Mittwoch, den
Mittwoch, den 5. August 1931.
,, Gießener Zeitung"
scheuchen und sie dadurch wild und stichlustig zu machen. Auch hier ist es wichtig, wie bei den Fliegen, Speisen und Getränke, ganz besonders aber zuderhaltige Stoffe, bedeckt zu halten.
II. E. wird die endliche Ein- und Umkehr vor einer Auflockerung| über. Man hüte sich, Bienen und Wespen gewaltsam zu verder Syndikate und Kartelle ebenso wenig wie vor einer Auflockerung der Tarifverträge zurückschrecken dürfen. Das notwen dige Räumen vorhandener Lagerbestände wird sich nur zu er heblich herabgesetzten Preisen ermöglichen lassen. Die zu füh rende Steuerpolitik muß dem Grundsatz der gerechten Lastenver teilung entsprechend und der Notwendigkeit zur Kapitalbildung Rechnung tragen. Die Cozialpolitik darf nicht mehr zwischen Himmel und Erde schweben, sondern muß Rücksicht nehmen auf die Leistungsfähigkeit der erdgebundenen Wirtschaft.
Lokales.
Wen's juckt, der fraße sich
-
nicht!
Nicht immer treffen Sprichwörter das Richtige, und manchem kann die Befolgung des Rates ,, wen's juckt, der krazze sich" sogar verhängnisvoll werden.
Jst trotz alledem ein Stich erfolgt, so kann man sich durch Betupfen der Stichstelle mit dem Mentholstift oder der angefeuchteten Stichstelle mit doppelfohlensaurem Natron, durch fühle Umschläge, evtl. mit essigsaurer Tonerde, und anderem mehr ganz gut helfen. Zeigen fich Rötung und Schwellung, so jäume man nicht, zum Arzt zu gehen, unter allen Umständen aber befolge den Rat:„ Wen's juckt, der traße sich nicht". Dr. K.
Krazen ist natürliche Abwehr gegen einen Juckreiz, aber beim Krazen verlegen wir die natürliche Schutzdecke unseres Körpers, die Haut. Dadurch bereiten wir vielen Krankheitskeimen, die teils auf der unverletzten Haut als harmlose Gesellen ihr Dasein fristen, teils unseren Fingern oder Nägeln an= haften, den verderbenbringenden Weg ins Körperinnere. Oft kann man von Glüd sagen, wenn solcher Infektion nur eine örtliche Rötung und Schwellung oder eine, im Unterhautzellgewebe begrenzte Eiterung folgt, die vom Arzt oder durch entsprechende Behandlung meist leicht behoben werden kann. Nicht immer aber geht es dabei so verhältnismäßig gut ab, sondern hier u. da hört od. liest man von bedauernswerten Menschen, bei denen durch eine Kratwunde die Krankheitserreger in die Blutbahn gelangt sind und nach Hervorrufen einer allgemeinen Blutvergiftung den betreffenden Menschen unter Umständen dann ein ganzes Körperglied, wenn nicht gar sein Leben kosten. Darum zunächst noch einmal der Rat:„ Wen's judt, der trage sich nicht!"
Man wende nicht ein, daß dies leicht gesagt und schwer ge= tan sei. Vor allem ist es wichtig, die schädlichen Ursachen zu beheben, d. h. besonders jene sommerlichen Plagegeister von uns fern zu halten, die uns die schmerzenden und juckenden Wunden schlagen: Müden, Fliegen, Bienen, Wespen und dergleichen.
Flugtag in Gießen.
Am kommenden Sonntag nachmittag findet auf dem Gießener Flugplatz eine große flugsportliche Veranstaltung statt. Eine besonders spannende Nummer des reichhaltigen Flugprogramms wird der Staffettentampf sein. Die sogen. gemischte Staffette ist eine Neuheit, die erst auf wenigen Flugtagen gezeigt wurde. Es handelt sich hierbei um eine stetige
Nr. 62.
Aus Diebstählen in den Badeanstalten ist bei der Krimi nalpolizei noch ein braunes guterhaltenes Lederportemonaie sichergestellt, das von dem Eigentumsberechtigten auf Zimmer 24 des Polizeiamts abgeholt werden kann.
* Verfassungsfeier. Am Dienstag, den 11. August, über tragen sämtliche deutschen Sender von 12 bis 1 Uhr mitt. die offizielle Verfassungsfeier im Reichstag, bei der auch Reichstanzler Dr. Brüning sprechen wird.
