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Nr. 4.

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H. E. M.

Mittwoch, den 14. Januar 1931.

Fußball.

,, Gießener Zeitung"

Turnen, Sport und

Ergebnisse aus dem Bezirk.

VIB. Kurh. Marburg VfB. Gießen 2: 2( 0: 1)

Germania Fulda

1

Sport Kassel Borussia Fulda 2: 1

Verein

VfB- K. Marburg

Sport Kassel

98

40:21 19: 9

-

Odershausen 2: 0

Spiele gew. unent. verf.

Tore Punkte

13

9

1

3

42:31 19: 7

14

3

3

Borussia Fulda

11

6

1

4

23:12 13: 9

Hessen- Hersfeld

13

4

5

4

Germania Fulda

13

5

1

7

15:26 11:15

Hermannia Kassel

11

4

2

5

26:30 10:12

Der Ausstand im

Spielverein Stassel

11

4

1

6

V. f. B. Gezen

13

3

2

8

Ockershausen

11

2

2

7

21:32 14:28

27:28 9:13 8:18

brend ebiet.

Beteiligung am

ar 15.834. Der

Sdichten und Für den Häuer,

inem Echichtver und 70 RM

Berlin

SC. Göttingen 05 Groß- Almerode 1: 1

Einbed 05 5: 0

Germania Marburg 1: 1( 0: 1)

20:20 13:13

Frohnhausen, F. nicht angetreten

6:16

Tore Punkte 27:10 16: 4

Hessen 09

men fieben Tage,

Wallau

Wetzlar

Breidenbach 1: 0( 0: 0)

Wiesenbach

Verein

Spiele gew. unent. verl.

Germania Marburg

10

7

2

1

Wallau

10

5

5

0

29:14 15: 5

Breidenbach

10

5

0

5

27:26

Wiesenbach

10

3

2

5

17:21

aus Berlin ge

Sp. V. Weylar

8

3

0

5

10:10 8:12 12:18 6:10

ben, das in der

1900 Gießen

7

3

0

4

Frohnhausen

9

1

1

7

9:23

14:23 6: 8 3:15

1900 Gießen

Butzbach Gr.- Bused 2: 1( 2: 0)

Laubach Löhnberg 4: 3

Niedergirmes Aplar 3: 2

sverstedt ge ei durch Denun Tacht. Mehrere fanden hierbei Drei Jnfanterie aten, Pistolea rde festgenom rlassen worden

Ffm.- Fechenheim 3: 3( 3: 1)( G.)

Ehringshausen Weilburg 3: 0( 3: 0)

Spiele gew. unent. verl. Tore Punkte 16:10 15: 5 25:20 12: 8 11: 7 9:13

Verein.

Niedergirmes

13 6

4

3 27:25

des Hochver Verhaftete er

Butzbach

10

7

1

2 25:13

Ehringshausen

10

5

2

3

befand, von

Löhnberg

9

5

1

3

31:20

Gr. Bused

11

4

1

6

27:29

Aßlar

9

4

0

5

Weilburg

9

3

1

5

Laubach

11

1

2

8

18:35

21:17 8:10 20:34 7:11 4:18

Burg 1.­

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Das letztere war auerlich, daß ein feine Anfight in Beitung verbrei ondern auch den

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Ben sucht.

Dillenburg 1. Niederscheld 5: 1

Merkenbach 1. 1: 0

Herborn 1. Offdilln 1. 7: 1

Sechshelden 1. Offenbach 1. 3: 2

Biedenkopf Wommelshausen 0: 2( 0: 2)

Wetter Marbach 0: 5

Allendorf Feudingen 1: 3( 0: 1)

Bottenhorn

Gladenbach 8: 4( 3: 2)

Gau Gießen- Wezlar. Ehringshausen 2. Weilburg 2. 4: 0

SC. Weylar- Niedergirmes 2. Laubach 2.-- Löhnberg 2. 2: 8

-

Aẞlar 2. 1: 3

VB. Gießen 2. 1900 Gießen 2. 2: 1 Daubringen Lollar ausgefallen

Wetzlar Sp.V. 2. Bissenberg 0: 2( 0: 1)

Holzhausen Steindorf 3: 0( 1: 0)

Biskirchen Oberbiel 4: 1

Burgsolms- Nauborn 4: 2

Garbenheim Braunfels 1: 1( G.)

