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Heimatorte Lich gebracht, arb. Wen die Schuld an festgestellt werden.

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in der Eisensteingrube Erdmassen verschüttet. Rippenbrüche, ferner ein erlegungen davon. In der Chirurgischen Klinif

5. bis 18. Mai der diesjäh tenbundes statt, an dem ein nschaft Hessens teilnehmen eingetroffen ist der ehemal chsen.

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Hagener Straßenbahn urch falsche Kapitalanleihen Verluste zufügte.

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der Kraft.

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Snnen? Laufen und Sprin nen und Rudern, Eislauf oll müde, im Schlaf neue

Mittwoch, den 8. April 1931.

,, Gießener Zeitung"

Turnen, Sport und Spiel.

Ergebnisse aus dem Bezirk.

Karfreitag.

Halle Stadtmannschaft- Kassel Stadtmansch. 3: 2( 1: 2) SV. Wezlar Union Niederrad 2: 6( 24) Großalmerode Spielvgg. Göttingen 2: 2( 1: 1)

1. Ostertag.

VFB. Gießen Linienschiff Sessen" 4: 1( 1: 1) Germania Marburg SpV. Wetzlar 4: 1( 2: 0) Breidenbach 1. 5: 2( 3: 1) Wallau 1.- Germania 03 Pfungstadt Spvgg. 1900 Gießen 6: 1( 2: 1) VFR. Butzbach VfB. Friedberg 2: 1 Borussia Fulda Germania Bieber 1: 4( 0: 2) TV. Horas Blau- Weiß Bürgel 4: 6( 4: 2) Niederzwehren Hessen- Preußen Kassel 7: 1( 4: 0) Sportfr. Warburg Tura Kassel 1: 2( 1: 1) Melsungen VFR. Kassel 7: 0( 4: 0) SC. 05 Göttingen 1: 6 Sportfreunde Einbed 2: 0( 0: 0) Werder Hannover 3: 5

Blau- Weiß Göttingen

Einbed 05­VfB. Northeim

2. Ostertag.

CC. 03 Kassel VIB. Gießen Olympia Lorsch

FV. Neuendorf 5: 3( 2: 1) Linienschiff Hessen" 1: 2

Spogg. 1900 Gießen 7: 0( 5: 0)

Breidenbach 1. Wallau 1. 3: 1 Spielverein Kassel

Hessen 09 Kassel 8: 1( 2: 1) FC. Grone FC. Niederzwehren 2: 1( 2: 0) Sp. u. Sp. Northeim Großalmerode 1: 2( 1: 0) Werder Hannover 4: 4( 1: 3) Blau- Weiß Göttingen Heiligenstadt Sportfr. Kassel 0: 2( 0: 1)

Gau Gießen- Wehlar.

Wetzlar Sp.V. 2. Hermannstein 1. 3: 2( 2: 2) Weylar Sp.V. 3. Butzbach 2. 5: 2( 0: 1)

Karfreitag.

1. Ostertag.

Weilburg Fußballsportv. Ffm. 2. 0:11 Leihgestern 1. Großen- Bused 1. 1: 6 Daubringen SC. Wetzlar 4: 1( 1: 1) Lollar 1. Butzbach komb. 4: 0 Hermannstein 1.

Marbach 1. 2: 4( 0: 1)

Bissenberg Weinbach 14: 3

Biskirchen 1.

Stockhausen Tiefenbach

Garbenteich

Oberndorf 1. 1: 1

Steindorf 2: 5

Nauborn 3: 5

Steinberg 0: 1

Flensungen 1. Ettingshausen 1. 3: 2( 1: 1) BfB. Gießen 3. Dutenhofen 1. 3: 4 Weilburg 2. Wetzl. Sp. 3. 4: 0( 0: 0) Garbenheim 1900 Gießen 4. 3: 2( 1: 1) Steinbed Wiesed 4: 4( 4: 0) Waldernbach Holzhausen 0: 2 Schwalbach Burgsolms 2. 7: 0 Ulm Beilstein 3: 3

1900 Gießen tomb. Jgd.

Wiesbaden Jgd. 0: 0 1900 Gießen fomb. Jgd. Heuchelheim Jgd. 4: 0( 1: 0) Wetzl. SpV. 1. Jgd. Rüdesheim 0: 8

Werdorf 1. Jgd. VfB. Gießen 2. Jgd. 2: 1( 2: 0) Lollar Jgd. Bruchenbrücken Jgd. 3: 4 Flensungen Jgd. Ettingshausen Jgd. 2: 1( 2: 0) Waldernbach Jgd.- Holzhausen Jgd. 3: 1

2. Ostertag.

Löhnberg 1.

