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Mittwoch, den 1. April 1931.

Lokales.

Der Kreuzweg.

Karfreitag du stiller, ernster Tag. Der Heiland schleppt das schwere Kreuz durch die Straßen Jerusalems hinauf zur Schädelstätte, nach Golgatha. Seelenwund und körpermatt. Ge­geiselt ist sein Leib und blutet aus unzähligen Wunden. Keine Sonne leuchtet ihm mehr, dunkel ist der Tag, keiner von seinen Freunden ist mehr da. Verlassen von der ganzen Welt geht der Heiland seinen letzten Gang. Aber er faßt noch die letzte Kraft und feucht den steinigen Weg weiter. Und am Ende seines Leidens hatte dieser Heiland noch ein Gebet für seine Peiniger.

Deutsches Volt, schau diesen Kreuzweg nach Golgatha! Mußt du nicht auch einen Leidensweg gehen, auf den dich deine Beini­ger gedrängt haben?- Schwere Lasten hat ein großer Teil unseres Volkes zu tragen. Arbeit fehlt und Brot. Der Kreuz­weg führt die Hungernden und die, die sorgen müssen noch für Weib und Kind von Türe zu Türe, treppauf, treppab. Und da gibt es Menschen noch, die ihre Türen verschließen und kein Stücklein Brot übrig haben von ihren vollen Tischen. Das iſt auch für manchem aus unserem Volle ein schwerer Kreuzweg. Da sollte sich aber keiner ausschließen, sondern mitgehen und das Kreuz helfen tragen. Denn es sind ja Schuldlose, die es schleppen müssen.

Karfreitag du stiller, ernster Tag. Möge von ihm ein Segen ausgehen auf unser Volt, damit es die Kraft besitze, sein Kreuz bis zum Ende zu tragen. Dann wird auch für dieses Volk ein Ostermorgen anbrechen, ein Tag der Auferstehung. Der Sonntagsschreiber.

Das Wandervolk rührt sich. Während des Winters hat der Wohnwagen des fahrenden Volks auf seinem einsamen Platz gestanden, ein bißchen Rauch um die Blechesse ,, von Hunden umfläfft, mit verschlafenen Menschen gefüllt. Jetzt wird es lebendig darin wie im Bienen­haus. Die Wanderzeit fängt an. Es kann sich nichts mehr halten; eines schönen Morgens ist der Platz leer, und das Völk­chen schaufelt auf seinen vier Rädern davon.

es ist

Auch die Tippelbrüder machen ihr Gepäck zurecht so leicht! Sie studieren die Karte und legen sich die Pläne ins Notizbuch. Was soll sie binden? Was sie brauchen, finden sie überall, denn, wer wenig Bedürfnisse hat, trägt seine Heimat mit sich herum. Sie wandern.

Und manch einer steht hinter dem Fenster und möchte so gern hinaus, fort, weit in die Berge der Heimat, über bewegte Meere in ganz, ganz andere Verhältnisse. Wenn er sich über seine Akten bückt oder die Geschäfte bedenkt, die er zu ordnen hat, dann darf feiner wissen, was in ihm vorgeht. Warum haben wir nur diese Wandersehnsucht im Blut? Es wäre so gut, still zu sitzen und sich des Errungenen zu freuen, aber wir müssen weiter, es gibt kein Halten, es gibt keine Stätte, die uns Ruhe bietet. Wir sind ein Wandervolk.

*

Getränkesteuer. Die vom Herrn Minister des Innern für die Stadt genehmigte Getränkesteuerordnung tritt mit dem 1. April ds. Js. in Kraft und liegt am 1., 2. und 4. April 1931 während der Dienststunden im Stadthaus, Zimmer 19, zur Ein­sicht offen. Der bisherige Steuersatz von 5 v. H. des Entgelts bleibt bestehen.

