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Nr.

Be Preis von Deuticion tommen sein wird, ist de Diesjährige Beranstaltu

e mit seiner hervorrages itenwagentennen und ei lebhaftes Interesse alle

eines unbejoldeten Beige Durden insgesamt 5355 ntfielen auf Bauer( So f Jörges( Nat- So.) 88

as Arbeitsamt um den Be

nfälschung geschädigt batte und einer Geldstrafe Da

jähriger Dienstzeit in der geborener Weinheimer be

hiesigen Weinbergbesitzer inden ein Weinberg völlig

it in Einnahme und Aus

1000 Mart im Vorjahre ab

lfahrtsamt und durch Min ei der Finanzverwaltung e 70 000 Mart. Da durch Er n sind, müssen noch 150 000

Tan will diese Summe dur O Prozent sowie Erhöhung e einbringen, und zwar Et pro Kilowattstunde, Gas 5 Pfg. pro Kubikmeter. Oberlahnfreises hatten bei bürgerliche Arbeitsgemein partei) den Antrag gestellt zent zu senken, da in jeden das nur durch eine Reichs rag wurde mit zwölf gegen mmten SPD. und Zentrum missars und damit weiter er Schlußabstimmung wurde gegen 10 Stimmen der Ar ozialisten angenommen. De Don 1830 500 Mart vor, 215 000 Mart verbleibt.

des 100. Todesjahres des n Stein, des Schöpfers de 1931 hier etwa 15 größer Juni bis 3. Juli ist ein

sigen Hauptfriedhof fand meister erschossen auf. J nit, daß er nicht mehr in Geschäftes aufzubringen Nagel, der wegen Unter ergeldern zu 2% Jahren Strafe angenommen. ung.

dent hat mit Zustimmung für das Steuerjahr 191 en ab 1. April 1931 fir Mt., Vollbier 10 Mt, und

ersbach( Boripessart). chönen Aussicht", hoch über pessart( Bahnstationen De .M.), ist im vorigen Jah er Jugendheim" entstanden Sullandheim und Erholungs lentlassene Jugend, fonden Wanderern groß und fleir Jubiläum.

e alt. Zur Feier des Ge eits angesammelt, die abe

erwendet werden. Auf eine

nerfrantungen, bei denen di closchen ist, was feineswegs Sei fönnen Verlegungen de und unversorgt bleiben, wa hren tann.

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Pappageorgios

Mittwoch, den 1. April 1931.

In Fulda:

Gießener Zeitung"

Turnen, Sport Sport und und Spiel.

Jugendheim- Spieltag.

Im Bezirk...

Borussia Fulda Stadtmannschaft Gießen 2: 1( 1: 1)

In Kassel:

Bezirksliga Gruppe Süd Gruppe Nord 5: 0( 1: 0)

In Göttingen:

1

Göttingen 05 Gaumannschaft Göttingen 4: 0( 2: 0) In Großalmerode:

FC. Großalmerode 1. Bezirkskl. Kassel 3: 2( 2: 2) In Corbach:

Warburg- Corbach

In Lauterbach:

Alsfeld- Altenburg

3: 4( 0: 2)

In Wabern:

1. Bezirksklasse Kassel 3: 1( 0: 1)

Lauterbach- Blitzenrod- Salzschlirf- Schlitz

Wabern 1. Frißlar 1. 3: 2( 0: 0)

In Wildungen:

Wildungen Wega- Hemfurth- Anraff- Fritzlar 1: 1( 0: 1) In Homberg:

