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Nr. 22

Oberhessen ist weiter, de

en Personenzüge 709-77 zuschlagspflichtige Eilzig Entlastung von E 71-7 beschleunigt geführtes 3 Gießen an 9.36, Gießen al lieger der Strede Gießen­s Eilzugspaares ist leide Der Fahrplan der ober fentlichen unverändert, ob anderen Strede eine Aus Zuglüden wünschenswert veimarlitüde!

eine große Falschgeldwelle twas im Abebben begriffen en, eine ganze Reihe von

en, die Leute zu verhaften e Werkstätten zu ermitteln.

er als 31 Personen wegen

on Falschgeld festgenommen füde sind hauptsächlich im Ein Teil der Fälscher ist verurteilt worden. Gegen den verschiedensten Staats och die entsprechenden Ver

ärtig falsche Zweimarſtüde, gestellt werden, im Umlauf tschland erhebliche Mengen den Verkehr gebracht, ohne nen Hinweis für die Werk Dem einmütigen Zufam Destriminalverwaltungen ist

Rechnung der Evangelischen zum 25. März( ausschließl is 12 Uhr im Amtszimmer Einsicht offen.

gewöhnlichen Preisen wird -in Lustspiel von Bernhard vethes Geburtsstätte, Am I von Goethes Todestag Deutschland zu einer öffent n Namen, Deutsche Volls trägt. Die Sammlung i en. Sie untersteht in 5e Für Kultus und Bildungs tlichen Verhältnisse bilden lung, man hofft aber, da Schichten der Bevölkerung licht des deutschen Belles em hundertsten Todestag tshaus und Sammlungen zum Frankfurter Goethe eutschen Geistes. Der

it eine wahre Boltsipende Saussammlung genehmigt erden in den einzelnen Ge Sammlungen werden na geleitet.

hatte sich in seiner Ve eine Unregelmäßigkeit z dliche Arndt opferte feine Restbetrag von etwa 20 000 ehalte abzutragen Weiten gung dahin. Da brach der uptmann ins Feld. Es war bten nahmen, als sein Regi De; ahnie man dod überall tosten würde und mußte dod 30g, gewärtig sein, daß et Marias Brautigam ging det Der ersten Gefechte wurde et aber bald wieder zu seiner r den ganzen Feldzug durch Entbehrungen auf Gegen Arndt fehrte als Major dernis stand mehr ihrer end

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Er war ein echt deutide

Mittwoch, den 18. März 1931.

Gießener Zeitung"

Turnen, Sport und

Frankreich- Deutschland 1: 0( 1: 0)

Frankreich,

Der erste Fußball- Länderkampf Deutschland von der deutschen und französischen Oeffentlichkeit seit Wochen mit fieberhafter Ungeduld erwartet, von 55 000 Menschen im Stadion von Colombes, von Millionen Ohren am Radio mit äußerster Spannung( und größter Wut über das Versagen der Uebertragung) verfolgt, ist vorüber. Es war nach dem einstim­migen Zeugnis französischer und deutscher Sportfreise das größte Fußballereignis in Frantreich seit der Pariser Fußball- Olympi ade, aber es war mehr als das: noch nie hatte ein Fußballkampf in Paris solche Menschenmengen auf die Beine gebracht, so lei­denschaftliche Anteilnahme hervorgerufen.

Schon eine Stunde vor Beginn des Kampfes ist der riesige Play schwarz von Menschen, zum Erdrücken voll. Hunderte von Personen konnten teine Karten mehr erhalten und mußten nach einem vergeblichen Ansturm auf den Ordnungsdienst wieder ab­ziehen. Auf der Ehrentribüne sah man in der ersten Reihe den deutschen Botschafter von Hoesch, mit den Mitgliedern der deut­schen Botschaft, den Kammerpräsidenten Fernande Bouisson, der in seiner Jugend selbst ein internationaler Rugbyspieler war, den Präsidenten des Pariser Stadtrates, de Castellane, den Vor­sitzenden des Französischen Fußballverbandes, Rimet und viele andere.