Fußballsportv. Ffm. 2. 1:10

Hermannstein 1. VfB. Wetter 1. 2: 3

Marbach 1. 5: 0 Germania Marburg 2. 4: 2

Oberndorf Wetzl. SpV. 2. 1: 3

Oberbiel 1.

Leihgestern 1.

Steindorf

Allendorf 1.

Wiesed 1. Ulrichstein Bieber 1.

Holzhausen

Stodhausen 5: 0

Obershausen 6: 0

1900 Gießen 3. 1: 3( 1: 0) Bobenhausen 7: 1

Lollar 2. 0: 3

Waldernbach 5: 1

Schwalbach Nauborn 2. 5: 2

Allendorf 2.

Obershausen 2. 2: 0

Ulm- Rodenroth 1: 1

Wiesed 2. 1900 Gießen 4. 1: 7

Ettingshausen 2.-

Wetzl. SpV. 1. Jgd.

Großen- Bused Jgd.

Hungen 1. 4: 1( 2: 1) Oberlahnstein Jgd. 1: 9 Wiesbaden Jgd. 7: 0( 3: 0)

Butzbach Jgd. Lollar Jgd. 0: 2 VfB. Gießen 2. Jgd.

Sandball:

TV. Niedergirmes 1. IV. Niedergirmes 2.

Klein- Linden Jgd. 4: 4

1900 Gießen 1. 10: 8 1900 Gießen 2. 0: 5

Lieber Radler hör mich an!

Wir alle, die wir auf das Rad geflochten sind, wissen, welche Freiheitsgefühle das Radfahren in jedem Menschen auslöst. Wir wissen, wie erhaben man sich fühlt auf blitzblankem Zwei­rad in Gottes freier Natur, und wie überlegen man sich im Straßenverkehr auf dem kleinen, flinken, schmiegsamen Fahr­rade fühlen kann. Wir wollen es aber nicht wahr haben, daß der Mensch mit dem Besteigen des Fahrrades Kinderstube und Erziehung vergißt, wie man in bedauerlicher Verallgemeinerung so oft vom Radfahrer behauptet. Diese Behauptung zwingt uns, den guten Ton in allen Lebenslagen zu bewahren und alle auf Rädern die Wellen des Verkehrs schneidenden Wege­benutzer zu der Ueberzeugung zu erziehen, daß das Recht auf Freiheit die Pflicht mit sich bringt, auch das Recht der anderen auf Freiheit im Verkehr anzuerkennen.

m die Wette läuft und mite chst die Freude, die eigene durch sie zu fiegen. Aus stsein ist der Sport erwat B man hegen und pflegen, tarten. Kraft ist nicht die! pen, sondern die Erfaffung ts, Sportgeist ist nicht ehrge Sieg, sondern Freude an adient, Leistungen hervorzu in der Kraft; sie ist Urquell friedigung an Leiftungen meinhin unter Kraft die Ki er Nährboden für alle an für sorgen, daß die Körper

Um zu dieser Ueberzeugung zu gelangen, muß sich jeder Wegebenutzer von dem Gefühl frei machen, ein Beherrscher der Straße zu sein. Dies gilt sowohl für Fußgänger als auch für Rat fahrer und für Kraftfahrzeuglenker, und man wird jcoes Herrschgelüst bekämpfen, wenn man danach strebt, nicht nur sich, sondern auch den anderen das Leben im Verkehr angenehm zu machen, durch Vorsicht, Einsicht und Rücksicht.

