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Mr. 61

ichuldung.

agische Rolle als

Gamstag, den 1. August 1931

licher bewußt geworden, ch überstürzenden Ereig land, unter dem 3wang Netz der Auslandsver It durchzieht unsere mitt szeit: Deutschland, durch Tler Friedensbedingungen Stande gewesen, feinen ieder in Gang zu bringen e Deutschland wurde für an Reparationen zu zah landskrediten tonnte der s zum Inkrafttreten des

Den. Unsere Gejamtver Ende 1930 auf rund 26% esem Betrage abjekt, was geborgt hat, auf rund 17

Bujammenhänge rüdsichts gleichzeitig gezeigt, welche Stredite erwachsen tönnen, g jederzeit abziehbar, zur Ceil war verhältnismäßig rter Verhältnisse auf den 1930 belief sich die furz tichen Banken allein auf gründete sich das deutsche Boden. Von dieser furz En daher auch die Schwie ihren Ausgang: die aus =, Geld in großen Mengen pchose im Inlande- Ka auf Banken und Spar Ein Erdrutsch größten Aus Kreditgebäude. Die akute

onaten etwa 3 Milliarde ogen worden. Nach diesen verbliebenen furzfristigen ings, soweit Anhaltspunite j rund 5 Milliarden KM liarden auf die Vereinigten nd entfallen. Frankreich

, die übrigen Länder mit auen Erfassung-fie ist entarer Bedeutung- der g, dient die Notverord pflicht für Auslandsver

Berknappung der K und Begleiterscheinun der Hauptziele der W d dient unter anderem aud arantiebant", die auf An gung des Reiches und füh Capital von 200 Millionen

Pokales.

Sonntagsgedanken.

Es war in heißer Erntezeit, im Sommersonnenbrand; da rief uns auf zum heiligen Streit das Vaterland In Ost und West zudten aus schwarzen Wolken feurige Blize, bis sich das unheilbringende schlagende Wetter über dem unglüdlichen Eu­topa entlud. Als geeintes Volk standen wir damals in heller Begeisterung auf, als der Sturm losbrach und der Feind die deutschen Grenzen bedrohte Millionen haben gefämpft, Millio­nen haben geblutet. Die einen ruhen in ferner fremder Erde, andere sind heute noch lebende Zeugen jener furchtbaren Zeit des Völkermordens.

Und heute? Jeder Tag und jede Stunde und jeder Atem­zug, den wir tun, erinnert uns daran, daß wir in Not und Elend, in Schande und Entehrung leben So war noch kein Volk dieser Erde jemals gedemütigt, so wurde noch kein Bolt gequält, tiefer teines in seinem Lebensnerv getroffen, fester keinem Volte je bie Stlaventetten gebunden, als uns, dem deutschen. Unser Haupt wollen wir aber nicht beugen, sondern auch im Unglüd es stolz tragen. Unsere Kinder sollen dereinst von ihren Vätern jagen können, daß diese schwer gelitten, aber auch groß im Un­glüd waren. So groß, wie einst im Kampfe gegen eine Welt von Feinden. In uns stedt ja noch so viel Urkraft. Nach Waffen tann dieje Kraft nicht langen Aber der lebendige deutsche Geist wird, wenn dieses Volk einmal wieder so einig sein wird wie vor 17 Jahren, ein freies Deutschland erarbeiten, damit unser Vätergut den Enkeln gegeben wird, wie es geschaffen war.

Ueber der deutschen Erde wölbt sich noch immer der blaue Himmel. Der dort oben thront und die Geschicke der Menschen und Völker bestimmt, wird auch über den deutschen Landen wie­der einmal die Sonne scheinen lassen, wenn er die Zeit gekommen sieht. Aber den Mut dürfen wir nicht verlieren; ein deutsches Bolf tann nicht untergehen.

Inflation?

Der Sonntagsschreiber.

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Deflation!

Im deutschen Volke spukt, wie ein Gespenst, die Erinnerung an die Inflationsjahre. Man hegt Befürchtungen, bangt um die Sicherheit der Währung, sorgt sich um die Erhaltung seiner Spar­groschen. Begreiflich, wenn man ermißt, welch unsägliche Leiden die breiten Volksschichten während jener Zeit der Geldentwertung zu erdulden hatten. Unverständlich heute, wenn man den wahren Stand der Dinge unvoreingenommen beurteilt. Wenn der Blick nicht durch die Panikstimmung der letzten Wochen getrübt ist, wer sich in dieser schweren Zeit den gesunden Menschenverstand be= wahrt hat, wird eins erkennen: unsere jetzige Lage hat feine Aehnlichkeit mit den Verhältnissen in den Inflationsjahren.

