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Nr. 3

Beitung Der Deutsche

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Mittwoch, den 15. April 1931.

Fußball.

,, Gießener Zeitung"

Turnen, Sport und Spiel.

Ergebnisse aus dem Bezirk.

FV. Odershausen Hermannia Kassel BC. Sport Kassel Hessen Hersfeld Göttingen 05 1900 Gießen

Bezirk.

Borussia Fulda 0: 3( 0: 1)( V.)

Spielverein Kassel 1: 1( V.) Kurhessen Kassel 1: 4( 1: 2) Borussia Eisenady 5: 1( 3: 1) BfB. Braunschweig 4: 3( 2: 1) Wetzl. SpB. 2: 3( 1: 1)( V.) FV. Breidenbach FV. Wiesenbach 3: 2( 2: 0) FV. Wallau VfL. Biedenkopf 3: 4( 1: 2) Lauterbach Neuhof 2: 1( 1: 0)( V.)

Horas

Alsfeld 4: 4( V.)

Melsungen Niederzwehren 3: 2( 1: 2)( V.) Tura Kassel- Sportfreunde Kassel 0: 1( 0: 0)( V.) Frizlar Corbach 1: 3( 1: 1( V.)

Hessen Preußen Kassel VfR. Rassel 1: 3( 0: 1)( V.) VfR. Butzbach Odstadt 1: 0( 0: 0) Gladenbach SC. Weylar- Niedergirmes 2: 5 Feudingen Frankenberg 7: 1( V.) Dillenburg Herborn 8: 0( V.)

Gau Gießen Wetzlar.

1900 Gießen 2. VfB. Gießen 2. 0: 7( 0: 3)( V.) Ettingshausen Daubringen 0: 3( V.) Geilshausen 8: 2

Großen- Bused

Steinberg Leihgestern 2: 1( 2: 1)

Buzzbach 2. Odstadt 2. 2: 0

Bieber Garbenteich 0: 7

Daubringen 2. Wiesed 2. 3: 3( 1: 1)

Ehringshausen 2. Wetzl. SpV. 3. 4: 1( 3: 1) Merenberg Niedershausen 0: 2

Obershausen 1. Allendorf 1. 0: 5 Büblingshausen 2.- Wetzl. SpB. 4. 2: 0( 0: 0) Merenberg 2.- Niedershausen 2. 1: 3 Obershausen 2. Allendorf 2. 1: 0 Tiefenbach 2. Laubuseschbach 3: 5

Ligaklasse:

Kreisspiele um die Hindenburg- Plakette:

Wetzl. SpV. 2.

A- Klasse:

Ehringshausen 2: 1( 1: 0)

Bissenberg 2: 2( 0: 2)

Holzhausen

Stockhausen

Biskirchen 0: 0

Burgsolms Oberbiel

Steindorf 2: 1

Büblingshausen 2: 2

B- Klasse:

Tiefenbach Holzhausen 2. Oberndorf 1. Waldgirmes

Niederbiel 3: 1( 1: 0)

Leun 1., ausgefallen Nauborn 2. 0: 1 Dutenhofen 2: 6

1900 Gießen 1. Jgd. Blasbach Jgd. Butzbach 1. Jgd. Holzhausen Jgd.

Handball:

1900 Gießen 1. VfL. Wetzlar 1. Pol.SpV. Butzbach 1900 Gießen 2.

Wetzl. SpV. 1. Jgd. 4: 0( 0: 0) Ulm Jgd. 3: 1

1900 Gießen 2. Jgd. 2: 0( 0: 0) Edingen Jgd. 3: 0( 1: 0)

TV. Wetzlar- Niedergirmes 5: 6( 5: 4) MTV. Gießen 4: 7( 3: 4)

TV. Gr. Bused 1. 9: 4 TV. Wetzlar- Niedergirmes 13: 3 TV. Pohlgöns 1: 2

Pol. SpV. Butzbach 2.

Westdeutsche Fußballmeisterschaft.

Runde der Meister.

In der Gruppe zwei ist nun auch der zweite Platz, der zur Teilnahme an der Endrunde der Gruppe drei berechtigt, besetzt worden: in den Wiederholungsspielen von SC. 03 Kassel, FB. Neuendorf und Alemannia Aachen hat sich der letzte Verein durch zwei Siege den Platz erobert; am 12. April schlug er den Kasseler Konkurrenten in Hamm mit 3: 2( 1: 0) aus dem Felde.

