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her.

Nr. 37

d Alltag der Bolichemiti.

ag Knorr u. Hirth G. m. en RM. 5.90.- Es gibt eine solche Fülle von fich wie der Bolschewismus.

uf dem Büchermartt eine Bland herauskommt. Und en. Seiberts neues Wert,

In etwas Neues dar, als

Gießener Zeitung

Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus.

etrußland zum ausschließettionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüd­tudiums gelebt hat. Det sending nicht verlangter Mannstripte wird nicht garantiert.

Meinung nach Rußland

wismus nicht als boshafte Menschen, sondern als ein Bas ihn aber an der neuen - und was er in seinem

- das ist die Menschen

nlichkeit und der mensch e bolichemistische Staats

44. Jahrg.

Bolitische Rundschau.

- auf russischer Erde den igen, Dr. Curtius, zum Vortrag über die bevorstehenden Deen und utopischer Ziele Genjer Verhandlungen.

Der Reichspräsident empfing den Reichsminister des Aus:

faz Sozialismus- Rapita 2s, sondern den Gegenjak ormel selbst nicht an, wie

In schildert.

ndschau" bringt den Ab­über die Judenfrage. Es Blund, Ludwig Holländer Herausgeber der Deut #ferner 16 unbekannte von Leopold Ziegler, Th. en" von Richard Fester, enator Strund, eine No lich weisen wir noch be Ennende wichtige Auffah urch Beiträge von P. v. A. v. Löwis of Menar

Nai steht die soeben er ft der Frau Das Heft. It wird durch ausgezeich indet sich für die Freunde g verbesserten Zeitschrift

In unterrichteten Berliner Kreisen rechnet man mit der effentlichung einer Notverordnung über die Sanierung des Meihshaushalts und der Sozialversicherungen in den ersten Magen des Juni.

Reichsminister Treviranus erklärte in einer Versammlung der Volkskonservativen in Gleiwiß, daß Reichspräsident von denburg am 19. Mai in Kiel die Taufe des Panzerschiffes auf den Namen Deutschland vornehmen werde.

In einer Kundgebung der Deutschen Vollspartei in Düssel= dari sprach der Parteiführer Dingelden über wirtschaftliche und politische Gegenwartsfragen, wobei er u. a. für eine Tribut­rosion eintrat und gegen die Richtlinien der Braunskommis­on zur Arbeitslosigkeitsbekämpfung Stellung nahm.

Durch eine Verwechslung mit Nationalsozialisten wurde von Mommunisten auf ein Ausflugsauto des Roten Kreuzes von Tarra geschossen, wobei ein Toter und ein Schwerverletzter zu bellagen waren.

In Warschau wurde ein Ehrenmal für die im Weltkriege gefallenen und in Polen beigesetzten 500 000 deutschen Soldaten canthüllt.

Bei den gestrigen Wahlen im Hutschiner Ländchen behielten die Deutschen ihre 24 Mandate, die Tschechen ebenso ihre 6 Size. Der rumänische Außenminister erklärte Journalisten gegen: über, daß die rumänische Regierung die Fortsetzung der deutsch­nn springt aus 300 Memänischen Verhandlungen wünsche. Die rumänische Gesandt­Ilschirm- Abzug ist geris chest in Berlin habe den Wunsch der Bukarester Regierung nach Der Entfaltungstoß desideraufnahme der Verhandlungen der deutschen Regierung

et den Springer. Das Woche" zu sehen. Wie wegen des reichbebil

au- Ausitellung. Biele

Für 50 Pig. überail

mitgeteilt.

Das Schöffengericht Charlottenburg verurteilte den Reichs= hesabgeordneten Dr. Goebbels wegen Beleidigung des Profes­Dr. Riebensahm von der Technischen Hochschule zu 5000 Mt. eldstrafe oder 100 Tagen Gefängnis.

