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Nr. 63

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te Hoffnung, daß unfere

n Deutschland noch unter te vorläufig nicht abge

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Samstag, den 8. August 1931

Lokales.

Sonntagsgedanken.

Wieder ist die Zeit der Ernte gekommen. Was jetzt segen schwer in die Scheunen getragen wird, das hat der Sämann im späten Herbst oder im jungen Lenz als Samentorn in die Erde gelegt, bis es aus Blüten und Knospen heranwuchs zur reifen

ebnisse der Saisonausver rucht. Es war oft heiße Arbeit und Mühe dabei, sehnende n Umfäßen geführt haben Hoffnung und schweres Bangen. Ich stehe an einem Aderrain

Dielen Fällen gelungen ift

onfum zuzuführen und die

Platz für Neuheiten ge meobachtet werden, daß bie

und sehe die vielen fleißigen Hände, die sich da rühren, um die Ernte heimzubringen. Wagen um Wagen schwanken an mir vorüber, reich beladen mit herrlicher Gottesfrucht. Ich lausche in die Natur hinaus, ob auch der Sommer und die Erntezeit

fehr forgfäl mir etwas zu sagen haben. Da sehe ich noch einen Ader, auf

Sverläufe Erfolg hat die Mühe ge ntene Kauffraft find bie

dem das Unkraut wuchert und auf dem es sich kaum der Mühe lohnt, die Sichel anzulegen. Dieser Ader bedeutet ein verlorenes

war, soweit herabgefeht Jahr für den, der einst zum Beginn desselben die Saat be.

Artitel in Frage fommen

de als sie es bei dem Dor tande war. Daneben hat Werbetechnik verjuht, die

stellte. Er hat vergessen, zur rechten Zeit das Unkraut zu jäten. Und daneben ein Ader mit reicher, föstlicher Ernte. Es biegen fich die vollen Aehren auf langen Halmen und die fleißigen Hände, die die Saat ausstreuten und dann auch pflegten, rühren

das Angebot zu lenken. ich wieder gemeinsam, um nun zu ernten. Ein Geist scheint sie

haben gezeigt, daß, ent t noch nicht auf Null ge

alle zu beseelen und ein Wille die Arbeit zu lenten. Es ist die Freude an der gesegneten Ernte. Dort drüben arbeitet einsam

h heute noch zu Einkäufen auf einem kleinen Ader ein Mann. Er hatte feine Hilfe und

Cichen Bedarf hinaus ent

urch zeitgemäße Preisge geschmadvolle Werbung

at man diese Entwidlung

meinheit.

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meinden leiden bittere Rot mehr geben, als sie dur einholen fönnen. Sparen Ueber eine eigene Spat

enrod hat der Gemeinde Dienerposten dem Minde sich ein Heer von Bemer nahm das Amt für 950 pro Tag!

hre begnügt, den beseelt

Fierten Stellung. Diefer

en Rahmen einer Befol wahrscheinlich der neue Er stellt nur die Stiefel

r Pflichten abläuft, in emeinde geht und fund neue Steuer verordnet msich behaupten, daß er mer mehr zu verstärk Weg des Sparens g

bei Villingen in Baden eines großen Weges. Die Ausweg: Sie beschloß, daß Tage der Woche an diesem er fertig ist.

eiftet wird, ist Notstands

tes. Der Weg, aus der er eigenen Hände Arbeit neinfinns werden. Menn men, fönnen Väter til : ,, Dieser Weg entfian an einen Lohn zu bente geschafft." Ob nun alle it zwei Tage in der Woche

Blättern, die der Journa

enn du dich unterwegs nut ich tot! Sage Mr. Ringer tar in zehn Minuten nach zen war, drehte fich Dunster ficht des Fußballmanagers Salten Sie davon?"

Ropf verzweifelt auf die te fich mit Anstrengung, als den würde es ist wat n Kopf nicht verlieren. Un , daß wir niedergefchlagen

enfalls nicht merten lafen!"

Ein bißchen tomilch und

auf dem rechten Fled bat

wenn Sie zehn Millionen

"

bin schon ein verrüdies

hatte doch sein Feld recht bestellt. In stiller Zufriedenheit fährt auch er seinen Erntewagen in die Scheune. Auch die Erntezeit weiß uns etwas zu sagen. Denn für jeden kommt einmal sein Erntetag.

