Samstag, den 17. Oftober 1931.
übrigen sind wir auch materiell in einer viel schlechteren Lage als früher, weil wir langfristige Auslandsschulden verzinsen und tilgen müssen, die nicht durch eine Entwertung der Mark beseitigt werden können, sondern deren Last dann im Gegenteil noch schwerer drückt. Wir glauben also sogar feststellen zu müssen, daß der Wunsch, der anscheinend auch in gewissen landwirtschaftlichen Kreisen erörtert wird, sich durch Inflation zwangsläufig zu entschulden, auf einer Fehlkalkulation beruht. Die Auslandsverschuldung in Goldvaluten ist groß genug, um den Vorteil dieser inneren Entschuldung gewisser Produktionsbereiche durch die Verstärkung des ausländischen Schuldendrucks zu überkompensieren.
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Es ist verständlich, daß in einer Deflationsperiode die Nachteile der Deflation so stark in die Erscheinung treten, daß manche Kreise sich nach dem Gegenteil sehnen. Gewiß ist die Deflation nicht minder gefährlich als die Inflation. Inflation bedeutet allmähliche Enteignung aller Markgläubiger zugunsten der Produktionssphäre. Deflation bedeutet Schrumpfung der Produktionssphäre, damit Arbeitslosigkeit, Schrumpfung Staatseinnahmen usw. Die Wirkungen der Deflation zeigen sich jetzt so mächtig, daß man allen Grund hat, davor zu warnen, aus einer Deflationspsychose heraus das Gegenteil, nämlich die Inflation zu fordern. Diese Deflation, die wir jetzt erleben, wäre ohne die Inflation, die wir früher erlebt haben, nicht in dem Maße gekommen. Die Inflation hat das Vertrauen in die Sicherheit des Gläubigers schwer erschüttert und diese Erschütte rung ist einer der wichtigsten Gründe dafür, daß das Kreditvolumen kleiner ist als es unseren Bedürfnissen entspricht. Würde man jetzt das Experiment der Inflation wiederholen, dann würde man in absehbarer Zeit in ein noch kleineres Kreditvolumen hineingezwungen sein und einen vorübergehenden vermeintlichen Vorteil für wenige Gruppen in der Produktionssphäre, einen Vorteil auf kurze Sicht, mit einem unerhört schweren Nachteil für die Gesamtwirtschaft auf lange Sicht, nämlich der endgültigen Zerstörung des Personal- und Realkredites erkaufen.
Die evangelische Kirche zur Winternot. Das Landeskirchenamt erläßt folgendes Ausschreiben: Die furchtbare Not, die im kommenden Winter über unser deutsches Volk hereinzubrechen droht, hat die Gutgesinnten aller Konfessionen und Parteien, zumal die Verbände der freien Liebestätigkeit zu einer gemeinsamen Hilfsaktion ,, Der Winterhilfe" auf den Plan rufen
Mit Genugtuung haben wir festgestellt, daß unsere evangelischen Geistlichen mit die ersten waren, die Hand ans Werk legten, noch bevor die Aufrufe der Regierungen in der Presse erschienen und der organisatorische Zusammenschluß der Wohlfahrtsverbände erfolgte. Jedoch möchten auch wir es nicht unterlassen, daß es selbstverständliche Pflicht jedes evangelischen Christen ist, gerade auch in eigener Not zu beweisen, daß uns die noch größere Not unserer Brüder, besonders der arbeitslosen Familien, zur Tat der Liebe bereitfindet, die hilft, wo und wie sie auch helfen kann. Wir vertrauen darauf, daß sich unserer Pfarrer hierin als Führer ihrer Gemeinden bewähren
Der Mittelstürmer von Hollywood.
Ein Fußball- Roman von Sidney Horler. 21. Fortsetzung.
6.
Der Sensationsklub.
