Nr. Mittwoch, den 10. Juni 1931.
aus Klein- Linden ernan
ährigen Sommer- Ausflüg Wiesbaden statt.
i dem großen Kapitalman nd herrscht, haben in weni t Bauspargesellschaften eine Dr Zwed besteht darin, die oder Kauf von Eigenheimen -npotheken zu erleichtern und rivaten Gesellschaften dieje e öffentlichen Bauspartajien
bteilung der Landeskommu
,, Gießener Zeitung"
Sport und Spiel.
Turnen, Sport Lokalkampf in Gießen
BfB. Gießen 1900 Gießen 1: 4( 1: 1)
-
lichen Spartajien gegründe erwartete Lokaltreffen der beiden Gießener Sportvereine statt. dt. Sie zeichnen fich dur Kräfte der beiden Ligamannschaften, die ja in der Verbandsung und absolute Sicherheit tönnte einwenden, daß dazu bei einem Lotaltreffen faum Geungen spricht auf Veranla legenheit sein könnte. Und doch ist es so. Da beim Spiel unOtto Hägert am Freitag, ter technisch wohl gleichwertigen Mannschaften die Nerven den „ Postteller"( Wagengajie laftung für die Spieler ein geeigneter Prüfstein für die Kampfrag Aussprache.( Vergleiche traft der Mannschaften.
Am Samstagabend fand in Gießen das mit Spannung
Es war dieses seit Jahresfrist die einzige Gelegenheit, die
runde nicht zusammenspielen, mit einander zu vergleichen. Man
Ausschlag geben, ist doch ein Lotalkampf mit seiner Nervenbe
nd Fern. der am Samstag hier statt stimmtem Modus teilen, sicher ein befriedigender war.
Es war rechtes Fußballwetter, nicht zu heiß, der Regen am Vormittag hatte die Luft gereinigt. Der Platz war in gutem Zustande. Rund 1000 Zuschauer umjäumten das Spielfeld, so daß der Kassenerfolg, in den sich die beiden Vereine nach be
de Untererheber, Kirchen Buß I., gewählt. Er er
Je Beigeordnete Landwirt men. 4 Wahlzettel waren
Als der Spielleiter Engelter BfB.- Kurhessen Marburg das Spiel anpfiff, standen sich die Mannschaften in folgender Aufstellung gegenüber: Schmidt Langsdorf
1900:
chußfest, findet vom 7.- 9. torischer Festzug als Glanz Luft
nnte Kreisarzt des Kreises Dienst angetreten hat, find sgesundheitsamtsbezirts ge gehoben.
at den früheren Beigeord r, in Anerkennung feine zum Ehrenbürger ernann astauto mit Anhänger de tfurt a. M., das sich unter
r schwierigen Straßenstelle Ts von Niederkleen zujam sitzende Frau Ohly wurde
Ed von dem Lastauto über Beine gebrochen; außerdem
bon.
er Sammlungen ner Glaspalastes. lusstellung mit 10 Bilder e an zweiter Stelle, hinter Verlust von 17 Gemälder ter Bilder entfallen drei großherzogliche. 1 auf Cujeum verliert folgend Livoli; Rambour, Brunnen Paris; K. Friedr. Lessing. Ideingang; August Lucas,
zu Pferd mit Page. Dem
n Bilder unerfetzlich, wenn Cellungsleitung zum vollen
meraugen
en und Füßen hat sich„ Leolin" als hen Beseitigung aller harten Saut mehrmaligen Gebrauch mit genauer orodont- Berlaufstellen zu haben
prüfte ihn sorgfältig. 3u aß die offenbar weibliche, befannt war. Er riß das zudringlich zu erscheinen, g bringen, daß wir uns vor ngelernt haben, wo Sie der en Kirkby waren.