Die Gruppe drei umfaßt also folgende vier Vereine: VfB. Bielefeld und Meidericher Spielverein aus Gruppe 1 sowie Fortuna Düsseldorf und Alemannia Aachen aus Gruppe 2. Am 12. April sand schon ein Spiel dieser Gruppe statt: in Duisburg trafen Fortuna Düsseldorf und Meidericher Spiel­verein aufeinander; die ersteren wurden mit 4: 1( 0: 0) Sieger und bleiben dadurch weiterhin Anwärter auf die Meisterwürde. Das schwerste Spiel steht ihnen wohl am 19. April bevor; an diesem Tage müssen sie in Bochum dem VfB. Bielefeld gegen­übertreten; ein zweites Treffen zwischen Alemannia Aachen und Meidericher Spielverein steigt gleichzeitig in Aachen.

Runde der Zweiten.

Die Zwischenrunde am 12. April zwischen den vier Siegern aus der Vorrunde brachte hohe und torreiche Resultate:

in Elberfeld: Schwarz- Weiß Barmen gegen Borussia Rheine 6: 2( 3: 1) und

in M.- Gladbach: Rheydter Spielverein gegen Spielogg. Sterf rade 7: 1( 1: 1);

Rheine und Sterkrade sind also ausgeschieden, während Bar­men und Rheydt am 19. April in Neuß das Endspiel austragen.

Blikturnier.

Blizturniere können natürlich nicht nur in einer Stadt, die eine größere Anzahl von Vereinen beherbergt, sondern auch ebenjo da ausgetragen werden, wo die Teilnehmer infolge der Nähe ihrer Wohnsize schnell und billig zusammenzukommen Gelegenheit haben. Solche Orte gibt es im Bezirk Hessen- Han­nover eine ganze Menge, speziell auch im Lahnkreis, z. B. im Dillgebiet, im Marburger Hinterland usw. Dort sizzen zahl­reiche Vereine von entweder gleicher Spielstärke eine solche muß natürlich möglichst vorhanden sein ziemlich dicht bei­einander, aber immerhin in einer gewissen Abgeschiedenheit, so daß ihnen die Einladung von Vereinen anderer Kreise und Verbände erhebliche finanzielle Opfer auferlegt und sie daher im großen ganzen auf den Verkehr unter sich angewiesen sind. Für diese wäre die gelegentliche Veranstaltung eines Blitz­turniers ein bequemer Faktor zum Vergleich der Spielbultur und auch zur Auffüllung der Klassen. Da mit der Zahl der Teilnehmer natürlich auch der Besuch der parteigängerischen Interessen wächst.

Wieviele Vereine sollen nun zweckmäßig ein Blikturnier bestreiten? Sind es vier, dann gibt es zwei Vorspiele und ein Endspiel, also zusammen drei Spiele; diese beansprüchen etwa 90 Minuten, wennn man auf ein Spiel mit Pausen rund 30 Minuten rechnet. Bei fünf Teilnehmern gibt es zwei Vor­spiele; der fünfte Verein, der durch Losziehung spielfrei war, trägt mit einem der beiden Sieger die Zwischenrunde aus; der zweite Sieger der Vorrunde bleibt( durch Losziehung) für das Endspiel mit dem Sieger aus der Zwischenrunde frei; die vier Spiele lassen sich also in etwa 120 Minuten erledigen. Etwas einfacher ist es bei sechs Teilnehmern: hier nehmen alle an der Vorrunde teil; zwei Sieger tragen das Zwischenrundenspiel aus, wärend der Dritte( durch Losziehung) spielfrei ist und erst wieder ins Endspiel eingreift, nämlich gegen den Sieger der Zwischenrunde; im ganzen gibt es also fünf Spiele mit einer

Streife durch den Bezirk.