Homberg

Borken- Arnsbach- Kleinenglis- Wabern- Ziegenh. 6: 1

Borussia Fulda

-

Stadtmannschaft Gießen 2: 1( 1: 1). Ueberraschend kommt die Kunde von dem Spielausgang in Fulda, denn wohl niemand hätte der Gießener Vertretung ein jolch ehrenvolles Ergebnis zugetraut, insbesondere, wenn man von den Schwierigkeiten wußte, die die Gießener Mannschafts­cufstellung infolge der vielen Ausfälle machte. Dazu sei gleich im voraus gesagt, daß ein umgekehrtes Resultat eher, dem Spiel­verlauf und den sich bietenden Torchancen entsprechend, am Plaze gewesen wäre. Vorgesehen waren für die Gießener Stadt­mannschaft A: Brambach; 3eiler, Bingel; Glitsch, Langsdorf, Lehrmund; Haupt, Arnold, Adelberger, Heilmann und Ritter, Ersatz: Leuthäuser. Da aber Brambach, Langsdorf und Heil­mann in den letzten Spielen verletzt wurden und Adelberger ins Doktorexamen ging, mußte Ersatz herangeschafft werden. Die Stadtmannschaft A stand in folgender Aufstellung: Müller( 1900 Rej.) Bingel( VfB.) Kreß I( VfB.)

Zeiler( 1900) Henrich( 1900)

Balser

Arnold

1900

1900

Ersatz: Schlarb( 1900)

Haupt VfB.

Glitsch( 1900) Lehrmund VfB.

Ritter VfB

Zur Ehre der Gießener sei gesagt, daß sie sich heldenhaft schlugen und, von einigen Schwächeperioden bei Spielbeginn ab­geschen, ständig auf Sieg spielten. Sie lieferten dem Südgrup­penmeister eine vollständig ebenbürtige Partie in einem fa= mojen flachen Paßspiel. Borussia spielte ohne Harz und Hoß­felder, hatte aber in Kammerer( früher Germania Fulda) und Billier( früher Mannheim) hervorragende Ersatzleute zur Stelle. Der Spielverlauf:

Nahezu 1000 Zuschauer umjäumten das in bester Verfassung befindliche Spielfeld, als Schiedsrichter Lomb Horas das Zeichen zum Beginn gibt. Anfangs mangelndes Verständnis in den Reihen der Gießener, die dadurch nur selten über die Spiel­feldmitte kommen. Die Schlußleute sind aber auf dem Posten und lassen teine Erfolge zu. Schon der erste Angriff aufs Bo­russentor bringt eine Chance. Arnolds Bombenschuß geht nur fnapp darüber weg. Glitsch und Bingel verstehen sich noch nicht recht und das hätte bald den Borussen zum Führungstreffer verholfen. Vom Pfosten prallt ein schöner Schrägschuß Kam­merers ins Feld zurück. Kreß I, sonst ein guter Verteidiger, war als Mittelläufer nur ein Notbehelf. Er ist infolge der großen förperlichen Schwere nicht wendig genug. Anfangs hatte er viele schwache Momente, spielte sich aber dann in eine wirt­lich gute Form hinein und drückte den Sturm durch seine weiten, genauen Vorlagen zum Angriff. Seine Außenläufer assistierten ihn dabei allerdings mustergültig und bewältigten im Verein mit den beiden sehr guten Verteidigern die Angriffe des Play= vereins. Nach ungefähr einer halben Stunde Spieldauer ging Borussia in Führung. Ein Kopfball aus einer Flanke ging über den fälschlicherweise herauslaufenden Gießener Hüter hinweg ins leere Tor. Denselben Fehler beging kurz darauf sein Gegen­über und Arnold hatte ausgeglichen. Spannender auf- und ab­wogender Kampf. Der Gießener Angriff war in seiner Gesamt­heit zu langsam und hielt den Ball zu wenig, so daß die Hinter­mannschaft nur durch ein ganz großes Spiel ihr Heiligtum rein halten fonnte. Hierbei zeichnete sich Zeiler als Klasseverteidiger ganz hervorragend aus. Das Publikum zollte ihm Beifall, wenn er drei anstürmenden Borussen in glänzender Manier den Ball wegnahm und durch weiten Schlag den eigenen Sturm auf die Reise schickte. Ihm hat Gießen hauptsächlich das günstige Resultat zu verdanken. Mit 1: 1 wechselte man die Seiten.

