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Nr. 30

Jedenfalls liegen hier eine lichen Einsparungen nach der

ein Stranfheitsherd.

lichkeit ein Feind aller Arant meln sich tausende verschiedene

ein willkommener Nährboden Bohnung tragen wir mit den

it Krankheitserreger von der

Gießener Zeitung

Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr.- Für Aufbewahrung oder Rüd­

bere Fußbodenpflege eine Forsendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert.

in tadelloser, fügenfreier Fuß

sauber halten. Rißen und

aubtes Hol; find eine Brut 44. Jahrg.

tadellos in Dronung ist, läßt auber halten, selbst wenn der inigt wird. Denn man wischt großen Teil doch nur in die er wieder trocken geworden ist, lustig emporwirbelt. Er wird heiten. Deshalb sollen Fugen hter, abgetretener Fußboden ge

Bücher.

Monatshefte". Monatlich ein Seiten mit ca. 60 3. T. farbigen erlag Heinrich Beenten in Ber bringt einen Aufsatz der Kron tag der Kaiserin Auguste Bit

die Kronprinzessin schlicht und die ihre mütterliche Freundin als eine echt deutsche Mutter e war. Unveröffentlichte Bil des früheren Kaisers zur Ver Raiserin Augusta- Vittoria- Gar erbezimmer in Doorn. Weitere bringt die fröhliche Plauderei

e Schaufenster zeigen die glei neueste Nummer der Elegan Da gibt es die entzüdendsten end im Kurort.

n Versailles bis zum Young: burg. Verlag Gerhard 5 RM. Ganzleinen 6,50 RM.­jeinen hervorragenden Kriegs ter mehr. Sein letztes Wert, at eine Auflage von 130 000 Deutschland in Ketten" schil­lachkriegszeit von Versailles Wert lieft fich wie ein( on­rauhe Wirklichkeit. Kampfes unserer Gegner lands werden eingehend be ämpfe nach außen und im

eidenschaftlicher Sprache vor

e in diesem Drama handeln 5 Buch, mit Spaa beginnend Rapp- Putsch, Inflation, Rampf ung- Plan und wie die Leidens: vorläufig letzten Periode der wachenden deutschen Nationalis iche Buch, indem es die einzel Jahrzehnts lebendig gestalte

Bolitische Rundschau.

Reichspräsident von Hindenburg empfing den neuernannten japanischen Botschafter Yukichi Obata zur Entgegennahme sei: mes Beglaubigungsschreibens.

Der Reichspräsident empfing heute den neuernannten deut­Shen Gesandten in Wien, Dr. Rieth.

Der Reichsrat ist für Dienstag, den 21. April, 12 Uhr, zu einer Bolligung einberufen worden. Auf der Tagesordnung Flehen fleinere Vorlagen.

Die Brauns- Kommission hat ihre Beratungen über das Problem der Arbeitsdienstpflicht noch nicht beendet. Sie wird wahrscheinlich zu dem Ergebnis kommen, daß sie die Dienst­licht selbst ablehnt, dagegen einen Versuch mit einem frei­willigen Arbeitdienst befürwortet.

In Berliner unterrichteten Kreisen rechnet man nicht mehr amit, daß die Notverordnung zur Regelung des Arbeitsmarktes und zur Reform der Sozialversicherung vor Mitte Mai erschei­men wird.

Der Parteiführer der Deutschen Vollspartei, Dingeldey, at in einem Telegramm an den Reichskanzler nachdrücklichst Einspruch gegen die Uebergriffe der preußischen Polizei erhoben nd mit politischen Komplikationen gedroht.

Zu den Gerüchten, daß ein Abbau der Renten für Kriegs­beschädigte und Kriegerhinterbliebene beabsichtigt sei, verlautet, daß ein derartiger Plan nicht besteht. Das Reichsarbeitsmini­terium bemüht sich vielmehr energisch darum, daß bei den not­wendigen Abstrichen, die am Etat vorgenommen werden müssen, Die Summe, die bisher für die Kriegsbeschädigten und Krieger­binterbliebenen zur Verfügung stand, unter keinen Umständen gefürzt wird.

