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Nr. 1

Mainz veranstalte Rheinhessen war auge in, M. d. R., rejerier Der Staatspartei. De gefüllt durch die Bespre Reubildung des Provi irde Dipl.- Handelsleht

fie an Thüringen und stagsfraktion hat u Entschließung eingebrad , die Zahlung von Poli Braunschweig einzustellen

1.

Mittwoch, den 4. März 1931.

,, Gießener Zeitung"

Turnen, Sport Sport und

Spielunfähige Bläße- Ausgefallene Spiele.

Fußball.

Ergebnisse aus dem Bezirk.

Borussia Fulda Sport Kassel 5: 0( 2: 0) Spielp. Kassel Hermania Kassel 1: 1( 0: 0)( abgebr.) Bezirksliga, Gruppe Süd:

Verein

Spiele gem. 1.nent. verl. Tore Punkte 3 46:24 23: 9 47:36 22:10

Solingen 95-- FC. Schwelm 1: 2. Erstes Meisterschafts- End Spiel: Fortuna Düsseldorf Schwarz- Weiß Barmen 3: 0. Rhein- Bezirk: Odenkirchen 05/07 Mülheimer SV. 6: 5. CFR. Köln- SV. M.Gladbach 5: 0.

Ruhrbezirk: Horst- Emscher Alemannia Dortmund 1: 3. Essen 99 Germania Bochum 0: 4. Germania Herne- Schwarz­Weiß Essen 0: 0.

bach 4: 1.

Westfalenbezirk: Paderborn 08- Sp.Vg. Hamm 1: 0. SuS. Ahlen Arminia Bielefeld 1: 4. Münster 08 Preußen Mün­ster 2: 0. Viktoria Redlinghausen Borussia Rheine 2: 4. 1. Meisterschafts- Endspiel: VB. Bielefeld Sp.Vg. Herten 9: 1. Südwestfalenbezirk: Hagen 05- VfB. Weidenau 6: 3. Hüsten Gevelsberg 08 8: 1. Jahn Werdohl Germania Muders­Mittelrheinbezirk: SV. Neuenahr Preußen Koblenz 8: 2. Gesellschaftsspiele: Sp.Vg. Barmen SSV. Elberfeld 2: 1. Gülz Offenbacher Riders 3: 3. Rheydter SV. Borussia M.Gladbach 1: 2. Duisburg 99 Schalke 04 0: 1. Union Ham­born Homberger SV. 2: 4. Preußen Duisburg Sp.Vg. Sterkrade 3: 1. Sp.Vg. Oberhausen Rasensp. Oberhausen 6: 2. Union Krefeld Preußen Krefeld 2: 2.

Sport Kassel

16

10

3

BfB- K. Marburg

16

10

2

4

09

Borussia Fulda

15

10

1

4

39:16 21: 9

Mitteln gewährt werden

Germania Fulda

16

7

1

8

21:35 15:17

Spielverein Kaffel

16

6

2

8

45:37 14:18

Hermannia Kassel

16

5

4

7

38:42 14:18

07

Hessen- Hersfeld

16

4

5

7

25:35 13:19

V. f. B. Gießen

15

5

2

8

25:42 12:18

Odershausen

14

2

2

10 19:38 6:22

er Mietzinssteuer, vähren sind, foll in ihrem gesenkt werden.- Wem chnitt etwa 6000 KM in Zukunft nur noch mi

ohnung gerechnet werdes rreiche Familien und ittel bereitgestellt werden

32-45 Quadratmete Dern soll sie 60 Quadrat nhäusern, beim Vorliegen en höherer eigener Mitte

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zu beachten ist, daß der ite Euren, wie Tapeten uf lichkeit eines obligatorijde üche und Bleichplatz nid ationen verbleibt dem ital

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75

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idlicherweise die Oberba er, Arbeiter wie Mitte erzeitige Wohnungszwan zur Verhebung verfchieden zeitiges Bestehen nicht t verdanken ist.

SpVg. Göttingen Hessen 09 Kassel ausgef. Spielogg. 1900 Gießen SpV. Wetzlar ausgef. Ballipielv. 06 Kassel Hessen Preußen Kassel 8: 0( 4: 0) Frizlar Warburg ausgef.