* Stadtkasse. Folgende Rückstände mahnt die Kasse an: 1. Schulgeld für die Hessische Studienanstalt für Februar 1931; 2. Wohnungsmiete aus städtischen Häusern für Februar 1931; 3. 1. Rate der Hundesteuer 1931, und 4. 1. bis 3. Rate der weiteren vorläufigen Gemeindeumlage 1930. Die Zahlungen können noch ohne Kosten bis einschließlich 10. April 1931 erfolgen. * Fahrplan der Kraftpost Hochelheim- Gießen. Wegeen des früheren Beginns des Wochenmarktes wird die werktägliche Kraftpost von Hochelheim nach Gießen von Donnerstag, dem 2. April, ab vormittags eine halbe Stunde früher und zwar nach folgenden Zeiten verkehren: Ab Hochelheim 6.00, Hörns= heim 6.03, Abzweig Großrechtenbach 6.13, Lützellinden 6.25, Ab­zweig Allendorf 6 28, Klein Linden Mitte 6.39, an Gießen Markt 7.00 Uhr.

* Von der Universität. Der Professor an der Philosophi­schen Fakultät der Landesuniversität, Dr. Friedrich Engel, tritt mit Wirkung ab 1. April 1931 in den Ruhestand.

* Vom Volksbad. Am Karfreitag und an den Osterfeiertagen ist das Volksbad, geschlossen. Der vor kurzem erst eingeführte

Mir tut ja garnichts weh!

Von Dr. med. Fr. Bennighof- Offenbach a. M. Für die meisten Menschen ist der Begriff Krankheit mit der Vorstellung von Schmerzen verbunden, und der Arzt, der seinem Kranken Mitteilung von ernster Erkrankung und notwendig werdenden eingreifenden Heilmaßnahmen machen muß, ist nur allzuofit gewohnt den ungläubigen Einwand zu hören: Aber ich spüre doch gar teine Schmerzen!" Und doch ließe sich viel Elend rechtzeitig verhüten, wäre es mehr bekannt, daß gerade unsere schlimmsten Volkskrankheiten meist ohne erhebliche Schmer, zen oder völlig schmerzlos ihr Zerstörungswerk verrichten. Es sind dies die Tuberkulose, der Krebs und die Syphilis. Unter unzähligen Menschen, die über Brustschmerzen klagen, finden sich immer nur vereinzelte, die wirklich lungenfrank sind, während sich gar nicht selten eine rasa fortschreitende Tuberkulose findet bei Kranken, die bisher keinerlei Schmerzen kannten. Wie er­flärt sich das? Das Lungengewebe selbst besitzt keine schmerz­empfindlichen Nerven, nur das die Lunge umhüllende Brustsell enthält seinste Nervenendigungen, deren Reizung zu heftigen Schmerzempfindungen führt. Da sich die Lungentuberkulose aber meist im Innern der Lunge ausbreitet, treten Schmerzen erst dann auf, wenn eine Beteiligung des Brustfells in Frage kommt. Wer sich auf das Alarmsignal des Schmerzes allein verläßt, der läuft Gefahr, Heilungsmöglichkeiten zu versäumen, solange noch solche bestehen. Aehnlich steht es mit anderen tuberkulösen Er­frankungen. Eiteransammlungen unter der Haut, in den Knochen und anderen Organen fönnen lange Zeit schmerzlos verlaufen, solange sie den schmerzempfindlichen Organen fernbleiben, denn z. B. der Knochen selbst ist unempfindlich, nur sein Ueberzug,

Gießener Zeitung"

Sonntagsdienst im Volksbad ist wieder aufgehoben worden.

* Politische Bersammlung. Am heutigen Mittwoch abend um 8.30 Uhr, spricht in einer nationalsozialistischen Versamm­lung im Café Leib Herr Madel- Braunschweig über ,, Belage rungszustand über Deutschland".