Was ist denn ,, Inflation"? Dieses viel mißbrauchte Schlag­wort bedeutet: Aufblähung des gesamten Geldumlaufs, eine fünstliche Vermehrung der Zahlungsmittel über den volkswirt­Jchaftlichen Bedarf hinaus. Ihre Ursachen in den ersten Jahren nach dem Kriege liegen flar zu tage. Das Reich gab unter dem 3wang der Verhältnisse, um den sich überſtürzenden finanziellen Anforderungen gerecht zu werden, Schatzwechsel aus. Die Reichs­bank war damals ermächtigt, diese Schatzwechsel anzukaufen und als Rotendedung einzurechnen. Immer neue Schahzwechsel wur­die den ausgegeben, die Notenpresse arbeitete unaufhörlich Flut des Papiergeldes stieg von den Tausenden, Millionen über Milliarden zu den Billionen. Das Land wurde mit Papierschei= nen überschwemmt, ihr Wert stürzte abgrundtief. Das war die Inflation.

Wie anders sieht es heute aus. Die Reichsbank darf, so steht es im Reichsbankgesetz, dem Reich nur in eng beschränktem Um­fange Kredite einräumen. Schatzwechsel dürfen nicht mehr zur Notendeckung herangezogen werden. Die Entscheidung über die Höhe des Geldumlaufs, wie überhaupt über die gesamte Wäh­rungspolitit, liegt in Händen des von der Reichsregierung unab­hängigen Reichsbankdirektoriums. Es hat in der Diskont­erhöhung, der Kreditbeschränkung wirksame Waffen in der Hand, um die Währung unter allen Umständen zu verteidigen. Wie aber erklärt sich die heutige Zahlungsmittel- und Kre­ditkrise? Zahlungsmittel sind nicht zu reichlich vorhanden. Nicht

ehen noch Engländer, und eutet doch nicht auf Krieg ch ein. Seit ein paar To die Reihen der Auslände heinlich hatten sie aus d widerspricht nicht, daß da von Ausländern im Ba rau blieb hoffnungsvoll ge . Aber die Menschen hatten eutlich war auf ihrem Ge lesen, die Erwartung der n eigenartiges Zittern und erfüllen. So fant der Tag des ersten August die Gon Taunus hervor und vergol ich ein gleißender Schimmer eichten Nebel, das erste An Mochte es fommen, wie es immerlich enden, wie ein im inein in den herrlichen Tag Sorgen und auch voll Leid men. Nur jetzt noch, und fei dem Menschenhader. Unjer

I die Höhe hinanstiegen, fam

Zum Beerenjammeln war fi Ungit trieben sie nach Hauje s erzählt, es gebe bestimm

? Dann muß mein Mann

s ganz Ungeheuerliches, Un Heim in dem kleinen Dor ollte, beruhigte ich fie. Abe Gefühl, dunkel und ahnungs Dung jei in diefer Stunde ge en wollten von dem Drud de Die Wanderung und furz nod wir auf dem fleinen Bahn Augen faum. Da stand shor

en, daneben ihr Mann, eir

Der Mittelstürmer von Hollywood.

Ein Fußball- Roman von Sidney Horler. 110 116. Fortsetzung.

I

Der Mittlstürmer dachte einen Augenblick nach. Es gab nichts auf der Welt, was er diesem bezaubernden jungen Ge­Schöpf hätte verweigern fönnen, aber eine große Versammlung, bei der es, wenn die Zeitung recht hatte, wahrscheinlich zu ge­walttätigen Ausschreitungen tommen würde, war kein Platz, wo man ein junges, feinfühliges Geschöpf hinführen konnte. ,, Es ist sehr tapfer von Ihnen, daß Sie dorthin gehen wollen, aber

"

Es gibt kein Aber," antwortete das Mädchen entschieden. " Ich weiß, daß meine Tante, die heute schrecklicher als je zuvor war, und viele andere Leute meine Absicht wenig damenhaft finden würden, aber ich kümmere mich nicht darum. Wenn Stanley hier wäre, müßte er mich hinführen, und da Sie momentan Stanleys Stelle vertreten

Ich führe Sie hin," sagte der Fußballer. Gleichzeitig Seien Sie bedankt für Ihr Vertrauen!" Ich habe zu danten; ich will mir aber das für eine passen­dere Gelegenheit aufheben. Jetzt müssen wir uns beeilen. Es wird schrecklich voll werden. Diese Zettel sind zu Tausenden verteilt worden!"

