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Merkblatt über Einfommen das über alles genügend ertblattes erfolgt tostenlos die Hauptabgabestelle de SO. 36, Dresdener Str. 2 ige vom Arbeitslohn a führungsbestimmungen übe altsempfänger( Arifenlobn stimmt, daß die Krisenlohn hebung kommt, je nachden euer an das Finanzamt ab

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Monat Juli 1931. Das 1931 gefundenen bez ab r Anschlagtafel im Flur des

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Die für den Monat Stadt- und Ueberland hne Kosten bezahlt we dem Amtsgericht stand om 1. Batl. J.-R. 15 meg idigung von Untergebenen Mißhandlung in einem und Fällen zu drei Wochen ge teren Falles erfolgte Frei­

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Donnerstag, den 6. Auguft ft, Bayrischer Hof"( Gaub) albjahresversammlung.

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Frankfurter Rundfunt, an Uhr.

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Mittwoch, den 5. August 1931.

,, Gießener Zeitung"

Turnen, Sport und Spiel.

Deutsche Leichtathletik- Meisterschaften.

Prächtiges Sportwetter begleitete die Deutschen Athletik­Meisterschaften. Da trotz der schlimmen wirtschaftlichen Lage Leichtathleten und Turner aus allen Teilen des Reiches ihre Meldungen mit wenigen Ausnahmen erfüllten, waren die Vor­aussetzungen für die erwarteten großen Kämpfe gegeben.

In allen Läufen wurden gegenüber 1930 bessere Zeiten er­zielt. Daß es über 100 Meter nicht der Fall war, ist auf Gegen­wind zurückzuführen. Vielleicht auch darauf, daß das erwartete Duell Körnig- Berlin gegen Jonath- Bochum nicht zustandekam, da der Berliner wegen zweimaligen Frühstarts im Endlauf aus: geschlossen werden mußte.

Wenn aus den großen Geschehnissen etwas besonderes hervor­zuheben ist, ist es der große Kampf, den sich Mehner- Frankfurt und Büchner- Leipzig über 400 Meter lieferten, der ereignisreiche Verlauf der 1500 Meter, in dem drei Mann unter 4 Minuten liefen, der Sieg im Marathonlauf durch de Bruyn( Deutscher Sportclub New York), der seinen Ausflug nach Deutschland zu einem schönen Erfolg gestalten fonnte, und schließlich die schön­sten Leistungen von Sievert- Hamburg im Zehntampf.

In den Kämpfen des Sonntags erreichte Sievert- Hamburg, der neue deutsche Zehntampfmeister, unter nicht restlos günstigen Verhältnissen einen neuen Reford. Das stellt seinem Können das allerbeste Zeugnis aus. Auch steht der hervorragende Lauf von Schaumburg- Oberhausen bei den 5 000 Meter mit an erster Stelle. Der beste 800- Meter- Mann Deutschlands ist nach wie vor Pelzer- Stettin.

Die Provinz"-Mannschaften haben sich, wie auch in der 4 mal 100- Meter- Staffel in den Vordergrund geschoben.

Ergebnisse:

100 m: 1. Jonath- Berlin 10,8 Set.; 2. Hendrix- Aachen 10,9 Set.; 3. Geerling- Frankfurt 11,0 Get.

200 Meter: 1. Jonath- Bochum 22,2(!); 2. Körnig- Charlotten­burg, Brustbreite zurüd; 3. Geerling- Frankfurt 22,4; 4. Borchmeyer- Bochum 22,7.

Da etwa zehn Läufer ihre Meldungen nicht erfüllten, darunter Eldradhyer- Frankfurt, Hendrix- Aachen, Lammers­Oldenburg, Schüller- Neuß, fielen die Zwischenläufe aus. 400 m: 1. Meyner- Frankfurt 48,4 Gef.; 2. Büchner- Leipzig 48,8 Get.; 3. Bergmann- Duisburg 49,2 Set.

