Einzelbild herunterladen

3.

2.

Nr. 4

in feiner Uebersicht der en Reich im letzten Se ng von Schulkindern in meift beim Spielen, ins Die häufigste Verun ementsprechend Tob dut Ce 1928 550 Knaben un

Drittel aller verunglü mit Kraftfahrzeugen fi

die nur die tödlicher it Vertrüppelungen, Ve

eichten Verletzungen ve as Zehnfache übertroffe it noch mehr zu steiger neun Monate meldet en Verkehr 53,6 Prozen Is in den entsprechender nder erlitten schwere Ver

es nichts, auf die bösen ei zu schimpfen, vielmeh

nd der Schule erfolgver bereits die unter der be Hauer stehende Schulver hulen des Deutschen Rei orbildlicher Weise. Aber

ng von Unfällen erheblic Hieht. Besonders mug in Gefahr hingewiesen wer bewußt werden: Die E

Auto fahren, pflegen mit aserei, über das Hupen bplage zu schimpfen, und der unbewußt diese Feind Sene Fahrzeug in sich auf bei den Jungen mit 3 natürlich in den Rüpel ie Kraftfahrer zu ärgern rs die Jugend zur Ueber­sind für die allermeisten er nur dazu da, um mög en zu werden. Einfügung owie auf der Landstraße siplin erscheint den halb und überflüssige Unter Bwang. Alle diefe Ge och bestärkt, wenn der oder anderer Erwache elegenheit Schelten und Kraftfahrer hört. Es damm jeder Straße den auf haben, in den geje nell zu fahren.

Tächlichen Zeiten ein über dem Kutscher eines Wa

cht traf, so war das ein Wenn heute ein Schnee trifft, so kann dadurch das höchste gefährdet sein. Gin achtlassen der Verkehrs Ladfahrer fann eine ganze faffen und in der Nähe

,, Bis zum letzten Atem das Schichal auch immer Sterben verurteilt war, den jungen, roten Räm men der Klub trug. Holly iefem Bewußtsein in der die Wanderer, und nie Marr. Jetzt dachte Mart nur an den Klub, dem tionelle Geist der Mann­

Entschlossenheit auf Sieg erwartet. Es mußte dem

Samstag, den 13. Juni 1931

befindliche Personen in die allergrößte Gefahr bringen. Und trotzdem erleben wir noch allenthalben eine geradezu offensicht­lich zur Schau getragene Gleichgültigkeit den primitivsten und selbstverständlichsten Verkehrsregeln gegenüber, ja geradezu eine Feindseligkeit und Gehässigkeit jedem Besitzer oder Fahrer eines Kraftwagens gegenüber, wie sie eigentlich für unsere Zeit be­schämend sein müßte. Es kommt also letzten Endes darauf hin­aus, daß man der Jugend, jedem Alter angepaßt, schon bei den fleinen und kleinsten Kindern beginnend, ein Gefühl dafür bei­bringt, welche Gewalt in einem Motor, welche schwer zu bän­digende Kraft in einem Kraftfahrzeug stedt. In unserem tech­nischen Zeitalter müssen auch Kinder vollständig darüber auf­geklärt werden, welche Verantwortung der Mann am Steuer eines Kraftwagens hat und welche Gefahren und Folgen für alle Beteiligten durch den Unfall eines Kraftfahrzeuges hervorge rufen werden können. Nicht nur der eigene Selbsterhaltungs­trieb muß wachgerufen werden, sondern auch das Verantwor­tungsbewußtsein dafür, daß vollkommen Unbeteiligte durch Leichtsinn, Spielereien, Unüberlegtheiten oder gar beabsichtigte Nedereien gefährdet werden können.

Es ist wohl als sicher zu erwarten, daß eine derartige gei­stige Umstellung und Neueinstellung, wie sie für unsere Zeit unbedingt notwendig ist, viel erreichen kann. Wir haben auf einem ganzen Gebiet einen Beweis dafür, wieviel durch Be­lehrung und Aufklärung erzielt worden ist. Es ist wohl sicher ricmals in früheren Jahren und Jahrzehnten soviel frei ge­badet worden, in Flüssen und Seen, wie in den letzten Jahren, in denen die Sport- und Wochenendbewegung ungeheure Fort­schritte machten. Und trotzdem gehen in den letzten Jahren die Todeszahlen an Ertrinken ständig zurück!