Zündet einen Heuschober an und seht, wie die Flammen zum Himmel schlagen. So ging es in Hollywood zu. Der Sieg über die Swiftsein Sieg, der jeden Fußballpropheten im Lande mit einer einzigen Ausnahme( unser Freund Jimmy Dunster war diese vertrauensvolle Seele) maßlos überraschte, war das Zündholz, und die Teilnahme der Hollywood- Bevölferung für Association Fußball der Heuschober. Die, Begleiterscheinung dieses Brandes war ein Feuerschein, der sich über das ganze Land zu verbreiten schien. In seinem Kommentar über das Spiel dieses Samstags schrieb der weise Redakteur der Athletic World": Diese Hollywood- Affäre ist das Rät: selhafteste, was mir je im Fußball vorgekommen ist! Sam Hollister hatte gut spekuliert, als er die 1500 Pfund Bestechung Ser Swifts, das Wettspiel in Turningham auszutragen, ausgeschlagen hatte. Seine Handlungsweise hatte das Sportgewissen der Stadt mehr als alles andere aufgerüttelt. Wie eine neue Offenbarung tam es über die Stadt, daß es eine der besten Fußballmannschaften des Landes war, die unter ihrem Namen spielte. Und plötzlich wurde Hollywood stolz auf seinen Klub."
Die Psychologie eines Fußballpublikums ist seltsam. Wenn seine Lieblingsmannschaft Erfolg hat, tennt sein Ehrgeiz und jeine Erwartung feine Grenzen. Nachdem eine der bestbefannten Mannschaften des Landes besiegt worden war, sah Hollywood keinen Grund, warum die waderen Burschen in dem roten Dreß nicht noch größere Heldentaten vollbringen sollten.
Von dem Augenblick an, als der große Bill Lennie das siegbringende Tor gegen die Swifts geschossen hatte, steigerte sich die Erregung der Masse bis zur Fieberhize, und in jedem Hause der ganzen Grafschaft stellten die Enthusiasten Vermu fungen an, gegen wen wohl Hollywood in der nächsten Runde antreten würde, die am Montagnachmittag ausgelost werden sollte. Der Hauptreiz dieser zauberhaften Einrichtung, des englischen Pokals, lag in der Ungewißheit der Auslosung. Ruhm und Vergessenheit, beides konnte sich gleich rasch einstellen.
Die Tabelle der Resultate in den Abendzeitungen verkündete ein furchtbares Schlachten unter den Großen". Die ersten zwei Runden sahen manche berühmte Mannschaft gegeneinander. The Wanderers, Midchester City, Clayton Athletic mußten geschlagen ausscheiden, während fecke junge Klubs aus dem Süden noch immer eine furze Gnadenfrist in der Chance der nächsten Runde fanden.
Die Erregung ebbte am Sonntag nicht ab. Im Gegenteil, sie erhielt weitere Nahrung durch eine Bemerkung, welche Da vid Mc. Killan, der berühmte Internationale und Manager der Swifts, zu einem Journalisten gemacht hatte. Er sagte, er fönne teine Entschuldigung finden für die Niederlage seiner Leute. Mit der Ehrlichkeit des wahren Sportsmannes sagte er: ,, Die bessere Mannschaft hat gewonnen. Wenn ich tönnte, würde ich die halbe Hollywood- Mannschaft engagieren."
Alle diese Tatsachen zusammen mußten ihre Wirkung zeitigen; und als Jimmy Dunster um halb vier Uhr am Montag= nachmittag aus dem Fenster auf die Straße schaute, fühlte er sich bewogen, Sam Hollister ebenfalls zum Fenster zu rufen.
,, Die warten auf das heutige Auslosungsresultat," sagte er vergnügt, als sie auf die dichtgedrängten Menschenmassen vor dem Redaktionsgebäude hinabsahen. Passen Sie auf, Sam, ich friege noch eine Dividende auf meine hundert Pfund!"