- vielleicht wissen- einen Als er England verließ wenn ich einmal etwas von welchem Interesse ich gelejen len werden, für meinen wenn er zu Hause war ußen, und auch ich bin eine
lung auf dem Lande, wo ich omme am Sonnabend recht offe, Sie bestimmt zu sehen uns zum Tee zu tommen n, wenn ich nicht alles tun ühlen.
it freundlichem Gruß Jhre Margery Kirkby.
effe unbekannt ist, schide id eine Stimme aus ferner Ver auch deutlich an das bild
es Stanley Kirkby ihm als
nd dann kam auch die Er
en Tage, die er in Orford
suefter Freund gewejen, vet
e beim Abschied geschworen
and wie halfen fie nach ur nicht gehalten!
en lebte noch in ihm, went
hatten. Er freute sich auf
dchen, um Neues von seinen
n zu plaudern....
plötzlich auf die Lippe, und gefommen, daß es für ih Mädchens Gastfreundida cute war nicht der Richard wei Jahren getannt hatte
Es war ihm im ersten
fistlase an; heute war et in Berufsfußballspieler! olgt..
Ritter
BfB.:
Zeiler
Henrich
Jäckel
Glitsch
Schäfer Wilhelmi Adelberger Heilmann Leuthäuser Fehling Sauer K. Schmidt Feuster Kreß Lehrmund Voedler
Henrichs
Bingel
In der VfB.- Mannschaft fehlte Haupt, der noch an einer Verletzung laborierte, die er sich am Vorsonntag bei dem Spiel gegen die Fuldaer Borussen zugezogen hatte. Wenn das die erste Nervenbelastung für den VfB. war, so tam hinzu, daß die Blazmannschaft zunächst gegen die Sonne spielen mußte, und diese stand schon niedrig und direkt gegen die VfB.er. Als sie später den Vorteil hatten, mit der Sonne im Rüden zu spielen, war von ihr nicht mehr viel da. Kleinigkeiten, die nicht beim Ausgang eines Spieles den Ausschlag geben, die aber halt eben doch die Stimmung einer Mannschaft beeinflussen.
Der Spielverlauf.
VfB. hatte Anstoß und legte mit Elan los. 1900 spielte ziemlich zerfahren und mußte sich gefallen lassen, daß der VsB. die erste Viertelstunde den Ton angab. Die 1900er Sintermannschaft bekam allerhand zu tun und bei genauem Schußvermögen hätte der VFB. vielleicht in diesen ersten 15 Minuten mit ein oder gar zwei Toren in Führung gehen können, wenn außerdem vielleicht ein wenig sicherer Schlußmann im 1900er Kasten gestanden hätte. Langsam paßten die 1900er sich dem wuchtigen Spiel ihres Gegners an und gestalteten dann nach) und nach das Spiel völlig ausgeglichen. Eine Ede für 1900, aus einer Abwehraktion des WB.er Lehrmund entstanden, wurde von Heilmann ins Aus getreten. Die 1900er ließen eine ganze Reihe wuchtiger Angriffe folgen. Ihre Verteidiger rüdten zeitweise bis zur Mittellinie auf. Glitsch versuchte es dann in der 18. Minute mit einem Prachtschuß zu schaffen, vergebens, Voedler hielt glänzend. Ein Gegenangriff der Platzmannschaft brachte dann das erste Tor des Spieles- einer Der verwandelten Elfmeter. Ein Ball sprang Zeiler an. Schiedsrichter priff, erkannte anf Sandspiel und gab Strafstoß von der Elfmeter- Marke. Ritter schoß den Ball halbhoch in die rechie Torede unhaltbar für Schmidt zum Führungstor für die Grün- Weißen ein.
1: 0 für BfB.