gen, denn erit jo fchofft fid eine Leistungsfähigteit im Vollbesitz seiner Körpertr git gelöjt, aber erit in den Don in weitere Kreije geb n Weg und erweist, daß die gungen gleichzeitig die wich Springen, Werfen und ind und bleiben die natür iftungsfähigteit zu gelangen monijch miteinander verini Sie bringt alle Teile des bung miteinander zu meth zu fraftvollem Jujammen und Spezialsportzweige erft gefaßten Begriff des Geräte zufammen mit ihr der

e natürliche und notwendig

Wenn wir von der Behauptung ausgehen, daß ein Rad­fahrer nur ein auf Rädern dahingleitender Fußgänger ist, müßte Sie wäre es auch, wenn die Verkehrserziehung leicht sein. nicht dieses verteufelte Freiheitsgefühl namentlich im Herzen der jungen Radfahrer lebte und in Uebermut sich äußernd zu unüberlegten Taten verleiten würde. Im gewissen Sinne ist der Radfahrer gegenüber dem Fußgänger der Stärkere. Er hat eine leichte und wendige Maschine, während der Fußgänger auf jeine zwei Beine angewiesen, im Verkehr einer gewissen Schwer­fälligkeit unterworfen ist. Wir alten Radfahrer wissen, daß dieses Gefühl der geringeren Beweglichkeit nervös macht, und darum wird fein pflichtbewußter Radfahrer eine Freude daran haben, einen zu Fuß gehenden Mitmenschen in Angst und Schreden zu versetzen. Zur Auslösung dieses Schreckens gehört

1. Fußballmannschaft des Linienschiffs Hessen Kiel als Gäste des BfB. 08 Gießen.

Für die Osterfeiertage hatte der VfB., die hier nicht un­bekannte erste Fußballmannschaft des Linienschiffes Hessen" als Gast. Bereits am Ostersonntag gegen Mitternacht versammelte sich am Bahnhof eine stattliche Zahl Anhänger des VFB. und des Marinevereins um den blauen Jungens ein herzliches Will­fommen zuzurufen. Nach Begrüßungsansprachen begaben sich die Hessenleute in ihre Privatquartiere, um sich nach ihrem 2: 1- Siege gegen Viktoria Neuwied der wohlverdienten Ruhe hinzugeben. Am 1. Osterfeiertag begann nach Ueberreichung von Ehrengaben das Spiel der beiden Mannschaften, dessen An­stoß ein 5jähriger VfB.er als blauer Hessenjunge vollzog. Es war vom Anstoß an zu merken, daß die Hessenmannschaft seit ihren früheren Besuchen viel hinzugelernt hat und daß sie schließ­lich mit 4: 1 Toren unterlag, ist wohl mit auf die Anstrengungen der vorangegangenen Rheinreise zurückzuführen. Bis furz vor Schluß hielt sich die Mannschaft recht tapfer, mußte jedoch in den letzten Minuten den routinierten VfB.ern das Kommando überlassen. In der Halbzeit legte der Begleiter der Mann­schaft, Herr Leutnant 3. See Wittich, an dem Gefallenengedent­stein im Beisein der beiden Mannschaften zur Ehrung der Ge­fallenen des VfB. einen Kranz nieder. Am Abend fand eine Familienzusammenkunft im Café Ebel statt, an der ebenfalls die Hessenleute, der Marineverein und der VfB. teilnahmen. Schon frühzeitig war der Saal überfüllt und bald kehrte beste Stimmung ein, die die Versammelten lange zusammenhielt. Das für den 2. Osterfeiertag angesetzte Rüdspiel konnten die Seffenleute" nach durchweg besserer und aufopferungsvollerer Spielweise mit 2: 1 Toren für sich entscheiden. Ein wohlverdien­ter Sieg, der, wenn das Schußpech nicht allzu groß gewesen wäre, noch höher hätte lauten können. Für den Abend war eine Zusammenkunft im Heim des Marinevereins vorgesehen, die ebenfalls, wie alle Veranstaltungen, besten Besuch aufzuweisen hatte. Die sportliche Tätigkeit war nun vorüber und konnten sich die blauen Jungens nun mehr dem Vergnügen widmen. Bis in die frühen Morgenstunden blieb mant vergnügt beisam­men. Am 3. Feiertag fand die Besichtigung der Schaffstaedt­schen Fabrik für gesundheitstechnische Anlagen statt. Am Nach­mittag folgte ein Ausflug nach Annerod, bei dem es wieder sehr fidel zuging und bei dem auch einige der blauen Jungens eine Probe ihrer Reitkunst( Quadrille usw.) ablegten. Nur allzu früh mußten die Teilnehmer von dem guten Apfelwein Abschied nehmen, dem als Abschluß der Veranstaltung ein sehr interessanter Vortrag von Leutnant z. See Wittich über die Mittelmeerreise des Linienschiffes Hessen" im Café Ebel folgte. Alle Zuhörer folgten mit Spannung der Reise in das Mittel­Die Tren meer, die durch Lichtbilder noch verschönt wurde. nung auch an diesem Abend wollte kein Ende nehmen. Und als die blauen Jungs heute früh den D- Zug nach Kiel bestiegen, waren wieder viele Anhänger versammelt, die ihnen ein frohes Wiedersehen in Gießen zuriefen. Die Bande zwischen dem Linienschiff Hessen", dem Patenlande Hessen, dem VfB. Gießen und dem Marineverein Gießen sind durch dieses Hiersein wieder enger geworden, jedem Teilnehmer aber bleiben die schönen Stunden unvergeßlich.