*
Prächtiges Meisterschaften. Leichtathleten un Meldungen mit ausfehungen für In allen La sielt. Daß es üb windzurückzufüh Duell Körnig- Be
da der Berliner
Wenn aus der zuheben ist, ist es und Büchner- Leip Berlauf der 1500 liefen, der Sieg Sportclub New Y einem schönen Eri ften Leistungen v In den Kämp der neue deutsche Verhältniffen eine Das allerbefte Zeu Don SchaumburgStelle, Der beste Belper Stettin. Die Proving
Einkommensteuer- Bescheide 1930. Die Finanzämter haben mit der Versendung der Einkommensteuer- Bescheide für das Rechnungsjahr 1931 begonnen. Sowohl gegen die Steuerfeft setzung als auch gegen die Festsetzung der nach der Verordnung vom 1. Dezember 1930 zu entrichtenden Zuschläge steht dem Steuerpflichtigen der Einspruch an das Finanzamt zu. Da aber der Steuerpflichtige die Kosten eines von ihm eingelegten Rechts geschlossen werden mittels zu tragen hat, soweit es ihm im endgültigen Ergebnis erfolglos geblieben ist, so empfiehlt es sich, einen Einspruch form- und fristgerecht einzulegen nur dann, wenn Aussicht auf Erfolg gegeben ist. Steuerpflichtigen wird im eigenen Interesse empfohlen, sich das ausführliche Merkblatt über Einkommensteuer- Bescheide 1930 zu beschaffen, das über alles genügende Auskunft gibt. Die Abgabe des Merkblattes erfolgt fostenlos, der Versand erfolgt portofrei durch die Hauptabgabestelle der Reichs- Steuer- Merkblätter, Berlin SD. 36, Dresdener Str. 2. Neuregelung der Steuerabzüge vom Arbeitslohn ab 1. Juli 1931. Durch§ 17 der Durchführungsbestimmungen über die Krisensteuer der Lohn- und Gehaltsempfänger( Krisenlohn steuer) vom 17. Juni 1931, wird bestimmt, daß die Krisenlohn steuer in verschiedener Höhe zur Erhebung kommt, je nachdem der Arbeitgeber die einbehaltene Steuer an das Finanzamt abführt. Arbeitgeber, die Krisen- Steuer- Abzugstabellen benutzen, müssen deshalb feststellen, ob die benutzten Tabellen zwei ver schiedene Krisenlohnsteuer- Beträge angeben. Bei vielen vor dem 17. Juni 1931 erschienenen Tabellen ist nur ein Steuerbetrag angegeben, diese Tabellen sind daher unvollständig. Arbeit gebern, die sich und ihre Arbeitnehmer vor Schaden bewahren wollen, wird deshalb empfohlen, sich das ausführliche Merkblatt über die Neuregelung der Steuerabzüge vom Arbeitslohn sen den zu lassen. Die Zusendung erfolgt auf einfaches Verlangen durch Postkarte tostenlos und portofrei durch die Hauptnbgabe stelle der Reichs- Steuer- Merkblätter, Berlin SD. 36, Dresdener Straße 2.
Steigerung der Geschwindigkeit. Zwei Parteien werden gebildet, eine rote und eine blaue. Jeder Partei gehören an: ein Läufer, ein Motorradfahrer, Reiter, ein Radfahrer, ein Auto und ein Flugzeug. Zuerst starten die beiden Läufer gleichzeitig. Sie werden von den Reitern abgelöst, die die Staffettenfahne an die Radfahrer abgeben. Diese lassen sich von den Motorradfahrern ablösen, die ihrerseits die Staffette an die Führer der Kraftwagen abgeben. Diese übergeben die Flagge an die Piloten der Flugzeuge als Schlußmänner. Während die Läufer eine Strede von 150 Meter zu durcheilen haben, müssen alle übrigen Sportsleute eine solche von 400 Meter zurücklegen. Nur die Flugzeuge haben eine Sonderaufgabe. Zuerst startet das Flugzeug der vornliegenden Partei, verläßt den Flugplatz, um einen noch zu bestimmenden, in Sicht der Zuschauer liegenden erhöhten Punkt zu umrunden, kehrt dann zum Flugplatz zurüd, wo es die vordere Linie der Zuschauerfront senkrecht zu überDie Partei, deren Flugzeug als erstes die Ziel= fliegen hat linie passiert, hat gesiegt. Es ist klar, daß dieser neuartige Mannschaftstamps stärkstes Interesse auslöst, zumal sie nur von Gießener Sportsleuten bestritten wird. Sind z. B. die beiden Läufer, die ja gleichzeitig starten, gleichwertig, so zieht sich das kleine Feld häufig schon bei den Reitern auseinander, um vielleicht bei den Rad- oder Motorradfahrern wieder zusammenzukommen usw. Der ganze Kampf ist als Pendelverkehr parallel zu der Zuschauerfront angelegt, so daß er in seinem ganzen Verlauf von allen Zuschauern bequem verfolgt werden kann. Die Sicht auf das Flugfeld ist übrigens auch dadurch erleichtert, daß es nur einen einzigen Platz gibt, innerhalb dessen sich die Zuschauer frei bewegen können.