Es

Nach Wiederbeginn spielte Gießen gegen die Sonne und wurde trotzdem durch immensen Eifer feldüberlegen. Tadellose Torgelegenheiten boten sich. Der Borussenhüter hatte alle Hände voll zu tun. Das Glück stand ihm aber zur Seite. Arnold, Haupt und Lehrmund setzten zahlreiche Schüsse auf sein Tor, Inapp gingen solche oftmals nur daneben oder darüber. sollte einfach nichts gelingen, obwohl hier Treffer mehr wie verdient gewesen wären. Umso bedauerlicher war es, daß der in seinen Leistungen recht schwache Spielleiter den spielentschei= denden Treffer aus glatter Abseitsstellung zuließ. Jm Endspurt der Gießener ließ Lehrmund nochmals eine ganz große Chance in freier Schußstellung aus. Ein prachtvoller Schuß des Mittel­läufers Krep fauste an die Latte. Auch drei Strafstöße der Gießener aus 20-25 Meter Entfernung fanden nicht das Ziel, da entweder die Gästestürmer zu spät famen oder Fuldas Hüter mit aller Entschlossenheit dazwischenging und flärte. Am Re­jultat änderte sich somit nichts mehr und die Gießener Elf mußte sich in die unverdiente 2: 1- Niederlage schicken.

Borussia Fulda, die unter der Leitung eines englischen Trai­ners steht und den Vorteil des eigenen Plazes genoß, zeigte eine gut ausgeglichene Leistung. Der Ball wurde immer flach ge= halten. Gefährlich waren immer die Steilvorstöße des Sturmes. Bei Gießen waren die beiden Verteidiger und die beiden Außen­läufer weitaus die Besten. Im Sturm waren die guten Flügel­stürmer die treibenden Kräfte. Alle anderen taten ihre Schul­digkeit.

Auch von anderer Seite wird bestätigt, daß die Gießener Mannschaft wegen ihres guten und schnellen Spieles in Fulda einen sehr guten Eindrud hinterließ und daß die Borussen nur mit Glüd gewannen.

In Kassel:

Bezirksliga, Gruppe Süd

Gruppe Nord 5: 0( 1: 0). Das Ergebnis ist zu hoch ausgefallen. So überragend waren die Leistungen der im übrigen tompletten Südelf gegen die ersatzgeschwächte Mannschaft der Nordgruppe wirklich nicht. In der ersten Halbzeit warteten beide Mannschaften mit mäßi­gen Leistungen auf, nach der Pause wurde dann die Südmann­schaft durch ihr planvolleres Spiel leicht überlegen. Das Er­freulichste an dem Spiel war, daß dem Zwed des Tages ent­sprechend, für das Verbands- Jugendheim ein ansehnlicher Be­trag abgefallen sein dürfte.

Im Gau Gießen- Wetzlar...

In Gießen: Stadtmannschaft B

In Aßlar: Aßlar- Ehringshausen

Gr. Bused- Butzbach 2: 1( 0: 1)

Stadtmannsch. Wetzlar 3: 0( 1: 0)

In Bissenberg: Bissenberg- Bistirchen- Holzhausen

In Grünberg:

Grünberg- Ettingshausen

In Weilburg:

Löhnberg 1. 4: 0( 2: 0) Laubach Liga 2: 1( 1: 1)