Krebs ist heilbar. Vom Reichsausschuß für Krebsbekämp­fung, Berlin NW 6, Luisenplatz 2-4, wird uns mitgeteilt: Der Krebs ist einer der gefährlichsten Feinde der Volksgesundheit und eine der häufigsten Todesursachen im mittleren und höheren Alter. Die Ursachen der Krebskrankheit sind noch nicht genau bekannt. Krebs ist nicht ansteckend. Durch Vererbung wird der Krebs nicht auf die Nachkommenschaft übertragen; dagegen kann eine Anlage( Disposition) zur Krebsbildung vererbt werden. Gefahrenzeichen! Krebs ist eine Wucherung in Form eines Geschwürs oder einer Geschwulst, aber nicht jedes Geschwür und jede Geschwulst ist ein Krebs. Das Gefährliche am Krebs ist, daß er im Beginn meist teine Schmerzen und feine besonders auffälligen Krankheitserscheinungen verursacht. Man achte auf folgende Gefahrenzeichen: Aeußerer Krebs: Alle Knoten in und unter der Haut, besonders in der Brust, hartnäckige Warzen und Leberflecken, die sich vergrößern oder verändern, Geschwüre, die nicht heilen wollen, sind auf Krebs verdächtig. Krebs kann sich auch aus einer ungeheilten Wunde oder einer alten Narbe entwickeln. Findet Ihr solche Merkmale, dann geht sofort qum Arzt! Wartet nicht, bis es weh tut! Seid nicht gleich­gültig gegen Veränderungen am Körper, auch wenn sie nicht schmerzen, achtet auf sie!

Innerer Krebs: Krebs an inneren Organen kann oft an gewissen Anzeichen frühzeitig erkannt werden, auch ohne daß eine Geschwulst zu sehen oder zu fühlen ist: Abmagerung, Unregel­mäßigkeiten der Verdauung und des Stuhlganges, Blut in den Entleerungen( Stuhl, Harn, Erbrochenes), unregelmäßiger blu­tiger Ausfluß bei Frauen, Blutungen nach Geschlechtsverkehr, Wiederkehr der Blutungen nach den Wechseljahren, sind immer verdächtig. Bei allen verdächtigen Anzeichen sofort zum Arzt!

Krebs ist heilbar! Er ist um so eher heilbar, je früher er erkannt und behandelt wird. Es gibt nur einen Weg, den Krebs zu heilen, ihn zu vernichten. Das kann durch Operation oder Strahlenbehandlung( mit Röntgen und den strahlenden Sub­stanzen Radium oder Mesothorium) geschehen. Ueber die An­wendung der Mittel kann nur der Arzt entscheiden. Es ist des= halb sehr wichtig, daß man sich bei irgendeinem der erwähnten Anzeichen sofort vom Arzt untersuchen läßt.

Aus Nah und Fern.

Stillegung der Hefrag.

Wölfersheim. Die Leitung des Braunkohlenschwelkraftwerks Hessen- Frankfurt A.-G.( Sefrag) in Wölfersheim hat beschlos= sen, ihre Betriebe stillzulegen, da sich infolge der schwierigen Wirtschaftslage die Absatzbedingungen für die in Wölfersheim anfallenden Produkte seit einiger Zeit stark verschlechtert haben und eine Besserung der Marktlage nicht abzusehen ist. Von der Stillegung werden etwa 1300 Arbeiter und Angestellte betrof fen werden.

Alsfeld. Das oberhessische Rothenburg hat für das laufende Jahr eine Reihe größerer Tagungen und Versammlungen zu verzeichnen. Am 11. 4. tagt hier der Hessische Landgemeindetag, am 3. 5. findet die Fleischertagung für Hessen und Nassau statt, Mitte Mai veranstaltet der Landesverband für Hessen des Einzelhandels einen Einzelhandelstag. Jm Juni, vom 27. bis 29., hält der Bezirks- Schützenverband Hessen und Hessen- Nassau hier sein diesjähriges Verbandsschießen ab, und Ende Septem­ber werden die mitteldeutschen Stivereine ihren Verbands­jugendtag hier abhalten.

Alsfeld. Der Oberhessische Landgemeindetag wird am 11. April d. J. in Alsfeld unter der Leitung seines Vorsitzenden, Bürgermeister Dr. Völsing- Alsfeld, zusammentreten. Wie be­kannt wird, hält das Hauptreferat der Präsident des Deutschen Landgemeindetages, Landrat a. D. Dr. Gerefe- Magdeburg. Schotten. Schotten wird auch bald ein Selbstanschlußamt für den Fernsprechverkehr erhalten. Die vorbereitenden Arbei­ten sind zurzeit in vollem Gange. Oberhessischer Landgemeindetag.

