Mittwoch, den 21. März 1928.
Zur Beisekung
Provinzialdirektors Dr. Kranzbühler.
Beim Begräbnis des Provinzialdirektors Dr. Kranzbühler, das in Anwesenheit des Herrn Staatspräsidenten und unter starker Anteilnahme hauptsächlich der hessischen Beamtenschaft stattfand, widmete Minister Leuschner dem Verstorbenen folgenden Nachruf:
,, In dankbarer Erinnerung widme ich, zugleich im Namen der Staatsregierung und der Beamten des Ministeriums des Innern, dem hervorragenden Mitarbeiter am Staats- und Volkswohl, den Kranz der Ehre und die Versicherung des trauernden Andenkens. Rauh griff es uns ans Herz, als uns die Kunde von seinem Ableben ereilte. Das Ministerium des Innern betrauert den Tod eines seiner besten Beamten. Sein ausgleichendes Wesen, sein Sinn für die Realitäten des politischen und wirtschaftlichen Lebens und seine selbstbewußte Perfönlichkeit befähigten ihn stets unter allgemeiner Beachtung aufzutreten. Mehr als 30 Jahre seines Lebens stellte er in den Dienst des Staates. Was er Hessen galt, das galt er auch dem Reiche. So wurde er während des Krieges zum Präsidenten Der Provinz Namur berufen. Nach der schicksalsschweren Besehung unseres Landes war der Verstorbene bis zu seiner Ausweisung im Jahre 1923 verdienstvoll als Staatskommissar beim Reichskommissar für die besetzten rheinischen Gebiete tätig. Rastlos arbeitete er am politischen Aufbau und an der wirtschaftlichen Erneuerung der ihm anvertrauten Provinz Starkenburg. In voller Schaffenstraft raffte der Tod einen Menschen dahin, dessen Wirken und Persönlichkeit das Ministerium des Innern zum Wohle des Volkes besonders jetzt dringend bedurft hätte. Bewegten Herzens nehmen wir Abschied. Seine unermüdliche Tätigkeit für das Wohl des Staates und des Volkes wird uns allen ein unvergeßlichs Vorbild bleiben."
,, Gießener Zeitung"
gewiesenen Bau- und Bodenwertes halten und darf 60 v. H. des durch Schätzung ermittelten Verkehrswertes nicht übersteigen. Der über 50 v. H. des Verkehrswertes liegende Teil der Hypothet ist mit mindestens ½ v. H. des Gesamtkapitals jährlich zu tilgen.
Reichsaußenminister Dr. Stresemann hat der Hessischen Regierung zum Tod des Provinzialdirektors Dr. Kranzbühler folgendes Beileidstelegramm gesandt:„ Der Hessischen Regierung spreche ich zu dem plötzlichen Ableben des ProvinzialDirektors Dr. Kranzbühler meine aufrichtigste Anteilnahme aus. Der Verstorbene hat als langjähriger hessischer Delegierter in der Zentralfommission für die Rheinschiffahrt den deutschen Interessen die wertvollsten Dienste geleistet. Ein ehrenvolles und dankbares Gedenken wird ihm hier stets gewahrt bleiben." Der Herr Reichsverkehrsminister ließ durch Ministe rialrat Oppermann am Grabe einen Kranz niederlegen. Er gedachte dabei der für das Reich überaus wertvollen Tätigkeit des Verstorbenen in der Internationalen Rheinschiffahrtskommission zu Straßburg. Diese hatte ihres toten Mitgliedes durch Uebersendung eines Kranzes gedacht und zur Beisehung Herrn Gerlach, das deutsche Mitglied des Sekretariats, entsandt.
Beleihungsgrundsäke
für das Realkreditgeschäft der Sparkassen.
Bei Kleinwohnungs- Neubauten kann nach Erfüllung bestimmter Voraussetzungen eine erststellige Beleihung bis 60 v. 5. des Bau- und Bodenwertes oder 70 v. H. der nachgewiesenen Baukosten allein, jedoch nicht über 90 v. H. des durch Schätzung ermittelten Verkehrswertes gewährt werden.
Gewerblich genutzte Grundstücke und Gebäude dürfen nur bei zusammenhängender Bewirtschaftung mit Wohnstätten oder landwirtschaftlich genutzten Grundstücken und nur unter Berücksichtigung des von der jeweiligen Benutzungsart unabhängigen dauernden Wertes mitbeliehen werden. Hierzu bedarf es eines mit% Mehrheit gefaßten Vorstandsbeschlusses.