Eine halbe Stunde später hatte sich die Menge zerstreut. ,, Birlton Jolers-am Birlton- Platz," teilten sie den Leuten mit, die sie am Weg trafen. Ich weiß nicht, wie unsere
,, Gießener Zeitung"
werden. Die Gemeinden aber bitten wir, nicht nur der Not in der eignen Mitte zu begegnen, sondern auch den Notschrei nicht zu überhören, der jetzt vielfach aus den Nachbargemeinden zu ihnen dringt, zumal von den Städten auf das Land, weil dort naturgemäß das Elend der Arbeitslosigkeit am größten ist.
Wir denken dabei nicht nur an die Beschaffung von Nahrung und Kleidung für die Armen, sondern auch an die schwere seelische Not, die auf zahllosen Männern und Frauen liegt, denen es versagt ist, ihre gesunde Arbeitskraft für sich, ihre Familie und ihr Volk nutzbar zu machen. Verzweiflung droht viele zu erfassen, die nur in des Glaubens Kraft überwunden werden kann. Unsere große Aufgabe ist jetzt gewiß die Fürsorge, vor allem aber die Seelsorge in einer jedem Form. Zur Seelsorge gehört u. E. auch die Erschließung und Ermöglichung jeder zweckvollen Betätigung für die aus ihrer Berufsarbeit gerisse= nen Volksgenossen, um ihnen das niederdrückende Gefühl der 3wedlosigkeit des Daseins zu nehmen. Das wird vielfach erfinderischer Liebe möglich sein, wenn auch dem Einzelnen wie der einzelnen Gemeinde kein Weg offensteht, der aus der allgemeinen wirtschaftlichen Not herausführt. Gott segne den Dienst! Gott erbarme sich unser aller, zumal unserer arbeitslosen Brüder!
Ein schwerer Schlag für den deutschen Export.
Die italienische Regierung hat ihre Einfuhrzölle um 15 Prozent hinaufgesetzt. Von seiten der deutschen Regierung sind bereits diplomatische Schritte erhoben worden, die aber bisher erfolglos geblieben sind. Der deutschen Ausfuhr entsteht durch die italienische Zollerhöhung eine starke Einschränkung der Absazmöglichkeiten, die wiederum den Beschäftigungsstand bei uns beeinträchtigen kann. Gegen deise Zollerhöhung können wir leider nicht protestieren, weil Italien seine Einfuhrzölle ganz allgemein heraufgesetzt hat.
Wer hat zum Weltkrieg gerüstet?*)
( Schluß.)
Ehe noch die deutsche Heeresvorlage öffentlich bekanntge= geben wurde, hatten die Franzosen im Februar 1913 unter dem Präsidenten der Republik, Poincaré, dem einflußreichen Verfechter der Revanche politik, zur einzigen noch möglichen Steigerung ihrer Schlagfertigkeit gegriffen und die dreijährige Dienstzeit für alle Waffengattungen beschlossen.
Delcassé, der erbittertste Feind Deutschlands, wurde Botschafter in Petersburg. Rußland rüstete fieberhaft und behielt ständig einen Reservistenjahrgang unter der Fahne, so daß sein Friedensheer auf 1.2 Millionen anschwoll.
Die deutsche Heeresverstärkung wurde am 3. Juli 1913 be= schlossen. Sie brachte dem Heer einen Zuwachs von 135 000 Mann, der in zwei Jahren erreicht werden sollte. Nach der Einstellung des ersten Teiles in Höhe von 72 000 Refruten blieben jedoch noch 30 000 Taugliche und 75 000 noch nicht Volltaugliche übrig, so daß die allgemeine Wehrpflicht auch jetzt bei weitem noch nicht erreicht wurde. Damit betrug die Friedensstärke im Jahre 1914
bei Deutschland 761 000 Mann( 1,08 Prozent der Bevölkerung), bei Frankreich 775 000 Mann( 2 Prozent der Bevölkerung, also fast der doppelte Prozentsatz), ohne die farbigen Truppen. Da Deutschlands Bundesgenosse Desterreich- Ungarn sich auf
Jungens das fertigbringen sollen, aber mitfahren will ich auf jeden Fall, um ihnen Mut zu machen" Hollister war inzwischen zum Spielplatz gefahren, wo er wieder einmal Heerschau hielt.
