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Samstag, den 11. Juli 1931

berg angenommenen Verbrauch der Nichtselbstversorger von 4,1 Mill. Dz. nur um 20,5 Millionen RM., also genau um den zehnten Teil der von ihm errechneten Summe verteuern! Die rohe Methode, aus der Warschauer und der Kopenhagener Notierung einen Weltmarktpreis zu konstruieren, der 50 Mark unter dem Berliner Preis liegen soll, verführt ihn zu solch phantastischer Summe. Der Preis der polnischen Eier kann zur Errechnung eines Weltmarktpreises von Eiern, der über­haupt nicht festzustellen ist, schon deshalb keine Verwendung finden, weil er durch den Differentialzoll von 30 RM., den Deutschland infolge des Zollkrieges von polnischen Eiern er­hebt, künstlich herabgedrückt wird. Polen ist an der deutschen Eiere infuhr zudem mengenmäßig nur mit 4,5 v. H., wertmäßig noch mit viel weniger beteiligt. aber auch Dänemark nur mit tnapp 7 v. 5.

Im europäischen Eiergeschäft gibt es nur zwei Großabneh mer: Großbritannien 1929 mit 2995 Mill, Stüd und Deutsch­land mit 2752 Mill Stüd. Ersteres bezieht mehr als 70 v. 5. hochwertige Eier aus Dänemark, Holland und Belgien; Deutsch­land nur 46 v. H. von den drei genannten Ländern. Was ihm Rußland, Polen, Litauen, die südosteuropäischen Länder, Jta­lien, China usw. liefern, kann nicht als Frischei" angesprochen werden. Nicht einmal durchweg das dänische Ei, da Dänemark einen wachsenden Teil der in der starken Legezeit anfallenden Eier in Kühlhäusern konserviert. Wer einmal einen Blid in die Preisverzeichnisse einer gut geleiteten Eierverwertungsge nossenschaft geworfen hat, gewinnt einen Begriff von der Viel­gestaltigkeit dieser Ware und ihrer Preise. Selbst im Ber­liner Einzelhandel kostet das Kochei 6 Pfg., das Trinkei das Doppelte. Die unendliche Verschiedenheit nach Größe, Frische, Sauberkeit, Verpackung, selbst nach dem je der Fütterung der Legehennen unterschiedlichen Geschmack läßt einen Preisver­gleich mit dem Ausland gar nicht zu.

Mindestens müßten beim Vergleich von Kreisen des Aus­fuhrlandes mit denen des Einfuhrlandes die Frachtkosten, Ver­sicherungs- und Handelsspesen, müßten die Zahlungsbedingun= gen und der übliche Handelsnutzen in Rechnung gestellt werden, statt den ganzen Preisunterschied auf den Zoll zu schieben.

Kurzfristige Auslandsverschuldung

ein Gefahrenherd.

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Gießener Zeitung"

lande finanziert. Das hat, als der überstürzte Abzug auslän­discher Kurzkredite einsetzte, und die deutsche Volkswirtschaft ohnehin aufs schwerste gefährdet war, wesentlich zur kritischen Zuspigung der Lage beigetragen.

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Wieviel Gelder seit Herbst vorigen Jahres und insbesondere in letzter Zeit abgezogen worden sind, läßt sich heute noch nicht beurteilen. Eratte Berechnungen darüber liegen zurzeit nicht vor. Es wird sich jedoch um mehrere Milliarden handeln. Auf­gabe der Zukunft wird es sein ihre Lösung fann als ein Hauptziel der Finanz- und Wirtschaftspolitik des Reiches gel­ten, während der durch das Hoover- Moratorium gebotenen Atempause alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um stabilere Ver= hältnisse auf den inländischen Kreditmärkten anzubahnen. In

Nr. 55

Kein Geld für Wohlfahrtszwecke mehr.