800 Meter: 1. Pelzer- Stettin 1: 58,9; 2. Danz- Charlottenburg 1: 59,4; 3. Kaufmann- Hannover 1: 59,9; 4. Dahlmann­Hamburg 1: 59,9. 1500 m: 1. Krause- Berlin 3: 57.6 Min.; 2. Wichmann- Charlot tenburg 3:57, 6 Min.; 3. Schilgen- Darmstadt 3: 59,2 Min. 5000 Meter: 1. Schaumburg- Oberhausen 15: 04,7; 2. Syring­Wittenberg 15: 13,2; 3. Petri- Hannover 15: 17,9.

Ein außerordentlich interessanter und kampfreicher Ver­lauf.

10 000 m: 1. Petri- Hannover 31: 59,4 Min.; 2. Kraft- Leipzig 32: 06,6 Min.; 3. Mollitor- Berlin 32: 23,2 Min.; 4. Hol­thuis- Weener 32: 23,4 Min.

2.

Marathonlauf: 1. de Bruyn- New York 2: 47: 19,3 Std.; Geißler- Berlin 2: 48: 37,2 Std.; 3. Wanderer- Potsdam 2:49: 09,3 Std.

110 m Hürdenlaufen: 1. Beschetznit- Berlin 15 Set.; 2. Wegner­Schöneberg 15,7 Gef.; 3. Troßbach- Berlin 15,8 Get.

Die auf den Endlauf gesetzten Hoffnungen auf einen schar= fen Zweikampf zwischen Wescher und Bescheznit wurden lei­der hinfällig, da Welscher beim Nehmen der 2. Hürde stürzte. 400 Meter Hürden: 1. Schumann- Berlin 56,1; 2. Kürten- Düs­feldorf 56,2; 3. Klar- Berlin 56,8.

4 mal 100- Meter- Staffel: 1. Eintracht Frankfurt(!)( Eldracher, Welscher, Mährlein, Gerling) 41,6; 2. SC. Charlottenburg 41,9; 3. TUS. Bochum 42,0.

Ein gigantisches Rennen, in dem Eintracht durch das gleichmäßige können seiner Läufer schließlich mit 2 Meter Vorsprung gewinnt.

4 mal 400- Meter- Staffel: 1. Hamburger SV. 3: 20,6; 2. SV. Zehlendorf 3: 21,1; 3. Kölner BC. 3: 21,4. Weitsprung: 1. Möle Köln 7,47 Meter(!); 2. Köchermann­Hamburg 7,44 Meter; 3. Biebach- Halle 7,17 Meter. Der Weitsprung brachte mancherlei Ueberraschungen. Hochsprung: 1. Köpfe- Stettin 1,86; 2. Bornhoff- Limbach 1,86; 3. Bezz- Berlin 1,86.

Sieg und Plätze bei gleichen Sprunghöhen wurden durch Stechen entschieden. Bei der Sprunghöhe von 1,80 Meter sprangen noch dreizehn Mann.

Stabhochsprung: 1. Wegner- Halle 4,04 m; 2. Müller- Rotten­burg 3,80 m; 3. Schulz- Berlin 3,80 m.

Wegner zeigte sich, als größere Höhen in Frage tamen, den anderen um eine Klasse überlegen Leider stellte sich beim Nachmessen der auf 4,06 Meter errechneten Höhe heraus daß man sich geirrt hatte. Die Nachmessung ergab 4,04 Me­ter, so daß also der alte Reford nicht überboten worden war. Ein Versuch über 4,14 Meter miẞlang. Dreisprung: 1. Drechsel- Thalheim 13,72 m; 2. Sälzer- Hamm 13,60 m; 3. Ebener- Schweinfurt 13,38 m. Kugelstoßen: 1. Hirschfeld- Wünsdorf 15,56 Meter; 2. Schnei­der- Rüsselsheim 14,23 Meter; 3. Lingau- Dortmund 14,11 Meter.