,, Wieder eine harte Nuß, Jungens," sagte er; aber nach dem letzten Spiel zu schließen, vermute ich, daß wir den Herrschaften auch etwas zu fnaden geben werden. Immerhin, es ist erfreulich zu sehen, wie die Stadt jetzt mit uns mitgeht. Während ich noch bei Jimmy Dunster war, telephonierten einige Leute, die vorschlugen, man möchte einen Extrazug für unsere Anhänger bestellen, die mitfahren wollen."
,, Anhänger!" grinste der große Bill Lennie.„ Das sind feine Anhänger, eher Peiniger! Die müssen rein ihre ganze Begeisterung während der Saison für letzten Samstag aufge= spart haben. Ich bin am ganzen Körper verbeult vor Anerfennung."
,, Gut ist das Lied, das sie sich gemacht haben, Bill," lachte Pat Finnegan. ,, Set'em alight the Robins!" Das klingt wie ein Schlachtgesang.
., Lange, bevor wir nach London fahren, um das Finale zu gewinnen, wird dieses Lied berühmt sein," prophezeite Walter Bell weise. Nanu, was schaust du mich so an?" fragte der Linksaußen beleidigt. Sabe ich nicht auch vorausgesagt, daß wir die Swifts zwei zu eins schlagen werden? Habe ich es nicht die Nacht vorher geträumt? Jawohl, mein Junge, ich bin ein Hellseher."
,, Du bist ein Schwätzer," sagte Bill Lennie, der offenbar nicht zu überzeugen war.
Marr, der eine Zeitlang dem scherzenden Geplänkel seiner Kameraden lächelnd gelauscht hatte, stand auf und ging in die Stadt. Beim Hauptpostamt schickte er ein Telegramm an Margery Kirkby ab, die noch in Rodborough war. Das Telegramm informierte sie von dem Resultat der dritten Auslosung.
Als er aus dem Postamt wieder auf die Straße trat, sah er mit grimmiger Befriedigung eine große gelbe Limousine, die sich eben in Bewegung setzte. Er erkannte den Wagen als das Eigentum eines Mannes, dem er besonders gern begegnet
wäre.
Um 7 Uhr abends desselben Tages drückte es auf die Glocke des Haustores von Levern Croft, des großen schönen Hauſes auf der Anhöhe, welche die Stadt überblicke und wo Mr. Fairfax Stopford wohnt.
,, Darf ich um die Karte bitten, mein Herr?" fragte der Diener, nachdem er dem Fußballer mitgeteilt hatte, daß Mr. Stopford zu Hause sei.
,, Ich brauche keine Karte," antwortete Marr und drängte sich an dem überraschten Diener vorbei. ,, Sagen Sie nur Mr. Stopford, daß ein Herr da ist, der ihn dringend zu sprechen wünscht. Ich gehe gleich mit Ihnen."
,, Das darf ich nicht zugeben, mein Herr, das müssen Sie doch verstehen, mein Herr, daß ich das nicht zugeben kann," flehte der Mann.„ Ich werde Unannehmlichkeiten haben, mein Herr, wirklich
"
Ich werde schon dafür sorgen, daß Sie keine Unannehm lichkeiten haben," antwortete der Fußballer. Führen Sie mich nur zu Ihrem Herrn, und ich werde ihm schon die Sache zu= friedenstellend aufklären."
Zitternd, als ob er es mit dem leibhaftigen Teufel zu tun hätte, klopfte der Diener an die Tür eines Zimmers, öffnete sie und sagte:„ Ein Herr, der Sie zu sprechen wünscht, Sir." Dann verschwand er leise und rasch.
Einen Augenblick stand Marr in der Türöffnung und blickte auf die unförmige Fleischmasse, die ihm aus den Liefen eines großen, bequemen Lederfauteuils mit wütenden Augen an= glotte.