Gegen die Müden wird von Staat und Gemeinden, wissenschaftlichen Vereinen usw. schon seit Jahren in Deutschland ein richtiger Krieg geführt, der im Winter mit der Vernichtung der in geschlossenen Räumen überwinternden Müden beginnt und im Frühjahr und Sommer in der Vernichtung der Mückenbrut seine Fortsetzung findet. Die Entstehung der Brut läßt sich am besten dadurch verhindern, daß man den Müden im wahrsten Sinne des Wortes das Wasser abzugraben" sucht. Deshalb müssen stehende Gewässer Abfluß bekommen, Wasserlöcher zugeworfen, Tonnen mit festschließendem Deckel versehen, Konservenbüchsen und Eimer entfernt werden. Größere Tümpel und Teiche begieße man, soweit dies ohne Schädigung der vorhandenen Tierwelt geschehen kann, von Zeit zu Zeit mit geeigneten Petroleumpräparaten. Da verschiedene Tierarten, wie Fledermäuse und Enten, Goldfische und Stichlinge, sich von Mücken und Mückenlarven ernähren, so erscheint ihre Züchtung unter Umständen besonders zweckvoll für die Mückenvertilgung.
In ähnlicher Weise kann man sich die Stechfliegen durch die planmäßige Vernichtung der Fliegen und ihrer Brut erwehren, wie dies der ,, Reichsausschuß für hygienische Volksbelehrung" im Jahre 1927 durch Veranstaltung eines Gesundheitsfeldzugs auf dem Lande( Fliegenfeldzug) angestrebt hat. Als wichtigste Maßnahmen wirksamer Fliegenbekämpfung sind folgende Vorschriften auf dem Lande wie in der Stadt zu beachten: Man halte Abortgruben stets allseitig geschlossen, lege Dunggruben und Misthausen stets entfernt von menschlichen Wohnungen an und suche die Fliegenbrut durch Packen des Mistes zu vernichten. Verstreuen von Insektenpulver in Wohnungen und Stallungen, Verwendung von Fliegenleim und Fliegenpapier und nicht zuletzt das Erschlagen der Fliegen mit der Fliegenklatsche sind weitere wertvolle Waffen. Vor allem aber schone man teine sogenannte„, Winterfliege". Hier gilt, wie für die Fliege überhaupt, der Satz:„ Töte die Fliege, sonst tötet sie dich". Muß man doch immer bedenken, daß gerade die Fliegen, die bekanntlich ein sehr unsauberes Leben führen, dadurch auch direkt Krankheiten aller Art übertragen können.
Vielseitige Erfolge der Gießener Polizei.
Vor einigen Tagen versuchte der 42 Jahre alte Reisende Walter Fürst aus Berlin auf betrügerische Art in den Besitz von Zigarren zu kommen. Um seinen Zwed zu erreichen, begab er sich in eine hiesige Zigarrenfabrik und bestellte für einige tausend Mark Zigarren in den verschiedensten Sorten, die nach Eingang des Geldes an eine bestimmte Adresse abgesandt werden sollten. Als die Bestellung gemacht war, stellte er an die Firma das Ansinnen, von der bestellten Ware Musterpackungen mitnehmen zu wollen. Der Inhalt dieser Packungen sollte dann an der bestellten Ware in Abzug gebracht werden. Da das Gebahren dem Inhaber der Firma verdächtig erschien, wurde Fürst bedeutet, daß die Masterpackungen erst angefertigt werden müßten, die er nach einigen Stunden in Empfang nehmen tönnte. In der Zwischenzeit zog der Inhaber Erkundigungen ein, wobei sich herausstellte, daß Fürst von sechs verschiedenen Behörden wegen Betrugs gesucht wird. Als Fürst gegen Abend die Musterpackungen abholen wollte, wurde er von Beamten der Kriminalabteilung festgenommen. Fürst wurde dem Amtsgericht zugeführt und fam in Untersuchungshaft.