Bei Hypotheken( Grund- und Rentenschulden) auf landund forstwirtschaftlich genutzten Grundstücken ist zu unterschei= den zwischen Beleihung auf Grund von Schäzungen und Beleihungen ohne Schäzungen. Von dem auf diese Weise ermittelten Beleihungswert dürfen, abgesehen von einer einzelnen Sonderregelung, beliehen werden:
Vom Deutschen Sparkassen- und Giroverband sind dem Preußischen Minister des Innern Beleihungsgrundsätze für Spartassen vorgelegt worden, nach denen die bisherigen Satzungen der Sparkassen eingerichtet, bezw. denen sie angepaßt werden sollen. Die Grundsätze gliedern sich in Bestimmungen über die Beleihung von Hausgrundstücken sowie über die Beleihung von land- und Forstwirtschaftlich genutzten Grundstücken. Wir bringen nachstehend die wichtigsten Vorschriften, die auch für das Handwerk von besonderem Interesse sein dürften:
bei einem Zinssah von 8 v.5. bis zu 35 v.5. des Beleihungswertes bei einem Zinssatz von 7 v.5. bis zu 40 v.H. des Beleihungswertes bei einem Zinssatz von 6 v.5. bis zu 45 v.H. des Beleihungswertes wobei bei Grundstücken unter 100 ha auf diese Hundertsätze 10prozentige Zuschläge, mithin insgesamt 38,5 v. H., 44 v. H. und 49,5 v. H. des ermittelten Beleihungswertes gewährt werden dürfen.
Bei Hypotheken( Grund- und Rentenschulden) auf Hausgrundstücken, die nicht in der Hauptsache land- und Forstwirtschaftlichen Zweden dienen, muß sich die Beleihung innerhalb der ersten Hälfte des durch Schäzung festgestellten jederzeit erzielbaren Wertes( Verkehrswertes) halten. Dieser Wert der Grundstücke und Gebäude ist unter Berücksichtigung aller wertbestimmenden Umstände und dauernden Eigenschaften festzusetzen.
Bei erststelligen Hypotheken bis zu 10 000 RM. darf, falls das Pfandgrundstück dem Vorstande hinreichend bekannt ist, von einer besonderen Schäßung abgesehen werden. Bei solchen bis zu 50 000 RM. genügt bei dem Vorstande bekannten Grundftücken die Schäzung durch einen Schätzer.
Bei Hypotheken( Grund- und Rentenschulden) auf Neubauten muß sich die Beleihung innerhalb von 40 v. H. des nach
Grüner Rasen Blaue Wellen.
Roman von Otto von Gottberg. 40. Fortsetzung.
Hochzuverehrender Herr von Drewit!
Lokales.
Frühlingsanfang.
Der Frühling beginnt kalendermäßig mit dem Zeitpunkt, da der Mittelpunkt der Sonnenbahn auf den Aequator zu stehen tommt. Das ist am 21. März, morgens 6 Uhr, mit dem Eintritt der Sonne in das Zeichen des Widders der Fall. An diefem Tage erfolgt ihr Aufgang genau im Osten, dementsprechend liegt ihr Untergang genau im Westpunkt. Tag- und Nachtbogen sind einander gleich. Wir haben Frühlings- Tag- und Nacht
Ihr Herr Neffe erlitt heute unter meinen Augen durch Kopfschuß eine Verwundung, die zu unser aller Freude den Aerzten als heilbar gilt. Doch sehe ich mich veranlaßt, Ihnen mitzuteilen, daß Sie oder die Verehrten Ihres Werners Genesung beschleunigen könnten.
Er war immer unerschroden, aber spielte seit der Rückkehr vom letzten Urlaub mit seinem Leben. Zu Ihrer und zu unserer Genugtuung darf ich allerdings versichern, daß soldatisches Empfinden ihm verbot, sich zwecklos einzusehen Dagegen versäumte er feine Gelegenheit, Gefahr zu suchen. Häufig bat er um Verwendung bei Patrouillengängen oder schlug waghalsige Unternehmungen vor. Im Gefecht tat er, als wäre er unverwund bar. Wenn soldatischer Anstand es erlaubte, spielte er so mit dem Leben, daß Kameraden ihn warnten und Vorgesezte ihm Vorwürfe machten. Wir fühlten, daß er fallen wollte, und betrachten es als ein Wunder, daß er noch lebt. Die Ursache ist in einem Erleben während seines legten Urlaubs zu suchen. Wahrscheinlich wissen Sie davon. Sonst fönnen Sie sich durch Befragen der Ihren unterrichten. Verzeihen Sie meine Einmischung, die Ihnen, den Verwandten und uns den bewährten Offizier und lieben Kameraden erhalten möchte.
Maßgebende
Wit verbindlichster Empfehlung an die verehrten Damen Ihr sehr ergebener
Ernährungsphysiologen
Wernsheim Leutnant und Kompagnieführer im Infanterieregiment ,, urprinz". Ontel Karl glaubte beim Lesen des Briefes, jekt komme der Schlaganfall, von dem der Arzt neulich mit dem Rat zu mehr Bewegung warnte. Schnell sprang er auf die vor Schred zitternden Glieder und irrte mit den fleinen Schritten ratlos durch das Zimmer. Die Augen sahen schwarze Fleden. Er rieb mit der Hand die Stirn Furchtbar schien der Gedante, daß der Tod die Hand auch nach dem letzten Neffen rede. Nichts sollte unversucht bleiben, um Werner zu retten. Doch worauf wollte der Rat seines Kameraden hinaus? Vielleicht wußten Bärschen und Gerda, warum der Junge lebensüberdrüssig war.