Wil
Das Spiel ging schnell und wuchtig weiter. Besseres Kombinationsspiel ließ die 1900er immer leicht im Vorteil, der VB. allerdings konnte dieses durch außerordentliches Tempo ausgleichen und somit den Vorsprung halten. Während dieser Zeit leistete besonders Bingel in der Plazmannschaft ganz Vorzügliches. Er war überall, um klärend einzugreifen. In seinem Nebenspieler Henrichs fand er dabei nur wenig Hilfe. Henrichs bekam taum einen Ball richtig fort. In der 30. Mimute winkte dann den 1900ern der Ausgleich. Eine scharfe Flanke von Heilmann landete vor des Gegners Tor. helmi nahm anstatt des Kopfes die Hand, um den Ball zwi schen die Pfosten zu drücken. 1900 blieb weiter im Vorteil. Eine Minute später zwangen sie dem Gegner die zweite Ede ab. Die 33. Minute brachte ihnen wieder eine Chance. Alles umsonst. Die Hintermannschaft des Platzvereins konnte den im übrigen inzwischen verdienten Ausgleichstreffer verhindern. Bis eine Minute vor Halbzeit aus dem Gedränge vor des Gegners Tor, Adelberger uneigennützig an Schäfer abgeben und dieser unbehelligt und blitzschnell zum 1. Tor für die BlauWeißen einsenden konnte.
1: 1.
Der VfB. hatte in der letzten Viertelstunde der 1. Halbzeit nur Durchbrüche auf des Gegners Tor ausführen können. Ein einziger nahrhafter Torschuß von K. Schmidt wurde aber vom Gästehüter gehalten.- Pause.
2. Halbzeit.
Das Spiel fing quasi wieder von vorne an, wieder ging es um den Sieg. Die Playmannschaft spielte nunmehr außerDie Gegenseite ordentlich wuchtig, manchmal reichlich hart.
dat ein Gleiches, worunter allgemein die Kultur des Spieles litt. Der VfB. holte bei einer guten Chance in der 50. Minute nur eine Ede heraus. Dabei blieb es zunächst. Die 1900er erreichten bei einer Ede eine Minute später auch nichts. Aber langsam setzten sich die besseren Nerven durch. Die Gastmann
Ergebnisse aus dem Bezirk.
ViB. Gießen
Niedergirmes
Gau Gießen: Wezlar. 1900 Gießen 1: 4( 1: 1)( Ga.) Ehringshausen 4: 7( Ga.) 1900 Gießen 1. Dillenburg 1. 1: 3 Allendorf 7: 0 Biskirchen 1: 1 Oberbiel 2: 1
Ehringshausen Aplar
Burgsolms
Aplar 2. Biskirchen 2. 5: 3 Lollar 1.
Grünberg 1.
Leihgestern Grünberg 2.
Daubringen 1. 4: 2( 1: 2) abgebr. Ruppertsburg 1. 3: 1( 1: 1) 1900 Gießen 3. 1: 7 Bobenhausen 1. 2: 2( 2: 1) Lollau 2.- Daubringen 2. 3: 0 Chringshausen Jgd. Allendorf Jgd. 4: 1 Dutenhofen Jgd. 1900 Gießen 2. Jgd. 1: 5 Griedel 1. Jgd. 1900 Gießen 3. Jgd. 0: 1 Ulm Jgd. Blasbach Jgd. 1: 0 1900 Gießen 1. Sch. 2: 2( 1: 0) Gau Fulda
Lollar Sch.
Borussia Fulda
1. FC. Nürnberg 2: 5( 1: 3)
SV. Alsfeld Kurhessen Kassel 1: 1( 1: 0) Schotten Lauterbach 4: 1( 3: 0)
schaft begann zeitweilig stark zu drücken. Der Sturm war nach der Pause umgestellt: Heilmann spielte nunmehr linker Ver bindungsstürmer, Adelberger ging in die Mitte, Wilhelmi auf H. R. und der vorherige H. R. Schäfer ging ganz auf den linfen Flügel. Hier konnte er sich bei dem harten Spiel besser durchsetzen. Die Läuferreihe des VfB., bis auf Lehrmund, fiel ihrem Tempo zum Opfer, und so konnte der blau- weiße Sturm fast geschlossen vor des Gegners Tor rüden. Und im Gedränge vor Boecklers Heiligtum in der 53. Minute war's passiert. Adelberger flankte. Ein VfB.er lenkte den Ball hoch und Wilhelmi köpfte über Voeckler, dem die Sicht versperrt war, ein. 2: 1 für 1900.