Bienen- und Wespenstiche wird man leicht vermeiden kön nen, vor allem durch zweckmäßiges Verhalten den Tieren gegen
Der Mittelstürmer von Hollywood.
Ein Fußball- Roman von Sidney Horler. 17. Fortsetzung.
Der Mittelstürmer blickte lange in das Gesicht des anderen, als wenn er seine Gedanken lesen wollte. Warriners sonst immer lächelndes Gesicht war starr und verschlossen, als er auf die Antwort wartete.
,, Nein, Ben, ich habe nicht unterschrieben," antwortete Marr.
,, Hat jemand versucht, dich einzufangen?" Warriner lächelte wieder.
Ja, ein Mann namens Moorfield, der angeblich von Hampton Villa tam."
Aha! Na, ich bin gleich wieder zurück!" Und mit einem Gesicht, das eitel Freude verriet, eilte der alte Internationale
davon.
Gestern, Dienstag, wurde der Mechaniker Heinrich Schmidt II. aus Dorheim auf Grund eines Steckbriefes vom Amtsgericht Weißenfels a. G. wegen Betrugs 1. R. festgenommen.
*
Gefundene Gegenstände im Monat Juli 1931. Das Ver zeichnis über die im Monat Juli 1931 gefundenen bezw. ab gelieferten Gegenstände tann an der Anschlagtafel im Flur des Polizeiamts, Landgraf- Philipps- Platz Nr. 1, eingesehen wer den. Die Empfangsberechtigten müssen ihre etwaigen Rechte innerhalb zwei Monaten beim Fundbüro während der Dienst stunden geltend zu macher.
Am vergangenen Sonntag wurde in eine, in der Südanlage gelegenen Wohnung eingebrochen. Alle Behältnisse wurden durchwühlt, die verschlossenen gewaltsam geöffnet. Entwendet wurde ein kleiner Barbetrag.
Marr hatte einige Mühe, um zu seinem Platz zurückzugelangen, denn noch immer preßten sich Hunderte von Menschen durch die Zugänge, obwohl das Haus bereits übervoll war. Es war gut, dachte er, daß sämtliche Plätze in der Nähe Margery Kirkbys von Hollywood- Spielern besetzt waren, auf die er sich im Moment der Gefahr vollauf verlassen konnte. Das Klopfen eines Holzhammers auf einem Tisch, ein vereinzeltes Beifallflatschen lenkte seine Aufmerksamkeit nach unten, wo eben der Vorsitzende aufgestanden war, um die Versammlung zu eröffnen. Marr erkannte sofort David Gerrity, den Vorsitzenden des Direktoriums seines Klubs.
Gestohlen wurde von einem Lagerplatz in der Hammstraße ein vierräderiger Weißbinderwagen. Die hintere Achse ist BS. gezeichnet.
In seiner bedächtigen, aber eindringlichen Art erklärte Gerrity die Gründe, warum die Versammlung stattfinden mußte. Man hoffe, dadurch das Interesse der Stadt für den Klub zu beleben und genügend Unterstützung der Einwohnerschaft zu finden, um einen Klub, der seinen diesjährigen Leistungen nach als die hoffnungsvollste Mannschaft des Landes betrachtet werden könne, die Existenzmöglichkeit zu sichern.
* Städtisches Gas: und Wafferwert. Rückständige Beträge für Gas im Monat Juni 1931 und für Wasser in der Zeit vom 1. April bis 30. Juni 1931 können bis zum 15. August 1931 noch ohne Kosten bezahlt werden.
* Städtische Elektrizitätswerte. Die für den Monat Juni 1931 bereits fälligen Stromgelder im Stadt- und Ueberlandgebiet tönnen noch bis zum 15. August 1931 ohne Rosten bezahlt werden.