Sie lenkten in die Hauptstraße ein, die zum Rathaus führte. Eine dichte Menge drängte sich bereits in dieser Richtung. Es war ein sehr gemischtes Publikum: Fabrikarbeiter, Handels­angestellte, Kaufleute, hier und da ein Geistlicher und manch­mal Leute, denen man die Wohlhabenheit ansehen konnte.

eit zur Abfahrt. Gleich er ihr freundlich zu. Noch an Ommen, trug der Postbote der 15 Saus. Nun muß er fort on. Das alles tam rubig übe uenftolz, der das Unvermeid gt. Möge ihnen der Himme war überall befannt gema sund die Anordnung der all Auguft war der erste Mobil ate fich eine große Mensche taillons des Infanterie- Reg

Die Mannschaften ihre frieg

n der Frühe des folgend huk aus.

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von der unerträglichen U der germanische Troß gege onft ging Somburg zur andten die ewigen Sterne i die friedlos gewordene Erd

Ich sehe nicht viele Damen," bemerkte Did mit mißbilli­gendem Ausdrud, als sie sich dem Eingang näherten, wo ein wirres Gedränge wie bei einem populären Fußballwettspiel herrschte.

,, Sagen Sie mir, bitte, ja nicht, daß ich da nicht hinein­gehen soll, oder ich müßte Sie hassen," sagte Margery Kirkby mit einem plötzlichen Leidenschaftsausbruch. Did, Sie müssen mich da hineinbringen!" Während sie sprach, flammerte sie sich frampshaft an seinen Arm, und als er sich zu ihr niederbeugte, sah er, daß ihr Gesicht vor innerer Erregung glühte. Sie sah aus, als wenn sie sich vorbereiten wollte, einer schweren, aber unausweichlichen Situation zu begegnen, die sie um jeden Preis durchzustehen entschlossen war.

,, Gießener Zeitung"

mit einer Inflation, einer fünstlichen Aufblähung des Zahlungs­mittelumlaufs haben wir es zu tun, sondern mit einer gewissen Einschrumpfung des Geldumlaufs, einer drohenden Deflation. Dieser Zustand ist in erster Reihe durch die Kreditabziehungen des Auslandes hervorgerufen worden. Die furzfristigen deutschen Auslandsschulden betrugen Ende 1930 rund 11 Milliarden RM.; davon entfielen rund 8 Milliarden auf die Banken. Infolge der allgemeinen schweren Vertrauenskrise sind, plötzlich, panifartig, riesige Beträge dieser Kurzkredite von den ausländischen Geld­gebern aus Deutschland abgezogen worden. Verschärft wurden die Wirkungen dieses Kreditabflusses durch andere, beschämende Vor­gänge im Inlande selbst: die Kapitalflucht und die Devisen­hamsterei. Kreditabziehungen und Kapitalflucht haben in den letzten Monaten schätzungsweise einen Betrag von 3 bis 4 Mil­liarden RM. erreicht. Die deutschen Banken, die so gewaltige Devisenbeträge nicht verfügbar hatten, mußten auf die Reichs­bank zurückgreifen. Dadurch wurden die Deckungsgrundlagen, der Gold- und Devisenbestand, der Reichsbank verknappt. Sie sah sich daher genötigt, ihre Kreditgewährung einzuschränken und den Notenumlauf zu drosseln. Nicht Ueberfluß also, sondern Mangel an Zahlungsmitteln bedroht die deutsche Wirtschaft. Nicht Stei­gerung der Warenpreise, sondern Preissenkung ist zu erwarten.

Die einschneidenden Maßnahmen des Reiches insbesondere Beschränkung des Verkehrs mit Devisen und ausländischen Zah­lungsmitteln, Unterbindung jeder Devisenspekulation, Kampf der Kapitalflucht mit schärfsten Mitteln- sollen zusammen mit dem energischen Vorgehen der Reichsbank die Lage entwirren, eine Entspannung auf den Kreditmärkten herbeiführen, aus dem Eng­paß der Zahlungsmittelfrije einen Weg ins Freie bahnen.