Verein

Spiele

Tore

Braunfels I.

8

42:11

Burgsolms II.

8

15:15

Punkte 15: 1 9: 7

Niederbiel I.

8

14.26

7: 9

Holzhausen II.

8

11:19

8

13:25

5:11 4:22

Nauborn 2. 1: 3

Leun Tiefenbach 2: 2( abgebrochen) Daubringen 2. Bieber 2: 2( 2: 1)

Wetzl. Sp.-V. IV.

Wetzlar Sp.V. 3.

1900 Gießen 3. VB. Gießen 3. 1: 2

Garbenteich 1. 1900 Gießen 4. 2: 4

Grünberg 2. Stangenrod 6: 2( 1: 2)( 6.)( St. d. Punkte)

Harbach

Villingen

Ulrichstein Butzbach 2.

Steinberg 1. Steinberg 2.

Flensungen 1: 3( 1: 0)

Wetterfeld 2: 1( 2: 0)

Niederohmen komb. 6: 0( 2: 0)

Griedel 1. 1: 0( 6.)

Wiejed 1. 10: 1( 3: 1)( 6.) Wiesed 2. 2: 3( 1: 1)( 6.)

-

Büblingshausen 1. Jgd. Wetzlar Sp.V. 1. Jgd. 0: 1 SC. Wetzlar- Niedergirmes Jgd. Aẞlar Jgd. 0: 1 Niederweisel 1. Jgd. 1900 Gießen 2. Jgd. 2: 1 Butzbach 1. Jgd. 1900 Gießen 3. Jgd. 7: 0 Burgsolms 1. Jgd. Ehringshausen Jgd. 1: 1 Weilburg Jgd. Braunfels Jgd. 3: 3 Bissenberg Jgd. Oberndorf Jgd. 1: 3 Butzbach Sch. Nauborn Sch. 0: 1

Wetzlar Sp.V. Schüler Hermannstein Schüler 1: 0 Gau Dill.

Dillenburg 2. Niederscheld 2. 7: 2 Burg 2. Merkenbach 2. 0: 0 Sechshelden 2. Offenbach 2. 2: 0 Sinn 1.- Gisemroth 1. 8: 0

Herbornseelbach 1. Donsbach 1. 2: 0 Oberroßbach 1.- Saiger 1. 6: 1 Medenbach 1. Ballersbach 1. 1: 3 Frohnhausen 2. Allendorf 1. 4: 2

Rittershausen Langenaubach 1. 4: 1

Hirzenhain Nanzenbach 8: 0( 4: 0)

Biden Bischoffen 2: 2

Sinn 2. Fleisbach 1. 4: 3

Oberroßbach 2. Haiger 1.( H. nicht angetreten) Breitscheid 1. Holzhausen 1. 0: 7 Herbornseelbach 2.- Donsbach 2. 6: 0 Lützel 1.

Würgendorf( W. nicht angetreten). Gau Marburg.

VfB. Kurh. Marburg 2.-- Bürgeln 1. 2: 2 Breidenstein 1. Niederlaasphe 1. 1: 5( 0: 3) Buchenau 1. Kirchhain 1. 2: 3( 2: 2) Cappel Dreihausen 0: 6( 0: 1) Edelshausen Hesselbach 1: 3 Langenstein Sarnau 2: 2 Marbach 2. Hartenrod 1. 1: 3 Erfsdorf Speckswinkel 2: 2

Cölbe 2. VB. Kurh. Marburg 3.( VFB. n. ang.)

Streife durch den Bezirk.