4 mal 100- Meter100 m: 1. Jona Set.; 3. Gee 200 Meter: 1. Jo burg, Brust 4. Borchmege Da etwa darunter El Oldenburg,
* Aus dem Gerichtssaal. Vor dem Amtsgericht stand der Obermusikmeister Wilhelm Löber vom 1. Batl. J.-R. 15 wegen Mißhandlung und tätlicher Beleidigung von Untergebenen. Das Gericht verurteilte ihn wegen Mißhandlung in einem und wegen tätlicher Beleidigung in vier Fällen zu drei Wochen gelinden Arrestes. Wegen eines weiteren Falles erfolgte Frei ſpruch.
genug, um eine erstklassige Berufsspieler- Rugbymannschaft und eine erstklassige Berufsspieler- Fußball- Elf erhalten zu können. Ich will nicht viele Worte machen; ich will lediglich die Situation, wie sie sich darstellt, offen und ehrlich beleuchten! und da muß ich vor allem feststellen, daß diese Stadt unseren Klub in bedauerlichstem Maße vernachlässigt hat. Unsere Leistungen halten den Vergleich mit jeder anderen Mannschaft, nicht nur in der zweiten Klasse, sondern überhaupt im ganzen Lande aus. Viele Städte wären stolz darauf, eine Mannschaft wie diese zu haben, und würden dies auch durch Massenandrang zu den Wettspielen zum Ausdrud bringen. Wir sind bescheidener, wir wollen nur so viel Unterstützung, um weiter existieren zu fönnen.
,, Hollywood," erklärte der Redner mit Wärme ,, hat immer den Ruf gehabt, eine Stadt von Sportsleuten zu sein. Wollen Sie diesen guten Ruf verlieren? Die Stadt ist groß und reich
400 m: 1. Met 48,8 Get.; 3 800 Meter: 1 P 1: 59,4; 3. Hamburg 1: 5 1500 m: 1. Krau tenburg 3:57, 5000 Meter: 1. G Wittenberg 1 Ein außero lauj
Zusammenkunft. Die Vereinigung ehemaliger Schüler des Pädagogiums beabsichtigt, in diesem Herbst zum ersten Mate seit langen Jahren wieder eine Zusammenbunft in Gießen ab zuhalten, für die besonders aus der Hagener Gegend zahlreiche Anmeldungen vorliegen.
*
Spiel- Vereinigung 1900.
Donnerstag, den 6. August, abends 8 Uhr, in der Gastwirtschaft Bayrischer Hof"( Gaub), ordentliche Generalversammlung, Halbjahresversammlung.
* Kulturgeschichtliches über den deutschen Wein. In den großen Weinbaugebieten gibt die Rebe nicht nur der Landschaft das eigentliche Gepräge. Sie ist auch der Lebensinhalt einer großen Zahl seiner Bewohner. Das bedeutet nicht nur wirt schaftliche Verbundenheit, sondern auch fest in Seele und Geist Derwachsenes Kulturgut. Ueber diese Zusammenhänge spricht Herr Dr. Ruthe, Wiesbaden, im Frankfurter Rundfunk, am Sonntag, den 9. August, um 6,30 Uhr.
Ich merke, daß Mr. Fairfax Stopford heute abend unter uns weilt. Ich möchte daher die Gelegenheit ergreifen und unserem früheren Gönner und Förderer öffentlich den Dank des Direktoriums aussprechen für die großherzige Unterstützung, die er dem Klub in der Vergangenheit angedeihen ließ. Wie Sie wissen, hat Mr. Stopford beschlossen, seine Vorschüsse zu kündigen, und die Direktoren des Klubs tönnen ihm, da sie selbst Kaufleute sind, diesen Entschluß nicht übelnehmen. Mr. Stopford wird jedenfalls, wenn er auf seinem Entschluß besteht, sein früheres Interesse für den Klub nicht mit dem Verlust seines Geldes bezahlen müssen; dessen sind wir heute schon sicher. Aber, meine Damen und Herren, wenn Mr. Stopford sein Geld fündigt, dann wird der Klub augenblicklich liquidieren müssen, wenn es uns nämlich nicht gelingt, genügend Unterstützung während der nächsten paar Tage aufzubringen, um das Geld, welches uns Mr. Stopford geliehen und welches wir ihm sofort zurückzuzahlen gezwungen sind, zu ersetzen."
Wie hoch ist der Betrag?" fragte eine Stimme. Die kleinste Summe, die Hollywood retten tann, ist 15 000 Pfund."