Steinstoßen: 1. Lingnau- Dortmund 10,75 m; 2. Lorber- Lan= genberg 9,82 m; 3. Reymann- Düsseldorf 9,73 m. Hammerwerjen: 1. Mang- Regensburg 43,86 m; 2. Steinberger­Regensburg 43,85 m; 3. Grimm- Paderborn 42,31 m. Den Zweiten trennt nur ein einziger Zentimeter von dem Meister. 2. Sievert Hamburg 45,22 m; 3. Heymann- Westerstedt 41,69 m. Speerwerfen: 1. Mäser- Königsberg 63,65; 2. Dinkler- Heidel berg 61,62; 3. Weimann- Leipzig 61,34.

Distuswerfen: 1. Hoffmeister- Münster 45,48 m;

Schleuderballmersen: 1. Wegener- Riel 68,53 Meter; 2. Rey­mann Wünsdorf 67,59 Meter; 3. Heynen Westerstede 67,21 Meter.

Fußball im Dienst der Erwerbslosen.

Nr. 62.

Die mainischen Fußballvereine haben auf einer Tagung in Offenbach beschlossen, bei den im Auguſt beginnenden Fußball­Verbandskämpfen am Rasseneingang Vereinsfähnchen in den Farben der spielenden Klubs zum Preise von fünf Pfennigen zum Verkauf anzubieten. Die Reineinnahmen sollen ohne jeden Abzug den alten und den neu zu gründenden Erwerbslosen­füchen zugeführt werden. Man hofft, daß auf diese Weise recht ansehnliche Beträge für den gemeinnüßigen 3wed abgeführt werden können. Diese Einrichtung sollte man überall schaf­fen und manche Not tönnte gelindert werden.

VFR. Fürth VfB. 08 Gießen.

Den Auftakt der Spielsaison bildet das Spiel der Fürther gegen den VB. 08 Gießen am Samstag, dem 8. August, auf dem Waldsportplatz. Die Leute aus der Hochburg der Fußballer, die im Jahre 1925 3. 3t. Schnürles bereits schon einmal Gast beim VfB. waren, verfügen über ein ausgezeichnetes Können. Sie haben gegen den ,, Klub" und die Spielvereinigung" ehrenvoll abgeschnitten und sind seit Jahren an den Endspielen um die ,, Süddeutsche" beteiligt. Die samstäglichen Gäste des VfB. 08 werden durch ihr Spiel die Zuschauer bestimmt begeistern. Der VfB. 08 tritt mit seiner 3. 31. stärksten Mannschaft an. Für jeden Fußball- Kenner dürfte sich der Besuch des Spiels lohnen. ( Siehe auch Inserat!)

Zehntamps: 1. Sievert- Hamburg 7874,605 P.( Neuer deutscher Schwache Beteiligung an den Pokalspielen.

Reford); 2. Fritsch- Darlehmen 7636,375 P.; 3. Lemperle Köln 7097,28 P.

Die Leistung von Fritsch ist gleichfalls höher als der bisherige deutsche Rekord. Lemperle Köln nahm bereits im vorigen Jahre einen guten Plak ein.

Wenn man Vergleiche über das Abschneiden der einzelnen Verbände machen will, der ja vielerorts großem Interesse be­gegnet, so ergibt sich folgendes Bild: Berlin errang sechs Mei­stertitel wenn man dazu die Siege von Dr. Pelzer und Köpke­Stettin, sowie des zur Zeit in Wünstorf weilenden Hirschfeld rechnet. Westdeutschland buchte fünf Meistertitel auf seinem Konto, Norddeutschland ebenfalls fünf. Mitteldeutschland und Süddeutschland errangen je zwei Meisterschaften und die Balten Ein Meistertitel ging ins Ausland. Es ist der Sieg des Deutschamerikaners de Brugn.

eine.

Reford- Meisterschaften der Frauen.