Die Frage um die Meisterschaft der Südgruppe in der Be­zirksliga ist augenblicklich ungeklärter denn je. In Betracht kom= men allerdings nur noch VfB.- Kurhessen Marburg, Sport Kassel und Borussia Fulda, von denen Marburg mit 13 Spielen und 19: 7 Puntten immer noch einen Vorsprung von 2 Punkten hat, während Sport Rassel mit 14 Spielen und 19: 9 Punkten und Borussia Fulda mit 11 Spielen und 13: 9 Punkten relativ gleich­stehen. Die Entscheidung wird also in den letzten Spielen fallen. Marburg spielt noch zu Hause gegen Odershausen und Her: mannia Kassel sowie auswärts gegen Germania Fulda; Sport muß noch auf dem Plaze des Spielvereins Kassel und auf eige­nem Plake gegen Hermannia Kassel antreten; Borussia Fulda empfängt bei sich Hessen Hersfeld, Germania Fulda und Her­mannia Kassel, während sie bei Odershausen und VfB. Gießen zu Gast ist. Wenn jeder der drei Vereine seine restlichen Spiele gewinnt, bringt es Marburg auf 25: 7 Punkte, Kassel auf 23: 9 Punkte und Fulda auf 23: 9 Punkte, so daß Marburg die erste Stelle behalten würde; unentschiedene und verlorene Spiele des einen und andern Vereins werden natürlich an diesem Verhält­nis mehr oder weniger ändern. Vorerst kann man den Borussen schon zwei Punkte ohne weiteres gutschreiben; sie sollten am 18. Januar daheim gegen Hersfeld spielen, haben dies aber nicht nötig, da die Hersfelder Mannschaft bis zur völligen Klärung der Krawalle vom 4. Januar von den Spielen ausgeschlossen ist, also den Gegnern die Punkte kampflos überlassen muß. Wie verlautet, will der Bezirks- Fußballsachberater die Frage um die Meisterschaft sobald als möglich klären und deshalb verschiedene Terminänderungen vornehmen. Unter anderem soll am 18. Ja­nuar nicht das Spiel Odershausen- VfB. Gießen ausgetragen werden, sondern das am 28. Dezember ausgefallene Lofaltreffen Marburg Odershausen steigen. Die Richtigkeit dieser Nach richt ist jedenfalls aus den Bekanntmachungen des Sachbearbei­ters zu ersehen.

Dort wird man auch wohl die( etwas überraschende!) Mit­teilung finden, daß am 5. Ottober bei dem Spiel BfB. Gießen Germania Fulda 3: 0 der Platzverein einen nicht spielberech tigten Spieler eingestellt hatte, wofür dem Verein jetzt die Punkte abgezogen und den Germanen gutgeschrieben worden sind. Weshalb denn immer wieder( allgemein an die Adresse aller Vereine gerichtet!) dieser- man fann es nicht anders nennen

grobe Unfug, Spieler, die nicht spielen dürfen, mitwirken zu lassen! Bei der großen Konkurrenz um den Platz an der Sonne ist es doch schon lange Brauch geworden, daß ein Rivale dem andern genau auf die Finger sieht und im stillen in dessen spielerischer Vergangenheit einen schwachen Punkt zu entdecken versucht, an welchem er mit dem Angriff zur Erschütterung der gegnerischen Stellung einsetzen kann. Die heutigen Bestimmun= gen über die Spielberechtigung bieten denen, die darauf aus­gehen, auch genügend Handhaben dazu, solche Punkte zu er= spähen und sich nutzbar zu machen, und die Instanzen greifen

Sterzhausen Oberrosphe

Wetter 2.

Caldern 3: 2

Wehrda 0: 1

Roda 1: 0

-

Niederofleiden Betziesdorf 4: 1 Kirchhain 2. Gemünden 2: 3.

Cappel 2.­

Feudingen 2. Biedenkopf 2. Sintershausen

Ebsdorf 5: 1

-

Edelshausen Jgd. Buchenau 1. Jgd. Wallau 2. Jgd. Wallau 1. Jgd.

Herbertshausen 5: 1( 2: 0) Banfe 0: 3

- Mornshausen 2: 2( 0: 2) - Biedenkopf Jgd. 0: 2 Wehrda 1. Jgd. 3: 1 Laasphe 1. Jgd. 2: 4

Germania Marburg 1. Jgd. 1: 1

BfB.-K. Marburg BfB. Gießen 2: 2( 0: 1)