Dieses war noch nicht das Siegestor, denn mit aller Kraft versuchte der VfB., zunächst einmal gleich zu ziehen. Zeiler stürzte dabei um diese Zeit einmal recht unglücklich an der Spielfeldgrenze( ist es nicht möglich, die Außenlinie des Spielfeldes um einen halben Meter nach innen zu verlegen, damit die jetzt noch zu nahe liegende steinerne Bordschwelle der Laufbahn nicht einmal bösartige Verletzungen verschuldet?). Es war in der 57. Spielminute als im Gewühl vor dem 1900er Tor der Ausgleich geradezu in der Luft hing, und ganz vorzüglich war die Geistesgegenwart, mit der Zeiler sich hochriß und auf der Torlinie durch Kopfabwehr rettete. Eine große Chance und eine ausgezeichnete Abwehr. Doch dann schien Zeiler ein wenig nachzulassen. Der VfB.- Sturm fonnte um diese Zeit weitere recht gefährliche Angriffe vor des Gegners Tor tragen, denen aber jeder Erfolg versagt blieb. Hier wirkte einiges Künstlerpech mit, sonst hätte der VfB. in dieser schwachen, d. h. relativ schwachen Viertelstunde des Gegners, den Ausgleich schaffen müssen.
Während die 1900er dann aber mächtig aufdrehten, ließ der VfB. merklich nach. Geschlossene Leistungen hörten nun fast völlig auf. In der 53. Minute nutzte der VfB. einen Edball nicht aus. Auch die 1900er fonnten aus zwei Eckbällen in der 74. und 75. Minute nichts machen. 12 Minuten von Schluß spielte Glitsch dann Schäfer einen Ball zu, mit dem dieser auf des Gegners Tor vorging. Bingel, der nachgelassen hatte, war nicht zur Stelle. Er versuchte um diese Zeit, vorne in der Mannschaft Positives zu schaffen. Der VfB.- Torwart lief Schäfer entgegen, allerdings nicht in gerader Linie. Das war sein Verhängnis. Schäfer flankte und ganz überraschend landete der Ball in der rechten Torede.
3: 1 für 1900.
Engelter bekam jetzt viel Arbeit. Nur seiner Kunst, großzügig und doch unbestechlich zu leiten, war es zu verdanken, daß das Spiel nunmehr nicht die Grenzen des Erlaubten überschritt. Schöner Fußball seien wir ehrlich wurde nicht mehr gespielt. Die Zuschauer ermunterten ihre Lieblinge zwar eifrig. Beide Tore tamen wohl noch mehrere Male in Gefahr, Alles schaute auf aber der geschlossene Spielaufbau fehlte. die Uhr. Das Lokalderby schien ohne weitere Ereignisse zu Ende gehen zu sollen. Da bekam Wilhelmi eine Minute vor Spielschluß im Gewühl an der Strafraumgrenze oes Gegners das Leder richtig auf den Fuß. Ein Prachtschuß solgte und Voedlers Torkasten bebte... Das war das vierte Tor für 1900. 4: 1 für 1900.
Mittelanstoß und dann war's aus.
Mit viel Lärm und Beifall auf der einen, mißmutig auf der anderen Seite strömten die Massen vom Platz.
Kritik:
1900 stellte in Schmidt im Tor den besten Mann auf dem Plaze. Er war der Held des Tages. Seine Ruhe, sein famoses Stellungsspiel und seine Routine waren ein nicht wieder einzuholendes Plus für die Blau- Weißen. Jäckel war sehr gut, Zeiler bis auf eine fleine Schwächeperiode gleichfalls. Die Läuferreihe war insgesamt in Form. Henrich allerdings sollte sich endlich eines faireren Spieles befleißigen, da er faule Mätzchen doch gar nicht nötig hat. Langsdorf schwamm zeitweilig. Der Sturm war in der zweiten Halbzeit besser zusammenge stellt wie zu Anfang. Luft als Rechtsaußen bedarf noch einiger Spiele, um neben seiner Schnelligkeit wieder die nötige RouWilhelmi, Ade:- tine in der Ballbehandlung zu bekommen. berger und Heilmann spielten gut. Schäfer war technisch seinen Mitspielern ebenbürtig, doch muß er für derartige Kämpfe noch härter werden. Insgesamt: Die Mannschaft spielte zunächst zu weich, paßte sich dann aber dem wuchtigen Spiel des Gegners an und war dann die bessere.