Nr. 26

berg- Ettingshausen legte ein großes Können an den Tag und drängte Laubach dennoch zeitweise in seine Hälfte zurüd. Auch jetzt konnten einige Eden nicht verwandelt werden. Die Liga­Mannschaft schaffte ebenfalls einige Eden für sich heraus, die gleichfalls nichts Zählbares einbrachten. Ein schöner Durch bruch auf der rechten Seite von Grünberg- Ettingshausen wurde im Laubacher Strafraum in prächtiger Weise nach innen ge= flankt und dem Mittelstürmer von Ettingshausen war es ver­gönnt, das siegbringende Tor für die Kombinierten zu schießen. Hatte man bis jetzt schon einen recht schönen Verlauf des Spieles gesehen, so konnte man für die Folge aber noch interessantere Momente wahrnehmen, denn beide Parteien tamen wirklich in Hochform. Laubach schien vor dem gegnerischen Tor etwas nervös zu sein, da sonst die Schüsse nicht haushoch ins Aus gehen durften. Der stets unparteiische Schiedsrichter war dem Spiel ein gerechter Leiter. In echt sportlicher Weise gewährte er ein Tor, bei dem nach Ansicht der Leute von Grünberg und ten hatte, nicht, und verhinderte dadurch eine Verbitterung im Weka. Lager des Lokalderbys Laubach- Grünberg.

Weilburg 1. Bermbach- Niedershausen, Hirschhausen 5: 0( 4: 0) Ettingshausen der Ball die Linie im Laubacher Tor überschrit

In Lollar:

Lollar- Daubringen

In Lich:

Garbenteich- Leihgestern

Jn Oberbiel:

VfB. u. 1900 Gießen 2. 5: 2( 3: 2)

Steinberg- Steinbach 3: 1( 0: 0)

Oberbiel- Burgsolms- Braunfels komb.

In Nauborn:

Nauborn

-

Steind. Leun 1: 1( 0: 1)

Hermannstein- Büblingshausen 2: 3

In Villingen: Villingen- Wetterfeld In Flensungen: Flensungen- Stangenrod

Laubach 2. 3: 3( 0: 3)

Ulrichstein- Bobenhausen 2: 2( 1: 1)

In Merenberg: Merenberg 1. komb. Grävened- Wirbelau- Waldhaus. 5: 3( 4: 1) Prachtvolles Wetter falt und sonnig versprach von dieser Seite aus einwandfreien Verlauf der angesezten Jugend­heimopferspiele. Wie uns die vorliegenden Bericht verraten, sind die Spiele aber auch sonst fair verlaufen, durchweg wurde schöner Sport gezeigt und fast überall trennten sich die Mann­schaften mit recht knappen Ergebnissen.( Siehe Berichte.) Etwas besonderes versuchte die Spielvereinigung 1900 e. V. Gießen mit Hilfe des Gau- Jugendleiters für Gießen und Umgegend durchzuführen: eine Film- Vorführung werbender Art. Trok genügender Vorbereitung, minimaler Eintrittspreise und Vor­züglichkeit der gebotenen Filme ist die Veranstaltung ein Ver= such geblieben. Wie gesagt, lag dieses nicht an dem Veranstal= ter, sondern an der Schwerfälligkeit und Gleichgültigkeit brei­tester Schichten Gießens und besonders seiner Sportkreise. Die erschienenen 200 Zuschauer aber dürften sich an den prachtvollen Szenen der vorjährigen deutschen Leichtathletikmeisterschaften, an dem großen Treffen der Jugend des Rheinbezirkes in Ni­dessen im Jahre 1927( ein ganz ausgezeichneter Film!) und am alten und doch immer wieder gern gesehenen König Fußball" mit seinen Trainingshinweisen usw. erfreuen. So sehr man die Jdee begrüßt und fördern möchte, ist es schwer, einem Verein zu derartigen Veranstaltungen, die nicht billig sind, für die Zu­bunft zu raten. Der Gießener ist für solche Sachen noch nicht reif!

Das Spiel in Gießen.