Wenn dir das Alter begegnet, ein Greis oder ein gebeugtes Mütterlein, dann schau nicht auf deren Gewand, sondern in ihre Augen, wo es fein geschrieben steht, wie ihre Ernte ist und hau auf ihre Hände, die Runzeln der harten Arbeit zeigen, die man nicht füßt, die aber das Recht haben zu segnen. Auch dieser Greis war einst einmal ein froher Bursch, und dieses Mütterlein ein jugendfrisches Mägdelein. Sie gingen aber ge­tabe, wenn vielleicht auch steinige Wege durch dieses Leben und brachten fo das Saatforn in ihren Seelen als reiche Frucht zum Ziel ihres Daseins. Sie tragen jenen geheimnisvollen Reichtum in sich, der aus den Augen leuchtet und aus dem stillen Glüd der Seele, die mit der Welt fertig geworden ist. Solche Men­schen werden dann aud fein Unkraut auf dem Gottesader. Der Sonntagsschreiber.

11. August gefeßlicher Feiertag.

Das Polizeiamt weist darauf hin, daß nach dem Gesetz vom 20. Juni 1929 in Hessen der 11. August staatlich aner­fannter Feiertag und Festtag im Sinne des Artikels 139 der Reichsverfassung und der sonstigen reichs- und landesrechtlichen Borschriften ist.

Kirche und Verfassungstag.

Das Landeskirchenamt erläßt ein Anschreiben, nach dem die Airchliche Feier des Verfassungstages auch in diesem Jahre Benau wie in den früheren gehandhabt werden soll. Daher ist für den 11. August von 12 bis 12.15 Uhr ein allgemeines Ge­läute angeordnet. Die Abhaltung von Gottesdiensten wird den örtlichen Entschließungen überlassen. Voraussetzung hierfür ist, daß bei Veranstaltungen von weltlichen Feiern unter allen Um­ständen auf die kirchliche Veranstaltung Rücksicht genommen wird.

Flugtag.

Ein besonderes Ereignis wird der am morgigen Sonntag tattfindende Flugtag sein, da an diesem Tage erstmalig ein Mitglied des Vereins für Luftfahrt E. V. Gießen zu einem großen Motorflugwettbewerb startet. Das Schulflugzeug Klemm 2. 26 wird unter Führung des Leiters der hiesigen Flug­übungsstelle, Herrn Fluglehrer Ludwig Maier, nachmittags zum

Ich wollte, ich hätte Ihren Kampfgeist, Jimmy," sagte Hollister und öffnete die Tür.

Ich wollte, ich hätte Ihre Stellung!" stöhnte Dunster, der bereits wie ein Wahnsinniger schrieb. Wo. zum Henker, ist der Salunke? Grimes! Grimes!!!"

Did Marr wartete zusammen mit den übrigen Hollywood­Spielern auf Nachrichten aus dem Redaktionsbureau der Eve­ning Times". Dank Margery Kirkbys fühnem Appell bei der Versammlung eristierte der Klub noch immer. Aber seine Lage war noch sehr fritisch, noch immer sehr bedroht. Zwar hatte der Besuch bei den lokalen Wettspielen start zugenommen, aber jeder einzelne in der Mannschaft wußte, daß die Direktoren mit der Hoffnung der Verzweiflung damit rechneten, daß Holly­wood im Cupwettbewerb dessen erste Runde an demselben Nachmittag im Zentralbureau der Englischen Football Asso­ciation in London ausgelost wurde, gut abschneiden würde.

Aber, um im aufregendsten und größten Sportwettbewerb, den die Welt kennt, um im englischen Cup erfolgreich zu sein, muß eine Mannschaft nicht nur viel Talent, viel Spielstärte und Vertrauen zu sich, sondern auch sehr viel Glück haben.

Am eigenen Platz spielen zu fönnen, das war das innige Gebet, welches Ben Warriner zusammen mit Hollister, dem Klubmanager, an die Sportgötter richtete. Der erfahrene Kämp fer tannte die Stärke und das Spielvertrauen, das eine Mann­chaft aus der Anwesenheit ihrer Anhängerschaft schöpft, beson ders im Kampf um den Zaubertitel, der so wenig inneren Wert hatte und doch seinem Eroberer so viel einbrachte.