Infolge verschiedener Differenzen mit der Belegschaft ruht jait Montag mittag der gesamte Betrieb im Verlage M. Du­Illuſtrieten Preſſe( Nr.mont- Schauberg in Köln mit Ausnahme der redaktionellen Ab­eisen auf die Bilderferie teilung. Zur Zeit schweben innerhalb des Betriebes noch Ver­I ,, Moderne Propheten", handlungen. Lamas" ,,, Sie gehen zum Serie Deutsche Köpfe er- Wilhelm- Instituts für e. In der gleichen Num

oman von Paul Edmund

rgeleit, Gießen.

Is vermist!

Bon der Grönlandexpedition Dr. Alfred Wegeners wird ge­meldet, daß Dr. Wegener am 1. November ab Station Eismitte

Westen gereist und seitdem verschollen ist. Es muß damit schnet werden, daß er dem weißen Tod zum Opfer gefallen ist.

Die NSDAP. hat in München das neben dem, Braunen as liegende Gebäude des früheren Drechsel- Palais erworben. Sie verlautet, soll darin die SA- Schule untergebracht werden.

Bei neuen Probefahrten mit dem Krudenbergschen Propel­lokragen auf der Versuchsstrecke bei Burgwedel( Hannover) mde eine Stundengeschwindigkeit von 205 Kilometer erzielt.

Der vom Völkerbundsrat eingefegte Sonderausschuß zur arbeitung eines Abkommens über kriegsvorbeugende Maß­nahmen des Völkerbundes ist in Genf zusammengetreten. Die größte Wiener Bank, die Desterreichische Kreditanstalt

nd der Brandlataftrophe für Sandel und Gewerbe, ist zusammengebrochen. Ihre Ver: - Revuetheater werden 6 betragen 140 Millionen Schilling. Die Regierung gat

Hen, Girls der Schwary , vermißt. Es besteht die

daß fie einer Bande in

Sanierungsmaßnahmen eingeleitet.

Nach einer Information hat Außenkommissar Litwinow dom Generalsekretär des Bölkerbundes mitgeteilt, daß die sow­jessische Abordnung erst am 16. Mai in Genf eintreffen werde.

gefallen find, die unter Bonussichtlich wird daher die Aussprache über die Zollunion ntel einer Theateragentur et am 16. Mai beginnen.

betreibt. Die Unter

Der französische Außenminister Briand hat am Montag:

( Gießener Tageblatt)

Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschecktonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M.

Mittwoch, den 13. Mai 1931

nicht untergraben werden, die Wirtschaft müsse in die Lage ver­setzt werden, wieder Arbeit zu vergeben und Arbeiter einzu­stellen. In welcher Form gespart werden müsse, um die finan­ziellen Schwierigkeiten zu überwinden, werde die Regierung in 14 Tagen dem deutschen Volk verkünden. In der Reparations= frage fönne man feinen Erfolg erzielen, bevor das eigene Haus in Ordnung gebracht worden sei. Er bedauere es, daß bei einer rein wirtschaftlichen Frage, wie der deutsch- österreichischen Zoll­union, Nervosität im Ausland hervorgerufen werde, die unsere ganze Politik nach dieser Richtung hin in vollkommen falschem Licht erscheinen lasse. Wir seien nicht nur Soldaten des Friedens, wir seien Opfer des Friedens. Nur dann werde es gelingen, die Politik der Beruhigung in der ganzen Welt durchzuführen, wenn es anerkannt sei, daß es im wesentlichen das deutsche Volk sei, daß für den Frieden Opfer bringe. Politisches Vertrauen müsse in der Welt einziehen und alles vom Standpunkt der Furchtlosig= feit aus geregelt werden. Diese Furchtlosigkeit werde nur dann eintreten, wenn man den Völkern, die den Krieg verloren hätten, volle Gerechtigkeit widerfahren lasse.

Reichsfinanzlage.