,, Rund um Schotten" 1931.

Für das diesjährige Rennen ,, Rund um Schotten" der Deui­schen Meisterschaft für Motorradfahrer liegt die Gewißheit vor, daß alle 65 Fahrer der vorhergehenden Läufe( 22. März in der Eilenriede, 21. Juli in Grillenburg bei Dresden) teilnehmen,

die Knochenhaut, kann uns Schmerzempfindung vermitteln. Selbst im Gehirn, das uns ja den Schmerz zum Bewußtsein bringt, fönnen sich tuberkulöse( und andere) Geschwülste ohne Schmer­zen entwickeln, da die Gehirnmasse selbst unempfindlich ist; nur die Verletzung oder Erkrankung der Hirnhäute führen zum Kopf­-schmerz.

Vielleicht noch bedenklicher macht sich dieses Fehlen des Schmerzes geltend bei den Krebsgeschwülsten; in den meisten Organen, in denen sie wachsen, entstehen sie schmerzlos und erst ihre zunehmende Größe oder ihre zehrende Giftwirkung im Körper bringen dem Befallenen zum Bewußtsein, daß er tranf ist, und dann ist es oft bereits zu spät. Gewiß gibt es auch Krebsgeschwülste, die mit heftigen Schmerzen einhergehen, aber das sind leider die Ausnahmen. Die häufigsten Krebse, der Unterleibs- und der Brustkrebs der Frauen, beginnen meist ohne Schmerzen.

So beruht denn der türkisch- unheimliche Charakter dieser Krankheiten nicht zum wenigsten auf ihrer Schmerzlosigkeit. Wäre diese Erfenntnis weiter verbreitet, so würde auch die folgenschwerste der Geschlechtskrankheiten, die Syphilis, meist frühzeitig erkannt werden, denn ihre ersten Anzeichen, das Ge­schwür am Ort der Ansteckung und die sich anschließenden Drü­senschwellungen treten schmerzlos auf und täuschen den achtlosen Träger dieser verheerenden Krankheit über den Ernst der Lage, Auch die meisten späteren Erscheinungen dieser Seuche verlaufen ohne Schmerzen, sodaß sie an Heimtüde in feiner Weise hinter den oben angeführten Leiden zurüdsteht.

Mit diesen drei Krankheiten ist die Zahl der schmerzlosen Leiden feineswegs erschöpft; es sei nur daran erinnert, daß auch eine Lungenentzündung häufig ohne Schmerzen den Men­

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Nachdem am 7. Juli ds. Js. der Große Preis von Deutschland auf dem Nürburgring zum Austrag gekommen sein wird, ist das Schottener Rennen die nächstgrößte diesjährige Veranstaltung Sud- und Westdeutschlands und dürfte mit seiner hervorragen Besetzung, zumal auch wieder ein Seitenwagenrennen und ein solches für Ausweisfahrer stattfindet, lebhaftes Interesse aller Sportfreise finden.

Neu- Isenburg. Bei der Wahl eines unbesoldeten Beige­ordneten am vergangenen Sonntag wurden insgesamt 5355 gül­lige Stimmen abgegeben. Davon entfielen auf Bauer( Soz.) 2396, auf Euler( Komm.) 1250, auf Jörges( Nat.- Soz.) 892 und auf Zimmer( bürgerlich) 817.

Darmstadt. Ein Schlosser, der das Arbeitsamt um den Be­trag von 4400 RM. durch Urkundenfälschung geschädigt hatte, wurde zu 13 Monaten Gefängnis und einer Geldstrafe von 1500 RM, verurteilt.

Weinheim( Bergstr.) Nach 10jähriger Dienstzeit in der Fremdenlegion ist dieser Tage ein geborener Weinheimer bei jeinen Eltern wieder eingetroffen.

Bodenheim( Rheinh.). Einem hiesigen Weinbergbesitzer wurde nächtlicherweise von Bubenhänden ein Weinberg völlig demoliert.