Leipzig. Der Bezirksverband der Amtshauptmannschaft Leipzig teilt mit, daß seine laufenden Einnahmen geringer seien als die notwendigen laufenden Ausgaben für Wohlfahrtslasten. Da die aus der zweiten Notverordnung angekündigten Mittel noch nicht zu fließen begonnen hätten, bleibt nichts übrig, als alle Zahlungen zurückzustellen und nur noch die Fürsorgeunter stützungen auszuzahlen. Auch das könne mangels Mittel nicht mehr in voller Höhe geschehen. Die Auszahlung in vermin derter Höhe ist nur dann gesichert, wenn umgehend Reich und Staat dem Bezirksverband größere Beihilfen gewähren.

Camstag, den 11

Ferienzeit, W jubelnd die Kinde Ferienzeit. Wem et in die weite Shienenftränge de brennt, dann blike Sehnsucht spielt a Gotteswelt. Da g die fortfönnen aus Säufermeer. Wohin?

gleicher Richtung läuft auch die neuerdings beschlossene groß Kampf der wirtschaftlichen Unvernunft!

angelegte Kreditsicherungsaktion von etwa 1000 führenden deut­schen Wirtschaftsunternehmen.

Staliens Bereitschaft zur Abrüstung.

Rom. ,, Italien ist, wenn die anderen Staaten gleichfalls abrüsten, bereit, sich mit einem stehenden Heer von 10 000 Mann zu begnügen, einer so geringen Bewaffnung, wie sie noch nie dagegewesen ist, erklärte Mussolini hier im Anschluß an eine Unterredung mit Staatssekretär Stimson amerikanischen Pressevertretern, nachdem er vorher seiner Freude über den Be­such Stimsons und der Bewunderung der Initiative Präsident Hoovers Ausdrud gegeben hatte. Nach einer erneuten Versiche­rung, daß Jtalien die Rüstungen in jeder Weise einzuschränken gewillt sei, fuhr der Duce fort:

Die letzten Wochen haben die Nerven des deutschen Volkes auf eine harte Probe gestellt. Der allgemeinen Entspannung unmittelbar nach Verkündung der Hoover- Botschaft folgte un­ter dem Eindruck der schwierigen Verhandlungen zwischen den Vereinigten Staaten und Frankreich ein Rückschlag: unsere Volkswirtschaft wurde erneut in den Strudel einer allgemeinen Vertrauenskrise gerissen. Der Gefahrenherd lag wiederum, von der ebenso schädlichen wie ungerechtfertigten Kapitalflucht ab= gesehen, vornehmlich bei den kurzfristigen Auslandskrediten. Sie sind es, die den deutschen Wirtschaftsorganismus allen politischen Einflüssen, allen Stimmungen und Befürchtungen gegenüber besonders empfindlich machen. Wenn es jetzt, nach erfolgter Einigung über die Inkraftsetzung des Hoover- Planes, gilt, die schweren Schäden wieder auszugleichen und Kräfte zum Wiederaufstieg unserer Volkswirtschaft zu sammeln, wird das Hauptaugenmerk nicht zuletzt auf die Problematik der kurz­fristigen Auslandsverschuldung zu richten sein.

Deutschland hatte sich in den letzten Jahren unter der drückenden Bürde der Reparationen, die aus eigener Kraft ab­zutragen es nicht vermochte, in wachsendem Maße ans Ausland verschuldet. Nach einer amtlichen Berechnung belief sich die ge­samte Auslandsverschuldung Deutschlands Ende September 1930 auf etwa 27 Milliarden RM. Davon entfielen rund 11 Milliar­den auf die kurzfristigen Auslandskredite. Selbst wenn man von dieser Summe die Beträge absetzt, die Deutschland seiner­seits dem Ausland geliehen hat, bleibt immer noch ein Passiv­Mit saldo von 6 Milliarden kurzfristiger Auslandsschulden. diesen Geldern wurden mangels geeigneter langfristiger Kapi­talien, zu einem gewissen Teil auch langfristige Anlagen im In­

Der Mittellstürmer von Holywood.

Ein Fußball- Roman von Sidney Horler. 14. Fortsetzung.