Der Spielverlauf.-

Als der englische Schiedsrichter Crem den Mannschaften den Ball freigab, traten sie in folgender Aufstellung an: Deutschland:

Bergmeier

Krep

( Rot- Weiß Frankfurt)

Schüß

Leinberger

Weber

Knöpfle

( Eintracht Frankfurt)( Kurhessen Kassel) Münzenberg ( Alemannia Aachen)( Spielo. Fürth) FSV. Frankfurt) Haringer Sergert R. Hofmann L. Hofmann ( Mi. 60)(. 60)( FC. Pirmaj.)( Dresd SC.)( Bay..) Langiller Laurent Rolhion Delfour Monsallier Hornus Kauscar Finot Anatol Thepot

Frankreich:

Mattler

Beiden Mannschaften merkte man die übliche Nervosität zu Beginn an. Die Franzosen fanden sich zuerst und statteten dem deutschen Tor einige gefährlich aussehende Besuche ab, die aber von der deutschen Hintermannschaft geklärt wurden. Beide Tore gerieten dann abwechselnd in Gefahr, doch verrichteten die Tor­hüter gute Arbeit. Schnell machte sich Münzenberg als vollstän= diger Versager bemerkbar. Der französische Mittelläufer Kaus­car, der beste Mann auf dem Plaz, fütterte seine Flügelstürmer mit hohen Vorlagen, und eine solche brachte auch die Entscheidung des Spieles. Münzenberg fing einen solchen Ball ab, erwischte ihn aber anscheinend mit der falschen Seite des Stiefels und an dem überraschten Kreß vorbei, drehte sich das Leder ins eigene Tor. Das Spiel stand 1: 0 für Frankreich. Das war in der 13. Minute. Nun wurden die Franzosen im Hochgefühl ihres Vor­sprunges noch gefährlicher. Der Mittelläufer Kauscar stellte Leinberger glatt in den Schatten. Nur drei Leute der deutschen Mannschaft zeigten vor der Pause überhaupt ihre wirkliche Form, das waren Kreß im Tor, Knöpfle als linker Läufer und Richard Hoffmann Von wenigen Fehlern abgesehen war auch Weber sehr gut. Die erste Ede der Franzosen wurde von Weber unschäd­lich gemacht. Haringer auf halbrechts, versäumte viel. In der 30. Minute schied dann Ludwig Hofmann aus. An seine Stelle rüdte Bergmaier, während Welter( München 1860) an seiner

Fußball.

Ergebnisse aus dem Bezirk.

Bezirksspiele:

Fortuna Düsseldorf

Borussia Fulda

Kassel 03 5: 1( 2: 0) Rhenter Spielv. 12( 1: 1) n. Berl. Kassel 3: 6( 1: 1)

Städtespiel Göttingen

Sport Kassel Hessen 09 Kassel 4 2( 3: 0) VfB. Gießen Hassia Dieburg 1: 7( 0: 5)

Alsfeld

Wallau

1900 Gießen 4: 0

Feudingen 2: 3( 2: 0)

Butzbach Germania Marburg 3.4

BV 06 Kassel

Frißiar 2: 3( 0: 2)

Hessen Preußen Kassel Sportir. Kassel 1: 2( 1: 1) Corbach Warburg 3 2( 1: 2) Großen- Bused Ehringshausen 2: 6( 1: 3) Niedergirmes Gladenbach 1: 2

Frankenberg Wetter, Platz n. spielfähig Offdilln Burg 6: 3

Gau Gießen- Wezlar Rodenberg 1. Butzbach 2. 3: 4( 2: 1) Nauborn Holzhausen 1 3( 1 1) Daubringen Lollar 3: 2( 2: 0) VfB Gießen 2.

Ettingshausen Tiefenbach 1. Grünberg Laubach 2.

Geilshausen

VfB wiegen 3. 7: 3 Steinbach 18( 0: 4) Obershausen 1 3: 0( 1: 0) Ulrichstein 3.0( 2: 0) Flenjungen 1. 4.3( 2: 2) Bobenhausen ausgef.

1900 Gießen 3. TV Wieseck 1. 24( 0: 3) Hermannstein Offenbach 23 Schwalbach Braunfels 4: 0

Tiefenbach 2. 1900 Gießen 4.

Ettingshausen 2. Steinbach 2. 30( 2: 0) Obershausen 2. 2: 0( 10) TV. Wiesed 2. 5: 1 1900 Gießen 1. Jgd. 0: 4 Bissenberg Jgd. 02

Nidda 1. Jgd. Leun Jgd.

1900 Gießen Sch.

TV. Wieseck Sch 50( 2: 0) VfB. Gießen Sch. Garbenteich Sch. 0: 6 Gau Marburg

Frankenberg 2.-Wetter 2 14

Cölbe 1.