Es gab ausgezeichnete Leistungen. Erfreulicherweise hat­ten es die Vereine trotz aller Schwierigkeiten fertig gebracht, alle Bewerberinnen, die einigermaßen Aussicht hatten, in Mag­deburg zu vereinigen. Es war eine Freude, feststellen zu fön­nen, wie bei jedem neuen Kampf, der aufgerufen wurde, der An­sager hinzufügte: Alle Gemeldeten am Start."

Frau Thymm- Leipzig schlug den 100- Meter- Reford im Vorlauf in 12 Gefunden, womit sie der bestehenden Welthöchst­leistung gleichfam. Ein zweites Mal wurde der deutsche Rekord im Distuswerfen verbessert, wo die beiden Ersten, Mollenhauer­Hamburg und Heublein- Barmen, die bestehende Höchstleistung glatt überboten. Frl. Moldenhauer tam sogar mit 39,61,5 Me­fer bis auf einen halben Zentimeter an den Weltreford heran. Die beste Leistung beider Tage erzielte die blonde Ber linerin Ellen Braumüller während des Fünftampfes. Sie über­bot die bisherige Weltrekordmarte im Speerwerfen ganz erheb­lich mit einem prachtvollen Wurf von 42,28 Meter, trok heftigen Gegenwindes. Natürlich gewann sie mit dieser Glanzleistung den Fünfkampf überlegen mit einer neuen deutschen Bestleistung von 395 Puntten und zugleich stellte sie die deutsche Marke für den Dreikampf( 100 Meter, Hochsprung und Speerwerfen) auf 258 Punkte, erzielte also auch hier eine wesentliche Verbesserung. Die Nürnbergerin Dollinger verbesserte ihre bisherige Best­leistung über 200 Meter um eine halbe Sekunde und schlug ihre alte Gegnerin Radte- Breslau in der olympischen Weltrekordzeit von Amsterdam in 2: 16,8.

Den härtesten Kampf brachte die 80- Meter- Hürden- Ent­scheidung. Das Zielgericht placierte Pirch, Haur, Birkholz mit der gleichen neuen Rekordzeit von 12,3 Gefunden.

Zu bedauern ist, daß die 100- Meter- Bahn wahrscheinlich als nicht ganz einwandfrei betrachtet werden wird, so daß die Refordleistungen in den burzen Streden kaum Anerkennung finden werden. Auch die Weitsprunganlage wurde erst am zweiten Tage in besseren Zustand gebracht. Durchaus einwand­frei sind die neuen Höchstleistungen in den Würfen, die durch­weg gegen den Wind erzielt wurden. Das Kugelstoßen gewann die Barmerin, Frl. Heublein, mit 12,70 Meter.

Mit der Einführung der Pokalspiele wollte der W.S.V. bezweden, daß die kleineren Vereine sich spielerisch mit den großen Vereinen messen bonnten und durch diese Spiele auch finanzielle Vorteile zu erwarten hatten. Leider haben die großen Bereine, insbesondere im Gau Kassel, teine Meldungen für die Pokalspiele abgegeben, so daß der Wert der Pokalspiele nicht erreicht werden wird. Nach unseren Informationen haben die Großvereine fein Interesse an den Pokalspielen, weil ihre Mannschaften durch die erhöhte Anzahl an Verbandsspielen aus­reichend beschäftigt sind und bei dem drohenden Massenabstieg weitere Pflichtspiele als Risiko betrachten und ein finanzieller Erfolg für sie überhaupt nicht in Frage kommen kann.