*

* Die erste Ratenzahlung der Beamtengehälter in Hessen sichergestellt. Die Auszahlung der ersten Rate der Gehälter der staatlichen Beamten und Angestellten in Hessen wird sich glatt vollziehen, nachdem die Mittel sichergestellt werden konnten.

* Professor Dr. Borgmann. Am Mittwoch verstarb der ordentliche Professor der Forstwirtschaft unserer Universität Dr. phil. oec. publ. Wilhelm Borgmann im 63. Lebensjahre. Er war weit über unsere hessische und deutsche Grenze hinaus be= fannt, als eine Autorität auf dem Gebiete der forstlichen Er­tragspunkte und Statik. Als ehemaliger Stadtverordneter im Gießener Stadtrat hat er sich auch große Verdienste um die städ­tischen Forsten und für das Stadttheater erworben.

*

Konsularnachricht. Der zum liberianischen Generalkonsul in Hamburg ernannte Herr James S. Wiles ist anerkannt und zur Vornahme konsularischer Verrichtungen im Volksstaat He­sen zugelassen worden.

* Aus dem Gerichtssaal. Ein Gastwirtsehepaar aus Fried­berg stand wegen wiederholten Betrugs, Urkundenfälschung und Unterschlagung vor dem erweiterten Bezirksschöffengericht. Beim Verkauf ihres Anwesens hatten sie den Käufer durch Vorspiege= lung falscher Tatsachen um mehrere 1000 Mark betrogen. Das bereits verkaufte Anwesen wurde nochmals an eine Wirtin ver­fauft, die mehrere tausend Mark anzahlte und so geschädigt wurde. Ein Büffet, das schon anderweitig zur Sicherung über­eignet war, wurde unter Vorlage einer gefälschten Freigabebe­scheinigung verkauft. Trotzdem beide Angeklagte alles ableug­neten, wurden sie durch Vernehmung von 16 Zeugen und einem Schriftsachverständigen überführt. Der Wirt erhielt eine Gesamt­gefängnisstrafe von einem Jahr vier Monaten, die Frau acht Monate, zwei Wochen Gefängnis.

* Das Rauchverbot in den Personenzügen. Das in den ein­zelnen Eisenbahnwagen bezw. abteilen bestehende Rauchverbot muß unbedingt von den Reisenden eingehalten werden. Auch das Rauchen in den Aborten und auf den Plattformen der mit ,, Nichtraucher" beschilderten Wagen ist nicht statthaft. Da diese letzteren Verbote etwas zu weitgehend schienen, wurde um ver­nünftige Klärung der Angelegenheit ersucht, da ja in diesem Fall die Mitreisenden vor Rauchbelästigung geschätzt wären. Die Reichsbahn- Hauptverwaltung lehnte jedoch eine Abände rung der bestehenden Bestimmungen ab. In den geschlossenen Nichtraucherwagen und in den Nichtraucherabteilen ist das Rauchen also auch in den dazugehörigen Aborten nicht gestattet.

* Großes Marine- Konzert. Heute, Samstag abend, 8 Uhr, spielt das Musikkorps des Linienschiffs ,, Schlesien" unter Leitung

Es war allerdings kein Platz für ein junges Mädchen. In dem Bemühen, Einlaß zu gewinnen, stieß und drängte alles wie wahnsinnig. Did mußte seinen Arm um das Mädchen legen, um sie vor den Stößen der drängenden Menge zu schützen.

Zu seiner größten Erleichterung sah er Ben Warriner auf den Stufen stehen. Die Freunde wechselten einen raschen Blid, und der Hollywoodführer kam herbei.

,, Ben," sagte der Mittelstürmer ,,, die Dame ist Miß Kirkby, eine gute Freundin von mir und die treueste Anhängerin un­serem Klubs. Sie will um jeden Preis zur Versammlung! Kannst du ihr einen sicheren Play verschaffen?"