Tura Kassel Melsungen ausgef. Sportfreunde Kassel

Corbach ausgef.

Butzbach Bad Nauheim 4: 4( 4: 1)

Großen- Bused Ehringshausen ausgef.

Biedenkopf Feudingen 5: 2( 2: 1)

Marbach 1. Frankenberg 1. ausgef.

Gladenbach Wetter 8: 1( 3: 1)

Herborn Burg 2: 1

Gau Gießen- Wetlar.

In der Gruppe Weglar sind sämtliche Spiele wegen Spiel­

unfähigkeit der Plätze ausgefallen.

Lollar 1.

Gießen 1900 2. 5: 4( 2: 2)

Steinbach 1. Garbenteich 1. 1: 1( 1: 0)

Lollar 2.

Bieber 1.

Bobenhausen Daubringen

Gießen 1900 3. 1: 4( 0: 2)

BfB. Gießen 3. 0: 5( 0: 3)

Flenjungen 6: 0( 2: 0)

Dutenhofen 0: 3 abgebr.

Gießen 1900 1. Jgd. Großen- Bused 1. Jgd. ausgef. VfR. Lich 1. Jgd. VIB. Gießen 1. Jgd., VfB. n. angetr. Gau Marburg. Dreihausen 5: 1

Hartenrod Germania 2.

Marbach 2. ausgef. Endbach Erdhausen 0: 2( 0: 1)

VfB.-K. 2.- Odershausen 2. ausgef. Niederwalgern Cappel ausgef. Sarnau Kirchhain ausgef. Roda 1. Cölbe 1, 1: 3( 1: 0) Oberrosphe Wetter 2. 3: 0

Mornshausen, a. D.- Michelbach 1: 0( 1: 0) Caldern- Goßfelden 4: 1

Wolfgruben Sterzhausen, St. n. angetr. Mellnau 1.- Frankenberg 2. 3: 6( 2: 5) Germ. Marburg 3. Bürgeln 2. ausgef. Dreihausen 2. Leidenhofen 1., D. n. angetr. Cölbe 2. Wehrda 2. 9: 3( 6: 3)

Banje 2.

Steinperf

Hesselbach 2. 0: 4( 0: 3) Breidenstein, Br. n. angetr. Niederofleiden Neustadt 1: 1

Allendorf 2. Gemünden 1. 3: 5 Ebsdorf Niederwalgern 2. 7: 6 Lohra Altenvers 3: 1

-

Dreihausen Jgd. VfB.-K. Marburg 2. Jgd. 4: 0 Roda Jgd. Cölbe Jgd. 4: 2( 0: 2)

Gladenbach Jgd. Wetter Jgd. 12: 1( 6: 1) Wiesenbach Jgd. Biedenkopf Jgd. 1: 1( 0: 1) Gau Dill.

Donsbach 1. Burg 1. 1: 1

Haiger 1.

Rittershausen 1., R. n. angetr. Weidelbach 1. Straßebersbach 1. 6: 1( 2: 0) Nanzenbach 1. Allendorf 1. 2: 6

Haiger 2. Rittershausen 2., R. n. angetr. Würgendorf Holzhausen 0: 5( 0: 1).

-

Westdeutschland.

Berg.- Märt, Bezirk: Viktoria Düsseldorf Eller 04 4: 2.

Auch die Sportjugend soll wandern!

Von R. J. Hoke- Berlin.

Wir geben in nachstehendem Aufsatz einem bekann­ten Sportführer das Wort, um unseren Sportvereinen tlarzumachen, wie notwendig das Wandern als er­gänzende Leibesübung und als wichtiges Erziehungs­mittel ist. Wer den Wert des Wanderns erkannt hat, der wird sich auch von der Bedeutung des Jugend­herbergswertes und der Notwendigkeit, dieses volks­wichtige Werk zu unterstützen, überzeugen lassen. In diesem Sinne wünschen wir der Abhandlung besondere Beachtung.

Die Schriftleitung.