Kirchhain

Langenstein

Schönstadt 1 41

Spedswinkel 2: 4( 21) Erksdorf 51

Mornshausen Wommelshausen 2. 6: 1

Damm

Cölbe 2.

Lohra 02

Mellnau Erdhausen 2.

Sarnau 2.

Unterrosphe 1: 4

Roda ausgef

Günterod 1. 9: 1

Bürgeln 2. 73

Lohra Jgd. 5: 0.

Germania Marburg 2 Jgd.

Donsbach

Gau Dill. Ginn, S. n. angetr. Haiger 1: 4

Niederweidbach Allendorf Holzhausen 0 6 0: 5) Langenaubach Jgd. Holzhausen Jgd. 1: 6( 0: 5) Donsbach Jgd. Dillenburg gd, 11 Merkenbach Jgd. Oberndorf Jgd. 4.0.

As Gießen und end. BfB Gießen Sasia Dieburg 1: 7.

Ein denkbar schlechter Tag der Einheimi chen! Sonst wäre ein Sieg der Gäste unmöglich gewesen. Die Tieburger zeigten

Stelle als rechter Flügelstürmer eingesetzt wurde. Diese Um­stellung brachte zunächst etwas mehr Schwung in die deutsche Mannschaft. Sie wurde überlegen, aber die französische Sinter­mannschaft flärte jede noch so brenzliche Situation. Auf der an deren Seite retteté Weber schnell noch, indem er einen blitzschnel len Vorstoß von Laurent unterband. Nach dem Wechsel kam Deutschland zur ersten Ede. Ergebnislos verlief auch die zweite Ede für Deutschland. Die dritte schoß Bergmeier weit hinters Tor. In der 21. Minute hatte Deutschland nochmals Glück. Kreß hielt einen unheimlich scharfen Schuß von Monsallier aus nächster Nähe mit größter Bravour. In der 24. Minute fam Deutschland wieder zu einem ergebnislos verlaufenen Edball. Bei einem weiteren Eckball machte sich das mangelnde Verstehen zwischen Bergmeier und Richard Hofmann bemerkbar. Kreß ret­tete dabei nochmals großartig. Allmählich flaute das Tempo. des Spieles dann ab. Es schien so, als hätten die Deutschen sich neit ihrer Niederlage abgefunden. Zum Schluß wurde der Kampf fast uninteressant, Aufregendes gab es in der letzten Viertel­stunde nicht mehr. Im Feldspiel ging der Ball hin und her. Kritik.

Was die gesamte französische Mannschaft besonders aus­zeichnete, das war ihr außerordentlicher Angriffsgeist. Jeder Ball wurde verfolgt, feiner aufgegeben; in jedem Ball er­blickten die Franzosen jederzeit eine Chance. War er doch ein­mal verloren, wurde sofort nachgesetzt, um dem Gegner das Weiterspiel zu erschweren. Kurzum: die Franzosen kämpfen alle von der ersten bis zur letzten Minute, während wir wieder einmal mehr spielten.

Bei weitem nicht so gut wie die Franzosen können die deut­schen Spieler beurteilt werden. Unser beste Mann war der linke Läufer Knöpfle. Was der Frankfurter in diesem Spiel ge leistet hat, wird nicht sobald wieder von einem Internatio­nalen in einem einzigen Kampfe gezeigt werden. Wäre Mün­zenberg auf der anderen Seite auch nur einigermaßen an den Frankfurter herangekommen, hätten wir das Spiel nie ver­lieren können, selbst wenn der Sturm feine besseren Leistungen gezeigt hätte. Der fast vollkommene Ausfall von Münzenberg bereitete jedoch langsam aber sicher die Erfüllung unseres Schid­sals vor. Recht gut war Leinberger in der Mitte, der natürlich unter der schwachen Leitung des Aacheners sichtlich zu leiden hatte. Gut war auch das deutsche Schlußdreied. Kreß hielt in der zweiten Halbzeit mehrere scharfe Bälle ganz vorzüglich. An dem einzigen Treffer des Tages ist er jedoch nicht ganz schuldlos; vielleicht hätte er ihn bei einem etwas schnelleren Beide Ver­Erfassen der Situation noch verhindern können. teidiger wurden ihrer Aufgabe voll gerecht, nachdem sich ihre An der unerwarteten anfängliche Unsicherheit gelegt hatte. Nach wie Niederlage tragen sie wahrlich keine Schuld. vor ist der Sturm unser Schmerzenskind. Gewiß: wir hatten Pech insofern, als wir Wiggerl Hofmann noch in der ersten Halbzeit verloren, so daß die beiden Hofmänner auseinander­gerissen wurden. Aber auch als beide noch nebeneinander stan­den, boten sie nichts Ueberragendes. Und ähnlich war das Bild auf der rechten Sturmseite, wo sich die Hoffnungen nicht er füllten, die man auf die Münchener gesetzt hatte. Hergert stand als Mittelstürmer vor einer unmöglichen Aufgabe: sein Ver= sagen soll ihm daher nicht allzu schwer vorgeworfen werden. Dagegen hätte man von Richard Hofmann doch wohl etwas mehr erwarten dürfen. Hofmann war, wie für uns, so auch für die Franzosen, alles in allem doch eine bittere Enttäuschung.