..Gewiß! Wir haben am Balkon dreißig Size für unsere Spieler und deren Freunde reserviert. Dort sind Sie vor jeder Störung sicher, Miz; das heißt, wenn Sie nichts dagegen haben, zwischen einem Haufen von Fußballern zu fizen!" fügte War­riner hinzu, den der Liebreiz und die Vornehmheit der jungen Dame etwas verlegen machten. h. als Sie das erſte= ,, Wenn Sie wüßten, wie ich mich gleich, mal für Hollywood spielten, in Sie verliebt und wie ich Sie seither immer geliebt habe, Mr. Warriner," antwortete das junge Mädchen heiter ,,, dann würden Sie es nicht wagen, so zu fragen. Es wird mir eine sehr große Ehre sein, mitten unter der Hollywood- Mannschaft zu sitzen, besonders wenn ich einen Platz zwischen Mr. Marr und Ihnen bekommen fann! Wird das möglich sein?"

Ich werde es unter allen Umständen möglich machen!" antwortete der Hollywood- Spielführer.

Warriner sprach ein paar Worte mit den Ordnern, welche sofort eine fleine Seitentür öffneten und die kleine Gesellschaft rasch hineinschoben, bevor noch die Menge nachdrängen fonnte.

,, Seliger, ist das aber eine Fülle!" rief Margery aus, als sie vom Balkon auf die dichtgedrängte Menge unten im Saal blickte.

Sagen Sie mir," wandte sie sich an Ben Warriner ,,, fann es

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von Obermusikmeister W. Welge, in der Volfshalle. Der Rein ertrag aus diesem Konzert ist für das Marine- Ehrenmal in Laboe bestimmt.

* Lukas- Gemeinde. Am Sonntag nachmittag findet auf der ,, Liebigshöhe" ein Familientag der Kirchengemeinde statt, bei dem der Verein für christliche Musik den musikalischen Teil aus­führt und der Mädchenbund und die Jugendvereinigung mit ver­schiedenen Darbietungen das Programm ausfüllen wird.

* Aus dem Stadttheater. Als 8. Vorstellung der diesjähri­gen Sommerspielzeit findet am Dienstag, den 4. August, abends 8 Uhr Anfang, ein einmaliger Konzertabend der Kuban- Kosaken statt. Die Russen bringen Volks- und Soldatenlieder, geistliche und weltliche Gesänge zum Vortrag.

* Kurzschriftverein 1861 mit Damenabteilung e. V. Auf der ,, Karlsruhe" ist am Samstag, den 1. August, ein Vereins­abend, als Ehrenabend für die Wettschreiber vom Bezirks- und Verbandswettschreiben.

* Verein für Bewegungsspiele. Der Verein hält am mor gigen Sonntag- Nachmittag auf seinem herrlich gelegenen Wald­sportplatz ein Familien- und Kinderfest ab.

Schützengesellschaft 1926 e. V. Das diesjährige Vereins­Hauptschießen ist am Samstag, den 1., Sonntag, den 2. und Montag, den 3. August auf dem Waldschießstand.

Flugtag am 9. August.

Am 9. August 1931 wird auf unserem Flughafen ein Flugtag zur Durchführung gebracht. Neuartigste Rückenflüge und Vor­führungen, als auch die verschiedenen Arten des Kunstfluges werden gezeigt. Ein Geschicklichkeitswettbewerb wird ausgetra­gen werden und hat hier der Flugzeugführer die Aufgabe, Bal­lons zu jagen. Ein Zielabwurf auf eine Hausattrappe wird sich direkt vor den Zuschauer abspielen und wird bei guten Tref= fern das Ziel in Flammen ausgehen. Ein besonders sportliches Ereignis wird es sein, daß erstmalig die verschiedenen Sportarten auf dem Flugplatz zusammen arbeiten werden. Eine Staffette, bestehend aus Läufer, Reiter, Radfahrer, Kraftfahrer, Autos und Flugzeugen wird sich auf dem Rollfelde abwickeln. Die Sensa­tion des Flugtages wird der Fallschirmabsprungwettbewerb sein, an dem unter anderem der Inhaber des Fallschirm- Rekordes ( Sprung aus 5200 Meter Höhe) Georg Resch, Würzburg, teil­nimmt. Die Eintrittspreise zum Flugtage sind der Zeit ent­sprechend niedrigst festgelegt und betragen so für Erwachsene -.50 RM., Kinder-30 RM., Startplatz 1.- RM.

Steuertermine.

Ab 1. 8. 1931 starke Erhöhung der Vorzugszuschläge für Steuern; 5 Prozent für jeden angefangenen halben Monat für rückständige Steuerbeträge. Erhöhung der Verzugszinsen auf 2 Prozent monatlich. 5. August 1931.