Mit Interesse sah man diesem Treffen entgegen, da beide Mannschaften sich stets recht schöne Kämpfe geliefert haben. So auch diesmal wieder. Flott und fair von Anfang an u. Schieds­richter Spurt Butzbach verstand es gut sich in den Rahmen Die Playleute konnten dem dieses Spieles hineinzudenken. Spielverlauf nach das Resultat als recht glücklich bezeichnen u. fönnen froh sein, daß ein Punkt hier geblieben ist. Man hatte diesmal wieder den Beweis, daß sich kein Resultat bestimmt vor­aussagen läßt. Den Marburgern waren allerdings schon vorher die Punkte sicher, doch Gießen war anderer Ansicht und hätte, wenn der Torhüter beim zweiten Tore für Marburg nicht so einen gewaltigen Schnitzer machte, leicht den Spieß umgefehrt. Die Gäste waren mit großem Eifer und aller Energie bei der Sache. Ganz hervorragend arbeitete der Mittelläufer Henrichs und das Verteidigerpaar, in welchem Kreß in der zweiten Hälfte zu recht großer Form( wie einstens) auflief. Bei Marburg wollte es nicht recht klappen. Im Sturm wäre besonders Adorf her­vorzuheben, da er unermüdlich schaffte. Winkler und Fischer waren recht bequem. Es kann nicht immer so gehen, wie man es gern haben möchte. Etwas mehr Ruhe bewahren und halb so laut, dann gings vielleicht auch besser. Die Läuferreihe war recht gut in der Zerstörung, jedoch dabei blieb es auch. In der Verteidigung sah man mitunter recht derbe Schnitzer. Weyand im Tor war gut. Im Anfang sah man die Einheimischen leicht im Vorteil, jedoch Gießen läßt nicht lange auf sich warten, und es entsteht ein offener Kampf. Beide Lore tommen öfters in Gefahr. Schon glaubt man, daß die erste Hälfte torlos ver­läuft. Es tam jedoch anders. Eine Flanke von links ver­wandelt Gießens Mittelstürmer zum 1. Erfolg. Wenige Minuten später föpft Fehling in blendender Manier zum 2. Tor ein Bei Marburg tritt etwas Unruhe ein. Ein Prominenter von Marburg meint jedoch, wir werden doch noch mit 3: 2 gewinnen. Krep stoppt einen Angriff mit der Hand. Strafstoß von der Strafstoßmarte. Berndt schießt placiert in die Ede, Bingel ist wachsam und meistert den Schuß. Eine gute Chance hat Mar­burg verpaßt. Marburg gibt das Rennen noch nicht verloren. Fischer schießt aus einem Gedränge heraus Nr. 1 und wenige Minuten später Nr. 2. Fortuna half hierbei viel mit. Die letzten Minuten stehen im Zeichen der Gäste und Weyand mußte noch recht schwere Arbeit verrichten. Für Marburg allerdings trat insofern noch eine Freudesstimmung ein, als der Draht eine Niederlage der Fuldaer Borussen durch Sport Kassel mel­dete.

Aus Butzbach.

Am Sonntag weilte die erste Mannschaft von Gr.- Bujed in Buzbach. Beide Mannschaften konnten sich in ihrer Spiel­weise nicht so entwideln, wie man es von ihnen sonst gewöhnt ist. Die Schuld lag an dem harten, glatt gefrorenen Boden, auf dem die Spieler sehr oft ausrutschten. Butzbach lag in der ersten Spielhälfte mit 2: 0 in Führung. Kurz vor Schluß be­fam Gr.- Bused einen Elfmeter, der zum Ehrentor führte.

Butzbachs zweite Mannschaft trug gegen Sp.V. Griedel ein Freundschaftsspiel aus. Auch hier übte die Kälte und der glatte Boden auf die Spieler großen Einfluß aus, so daß auch hier ein flottes Spiel nicht auftam.

Mehr Glück hatte die erste Jugend des VfR. Konnte sie doch einen hohen Sieg über die 3. Jugend von 1900 Gießen er­ringen.

Die Schüler spielten gegen die Schüler Nauborns. Hier waren die VFR.- Schüler den förperlich stärkeren Naubornern nicht gewachsen und mußten eine Niederlage einsteden.

Spiel.