Im Interesse ihrer Kinder und ihrer selbst sollten alle Eltern aus diesem Beispiel lernend das ihre dazu beitragen, auch auf dem Gebiet der Kinder- Verkehrs- Unfälle solche Er­folge zu erzielen. Dr. T. Th.

* 25 Jahre Hessischer Diakonieverein. Am 13. Juni sind es 25 Jahre, seit der Hessische Diakonieverein in Darmstadt ge= gründet worden ist. Die Seele der Gründung war der damalige Pfarrer in Heppenheim( Bergstraße) D. Johannes Guyot. Ihm zur Seite standen viele Männer und Frauen, die von der Erkenntnis durchdrungen waren, daß in der evangelischen Dia­fonie neue Wege gesucht werden mußten. Der Diakonieverein zählt heute 160 Schwestern, von denen die meisten in hessischer Arbeit stehen. Sein Ziel ist, die hessischen Gemeinden mit tüch­tigen evangelischen Gemeindeschwestern zu versorgen. Außer­dem bildet er Pfarrgehilfen und Fürsorgerinnen aus seiner staatlich anerkannten Wohlfahrts- und Pfarrgehilfinnen­schule.

in

* Hessischer Jugendtag. Der hessische Minister für Kultus und Bildungswesen hat angeordnet, daß in diesem Jahre der hessische Jugendiag, wie in den Vorjahren, von allen öffent­lichen Schulen am 24. d. M.( Johannistag) unter Aussetzung des Unterrichts zu begehen ist. Bei den Ansprachen soll des preußischen Staatsmannes Freiherrn vom Stein und seiner her­vorragenden Verdienste um das deutsche Vaterland gedacht werden.

* Von der Flugschule. Die Eröffnung des Schulbetriebs auf dem hiesigen Flugplatz hat nunmehr begonnen. Gegenwärtig üben fünf Schüler, darunter auch eine Dame. Den Schülern stehen zwei Maschinen zur Verfügung. Auch eine Fliegergruppe aus Friedberg und Flieger aus Wetzlar veranstalten hier regelmäßige Schulflüge.

* Straßensperre. Wegen Vornahme von Kanalbauarbeiten ist der Eichgärtenweg von der Wolfstraße bis zum nächsten nördlichen Querweg von Dienstag, den 9. Juni 1931 ab bis auf weiteres für Fahrzeuge aller Art polizeilich gesperrt.

* Um die Fahrpreisvergünstigung für Einzelurlaubsreisen der Angestellten. Um den Angestellten, von denen nach einer statistischen Feststellung des Gewerkschaftsbundes der Angestell­ten schon im Jahre 1929 75 Prozent nur ein Monatsgehalt bis 300 Mt., bezogen, die Möglichkeit zu geben, ihren Urlaub außer­halb ihres Wohnortes zu verbringen, hat der GDA. an die Reichsbahnhauptverwaltung in Berlin das Ersuchen gerichtet,

Hallo, bei mir frachts!

Eine wahre Runofunt"-Plauderei am Telephon ,, Hier Rundfunk."

,, Fräulein, bei mir kracht's dauernd, ich kann überhaupt nichts mehr hören."

,, Einen Augenblick bitte, ich verbinde mit der zuständigen

daß er achtzig Kilo fefter Abteilung."

Waagschale werfen fonnte

er jedes Gramm Gewicht Bartley, der Mittelstür

und Verachtung von den wood von dem bekannten Sloffen, die Propheten ins roher Tadler, ein Mann, nnte er bei rüdichtstojer

er vom Ball drängen.

1 Marr hatte sich in jenen cht seiner Umgebung an Daß er beim ersten Durd n Rempler zur Seite ge Boden gelegt wurde. Das als er rash wieder auf

Le diese Blässe verursachte

1 Körper fawer havariert

ger denn je zuvor. Det

d hielt die Pfeife halb an

ürmer schüttelte den Kopf riff teilzunehmen, der, pon id, durch den Rechtsaußen

De. Einige Gefunden spä Obgleich Marr mit un

ie erste Kostprobe von der te, gelang es ihm durch

enball, welcher von der em Kopf zu erreichen und

gifion gegen das Tor ju Durch die Luft. Als Mart

ees tausendfach über das

t hatte der Tormann der

7 fönnen. Die Ede wurde

r Menge war nun gereist

gt.

