücklicheren und besse= ren Zeit angehören.

Auch für die anderen ist Schulbeginn natürlich eine wich­tige Angelegenheit. Sie müssen sich in neuen Klassenräumen und auf neuen Korridoren zurechtfinden. Vielleicht hat sich auch die Zusammensetzung der Klasse geändert. Oft sind neue Lehrer an Stelle der alten getreten. Viele werden auch daran denken, daß dieses Schuljahr das letzte für sie ist. Nächste Ostern werden sie entlassen.

Alle, Lehrer, Kinder und Eltern aber müssen wissen, daß die Erziehung eine große, heilige Sache ist, bei der es sich nicht nur um die Erlernung von Fertigkeiten handelt, sondern um die Bildung des inneren Menschen, seines Charakters, ja seiner Seele.

* Gießener Stadtrat. Am kommenden Freitag wird der Stadtrat in öffentlicher Sitzung den Voranschlag für das Jahr 1931 beraten.

* Ledigenzuschlag. Das Reichsfinanzministerium weist dar­auf hin, daß die Arbeitgeber auf Grund der Notverordnung vom 1. Dezember 1930 verpflichtet sind, den Zuschlag zur Lohnsteuer der ledigen Arbeitnehmer, der ursprünglich am 31. März 1931 außer Kraft treten sollte, bis zum 31. März 1932 also für das ganze Rechnungsjahr 1931 weiter zu erheben. Der Zu­schlag beträgt bei Tantiemen, Gratifikationen und anderen ein­maligen Einnahmen 1 v. H., die gesamte Lohnsteuer ab 1. April 1931 also 11 v. H.( nicht mehr wie seither 1 v. H. von 60 v. H.) der einmaligen Einnahmen. Bei den laufenden Bezügen ist der Ledigenzuschlag wie bisher zu berechnen.

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Gießener Zeitung"

Entfettungs- Kuren im Frühling

sind sehr empfehlenswert, weil der Körper gerade jetzt eine be­fondere Neigung zur Stoffausscheidung besitzt. Nehmen Sie früh, mittags und abends 2-3 Toluba Kerne, die Sie in Apotheken erhalten.

*

Rüdgang der Maul- und Klauenseuche. Während in der letzten Berichtswoche die Maul- und Klauenseuche eine stärkere Zunahme aufwies, ist inzwischen die Seuche stark zurückgegangen. Am 1. April waren nur noch 10 Gehöfte verseucht, davon 3 neu.

* Genehmigte Lotterien in Hessen. Der Minister des In­nern hat gestattet: Ausspielung anläßlich des Prämienmarktes 1931 in Gedern, Vertriebsgebiet Volksstaat Hessen, Ziehungs­termin 19. Mai 1931; Ausspielung anläßlich des Zuchtviehmark­tes 1931 in Hähnlein, Vertriebsgebiet Volksstaat Hessen, Zie hungstermin 11. Juli 1931; Ausspielung zur Unterſtützung be­dürftiger Familien der katholischen Kirchengemeinde Arheilgen, Vertriebsgebiet Gemeinde Arheilgen, Ziehungstermin 12. Mai 1931. Ferner im Wege des Loseaustauschverkehrs: Geldlotterie des Badischen Schwarzwaldvereins und des Landesvereins Ba­dische Heimat, E. V., Freiburg, Vertriebsgebiet Volksstaat Hes= fen. Der Minister hat ferner für das Gebiet des Volksstaates Hessen die Erlaubnis erteilt: Der Heilsarmee, Abteilung für besondere finanzielle Angelegenheiten, Berlin, zur Sammlung von Geldspenden durch Versand von Werbeschreiben und durch mündliche Werbung zugunsten ihrer inländischen Wohlfahrts­bestrebungen bis zum 31. Dezember 1931.