Wir vertreten den Standpunkt, daß die Einführung der Pokalspiele wohl im befonderen Interesse der kleineren Vereine liegt, aber für dieses Jahr erhebliche technische Schwierigkeiten mit sich bringt. Durch die nochmalige Auffüllung der oberen Spieltlassen sind diese Vereine ausreichend mit Verbandsspielen beschäftigt, dazu tommt, daß ungefähr 90 Prozent dieser Vereine um den Verbleib in den Bezirksklassen tämpfen. Auch für die technische Instanz unseres Bezirks wird es noch viel technische Schwierigteiten geben, neben den zahlreichen Verbandsspielen auch noch die Pokalspiele so zur Durchführung zu bringen, daß der Bezirksmeister und der Bezirts- Pokalmeister vechtzeitig er­mittelt sind. Die Einführung der Bobalspiele im Spieljahr 1932­1933 wäre richtiger gewesen, weil ab diesem Spieljahr die maß­gebenden Spieltlassen weniger Verbandsspiele auszutragen haben.

Bis zum festgesetzten Meldetermin waren beim Bezirks­Sachbearbeiter für Fußball folgende Meldungen für die aus­schlaggebende Zwischenrunde eingegangen: Sonderklasse:

SV. Göttingen, FV. Horas, Borussia Fulda, Hessen Hersfeld, Germania Fulda.

1. Bezirksklasse: SC. Eschwege, Blau- Weiß Göttingen, SV. Us­far SV. 05 Einbed, SV. Bad Lauterberg, VB. Northeim, FB. Wiesenbach, SV. Weglar, SB. Dillenburg, FV. Wallau, 1900 Gießen, BIR, Buzbach, SV. Neuhof, SV. Elm, SV. Künzell, TV, Bebra, TV. Melsungen.

Mit dieser Beteiligung hat Borussia Fulda die besten Aussichten, hol. als Bezirks- Pokalmeister hervorzugehen.

Rund um den Marburger Schloßberg.

Den Reigen eröffnet am tommenden Sonntag der RSV. Germania mit einem Gesellschaftsspiele gegen den VfB. Fried­berg. Das Spiel beginnt um 3 Uhr auf dem Sportplay am Kaffweg. Die Ausstellung der Gemanenmannschaft wird vor­aussichtlich die gleiche sein, wie bei den letzten Verbandsspielen. Die Parole muß also lauten: Auf zum Germanenplatz! VFB.- Kurhessen fährt zum SpV. Wetzlar.

Sarnau empfängt VfB. Wetter und dürfte hier mit einem spannenden Kampf zu rechnen sein. Der Ausgang ist offen.

Der T. u. SpV. Erfsdorf begeht nunmehr am 16. 8. 1931 die Weihe des neu hergerichteten Platzes. In nächster Nummer mehr. Pokalspiele, 2 mal 30 Minuten, sind vorgesehen.

2 Ratschläge für die Schönheitspflege

1. Zur natürlichen Bräunung der Haut fette man vor und nach der Besonnung die Haut, insbesondere Gesicht und Hände, mit Creme Leodor gründlich ein; man erzielt dann ohne schmerzhafte Rötung eine Jefunde, sonnengebräunte Hautfärbung. Creme Leodor- fettfrei, rote Badung, fetthaltig, blaue Padung Lube 60 Vf. und 1 Mart. Leodor- Edel- Seife 50 Pf. In allen Chlorodont- Verkaufsstellen zu haben.

tern unserer 1. Mannschaft Anträge erhalten hat? Unsere Spie­ler hatten volle Freiheit, diesen Klubs beizutreten, da wir ihnen ihre Freigabe versprochen hatten. Ich bin stolz darauf, feststellen zu können, daß die ganze Mannschaft, Mann für Mann, sich entschlossen hat, Hollywood treu zu bleiben, so lange ihr gegen­wärtiger Klub ihrer bedarf. Ich weiß nicht, was Sie davon denken, meine Damen und Herren, ich habe dafür nur ein Wort, und dieses Wort heißt Hochachtung! Ja, ich wage sogar die Behauptung, daß die Geschichte des Fußball- Berufsspieler­tums nichts Aehnliches aufweisen tann."

Namen nennen!" rief eine Stimme.