,,, Die Abrüstungskonferenz darf nicht hinausgeschoben wer­den. Italien hält an dem festgesetzten Termin, dem Februar 1932, fest. Die Welt steht am Scheidewege und hat zu wählen, welchen Weg sie einschlagen will. Wir wählen den Weg zum Frieden, den Staatssekretär Stimson geht."

In plötzlicher Erregung padte Marr das junge Mädchen beim Arm. Der Gedanke, daß dieses entzückende und vornehme junge Mädchen für ihr ganzes Leben an jenen widerlichen Burschen gefesselt sein sollte, trieb ihm das Blut in den Kopf.

,, Sie werden ihn doch nicht heiraten?" schrie er auf. ,, Sagen Sie mir, bitte, daß Sie ihn nicht heiraten werden!"

Deutscher Flottenbesuch in England.

London. Bereits jetzt werden in England umfangreiche Vorbereitungen für den Empfang der deutschen Kreuzer ,, Karls­ruhe und Königsberg" getroffen, die bekanntlich in Ports­mouth den Besuch der englischen Flotte in Kiel erwidern sol­len. Es wird ein großes Festprogramm ausgearbeitet, um schon rein äußerlich den Dank der englischen Flotte für die freund= liche Aufnahme der englischen Kriegsschiffe in Deutschland zum Ausdruck zu bringen. Man hofft, daß es dem englischen Publi­fum gestattet werden wird, die beiden deutschen Kreuzer zu be= sichtigen, auf die man besonders neugierig ist, weil man ihnen eine besonders neue und gute Konstruktion nachsagt.

Margery Kirkby sah ihn an. Sein Benehmen hatte sie sicht­lich bestürzt gemacht. Im Augenblid fam er wieder zu sich und ließ ihren Arm los.

,, Verzeihen Sie mir!" sagte er niedergeschlagen. Ich habe mid vergessen. Aber Sie wollten doch, daß ich Ihnen ein Freund sei; ich habe nur meinen Gedanken Ausdrud gegeben. Uebrigens glaube ich nicht, daß es Ihrem Bruder recht wäre, wenn Sie einen solchen Menschen heiraten wollten."

Hugenberg Hitler Besprechung.

Berlin. Vertreter der rechtsgerichteten Opposition sind Donnerstag in Berlin zu einer Sonderbesprechung zusammen­getroffen, an der Dr. Hugenberg und Adolf Hitler teilnahmen. Die deutschnationale Pressestelle verbreitet über diese Zusam­menkunft ein kurzes Kommuiniqué, das den Charakter einer neuen Kampfansage an die Regierung trägt, ohne im übrigen Näheres über die Beschlüsse der Tagung auszusagen.

Ich werde Mr. Stopford nicht heiraten. Er machte mir gestern abend einen Heiratsantrag, aber ich wies ihn ab. Das hat ihn scheinbar so wild gemacht. Er sagte furchtbare Dinge zu mir über... über einen Freund von mir und meinte schließ= lich, daß er den Hollywood- Klub nur meinetwegen erhalten und daß der Klub nun zum Teufel gehen könne. Er würde den Grund mit Beschlag belegen lassen, sagte er, und das ganze Geld, das er dem Klub bis nun vorgeschossen hat, zurüdverlangen. Es tut mir Jhretwegen so furchtbar leid, Mr. Marr."

,, Glauben Sie nicht, daß Sie mich Stanley zuliebe' Did nennen fönnten?" antwortete Marr. Mr. Marr flingt so formell zu formell, jetzt, wo wir Freunde sind. Es muß Ihnen meinetwegen auch nicht leid tun; machen Sie sich keine Sorgen meinetwegen. Ich freue mich, daß Sie den Schurken abgewiesen haben!"

Auch Notverordnung der Länder!

