Samstag, den 15. August 1931.
,, Gießener Zeitung"
und mehr in diesen Schichten Plas gegriffen hat.
Dem Herrn Reichskanzler unterbreiten wir daher in un
Lokales.
Nr. 61
Samstag, den
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Handwerk und das Kleingewerbe gewiß nicht herabsetzen: sie ist| samung genommen wird, das in den letzten 10 Jahren mehr für die Zeit einer ordentlichen Gesetzgebung ausreichend. Für die jetzige und die nächste Zeit kann dieses Amt bei aller Anerkennung persönlicher Leistungen nicht als genügend angesehen werden, um dem gewerblichen Mittelstand gegenüber dem direk ten Einfluß der Großwirtschaft und der Arbeitnehmerschaft Geltung zu verschaffen.
Die Reichsregierung beabsichtigt nach Pressenachrichten die Bestellung eines Reichskommissars für Finanzen und Wirtschaft. Die Namen, die im Zusammenhang hiermit in der Presse ge nannt werden, lassen erkennen, daß dieser Kommissar wiederum aus den Kreisen der Großwirtschaft entnommen werden wird Um so notwendiger erscheint uns die Herbeiführung einer un mittelbaren Fühlungnahme von Handwerk und Gewerbe mit der Reichsregierung. Wir halten es in diesen Ausnahmezeiten für eine staatspolitische Notwendigkeit, daß dem gewerblichen Mit telstand das bittere Gefühl der Vernachlässigung und Verein
haltung der Wirtschaft des gewerblichen Mittelstandes die dringende Bitte, darauf bedacht zu sein, daß bei allen Maßnahmen, die in der Reichsregierung für die lleberwindung der Wirtschaftskrise vorbereitet werden, ein sachverständiger Ver trauensmann der mittelständischen Wirtschaft beteiligt wird. Der Mörder des Kölner Stahlhelmführers ermittelt.
Köln, 13. Aug. Die Ermittlungen nach dem Mörder des Gaugeschäftsführers des Stahlhelms in Köln, der in der Nacht zum Sonntag vor seiner Haustür durch einen Pistolenschuß ge= tötet wurde, haben Erfolg gehabt. Als Täter kommt der der fommunistischen Partei angehörende 29jährige Arbeiter Theodor Dürwerde aus dem Martinsfeld in Köln in Frage.
Wie die Franzosen im Ruhrgebiet hausten.
Wie schwer sich die Vertreter der, grande nation" dazu verstehen können, mit Deutschland auf dem Fuße der Gleichberechti= gung zu verhandeln, haben uns die Ereignisse der letzten Wochen wieder einmal gezeigt. Gerade in diesen Tagen, in denen Frankreich in der hohen Politik eine so große Rolle spielt, ist nun durch den Verlag Reimar Hobbing in Berlin der Schlußband des Werkes von Dr. Spethmann„ 3wölf Jahre Ruhrbergbau" der Oeffentlichkeit übergeben worden, der traurige Erinnerungen wachruft an die ungeheuren Gewaltiaten, mit denen die französische Regierung und ihre Soldateska während der Besetzung des Ruhrgebietes versucht haben, französischen Herr== schaftsgelüsten Geltung zu verschaffen. Einige an den Sachlieserungen fehlende Telegrafenstangen und Ladungen Kohle muzten den Anlaß zu dem Raubzug hergeben.
In über 500 fotografischen Originalaufnahmen wird hier in einem unvergleichlichen Dokumentenmaterial gezeigt, wie es während des Ruhrkampfes auf deutschem Boden hergegangen ist. Wir sehen die französischen Truppen einmarschieren, lernen ihre militärische Ausrüstung, ihre Ausbildung, ihre Paraden und Demonstrationen kennen und auch ihr Verhalten außerhalb des Dienstes bis zum Abmarsch Ende Juli 1925. Dann folgen Auf
nahmen, die die Vertreibung der Polizei darstellen und namentlich den Kampf um die Eisenbahn. Das Hausen der Besakungsmächte in den Schulen, ihr Vernichtungswille auf Zechen und Eisenwerken wie an zahlreichen anderen Stätten wird von vielen weiteren Bildern belegt. Von Besetzungen und Absperrungen erzählen andere Fotografien. Besonders ergreifend sind jene, die von Verhaftungen, Verurteilungen und Einterferungen berichten und die uns Tote als Opfer der Einbruchsmächte vorführen.