Die ,, Linden- Gedächtnishalle für die im Weltkrieg Gefalle= wen" am Brandenburger Tor in Berlin wird am 17. Mai eröff= vet. Der Reichspräsident wird neben den Vertretern der Reichs= ind Staatsregierung und der Reichswehr der Feier beiwohnen.

Der Berliner ameralanische Botschafter Sadett fährt gegen Ende dieses Monats nach den Vereinigten Staaten. Botschafter Eadett hat mit Rücksicht auf seine Reise nach Amerika, wo er eingehende Besprechungen mit den Washingtoner Regierungs­stellen haben wird, den Reichskanzler schon vor einiger Zeit um

eine Unterredung gebeten, um sich ein genaues Bild über die Auffassung der deutschen Regierung zu den verschiedenen schwe­zenden Problemen zu schaffen.

Wegen Verstoßes gegen die Notverordnung des Reichspräsi Enten vom 28. März 1931 wurden die nationalsozialistischen Blätter Der Illustrierte Beobachter" und die Schleswig- Hol: jateinische Tageszeitung" verboten.

Wie die Wirtschaftspartei mitteilt, ist der preußische Land­

räfte bloßlegt, in die Zukunft tagsabgeordnete Dannenberg aus der Wirtschaftspartei ausge: Aufgabe stellt, von seinen Ket glossen worden. Bekanntlich ist das Ausschlußverfahren gegen

V.: G. Burgeleit, Gießen.

hlagebuch für alle!

on in einem Bande: das vollkom

Dannenberg im Zusammenhang mit den Vorwürfen des Abg. Colosser gegen den Parteiführer Drewig eingeleitet worden.

In einer sozialdemokratischen Versammlung im Berliner Eportpalast erklärte der preußische Ministerpräsident Braun, die Breußenwahlen würden stattfinden, nicht wenn Hitler und der Stahlhelm, sondern wenn die preußische Regierung es wolle.

Sämtliche bürgerlichen Kreistagsmitglieder des Kreistages Schwelm haben am Mittwochabend telegraphisch vom Preußi­jhen Staatsministerium die sofortige Abberufung des Landrats Sausmann gefordert.

Der Thüringische Landtag wird bereits am nächsten Mitt­

der vorzuschlagenden Minderheitsregierung

50000 Artikel. 4000 Bilder und och zur Regierungswahl zusammentreten, denn über die Zu­Handlich Jedermann verständlich immenſegung t umsonst in allen Buchhandlungen herricht nunmehr Klarheit, und nur die Personenfrage scheint

in Freiburg im Breisgau

auptvertreter

gesucht.

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an

AFADIE, MÜNCHEN 8.

erlangt beim Einkauf nur

ceutiche Waren!

och einige Schwierigkeiten zu bereiten. Auf einen dritten Mi: wifter soll nun doch verzichtet werden. Die neue Regierung wird sich aus drei Landbündlern, zwei Wirtschaftsparteilern und zwei Volksparteilern zusammensetzen.

In gut unterrichteten Pariser Kreisen spricht man zurzeit Bavon, daß Briands Verhandlungen mit den Vertretern Polens nnd der Mächte der Kleinen Entente über die Fertigstellung nes Gegenplanes gegen das deutsch- österreichische Zollabkom­nen vor dem erfolgreichen Abschluß ständen.

In der Nacht zum 19. April wird in Frankreich die Som­merzeit durch Vorrücken der Uhren um eine Stunde wieder ein­geführt.

Doch Fortführung

( Gießener Tageblatt)

Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschedkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M.

Samstag, den 18. April 1931

Programm offizielle, zweiseitige Verhandlungen noch gar nicht begonnen haben, also auch natürlich nicht etwa unterbrochen wer­den können, wie das aus dem Wortlaut der französischen Mel­dung zunächst irrtümlich gefolgert werden könnte. Die bisherige Weiterverfolgung der Wiener Vereinbarungen waren vielmehr programmgemäß auf die technischen Vorbereitungen fünftiger Vertragsverhandlungen in den beiderseitigen Ministerien be=

schränkt.