BiB.: Voeckler war gut, bis auf das 3. Tor fonnte er nichts halten, an sein Gegenüber allerdings reichte er nicht heran. Bingel war der beste Mann seiner Elf, ließ aber später nach. Henrichs war reichlich unverläßlich im Abschlag, auch spielte er mit zuviel Körpereinsatz. Die Läuferreihe hatte in Lehrmund den beständigsten Spieler, er war von Anfang bis zu Ende gut. Kreß in der Mitte war überraschend flink und wendig, - über ihn läßt sich wenn auch nicht bis zum Schluß. Fenster beinahe dasselbe sagen wie über Henrich auf der Gegenseite. Dem Sturm fehlte sein Führer. Fehling ist kein Mittelstürmer. Am besten waren noch die Außen besetzt. Die Verbindungsstürmer zeigten nicht gewohnte Leistungen, sonst hätte der Sturm ein reguläres Tor fertig bekommen müssen. Chancen waren genug da.
Engelter, der Spielleiter, war ausgezeichnet.
Jedes ehrlich geschossene Tor ist wertvoll. Den wirklichen Toren soll man feine imanigären, irrealen entgegensetzen. Da her wollen wir auch nicht in der Möglichkeitsform schreiben,.. es hätte so oder so ausgehen müssen, sondern halten wir uns an die Tatsachen die besseren Nerven haben eben gesiegt. B.
6P
Ginn 1.
Gau Dill.
Frohnhausen 1. 4: 1( 2: 1)
Fleisbach 1. Dillenburg 2. 2: 4 Offenbach 1.- Offdilln 1. 14: 2( 5: 1) Manderbach Ballersbach 0: 5 Herbornseelbach Merlenbach 4: 1 Ferndorf Haiger 5: 3
Straßebersbach Niedereisenhausen 2: 4 Rittershausen Obereisenhausen 0: 1 Nanzenbach 1. Dillenburg 3. 6: 0 Sinn 2.
Frohnhausen 2. 0: 2( 0: 1)
Sinn 2. Edingen 1. 3: 3( 2: 1) Offenbach 2.- Offdilln 2. 7: 0( 3: 0) Dillenburg 2. Jgd. Donsbach 1. Jgd. 4: 2 Rittershausen Jgd.- Wissenbach Jgd. 2: 1 Gau Marburg.
VfB.-K. Marburg 1. SV. Wiesbaden 1. 2: 1( 1: 0) FV. Wallau 1. SC. Gladenbach 1. 3: 0( abgebr.) Germ. Marburg 2.1900 Gießen 2. 5: 4 Germ. Marburg A. H. 3: 2 Marbach A. H. Cölbe 1.- Frankenberg 1. 4: 0 Schönstadt 1. 1: 1
Bürgeln 1.
Marbach 2. Kirchhain 2. 2: 2
Cölbe 2.
Frankenberg 2. 4: 2
Bürgeln 2. Schönstadt 2. 3: 1
Sterzhausen 1.- Ober- Rosphe 1. 3: 2 Cappel 2.- Roth 1. 6: 0
VfB.-K. Marburg 3.- Elnhausen 1. 5: 1
Nr. 46
Banje 1. Breidenbach 2. 1: 1, nach Verl. 2: 1( Pokalsp.) Breidenstein 1. Wallau 2. 1: 0( Pokalsp.)