Während die Nordgruppe der Bezirksliga alle Spiele er­ledigt hat, so daß dort die Tabelle die definitive Reihenfolge angeben bann, ist die Südgruppe noch rückständig. Durch den 0: 3( 0: 1)-Ausgang des Spieles FV. Odershausen Borussia Fulda stehen nunmehr Borussia Fulda mit 23: 9 Punkten bei 42:16 Toren und Sport Kassel mit 23: 9 Punkten bei 46:24 To­ren an der Spitze. Ein Entscheidungsjpiel um die Gruppen­meisterschaft dürfte aber( entgegen Kasseler Zeitungsmeldungen) nicht mehr nötig sein, weil die beiden Vereine bereits am 1. März in Göttingen diese Frage entschieden haben( bekanntlich mit 5: 0 zugunsten von Fulda); höchstens fönnte Fulda sich noch zu einem Rückspiel bereit erklären. In der Mittelgruppe herrscht aber noch keine Klarheit über die Placierung: an vierter Stelle steht Germania Fulda mit 15:17 Punkten, dann folgen Spiel­verein Kassel, Hermannia Kassel und VfB. Gießen mit je 14:18 Punkten; falls nun etwa drei Vereine zum Abstieg ver­urteilt werden sollten, muß einer von den drei punktegleichen daran glauben, so daß Entscheidungsspiele nötig werden. Spiel­verein und Hermannia hatten bereits am 1. März 1: 1( 0: 0) gespielt, doch war das Spiel vom Schiedsrichter furz vor Schluß­zeit wegen Unwetters abgebrochen worden; die beiden Parteien hatten damals erklärt, daß sie auf Wiederholung verzichteten; als aber VfB. Gießen am 22. 3. gegen Odershausen gewann und mit jenen punktegleich wurde, waren sie doch mit einer Wiederholung einverstanden, die am 12. April stattfand und nochmals 1: 1 endigte, so daß also, wie gesagt, nun immer noch drei Vereine punktegleich sind.

In der 1. Bezirksklasse sollten am 12. April bereits die Spiele der vier Gruppenmeister um die Meisterschaft der Klasse beginnen; sie mußten jedoch abgesagt werden, da zurzeit erſt zwei Gruppenmeister definitiv feststehen: Germania Marburg in der Gruppe Lahn und Polizei Holzminden in der Gruppe Südhannover. In der Gruppe Kassel streiten sich noch Spvgg. Niederzwehren, V. Melsungen und Tura Kassel um die Plätze. In der Gruppe Fulda war FV. Horas schon zum Meister er­klärt worden und zwar auf Grund des tampflos gegen VfL. Lauterbach gewonnenen letzten Spieles; nach einer Entscheidung der Spruchkammer auf die Proteste von SB. Neuhof( der nur einen Punkt hinter FV. Horas zurückliegt) und VfL. Lauter­bach muß das Spiel Lauterbach Horas nun aber ordnungs­mäßig ausgetragen werden, so daß damit erst der Meister er­mittelt wird( falls das Spiel nicht unentschieden endet!)

Aus Gießen und Umgegend.

1900 Gießen Liga

Wegl. Sportv. Liga 2: 3( 1: 1).

Das technisch bessere Spiel zeigte unbedingt die Plazmann­schaft in diesem letzten Verbandsspiel der 1. Bezirksklasse der Gruppe Lahn. Der Sieg der Wetzlarer war reichlich glücklich. Ihre hohe Spielweise verband sich mit einem tommentwidrigen Körperspiel, das leider von Habicht- Dillenburg nicht von An­fang an mit der nötigen Schärfe unterbunden wurde.

Nach dem Anpfiff setzte sich Wetzlar einige Augenblicke vor das Gießener Tor und zwang Zeiler zu Proben seines ganzen Könnens, um die Lage zu klären. Nach verteiltem Spiel, in dem die Gießener technisch besser waren, fam 1900 in der 18. Spielminute durch Freistoß von der Elfmeter- Marke zum Füh­rungstor. Es war ein Foul- Elfmeter, den der Weklarer Tor­mann verschuldet hatte und den Henrich( 1900) unhaltbar in die linke Torecke sette. Mit Elan ging der Kampf weiter, und schon in der 25. Minute fiel der Ausgleich. Müller im 1900er Tor wehrte schlecht ab, und aus dem Gewühl vor dem Tor schob Wünsch( HR.) von Wetzlar leicht ein. Müller ließ sich eine Minute später gleichfalls zu einem Foul hinreißen, hieli aber den verhängten Elfmeter wenigstens. Das Spiel ging im flottesten Tempo weiter. Wetzlar jammelte noch eine Reihe von Eden, Erfolge blieben aber auf beiden Seiten aus. Nach der Pause legten beide Vereine schnellstes Tempo vor. Schiri Ha­bicht mußte viel pfeifen. Einem Freistoß, getreten von Adel­berger, nahm Belser in der 51. Minute auf und schoß zum 2: 1 für Gießen ein. Nach 10 Minuten ließ der Eifer nach. Die schwache Viertelstunde für Gießen brach an. Wetzlar holte in der 59., 70. und 78. Minute drei Eden heraus, und 1 Minute später rappelte das Ausgleichstor, getreten von Volkmar, im Gießener Tor. Die Nervosität im und ums Spielfeld wuchs. Zeiler fiel in der 81. Minute aus der Rolle, den verhängten Elfmeter- Freistoß verwandelte Wetzlar zum Siegestor. Trotz vieler Chancen blieb der Playmannschaft, die Adelberger durch Herausstellung verloren hatte, jeder Erfolg versagt. Mit 3: 2