Dieses Jugendheim- Opferspiel hatte nicht den erwarteten Besuch gebracht im Hinblick auf den finanziellen Erfolg. Man wußte, daß die kombinierte Mannschaftsstellung von Gießen nicht gerade als gut gegenüber von Butzbach- Großen- Bused zu bezeichnen war. Und so tam es auch. Der gesamte Sturm zeigte sehr schlechte Leistungen. Desto besser fonnten vor allem die beiden Verteidiger, der Tormann und der Mittelläufer ge­fallen, die sich in einer ausgezeichneten Verfassung befanden. Bei der Gästemannschaft sah man eine gleichmäßig gute Lei­stung, bei der Energie und Siegeswille eine besondere Rolle spielte, holte sich in den ersten 20 Minuten ihr Tor. Diesen Vorsprung hielt die Gäste- Vereinigung bis 7 Minuten vor Schluß. Mit Noll Lich, der dieses Treffen für seinen aus­gebliebenen Wetzlarer Kollegen leitete, konnte man zufrieden sein.

Wie die Tore fielen:

Gießen eröffnete das Spiel mit einem gefährlichen Angriff. Dann statteten die Gäste dem gegnerischen Tor ihre ersten Be­suche ab, und bald ist ein überaus flottes Spiel im Gange, das die Gäste leicht überlegen gestalteten. In der 10. Minute er­zielen die Gießener ihre erste Ede, die Gäste folgten in der 17. Minute nach. Zwei Minuten später, in der 19. Minute, ver­buchen letztere ihr einziges Tor, nachdem verschiedene gute Tor­gelegenheiten von diesen nicht ausgenutzt worden waren. Die Die Gießener waren über diesen Erfolg etwas deprimiert. Gäste nützten die Situation geschickt aus, famen aber nur zu drei Ecken, in der 21., 22. und 23. Minute. Man dachte, das Schicksal der Gießener sei besiegelt. Doch dann sah man ein ganz ansprechendes Feldspiel auf beiden Seiten, wobei die Gäste viel zu unentschlossen waren, um zu einem weiteren Erfolg zu tommen. Aber auch bei Gießen, das zwar zahlreiche Angriffe durch Henrichs einleitete, vermißte man im Sturm das not­wendige Verstehen. Es folgten dann noch abwechselnd eine Anzahl von Edbällen für Gießen vier und für Butzbach- Gr.­doch blieb das 0: 1- Ergebnis bis zur Pause. Bused drei,

Nach Wiederbeginn wurde Gießen zunächst etwas besser, ohne zu einer überragenden Form aufzulaufen. Es entwidelte sich dabei auch ein härteres Spiel. Die Gäste jedoch konnten bald wieder Oberwasser bekommen und Gießen war start mit der Verteidigung beschäftigt und leistete hier eine sehr erfolg= reiche Abwehrleistung. Die Ausbeute für jede Mannschaft war je drei Ecken. Dann setzten in den letzten 15 Minuten die Ein­heimischen, nach einer sich bewährenden Umstellung, mit einem guten Endspurt ein, der in der 83. Minute das Ausgleichstor

eine Verwandlung der 19. Ede brachte. Schon eine Mi­nute später fiel der siegbringende Treffer für Gießen. Aber auch die Gäste rafften sich noch einmal auf. Doch nur noch einige Ecken, die auch keine Resultatänderung brachten, wurden erzielt. Kritil:

Gießen hatte glücklich das Spiel gewonnen.

Seine Leistun=

gen waren zwar in der zweiten Spielhälfte zwedmäßiger, über­Butzbach- Gr.- Buseck legter und gefährlicher, doch der Sturm spielte vor allem mit mehr Angriffsgeist und hatte auch eine entsprechende Dosis Schießkraft vorm Tor mehr.

In Grünberg.