Germania 03 Pfungstadt 1900 Gießen 6: 1( 2: 1).

Mit ziemlich zusammengewürfelter Mannschaft war die Spielervereinigung 1900 auf Reisen gegangen und stand am er= ſten Feiertag den Pfungstädter Germanen gegenüber. Das Re­sultat gibt den Spielverlauf nicht richtig wieder. Die 1900er waren ihrem Gegner im Feldspiel fast mehr wie gleichwertig, der Sturm war aber vorm Tor direkt hilflos und konnte trotz mancher Chancen nichts zur Verbesserung des Resultates bei­tragen. Brambach stand im Tor. Zeiler in der Verteidigung bot eine ungewohnt schwache Leistung. Die Läuferreihe war gut. Im Sturm wollte es nicht flappen. Heilmann litt noch unter seiner Fußverletzung und hielt sich sehr zurüd.

Aus Pfungstadt wird zu dem Spiel geschrieben: Das Er­gebnis dieses am 1. Osterfeiertag in Pfungstadt ausgetragenen Spieles fönnte hinsichtlich der Spielstärke beider Mannschaften täuschen. Die Gießener waren absolut nicht so schlecht, wie es das Ergebnis glauben läßt. Die Gäste- Mannschaft hatte nur das Pech, auf einen vor allem im Schießen ganz hervorragend aufgelegten Gegner zu treffen, der sich darin auch feinen 3wang antat. Vor allem Böttiger war hier wieder einmal in großer Fahrt und setzte einige Bälle ins Neh, die man sozusagen nur alle Jubeljahre einmal sieht. Da sich die Pfungstädter Elf auch als routinierter, härter, und in der Durchführung ihres Systems fonsequenter erwies, so kam dieser hohe Sieg zustande. Das Spiel bot durchweg spannende Momente und wurde fair durch geführt.

das plötzliche, heftige Klingeln, das fuhrmannsgleiche Ru­fen und das Dichtvorbeifahren der Radler an einem Fußgänger. Diese Taten sind Verkehrsflegeleien, deren sich die anständigen Radfahrer schämen. Es solle nicht bestritten werden, daß der Radfahrer von dem mit Motorkraft dahinbrausenden Weggenos= sen oft recht schlecht behandelt wird, aber die Entladung seines Zornes über den an diesen Zuständen unschuldigen Fußgänger ist feig. Wir wissen auch, daß viele Fußgänger sich gegen die Anerkennung der Verkehrsregeln stemmen und dadurch Ver­fehrsschwierigkeiten und Lebensgefahr für sich und ihre Mit­menschen hervorrufen. Aber der Radfahrer muß sich von einer Verallgemeinerung ebenso fernhalten, wie er eine Verallge­meinerung für seine Zunftgenossen ablehnt. Es ist besser, mit gutem Beispiel voranzugehen, als aus einem unwilligen Gefüh! heraus Gleiches mit Gleichem zu vergelten. Der Radfahrer muß davon überzeugt sein, daß im Herzen des Fußgängers genau die gleichen Gefühle leben als in seinem Herzen. So wie er froh ist, friedlich und gefahrlos feines Weges ziehen zu fönnen, ist es auch der Fußgänger. Der Radfahrer soll nicht bei jeder falschen Bewegung des Fußgängers im Verkehr eine Böswilligkeit erblicken, sondern eine durch die allgemeine Ver­tehrsnervosität hervorgerufene oft unbewußte Handlung.

Namentlich bei den jungen Radfahrern, in deren Herzen der Geschwindigkeitsteufel besonders lebhaft sein Spiel treibt, tann man beobachten, welche Ehre sie in das Dichtvorbeifahren und Erschrecken der Fußgänger setzen. Die organisierten Rad­fahrer betrachten es als vornehmste Pflicht, dieses Ueberlegen­heitsgefühl in den jungen Radfahrern zu bekämpfen, aber lei­der nicht alle Radfahrer sind organisiert, und darum muß die Erziehung zum Verkehr auch außerhalb der Organisation vor­genommen werden.