Sie wagen hier einzudringen?"
Fairfax Stopford war aufgestanden. Seine quallige Hand fühlte hinter seinem Rüden nach einer Glode.
Weg mit der Hand von dieser Glode, wenn Sie Unannehmlichkeiten vermeiden wollen!" warnte sein Besucher und schloß
Nr. 83 Samstag, den 17.
414 000 Mann( 0,9 Prozent der Bevölkerung) beschränkte, hatten die Mittelmächte 1,2 Millionen, dagegen Frankreich, Rußland, England, Serbien, Belgien zusammen 2,9 Millionen Mann vor dem Kriege unter der Fahne.
Selbst als durch die Ermordung des österreichischen Thronfolgerpaares das
Signal zum Ausbruch des Weltkrieges
gegeben wurde, glaubte man im preußischen Kriegsministerium noch nicht an den Krieg, sondern bereitete unter dem neuer
60
Reichtum, Schönhe
de am Menschenhimm
Pa glaubt ein Mann
Minister v. Falkenhayn in Ruhe eine neue Heeresvorlage vor Lebens bannen fönne
die erst in den Jahren 1916/17 wirksam werden sollte. Mobilmachung betrug
Bei der Feispiele, daß der Gip
die Kriegsstärke des deutschen Heeres 5,7 Prozent der Bevöl ferung,
Tegt. Gold blendet.
und Pracht und den F
die Kriegsstärke des französischen Heeres dagegen 9 Prozent tann dahinter Leid un
der Bevölkerung.
Wenn Deutschland ebenfalls 9 Prozent seiner Bevölkerung bei der Fahne gehabt hätte, wäre sein Heer um 2,2 Millionen
fh nur hinter dem
Geld erarbeiten, das
Mann stärker gewesen. Im ganzen hatten die Gegner der Mite man nicht darben, de Millionen Streitern, während sich allein in Deutschland über und Fleiß dir Werte
5 Millionen Männer im wehrpflichtigen Alter befanden, die feine militärische Ausbildung genossen hatten.
des schaffenden Geiste
Gottes gewiß. Aber D
Die Geschichte der deutschen Rüstungspolitit, wie sie jetzt in den klaren Angaben und Zahlen des Reichsarchivs vor aller und reich macht und Augen offen zutage liegt, ist ein Beweis der deutschen Fried fertigkeit und des französischen Willens zum Kriege, ist die
schlagende Widerlegung der Kriegsschuldlüge,
Neben dem Reid
machen soll. Aber nu
die neben der Rolonialſchuldlüge eine der giftigsten und nieder bill und rein und de trächtigsten Berleumdungen der Weltgeschichte bildet. Wenn man
auch noch so häßlich. wissen will, wie ein zum Kriege entschlossenes Volk aussieht, in den Zügen solcher dann möge man das damalige Frankreich anschauen,
menſchönheit. Da
jenes Frankerich, das den lezten tauglichen Mann triegsmäßig ausbildete, bas 34 Brozent seiner Staatsausgaben für miltis jön, mit hübschen tärische Zwede verwendete, während dies in Deutschland nur mit aber tiefer schaue 15 Prozent waren,
jenes Frankreich, das 1913 die dreijährige Dienstzeit wieder einführte und damit zu einer Maßregel griff, die überhaup nur kurze Zeit ertragen werden konnte und gewissermaßer schon eine Teilmobilmachung darstellte. Die nüchternen Zahlen über die deutschen Rüstungen be weisen, daß die deutsche Regierung bis in die letzten Tage vor dem Ausbruch des Weltkrieges an die Erhaltung des Friedens alaubte. Die Zahlen über die franzöſichen Rüstungen wie auch Poincarés Handlungen aber beweisen
daß die französische Regierung sich nicht nur mit allen ihren Kräften auf den Weltkrieg vorbereitete, sondern ihn auch im Bunde mit Rußland heraufbeschwor.
