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Samstag, den 8. August 1931

teresse der gesamten Immobilienwirtschaft ist dringend zu hoffen, daß die Reichsregierung diesen berechtigten Wünschen des orga nisierten Hausbesizes voll entspricht und im Wege der Notver­ordnung die erforderlichen Anordnungen unverzüglich trifft.

Darüber hinaus ist aber ein neuer gesetzgeberischer Eingriff auf dem Gebiete der Fälligkeit der Aufwertungshypotheken in­folge der außerordentlich schwierigen Lage am Realkreditmarkt anumgänglich geworden. Der Zentralverband hat deshalb in einer an die Reichsregierung gerichteten Eingabe beantragt, die Entscheidung über die von den Aufwertungshypothekenschuldnern gestellten Anträge auf Gewährung einer Zahlungsfrist auszu seßen oder unter Berücksichtigung der Kapitalsperre Zahlungs­fristen grundsätzlich zu gewähren. Des weiteren hat der Zentral­verband gebeten, den§ 6 des Aufwertungsschlußgesezes dahin­gehend abzuändern, daß die nachträgliche Stellung von Zah­lungsfristanträgen zugelassen wird. Die Hypothekenschuldner, die bereits Zahlungsfristanträge gestellt haben, werden deshalb gut tun, in den anstehenden Terminen und Vergleichsverhand­lungen unverzüglich den Antrag zu stellen, bis auf weiteres sämt liche Sachen zu vertagen, bis eine neue Regelung seitens der Reichsregierung erfolgt ist, oder aber zu beantragen, allen Zah­lungsfristanträgen mit Rücksicht auf die gegenwärtige Finanz­krise grundsäglich stattzugeben. Es scheint nämlich nicht mehr zweifelhaft, daß die Reichsregierung auch auf dem Gebiete der Fälligkeit der Aufwertungshypotheken eine neue Regelung tref= fen wird.

In enger, zielbewußter Zusammenarbeit mit der deutschen Wirtschaft und ihren Drganisationen wird die Reichsregierung ohne Zweifel auch die gegenwärtige Krise zu meistern verstehen, aber nur dann, wenn der Regierung Vertrauen entgegengebracht und jene Mahnung allseitig befolgt wird: ,, Ruhe ist die erste Bürgerpflicht."

Zum Voltsbegehren in Preußen.

Kapitalverwüstung

durch Tribut-, Wohnungs-, Hauszinssteuer- und Baupolitik!

Ri.

Im Preußischen Landtag ist vom Abg. Howe und den übrigen Mitgliedern der Fraktion der deutschnationalen Volks­partei folgende Klarheit bringende Anfrage eingebracht:

Rund 22 Milliarden RM. für den Neubau von Woh­nungen sind in der Nachkriegszeit aufgewendet worden und

,, Gießener Zeitung"

a) daß durch die Tributpolitik nach Feststellungen des Natio­nalökonomen Professor Dr. Lujo Brentano- München ( ohne die wirtschaftlichen Werte der abgetretenen Ge­biete) der deutschen Wirtschaft 65 Milliarden Goldmark entzogen worden sind,

b) daß durch die Wohnungspolitik der Nachkriegszeit ca. 110 bis 115 Milliarden RM. zum Erliegen gebracht sind,

und

c) daß durch die Wohnungsbaupolitik der Nachkriegszeit ca. 22 Milliarden R. eingefroren sind,

fragen wir:

1. hinsichtlich der Tributpolitik auf die Reichsregierung ein­zuwirken, bei den bevorstehenden Verhandlungen klar und deutlich zum Ausdruck zu bringen, daß Deutschland bereits weit mehr Tribute bezahlt hat, als ihm nach Recht und Billigkeit abverlangt werden können?