Schöne weiße Zähne erleben, Ihnen

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meine größte Aner­fennung und vollste Zufriedenheit über die Chlorodont- 3ahnpaste" zu übermitteln. Ich gebrauche Chlorodont" schon seit Jahren und werde ob meiner schönen weißen Zähne oft beneidet, die ich letzten Endes nur durch den täglichen Gebrauch Ihrer ,, Chlorodont- Zahnpaste" erreicht habe." C. Reichelt, Sch..../ Saalfreis.- Man verlange nur die echte Chlorodont- Zahnpaste, Tube 54 Pf. und 90 Pf., und weise jeden Ersatz dafür zurüd.

Gesamtdauer von etwa 150 Minuten. Haben sich sieben Teil­nehmer eingefunden, so bleibt einer für die Zwischenrunde frei, während die sechs anderen drei Vorspiele austragen; die drei Sieger derselben und der spielfreie siebente Verein bestreiten die Zwischenrunde in zwei Spielen, und schließlich die zwei Sieger aus dieser das Endspiel unter sich, so daß im ganzen sechs Spiele mit etwa 180 Minuten Dauer erforderlich sind." Am bequem­sten ist die Durchführung eines Turniers mit acht Teilnehmern, denn dabei werden vier Vorspiele, zwei Zwischenspiele und ein Endspiel ohne spielfreie Mannschaften ausgetragen, was eine Spieldauer von etwa 210 Minuten erfordert. Nun darf aber ein Blitturnier nicht zu kurz und auch nicht zu lang sein; im ersteren Falle ersetzt es keine andere ähnliche Veranstaltung, und im anderen Falle ermüdet es. Am praftischsten ist daher wohl die Teilnahme von fünf oder sechs Vereinen, da dann die Aufmerksamkeit des Publikums zwei oder zweieinhalb Stunden in Anspruch genommen wird, also eine Zeit, die die meisten Fußballfreunde an jedem Spieltag sowieso auf dem Sportplay zubringen. Bei fünf Teilnehmern ist sowohl in der Vorrunde als auch in der Zwischenrunde eine Mannschaft spiel­frei, bei sechs Teilnehmern nur einmal ein Verein in der Zwischenrunde; einen Vorteil für die Vereine bietet also der erste Fall, gerechter aber ist der andere, so daß man diesen ( also eine Teilnahme von sechs Vereinen) empfehlen kann, wenn irgendwo ein Blizturnier veranstaltet werden soll; leg­teres wird wohl nicht ausbleiben, da die Einrichtung immer mehr Anhänger und Verbreitung findet.

Ueber ihre Beurteilung schreibt ein Sportblatt: ,, Man tann über sie( d. s. die Blitturniere) und ihren sportlichen Wert geteilter Meinung sein Nicht aus irgendwelchen jportlichen Erwägungen heraus veranstaltet man seit einer Weile in ganz Fußball- Deutschland die Blizturniere. Man verspricht sich da= von eine Belebung des Geschäfts, eine Erhöhung der Ein­nahmen Daß mit der Einführung dieser Neuerung über­all die in letzter Zeit eingetretene Flucht der Zuschauer einge­

"

Nr. 30

für Wetzlar pfiff Schiri Habicht das Spiel ab. Kritik: Die Gäste stellten eine schnelle, kampfeiirige Mannschaft, die kawm Lücken aufwies. Der ganzen Elf fehlt allerdings das Flach­piel und im Kampfeseifer manchmal die Selbstbeherrschung. Besonders gefallen konnte die Verteidigung und der Mittel­läufer. Auf der Gegenseite ging bei dieser Spielweise das systemvolle Kombinationsspiel bald in die Brüche und damit gab sich die Mannschaft in die Hände des Gegners. Vortreff= Der Schieds­liches leistete wieder Zeiler und die Läuferreihe. richter leitete zu großzügig.( Abseits!) Das Spiel nahm da­durch Formen an, die man lieber nicht gesehen hätte. 1900 Gießen 2.- VfB. Gießen 2, 0: 7( 0: 3).