Edelshausen 1. Friedensdorf 1. 2: 0( Bobalsp.) Dautphe 1.- Wolfgruben 1. 1: 1, n. Verl. 2: 1, Pokalsp. Wallau 3.- Banfe 2. 2: 1( Pokalsp.)
Breidenstein 2. Rombach 1. 1: 4( Pokalspiel) Biedenkopf Sch.
SC. 03 Kassel Großalmerode
Wallau Sch. 1: 0
Gau Kassel.
1. FC. Nürnberg 0: 4( 0: 2) Germania Fulda 4: 3( 4: 1) Hermannia Kassel Corbach 10: 2( 4: 1) Sportfreunde Kassel
Hellas Münden 3: 4( 2: 1) BC. 06 Kassel- SC. Wilhelmshöhe 2: 4 VfR. Lichtenau Sport Kassel 1: 5( 1: 1) Gau Göttingen.
Polizei Holzminden Tura Kassel 4: 0
Aus dem Gau Gießen- Weßlar.
Aus Lollar.
In Lollar standen sich Lollars 1. und Daubringens 1. gegen über. Daubringen fing mit einem schnellen Tempo an, schoß einen Elfmeter und ließ kurz darauf ein weiteres Tor folgen. Vor der Pause holte Lollar durch Halblinks ein Tor auf. Nach der Halbzeit wurde Lollar überlegener und erzielte drei Tore. Eine Viertelstunde vor Schluß verließ der größte Teil der Daubringer Mannschaft durch den einsetzenden Regen den Platz. Der Schiri brach das Spiel dann ab.
Vor diesem Spiel standen sich Lollars 2. und Daubringens 2. Mannschaft gegenüber. Lollar spielte überlegen und erzielte drei Tore, während Daubringen leer ausging.
Schiedsrichter Binner gut.
Nach dem Spiel der ersten Mannschaften standen sich Lollars 1. Schüler und 1900 Gießen 1. Schüler gegenüber. Die Lollarer erzielen in der ersten Hälfte das erste Tor und ließen Anfang der zweiten Halbzeit ein weiteres Tor folgen. 1900 holte nach der Pause zunächst ein Tor auf und stellte eine Minute vor Schluß die Partie remis.
Grünberg 1, Ruppertsburg 1. 3: 1( 1: 1). Grünberg 2 Bobenhausen 1. 2: 2( 2: 1).
Der Neuling im WSV., Ruppertsburg, stellte eine schöne und auch körperlich gute Mannschaft, die zu Beginn des Spiels dem Torhüter der Schwarz- Weißen etwas zu schaffen machte. Grünbergs Mittelläufer nahm von den Gästen das sonst ungewohnte Hochspiel an, wodurch eine Kombination nicht zu Stande fam. Nachdem Ruppertsburg die 1: 0- Führung erkämpft hatte, wurde das Spiel verteilter, ja sogar Grünberg drängte den Gegner zeitweise in seine Hälfte und fing an, Eden zu erzielen. Einer dieser Eckbälle wurde zum Ausgleich eingelöpft. 1: 1. Halbzeit. Im weiteren Verlauf des Spiels waren die Leute vom FC. 26 tonangebend, erzielten noch etwa 1 Dutzend Eden, und zwei weitere Tore waren die Ausbeute.
Vorher standen sich Grünbergs 2. und Bobenhauſens, 1. Elf im Rückspiel gegenüber. Das Treffen zeigte wenig spannende
Momente.
weta.
Alsfeld 1. Kurhessen Kassel 1. 1: 1( 1: 0). Zu seinem 25jährigen Jubiläum hatte sich Alsfeld die Kaffelaner verpflichtet, doch das, was man von Kassel erwartet hatte, traf nicht ein, da die Mannschaft mit drei Mnn Erich ohne Heini Weber- spielte. Und das hätte der Mannschaft bald eine Niederlage gekostet. Eine Enttäuschung für die vielen Sportanhänger war es, als Weber nicht dabei war, welcher am Donnerstag noch zugesagt hatte. Zu Beginn des Spieles legten beide Mannschaften gleich ein recht ansprechendes Tempo vor und erzielten die Playbesitzer hierbei das erste Tor. Das Spiel war bis zum Schluß immer mit wechselseiti gen Angriffen verknüpft, wobei die Gäste den Ausgleich er= zielten. Alle anderen Versuche der Gäste, ein weiteres Tor zu erreichen, scheiterten an dem vorzüglichen Torwart der Platzmannschaft.