Wenn wir die sportliche Entwicklung der letzten Jahre einer gefunden Kritik unterziehen, dann müssen wir uns sagen, daß die dabei bewegte große Masse scheinbar doch zu einer Entseelung des Leiblichen führte.

Man ging bei der sportlichen Ausbildung in Sportverbänden und Vereinen mit mißverstandenem Ernst an die Sache, was, wie wir heute sehen, leider nicht zu jenem urwüchsigen Kämpfer­typ geführt hat, dessen der heutige Kampfsport benötigt.

Was fehlte? Es darf nicht allein die Aufgabe der Sport­vereine und-Verbände sein, Sonn- und Werktags die Sport­plätze mit ihren Anhängern zu füllen. Die deutsche Sportbewe­gung muß den naturburschenhaften Kämpfertyp erziehen, denn nur dieser kann in seinen Kämpfen in ungehemmter Begeisterung und Freude über sich hinauswachsen. Gerade in diesem richtigen, echten Begeisterungstaumel liegt das Geheimnis des sportlichen Erfolges. Nur so eine Stimmung reißt die Kämpfer ungeſtüm vorwärts! Durch die heute meist übliche ,, gewollte" Einstellung ( fälschlich mit Ernst" bezeichnet) bei der sportlichen Ausbildung wird der Naturbursche aber nicht geschaffen! Was ist zu tun? Hier hat der Sportverein neben der Körperausbildung und tech­nischen Schulung noch die besonders wichtige Aufgabe, seine ein zelnen Mitglieder wieder der Familie und Natur zuzuführen. Es darf, will man Naturburschen erziehen, nicht das Ziel der Vereinsarbeit sein, daß der junge wie alte Kämpfer_nur ,, den Sport" als Gesprächsstoff fennt und keinen anderen Sonntags= aufenthalt weiß als den Sportplay.

Der Sport darf die beiden wertvollsten Erzieher: Natur und Familie, nicht ersehen wollen, sondern er hat sie nur zu unter­stützen!

Woran fehlt es im Fußball?

Gutes Spiel ist Dienst am Kunden!

Die biblischen sieben fetten Jahre für den deutschen Fußball­sport genau gerechnet waren es jogar deren zehn seit 1919! sind vorüber; diese Feststellung brachte das letzte Jahr, das für Vereine und Verbände gleicherweise mager ausfiel. Das ist natürlich und nur ein selbstverständlicher Ausdruck der schweren Zeiten, die das gesamte deutsche Volk durchmachen muß. Eine Bewegung, die wie der deutsche Fußballsport rund eine Million meist Arbeiter und Angestellte zu ihren Anhängern zählt, muß von der Entwicklung der Wirtschaftslage stets ganz unmittelbar betroffen werden. Ihre Auswirkungen wird sie immer nur sehr bedingt, und auch im besten Falle nur teilweise überwinden können.

Bedeutend wesentlicher aber ist die Tatsache, daß die An­hängerschaft des Fußballsportes an sich gegen früher nicht ab-, sondern eher noch zugenommen hat. Das kann man bei jedem wirklich großen Fußballereignis erneut feststellen. Sie kommen nur nicht mehr so häufig auf die Plätze wie eine Zeitlang, aber wenn wirklich guter Sport in Aussicht steht, bemerkt man immer wieder mit Staunen, wie groß eigentlich die Zahl der Fußball­anhänger ist. Das gilt für alle Teile Deutschlands in gleicher Weise.

Zum Teil kommen diese Leute nicht mehr so oft zu Fußball­spielen, weil sie sparen müssen, aber das sind im Grunde viel weniger, als man vielleicht annimmt. Denn alle acht Tage ist der Eintritt zu einem Fußballspiel in den meisten Fällen noch aufzubringen. Außerdem haben die Verbände und Vereine bereits durch Herabsetzung der Eintrittspreise und durch Gewäh rung starter Nachlässe an Arbeitslose sich weitgehend der wirt­schaftlichen Lage angepaßt.