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N Warum wollt herrliche deutsche W Dort oben ist die Küfte der Oftjee. len und Wogen br

Der Vorschlag des Präsidenten Hoover schafft, reparations politisch gesehen, eine Art Zwischenstadium. Er bietet, seine Durchführung im Sinne Hoovers trotz der französischen Wider stände vorausgesetzt, unserem gequälten Volk eine Chance, die erschütterten Grundlagen seines wirtschaftlichen und sozialen Lebens zu festigen. Eine Lösung der Reparationsfrage bedeutet er nicht. Er ist eine Verheißung, keine Erfüllung. Die wirtschaft liche Vernunft in der Welt ist erwacht, ihr auf dem Gebiet der Reparationen, allen Widerständen zum Trotz, zum Siege zu ver helfen, wird die vornehmste Aufgabe der nächsten Zukunft sein. Wir werden nicht aufhören dürfen, darauf hinzuweisen, in wie hohem Grade alle bisherigen Lösungsversuche des Reparations problems an der tatsächlichen Leistungsfähigkeit und den gege­benen Entwicklungsmöglichkeiten der deutschen Volkswirtschaft vorbeigegangen sind. Auch der Young- Plan! Gerade er über­schätzt aufs verhängnisvollste ein ausschlaggebend wichtiges Mo ment: die Aussichten Deutschlands, aus dem Wirtschaftsverkehr mit dem Auslande die für die Zahlung der Reparationsraten erforderlichen echten Ueberschüsse zu gewinnen.

Mannheim. Die Badische Staatsregierung beabsichtigt, in den nächsten Tagen auf Grund des Artikels 56 der badischen Verfassung ein Notgesetz zur Deckung des Fehlbetrages im badi­schen Staatshaushalt zu erlassen. Durch dieses Notgesetz sollen die Gehälter der badischen Beamten um weitere 5 v. H. ge= kürzt werden. Außerdem soll der Schullastenausgleich zwischen Land und Gemeinden zu ungunsten der Gemeinden abgeändert werden. Ferner ist beabsichtigt, die Beträge, die das Land Baden bisher zum Fürsorgeaufwand der Gemeinden beigesteuert hat, zu kürzen. Die Gemeinden sollen für den ihnen entstehen­den Einnahmeausfall dadurch zum Teil entschädigt werden, daß sie ermächtigt und verpflichtet werden, die Gehälter der Ge­meindebeamten ebenfalls um 5 v. H. zu kürzen.

,, Oh, ich hätte ihn niemals geheiratet!" antwortete Mar­gern. Obgleich er mich seit langer Zeit mit Aufmerksamkeiten überschüttet, konnte ich ihn doch niemals recht leiden. Ich hatte ein unbestimmtes Gefühl, daß er ein schlechter Mensch ist. Auch habe ich manches über ihn erzählen hören, obwohl er nichts davon wußte. Jetzt aber", fügte sie mit einem nachdenklichen Stirnrunzeln hinzu, wird mir das Leben wohl etwas schwer gemacht werden, weil ich ihn abgewiesen habe."

,, Ihre Tante wollte, daß Sie ihn heiraten, nicht wahr?" bemerkte der Fußballer. Nehmen Sie mir die Freiheit nicht übel, aber ich bin nach unserem Beisammensein am Samstag zu diesem Schluß gekommen."

Ich beglückwünsche Sie zu Ihrem Scharfsinn." Das Mäd­

chen lächelte verzweifelt und fuhr dann fort: Sie haben ganz recht; meine Tante hat es sich in den Kopf gesetzt, daß ich Fair­far Stopford heirate. Sie war wütend heute morgen, als ich ihr erzählte, daß ich ihn abgewiesen habe."

,, Können Sie nicht anderswo wohnen... in Hollywood, meine ich?" sagte Marr, der die letzten Worte rasch hinzugefügt hatte.

fer als nur die tein; man liegt an lichen Wälder im and Franken, der

herrliche Welt der und leicht befreit u jug an mir vorüb bauen aus den Fe Stadt ihre Abschie füllte Sehnsucht all Auch wir Gro Schönen deutschen S pfennige, weil fie foll. Das ist echt Und fein Mi Ditfee und Nordfee enge Heimat hat ihr ein Lied jingen