Viel Glück!" höhnte eine Stimme im Hintergrund. Hinaus mit ihm!" rief ein entrüsteter Anhänger des Klubs. Das war das Zeichen zu einem ohrenbetäubenden Getümmel; die rauflustigen Elemente im Publitum, welche zweifellos gedungen waren, warteten nur auf den geringfügigsten Grund, um die Versammlung zu sprengen. Es wäre ihnen beinahe ge
10 000 m: 1. Pe 32: 06,6 Min. thuis- Weener Marathonlauf: Geißler- Berl 09,3 Std. 110 m Hürdenlau Schöneberg Die auf d fen Zweifan der hinfällig 400 Meter Hürd feldorf 56.2 4 mal 100- et
lungen, wenn der Vorsitzende nicht mit bewundernswerter Ruhe durch Zischen es dazu gebracht hätte, daß die Anhänger des Klubs schwiegen und sich so der Sturm bald legte. Sein Erfolg machte sich bald bemerkbar. Die Störer ver ſtummten, als sie sahen, daß sie nicht beachtet wurden, und so trat bald wieder Ruhe ein.
Welscher, 41,9; 3. Ein gi gleichmäßi Vorsprung
4 mal 400- Me
Zehlendorf
Weitsprung: 1. Hamburg 7 Der Weit Hochsprung: 1.
3. Bez- Berl
Sieg und
Stechen ents Sprangen no Fabhochsprung: burg 3,80 m
2 R
1. 3πτ πατί
Geficht und S Befunde, fonne Lube 60 Bf.
Sern unferer 1. M le batten polle hre Freigabe per
tonnen, daß enjaloffen hat, S Dartiger Klub ib
Denten, meine De
Bott, und diejes Die Behauptung, tums nights Mehn Ramen nenn Gemig!" ant
,, Danke!" sagte der Vorsitzende ruhig, als wieder Ordnung in die Versammlung fam. Ich will jetzt also fortfahren. Ich habe Ihnen gesagt, daß 15 000 Pfund dringendst notwendig sind, um den Klub vor der Auflösung zu retten. Die große Mehrheit unter Ihnen weiß genug über das Fußballgeschäft, um zu ver stehen, daß wir diesen Appell nicht unseretwegen, der Direktoren wegen, an Sie richten. Es ist eine bekannte Tatsache, daß selbst die wohlhabendsten Klubs eine sehr kleine Dividende zahlen, und die elenden Besucherzahlen, die unser Klub in dieser Sai son aufzuweisen hat, sind genügend Beweis dafür, daß die Direktoren durchweg beim Klub zusetzen, statt zu verdienen. Sie fönnten uns allerdings vorhalten, daß das unsere eigene Sache sei, und Sie hätten damit vollkommen recht. Es ist unsere Sache; und geben wir Ihnen die Versicherung, daß uns das Geld nicht leid tut! Aber nachdem wir unsere Liebe für den Klub deutlich genug und tätig bewiesen haben, würden wir es natürlich im Interesse der Sportstadt Hollywood auch gern sehen, daß andere unserem Beispiel folgen und deshalb haben wir diese Versammlung einberufen. Die Lage des Klubs ist eine verzweifelte, wenn jedoch hundertfünfzig Einwohner dieser Stadt sich bereiterklären, je hundert Pfund zu garantieren, dann ist der Klub, auf den ich heute stolzer als je zuvor bin, gerettet! Und"- unterbrach er den Beifall, den seine Mitteilung hervorgerufen hatte- ,, lassen Sie mich Ihnen versichern, daß unser Hollywood- Klub wert ist, gerettet zu werden! Ich habe Ihnen schon gejagt, daß wir eine hervorragende Mannschaft bejizen wenn Sie mir nicht glauben, sehen Sie sich die Mei sterschaftstabelle an, aber die Männer, die den roten Dreß von Hollywood tragen, sind mehr als gute Fußballer, sie sind auch treu! Was sagt ihr Männer, die ihr soeben gehöhnt und gelärmt habt, dazu, wenn ich euch erzähle, daß jedes einzelne Mitglied unserer ersten Mannschaft Anträge von den Vertre
Prompt, als wen
Beideilig beugte erborgen gehalte
Wallis, der brei anderen
et rechter Vert
Wroughthon ten fich um e Erfolg.
Der portreffli
er erprobter M arm von Hocht
iger als jechs
er den roten D hheit für vorü je zuvor! ough United get en engagieren, Helen, folange es Sartner, Rechtsin
Silton Jolers den brei Klu
Und der M Stimme vom Bal
Sen Warriner, D
Mr. Gerrity
muß für