,, Gewiß!" antwortete der Vorsitzende. Seine Antwort fam prompt, als wenn er die Aufforderung erwartet hätte, und gleichzeitig beugte er sich über ein Blatt Papier, das er bis nun verborgen gehalten hatte.

,, Wallis, der Torman, wurde heute von Clayton Athletic und drei anderen Klubs zum Beitritt aufgefordert; Bennetti, unser rechter Verteidiger, erhielt Angebote von Midchester City und Wroughthon Wanderers; die Rangers und die Swift be­mühten sich um Tranfield, unseren linken Verteidiger, ebenfalls ohne Erfolg.

Der vortreffliche Sportsmann und Fußballer Ben Warriner, hier brach die Galerie in einen unser erprobter Mittelläufer" Sturm von Hochrufen und Beifallsflatschen aus- ,,, hatte nicht weniger als sechs Angebote von Klubs erster Liga! Bevor War­riner den roten Dreß Hollywoods anlegte, hielt man seine Fuß­ballzeit für vorüber. Statt dessen spielt er heute noch so gut wie je zuvor! Wrenlod und Nixon konnten beide zu Wils: brough United gehen," fuhr der Vorsitzende fort. Albion wollte Dean engagieren, aber Tommy Dean will für Hollywood weiter: pielen, solange es einen Hollywood- Klub gibt! Finnegan, sein Partner, Rechtsinnen, hatte die Wahl zwischen Clayton und den Birlton Jolers. Lennie und Bell, unser linker Flügel, konnten zwischen drei Klubs der ersten Liga wählen

Und der Mittelstürmer, Herr Vorsitzender?" rief eine Stimme vom Balkon. Wo bleibt der Mittelstürmer?" Es war Ben Warriner, der diese Frage stellte.

de mich Ihnen versichern, da gerettet zu werden! Ich hab Te hervorragende Mannidaft auben, sehen Sie sich die Me Männer, die den roten Dris als gute Fußballer, fie fi die ihr foeben gehöhnt un herzähle, daß jedes einzeln aft Anträge von den Vertre

Mr. Gerrity nidte und lächelte.

" Ich muß für diese Unterlassung um Entschuldigung bitten,"

auf der Reise

2. Zur Erlangung schöner weißer Zähne puze man früh und abends die Zähne mit der herrlich erfrischenden Zahnpaste Chlorodont, die auch an den Seitenflächen mit Hilfe der Chlorodont Bahnbürste einen elfenbeinartigen Glanz erzeugt. Chlorobont Zahnpaste, Tube 54 Pf. und 90 Pf Chlorodont- Zahnbürste 1 Mart, Chlorodont- Kinderbürste 60 Pf., Chlorodont- Mundwasser 1 Mart

sagte er ,,, und will dem tüchtigen jungen Spieler, der vergange­nen Sonnabend eine so unerhörte Leistung im Kampfe gegen die Wanderers bot, meine besondere Anerkennung aussprechen. Unser Mittelstürmer erhielt heute eine dringende Einladung, die Stürmerreihe unseres berühmtesten Klubs, Hampton Villa, zu führen! Eine größere Auszeichnung als diese kann ein Be­rufsfußballspieler nicht erfahren."

Marr fühlte, wie eine fleine, warme Hand nach der seinen griff.

,, O Did," flüsterte Margery Kirkby ,,, wie herrlich! Warum haben Sie mir nichts davon erzählt? Ich bin so stolz auf Sie!" Der Fußballer fand fein Wort, um zu antworten, sondern begnügte sich damit, die kleine Hand, die so vertrauensvoll in der seinen lag, zu drücken. Das Mädchen schien mit dieser ,, Antwort" zufrieden zu sein. Wenigstens drängte sie nicht auf eine andere Antwort.