Nr. 63

letzten Konsequenzen sind noch nicht klar zu übersehen. Jeden­falls hat man aber jetzt die begründete Hoffnung, daß unsere Währung gesichert bleibt und daß die in Deutschland noch unter­gebrachten furzfristigen Auslandskredite vorläufig nicht abge= rufen werden. Es ist i eit eine Sicherung gegeben, durch die eine überſtürzte Entwid ng der Dinge, die zu einem fatastro­phalen Ende führen könnte, vermieden wird.

Samstag, den 8.

Wieder ist die wer in die Scheun päten Herbst oder i plegt, bis es aus frugt. Es war of hoffnung und schwe b sehe die vielen Gente heimzubringe wrüber, reich bela die Natur hinau mit etwas zu jagen em das Unkraut w hnt, die Sichel anzu Jahr für den, der

Von nicht zu unterschätzender Bedeutung für die Beantwor tung unserer Frage sind aber die Ergebnisse der Saisonausver kaufe, die fast überall zu befriedigenden Umsätzen geführt haben. So ist festgestellt worden, daß es in vielen Fällen gelungen ist. Ist das Preußische Staatsministerium, auf dessen Bereich fast alle alten Lagerbestände dem Konsum zuzuführen und die ca. zwei Drittel der Beträge entfallen, bereit, Lager soweit zu räumen, daß wieder Platz für Neuheiten ge­schaffen ist. Erfreulicherweise konnte beobachtet werden, daß die Geschäftsinhaber die letzten Saisonausverkäufe in sehr sorgfäl­tiger Weise vorbereitet haben. Der Erfolg hat die Mühe ge= lohnt. Mit Rücksicht auf die gesunkene Kaufkraft sind die Preise, soweit es nur irgend möglich war, soweit herabgesetzt worden, daß die Schicht der für solche Artikel in Frage kommen­den Käufer ganz erheblich größer wurde als sie es bei dem vor den Ausverkäufen festgesetzten Preisstande war. Daneben hat man mit allen Mitteln der modernen Werbetechnik versucht, die Aufmerksamkeit des Konsumenten auf das Angebot zu lenken. Die starke Nachfrage und der Umsatz haben gezeigt, daß, ent­gegen den Erwartungen, die Kauflust noch nicht auf Null ge= sunken ist, u. daß sich das Publikum auch heute noch zu Einkäufen über den dringend notwendigen täglichen Bedarf hinaus ent­schließt, wenn man sein Interesse durch zeitgemäße Preisge staltung und durch umfassende und geschmackvolle Werbung ermedt.

3.

hinsichtlich der Wohnungspolitik im Einvernehmen mit dem Reich die Hauszinssteuer und Zwangswirtschaft schnellmöglichst abzubauen, um die im städtischen Haus­besitz schlummernden Milliardenwerte zu neuem Leben zu erwecken und damit die so dringend notwendigen Betriebs­kapitalien für die Belebung der Wirtschaft zu schaffen? hinsichtlich der Wohnungsbaupolitik den Wohnungsbau endlich wieder dem privaten Baugewerbe zu überlassen und damit die Verwirtschaftung öffentlicher Gelder durch sogen. ,, gemeinnüßige" Gesellschaften endlich zu unter­

binden?

Berlin, 18. Juli 1931.

*

Rund 200 Milliarden RM., d. h. die Hälfte des gesam­ten deutschen Nationalvermögens, sind bereits durch die ,, Tri­butpolitik" und die ,, Sozialisierung" der Wohnungs- und Bau­wirtschaft verschlungen.

Diese Kapitalverwüstung ist der Urquell des heutigen Elends, der untragbaren Steuern und sozialen Lasten, der Not der Wirtschaft in Stadt und Land und damit auch der furcht­baren Erwerbslosigkeit.

Nur ein völliger Systemwechsel", eine Abkehr vom Marxismus und seinen Handlangern kann Abhilfe schaffen!

heute eingefroren.( Rund 2,2 Millionen Neubauwohnungen Wird das Herbst- und Wintergeschäft besser?

zu je rund 10 000 RM.)