Ein solcher Vorteil im Kampfe hatte oft und oft den Sieg bedeutet. Angeeifert durch die Zurufe ihrer Anhänger, voll bringt eine Mannschaft oft das scheinbar Unmögliche. Fragt irgendeinen Berufsspieler, wie er den Wert des Spieles auf Dem eigenen Platz einschätzt, und er wird euch antworten: ,, So gut wie ein Tor Vorgabe!"

e ich mir ausborgen mußte!" ort. Zeitungsleute find ge eigenes Geschreibfel betrifft bin genau fo fußballnärrisch Straße. Verdammt noch ein Fußballsport mehr gibt als gut darüber. Ich hörte je Don der Athletic World' e zutreten. Gratuliere Shnen Saifon noch night. Jah bleibe durch den Cup durch find he Kämpfer, deshalb glaube anentschieden gegen Giemslen hier meine Zeit, ftatt etwas ten werden- daß fie gemin rften Auslojung Bed gehab Jimmy," vollendete Hollister

meine Geduld, Sam!" and dem Hörer des Telephons rift dort?- Warriner? rajdung!- Girnsley!

?- Kleinigkeit für uns?

ht zu euch hinaus, um

Warriner, den Führer, Freund und Berater seiner Mann­haft, bedrückte die Nachricht, daß seine Mannschaft die erste Runde auf einem fremden Platz spielen sollte. Und in diesem Falle hatte ein Unglüd das andere nach sich gezogen. Nicht ge­nug, daß die Mannschaft vor einem fremden den Gegner favo risierenden Publikum spielen sollte, fie sollte auch gegen Girns­len, diesen Totengräber so vieler Fußballhoffnungen, antreten. Wahrlich, das grausamste Zusammentreffen von Zufällen, die das Schicksal gegen Hollywood erfinden konnte.

Girnsley war ein Name, gehaßt und gefürchtet zu gleicher Zeit. Die Mannschaft strengte sich nicht sonderlich in den Mei­sterschaftstämpfen an und sparte ihre Kräfte jahraus, jahrein für den aufregenderen Potalwettkampf. Strupellose Spielmetho­den und die Unterstützung einer beinahe zügellosen Anhänger­schaft schüchterten in der Regel eine gegnerische Durchschnitts­mannschaft schon ein, bevor diese den schlechten, holperigen Bo­den des Girnslen- Spielfeldes betrat.

,, Gießener Zeitung"

Deutschlandflug 1931 nach Berlin starten. Unsere einheimischen Piloten werden des weiteren die modernsten Arten des Kunst­fluges zeigen und wird hier der Hilfsfluglehrer Moog auf dem Flugzeug Thea Rasche's seine Sensations- und Rüdenflüge ausführen. Das Universitäts- Reitinstitut Schömbs veranstaltet ein Hürdenrennen. Die Hürdenrennen find so aufgebaut, daß sich dieses Rennen direkt vor den Zuschauerplätzen abwidelt. Bekannte Gießener Sportvereine haben ihre Nennung zur ge mischten Staffette abgegeben, so daß auch hier guter Sport ge boten wird. Zum Fallschirmabsprung hat sich der bekannte Flieger Wiegmener- Braunfels( Lahn) verpflichtet, so daß auch in diesem Wettbewerb ein Vertreter der hiesigen Gegend teil­nimmt. Jn nächster Nähe des Publikums wird ein Zielabwurf auf eine Haus- Attrappe ausgeführt.

Ernennung. Der Oberregierungsrat Heinrich Lin denstruth wurde zum Landesfinanzamtsdirektor und Leiter der Abteilung für Besiz- und Verkehrssteuern bei dem Landes­finanzamt Darmstadt ernannt.

Ein neuer Direktor des Schlachthofes. In einer gestrigen nichtöffentlichen Sttdtratssitzung wurde zum Direktor des Gie­Bener Schlachthofes Dr. Hugo Keller in Offenbach a. M., der dort Vorsitzender des Fleischbeschaueramtes und der Tri­chinenschau in Neu- Isenburg ist, ernannt.