Die Zentrale verbindet mit der Funkhilfe". Eine aufgeregte Stimme ertönt:

,, Ja, hören Sie mal, bei mir kracht's dauernd, hören kann ich überhaupt nichts mehr. Das ist ja unglaublich, daß Sie so etwas zulassen. Ich bezahle meine zwei Mark und dafür kann ich doch verlangen, daß ich auch richtig höre. Früher, da hatte ich mit meinen einfachen Detektor- Apparat Lautsprecherempfang und jetzt, seitdem die Frau Meyer den Fön und den Staub­jauger hat, höre ich mit meinem Dreiröhren- Apparat nur noch ein dauerndes Gefrache. Sie müssen unbedingt mal jemand berschicken, damit der Frau das verboten wird.

,, Darf ich Sie zunächst um Ihre genaue Adresse bitten?" Hier ist Bernhard Müller, Rollenstraße 17, Hinterhaus, 1. Stod."

,, Seit wann tritt die Störung auf?"

Ja, das kann ich nicht genau sagen. Gestern abend habe

ich es zum erstenmal gehört, aber meine Frau sagt, das ginge hon seit einem halben Jahre dauernd so."

,, Verzeihung, noch eine Frage zu welcher Zeit tritt das Geräusch auf und wie hört es sich ungefähr an?"

wie

,, Gestern abend war es um 19 Uhr und anhören tut es sich ... na... es ist halt ein dauerndes Gefrache." ,, Darf ich Sie bitten, die Störungen noch ein Paar Tage zu beobachten und uns nach der an jedem Samstagmittag zwischen 1 und 2 Uhr vorgeführten Störungsschallplatte genaue An­gaben zu machen, damit wir nicht einen Funkhelfer umsonst zu Ihnen hinschicken?"

Gießener Zeitung"

Helft uns helfen!

ROTKREUZTAG

Jede Zahl ein Menschenschicksal.

Wenn wir zum Rotkreuzsonntag am 14. Juni unser Scherf­lein spenden, um das Werk des Deutschen Roten Kreuzes stützen zu helfen, dann drängt sich uns wohl auch die Frage auf, worin dieses Werk im einzelnen bestehen mag. Das Rote Kreuz liefert uns zwar in seinen Tätigkeitsberichten das Ma­terial. Aber finden wir dort nicht nur Zahlen, aus denen wir uns fein lebendiges Bild von der wirklichen Tätigkeit dieser großen Organisation machen können?

Auf den ersten Blick scheint es so. Fangen wir aber erst einmal an, uns in diese Zahlen zu vertiefen, sie in inneren 3usammenhang zu bringen mit dem, was uns täglich an Not und Krankheit begegnet, dann gewinnen die toten Zahlen plötzlich Leben und beginnen zu uns zu sprechen.

Wir lesen von 417 Krankenhäusern, Säuglings- und Müt­terheimen, Erholungsheimen für Kinder und Erwachsene, Al­tersheimen mit über 19 000 Betten. Jedes dieser Betten ist belegt mit einem kranken oder erholungs-, pflege- und erzie= hungsbedürftigen Menschen. Jeder von diesen hat sein eigenes Schicksal, mit dem das Schicksal vieler anderer eng verbunden iſt. Sein Krantsein, seine Bedürftigkeit irgendwelcher Art be­deutet sicher eine Sorge, vielleicht ein großes Unglück für die Seinen; von seiner Wiederherstellung hängt nicht nur sein eigenes Glüd, oft auch das Wohl u. Bestehen seiner Familie ab. den Angestellten eine Fahrpreisvergünstigung für ihre Urlaubs­reisen zu bewilligen. In der Eingabe wird darauf hingewiesen, es könne feinem Zweifel unterliegeen, daß eine Vergünstigung von 20 Prozent für die Einzelurlaubsreisen für Angestellte eher zu einer Vermehrung als zu einer Verminderung der Ein­nahmen der Reichsbahn führen würde. Zahlreiche Angestellte würden durch eine Fahrpreisverminderung erst in den Stand gesetzt und veranlaßt, eine Urlaubsreise zu unternehmen.

* Ab 1. Juli wieder Zigaretten- Einzelverkauf. Die Er fahrungen, die das Reichsfinanzministerium mit dem Verbot des Einzelverkaufs von Zigaretten gemacht hat( eine Minder­einnahme an Steuern von mehreren hundert Millionen war Die Folge dieser Maßnahme) haben dazu geführt, daß ab 1. Juli

,, Nein, nein, das gibt's ja gar nicht, ich bezahle mein Geld und dafür will ich auch was haben. Wenn Sie mir nicht hel­fen wollen, dann melde ich mein Radio ab und beschwere mich außerdem noch."