Der Wert des Althausbesizes, der vor dem Kriege ca. 100 Milliarden Goldmark betrug und nach dem heutigen In­der ca. 140 Milliarden betragen müßte, ist in der Nachkriegs­zeit durch die Hauszinssteuer und Zwangswirtschaft auf ca. 35 Milliarden heruntergewirtschaftet worden.

Durch die 2. Notverordnung mit der Verweigerung der Abgeltung der Mehrzinsen für vermeintlich günstig verzinsliche Häuser wird der Wert des Althausbesizes um ,, weitere" 5 bis 10 Milliarden RM. auf ca. 25 bis 30 Milliarden RM. her­untergedrückt.

Ca. 110 bis 115 Milliarden RM. Werte des Althaus­besitzes sind durch die Nachkriegspolitik zum Erliegen gebracht! Das Ergebnis der Wohnungs- und Baupolitik der Nach­kriegszeit ist:

a) Ca. 2,2 Millionen Neubauwohnungen( für ca. 12 Pro­zent der Mieter) haben der deutschen Volkswirtschaft rund 22 Milliarden RM. gekostet.

b) Ca. 16 Millionen Altwohnungen( für ca. 88 Prozent der Mieter) haben heute nur noch einen Wert von ca. 25 bis 30 Milliarden RM.

c) Die Kosten einer Neubauwohnung betragen somit ca. 10 000 RM. pro Wohnung, der Wert einer Altwoh­wohnung hingegen beträgt heute nur noch ca. 1.938 RM. pro Wohnung.

Da die heutige Finanzkatastraphe im wesentlichen darauf zurückzuführen ist,

Der Mittelstürmer von Hollywood.

Ein Fußball- Roman von Sidney Horler. 18. Fortsetzung.

,, Der Hollywood- Klub ist zum Aussterben verurteilt, weil tch mich geweigert habe, den Mann, der ihn bis nun finanziert hat, zu heiraten! Dieser Mann, wie ihr seht, ist Mr. Fairfax Stopford."

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,, Das ist eine Lüge!" schäumte Stopford, dessen Stimme kaum den wilden Lärm, der jetzt losbrach, übertönte. ,, Es ist die Wahrheit die Wahrheit!" antwortete bas Mädchen auf dem Balkon. ,, Und weil es die Wahrheit ist, habe ich den Mut gefunden, hier aufzustehen. Mr Stopford verriet mir, nachdem ich seine Werbung abgewiesen hatte, daß er dem Klub nur deshalb all sein Geld geliehen hatte, weil ich an dem Klub, für den mein Bruder, wenn er in Hollywood war, oft spielte, großes Interesse nahm. Mr. Stopford hat sein Geld aus purer Rachsucht zurüdgezogen, obgleich es sein gutes Recht ist. Dagegen fann niemand etwas haben, aber ich protestiere gegen jeden Versuch, auch andere Leute zu beeinflussen.

Wie der Herr Vorsitzende schon vorhin gesagt hat," fuhr die kultivierte, lartönende Stimme des jungen unerschrockenen Mädchens fort ,,, diese Stadt ist berühmt ob ihrer Sporttradition Wir wollen uns dieser Tradition würdig erweisen! Es macht mich stolz, als erste aufzustehen und die geforderten hundert Pfund Garantie anzubieten, wenn der Vorsitzende sie akzeptieren will."

,, Meine geehrte junge Dame, wir wissen Ihr Angebot ge= bührend zu schätzen und akzeptieren es mit Freude und Genug­tuung." David Gerrity war in seinem ganzen Leben nicht so überrascht gewesen wie jetzt, aber er behielt die Fassung.

Wir geben im Nachstehenden einer Zuschrift Raum, die uns beachtlich erscheint, weil sie ein Gegengewicht gegen das immer wieder auftauchende Katastrophengerede enthält. Daß solche Zuschrif= ten aus Kreisen der Wirtschaft eingehen, scheint uns doch ein außerordentlich wesentliches Symptom dafür, daß in der deutschen Wirtschaft auch noch seelische Kräfte vorhanden sind, die die Schwierig feiten der Gegenwart mit der nötigen Dosis Selbstvertrauen bekämpfen wollen.