Reich: Lohnabzug für die Zeit vom 16. bis 31. Juli, falls im Ueberweisungsverfahren die bis zum 15. Juli einbehaltenen Beträge 200 RM. nicht überstiegen haben, für die Zeit vom 1. bis 31. Juli.

11. August 1931.

Gleichzeitig Abführung der im Steuerab zugsverfahren einbehaltenen Lebigensteuer. Ferner Abführung der Krisenlohnsteuer.

Reich: Börsenumsatzsteuer für Juli bei monatlicher Abrechnung.

15. August 1931.

Hessen: Zweites Ziel der Kirchen- und Kultussteuern. 15. Reich: Vermögensteuervorauszahlung wie am

Mai 1931( Landwirte zahlen erst am 15. 11. Zivei Viertel).

Aufbringungsleistung für die erste Hälfte des Rechnungsjahres 1931.

Gegen Hornhaut

Sühneraugen, verdidte Hornschwielen an Händen und Füßen hat sich ,, Leolin" als fauberftes und bequemfies Mittel zur gründlichen Beseitigung aller harten Haut­Wucherungen bestens bewährt. Badung für mehrmaligen Gebrauch mit genauer Gebrauchsanweisung 60 Pf. In allen Chlorodont. Verlaufsstellen zu haben.

wesenden nur aus Neugierde und auf die Notiz in der Zeitung hin gekommen ist." ,, Was für eine Notiz?"

In der Evening Times' wurde angedeutet, daß es heute abend hier zu Ausschreitungen tommen fönnte," sagte Marr. Wenn es dazu kommt, wissen Sie, wem wir es zu danken haben?"

Wenn man den Teufel an die Wand malt..." zitierte Margery.

Marr folgte der Richtung ihres Blides. Weithin sichtbar durch seine unförmige Körperlichkeit, betrat eben Fairfax Stop­ford den Saal, umgeben von einer Gruppe ihn scheinbar be­wundernder Geden.

,, Was will er denn hier? So viel Feingefühl sollte er doch haben, um wegzubleiben!" flüsterte das Mädchen.

Die Lippen des Fußballers verzogen sich zu einem verächt­lichen Lächeln.

Feingefühl!" antwortete er. Er hat kein! Wenn er wel­ches hätte, wäre er nicht so fett!"

Hoch oben am Balkon übertönte ein heiteres Mädchen­gelächter das lärmende Summen der großen Menge im Saal. Zahlreiche Leute redten ihre Hälse empor, um zu sehen, woher dieser plötzliche Heiterkeitsausbruch fam.

Auch die unförmige Gestalt des Diden wandte sich wie von einer Tarantel gestochen plötzlich um. Marr blidte in ein großes, dides, rotes Gesicht, das ihn und seine Begleiterin wütend an glotte.

Er glaubte wahrscheinlich, daß Sie ihn auslachen," jagte der Mittelstürmer ruhig. In seinem Innern freute er sich aber wie ein Schuljunge, wenn einem unbeliebten Lehrer etwas widerfährt.

Ich wünsche, daß er es glaubt!" antwortete das Mädchen. Man hat auch genügend Grund, um über ihn zu lachen. Wis­fen Sie, Did, bevor Sie jene Bemerkung vorhin machten, mußte ich an Stopford immer als an etwas Furchterregendes denken; jest tommt er mir eigentlich nur mehr fomisch vor."

man aus diesem großen Zuspruch nicht iblichen, daß és eine nicht nicht als ob er

Möglichkeit der Rettung für den Klub

Der Hollywood- Spielführer lächelte grimmig. ,, Nach dieser großen Menge zu schließen, müßte man uns für die populärste Mannschaft des Landes halten, nicht wahr?" antwortete er. Ich hoffe mit Ihnen, Miß Kirkby, daß dieser große Zuspruch bedeutet, daß die Stadt entschlossen ist, den Klub zu halten, aber ich fürchte, daß der überwiegende Teil der An­

einen Mord begehen wollte! Er hat irgendeine Schandtat vor, sonst wäre er ja auch nicht hier. Bitte, entschuldigen Sie mich für einen Augenblid, ich glaube, Warriner hat mir etwas zu sagen!" Ich will dich nicht lange aufhalten, Did," sagte der Holly­wood- Spielführer, ich bitte dich bloß. mir zu sagen, ob du bereits für einen anderen Klub unterschrieben oder zu unter­schreiben versprochen hast." Fortsetzung folgt.