Viel ist in den letzten Wochen in der Presse um das Für un Wider der Notverordnung betreffend die Gebühr für Auslands reisen hin und her diskutiert worden. Darüber sollte man abe mag man nun die Notverordnung begrüßen oder ablehnen eine Tatsache nicht vergessen, die rein innerlich sicher wohl eine großen Teil unserer so auslandsreisefreudigen Volksgenosse nicht unerheblich von seiner Neigung, das Ausland zur Erholun aufzusuchen, kuriert haben wird. Niemals nämlich wurden di Deutschen, die sich in der zweiten Hälfte des Juli zur Kur außer halb Deutschlands aufhielten, schmerzvoller an die Zusammen hänge mit ihrem Vaterlande erinnert, als gerade damals, al ihren niemand mehr im Ausland die Reichsmart abnehme wollte und sie fluchtartig nach hier zurückkehren mußten.
Auch Unerfreuliches auf deutscher Seite wird nicht verschwiegen, namentlich gewinnt man auf deutscher Seite einen Einblic in das Vorgehen separatistischer Elemente. Die französische Propaganda mit all ihrem Raffinement zeigte sich in Flugblättern und Verordnungen gegen die deutsche Regierung und gegen den passiven Widerstand, gegen Wirtschaftsführung und Arbeitertum und namentlich auch gegen die deutsche Reichseisenbahn. Ebenso wird die deutsche Gegenpropaganda behandelt, die jeder= zeit französischen Zugriffen ausgesetzt war. Das Werk führt besser, als Worte es vermögen, noch einmal den Ruhrkampf allen jenen, die ihn an Ort und Stelle durchgemad haben, vor Augen, und denen, die ihn nur vom Hörensagen kennen, wird er zum Erlebnis.
Französische Lastkraftwagen vor dem Kaufhaus in Dortmund zum Abtransport von gewaltsam beschlagnahmten Teppichen und Klubmöbeln
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Bei dieser Gelegenheit erfuhr man auch, welch hoher Pro zentsatz an Deutschen sich in den Badeorten der westlichen Grens länder damals aufhielt. Unter solchen Umständen tann es faun verwunderlich erscheinen, wenn die Statistik berichtet, daß von der reiselustigen Deutschen jedes Jahr 400 Millionen Reichsmart in Ausland getragen werden. Zweifellos stellt das ein volkswin schaftliches Menetekel dar.
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Und wenn man einmal näher den Gründen nachgeht, di bislang so oft den Deutschen zur Bevorzugung und Wahl aus ländischer Kurorte für seine Erholung bewogen haben, so entded man, daß es, von einem gewissen dem Deutschen ja eigenen Hang fürs Romantische abgesehen, zumeist Gründe waren, die einer gewissen Voreingenommenheit fürs Ausland auf der einer Seite und gewissen Vorurteilen gegen die einheimischen Bäder auf der anderen Seite entsprachen. Da ist es einmal oft de Reiz, sich später im Bekanntenkreise damit groß tun zu fönnen überhaupt im Ausland, insonderheit vielleicht in einem als be sonders mondän geltenden Bad gewesen zu sein, während dob der Bekanntenfreis ,, aus Deutschland nicht herausgekommen ist.