Kein pflichtbewußter Radfahrer bestreitet das Vorhanden­sein von Verkehrsrüpeln und er erblickt in der Bekämpfung dieser Schädlinge eine Aufgabe, in der ihn alle Wegebenutzer unterstützen müssen. Kein gerechtdenkender Wegebenutzer wird die Gefahr verkennen, in der sich auch der auf schwankem Rade bewegende Fahrer im Strom des Verkehrs befindet, ebenso

Olympia Lorsch

1900 Gießen 7: 0( 5: 0)

Nr. 28

Zu diesem Spiel stand Müller im Tor und Zeiler wirkte nicht mit. Zu dem Spiel berichtet die Wormer Presse u. a.: Trotz strömenden Regens hatten sich immerhin etwa 150 3u­schauer eingefunden. Und diese Leute hatten Glück. Daß der Sieg so hoch ausfallen sollte, daran mögen wohl nur sehr wenige geglaubt haben. Gießen stellte eine sehr junge Mann­schaft, die zwar sehr eifrig war, aber eigentlich nie gefährlich werden konnte. Der Tormann war oft sehr unsicher, wenn er auch an den Toren selbst wohl keine Schuld hat, denn diese dürften wohl faum zu halten gewesen sein. Die Verteidigung ging an, doch vermißte man schon hier das Zuspiel. Der beste Mannschaftsteil wird wohl die Läuferreihe gewesen sein, be sonders Glitsch arbeitete hier unermüdlich. Der schwächste Teil der Elf war der Sturm. An sich waren die Leute sehr flink und eifrig, aber von vernünftigem Zusammenspiel oder von einem Spielsystem hatten sie so gut wie keine Ahnung. Der Ball wurde in die Richtung des gegnerischen Tores getreten, dann versucht, ihn vielleicht noch vor dem Gegner zu erreichen. Daß man mit einem solchen System gegen Lorsch nicht antommen fonnte, ist flar. Der beste Mann war hier der Rechtsaußen, der wenigstens ab und zu eine saubere Flanke schlug.

In der ersten Halbzeit kam Lorsch in ziemlich regelmäßigen Abständen zu fünf Toren. Die beiden ersten wurden von Karl Lorbacher und Metz erzielt. Schmitt schoß Nummer drei und stellte dann das Halbzeitergebnis von 5: 0 her. Nach der Pause gab sich Lorsch gar keine Mühe mehr, man gab sich zufrieden. Gießen kam dadurch etwas auf, fonnte jedoch nie gefährlich werden. Erst gegen Schluß griff Olympia noch einmal an und sah seine Bemühungen noch durch zwei Tore belohnt. Friedel Lorbacher und Diehl waren die beiden Schützen.

Leihgestern 1. Großen- Bused 1. 1: 6( 0: 3). Großen- Bused Jgd. ,, Nassau" Wiesbaden Jgd. 7: 0( 3: 0).

wurde.

Am 1. Ostertag weilte die 1. Mannschaft des FC. Großen­Bused bei der SpVgg. Leihgestern, um dort ein Freundschafts­spiel zu liefern. Die Gäste mußten zu diesem Spiel mit Erfah antreten, trotzdem wurde von ihnen ein vor allem technisch gutes Spiel vorgeführt, das nur in der 2. Hälfte etwas abflaute. In der 1. Halbzeit zeigte Gr.-B. ein Kombinationsspiel, wie man es lange nicht mehr gesehen hatte. Der Ball wanderte flach von Mann zu Mann, um so die gut arbeitende L. Hintermann­schaft vor feine leichte Aufgabe zu stellen. In dieser Hälfte Das Spiel war ein Klassenunterschied unbedingt bemerkbar. begann mit einem Angriff L., der jedoch sofort unterbunden Es entstanden ununterbrochen gefährliche Momente vor 2. Tor, welche bald zu einem unhaltbaren Treffer des Gr. B. H.-L. führten. L. überrascht, wird immer mehr in seine Hälfte gedrängt. Gr.-B. Hintermannschaft hat faum etwas zu tun, einzelne Gegenangriffe werden mit Leichtigkeit unterbun den, während L. Verteidigung schwer zu kämpfen hat. Bei einem Gedränge vor dem Tor versucht man das in der Luft hängende Tor mit der Hand zu verhüten. Der gegebene Elf­meter wird sicher zum 2. Tor verwandelt. Weitere schöne An­griffe der Gr.-B. wurden noch mit einem 3. Tor belohnt. Halb zeit 0: 3. 2. glaubte nach Halbzeit, mit dem Wind als Bundes­genossen, den Spieß herumdrehen zu können. Es kam jedoch anders. Nicht lange und das 4. Tor für Gr.-B. war gefallen Vorerst bleiben die Gäste, die durch Herausstellung eines Spies lers nur noch 10 Mann auf dem Felde haben, im Angriff. Eine Zurückgabe an den M.-L. ergibt aus ca. 23 Meter Entfernung das 5. Tor. Jetzt rafft sich L. auf und wird auch längere Zeit überlegen. Während dieser Zeit erzielt L. sein verdientes Ehrentor. Dann kommt Gr.-B. wieder auf und erzielt noch ein 6. Tor. Niemand hatte mit einem solchen Resultat gerechnet, doch ist der Sieg in dieser Höhe vollauf verdient.