Berlin. Der Kassenfehlbetrag von 1250 Millionen Mark, den die Reichsfinanzverwaltung vom kurzem für Ende März auswies, dürfte auch nach dem bevorstehenden Abschluß der Bücher der Reichstasse ungefähr dem rechnungsmäßigen Defizit für das Etatsjahr 1930 entsprechen. Zählt man zu diesem Be­trag den normalen Ultimobedarf von etwa 450 Millionen Mark hinzu, so ergibt sich in runder Summe der Betrag der schweben­den Schuld, die Ende März mit 1709,3 Millionen Mark aus­gewiesen wurde. Für die nächste Zeit dürfte noch eine gewisse Steigerung der schwebenden Schuld zu erwarten sein, da die ersten Monate des neuen Rechnungsjahres, die ohnehin schlechte Kassenmonate sind, wegen des Einnahmerüdganges erhöhten

Kassenbedarf gebracht haben werden.

Immerhin scheint es dem Finanzminister gelungen zu sein, die für den Mai- Ultimo befürchteten Schwierigkeiten auszu­räumen. Wir hören jedenfalls, daß der Kassenbedarf für den Mai- Ultimo bereits jetzt gesichert sei. Zum Teil scheint man­für Burze Zeit auf die Gelder zurüdgreifen zu wollen, die der Reichspost aus ihrer neuen Schazanweisungsbegebung zufließen. Zum Teil scheinen andere Kredite auch von Bankenseite er­sch'ossen zu sein, die auch für den Junitermin eine Hilfe bieten werden. Allerdings wird der Juni nochmals größere Anstren­gungen erfordern, wenn es nicht gelingt, bis dahin einen grö­ßeren Schatzanweisungsabsatz zu erzielen Erst vom Juli an darf mit einer gewissen Entspannung gerechnet werden, sofern bis dahin die vom Kabinett beabsichtigten Etatskürzungen wirk­sam geworden sind.

Weitere Lockerung der Wohnungszwangs­wirtschaft in Thüringen.

Das thüringische Kabinett hat in seiner Sitzung am Diens­tag zwei Verordnungen gutgeheißen, die eine weitere Loderung der Wohnungszwangswirtschaft in Thüringen mit sich bringen bezw. eine teilweise Aufhebung des Wohnungsmangelgesetzes darstellen. Der Begriff der sogenannten ,, teueren Wohnungen, die dem Wohnungsmangelgesetz nicht mehr unterstehen. wird also noch weiter ausgedehnt. Bisher galten z. B. in Weimar bereits Wohnungen mit einem Mietpreis von 700 Mark als ,, teuer" im Sinne des Gesetzes, und nunmehr wird die Grenze noch tiefer liegen.

Spaltung im Jungdeutschen Orden.

Breslau. In den schlesischen Ortsgruppen des Jung­deutschen Ordens hat sich eine Spaltung vollzogen, die auf die Gegnerschaft des Majors a. D. Neumann( Liegnitz) gegen den Führer des Jungdeutschen Ordens, Arthur Mahraun, zurüd­

( Neueste Nachrichten)

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Nummer 38

Der Kampf um den Nachwuchs.