Meisterschaftsspiel! Trotzdem es sich um ein Vormittagsspiel handelte, war der Besuch gut. Die Zuschauer wurden allerdings reichlich enttäuscht. Es war ein Spiel mit Klassenunterschied. 1900 stellte, trotzdem es wußte, worum es ging, eine bunt zu­sammengewürfelte Mannschaft, die jegliches Zusammenspiel ver­missen ließ und nicht einmal bemüht war, durch gesteigerten Eifer ihre Schwächen auszugleichen. Der VfB. konnte im Ge­gensatz dazu durch schnelles und flüssiges Spiel gefallen, und hat verdient gegen einen solchen Gegner in dieser Höhe gewonnen.

1900 legte zunächst 2 Eden ohne Erfolg vor. In der 17. Minute brachte Wagner, der HR. der Gäste, seine Mannschaft in Führung dadurch, daß er einen Freistoß, erteilt wegen falschem Einwurf, aufnahm und unhaltbar in die linke Torede einsandte. Nach überlegenem Feldspiel war es Adler( LA.) von den VfB.ern, der an der untätigen 1900er Hintermannschaft und dem zu lange im Tore zögernden Bree vorbei zum 2: 0 ein sandte. Nur 1 Minute später saß das 3. Tor. Schmidt gab präzisiert zum HR. Bree lief aus seinem Heiligtum, und der Ball rollte ins leere Tor. 1900 rappelte sich wieder etwas auf Es langt aber wieder nur zu einer Ede. Nach der Pause dauerte die Ueberlegenheit der Gäste an, wenn die Plazmarn­Aber schaft sich zunächst auch wieder etwas zusammennayn. der hilflose Sturm fonnte feine der vorhandenen Chancen aus­nutzen. Mit der 70. Minute begann der VfB. wieder ganz die Oberhand zu gewinnen. Böcher( RA.) ging im Alleingang durch und erhöhte auf 4: 0. In der 75. Minute fonnte Wagner ( HR) im Gewühl vor dem 1900er Tor den Ball zum 5. Tor einschieben. Wieder 4 Minuten später brauste Schmidt( Ms.) von den Gästen ab. Muhi neben ihm her. Bree warf sich, es half nichts. Das Spiel stand 6: 0. Auf dieselbe Weise erhöhte Schmidt 4 Minuten vor Schluß die Platzverteidigung war wieder mal nicht zur Stelle auf 7: 0. Der Schiri Eidam­Cappel konnte bis auf Kleinigkeiten gefallen.

1900 Gießen 1. Jgd. SB, Wezlar 1. Jgd. 4: 0( 0: 0),

Die Gäste aus Wetzlar versuchten durch äußerst hartes und wuchtiges Spiel Fehlendes zu ersetzen, fonnten aber den Hiesigen nie gefährlich, werden. In der 1. Halbzeit vermochten die W. durch ihren großen Eifer das Spiel noch einigermaßen offen zu halten, ihrem sehr guten Schlußmann verdanken sie es, daß teine Tore fielen. Doch in der 2. Halbzeit konnte eine oft auch noch so zahlreiche Verteidigung die Niederlage nicht verhindern. Der Gegner fam kaum über die Mittellinie und wurde in seinem Strafraum zusammengedrängt.

FC. Großen- Bused

Geilshausen 8: 2

Die Ligamannschaft des FC. 1926 Großen- Bused schlug am Sonntag die erste Mannschaft des Sportvereins Geilshausen, Untergruppe Grünberg, mit 8: 2 Toren, obwohl Geilshausen zuerst in Führung ging. Das Spiel war von seiten Geils­hausen mit ziemlicher Härte durchgeführt, doch ist diese Schwäche in den Anfängen zu suchen. Mit der Zeit wird sich bei dieser sympathischen Mannschaft auch noch dieser Uebelstand beseitigen lassen. Die taktische sowie auch die technische Ueberlegenheit der jungen Busecker Ligisten machte sich deutlich bemerkbar, man sah wieder schöne Kombinationszüge, verteiltes Feldspiel, gutes Verstehen und vor allen Dingen saubere Abwehrarbeiten der Verteidiger Melior- Pfeifer und des vorzüglichen Torhüters Albach.