Sprengstoffdiebstähle der KPD.

Berlin. In der letzten Zeit häufen sich Sprengstoffdieb­stähle in Sprengstoffabriken und Bergwerken des Westens. Die eingeleiteten Ermittlungen führten zur Festnahme mehrerer Per­jonen, die Mitglieder der Kommunistischen Partei sind. Die weiteren Ermittelungen ergaben, daß der gestohlene Sprengstoff von Mitgliedern der KPD. nach Berlin geleitet und hier von Parteigängern in Empfang genommen worden war. Es gelang, einen bestimmten Personenkreis festzustellen, der ebenfalls sich aus Mitgliedern der KPD. zusammensetzt und sich neben dem Weitertransport des gestohlenen Sprengstoffes mit der Her­stellung von Sprengkörpern befaßt hat. Verschiedene Haupt­beteiligte haben bereits Geständnisse abgelegt.

218 Mill. Rmf. Ausfuhrüberschuß im März.

Berlin. Die tatsächliche Einfuhr im März beträgt 694 Mil­lionen RM.( im Vormonat 605), die Ausfuhr 822 Millionen RM.( im Vormonat 733), so daß ein tatsächlicher Ausfuhrüber­schuß von rund 218 Millionen Reichsmart gegen 128 Mill. RM. im Februar ergibt. Einschließlich der Reparationsjachlieferungen übersteigt der Wert der im Ausland abgesetzten Waren die Ein­fuhr um rund 263 Millionen RM. An der Steigerung der Aus­fuhr sind sämtl. Warengruppen beteiligt, bei Fertigwaren( plus 71 Mill. RM.) und bei Rohstoffen und halbfertigen Waren ( plus 12 Millionen RM.) Die Zunahme der Fertigwarenaus­suhr verteilt sich auf die Mehrzahl der Fertigwarengruppen.

Eine glänzende Rechtfertigung

des Volfsbehrens.

Berlin. In den Reihen der preußischen Regierungstoalition sind zurzeit Erwägungen darüber im Gange, ob es sich nicht empfiehlt, ohne Rüdsicht auf den Ausgang des Volksbegehrens und des später folgenden Volksentscheides den preußischen Land­tag noch im Laufe des Sommers aufzulösen und Neuwahlen zu veranstalten. Von gut unterrichteter Seite wird versichert, daß sich die Erörterung.n in der letzten Zeit bereits zu konkreten Vorschlägen verdichtet haben, die darauf hinausliefen, etwa im September oder Oktober Landtagsneuwahlen stattfinden zu Lassen.

Stahlhelm gegen Preußenregierung.

( Neueste Nachrichten)

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Nummer 31

Bausparkassen unter Staatsaufsicht.

Der Reichstag hat den Entwurf eines Gesetzes zur Aen­derung des Gesetzes über die privaten Versicherungsunternehmen verabschiedet. Dieses Gesetz bringt neben rein versicherungs­technischen Aenderungen des bestehenden Gefeßes einen neuen Abschnitt VI a, in welchem unter der Ueberschrift: ,, Bauspar­kassen" wesentliche Aenderungen geschaffen werden.