,, Gut, ich werde Ihnen in den nächsten Tagen einen Funk­helfer hinschicken."

Eine Antwort erfolgte nicht mehr. Der Hörer wird dröh= nend eingehängt.

Nachstehend der Bericht des Funkhelfers, der die Beschwerde bearbeitete:

1. Besuch am 12. März. Niemand zu Hause angetroffen. 2. Besuch am 13. März. Zu der angegebenen Zeit traten feine Störungen auf. Nach Angabe der Frau Müller treten die Krachgeräusche nur bei feuchtem Wetter und starkem Wind auf. Die Antennenanlage nachsehen; die Ableitung aus isoliertem Draht liegt auf dem Regenkändel. Isolation des Drahtes ist infolge der Witterungseinflüsse brüchig geworden. Bei An­drücken an den Kändel entstehen an dieser Stelle durch Be­rührung zwischen Ableitung und der geerdeten Regenrinne die angegebenen Krachgeräusche.

Dem Beschwerdeführer wurde aufgegeben, seine Anlage rich­tig verlegen zu lassen, der Empfang ist sonst gut.

Hätte der Teilnehmer vor seiner Beschwerde( die der Wirk­lichkeit entnommen ist) seine Anlage richtig nachgesehen, so wäre die Jnanspruchnahme der Funkhilfe gar nicht nötig ge= wesen. Gleichzeitig wären auch keine unnötigen Kosten ver­ursacht worden. Der Prozentjag solcher Störungen ist im Ver­hältnis zu den wirklichen Störungen außerordentlich groß. Fast 30 Prozent. Es ist verständlich, daß manch anderer Teilnehmer, der durch irgend eine elektrische Einrichtung tatsächlich gestört wird, warten muß und dann natürlich ungeduldig wird.

Andererseits ist aber auch zu bedenken, daß der Funkhelfer kein Angestellter der Rundfunk- Gesellschaft ist, sondern seine

Nr. 47

2341 Gemeindekrantenpflegestationen mit der mehrfachen Anzahl von Gemeindeschwestern unterhält das Rote Kreuz: jede von ihnen betreut, pflegt, berät, kleidet, speist einen großen Kreis Kranker, Alter, Bedürftiger und bringt ihnen und sei es auch nur eine halbe Stunde am Tage, ein wenig Sonnen schein in ihr trübes Leben.

In 124 Fürsorgestellen wird ein großer Kreis von Män­nern, Frauen und Kindern, die von der Tuberkulose ergriffen oder durch sie gefährdet sind, durch alle erdenklichen Maßnah men und Methoden der Teilung zugeführt oder von Ansteckung geschützt.

775 Säuglingsfürsorge- und Mütterberatungsstellen be­obachten das gesunde Aufwachsen von Tausenden und Abertau­senden von Säuglingen, sorgen dafür, daß die Säuglingssterb lichkeit immer mehr abnimmt und ein gesundes Geschlecht her­anwächst.

Gegen 700 Krippen, Kindergärten und Horte nehmen ar­beitenden Müttern und zerrissenen Familien die Sorge und Er­ziehung ihrer Kinder für viele Stunden des Tages ab und holen die Kinder aus engen, ungesunden Wohnungen in lichte, luftige Räume, wo sie unter anderen Kindern fröhlich sein können und richtige Ernährung, Kleidung und Pflege finden.

Ueber 110 000 Mitglieder der Sanitätskolonnen haben im vergangenen Jahre in nahezu einer Million von Fällen erste Hilfe geleistet. Für eine Million von Menschen ist bei einem plötzlich eingetretenen Notstand: Unfall, Krankheit, Todesge­fahr ein Helfer und Retter schnell zur Hand gewesen.

Nicht mit Zahlen auszudrücken sind all die Fälle, in denen noch außerdem Hilfs- und Ratbedürftige das Rote Kreuz, seine Mitgliedsvereine, Männer- und Frauenvereine, und deren Ein­richtungen in Anspruch nehmen.

Nicht, daß durch die Mittel und Einrichtungen und die arbeitenden Mitglieder des Roten Kreuzes das Schicksal jedes Menschen, der sich in ingend einer Notlage an sie wendet, im­mer ausschlaggebend beeinflußt werden könnte: aber ein schnel les Zugreifen, ein guter Rat, ein praktischer Fingerzeig, ein gewiesener Weg, eine nützliche Auskunft, ein geduldiges Zu­hören, ein freundliches Ausreden lassen, ein herzlich mitfühlen­des Wort können neben der materiellen Hilfe manchem Men­schenschicksal einen neuen Antrieb und eine Wendung zum Gu ten geben.