Don

* Reichsbahn- Dienstjubiläum. Am Donnerstag fonnte der Reichsbahnladeschaffner Wilhelm Klingeberger hier auf eine 25jährige Tätigkeit bei der Reichsbahn zurückblicken. * Postdienst am 11. Auguft. Da der Verfassungstag in Sessen als staatlich anerkannter Feiertag gilt, wird bei den Postämtern in unserer Stadt der Dienst wie folgt geregelt: Die Schalter werden wie an Sonntagen geöffnet. Außer der ein­maligen Briefzustellung, die um 8.45 Uhr beginnt, wird eine Geld- und Landzustellung ausgeführt. Die Briefkasten werden wie an Werktagen geleert. Die Kraftposten verkehren wie an Sonntagen.

* Verkaufsstelle für Postwertzeichen. Eine amtliche Ver­taufsstelle für Postwertzeichen ist bei Herrn Karl Scheuerlein in Gießen, Kaiser- Allee 20, eingerichtet worden.

*

Vorauszahlung auf die Ausbringungsumlage 1931. Das Reichsfinanzministerium teilt mit: Am 15. August 1931 wird die erste Rate der Aufbringungsumlage für das Rechnungs jahr 1931 fällig. Da bis dahin die Einheitswerte nach dem Stande vom 1. Januar 1931 noch nicht festgestellt sind, ist bis zum 15. August 1931 eine Vorauszahlung in Höhe des Betra ges zu entrichten, den der Aufbringungspflichtige am 15. Fe­bruar 1931 als zweiten Teilbetrag der Aufbringungsumlage für das Rechnungsjahr 1930 zu leisten hatte. Den Aufbring­ungspflichtigen wird ein entsprechender Bescheid in diesen Ta­gen zugehen.

* Der Kraftfahrzeugbestand in Hessen betrug nach den Fest­stellungen des landesstatistischen Amtes am 1. Juli 1931 10 723 Personenkraftwagen, 3278 Lasttraftwagen und 15 147 Krafträder. Gegenüber dem Vorjahre haben vor allem die Krafträder und besonders die Kleinkrafträder an Zahl zugenommen. Bei den Kraftwagen hat sich die Zahl gegenüber den Vorjahren wesent­lich verringert. Besonders hoch ist der Kraftfahrzeugbestand im Kreise Groß- Gerau und Darmstadt. Entfällt hier doch schon auf 31 bezw. 38 Einwohner ein Kraftfahrzeug.

Zur Gesichts- Bräunung

aber auch zur Bräunung des ganzen Rörpers bel Sonnenbädern verwenbe man die reizmildernde und fühlende Leodor- Fett- Creme. Tube 60 Pf. und 1 WIL Wirljam unterflüßt durch Leodor- Edelfeife Stüd 50 Pf. 3u haben in allen Chlorobont Berlaufsstellen.

* Preußischer Boltsentscheid! Abstimmungsberechtigte preu­Bische Staatsangehörige, die sich in unserer Stadt aufhalten, wollen am morgigen Sonntag ihre Wahlpflicht im nächsten preu­bischen Wahllokal nicht vergessen.

Selbst Marr, der neueste Rekrut Hollywoods, hatte von den Girnsley- Methoden gehört, während sie den übrigen schon un angenehm zu Bewußtsein gelommen waren. Die Hollywood. Spieler jahen einander mit bezeichnenden Bliden an, und man­chem von ihnen entschlüpfte ein derber Fluch.

,, Lacht doch, Kinder, lacht!" rief Ben Warriner, als er die langen Gesichter seiner Mannschaft sah. Mr. Hollister wird gleich hier sein, und ihr wollt doch nicht aussehen wie Kinder, die sich vor einer Tracht Prügel fürchten, nicht? Da kommt er schon; los, macht, als wenn ihr euch gemütlich unterhalten würdet!"

Ein genauer Beobachter fonnte jedoch bemerken, daß der Manager selbst sein Bestes versuchte, um gleichgültig zu scheinen. In Erinnerung an Dunsters Rat versuchte er jetzt, eine heitere Miene aufzusetzen.

,, Nun, Jungens, Girnsley am Girnsley- Plat! Wahrschein lich die schlechteste Auslosung, die wir haben konnten. Selbst verständlich tommen wir durch. Ihr dürft nur nicht den Kopf verlieren und euch von dem Publifum nebenbei gesagt, das schlimmste im ganzen Lande- nicht einschüchtern lassen. Spielt, wie ihr zu spielen gewöhnt seid. Girnsley ist zwar in der ersten Liga, aber es ist tein Vergleich zwischen euch und den Girnsley Leuten. Allerdings, man gewinnt den Pokal nicht immer durch anständiges Fußballspielen.