Ein Blick auf die Entwicklung der deutschen Zahlungsbilanz seit dem Jahre 1924 beweist das schlagend. Dieses volkswirt­schaftliche Kontokorrent- es stellt Einnahmen und Ausgaben Deutschlands im Verkehr mit dem Ausland gegenüber zeigt grundsätzlich Jahr für Jahr das gleiche Bild, trotz sprunghaften Wechsels der Konjunkturen. Es sind jeweils vier große Posten, die das Bild der Zahlungsbilanz bestimmen: 1. der Warenhan­del mit dem Auslande( Einfuhr und Ausfuhr), 2. die Ein­nahmen und Ausgaben aus dem Dienstleistungsverkehr, d. h. aus dem Transportverkehr, aus Versicherungen, dem Reiseverkehr u. a. m., 3. die Zinsen für Auslandskredite und Auslandsguts haben, 4. die Reparationsleistungen. Eine Gegenüberstellung dieser Posten hat bisher in keinem Jahre einen Ueberschuß zu­gunsten Deutschlands ergeben. In der Zeitspanne seit 1924 fonnte die Zahlungsbilanz regelmäßig nur durch Aufnahme von Aus­landskrediten ausgeglichen werden. Der Zustrom ausländischen Kapitals belief sich von 1924-1929 auf insgesamt 15% Mil­liarden.

Wenn es unerträglich wird, muß ich wohl versuchen, ein anderes Heim zu finden. Wie man Hollywood retten kann, muß nun unser erster Gedanken sein, nicht wahr?"

,, Das und Ihr Glück!" antwortete der Fußballer ernst. Wieder röteten sich die Wangen des jungen Mädchens, und sie schien dem jungen Manne, welcher ihr, ohne es zu wollen, soviel von seinem Geheimnis verraten hatte, schöner und be= gehrenswerter denn je zuvor.

Sie drehte das Auto herum und fuhr mit rasender Ge­schwindigkeit zurück zum Fußballplatz.

Der Wagen hielt vor dem Tor.

,, Sie werden mir bestimmt schreiben, was es Neues gibt, nicht wahr?" sagte das junge Mädchen.

,, Ich möchte Sie viel lieber selbst sehen, als Ihnen schreiben," antwortete Marr. Darf ich?"

,, Natürlich," lächelte das junge Mädchen. Vielleicht führen Sie mich heute abend ins Kino? Ich weiß allerdings nicht, ob der Film gut sein wird."

Ich werde ihn nicht sehen," antwortete der Mittelstürmer galant.

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Ein vergeblicher Kaperversuch.

Was die Zahlungsbilanz von 1930 betrifft, so stellt sie sich folgendermaßen dar: auf der Aktivseite stehen ein Ueberschuß aus eine dem Warenhandel in Höhe von Milliarden RM. und ein Rein Folge krisenhafter Schrumpfung der Einfuhr ertrag aus dem Dienstleistungsverfehr von 0,2 Milliarden; auf der Passivseite stehen der Zinsendienst für die Auslandskredite im Betrage von 0,8 Milliarden und 17 Milliarden für die Re­parationen. Das ergibt insgesamt einen Passivsaldo von 0,8 Milliarden, der ebenfalls durch Zustrom von Auslandskrediten abgedeckt wurde.

Als Marr sich dem Eingang zum Spielfeld näherte, trat ein Mann, der ihn schon während der Abschiedsszene mit Margery scharf beobachtet hatte, auf ihn zu und faßte ihn beim Arm. Ist Ihr Name nicht Marr?" fragte der Fremde. Ich glaube," antwortete Dick abweisend. Aber ich kann mich jetzt nicht aufhalten," fügte er hinzu.

,, Sie werden es nicht zu bedauern haben, junger Mann, wenn Sie hören, was ich Ihnen zu sagen habe!" antwortete der andere mit Nachdruck.

,, Nun, was immer es auch sein mag." bemerkte der Fuß­baller ,,, ich habe jetzt auf keinen Fall Zeit, Ihnen zuzuhören." Er machte seinen Arm frei und schritt durch das Tor.