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Zu den ganz wenigen wirklichen Rußlandfen­nern zählt Dr. Theodor Seibert, der bis vor kur­zem vier Jahre in Rußland lebte, in Moskau einen eigenen Hausstand führte und fast das ganze Land bereiste. Wir entnehmen seinem soeben bei Knorr& Hirth, München, erschienenen Werke ,, Das rote Rußland Staat, Geist und Alltag der Bol­schewifi" den folgenden interessanten Abschnitt: Die allgemeine Unbildung der heutigen russischen Schul­jugend ist erschreckend. Ein besonders trübes Kapitel ist die Vernachlässigung der ausländischen Sprachen, die umso krasser wirkt, als die frühere russische Intelligenz ein fabelhaftes Sprachtalent besaß. Bei den Universitätsprüfungen erhalten die Professoren Antworten, die einem deutschen ABC.- Schützen zur Schande gereichen würden! Es gibt Hunderte von sowjet­offiziellen Beispielen dafür. Aber kann es denn anders sein: woher soll die sowjetrussische Jugend die Zeit und die Energie nehmen für ein ernsthaftes Studium, wenn sie von Kindesbeinen an, tagaus, tagein, vollgepfropft wird mit Politgramota, mit parteipolitischen und öffentlichen Aufgaben und Spielereien? Allein die Arbeitsstunden, die auf Versammlungen und Demon­strationen verwandt werden müssen, gegen alljährlich in Dutzende von Millionen. Eine große Rolle spielt in den Schulplänen auch die arbeitstechnische Vorbereitung der Schüler für den Be­ruf. In ausgedehnten Werkstätten werden handwerkliche Fähig­feiten entwickelt und gefördert. Besonders seit jüngster Zeit sind Bestrebungen im Gange, die Schule immer systematischer zur technischen Vorbereitung auf den Beruf auszubauen. In dieser Politik liegen sicher richtige Gedanken ihre Uebertrei­bung führt aber nur dazu, die Allgemeinbildung der Jugend noch mehr herabzudrüden, als es jetzt schon geschieht. Die Par­tei legt an die neuen Kadres lediglich den Maßstab der poli­tischen Brauchbarkeit. Am untrüglichsten wird diese Ein­stellung durch die Aufnahme- Politik der höheren Schulen bewie­sen. Ein Bürgerfind kann noch so intelligent sein, es kommt nicht, oder doch nur in den seltensten Fällen, auf die Mittel­oder Hochschulen. Ein Jungkommunist mag noch so borniert und ununterrichtet sein, einen Universitätsplatz kann ihm tein Gott streitig machen, wenn er in der Partei als guter und stram­mer Kommunist bekannt ist. Der numerus clausus wird strikt durchgeführt. In der erdrückenden Mehrzahl der Fälle gewährt die Sowjetunion nicht dem Tüchtigen die bewußte freie Bahn, sondern dem Geburts- Proletarier und dem Partei- Frommen. Dies umgekehrte Feudalprinzip paßt vorzüglich in das Gesamt­bild des Bolschewismus, der sich für berechtigt hält, in der Pe­riode des Klassenkampfes" alle Sünden mit umgekehrten Vor­zeichen zu wiederholen, die das alte Regime begangen hat.

Die Masse der Kinder und Halbwüchsigen Rußlands wohnt heute noch im Elternhaus. Die Zahl der Internate aller Ju­gendklassen ist aber doch schon größer als in irgend einem an­dern Lande. Es versteht sich nach dem oben Gesagten, daß die russischen Kinderheime und Studentenhäuser politische Erzie hungsinstitute in Reinkultur sind. Sämtliche Zöglinge der rus­fischen Staatserziehung sind natürlich Mitglieder der Jung­tommunistenbünde Pionier" und ,, Komsomol", der beiden Vor­stufen zum bolschewistischen Orden, zur Partei. Während beim ,, Pionier", der die Lebensalter von etwa 8 bis 12 Jahren um= faßt, das Spielerisch- Kindliche, das äußerliche Zurschautragen tommunistischer Empleme noch die Hauptrolle spielt, ist der ,, Komsomol", der Bund der Halbwüchsigen, eine politische Macht im Lande. Die Führer dieses roten Jungsturms und ihre Presse befleißigen sich, verwöhnt wie sie sind, eines äußerst feden Auftretens in der Oeffentlichkeit und einer möglichst radi­falen Sprache. Die Komsomolzi fühlen sich sozusagen als die Avantgarde, d. h. der Partei, und richten mit ihrem vorlauten Wesen in den Betrieben und vor allem auch in den Gewerk­schaften immer wieder böse Zwischenfälle an. Ihren Gipfel hat die politische Verwöhnung der roten Jugend im Winter 1929-30 erreicht, als die Partei ihre Stoßbrigaden"( Udarnye Brigadi)

Seauftragten des Romites igen Mittwoch angenommen. Seine Wahl wird in einge: zuführen ist. Neumann war bei der letzten Reichstagswahl hauptsächlich aus Komsomolzen zusammenstellte. Diese Stoß­Falles ift Erna Lindquist numittag die Kandidatur für die Präsidentschaftswahl am

enhandel übertragen wor nzelheiten über die Unter

die Schickfale der vermi

weisten Kreisen so gut als sicher angesehen.