Nr. 4.

die Angelegenheit heute mehr denn je zur Bestrafung auf, um den Standpunkt des Amateurismus angesichts der drohenden Invasion des Berufsspielertums wenigstens in ihrem Bereich so lange und deutlich wie möglich zu wahren, und das mit Recht. Nun sind wir wieder bei den Strafen angelangt. Das ist ein trauriges Rapitel, aber bei der Einstellung mancher Spieler und Vereine wicht zu übergehen. In Kassel ist am 11. Januar 3. B. bei dem Spiel Sport Kassel Borussia Fulda nur durch die Besonnenheit und Energie der Plazordner eine Neuauflage der Hersfelder Krawalle vermieden worden. Wohin soll das führen, wenn schon die großen und führenden Vereine mit ein­gezäunten Plätzen nicht mehr Herr werden über die Masse Publikum" und wenn die Spieler sich zu Despoten des Spiel­feldes aufschwingen? Durch einige rebellische oder radaulustige Individuen wird die ganze Umgebung infiziert oder fuggeriert und zum Mittun aufgereizt, auch wenn ihr solche Dinge eigent­lich nicht liegen oder direkt zuwider sind. Den Schaden haben die Vereine, müssen sie haben, wenn ,, sportliche Disziplin und Ordnung" nicht leere Phrasen sein sollen. Ein Lehrbeispiel hat kürzlich der süddeutsche Verband in dem Verfahren gegen den VFR. Alemannia Worms gegeben, auf dessen Platz es bei dem Spiel gegen EB. Wiesbaden auch zu Ausschreitungen gekom­men war. Der Verein selbst wurde mit drei Monaten Platz­Sperre und 50 Mt. Geldstrafe, belegt; vier Spieler erhielten eine Disqualifikation von zwei, drei, sechs und zwölf Monaten, dazu teilweise noch eine Geldbuße, für deren furzfristige Bezah­lung der Verein haften muß; mehrere passive Vereinsmitglieder wurden zu Geldstrafen verurteilt, für deren Erledigung ebenfalls der Verein haftbar gemacht worden ist. Wenn man bedenkt, daß der Verein mindestens die Geldstrafen der Spieler übernehmen muß, so hat er einen doppelten Verlust zu verzeichnen: Die Sperre der Spieler und die petuniäre Einbuße. Wenn man in Fällen von Ausschreitungen der Spieler und Zuschauer( wie 3. B. in Hersfeld) neben der Platzsperre und Disqualifikation noch empfindliche Geldstrafen für den Verein selbst, für die Spieler und die feststellbaren Zuschauer aussprechen und den Verein jedesmal gewissermaßen als Bürgen für die rechtzeitige Bezahlung heranziehen würde, könnte man das Uebel u. E. bedeutend besser an der Wurzel anfassen und verringern wenn nicht sogar mit der Zeit ganz ausrotten, denn der Geldbeutel ist für alle unsere Sportvereine der schwache Punkt, an dem man sie am empfindlichsten treffen kann. Nach den Satzungen haben die Bezirksvorstände das Recht, alle die genannten Strafen zu verhängen, und es wäre im Interesse der ganzen Fußballsport­bewegung gut und an der Zeit, wenn unser Bezirksvorstand von diesem Recht ausgiebig Gebrauch machen würde; es bann mur zum Besten derjenigen Vereine geschehen, die sportlich an­ständig spielen, deshalb keine Spieler herausgestellt bekommen, aber unter den Unsportlichkeiten der Gegner zu leiden, das heißt Ausfälle von verletzten Spielern zu beklagen haben. Also noch­mals: mögen die Instanzen dafür sorgen, daß der Fußballsport durch die Unarten gewisser Elemente feinen Schaden erleidet!

Aus Wagenborn- Steinberg.

FC. Teutonia 1.- Tv. Wiesed 1. 10: 1( 3: 1). FC. Teutonia 2. Tv. Wiesed 2. 2: 3( 1: 1). Die obigen Mannschaften standen sich am Sonntag zu Ge­sellschaftsspielen gegenüber. Wiesecks 2. Mannschaft, verstärkt mit drei Mann der 1. Mannschaft, konnte gegen die Steinberger mit 3: 2 Toren siegen. Dagegen wurde die 1. Mannschaft von Wiesed mit einem recht hohen Resultat nach Hause geschickt.

Aus der Untergruppe Grünberg.

Seit längerer Zeit famen die angesetzten Seniorenspiele wie­der einmal restlos zur Durchführung; in drei Fällen blieben die Platzvereine Sieger.

Grünberg 2. Stangenrod endete 6: 2, obwohl der Gast­verein bei Seitenwechsel noch 2: 1 in Führung lag. Eine Miß­stimmung fam nicht auf, da Stangenrod die Punkte von dem Treffen hat.