Es muß für euch alle eine Ehrenangelegenheit sein, euch in bester Kondition zu erhalten nichts trinken und so wenig als möglich rauchen. Der Klub ist noch immer nicht aus dem Wasser; nur ein gutes Abschneiden im Cup sichert uns das große Publikum. Und wenn wir es einmal für uns haben, dann behalten wir es auch, aber zuerst müssen wir es eben haben! Erfolg im Cup ist der sicherste Weg dazu Jungens," vollendete der Manager, während er seinen steifen Hut aus der Stirn rüdte, eine charakteristische Bewegung von ihm, wenn er sehr erregt war ,,, wir müssen um jeden Preis in Girnsley gewinnen oder mindestens unentschieden spielen; wenn wir verlieren, fön­nen wir ebensogut gleich die Bude zumachen!"

Er verließ den Raum, um seine Kanzlei aufzusuchen, und ließ eine Atmosphäre hinter sich, in welcher die Verzagtheit einen erbitterten Kampf mit der Entschlossenheit führte und unterlag. Die Gefühle und Gedanken der Hollywood- Spieler wurden am besten zum Ausdrud gebracht, als Tormann Artur Wallis seine Kappe mit Wucht auf den Boden schleuderte und leidenschaftlich ausrief:

Wenn ein Ball durchgeht, der zu halten ist, dann dürft ihr mir so lange die Visage bogen, bis sie wie ein Fußball aussieht. Und je stärker ihr hinhaut, desto mehr wird es mich freuen!" Mit jedem Tag, der nun folgte, wurde die Entschlossenheit

I der Hollywood- Spieler, die schwere Prüfung, die ihrer harrte.

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Vir.

* Straßensperrungsnachrichten, mitgeteilt vom Oberbef schen Automobil- Club E. V.( A. v. D.), Gießen. Die Sperre der Ortsdurchfahrt Schlig ist wieder aufgehoben. Die Spets rung der Straßenede Rendel- Niederdorfelden bis zur Abzwei­Die gung nach Büdesheim wird ab 11. August aufgehoben. Straße Rodheim v. d. Höhe- Betterweil wird ab 10. August gesperrt. Umleitung über Holzhausen v. d. Höhe- Oberlenbach oder Niederwöllstadt- Okarben. Die Straße Rendel- Büdess heim vom Abzweig nach Niederdorfelden wird ab 10. August gesperrt. Umleitung über Groß- Karben- Heldenbergen und umgekehrt.

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Verband chem. 116er. Die Verbandstagung des Verban des ehemaliger Angehöriger des Infanterie- Regiments 116 fin­det am 5. und 6. September in Mainz statt.

* Radfahr- Saalsportfeft. Der Lahngau im Bund Deutscher Radfahrer( B.D.R.) hat am Sonntag, 9. August, im Café Leib sein Gau- Jugend- Saalsportfest, das vom Radclub Germania 1899 Gießen ausgerichtet wird. Die Vorwettbewerbe im Kunst­und Reigenfahren, wie auch in den Radballspielen beginnen voT­mittags 10 Uhr. Die Entscheidungen nehmen um 2 Uhr nachmit tags ihren Anfang. Mit dem Start und Ziel Schützenhaus" werden noch ein 2er Manschaftsrennen über 80 Kilometer und eine Jugend- Zuverlässigkeitsfahrt über 17 Kilometer für die Jugend am Vormittag gefahren.( 1. Start: 7 Uhr.)

* Bogelsberger Höhen- Klub. Am Sonntag, den 9. August, Familien- Wanderung Aßlar- Hohe Warte-Heide nach Bieber. Abfahrt um 6.46 Uhr.

* Turnverein 1846. Eine Wanderung nach dem Frofdorfer Forst und dem Salzbödetal, mit einer Lagerung am Waldbad Kirchpers, wird Sonntag, den 9. August, gemacht. Abfahrt nach Lollar morgens 6.42 Uhr.

Der Wanderflug der Zugvögel beginnt. Noch ist der Sommer nicht zur Hälfte vorüber und schon rüsten die ersten Zugvögel sich wieder zur Südlandreise. Die Mauer- oder Turmschwalbe nimmt anfangs August schon wieder von uns Abschied.