Jeder Geschäftsinhaber stellt sich heute immer wieder die Frage, wann die Umsätze sich wieder so heben, daß das Geschäft auf die Dauer wieder rentabel wird. Diese Frage ist nur zu berechtigt und ihre Dringlichkeit muß unbedingt anerkannt werden. Mehr als je interessiert uns heute die voraussichtliche Entwicklung der Konjunktur in der nächsten Zukunft, denn von ihr hängt sehr vieles ab, was für den Bestand eines Unter­nehmens von Bedeutung ist. Wenn man diese Frage noch vor einigen Wochen nur mit Vermutungen beantworten konnte, so haben wir heute schon, obwohl sich die wirtschaftlichen Ereig= nisse fast überstürzen, einige positive Anhaltspunkte, die uns Gewähr für eine einigermaßen sichere Beantwortung unserer Frage geben. Kurz gestreift seien hier nur die politischen Er­eignisse, deren Auswirkungen auf die Wirtschaft trotz aller Schwierigkeiten doch längst nicht in so einem so tatastrophalen Einsturz aller geleisteten Aufbauarbeit aufgetreten sind, wie dies von den gewohnheitsmäßigen Pessimisten und Krisenmachern vorher gesagt worden war. Ebenso soll auf die Verhandlungen in Paris und London nur kurz hingewiesen werden, denn ihre

Begeistertes Beifallstlatschen und Hochrufe durchbrausten den weiten Raum. Vereinzelte schüchterne Oppositionsversuche wurden im Keime erstickt und die Uebeltäter unsanft an die Luft befördert.

,, Ein dreifaches Hurra für..." donnerte ein Mann, der auf einen Stuhl gesprungen war, und blickte hinauf auf den Balkon, wo Margery mit vor Aufregung blassen Wangen, aber trium­phierenden Blickes dastand.

für alle diejenigen, die meinem Beispiel folgen und gleich mir unserem Klub helfen wollen," vollendete das Mädchen Sen Satz mit leidenschaftlicher Begeisterung, so daß der Beifall orfanariig anschwoll.

,, Hände hoch, Sportsmänner von Hollywood!" rief sie heraus­fordernd. Ein Wald von Armen stredte sich ihr entgegen.

Oben auf der Plattform faß ein Mann, der stumm und zitternd in das aufgeregte Gewühl vor sich starrte. Es war Mr. Samuel Hollister.

,, Mein Gott," flüsterte er ,,, der Klub ist gerettet!" Und er fonnte es nicht verhindern, daß ihm Tränen aus den Augen traten und die verwitterten Wangen benetzten. 3 weiter Teil Triumph.

Eine unerfreuliche Auslosung.

Das Zimmer war unordentlich, der Staub und Schmuh von Jahren lag überall und bedeckte auch die Scheiben der kleinen Fenster, die auf den Hof hinausgingen, so daß fein Sonnenstrahl in den Raum dringen Bennte.

In den Kreisen der Fabrikation hat man diese Entwicklung mit großer Aufmerksamkeit verfolgt.

Dienst für die Allgemeinheit...

Die Zeiten sind schwer. Die Gemeinden leiden bittere Not. Oft müssen sie an Staat und Reich mehr geben, als sie durch Steuern von ihren Einwohnern hereinholen können. Sparen und noch einmal sparen heißt es da. Ueber eine eigene Spar­methode wird uns berichtet:

Auf die beiden Männer machte der Zustand des Zimmers teinen Eindruck. Die Bewohnheit hatte sie abgestumpft, denn der eine verbrachte seinen ganzen Arbeitstag in dem Raum, und der andere war hier ein häufiger Besucher. Außerdem muß noch erwähnt werden, daß beide im Augenblic viel zu aufgeregt wa­ren, um ihrer Umgebung Aufmerksamkeit zu schenken.