Die Geldknappheit ist also nur zum Teil der Grund für die Abnahme der Besucherzahlen auf den Fußballplätzen und die daraus sich ergebende wirtschaftliche Schwächung der Bewegung, die immer wieder festzustellende Tatsache, daß guter Sport noch die alte Anziehungskraft besitzt, läßt vielmehr annehmen, daß die Ursache des äußerlichen Rüdganges

in Form oder Inhalt der heutigen Fußballdarbietungen selbst zu suchen ist.

Mit der riesigen Verbreitung des Fußballspiels ist auch das Verständnis der Zuschauer für gutes und schlechtes Spiel ganz erheblich gewachsen. Gerade die Kreise, auf die es hier an­kommt, wollen für ihr Geld wenigstens gewisse Grundbedingun­gen erfüllt ſehen, wenn sie sich regelmäßig zu Spielen einfinden sollen. Was sie sehen wollen, ist in erster Linie gutes Spiel, das sich auf den beiden Grundlagen Ballbehandlung und Körper­beherrschung aufbaut. Fehlt eins von diesen beiden Grund­erfordernissen auch nur bei einem Teile der Spieler, hat die Mannschaft damit schon halb verspielt, weil schon schlechter Boden genügt, um diese Mängel fraß hervortreten zu lassen und dem ganzen Spiel den Gehalt zu rauben. Ballbehandlung und Kör­perbeherrschung sind nur Sache des Fleißes, und die Zuschauer von heute sind durchweg schon so sachverständig und so viel Fein­schmecker geworden, daß sie diese Mindestforderung erfüllt sehen wollen, wenn es um ihr Geld und ihre Zeit geht."

Das zweite, was der Fußballzuschauer von heute unbedingt voraussetzt, wenn er zu einem Spiele geht, ist fester Siegeswille bei beiden Parteien und dementsprechendes volles, einiges Ein­

Welche Möglichkeiten? Es gibt hier so viele Möglichkeiten in frohem Wandern den Anhängern unserer Sportvereine den zweckentsprechendsten Ausgleich zu geben. Sollten sich unsere Sportvereine die bestehenden herrlichen Einrichtungen des Reichs­verbandes für Deutsche Jugendherbergen nicht zunuze machen

können?

Wie machen's die großen Meister? Wenn wir die Arbeit der erfolgreichsten Kämpfer der Welt studieren, dann bestätigt sich obige Forderung. Der amerikanische Athlet beschließt seine harte Trainingsarbeit allwöchentlich mit mehrtägigem ,, Cam­ping"; Dempsey, Tunney und alle die anderen bedeutenden Borer finden wir zwischenzeitlich in den Wäldern, Bergen oder an der See. Sie alle lieben die Natur und kommen ,, eisern" zurüd. Was Wunder auch, hier in der Liebe zur Natur schaffen sie sich den besten Ausgleich und erhalten sich damit die für den Kämpfer so notwendige Urwüchsigteit!

Deutscher Sportkamerad, sei aufmerksam und handle darnach!

Aus allen Lagern.

Trainingskurs der deutschen Fußballelf gegen Frankreich. Der Bundesspielausschuß hat sich entschlossen, diejenigen Spieler, die die Elf gegen Frankreich am 15. März in Paris bilden sollen, schon vorher zu gemeinsamem Training zusam menzuziehen. 15 Spieler werden sich am 9. März, also dem Montag vor dem Spiel, im süddeutschen Verbandsheim in Ett­lingen( bei Karlsruhe) zusammenfinden und dort unter Lei­tung des Bundestrainers den letzten Schliff erhalten. Erst 2 bis 3 Tage vor dem Spiel wird auf Grund der gemachter. Beobachtungen die endgültige deutsche Elf aufgestellt.

Drei Wochen Gefängnis für einen Fußballflegel. In Hamburg wurde ein 25jähriger Fußballspieler einer Geschäftsmannschaft, der einen Gegner im Spiel tätlich ange= griffen und durch Schläge ins Gesicht verletzt hatte, zu drei Wochen Gefängnis wegen Körperverletzung verurteilt. In An­betracht der bisherigen Unbescholtenheit des Bestraften bewilligte das Gericht bei Zahlung einer Geldstrafe eine Bewährungsfrist. Was Jtalien für den Sieg über Desterreich zahlte. Das am 22. Februar ausgetragene Länderspiel Italien gegen Desterreich hat den Italienern mit 2: 1 bekanntlich nach zehn vorausgegangenen, vergeblichen Versuchen endlich den

Spiel.