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Da ist es zum anderen das in seiner Auswirkung viel schlim mere Vorurteil, daß manche Krankheiten nur in ausländischen Bädern zu heilen seien. Das ist ein fundamentaler Irrtum Deutschland verfügt über einen solchen Reichtum an mineralischer Quellen verschiedensten Charakters, sowie an Heilbädern jegliche Art, daß es zumal in dieser Jahreszeit für jede dentban Krankheit Heilungsmöglichkeit in Deutschland gibt und kaum eit Kranker genötigt ist, in ein ausländisches Bad zu gehen, un Heilung zu finden. Dabei berüdsichtige man, daß gerade die deutsche Bäderwissenschaft in der internationalen Bäderwissen schaft mit den allerersten Platz einnimmt.
Heute ist der Wirtschaftsbetrieb der deutschen Bäder und speziell auch der großen deutschen Bäder anf derart soziale Grundlage aufgebaut, daß eine Kur für jeden, auch den Minder bemittelten, möglich ist. Heute kommen die Höchstentfaltung de Bädertechnik, die bauliche Großzügigkeit, die Fülle von Unter haltungsmöglichkeiten, sowie auch die landschaftlichen und gärt nerischen Schönheiten der deutschen Bäder auch den breitesten Volkskreisen zugute. Viel ist in den letzten Jahren im Intere je der Bäderwirtschaft und Bäderwissenschaft von den deutschen Bädern unternommen worden. Umfangreiche Ausbauten, Neu einrichtungen und Modernisierungen sind vorgenommen, eine wesentliche Reihe von Forschungsinstituten sind errichtet und de medizinischen Wissenschaft dienlich gemacht worden. Und all dick Neubauten und Neuinvestierungen, die mit ihrem technischen und baukünstlerischen Komfort vielen ausländischen Bädern weit vorauseilen, hat man trots der Schwierigkeit der Nachkriegs jahre unternommen, weil man glaubte, es dem Publikum schuldig zu sein. Daher sollte es für den Deutschen angesichts der schweren Wirtschaftslage der deutschen Bäder eine Ehrenfrage sein, diese durch seinen Besuch zu unterstützen, das Geld der deutschen Wirts schaft zugutekommen zu lassen und nicht ins Ausland zu tragen Und bietet Deutschland nicht genügend Auswahl an Bäden
Deutsche Staatsmänner und Feldherrn waltung für den Bund oder das Reid; zu behalten. Dieser
im Kampfe um Elsaß- Lothringen!
Am 9. Juni waren sechzig Jahre verstrichen, seitdem das Reichsgesetz erging, durch welches Elsaß- Lothringen mit dem Deutschen Reiche als Reichsland" vereinigt wurde. Eine nahezu tausendjährige Entwicklung schien damals ihren gerechten Abschluß gefunden zu haben, als Elsaß und Lothringen zum Reiche zurüdkehrten. Der Diktat- Friede von Versailles am 28. Juli 1919 hat uns der ,, Reichslande" wieder beraubt Möglich ist dies Ergebnis nur deshalb gewesen, weil Amerika und England mit Frankreich zusammen für dieses Ziel gefämpft haben. Hatte doch Wilson den erstaunlichen, von geschichtlicher Ueberlieferung unbe schwerten Satz aufgestellt: Das Unrecht, daß Frankreich im Kriege 1871 von Preußen in Bezug auf Elsaß- Lothringen angetan wurde, das Unrecht, welches den Weltfrieden während nahezu 50 Jahren in Frage gestellt hat, sollte wieder gutgemacht werden, damit der Friede im Interesse aller wieder sichergestellt werden fann." Wilson stellte sich damit an Frankreichs Seite und machte sich Frankreichs Forderung ausdrüdlich zu eigen, nachdem England sich bereits durc; Geheimvertrag verpflichtet hatte, solange für diese Forderung einzutreten und zu kämpfen, als Frankreich sie selbst aufrecht erhalte.