Beide waren über einen Tisch gebeugt, auf dem ein Tele­phon stand. Jimmy Dunster, der junge Sportredakteur der Hollywood Evening Times", hatte den Hörer am Ohr und lauschte. Seine Augen glänzten hinter den dicken- Brillengläsern, und sein ganzer Körper zitterte vor Erwartung.

In dem Westerwalddorfe Eppenrod hat der Gemeinde­rat den frei gewordenen Polizeidienerposten dem Mindest: bietenden zugesprochen. Es hatte sich ein Heer von Bewer­bern gemeldet. Ein Mann übernahm das Amt für 9,50 Mark pro Jahr, das sind 2,6 Pfg. pro Tag!

Wer sich mit 9,50 Mark im Jahre begnügt, den beseelt nicht der Drang nach einer wohldotierten Stellung. Dieser Dienst am Gemeinwohl soll nicht in den Rahmen einer Besol­dungsordnung gezwängt werden, hat wahrscheinlich der neue Gemeindediener von Eppenrod gedacht. Er stellt nur die Stiefel­sohlen, die er bei der Erfüllung seiner Pflichten abläuft, in Rechnung. Wenn er nun durch seine Gemeinde geht und kund und zu wissen gibt, daß die Not eine neue Steuer verordnet habe, da kann er mit einigem Stolz von sich behaupten, daß er nicht dazu beiträgt, den Steuerdrud immer mehr zu verstärken. Wie eine andere Gemeinde den Weg des Sparens ging, zeigt folgende Meldung:

,, London kommt!" flüsterte er plötzlich heiser, denn die Stimme versagte ihm vor Aufregung. Ein Stöhnen tam aus des anderen Brust, als wenn ein Walroß nach Luft schnap­pen wollte. Mr. Samuel Hollister rückte näher an den Jour nalisten, und in seinem Gesicht malten sich deutlich die Qualen der Erwartung,

,, Kommen Sie auf die andere Seite, ich tann ja sonst nicht schreiben!" fnurrte Dunster unwirsch.

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Der Gemeinde Hochemmingen bei Villingen in Baden fehlen die Mittel zum Ausbau eines großen Weges. Die Einwohnerschaft fand folgenden Ausweg: Sie beschloß, daß jeder Bürger unentgeltlich zwei Tage der Woche an diesem neuen Wege arbeiten müsse, bis er fertig ist.

Was hier in Hochemmingen geleistet wird, ist Notstands­arbeit im wahrsten Sinne des Wortes. Der Weg, aus der Schaffenstraft der Bürger, durch ihrer eigenen Hände Arbeit erstanden, wird ein Denkmal des Gemeinsinns werden. Wenn uns einmal wieder bessere Zeiten fommen, fönnen Väter viel­leicht mit Stolz ihren Söhnen sagen: Dieser Weg entstand in der Gemeinde größter Not; ohne an einen Lohn zu denken, ging man ans Wert, und es wurde geschafft." Ob nun alle Bürger Hochemmingens mit großer Lust zwei Tage in der Woche schaufeln werden?

! schmutzigen Hand langte er nach den Blättern, die der Journa list ihm hinstreďte.

Während ihm die Schweißtropfen von der Stirn perlten, schrieb er nieder, was ihm der Draht aus London zutrug:

Milchester United gegen Roughton; Rangers gegen Birl­town; Clayton Athletic gegen Wilsbrough; Girnslen gegen...

Plötzlich ging ein Rud durch seinen Körper, und der Ell­bogen seines linken Armes bohrte sich mit Wucht in die Magen­grube des Stehenden, als er... Hollywood niederschrieb.