außer Schnelligkeit und draufgängerischem Spiel, nichts was Freude machen konnte.

Alsfeld

1900 Gießen 4: 0.

Durch einen unverzeihlichen Regiefehler trat die hiesige Mannschaft in Alsfeld nur mit 9 Mann an. Es war flar, daß damit an den Sieg nicht mehr zu denken war. Es handelte sich nur darum, die Niederlage nicht zu hoch werden zu lassen. Auch dieses klappte nur teilweise.

Buzzbach Germania Marburg 3: 4.

Rodenberg Butzbach 2. 3: 4( 2: 1).

Die erste Elf des VfR. Butzbach hatte am vergangenen Sonntag die 1. Mannschaft der Marburger Germanen als Gast. Marburg erwies sich als eine schnelle, sehr faire Mannschaft, die durch ihre flotte Spielweise manchen Sieg erringen kann. Aber die Butzbacher Mannschaft war auf der Hut und nahm nicht so leicht eine Niederlage hin. Auf beiden Seiten wurden sehr schöne Momente herausgearbeitet, aber nicht ganz ver­verwertet. Schiri gut.

Die Zweite des VFR. spielte in Rodenberg gegen die dor tige 1. Elf. Rodenberg hat Playwahl und wählt Sonne im Rüden. Nach 10 Minuten Spielzeit fällt das erste Tor für Rodenberg, aber Butzbach gleicht kurz darauf auf. Bei Halb­zeit steht das Spiel 2: 1 für Rodenberg. Nach der Pause legt Butzbach mächtig los und übernimmt die Führung, so daß das Schlußresultat 4: 3 für Buzzbach lautet.

Großen- Bused- Ehringshausen 2: 6( 1: 3) Vergangenen Sonntag standen jich obige Mannschaften im lekten Verbandsspiel gegenüber. Ehr blieb verdienter Sieger, wenn auch nicht in dieser Höhe. Gr.- B war feine vier Tore schlechter, ja bei etwas mehr Glück der Einheimischen konnte das Spiel einen unentschiedenen Ausgang nehmen. Beide Mann­schaften spielten mit Ersatz. Gr.-B. vor allem hatte drei der besten Spieler aus dem Verein ausschließen müssen, da sie bei der Neugründung einer hiesigen Freien Turnerschaft attiv mit­wirften. Trotz dieser Schwächung führten die Einheimischen ein Spiel vor, das den seither gezeigten Leistungen vollauf eben bürtig war. Mit der Zurüdziehung des seitherigen H- R. auf den Mittelläufer- Posten hatte man einen guten Griff getan. Der Sturm wurde immer wieder nach vorne gebracht, um dadurch gefährliche Momente vor dem Gegentor hervorzurufen die aber meistens von der gut aufgelegten gegnerischen Hintermannschaft beseitigt wurden Der Ersatz fügte sich ganz gut in die Mann­schaft ein, obwohl der Tormann, aus der Jugend übernommen, noch etwas schwach für solche Spiele ist Die Leitung des Spieles lag in den Händen des Herrn Rabe- Gießen, dessen Entschei­dungen stets sicher und korrekt waren Sch