Wir haben es also regelmäßig seit sieben Jahren mit einem ,, geborgten" Ausgleich der deutschen Zahlungsbilanz zu tun. Man kann diesen Zustand dahin umschreiben: um unseren gewaltigen Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können, mußten wir an die finanzielle Hilfe des gleichen Auslands appellieren, dem un­sere Zwangsleistungen zugute kamen. Weder in Zeiten guter, noch in Perioden schlechter Konjunktur war es bisher möglich, die gewaltigen Reparationszahlungen aus dem Ertrag der wirt­schaftlichen Leistungen unseres Volkes abzudecken.

Wenn ihm im Augenblick nicht so viele Dinge durch den Kopf gegangen wäre, hätte diese seltsame Begegnung ihn wohl anhaltender beschäftigt. So aber schenkte er ihr keine Beachtung und hatte sie bald vergessen.

Unglüd hat seine eigene Atmosphäre, und an diesem Tage

herrschte eine düstere Stimmung auf dem Hollywoodgrund. Als Marr das Ankleidezimmer betrat, standen die Spieler erregt plaudernd in fleinen Gruppen. Sonst waren um diese Zeit alle damit beschäftigt, sich umzuziehen, heute war noch nicht ein ein­ziger Kasten offen.

,, Hat heute vormittag jemand mit dir gesprochen. Marr?" fragte Pat Finnegan, als der Refrut den Raum betrat, Alles horchte auf und blidte auf Dick, der ein verdutztes Gesicht machte. " Ja," sagte er ,,, ein fremder Mann hat mich jetzt eben beim Tor festgehalten und mir angeblich etwas sehr wichtiges mite teilen wellen."

Was hast du ihm geantwortet?"

Ich habe ihn abgeschüttelt und ihm gesagt, daß ich keine Zeit hätte, ihm zuzuhören. Ich wollte wissen, was es hier Neues gibt." 3u Marrs größter Ueberraschung rief seine Antwort all­gemeine Heiterfeit unter seinen Zuhörern hervor.

* Keine Infla bertstammer Gieße

loje Menschen am die Wand zu male befonders aber der ju tragen. Ihre Wirklichkeit darau

,, Was gibt es da zu lachen?" fragte er. Er gehörte nicht zu den Leuten, die feinen Spaß vertragen fönnen, aber in jeiner jezigen Stimmung machte der scheinbar grundlose Hei terfeitsausbruch ihn nervös. ,, Sag' uns, wie der Mann ausgesehen hat, dann wollen wir dir sagen, warum wir lachen," antwortete Tranfield, der linte Verteidiger.

Ich habe ihm teine Aufmerksamkeit geschenkt, aber ih glaube, es war ein sehr großer, etwas starter Mann, von un gefähr fünfzig Jahren."

,, Rötlichen Schnurrbart?" fragte Tranfield.

" Ja. Kennst du ihn?"

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jelnen weit hinau ulegen und für foldhen unlautere genug darauf hi

Ob ich ihn tenne! Wer kennt ihn nicht? Es ist Joe Moorfield der Kaperer von Hampton Villa'. Joe ist sehr erfolgreich, er hat mehr Stars gefapert als irgendein anderer bei dem Geschäft. Auch mich wollte er haben," fügte der Ver teidiger mit Stolz hinzu ,,, aber Hollister wollte mich nicht frei­geben!"

lich verankerten Inflation ein D erwartet werde unter dem Bo die gebührende Bom St theaters, Dr. K wurde für die Propagandachef then verpflichtet.

,, Du willst sagen, Ben, daß du selbst nicht gehen wolltest!" verbesserte Walter Bell, der linte Flügelstürmer. Hollister ist noch niemandem im Wege gewesen, wenn wirklich einmal einer wandern wollte. Ihr werdet sehen, er wird es auch jetzt nicht tun." Ihr meint doch nicht, daß der Mann mich für einen an deren Klub kapern wollie?" fragte Marr verdußt.

Jetzt bist du der Sache auf der Spur, du Sherlock Holmes! Joe Moorfields einzige Beschäftigung im Leben ist das Ein­fangen von guten Spielern. Wenn du für den berühmtester Klub Englands spielen willst, dann hast du jetzt die Chance! Fortsetzung folgt.

Lahniperre Jubiläumsregatte

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Ein Erinne

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