Inzwischen war der Vorsitzende zum Schlusse seines ein­dringlichen Appells gekommen, und er beendete seine Rede mit den Worten: Das, meine Herren, ist die Mannschaft, um welche sich das ganze Land reißt und welche die eigene Stadt bis nun ignoriert hat. Ich hoffe inständigst, daß Sie jetzt, wo der Klub in solch großer Gefahr schwebt, ebenfalls Ihr Herz für ihn ent­decken. Es ist eine Mannschaft, auf die jede Stadt in England stolz sein kann! Und jetzt, meine Damen und Herren, werde ich mich freuen, Ihre Ansichten zu hören."

Oh, ich hoffe, er hat die Leute mit seiner prächtigen Rede ge= rührt!" sagte Margery Kirkby leidenschaftlich.

Da schauen Sie, wer aufsteht!" Die Worte fnirschten aus den Zähnen hervor, so daß Margery erstaunt zuerst ihren Ge­fährten und dann den Mann anblickte, der dort unten aufstand. Es war Fairfax Stopford!

Schwer und langsam erhob sich Stopford und ließ seinen Blid über die zahllosen Gesichter vor sich gleiten. Auf seinem fetten Gesicht lag ein höhnisches Lächeln.

,, Die meisten unter Ihnen", sagte er ,,, tennen mich, und die mich nicht persönlich kennen, wissen jedenfalls von meinem früheren Verhältnis zum Hollywood- Klub. Eben, weil ich mit diesem verflucht schlechten Geschäft zu tun hatte, halte ich es für meine Pflicht ich bitte Sie, meine Worte sorgfältig zu erwä­

gen- gleich jetzt aufzustehen und jedermann, der etwa daran denkt, sich als Garant für hundert Pfund zu melden, davor auf das eindringlichste zu warnen!"

Die Worte hatten die Wirkung einer explodierenden Bombe. Ein unbeschreibliches Getümmel brach los.

Ich fordere Mr. Stopford auf, einen Grund für seine War­nung anzugeben!" donnerte der Vorsitzende.

Den Grund, Herr Vorsitzender, tann ich Ihnen besser als Mr. Stopford geben, denn ich werde Ihnen die Wahrheit sagen, die er sich einzugestehen fürchtet."

Die Stimme eine Frauenstimme war es tönte klar und durchdringend ohne Hysterie durch den weiten Saal, so daß au­genblidlich Ruhe eintrat und die Aufmerksamkeit jämtlicher Anwesenden sich nach oben richtete, dorthin, woher die Stimme gekommen war.

Did Marr war zum erstenmal zu Tode erschroden. Er wußte nicht, was er tun sollte. Um ihn herum, das fühlte er, waren seine Gefährten start vor Ueberraschung. Sollte er den Unwillen des jungen Mädchens riskieren und sie zum Niedersehen zwin­gen? Die andere Möglichkeit, die übrigblieb, war, sie ungehin­dert in ihrer Aufregung eine öffentliche Erklärung machen zu lassen, die sie vielleicht später bedauern könnte.

Die Fragen, die ihm durch den Kopf gingen, wurden ihm plötzlich durch einen beruhigenden Drud der fleinen Hand auf seine Schulter beantwortet, bevor Margery ruhig, aber heraus­fordernd fortfuhr:

,, Mr. Stopford hat euch gesagt, ihr Männer, daß er es für seine Pflicht gehalten hat, aufzustehen und hier zu sprechen. Ich will, wenn ihr mir gestattet, seinem Beispiel folgen. Ich bin nur eine Frau, wie ihr seht, aber ich bin auch eine der wenigen Personen im Saale, die den wirklichen Grund fennen, warum der Hollywood- Klub vom Untergang bedroht ist. Wollt ihr diesen Grund wissen?"

Wir wollen es, Miß! Bravo! Bravo!"

Der warme Beifall gab der Sprecherin neuen Mut. Jhr Auge streifte Stopford, der noch immer unbeweglich mit weit aufgerissenen Augen dastand, als wenn ein Geist vor ihm aus dem Boden gestiegen wäre, um ihn anzuflagen. Fortsetzung folgt.