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setzen aller Kräfte zu dem erstrebten Ziele. Bleibt das aus, wird schlapp gespielt oder die Flinte vorzeitig ins Korn geworfen, oder macht sich eine Mannschaft gar durch gegenseitiges Anöden lächerlich, ist der Mann hinter den Spielfeldgrenzen mit Recht und oft gleich für lange Dauer verärgert. Schließlich gehört noch dazu, daß

mit Berstand gespielt wird,

um die Kost schmachaft zu machen und Lust nach mehr davon zu erwecken. Ein Schemaspiel, und wenn es noch so sauber ausge= führt wird, wirkt leicht langweilig, wedt jedenfalls kaum die Begeisterung, die der fruchtbarste Nährboden treuer Anhänger­schaft ist. Ganz darf die Persönlichkeit nicht hinter der Mann­schaftsarbeit verschwinden.

Der dritte Punkt, der für die Gewinnung und Erhaltung yon Zuschauern wichtig ist, ist die Fürsorge, die auf ihre Unter­bringung angewendet wird. Man unterschätze diesen Punkt kei­nesfalls, zumal die Fußballzeit gerade in die kälteren und rauheren Monate fällt. Es ist durchaus kein Zufall, daß die bestausgestatteten und-gehaltenen Plätze reativ oder absolut die höchsten Zuschauerzahlen haben, und es ist ungemein furzsichtig, sich aus irgendwelchem Vereinsegoismus gegen die Auswahl gerade der besten Plähe, die überhaupt erreichbar sind, für die großen Ereignisse zu sträuben, weil man damit nur soundso vielen Zuschauern dauernd das Wiederkommen abgewöhnt.

Der Deutsche Fußball- Bund handelt nach vernünftigen Grundsätzen, und es ist mit darauf zurückzuführen, daß er trok aller wirtschaftlichen Krisen von Jahr zu Jahr wirtschaftlich besser abschneidet. Er erfüllt eben mit seinen Darbietungen alle Anforderungen, die hier als wichtig gekennzeichnet wurden. Es gibt auch Vereine, die das tun, und an ihnen ist die Not der Zeit bisher auch gnädig vorübergegangen. Dieser Weg zur Gewin nung oder Rückgewinnung der Zuschauer steht aber jedem Verein offen, und er sollte ihn um so lieber und eher gehen, als er sich damit auch die Gewähr für bessere sportliche Erfolge ver­schafft.

Aus Gießen und Umgegend.

Lollar 1. 1900 Gießen 2. 5: 4( 2: 2).

Ein sehr lebhaftes, an spannenden Momenten reiches Spiel lieferten sich Lollars 1. und 1900 Gießens 2. Mannschaft. Bald nach Anstoß setzt ein sehr forsches Tempo ein und die Gäste senden zum Führungstreffer ein. Lange dauert es aber nicht und die Lila- Weißen haben den Ausgleich geschaffen, können sogar bald mit einem zweiten Treffer die Führung an sich reißen. Kurz vor Halbzeit stellen aber die Gäste doch noch die Partie remis. Nach Wiederbeginn geht Lollar mächtig aus sich heraus. Durch sinnvoll vorgetragene Angriffe werden in 1900 regelmäßigen Abständen drei weitere Tore vorgelegt. Gießen drängt mit aller Gewalt, um das Resultat besser zu stellen, aber zum Ausgleich läßt es Lollars Hintermannschaft nicht tommen. Mit dem Schlußpfiff des guten Schiri hat ein sehr schönes Spiel sein Ende erreicht.

Lollar 2.

- 1900 Gießen 3. 1: 4( 0: 2).

Die neuerstandene 2. Mannschaft Lollars hatte zu ihrem ersten Spiel die 3. Mannschaft der Spielvereinigungsleute zum Gegner. Die Einheimischen taten ihr möglichstes, fonnten aber um eine Niederlage gegen den auch körperlich sehr überlegenen Gegner nicht herumtommen. Der Schiri war gut.