Im vollen Bewußtsein ihrer ungeheuren Schuld am Aus bruch des Weltkrieges haben die französischen Staatsmänner den Bruch der Friedensbedingungen des amerikanischen Präsidenten Wilson durchgesetzt, haben sie erreicht, daß Deutschland durch das Versailler Diktat mit der Schuld am Weltkriege belastet wurde. Auf diesem ungeheuren Unrecht bauten sie das Versailler Diktat auf und schufen Bestimmungen durch die Deutschland die un geheuersten Tributlasten auf Menschenalter hinaus auferlegt wurden. Diese Tributlasten haben die Weltwirtschaft zerstört, und rund 15 Millionen Menschen sind um Lohn und Brot ge kommen. Das ist der Fluch von Versailles.
Versailles muß fallen!
Bisher sind erschienen 35 Flugblätter wie obiger Aufsatz in deutscher, rund 100 in fremden Sprachen. Bitte verlangen Sie Verzeichnis. Bei Bestellung geben Sie bitte die gewünschte Sprache und bestimmte Stückzahl an. Abgabe unentgeltlich. Deutscher Fichte- Bund e. V., gegründet im Januar 1914. Reichs bund für den Kampf gegen Versailles. Hamburg 36, Colon naden 47. Banktonto: Reichsbant, Hamburg. Postscheatonto 8939
die Tür sorgfältig hinter sich.„ Ich bin hier, um mit Ihnen zu reden, und werde in meinem eigensten Interesse die Unter haltung möglichst abkürzen. Sie werden schon gemerkt haben, daß ich keine besondere Vorliebe für Ihre Gesellschaft habe." Zum Teufel!" schäumte Stopford. Das sollen Sie mit bezahlen!"
Komisch, daß Sie gerade vom Bezahlen sprechen," antwor tete der Fußballer mit harter, falter Stimme, es ist nämlich eine Zahlungsangelegenheit, die mich hierherführt. Ich wünsche einen Scheck auf dreitausend Pfund, zahlbar an Miß Margery Kirkby, und denke dieses Haus nicht eher zu verlassen, bis ich ihn bekommen habe!"
Drohend hob Stopford die Hand.
grinit oft Häßlichkeit a mal einer unbeachtet
om die Natur die So diefer Hülle fand mo bendend weiße Geel Und der dritte S
weil sie glauben, da auch Ehre gehört. überschüttet mit irdija weil später sein ehrlo doch noch offenbar wi Durch alle irdische
en, schaut das Auge Geltung haben: Reich
Ein unerfreuliche weite Teile unferes Bargeld. Man gewö wie im Privathausho wirtschaftlichen Bedü
nicht mehr regelmäß wird vielmehr dahe Schublade. Ja, man Konten aufzulojen, n benötigt, nein, weil Sparstrumpf aus de wieder zu Ehren zu der auf diese Weise d mehr als eine Millia
Ueber eine Milli
hitel des gesamten
auf an Reichsbantnot ih Ende September Reichsmart, ist also e
Cinit und
Der von Pferden g Schnellverlehr" de
..Ihr läppisches Drohen ist mir gleichgültig," fuhr Marr mit derselben ruhigen Stimme fort, hingegen würde ich den Versuch von Tätlichkeiten Ihrerseits nur begrüßen. Sie sehen, ich spreche ganz offen mit Ihnen. Seit langer Zeit lechze id danach, mich an Ihnen zu vergreifen, Sie fette, häßliche Kröte! Gleichzeitig will ich aber die Affäre so ruhig und ohne Auf sehen zu erregen, erledigen, als es die Umstände gestatten. Ich tollenden Wagens aud habe eine schriftliche Ermächtigung von Miz Kirkby, die mich Birgers, jo war ein M berechtigt, einen Betrag von dreitausend Pfund, welcher Then is die Hufeisen ber von Mrs. Horrell anvertraut wurde und von dessen Verbleib sie bis nun nichts erfahren fonnte, einzufassieren!"
ter Lärm genug mad
Das ist ja Erpressung!" zischte Stopford giftig Ich lasse" Ruf der Wageni
die Polizei rufen."