So gewinnen die Zahlen, die uns in der Tätigkeit des Ro­ten Kreuzes entgegentreten, Leben; denn jede von ihnen umfaßt ein Menschenschicksal!

Vielleicht befanden unter den Menschenschidsalen, die von der hilfsdienenden Hand des Roten Kreuzes Linderung und glückliche Wendung erfuhren, wir uns selbst; vielleicht werden wir uns darunter befinden. Der Rotekreuztag mahnt daher Dank. Es ist nur ein geringer Dant, wenn wir ihn durch eine Spende in die Sammlung zum Rotkreuztag abstatten.

Die Sammlung zum Rotkreuztage ist amtlich genehmigt. Vermöge der ausgebreiteten ehrenamtlichen Tätigkeit in den Rotkreuzvereinen wird der Ertrag der Sammlung restlos den Einrichtungen des Roten Kreuzes und damit unmittelbar den Hilfsbedürftigen zugute kommen.

Zigaretten bis zum Preise von 6 Pfg. pro Stüd wieder ein­zeln verkauft werden können. Auf Grund von Besprechungen der Zigarettenindustrie mit dem Reichsfinanzministerium wird da Normalsystem aufgehoben. Man kann also ab 1. Juli Zigaretten zum Preise von 3%, 4, 5 und 6 Pfg. pro Stüd wieder einzeln taufen. Die teueren Zigaretten dagegen dürfen wie bisher nur in Padungen verkauft werden.

* Wer sich auswärts trauen lassen will, muß wohl darauf ochten, daß nicht nur seine standesamtlichen, sondern auch die firchlichen Papiere in Ordnung sind. Das Landeskirchenamt hat in einem Ausschreiben an die Pfarrämter die Bestimmun­gen über die kirchlichen Handlungen an Auswärtigen erneut eingeschärft. Darnach dürfen Amtshandlungen an einem nicht

freie Zeit für diese Tätigkeit zur Verfügung stellt. Es wäre also dankenswert, wenn die Hörer darauf Rücksicht nehmen würden.

Darum empfehlen wir den Hörern folgendes: zeidet ein Teilnehmer unter Störungen, so ist zunächst unbedingt bie eigene Anlage nachzusehen. Ist dies geschehen und bleibt die | Störung bestehen, dann soll der betreffende das Auftreten der= selben einige Tage beobachten, sich die Zeiten notieren und inhand der von der Störungsschallplatte wiedergegebenen Stö­rungsgeräusche versuchen, die Störungsursache zu ermitteln. 3wedmäßig wird er sich auch bei den benachbarten Rundfunk­teilnehmern erfundigen, ob dort dieselben Störungen auftreten, um so eine Einkreisung des Störherdes zu ermöglichen. Viel­fach kann auf diese Art und Weise der Störer ermittelt werden, ohne die Funkhilfe in Anspruch zu nehmen. Ist dies nicht mög= lich, dann soll der Teilnehmer an die betreffende örtliche Funt­hilfe schreiben, und zwar mit genauer Angabe, seit welcher Zeit die Störung auftritt, zu welcher Stunde, und was er nach der Störungsschallplatte als Ursache vermutet. Durch diese wenigen Angaben wird dem damit beauftragten Funkhelfer viel Mühe gespart, und die Ermittlung der Störung fann bedeutend schnel­ler erfolgen, als wenn der Funkhelfer sich diese Angaben selbst zusammensuchen muß.

Aus dem Angeführten geht hervor, daß es im Interesse jeden Teilnehmers liegt, bei Beschwerden, die am besten schrift­lich erfolgen, mit möglichst genauen Angaben der Funkhilfe an die Hand zu gehen.

Funkhilfen bestehen in allen größeren Orten des Gendebe­zirks des Südwestfunts, und zwar bei den Postanstalten, an die auch die Beschwerden zu richten sind. Sollte eine Funkhilfe nicht bestehen, so wendet sich der Hörer am zwedmäßigsten schrift­lich an die ,, Bezirksfunthilfe des Südwestfunts, Frankfurt-M., Eschersheimer Landstraße 33".

Wenn die Hörer diese wenigen Hinweise beachten, wird ihnen am schnellsten und sichersten geholfen.