Steinbach 1. Garbenteich 1. 1: 1( 1: 0).

Obige Mannschaften lieferten sich am vergangenen Sonn­bag einen flotten Kampf. Steinbach konnte gleich nach Beginn durch seinen Mittelläufer in Führung gehen. Durch diesen Er­folg angefeuert, konnte Steinbach noch manche schöne Chance herausarbeiten, die aber von dem Sturm nicht verwertet wurde. Mit 1: 0 wurden die Seiten gewechselt. Garbenteich drückte nun­mehr und konnte furz vor Schluß durch einen Fehler der Stein­bacher Verteidigung zum Ausgleich fommen. Mit diesem Re­sultat ging das Spiel zu Ende. Schiri Bed Gießen leitete das Spiel zur größten Zufriedenheit.

Handball.

Sp.-Vg. 1900 Gießen 1. T.-B. Hausen 1. 10: 1( 5: 0).

Nach langer Pause wieder mal ein Handballspiel auf dem 1900er Platz. Die in veränderter Aufstellung antretenden Ein­heimischen hatten den A.-D. T.- Verein Hausen zu Gast und landeten einen hohen Sieg. Die Leute aus dem Nachbardorf hielten zwar meist das Spiel offen, konnten jedoch die Erfolge der Spielvereinigungself, in der besonders das Innentrio mit Enders, Göbel und Fritz Wolf hervorragte, nicht verhindern.. Auch 1900's Hintermannschaft, obwohl ersatzgeschwächt, fonnte gefallen. Unter Leitung von Glod Butzbach verlief das Tref= fen jederzeit fair.

ersten Sieg gebracht. Wie vorauszusehen war, bescherte diese Begegnung dem italienischen Verband außerdem eine Reford­einnahme.

Getreu dem Motto Leben und leben lassen", ist der Tag des ersten Sieges über Desterreich ebenfalls sehr ertragreich ge­wesen. Nach italienischen Meldungen hat ein jeder Spieler eine Siegesprämie von nicht weniger als 7000 Lire erhalten. Das sind rund 1400 Mark pro Mann!

Man wird es verstehen können, daß das italienische Sy­stem" bei den Spielern aller Herren Länder immer mehr An­tlang findet!

Die sportkundige Reichspost.

Jüngst ging durch den deutschen Blätterwald die Nachricht, daß der norwegische Langlaufsieger der internationalen Sti­meisterschaften in Oberhof, Ole Stenen, eine Glüdwunschdepesche ohne Verzögerung erhielt, obwohl sie nur seinen Namen und Deutschland als Zustellungsort enthielt.

Aus München wird nun zum Kapitel Findigkeit der Post" gemeldet, daß ein Schreiben mit der Adresse: Dr. Karl Ritter, Alemannia" aus Kuba stammend( Inhalt: Prospett eines Sportverbandes von Kuba!) prompt und ohne Verzögerung an den Hauptsportwart der DSB. Dr. Karl Ritter von Halt in München zugestellt wurde. Die Sendung fam damit an den richtigen Mann, den deutschen Vertreter im internationalen Olympischen Komitee, für den sie bestimmt war zweiellos mit recht lückenhafter Anschrift.( Unsere Freude aus Meden­bach im Dillfreis wird diese Nachricht ganz besonders inter­essieren. Die Red.)

Lachender Sport.

Motorradfahrer, der einen Mann überfahren hat: ,, Hier find zehn Mart! Geben Sie mir Ihre Adresse, ich werde Ihnen dann noch mehr Geld geben!"

,, Aber, lieber Herr, Sie können mich doch nicht auf Abzah­lung überfahren?"

., Um Gottes willen, Herr Meier, wie sehen Sie denn bloß aus! Wer hat Ihnen denn die Augen so blau geschlagen?" ,, Da staun' Se, wat? Das war mein Junge. Ich habe ihm nur zwei Borstunden gegeben. Habe ich nicht einen Pracht­bengel?!"