W.- Steinberg 1. Leihgestern 1. 2: 1( 2: 1).

Mit Spannung erwartete man das große Treffen der oben bezeichneten Gegner auf dem neuen Sportplay in Wagenborn­Steinberg bei der neuen Mühle. Zu diesem Spiel hatten sich über 1000 Zuschauer eingefunden, für ländliche Verhältnisse eine gewiß stattliche Anzahl, vielleicht hat wohl auch das schöne Wet­ter etwas dazu beigetragen. Sogar der Fußballsachberater, Herr Henkel aus Gießen, war da.( Der ist immer dort, wo was los ist. D. Red.) Vor dem Spiel begrüßte er die beiden Mann­schaften recht herzlichst und legte ihnen nahe, durch faires, an­ständiges Spiel den Fußballsport zu heben und sich die Gym­pathien der Zuschauer zu erhalten. Puntt 3 Uhr gab der Schiri den Ball frei. Es entwickelte sich gleich zu Anfang auf beiden Seiten ein lebhaftes Spiel. Dem großen Eifer und wuchtigen Spiel der Gäste setzte der Platzbefizer ein schönes flaches Zuspiel und Schußfreudigkeit entgegen. Schon nach wenigen Minuten fonnte Steinberg durch eine schöne Leistung des Mittelstürmers in Führung gehen. Ein grober Fehler der Platzmannschaft brachte sofort den Ausgleich. In der 13. Minute verwandelte der Lintsaußen eine schöne Vorlage zum Siegestreffer. Die zweite Hälfte zeigte beiderseits schöne Leistungen, doch scheiterten alle Ausgleichsbemühungen der Gäste an dem standhaften Schlußtrio der Playbesizer. Schiri Philipp, Gr.- Bused war dem Spiele stets gewadsen.

dämmt oder vielleicht sogar ganz ausgeschaltet wird, ist oben bereits angedeutet und doch gewiß keine schlechte Begleiterschei nung; aber auch den sportlichen Wert der Veranstaltungen darf man nicht so ohne weiteres gering schätzen oder ganz ableugnen, wie es stellenweise schon geschehen ist. Die Spiele gehen doch, auch wenn sie gekürzt sind, um Sieg oder Niederlage; jede Mannschaft wird daher wohl soviel Ehrgeiz besitzen, das bes= sere Ende für sich zu erzielen und diesen Ehrgeiz in Taten um­sezen. Was sich sonst also lang und breit über 90 Minuten hinzieht, wird bei jedem Spiel eines Blikturniers auf 20( oder 25) Minuten eingeschränkt. Die Teilnahme an einem solchen Spiel bedeutet demnach für den Spieler die Konzentration sei­ner förperlichen Leistungsfähigkeit und geistigen Schulung auf eine verhältnismäßig fleine Zeitspanne und der Besuch für den Zuschauer eine fortgesetzte Steigerung seines Interesses und sei­ner Spannung bis zum Abpfiff des Endspiels. Beide Auswir fungen aber stellen doch einen sportlichen Wert dar: die Spie­ler lernen aus den gekürzten Spielen für ihre Normalspiele, und das Publikum wird davon abgehalten, dem Fußballsport den Rüden zu kehren( weil ihm die gewöhnlichen Darbietungen der Vereine nicht mehr zusagen!).

Länderspiel Deutschland

Holland.

Der Spielausschuß des Deutschen Fußball- Bundes wird am 19. April gelegentlich des Pokalendspiels in Dresden zusammen­kommen und hier die Mannschaft für das Länderspiel in Amster­dam bekanntgeben.

Das Länderspiel wird von dem Schiedsrichter Bergquist Schweden geleitet und beginnt um 2.30 Uhr nachmittags Am­sterdamer Zeit. Eine Uebertragung des Länderspiels ist seitens des Westdeutschen Rundfunks vorgesehen.

Die Expedition wird von den Herren Gottfried Hinze- Duis­burg und Hans Hädice- Halle geleitet, außerdem werden die Herren W. Knehe- Duisburg vom Bundes- Spielausschuß und der Bundesgeschäftsführer Dr. Xandry an der Reise teilnehmen.