Nach Kriegsende haben die Bausparkassen in Deutschland unter dem Einfluß der Wohnungsnot und der zunehmenden Knappheit von Baukapital Eingang gefunden. Man schätzt die Zahl der gegenwärtig tätigen Bausparkassen auf etwa 300. Die Gründungstätigkeit ist bis in die jüngste Zeit hinein rührig geblieben: den bereits bestehenden Unternehmungen schließen sich immer neue Kassen an. Es handelt sich stets um den Zusam menschluß von Sparern, die alle den gleichen Zweck verfolgen, aus den von ihnen in ihrer Gesamtheit aufgebrachten Beträgen Darlehen, sei es zu Bauzwecken, sei es zur Ablösung bestehen­der Grundbuchlasten zu erhalten. Dieses ,, kollektive Bau­sparen" hat von jeher Gefahren gezeitigt. Die Erfüllbarkeit der Ansprüche des einzelnen Sparers ist stets nur dann gegeben, wenn die Sparbeträge der übrigen Sparer sowie die Tilgungs­und andere Zahlungen auf die bereits zugeteilten Darlehen regel­mäßig und pünktlich eingehen. Tritt in diesen Eingängen ein größerer Ausfall ein, so ist, wenn nicht beträchtliches Eigen­kapital vorhanden oder eine namhafte Rücklage gebildet ist, die Einhaltung des ganzen Geschäftsplans gefährdet. Aber nicht nur von solchen äußerlichen Momenten ist die Beteiligung an den Bausparkassen bedroht; die Art der Geschäftsabwicklung bringt es mit sich, daß nur ein sorgfältigst durchgerechneter, alle Eventualitäten berücksichtigender Wirtschaftsplan den Betei­ligten die Gewähr gibt, daß Ausfälle vermieden werden. Jede Ueberschätzung der wirtschaftlichen, jede Fehlkalkulation bei den rechnerischen Unterlagen des Geschäftsplans läßt die Gefahr erheblichster Verluste unmittelbar entstehen. Der einzelne Bau­sparer ist grundsäglich weder in der Lage, noch auch fähig, die Einrichtungen seiner Bausparkasse und ihren Geschäftsplan zu würdigen und sich ein eigenes Urteil über die Korrektheit des ganzen Unternehmens zu bilden. Selbst wenn ihm dies auch gelingen sollte, wird er nur in den seltensten Fällen irgendwel chen Einfluß auf die Gestaltung und die einwandfreie Durch­führung des Geschäftsplans gewinnen. Da an seiner Durch führung nicht nur die einzelnen Bausparer, sondern in der Regel zahllose Unternehmungen beteiligt und von der Leistungsfähig­keit der Kasse abhängig sind, wirken sich Mißhelligkeiten nur zu leicht zu Katastrophen aus und betreffen Außenstehende, die in den Namen und das Geschäftsgebaren der betreffenden Bau­sparkasse zu Unrecht Vertrauen setten. Die Entwicklung des Bausparkassenwesens in dem vergangenen Jahre hat ja leider zu Genüge gezeigt, wie unmittelbar alle diese Gefahren gegeben find. Es sind Bausparkassen gegründet worden, deren Ge­schäftsplan die schwersten Mängel aufwies und die dann von vornherein zur Erfüllung ihrer häufig unter maßloser Ueber­treibung der Vorteile des kollektiven Bausparens sowie unter stärkster Werbeausnüßung der bestehenden Wohnungsnot und Kapitalknappheit in Aussicht gestellten Leistungen nicht in der Lage waren. Bei einzelnen Kassen ist es gelungen, eine brei­tere, wirtschaftlich gesündere Geschäftsbasis zu finden, wobei ernsthafteste Arbeit und altruistisches Denken diejenigen Fehler zur Abstellung brachten, die sich im Anfangsstadium des Bau­sparkassenwesens zeigten. Dafür treten aber immer neue Bau­sparkassen auf, denen jegliches Eigenkapital fehlt oder deren Geschäftsplan zwangsläufig zu einem Mißerfolg führen muß, und deren Versprechungen an die große Masse der Interessenten angesichts ihres zweifelhaften Fundus nur zu oft als irreführende und unlautere Werbungsaktionen angesprochen werden müssen. Durch die Tagespresse gingen letthin einige Beispiele, die er­kennen lassen, in welcher Weise gelegentlich mit den Interessen von Wohnungssuchenden und Bauliebhabern umgesprungen wird. Es ist auch bei den Bausparkassen große Geldknappheit wiederholt feststellbar gewesen; begreiflich bei der Vielheit von