Mittwoch, den 1. A

Im

In Fulda: Boruffia Fulda- Sta

In Kaffel: Bezirksliga Gruppe Gi In Göttingen: Göttingen 05- Gaum In Großalmerod FC. Großalmerode

In Corbach: Marburg- Corbach

1

1

Wabern 1. Friklar

Wildungen

Homberg

In Lauterbach: Alsfeld- Altenburg- L 3: 4( 0: 2) In Wabern: In Wildungen: Wega­In Homberg: Borten- 2 Boruffia Fulda­Ueberraschend tomm Fulda, denn wohl nien fold ehrenvolles Ergeb von den Schwierigkeite cufftellung infolge der im voraus gejagt, daß e verlauf und den fich Blake gewesen wäre. mannschaft A: Bramb Lehrmund; Haupt, Ar Ersatz: Leuthäuser. D mann in den letzten G ins Dottoregamen ging Die Stadtmannidaft A

Marburg. Der Etat 1931 schließt in Einnahme und Aus­gabe mit 4 190 000 Mart gegen 4 258 000 Mart im Vorjahre ab. Durch Mehraufwendungen beim Wohlfahrtsamt und durch Min­dereinnahmen und Mehrausgaben bei der Finanzverwaltung er­höhen sich die Ausgaben um rund 170 000 Mark. Da durch Er­sparnisse nur 150 000 Mark zu decken sind, müssen noch 150 000 Mart neu hereingebracht werden. Man will diese Summe durch Erhöhung der Bürgersteuer um 100 Prozent sowie Erhöhung der Tarife der gewerblichen Betriebe einbringen, und zwar Er­höhung des Lichtpreises um 2 Pfg. pro Kilowattstunde, Gas 2 Pfg. pro Kubikmeter und Wasser 5 Pfg. pro Kubikmeter. Weilburg. Jm Kreistag des Oberlahnkreises hatten bei Beratung des Haushaltsplans die bürgerliche Arbeitsgemein­schaft( DVP., Landvolk, Wirtschaftspartei) den Antrag gestellt, die Kreisumlage von 88 auf 68 Prozent zu senken, da in jedem Fall ein beträchtliches Defizit bleibe, das nur durch eine Reichs­hilfe gedeckt werden könne. Der Antrag wurde mit zwölf gegen zehn Stimmen abgelehnt, dagegen stimmten SPD. und Zentrum, die die Einsetzung eines Staatskommissars und damit weitere Laſtenerhöhung befürchteten. Bei der Schlußabstimmung wurde der Voranschlag mit 13 Stimmen gegen 10 Stimmen der Ar­beitsgemeinschaft und des Nationalsozialisten angenommen. Der Abschluß sieht Ausgaben in Höhe von 1830 500 Mark vor, so daß ein ungedeckter Fehlbetrag von 215 000 Mark verbleibt.

Nassau a. d. Lahn. Anläßlich des 100. Todesjahres des Reichsfreiherrn Fr. K. vom und zum Stein, des Schöpfers der Selbstverwaltung, finden im Jahre 1931 hier etwa 15 größere Tagungen und Treffen statt. Für 29. Juni bis 3. Juli ist eine Festwoche vorgesehen.

Frankfurt a. M. Auf dem hiesigen Hauptfriedhof fand man einen 50 Jahre alten Schneidermeister erschossen auf. In einem hinterlassenen Briefe teilte er mit, daß er nicht mehr in der Lage sei, die Steuerabgaben seines Geschäftes aufzubringen.

Frankfurt a. M. Der Kaufmann Nagel, der wegen Unter­schlagung von 160 000 RM. Kirchensteuergeldern zu Jahren Gefängnis verurteilt wurde, hat diese Strafe angenommen.

Biersteuererhöhung.

Wiesbaden. Der Regierungspräsident hat mit Zustimmung des Bezirksausschusses die Biersteuer für das Steuerjahr 1931 verdoppelt. Die Steuersätze betragen ab 1. April 1931 für Einfach- Bier 5 Mt., Schankbier 7,50 Mt., Vollbier 10 Mr. und für Starkbier 15 Mr.