In Harbach fonnte sich Flensungen nicht recht zusammen­finden, wodurch das Halbzeitresultat 1: 0 zustande kam. Mehr und mehr mit den schlechten Platzverhältnissen vertraut gewor den, gewann trotzdem Flensungen noch 3: 1.

Dem Spiel Villingen Wetterfeld ging ein großes Rätsel­raten voraus; hatte doch Villingen am Sonntag vorher den Homberger Germanen ein 2: 1- Nachsehen gegeben. Die in die Villinger Mannschaft gesetzte Hoffnung wurde zur Wirklichkeit: das Treffen endete 2: 1( 2: 0) für Villingen.

Auch ,, Chattia" Ulrichstein konnte wieder einen Gegner auf seinem, mit leichtem Schnee bedeckten Gefilde begrüßen. Mit etwas Verspätung traf eine nicht vollzählige fomb. Mannschaft von Niederohmen ein, die durch die schlechte Zusammenstellung eine 6: 0( 2: 0)-Niederlage einsteden mußte.

Weßlar- Weilburger Brief.

weta.

Die Zahl der Fußballverbandsspiele war am zweiten Sonn­tag des neuen Jahres sehr groß. Besonders viele Treffen waren von großer Bedeutung für Placierung und Meisterschaft. Von den acht Gruppen sind bereits vier Meistermannschaften und zwar alle die der Gauklasse 2 ermittelt. 3wei Gruppen der Gau­flasse zwei, Gruppe 4 und 6, haben sogar schon sämtliche Puni­tespiele absolviert und beginnen bereits wieder mit Gesellschafts­spielen.

1. Bezirksklasse. Jm Verbandsrückspiel hatte der Weglarer Sportverein Sportfreunde aus dem Hinterland, von Breiden­Zum vierten Male bach, auf eigenem Gelände zu Besuch. freuzten am Sonntag beide Mannschaften die Klingen. In Breidenbach gewann der Platzverein mit 5: 2 und 5: 0 Toren. Wetzlar blieb zu Hause mit 2: 1 und 1: 0 Gewinner. Die Bi­lanz steht somit 2: 2 Siege. Das Spiel am Sonntag war ein wahres Propagandaspiel.

2. Beziristlasse. Acht Mannschaften standen im Kampje. Die vier Platzbefizer nutzten die Vorteile des eigenen Blazes aus, denn die Gästemannschaften wurden alle geschlagen. Die größte Ueberraschung gab es in Laubach. Löhnberg einer der ernsthaftesten Favoriten der Meisterschaft mußte nach einer Reihe von Erfolgen am Sonntag tapitulieren, denn Laubach, der Ta­bellenlegte vollbrachte das Kunststüd, indem er Löhnberg für die 4: 2 Niederlage des Vorspiels Sieg und Punkte mit 4: 3 To­ren abnahm. Turn- und Spielverein Ehringshausen hatte auf eigenem Plage den Fußballverein Weilburg. 3: 3 trennten sich beide Mannschaften im Verbandsspiel der ersten Serie. Ein Gesellschaftsspiel vor ca. vier Wochen sah Ehringshausen als hoher 8: 0 Sieger. Am Sonntag blieben die Ehringshäuser zum. zweiten Male Sieger über Weilburg. Mit 3: 0 Loren trium­phierte Ehringshausen. In Niedergirmes, auf dem Sportplatze an der Lahn, fand der große Rivalentampf Ağlar - Nieder­girmes statt. Die Aplarer haben bei diesen Begegnungen im­mer großes Fußballpech, denn innerhalb von fünf Begegnungen in den letzten zwei Jahren blieben die Niedergirmeser viermal siegreich, während ein Spiel Remis endete. Die Begegnung des Sonntags jah Niedergirmes mit 3: 2 erfolgreich.

Gauklasse 1. Der Tabellenerste Steindorf war im Ulm­bachtale beim TuSpv. Holzhausen. Holzhausen, welches die erste Begegnung mit 6: 1 Toren verlor, tommt von Spiel zu Spiel mehr in Schwung. Steindorf wurde verdient mit 3: 0 Toren besiegt. Bissenberg war mit seinen Mannen in der Höhle des