Daubringen- Lollar 3: 2( 2: 0) Um allen Fußballfreunden Gelegenheit zu geben, den Län­Deutschland am Radio mitzuerleben derkampf Frankreich ( eine entsegliche Uebertragung war es Die Redaktion), pfeift Schiri Beine de vor zahlreichen Zuschauern das Spiel um 2 Uhr an. Daubringen trat ohne seinen bewährten linten Ver­teidiger an. Gleich nach Beginn Hasten und Tasten- Lokal= fampifieber- Doubringens redder Läufer kann dann einen Strafstoß aus etwa 20 Meter Entfernung zum ersten Treffer ein­senden. Das Spiel wird nervöser. Daubringen bleibt leicht über­legen und bold fann der Halbrechte den zweiten Treffer erzielen. Große Enttäuschung bei Lollar Kurz vor Halbzeit wechselt der rechte Verteidiger Daubringens, infolge einer alten Verlekung seinen Platz und kann nur noch als Statist mitmachen Nach Beginn der zweiten Srielhälfte fommt Lollar im Feldspiel mehr ! auf und erzielt den ersten Treffer. Großer Jubel bei Lollar. Angefeuert, versuchen die Gäste den Ausgleich zu erzielen jedoch Takt Lollars Torman einen oll aus den Händen in Tor fal= len und stellt so die alte Tordifferenz wieder her. Zum Schluk

Spiel.

Nr. 22.

gelingt es Lollar, infolge Mißverständnisses der Platzherren, ein zweites Tor zu erzielen, sodaß Daubringen mit 3: 2 verdient als Sieger den Platz verlassen kann. Der Kampf war hart, wie üb­lich bei solchen Treffen, aber Schiri Beinede leitete einwandfrei und ließ sich nicht aus dem Konzept bringen. Gautlasse 1, Gruppe Gießen,

Abteilung A:

Verein BfB. Gießen 2. 1900 Gießen 2.

Spiele gem. unent.

verl.

Punkte

9

6

0

3

12: 6

10

6

1

3

13: 7

Daubringen 1.

10

5

3

2

13.7

10

5

2

3

12: 8

9

2

3

4

7:12

10

0

1

9

1:19

Stemberg 1. Lollar 1. Steinbach 1.

Gewinnt VB. Gießen 2. in Lollar, dann ist VfB. Gruppen­erster, verliert VB., dann findet zwischen 1900 Gießen und Daubringen, die mit 13: 7 Punkten punktgleich sind, zur Ermitte­lung des Gruppenmeisters ein Entscheidungsspiel statt. Spielen Lollar und VfB. Gießen unentschieden, dann haben wir drei punktgleiche Vereine und zur Ermittelung des Gruppenersten müßten dann diese Mannschaften noch eine Gruppen- Meister­Ermittlungsrunde austragen.

Grünberg 1. Ulrichstein 1. 3: 0( 2: 0).

Vom Anstoß weg war der Platzverein, der seine Mannschaft in einer veränderten Ausstellung antreten ließ, überlegen. Den Gästen fehlte das einheitliche Zusammenspiel und der sichere Schuß vor dem Tor. Vor der Halbzeit, und dann wieder die letzte Viertelstunde vor Schluß, verstand es Ulrichstein seinen Strafraum sauber zu halten, jedoch zu dem Ehrentor, das ver­dient gewesen wäre, langte es nicht.

Laubach 2. Flensungen- Müde 1. 4: 3( 2: 2) Auf dem Teutonen"-Platz entwidelte sich ein flottes Spiel, das bei etwas mehr Glüd von den Gästen gewonnen werden fonnte.

Ettingshausen 1.- Steinbach 1. 1: 8( 0: 4)

Dieses Spiel war schon in den ersten fünf Minuten entschie den, da bei einem Angriff der Gäste Ettingshausens Torwart den Ball wegfaustet, dabei fällt und als verletzt ausscheiden mußte. Hierdurch stark deprimiert, und durch den anderen Ersatz, der so wie so in seinen Reihen stand, konnte Ettingshausen die hohe Niederlage nicht verhindern. weka.

Aus Ettingshausen.

Ettingshausen hatte die beiden attiven Mannschaften von Steinbach zu Gast. Die erste Mannschaft von Steinbach ent­puppte sich als eine sehr starke und flinke Elf. Ettingshausen, das ersatzgeschwächt auch noch in der 3. Spielminute seinen Tor­mann durch Verlegung verlor, konnte sich während des gan­zen Spieles zu feinen einheitlichen Leistungen zusammenfin­Der Erjazz- Tormann hätte mindestens vier Tore halten müssen. Endergebnis 8: 1( 4: 0) für Steinbach.

den.

Die junge 2. Mannschaft fonnte der gleichen Gäſtemann­schaft in 2 mal 40 Minuten eine Niederlage beibringen. Sie gewann durch bessere Technik über die körperlich stärkeren Stein­bacher mit 3: 0( 2: 0).