Situationen, um die
Der Fußballer trat einen Schritt vor und stand nun faum Damnungszeichen wär
um Armeslänge entfernt von dem Mann, den er so gern mie dergebort hätte.
Ich habe Sie schon einmal gewarnt, meine Geduld zu er
gewesen, hätte nicht di
den Stößen des S
schöpfen," sagte er. Sie sprechen von Polizei; lassen Sie sich nachte nur durch das gesagt sein, daß ich selbst zur Polizei gehe, wenn ich nicht in nettjam und man mu nerhalb fünf Minuten den Sched habe! Ich glaube, ich werde Rider haben, auf das
leicht in der Lage sein, zu beweisen, daß Sie ein Komplott
in Szene gesetzt haben, um sich dieses Geldes für ihre eigenen tellt war. Man fan gekommen, statt zur Polizei zu gehen, weil ich einen Standal bihin nur bei Schlitte Zwecke zu bemächtigen. Ich bin nur deshalb persönlich her Lagenführer zu betät
zu vermeiden wünsche. Jetzt stellen sie sofort den Scheck aus!" Ich wiederhole, das ist Erpressung!" wand sich der andere. ..Schreiben Sie den Sched, Sie Hund!"
Ehe ein Ausgleich
Fohlenfutschern und
Marr, dessen Geduld zu Ende war, hob die Hand, aber vor ihn geschaffen werden
dieser Drohung wich Stopford. Er warf sich in einen Stuhl vor dem Schreibtisch und zog jein Schedbuch aus der Lade. ,, Danke!" sagte der Fußballer zwei Minuten später und steckte das Papier in die Brieftasche. Jetzt nur noch ein Wort, bevor ich gehe. Miß Kirkby hat mich beauftragt, Sie zu ers suchen, ihr in Zukunft Ihre Gesellschaft nicht mehr aufzu brängen. Ich erlaube mir hinzuzufügen, daß ich mich bemüßigt sehen würde, einzugreifen, wenn Sie dieses Ersuchen nicht voll berücksichtigen." Das sollen Sie mir bitter bezahlen bei Gott!" brüllte Stopford, dessen ganzer Körper vor Wut bebte.
die Erscheinung, das Bräusch der rollenden u man stand diejem Bgenüber. Die Altpor Borden, als daß fie an ohne weiteres hätte Listen irgendein War it den auf ihr Ohr fi
Buerit ahmten sie die C
ald ein Fußgänger i
er fie fich der mit der
,, Sie sprechen wie ein schlechter Schauspieler," antwortete Marr. ,, Aber schließlich sind Sie ja auch einer!" Wieviel Nervenanspannung der Besuch ihn gekostet hatte, zurückgekehrt war und einen Brief von Margery vorfand. Seine Hand zitterte so heftig, daß er kaum die Feder halten konnte. Als er aber kurze Zeit darauf den Brief mit dem beigeschloss senen Sched weggeschickt und sich zu einer beruhigenden Pfeife Tabak niedergelassen hatte, dankte er doch der Vorsehung, daß er den Mann nicht niedergeschlagen hatte. Ein Standal wat so vermieden und der Name des geliebten Mädchens nicht in die Oeffentlichkeit gezogen worden. Roch war die Zukunft ungewiß, doch mit dreitausend Pfund, über die sie verfügen fonnte, war Margern wenigstens un abhängig von der Gastfreundschaft ihrer Tante, und das war schon sehr viel wert.
tam Richard erst zum Bewußtsein, als er in seine Wohnung schied sich schließlich
Fortsetzung folgt.
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Raum aber hatten bien etwas Neues
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Etage war es vorbei, a
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Bere bei einem Zujam Baggänger angefahren Firler als der gehend