Bei schönstem Frühlingswetter trafen sich die vorgenannten Mannschaften zu dem Opfertagspiel. In unverantwortlicher Weise waren von Ettingshausen einige Spieler ausgeblieben, so daß das zahlreich erschienene Publikum mit einem leichten Siege der Liga- Mannschaft bei Freigabe des Leders durch Schiri Philipp, Großen- Bused, rechnete. Doch schon die ersten Spielminuten offenbarten den Zuschauern etwas anderes, denn es entwickelte sich gleich von Anfang an ein flottes, offenes Feldspiel. Schnell fam Laubach zum Führungstor. Hierdurch famen beide Mannschaften noch mehr in Schwung, allein alle gutgemeinten Schüsse wurden von den beiden Torwächtern in vollendeter Weise abgewehrt. Die tombinierte Mannschaft hatte etwas mehr vom Spiel und erzielte 4 Eden, die jedoch von Laubachs Verteidigung ins Mittelfeld befördert wurden oder ins Aus gingen. Eine Regelwidrigkeit im Laubacher Strafraum verschaffte der fombinierten Mannschaft einen Elf­meter, der verwandelt wurde. 11. Bei diesem Stand wurden die Seiten gewechselt. In der zweiten Halbzeit hatte Laubach die Sonne im Rüden, aber die kombinierte Mannschaft Grün­

In Lollar.

Auf dem in bester Verfassung befindlichen Lollarer Play trafen sich obige Mannschaften. Gießen erschien ohne Torwart, und so mußte durch Losen der für die Landmannschaft aufge­stellte Hüter Reif- Daubringen sein Können im Tor der Stadt­mannschaft zeigen. Großhaus- Lollar bewachte das Heiligtum der Lilaweißen. Vom Anstoß ab entwidelte sich ein sehr flottes Spiel. Die Landmannschaft ist vorerst im Vorteil und bald gelingt es Hammel- Lollar zum Führungstreffer einzusenden. Die Städter, durch diesen Erfolg etwas überrascht, spielen zu zerstreut, und nach einer schönen Vorlage von Michel- Daubrin­gen sendet Hasselbach- Lollar zum zweiten Tore ein. Jetzt fin­den sich die Gießener auch wieder besser, tragen Angriff auf Angriff vor, mit dem Erfolg, daß bald zwei Treffer die Partie gleichstellen. Aber noch vor Halbzeit stellt Michel- Daubringen die Führung wieder her. Die zweite Halbzeit ist ebenso span= nend wie die erste. Brenzliche Situationen entstehen vor beiden Toren. Noch zweimal gelingt es der Lollar- Daubringer Mann­schaft, durch Michel- Daubringen und Hammel- Lollar einzusen­den, während bei den Gästen jeder Erfolg durch hervorragende Abwehr vereitelt wird. Der Schiri hatte bei der sehr fairen Spielweise der Mannschaften ein leichtes Amt.

In Lich.

Unter der guten Leitung von Schiri Jor Ettingshausen trajen sich am Sonntag in Lich aus Anlaß des Jugendheim­Opfertages die kombinierten Mannschaften von Steinbach- Stein­berg und Garbenteich- Leihgestern. Die beiden Gegner, die ein technisch, taktisches und faires Spiel lieferten, waren bis zum Wechsel gleichwertig. Nach der Bause aber machte sich eine fleine Ueberlegenheit von Garbenteich- Leihgestern bemerkbar. Trotzdem ging die Steinbach- Steinberger Elf furz nach der Pause in Führung. Der Ausgleichstreffer ließ aber nicht lange auf sich warten. Ein Elfmeter und ein weiterer Torschuß des Halblinken von Garbenteich- Leihgestern stellten das Endergebnis von 3: 1 her. Die Zuschauer, die in recht großer Anzahl er­schienen waren, dürften alle auf ihre Rechnung gekommen sein. In Villingen.