Die spanische Regierung hat das Ersuchen Troykys um Mujerhaltsbewilligung in Spanien abschlägig beschieden.

Die amerikanische Regierung beabsichtigt, angesichts des

pe finden fie von jetzt abjeven Milliardenfehlbetrages im laufenden Staatshaushalt ungefähr er dem Titel Beine und einere Festungsgarnisonen aufzuheben, um an Unterhal­

In der Münchner 3lluffrier

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-Karben in Hess.

stosten zu sparen.

Eine bedeutsame Kanzlerrede.

Reichskanzler Dr. Brüning sprach am letzten Sonntag in erine Zentrumswahlversammlung in Cloppenburg. Er führte aus, daß es notwendig sei, den Weg der Verantwortung zu gehen und im Volke Klarheit über seine Lage zu schaffen. Er fürchte, daß das Volk einmal nicht mehr denen gehorchen würde, die es here gegen die Regierung aushetzen, sondern noch radikaleren Pateien. Man könne heute nur den Weg sachlicher Arbeit gehen, und die Parteien vor die Verantwortung und die Ent­sedung stellen. Dabei gebe es kein Schielen nach rechts oder no links. Dann beschäftigte sich Dr. Brüning mit Finanz­fungen. Die Zeit des Schuldenmachens sei vorbei, schärfste Spar­mamahmen seien am Platze. Die Kaufkraft in Deutschland dürfe

Kandidat der Deutschen Staatspartei. Neumann glaubt, daß diese Bewegung, die erst in Schlesien feststellbar ist, auch auf die übrigen Reichsteile übergreifen wird.

Präsidentenwahl in Frankreich.

Die heute stattfindende Präsidentschaftswahl wird in einer Atmosphäre höchster politischer Erregung vor sich gehen. Von den drei Kandidaten Briard, Doumer und Painlevé hat Briand die meisten Aussichten. Im Falle einer Wahl wird Briand sich nur 48 Stunden in Genf aufhalten, für die weitere Tagung wird Ministerpräsident Laval die Interessen Frankreichs ver­treten. Sehr umstritten ist die Frage der Nachfolgeschaft im französischen Außenministerium, da eine so gewandte und er= fahrene Persönlichkeit wie Briand nicht zur Verfügung steht.

England baut feine Luftschiffe mehr.

London. Die englische Regierung hat beschlossen, den Bau von Luftschiffen einzustellen und teinerlei Experimente in die­ser Richtung mehr zu unternehmen. Diese ablehnende Einstel­lung der englischen Regierung gegenüber dem Luftschiffbau ist auf die Katastrophe des R 101 zurückzuführen.

brigaden werden überall dort angesetzt, wo die Richtlinien und Befehle der Partei im öffentlichen, besonders im Wirtschafts­leben, nicht ganz befolgt worden sind. Die Udarniki" haben den Auftrag, rücksichtslos durchzugreifen und, häufig mit roher Gewalt, die richtige Linie" wieder herzustellen. Am schlimm­sten wüten sie heute noch auf dem flachen Lande; die Schand­taten gegen das Bauerntum fallen zum großen Teil den Jung­tommunisten zur Last; die moralische Schuld aber ruht mit ihrer ganzen Schwere auf den Schultern der bolschewistischen Staats­leitung, die bewußt die neue Generation im Sinne der Ruch­losigkeit aufzieht und jedes Gefühl für Ehrfurcht und Menschen­würde sorgfältig von ihr fernhält.

Der Arbeitsmarkt in Hessen.

Ueber die Arbeitsmarktlage in Hessen und Hessen- Nassau berichtet das Landesarbeitsamt Hessen: Der Arbeitsmarkt wurde fast ausschließlich durch die Außenberufe entlastet, auf die von den insgesamt 12 000 Arbeitsuchenden 7900 oder 66 Prozent ent­fielen. Am 30. April zählten die Arbeitsämter 268 053 Arbeit­suchende. Während die Zahl der Unterstützten in der Arbeits­losenversicherung um 10 868 zurüdging, stieg sie in der Krisen­fürsorge um 1179 an.