Wie anders war Englands Stellungnahme im Jahre 1870 gewesen. Die ,, Daily News" erinnerte schon am 20. August 1870 daran, daß Ludwig XIV. das Elsaß geraubt habe und schrieb:
wieder herauszugeben, dasselbe vielmehr unter deutscher Ver Absicht hatte Bismard auch bereits vor Schan in der Preise Ausdruck gegeben, indem die ,, Norddeutsche Allgemeine Zeitung" am 31. August 1870 in seinem. Auftrag schrieb:
Verjährung mag den Diebstahl decken, aber sie beseitigt nicht die Berechtigung, das Land zurückzuerobern" Am 8. September 1870 flang es aus„ Daily News" noch deutlicher:
..Frankreich hat sich stets in deutsche Verhältnisse gemischt Alle seine Staatsmänner, Legiti nisten und Orleanisten, Imperialisten und Republikaner waren gleich eifersüchtig auf die deutsche Einheit und gierig nach deutschem Boden. Ein Krieg für den Rhein war stets volkstümlich."
,, Was wir brauchen, ist Erhöhung der Sicherheit deutscher Grenzen. Letztere aber ist nur erreichbar durch Verwandlung der beiden uns bedrohendam Festungen in Bollwarke zu un serem Schutz: Straßburg und Meg müssen aus französischen Aggressiv- Festungen zu deutschen Dejenjiv Plätzen werden."
Damit wiederholte Bismard nur die Forderung, die nach Waterloo Wilhelm von Humboldt bei der Verhandlungen um den zweiten Pariser Fristen vom 20. November 1815 erhoben hatte:
Englands größter Historiker Thomas Carlyle- verkün dete mit der ganzen Macht seines großen Namens in der Times": ,, Seit vierhundert Jahren hat keine Nation so böswillige Nachbarn gehabt wie die Deutschen an den Franzosen, die unverschämt, raubgierig, unersättlich, unversöhnlich aufgetreten sind und stets bereit waren, zum Angriff zu schreiten. Deutschland hat während all dieser Zeit Frankreichs Uebergriffe und Anmaßungen erduldet. Wenn es aber heute, da es Sieger iſt, nicht aus der Lage Nutzen zöge und sich nicht eine Grenze sicherte, die ihm in der Zukunft den Frieden verbürgt, so würde es nach meiner Ueberzeugung sehr töricht handeln."
..Die Sicherheit Europas muß die Basis, des Friedens werden Eine andere Verteilung der Kräfte ist das einzige Mttel, Europa vor neuen Gefahren wahrhaft zu beschützen Man muß den an Frankreich stoßenden Mächten eine gesicherte Grenze verschaffen, indem man ihnen zu ihrer Verteidigung die festen Plätze gibt, deren sich Frankreich, seit es sie besitzt, als Angriffspforten bedient hat."
mit den Landsleuten im Norden( den Preußen) wird das Rheinische Voit zur gemeinsamen Ziele gehen Was ve schieden ist in beiden, nach des Himmels verschiedenster At und der Abweichung der Stämme, wird sich mischen und aus helfen und wechselseitig zu einem starken Ganzen sich ergänzen Acht Tage nach der Schlacht bei Waterloo schrieb Preußens genialer Feldherr Neidhardt von Gneisenau aus Chatillon ju Sambre unterm 22. Juni 1815 an den Staatskanzler Fürsta Hardenberg:
Aber diese Forderung fand keine Verwirklichung. Englands ganzes Interesse gipselte damals in der Schaffung eines Aufmarid gebietes" gegen Frankreich in tünftigen Kriegen, das durch einen starten Festungsgürtel gegen Frankreich geschützt werden sollte. Dazu war die Befreiung Brabants und Flanderns von der französischen Vorherrschaft erforderlich. Deshalb sorgte der Herzog von Wellington während Besetzung der Niederlande für die Ausbesserung des alten Festungsgürtels, der die Niederlande zwei Jahrhunderte vor dem eroberungssächtigen Nachbarn geschützt hatte. Desterreichs äußerste Forderung gipfelte im Jahre 1815 in der Schleifung der Straßburger Festungswerke.