Hollister wantte zu einem Stuhl und ließ sich schwer nieder. Er sah aus wie ein Mann, den soeben der Schlag gerührt hat. Mühsam wischte er sich mit einem Taschentuch den Schweiß von der Stirn, dann holte er mechanisch die Pfeife, seinen bewähr ten Tröster im Unglüd, hervor, füllte sie aus einem stark ab­genützten Tabaksbeutel und blies mit einem Stöhnen der Ver­zweiflung eine Rauchwolke von sich.

Dunster beendete seine Notizen, las sie seinem unsichtbaren Gewährsmann am anderen Ende des Telephons noch einmal zur Kontrolle vor und brüllte dann: ,, Grimes!"

Der schmierigste Junge, der je auf diesem Planeten ge wandelt war, erschien in der Tür. Mit seiner unglaublich

Sofort Mr. Ringer geben! Wenn du dich unterwegs nur eine Setunde aufhältst, schlage ich dich tot! Sage Mr. Ringer, daß er eine halbe Spalte Kommentar in zehn Minuten nach­geliefert bekommt."

Als das seltsame Geschöpf draußen war, drehte sich Dunster um und betrachtete das düstere Gesicht des Fußballmanagers. ,, Nun," sagte er heiser, was halten Sie davon?" Girnsley!" Hollister ließ den Kopf verzweifelt auf die Brust sinken.

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,, Nun" der Reporter räusperte sich mit Anstrengung, als wenn ihm etwas in der Kehle steden würde es ist zwar schlimm genug, wir dürfen aber den Kopf nicht verlieren. Un­sere Jungens dürfen nicht merken, daß wir niedergeschlagen find; Sie, Sam, dürfen es sich jedenfalls nicht merken lassen!" ,, Sie sind ein Prachtterl, Jimmy. Ein bißchen komisch und verdreht, aber einer, der das Herz auf dem rechten Fled hat; Sie glauben an unseren Klub, als wenn Sie zehn Millionen Pfund dari investiert hätten, statt.

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statt der Hundert Pfund, die ich mir ausborgen mußte!" vollendete de: Journalist. Ja, ich bin schon ein verrüdtes Luder, vermute ich," fuhr Dunster fort. 3eitungsleute sind ge wöhnlich zynisch, besonders was ihr eigenes Geschreibsel betrifft. Ich bin eine Ausnahme davon. Ich bin genau so fußballnärrisch wie die leinen Jungen auf der Straße. Verdammt noch ein mal! Ich sage Ihnen, daß mir der Fußballsport mehr gibt als alles andere im Leben!"

Deshalb schreiben Sie auch so gut darüber. Ich hörte je mand sagen, daß Sie ein Angebot von der Athletic World' er halten haben, in die Redaktion einzutreten. Gratuliere Ihnen, Jimmy!"

Ich nehme es nicht an, diese Saison noch nicht. Ich bleibe bei Hollywood, bis die Jungens durch den Cup durch sind Unsere Burschen, Sam, sind wirkliche Kämpfer, deshalb glaube ich auch, daß sie gewinnen oder unentschieden gegen Girnsley spielen werden. Aber ich vertrödle hier meine Zeit, statt etwas darüber zu schreiben."

,, Schreiben Sie, daß sie gewinnen werden- daß sie gewin nen werden, trotzdem sie bei der ersten Auslosung Pech gehabt haben! Ich wollte, ich hätte recht. Jimmy," vollendete Hollister Teise. ,, 3um Teufel! Sie erschöpfen meine Geduld, Sam!" ant wortete der Reporter und griff nach dem Hörer des Telephons, das eben klingelte. Hallo wer ist dort?- Warriner? Kopf hoch, Ben eine feine Ueberraschung!- Girnsley! Am Girnsley- Play!-- Was sagtest du? Kleinigkeit für uns? Bravo, Alter! Hollister tommt jetzt zu euch hinaus, um Schluß!"

11. Au Das Polizeian com 20. Juni 192 lennter Feiertag Reichsverfassung u Bosschriften ist.

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