Das Reichsinnenministerium hat bekanntgegeben, daß es die Beschwerde des Stahlhelm gegen das Verbot seines Presseorgans an den 4. Senat des Reichsgerichts geleitet habe. Eine Ent­scheidung des Reichsinnenministeriums sei deshalb nicht möglich gewesen, weil das Verbot mit einem Verstoß gegen das Republik­schutzgesetz begründet war. Es sind aber, wie wir hören, Ver­handlungen im Gange, die darauf hinzielen, daß der Streifall durch ein Kompromiß beigelegt wird. Wie der Sozialdemokrati­sche Pressedienst wissen will, soll dieses Kompromiß auf der Ba­sis zustande kommen, daß der Stahlhelm die in seinem Artike! vorgebrachten Angriffe gegen die preußische Regierung ab­schwächt. Auf Grund dieser Erklärung soll dann das Verbot der Stahlhelm- Zeitung wieder aufgehoben werden. Es verlau­tet, daß die Vermittlungsaktion mit Kenntnis oder sogar auf Initiative des Reichspräsidenten hin erfolgt sein soll. Würde sie Erfolg haben, so hätte sich der 4. Senat des Reichsgerichts mit der Beschwerde kaum noch zu befassen. Soviel man hört, lehnt aber der Stahlhelm ab, zurückzuneh- Neugründungen in der jüngsten Zeit. Die von den Sparern men, was er nicht zurückzunehmen braucht.

Kein förmlicher Thronverzicht.

Die Vermutungen und Gerüchte, daß König Alfons XIII. von Spanien feinen staatsrechtlich gültigen Verzicht auf Thron, Krone und Erbfolge ausgesprochen habe, verdichtet sich zur Ge­wißheit.

König Alfons und seine Familie sind vor der Wucht der Tatsachen zurückgewichen und außer Landes gegangen, ohne die: sen Akt juristisch irgendwie zu qualifizieren. Alfons XIII. rech­net offenbar mit der Möglichkeit, daß sich die republikanische

der deutsch österreichischen Zollverhandlungen. Begeisterung, die nach den Gemeindewahlen ausgebrochen ist,

Berlin. Die verbreitete und inhaltlich von Wien bestätigte Savasmeldung, wonach Oesterreich die formelle Versicherung ab­gegeben habe, die Verhandlungen über den deutsch- österreichischen Sollunionsplan würden bis zu der demnächstigen Genfer Prüfung usgesetzt, ist zur Vermeidung von Mißverständnissen dahin zu ergänzen, daß entsprechend dem seinerzeit in Wien aufgestellten

als ein Strohfeuer erweist. Tatsächlich besteht theoretisch die Möglichkeit, daß die Wahlen zur Nationalversammlung eine monarchistische Mehrheit ergeben. Wie groß oder wie klein die Wahrscheinlichkeit dieser Berechnung ist, darüber ist schwer zu prophezeien. Alles wird von den Maßnahmen der vorläufigen Regierung, vieles von der Haltung der Armee abhängen.

eingehenden Mitteln reichen oft gerade nur zur Deckung der Propaganda und Verwaltungskosten aus. Für die Zuteilung an die Bausparer bleibt dann nichts übrig, und diejenigen, denen statutenmäßig schon nach Zahlung von vier bis sechs Monats­raten Baukapitalien zugesagt waren, müssen sich ad infinitum weiter gedulden.

Es ist deshalb schon seit längerer Zeit die nachdrückliche Forderung an die Regierung gestellt worden, Maßnahmen zu treffen, die das Bausparkassenwesen einer Staatsaufsicht ein­

ordnen.

Von verschiedenen Seiten waren der Regierung Anregun­gen hierzu unterbreitet worden, die darauf hinausliefen, sowohl eine gewerbepolizeiliche Regelung als auch eine Regelung des materiellen Bausparrechts zu treffen. Die Bausparbewegung ist nach Ansicht der Regierung aber noch zu sehr in Fluß, als daß dabei auf der einen Seite die Gefahr einer unvollständigen, auf der anderen Seite die Gefahr einer die weitere Entwicklung hemmenden Regelung des materiellen Bausparrechts vermieden werden könnte. Deshalb hat die Regierung insbesondere davon