Schon gleich nach Sedan hat Bismard, wie Kronprinz Friedrich Wilhelm in seiner Tagebuch- Aufzeichnung vom 3. Septem= ber berichtet, erklärt", daß er den Plan habe, das Elsaß nicht
Damals tauchte der Plan auf, einen Pufferstaat" zwischen Deutschland und Frankreich zu bilden. Zum Herrscher dieses Staates war der ruhinvolle erste Bezwinger des Korsen, der Löwe von Aspern", Erzherzog Karl von Desterreich, ausersehen. Aber sein ewig auf ihn neidischer und mißtrauischer älterer Bruder, der Kaiser Franz, und der allmächtige Premier- Minister der Coalition gegen Napoleon", der Fürst Metternich, standen diesem Plan ablehnend gegenüber. So ließ Erzherzog Karl seine Forderung, daß die Zitadelle Deutschlands in deutsche Hand zu= rüdfehren müsse, wieder fallen. Auch der Reichsfreiherr vom Stein, der den Zaren für die Rückverlegung der Grenze auf den Vegesen- Kamm zu gewinnen suchte, sand bei diesem kein Gehör.
Im Rheinischen Merkur" erhob Goerres damals seine Stimme:
,, Die Elsässer sind und hören uns von Gott und Rechts wegen, darum sollen wir nicht gegen unjer eigen Fleisch sprechen, sondern warten, bis ein gutes Edidial uns mit Ehren zu ihnen, und sie ohne Sünde zu uns führe Hand in Hand
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,, Es gibt in der Geschichte keine entscheidendere Schlad als die von Belle- Alliance, entscheidend sowohl durch die Wi tung auf dem Schlachtfeld selbst, als durch die moralische Wir fung. Wäre sie verloren, was würde aus der Coalition web den mit allen ihren Kongreß- Erinnerungen? Es erregt in der Armee die höchste Indignation, zu erjahren, daß die verbünd ten Mächte einen Vertrag mit den Bourbons geschlossen haben worin ihnen sogleich die Verwaltung der eroberten Länd übergeben wird. Man sagt sogar, es sei ihnen die Unverseh heit Frankreichs gewährleistet! Das Schicksal des Vaterla des liegt in Jhren Händen, verehrter Fürst! Jetzt ist der M ment gekommen, wo dessen Schidjal und Sicherheit auf di Dauer gegründet werden kann. Wehe allen, wenn diese einzi Gelegenheit nicht ergriffen wird, um die Niederlande, Pre ßen und Deutschland zu sichern auf ewige Zeiten! Die fran zösischen Festungslinien gegen die Niederlande müssen dieja Staate gegeben werden; die Festung und das Land Luge burg, sowie die Festung Mainz müssen uns verbleiben. Festungen der Mosel und des Rheins müssen Frankreich nommen werden und alles Land, dessen Flüsse sich in di Maas ergießen!"
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Auch der Reichsfreiherr vom Stein verlangte die Festu. Mainz für Desterreich oder Preußen, denn„ Mainz“ ist de Schlüssel Deutschlands und besonders Norddeutschlands, da ma von da aus das Land zwischen Main und Saale überzieht. verderblichen Folgen, welche die Herstellung der für Frantre günstigen Angriffslinie gegen das übrige Europa haben wir lassen sich nur dadurch vermeiden, daß man die Grenzen ver dert, den Nachbarn die für die Verteidigung notwendigen Pun gibt und Frankreich diejenigen nimmt, die Ausfall- und griffs- Pforten find. Es wird nicht schwer sein, diese Puntie finden, welche Frankreich die Leichtigkeit nehmen, seine Nachba zu stören, und diesen Nachbarstaaten eine vollkommene nde wenigstens eine größere Sicherheit gegen Einbrüche in ihr G biet verschaffen würden! Die Kriegsgeschichte Belgiens 10 Deutschlands bezeichnet uns die obere Maas bei Dinant, Na mat usw. sowie den Ober- Rhein als die schwächsten Punkte dies Kriegsschauplatzes. Die Verteidigung der oberen Maas erford daher die Abtretung der Festungen Maubeuge, Givet, Philip ville an Belgien, die Abtretung einer Linie von Thionvile ( Diedenhofen), Saarlouis auf Straßburg würde den Ober- Ret
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