* Löhne der Pugfrauen in staatlichen Betrieben. Die Stun­denlöhne der in staatlichen Betrieben beschäftigten, über 24 Jah­re alten Putzfrauen werden wie folgt festgesetzt: 1. in Darmstadt, Mainz, Offenbach a. M., Worms, Gonsenheim und Rüsselsheim auf 62 Pfg., 2. in Alzey, Bingen, Lampertheim und Langen auf 59 Pfg., in Gießen, Friedberg, Bad Nauheim und Butz­bach auf 52 Pfg., 4. in Bensheim, Heppenheim und den übrigen Orten auf 50 Pfg. Die Löhne der Putzfrauen unter 24 Jahren vermindern sich in jedem Jahr um einen Pfennig pro Stunde. Arbeiterinnen unter 20 Jahren erhalten für jedes Jahr des Altersunterschieds einen um 3 Pfg. geringeren Stundenlohn als die über 20 Jahre alten ledigen Angehörigen ihrer Lohngruppe. Die Hausstands- und Kinderzulagen und die übrigen Sonder­bestimmungen gelten unverändert weiter.

* Stadttheater. Morgen früh Hans- Sachs- Morgenfeier ( 4. Tag des Kammerspielzyklus). Nachmittags und abends Gastspiel der Jazzkapelle ,, Weintrauts Syncopators".

* Eine Annehmlichkeit für Reisende ist, daß entsprechend einem Vorschlag der Ständigen Tarifkommission, voraussichtlich vom 1. Mai an die wiederholte Abfertigung von Reisegepäck auf die gleiche Fahrkarte zugelassen werden wird. Nach den bis­herigen Tarifbestimmungen durfte auf eine Fahrkarte Reisegepäck nur einmal abgefertigt werden. Namentlich für die Geschäfts­reisenden, die unterwegs häufig ihre Tour unterbrechen, das Ge­päd aber weitergesandt haben wollen, werden hierdurch bisher vorgekommene Schwierigkeiten beseitigt.

Boltsrecht- Partei. Die Partei ladet zu Montag abend in das Kath. Vereinshaus zu einer öffentlichen Versammlung ein. Es spricht Prof. Dr. Bauer- Stuttgart über Volksrecht- Kampf für Arbeit und Brot".

* Berein ehem. 118er. Heute abend hält der Verein pünkt­lich um 8 Uhr, im ,, Postkeller" seine Generalversammlung ab.

* Die evangelischen Rundfunkfeiern sollen ihren landschaft­lichen Charakter behalten. Als Beschluß des letzten Landestir­chentages ist dem Südwestdeutschen Rundfunk in Frankfurt a. M. folgendes übermittelt worden: Der Landeskirchentag als die geordnete Vertretung der evangelischen Landeskirche in Hessen­Kassel legt Wert darauf, daß die evangelischen Rundfunkmorgen­feiern landschaftlichen Charakter behalten. Der Landeskirchen­tag wendet sich deshalb gegen jeden Versuch, die Rundfunkmor­genfeiern für den Südwestdeutschen und den Süddeutschen Rund­funk dergestalt zusammenzulegen, daß die Landeskirche Hessen­Kassel mit höchstens 3-4 Morgenfeiern beteiligt sein wird. Die bisherige Gliederung des Rundfunks nach dem Volkstum muß aufrecht erhalten werden." Was würden wohl, so fragt der Evangelische Presseverband, unsere hessischen Landsleute dazu sagen, wenn eine Rundfunkfeier, etwa von Stuttgart aus, im schwäbigen Dialekt uns angeboten würde?

Nr. 31.

Aus Nah und Fern.

Lauterbach. Eine Bezirks Eierverwertungsgenossenschaft wurde in unserer Stadt gegründet und zum Direktor Lehrer i. R. Meŋer gewählt. Neun Genossenschaften und sechs Ver­eine, sowie sechs Einzelmitglieder erklärten ihren Beitritt.

Buzzbach. Nach langwierigen Verhandlungen zwischen der Autoverkehrsgesellschaft Butzbach, den beteiligten Gemeinden und der Deutschen Reichspost ist jetzt der gesamte Autoverkehr auf den Strecken Butzbach Niederkleen- Hochelheim- Großen­Linden und Butzbach- Nieder- Weisel- Hoch- Weifel- Ziegenberg auf die Reichspost übergegangen, die auch Sonntags regel­mäßige Fahrten eingelegt hat.