Am 2. Ostertag hatte die Jugend Nassau" Wiesbaden zum Gegner. Die Gäste hatten am Ostersonntag gegen 1900 Gießen 2. Jugend ein 0: 0 erzielen können. In Gr.- Bused mußten sie eine 7: 0- Niederlage hinnehmen. Das Resultat ist jedoch dem Spielverlauf nach zu hoch ausgefallen; ein Ehrentor wäre zu­mindest verdient gewesen. Die hohe Niederlage ist auf große Schußfreudigkeit der Gr.-B. Stürmer und den schwachen Tor­mann der Gäste zurückzuführen. Das Spiel war trotzdem sehr schön, vor allem ruhig. Bewunderswert war die bei den Gästen herrschende Disziplin, die manchem Spieler zum Vorbild dienen sollte. Zum Andenken an die Gäste wurde den Einheimischen ein schöner Wimpel überreicht.

Aus Daubringen.

Am 1. Osterfeiertage weilte die erste Mannschaft Wetzlar­Niedergirmes als Gast bei dem Sportklub 1921 Daubringen. Um 3.30 Uhr pfiff Schiri Schulz- Butzbach das Gesellschaftsspiel an. Daubringen, infolge Verspätung der Gäste, tritt mit 10 Mann an, vervollständigt jedoch nach 10 Minuten Spieldauer

wenig, wie ein pflichtbewußter Radfahrer die Schwierigkeiten des Fußgängers und auch des Kraftfahrzeuglenkers verkennt.

Darum muß jeder zu einem guten Verhältnis aller bei­tragen, und da es sich hier um die Radfahrer handelt, so möch= ten wir ihnen einige Richtlinien auf den Weg mitgeben: Benutze die Fahrradglode nicht als Alarminstrument, son­dern zur Warnung.

Strebe nicht danach, für einen Kunstfahrer gehalten zu werden, weil du haarscharf am Fußgänger vorbeizufahren ver­magst.

Habe Respekt vor Alten und Unbeholfenen, die zur Ueber­schreitung des Fahrdammes gezwungen sind. Fahre rechts, überhole links.

ein.

Schränke deine Geschwindigkeit an unübersichtlichen Stellen

Fahre mit deinen radelnden Weggenossen nicht nebenein­ander., sondern hintereinander.

Hänge dich nicht an Fahrzeuge an. Gefährde nicht dich und die anderen durch Loslassen des

Lenkers.

Nimm teine Personen oder Gegenstände mit, beachte die Regeln des Verkehrs und strebe mit dem pflichtbewußten Rad­fahrer danach, ein brauchbares Mitglied ihrer Gilde zu werden, zum Heile des Verkehrs und zur Erhöhung des Ansehens deiner radelnden Weggenossen in der Allgemeinheit.

Humor.

Recht schmeichelhaft.

,, Männchen. wenn ich dir täglich solch Mittagessen kochte, was friegte ich da?"

,, Meine Lebensversicherung ausgezahlt."

Druckfehler.

Answers.

( Aus einem Festbericht.) Die hier versammelten Vegetarier wurden von den Sängern mit dem schönen Lied be­grüßt: Wem bring' ich wohl das erste Gras!"