,, Sämann Deutschland". Die anläßlich der Verfassungs­feier der deutschen Reichsregierung am 11. August im Reichs­tagsgebäude zur Aufführung gelangende Hymne Sämann Deutschland", von Hans F. Schaub( Dichtung von Erich Kühn), wird unter Prof. Hugo Rüdels Leitung vom Berliner Staats­und Domchor vorgetragen. Hans F. Schaub ist ein geborener Frankfurter und ist heute in Hamburg 1. Musikkritiker des ,, Hamburgischen Correspondenten" und Lehrer am Vogtschen Konservatorium und am Wilhelm- Gymnasium.

Kriegsgräberfürsorge und Notverordnung.

Auf Grund der Durchführungsbestimmungen zur Verord nung des Reichspräsidenten über die Erhebung einer Gebühr für Auslandsreisen vom 21. 7. 1931 müssen auch Reisende, die Kriegsgräber ihrer Angehörigen im Auslande besuchen wollen, eine Gebühr von 100,- R.- Mark zahlen. Diese Gebühr erhöht sich auf 150,- R.- Mart, wenn sie nicht vorher an die zuständige Ein Paßstelle, sondern erst bei Grenzübertritt gezahlt wird. Gesuch des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge an das Reichsfinanzministerium, Angehörige, welche den Nachweis er bringen, daß sie nur zum Besuch des Kriegsgrabes eines Ver­wandten ins Ausland fahren, von der Gebühr zu befreien, ist abgelehnt worden. Ob eine Loderung dieser Verfügung vor­genommen wird, ist noch nicht zu übersehen.

Da die Verordnung des Reichspräsidenten über den Ber­fehr mit ausländischen Zahlungsmitteln vom 15. 7. 1931 die Beschaffung von Devisen nur in besonderen Ausnahmefällen zuläßt, ist es dem Volksbund zurzeit nicht möglich, Aufträge der Angehörigen für ein einzelnes Kriegsgrab im Auslande, und zwar u. a. Errichtung von Grabzeichen, Kranzniederlegungen, Bepflanzungen und Beschaffung von Lichtbildaufnahmen, aus­zuführen. Der Volksbund hat jedoch einen Antrag gestellt, um für diesen Zwed die Genehmigung zum Ankauf von Devisen zu erhalten.

mit Erfolg zu bestehen, größer. Das Interesse der Stadt wurde Don Jimmy Dunster allabendlich aufgepeitscht und wachgehalten, der in der Evening Times" jeden Abend detaillierte Berichte über das Training und den einzelnen Spieler brachte, ohne dabei viel zu verraten. Und jeden Tag erklärte er in seiner Zeitung aufs neue, daß er von den Trainingsmethoden des Mannschaftsmanagers begeistert sei und daß große Ueberraschun­gen bevorstünden.

Jn jenen schwern Tagen, die dem grimmigen Gefecht vor­ausgingen, zeigte Samuel Hollister erst sein großes Talent als Manager eines großen Fußballtlubs. Mit Kanonier Sage und Ben Warriner als Adjutanten entwarf er einen Schlachtplan, in der- fo erklärte er seiner hart trainierten Mannschaft dem bevorstehenden Kampf seine Wirkung nicht verfehlen konnte. Fortsetzung folgt.

Arbeitslos...!

( Nachdrud verboten.)

Es gibt ein Wort in heutiger Zeit, Ein kleines Wörtlein bloß, Und schließt doch so viel Jammer ein, Das eine Wortlein Arbeitslos".

Wer Arbeit fucht und findet sie nicht, Wie mag dem zumute sein? Wer fühlt ihm nach, was ihr bewegt? Wer sieht ihm wohl ins Herz hinein?

Zwei starke Arme, ein williger Sinn Für rechtschaff'nes ehrliches Tun, Und zwingt ihn doch die Not der Zeit, Am hellen Werkeltag zu ruhn.

Sein Aug' wird bald glanzlos, die Wange fahl, Und verschlissen sein ärmliches Kleid, Und im Herzen drin regt sich Neid und Groll, Und Haß und Bitterfeit.

Wann kommt die Zeit, da die fleißige Hand Nicht braucht ruhen gezwungen im Schoß? Sondern emsig schafft für das tägliche Brot Und nicht länger ist arbeitslos"?

Rosa Benettt.