Friedberg. Die hier ansässige Fabrik für photographische Papiere, Trapp& Münch A.-G., wird ihre Pforten schließen. Der Stillegungsantrag ist bereits bei der Behörde eingereicht. Spätestens am 1. Juli d. J. soll das Friedberger Unternehmen der Mimosa in Dresden angegliedert sein. Steuerliche Be­lastung usw. soll in erheblichem Maße zur Beschleunigung der Stillegung des Betriebes beigetragen haben. Vor dem Kriege waren Trapp& Münch in ihrer Branche führend.

Darmstadt. Staatspräsident Dr. Adelung hat anläßlich der Wiederkehr des Todestages des Darmstädter Segelfliegers Jo­hann Nehring zur Förderung des deutschen Segelfluges einen künstlerisch gestalteten Wanderpreis als Nehring- Gedächtnis­preis gestiftet und der Rhön- Rossittengesellschaft zur Verfügung gestellt. Der Preis soll alljährlich am Todestage Nehrings für die beste Segelflugleistung des Jahres vergeben werden.

Frankfurt. Der für den 26. April in Aussicht genommene Zeppelinbesuch in Frankfurt ist seitens der Friedrichshafener Werft auf einen späteren Zeitpunkt verschoben worden.

Frankfurt a. M. Am Mittwoch wurde am Westhafen die Leiche eines 51 Jahre alten Gärtners aus der Eichwaldstraße, der seit drei Wochen vermißt wurde, aus dem Main geländet. Der Mann war seit zwei Jahren arbeitslos und wurde von sei­ner Frau unterhalten. Seine Bemühungen, wieder Arbeit zu finden, waren erfolglos. Aus Gram darüber hat er den Tod im Main gesucht.

Weinheim. Hier tagte der Hauptausschuß des Odenwuld­flubs. Die Verhandlungen standen unter Leitung des Ober­bürgermeisters Mueller. Die Kassenlage des Verbandes ist sehr gut. Rüdesheim. 3000 Zentner Holzkohlen, die hier lagerten, wurden Montag ein Raub der Flammen.

Kassel. Der 48 Jahre alte Kaufmann Hans Henschke hat sich Mittwoch in seiner Wohnung in der Wilhelmshöher Allee gemeinsam mit seiner Ehefrau vergiftet. Henschke befand sich in leitender Stellung in einem größeren Betrieb in Kassel, wurde aber in der vorigen Woche mit verschiedenen anderen Kollegen abgebaut. Da erfürchtete, als älterer Angestellter keine Stellung mehr zu bekommen, hat er mit seiner Frau gemeinsam sich das Leben genommen.

Köln. Bei der ersten feierlichen Immatrikulation im Som­mer- Semester 1931 an der Universität Köln am Donnerstag, dem 16. April, begrüßte der Rektor der Universität, Professor Dr. phil. J. Kroll, die zahlreich erschienenen neuen Studieren­den. Angesichts der Ueberfüllung aller akademischen Berufe warnte der Rektor dringend vor dem Zustrom ungeeigneter Elemente zu den Universitäten. Er sprach sodann über den Sinn und die verpflichtende Bedeutung des Begriffes des civis academicus.

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Um Glaube und Heimat.

Die historischen Vorgänge, die im allgemein bekannten Schönherrschen Drama ,, Glaube und Heimat" zugrundeliegen, jähren sich 1931 zum 200. Male. Am 28. bis 30. Juni 1731 er­ließ der Salzburger Erzbischof Firmian das Emigrationspatent, das 30 000 evangelische Salzburger um ihres Glaubens willen aus der Heimat wies. Die evangelische Gemeinde Salzburg rüstet sich zu einer Gedächtnisfeier, bei der namhafte Persönlich­keiten der deutschen und österreichischen evangelischen Kirchen sprechen.

Druckarbeiten

Kiefert Albin Klein, Giessen.

billigst

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