Das Spiel wurde um 3 Uhr pünktlich durch den Schieds­richter Buß- Grünberg angepfiffen. Schon in den ersten zehn Minuten gelang es den Laubachern, ein Tor zu erzielen. Nach weiteren 35 Minuten fiel das zweite Tor für Laubach. Noch feine 5 Minuten waren vergangen, da fiel das dritte Tor für Laubach. 25 Minuten nach Halbzeit gelang es dem Villinger Halblinken ein Tor aufzuholen. Nach weiteren 5 Minuten wurde ein Edball in ein Tor verwandelt durch einen Pracht­schuß, wieder durch den Halblinken. In den letzten 15 Minuten gelang es dem Linksaußen durch ein drittes Tor für die kom­binierte Elf den Ausgleich zu erzielen. Das Spiel wurde vor­züglich von dem Unparteiischen Buß- Grünberg geleitet.

In Flensungen.

Vor diesem Spiel richtete Herr Gau- Schiri- Sachbearbeiter Spedhard einige Worte an die Spieler, er erklärte den 3wed dieses Spieles und ermahnte sie zur fairen Spielweise. Hierauf gab Schiri Naumann-Laubach den Ball frei. Es entwidelte sich auf dem schöngelegenen und sich in bester Ver­fassung befindlichen Plaze ein flottes Spiel, das allerdings teils mit einer empfindlichen Härte durchgeführt wurde. Als Flens- St. in Führung ging, bei etwa 300 Zuschauern, war das Spiel mehr ein Meisterschaftstreffen als ein Propagandaspiel für unseren Fußball. Es hieß: um den Ball fämpfen. Ulrich stein erzielte bald darauf den Ausgleich. Nach der Pause wurde das Spiel immer flotter. Ulrich.- Boben. spielte mit mehr Wucht, Flens. Stang. fombinierte mehr jedoch teilweise recht un­sicher. Flens- St. ging abermals in Führung, jedoch glich Ulrich.­Bobenh. nach einigen Minuten wieder aus. Zum Schluß murde Ulrichst. Bobenh. überlegen. Ein Elfmeter wurde vom Flens. Torhüter glänzend gehalten. Ulrichst.- Bobenh. hatte seinen besten Mann in dem Mittelläufer Pfannstiel- Ulrichstein Flens- Stang. seinen besten Mann in dem Torhüter Schuman­Flensungen, der den Hauptverdienst am Unentschieden trägt. Th. Schiri Naumann leitete sehr zufriedenstellend.

Im Gau Marburg

In Marburg:

VfB.-K. Marburg 1. Bezkl. Gau Marburg( Breidenbach. Wallau, Wiesenbach) 2: 1

Marbach 1. Jgd. VfB.-K. Marburg 2. Jgd. 6: 2( 2: 2)

In Biedenkopf:

Biedenkopf- Wallau Breidenbach- Wiesenbach 1: 4( 1: 1)

In Giadenbach:

Gladenbach Sintershausen- Erdhausen- Weidenhausen 5: 1 In Spedswinkel:

Spedswinkel- Erksdorf

In Kirchhain: Kirchhain- Schweinsberg

In Dreihausen:

Allendorf 1: 2

Langenstein- Neustadt 3: 1

Dreihausen- Holzhausen Hestem- Ebsdorf 7: 1

Im Gau Dill...

In Manderbach: Manderbach Dillenburg

In Burg: Burg- Niederscheld

In Haiger:

Haiger Allendorf

Frohnhausen 3: 2 Herborn- Merkenbach 1: 1

Dillenburg- Sechshelden 3: 5

In Herbornseelbach:

Herbornseelbach- Ballersbach Offenbach- Biden 2: 1

In Offdilln:

Offdilln- Oberroßbach

hausen 6: 0( 3: 0)

In Sinn:

Straßebersbach- Weidelbach- Ritters­

Sinn- Fleisbach Donsbach- Hörbach 1: 2

In Holzhausen:

Holzhausen- Würgendorf

In Medenbach:

Medenbach

-

Langenaubach- Lügeln 1: 1

Udersdorf- Breitscheid 3: 3

In Altenkirchen:

Eisemroth- Bischoffen Altenkirchen- N.- Weidbach- Erda 3: 6( 0: 3)