Leichtathletik.
Endergebnisse der leichtathletischen Wettkämpfe des Gaues Gießen- Weylar. Sonntag, den 7. Juni 1931
in Wehlar.
Am Sonntag, vor und nachmittag, tamen in Wetzlar auf der Spielburg die Athletik- Meisterschaften des Gaues Gießen zur Austragung. Die Veranstaltung war dem VfL. Wetzlar jur Ausrichtung übertragen. Für die geleistete Vorarbeit und die Durchführung verdient der VfL. alle Anerkennung. Für das Wetter kann man ihn nicht verantwortlich machen, sondern die häufigen Regenschauer mußten schon in Geduld ertragen werden. Leider hatte der Regen zur Folge, daß das Publikum fehlte, das manchen interessanten und spannenden Kampf zu sehen bekommen hätte.
Von amtlicher Seite werden die Siege und Plätze nach folgendem Schlüssel verteilt: Einzelfämpfe 3, 2, 1 Punkte für den 1., 2. u. 3. Gieger, Staffeln 6, 4, 2 Punkte für die 1., 2. u. 3. Staffel. Danach ergibt sich folgende Gesamtwertung: Herren Damen Punkte
1900 Gießen
VfL. Weklar
VB. Gießen
Weklarer Sp.V.
63
27
90
45
30
75
47
15
62
5
Die Gesamtteilnehmerzahl betrug 140. TH
Die Ergebnisse:
2325
100 m, Herren, Klasse 1: 1. Müller- VB. Gießen 11,7; 2. Marr- VfL. Wetzlar 12; 3. Schidedanz- 1900 12 Get. 400 m, Herren, Kl. 1: 1. Bepperling- 1900 Gießen 55,5; 2. Büttner- VfB. Gießen 55,6; 3. Jäger- VfB. Gießen 56,9 Set. 800 Meter, Herren Klasse I: 1. Jäger BsB. Gießen 2: 16,1 Min.; 2. Bepperling 1900 Gießen 2: 16,5 Min.; 3. Peters 2. 1900 Gießen.
5000 Meter, Herren Klasse 1: 1. Schaaf 1900 Gießen 16: 32,9 Min.; 2. Gerhardt 1900 Gießen 16: 34,5 Min.; 3. Hammersfahr VfB. Gießen 19: 7,0 Min.
4X100 Meter, Herren Klasse 1: 1. 1900 Gießen 46,8 Sef.; 2. VfL. Wetzlar 47,3 Get.
4X1500 Meter, Herren Klasse I: 1. 1900 Gießen 18: 51,6 Min.; 2. BB. Gießen 19 Min.
Hochsprung, Kl. 1, Herren: 1. Steines- VFB. Gießen 1,60; 2. Hopfenmüller- 1900 Gießen 1,55; 3. Krämer- 1900 Gießen
1,45 m.
Stabhochsprung, Herren Klasse I: 1. Jung 1900 Gießen 3,40 Mtr.; 2. Steines VB. Gießen 3,30 Mtr.; 3. Best VfL. Wetzlar 3 Mtr. Kugelstoßen, Herren Klasse I: 1. Kilo VfL. Weglar 13,60 Mtr.; 2. Mohl VfB. Gießen 13 Mtr.; 3. Gugel VB. Gießen 12,50
Meter.
Distuswerfen, Herren Klasse 1: 1. Kilo VfL. Weklar 39,95 Mtr.; 2. Gugel VfB. Gießen 39,62 Mtr.; 3. Koch VFL. Wetzlar 35,72 Mtr.