Hanauer Jugendheim in Rüdersbach( Vorspessart). Im ehemaligen ,, Gasthaus zur schönen Aussicht", hoch über der Rückersbacher Schlucht im Vorspessart( Bahnstationen Det tingen a. M. oder Klein- Ostheim a. M.), ist im vorigen Jahr durch Umbau das schmucke Hanauer Jugendheim" entstanden. Es ist nicht nur Jugendherberge, Schullandheim und Erholungs ort für die schulpflichtige und schulentlassene Jugend, sondern hat im vergangenen Jahr zahllosen Wanderern groß und klein als Rast- und Einkehrstätte gedient.

Kein Stuttgarter Jubiläum.

1933 wird Stuttgart 700 Jahre alt. Zur Feier des Ge denktages waren 100 000 mt. bereits angesammelt, die aber jetzt für den Haushalts- Ausgleich verwendet werden. Auf eine Feier wird also verzichtet.

schen überfällt. Auch gibt es Nervenerkrankungen, bei denen die Schmerzempfindung der Nerven erloschen ist, was feineswegs einen Vorteil bedeutet, denn hierbei können Verletzungen der betreffenden Gliedmaßen unbemerkt und unversorgt bleiben, was bis zum Verlust ganzer Glieder führen kann.

Fit deutsches Spraf sich schweres Spraf!

Der Kläger flagt, der 3age zagt; Kein Zweifel, daß ein Wagner wagt! Der Läufer läuft, der Säufer säuft;

Sagt man denn auch: Der Käufer fäuft!"? Der Bäcker bäckt, der Wecker wedt; Du zweifelst, daß ein Kecker fedt? Der Spieler spielt, der Kühler fühlt; Zwangsläufig d'rob: Der Schüler schielt!

Der Muder mudt, der Drucker druckt; Mit Recht sagst du:, Der Zucker zudt!" Doch jagst du: a) Der Zuder süßt!"; Dann sag' auch: b) ,, Der Spuder spießt!" Der Lenter lenkt, der Denker denkt; Ob richtig wohl: Der Sänger sengt!"? Schreibst aber du: Der Sänger singt", So folgert man: Der Henker hinft!" Und also merkst du Tag für Tag: Jst daitsches Spraf sich schweres Sprat!"

Pappageorgios.

Baljer 1900

9

Beiler( Henrich( 1900)

Arnold

1900

Erjazz: Schlarb( 19 Zur Ehre der Gi schlugen und, von eint gesehen, ständig auf penmeister eine voll mojen flachen Paßipt felder, hatte aber in Billier( früher Mann

Rahezu 1000 Zusch befindliche Spielfeld, Zeichen zum Beginn gi Den Reihen der Gießen feldmiste tommen. Di und laffen leine Erfol ruffentor bringt eine fnapp darüber weg. recht und das hätte verholfen. Vom Pf merers ins Feld zur war als Mittelläufer grogen törperlichen Sd et viele jhwache Mom lich gute Form hinein genauen Borlagen zum ihn dabei allerdings mit den beiden sehr gu Dereins. Nach ungefäh Borussia in Führung.

den fälschlicherweise h ins leere Tor. Denselb

über und Arnold hatte wogender Kampf. Der heit zu langsam und hi mannschaft nur durch e halten fonnte. Hierbei ganz hervorragend aus. er drei anstürmenden wegnahm und durch die Reise jidte. Thr Resultat zu verdanten. Nach Wiederbegin wurde trokdem durch Torgelegenheiten boter

voll zu tun. Das G Haupt und Lehrmund Inapp gingen solche follte einfach nichts verdient gewesen wäre in feinen Leistungen denden Treffer aus gla der Gießener ließ Lehr in freier Schupitellung laufers Kreg faufte a Gießener aus 20-25 2 da entweder die Gästeit mit aller Entschlossenh jultat änderte sich somit fich in die unverdiente Boruffia Fulda, die nets steht und den Vor gut ausgeglichene Lei alten. Gefährlich wa

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Auch von anderer Mannichaft wegen ihr einen sehr guten Eind mit Glüd gewannen.

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