SpVgg. 1900 Gießen 3. TB. Wiesed 2: 4( 0: 3) Bei sehr schlechten Platzverhältnissen konnte sich Wieseck für die Niederlage des Vorspiels revanchieren. Die Gäste haben das Spiel verdient gewonnen. Wiesec tam durch seine schnellen Außenstürmer immer wieder gut nach vorne und diese schossen von den trockenen Stellen des Plates in der ersten Hälfte dret Tore. 1900 dagegen blieb mit seiner engmaschigen Kombination buchstäblich im Schmutz stecken. Bei den Playherren konnten nur der linke Verteidiger und der Mittel- Läufer befriedigen. Bei ven Gästen war fein schwacher Punkt vorhanden. Schiedsrichter Spedhardt Gießen leitete großzügig.

SpVgg. 1900 Gießen 4. TV. Wiesed 2. 5: 1 Die zweite Mannschaft der Turner wehrte sich zwar fräftig, fonnte aber gegen die törperlich und spielerisch überlegenen Playbesitzer nicht aufkommen.

1. Jugend

Nidda 1. Jugend 4: 0( 1: 0)

Für den Verein war ein Ausflug von Nidda nach Bad Salzhausen vorgesehen, sodaß außer der Mannschaft noch mehrere Jugendliche mitfuhren. Nach dem gemeinschaftlichen Mittag­essen, zu dem eine aus Jugendlichen zusammengestellte Haus tapelle ausspielte, ging es um ein Uhr bei strahlender Frühlings­sonne in den Kampf. Das Fußballseld war aufgeweicht und Schlüpfrig, wodurch das Spiel sehr anstrengend wurde. Die erste Halbzeit spielt 1900 gegen die Sonne und hat anfangs schwer zu schaffen, um die oft allzu ungestümen Angriffe der körperlich durchweg viel schwereren Niddaer aufzuhalten. Diese waren kurze Zeit im Vorteil und verpaßten eine sehr schöne Torchance. Al­mählich fanden sich die mit 2 Ersatzleuten spielenden 1900er und vermochten durch ihr technisch reiferes Spiel einen ziemlich aus­geglichenen Kampf herzustellen. Nach mehreren gut eingeleite­ten Angrif en fiel dann das erste Tor vom Lintsaußen. N ver suchte mit startem förperlichen Einsatz bis zur Pause vergeblich den Ausgleich. Die zweite Halbzeit begann mit demselben for­schen Tempo, doch bald erlahmte Nidda. Nun 30g 1900 alle Register seines Könnens auf, schönes Kombinationsspiel wed selte mit guten Einzelleistungen, sodaß N. ganz in seine Hälfte zurückgedrängt wurde. Bald fiel das zweite Tor und kurz darauf erhöhte Nidda in großer Bedrängnis durch Eigentor auf 3: 0. Nidda gab sich aber nicht geschlagen und ging wieder zum An­griff über. Für kurze Zeit setzte es sich im Strafraum von 1900 fest, Gießens Tormann rettet zweimal in blendender Manier. Der Schluß des Spieles gehörte wieder 1900, die kurz vor Ende das vierte Tor erzielten. Nach Schluß des Spieles wurde ge­meinschaftlich die Uebertragung des Länderspieles angehört um dann mit Gesang und Klang heimwärts zu fahren.

Die Schüler spielten auf eigenem Plake gegen die Wiesecker 5: 0( 3.0). Es war ein von Anfang bis Ende faires Spiel, doch fehlte den Gästen die nötige Spielerfahrung, um zu einem Er­folg zu kommen. V.

Körper und Geist.

Körper und Geist sind Geschenke der Natur, für deren gute Instandhaltung wir verantwortlich sind. Wenn man sich nicht die Zeit nimm seine Glieder in dem notwendigen Maße zu bewegen, so muß man später Zeit haben. frank zu sein. Be­wegung ist für den Körper, was geistige Uebung für den Geist ist. Körper und Geist werden dadurch erzogen.

Ein Mersch, der zu beschäftigt ist, um für seine Gesundheit zu sorgen, ist mit dem töridten Handwerker zu vergleichen, der aus lauter Gefäftsdrong sein Handwerkszeug nicht in Ordnung bringen fann Das Eisen rostet, wenn es nicht in Gebrauch genommen wird und der Körper wird frant, wenn man ihm feine Bewegönnt

Das Wodern aber ist die Königin unter den mancherlei Arten der Bewegung.

Reid 21

Aniversal­

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