Nr. 24.
gleiche. Vom 21. März ab rüden bis zum 21. Juni Auf- und Untergangspunkt der Sonne immer weiter gegen Norden, der Tagesbogen nimmt mit jedem Tag an Umfang zu und der lichte Tag, der am Frühlingsanfang eine Dauer von 12 Stunden 12 Minuten aufweist, wächst zu einer Länge von 16 Stun den 11 Minuten an. Im Strahlenglanze der Sonne wird es jetzt herrlicher, die winterlichen Züge sind verschwunden, es muß Frühling werden. In vielen Gegenden bezeichnen der Josefstag( 19. März) und der Feiertag Mariä Verkündigung( 25. März) den Anfang des Frühling. Josephus macht behende der Winterzeit ein Ende. Mariä Verkündigung bringt allenthal ben die Störche zurück und die Schwalben. Unsere Vorfahren, die den größten Teil der düsteren Winterzeit tatenlos ver bringen mußten, begrüßten das aufsteigende Licht mit beson derer Freude. Sie zündeten Freudenfeuer an und umtanzten sie. Da und dort finden sich noch Volksbräuche, die auf diese Tage zurückweisen. Es sei erinnert an das am Sonntag Lätare übliche Todaustragen und an das Sechsläuten in Zürich am ersten Montag nach der Frühlings- Tag- und Nachtgleiche.
sind der Ansicht, daß diejenige gemischte Kost die zuträglichste ist, die einige Mal wöchentlich kleine Fleischgaben, täglich reichlich Gemüse und Obst und im übrigen Milchmehlspeisen enthält. Sicher ist es nun jedem erwünscht, auch eine Abwechselung in den Mehlspeisen zu haben. Hier kommen Ihnen Dr. Oetker's Puddingpulver, die leicht und schnell mit Milch zu bereiten sind, sehr entgegen. Sie ergeben schmackhafte und wohlbekömmliche Nachspeisen. Dr. Oetker's Puddingpulver sind ebenso, wie Backpulver„ Backin", Vanillin- Zucker, Gustin usw. infolge großen Umsatzes in allen Geschäften stets frisch zu haben. Viele neue und wertvolle Anregungen zum Backen bietet Ihnen das neue farbig illustrierte Oetker- Rezeptbuch, Ausgabe F, das für 15 Pfg. in allen Geschäften erhältlich ist. Sie erfahren aus dem Buche auch Näheres über den vorzüglichen Backapparat " Küchenwunder", mit dem Sie auf kleiner Gaskocherflamme backen, braten und kochen können.
In vollständig neuer Bearbeitung ist Dr. Oetker's Schulkochbuch, Ausgabe C, wieder erschienen. Es ist mit seinen ca. 500 Koch-, Back- und Einmache- Rezepten und vielen farbigen Tafeln für jede Hausfrau und besonders für die angehenden ein guter Ratgeber für die Haushaltführung, wobei die veränderten wirtschaftlichen Verhältnisse, sowie die neuen Forschungsergebnisse in der Ernährungswissenschaft berücksichtigt sind. Wo nicht vorrätig, ist das 150 Seiten starke Buch in dauerhaftem Pappband gegen Einsendung von 30 Pfg. in Marken von mir portofrei zu beziehen.
Dr. August Oetker, Bielefeld
* Vom hess. Landtag. An Stelle des Abg. Nuß, der als Hessischer Gesandter nach Berlin geht, ist Landgerichtsrat Jatob Keller aus Gießen als Mitglied der Zentrumsfrat tion in den Landtag eingetreten.
* Auf Grund des§ 105b Abſatz 2 der Reichsgewerbeord nung ist für alle Geschäftszweige des Handelsgewerbes der Ge werbebetrieb in offenen Verkaufsstellen, die Beschäftigung von Gehilfen, Lehrlingen und Arbeitern am Sonntag, den 25. März 1928, in der Zeit von 11 bis 18 Uhr gestattet.
* Ungültige Postwertzeichen. Folgende Postwertzeichen verloren ihre Gültigkeit zum Freimachen von Postsendungen: die Ziffernwertzeichen Ausgabe 1923 zu 3, 5, 10, 20 und 50 Pfg.; die Stephanmarken zu 10 und 20 Pfg.; die Rheinlandwertzeichen zu 5, 10 und 20 Pfg. Wertzeichen dieser Art, die bis Ende Januar nicht aufgebraucht werden konnten, durften in der Zeit vom 1. bis 15. Februar bei den Postanstalten gegen an dere Postwertzeichen umgetauscht werden, sind aber jetzt verfallen.
Er zog die altfränkische Klingelschnur mit perlbestidtem Seidenband und befahl dem Mädchen, die Damen zu rufen. Tante Bärbchen tam bald, und Gerda, ehe er sprechen konnte. In Trauerkleidern setzten sie sich vor ihm nebeneinander auf das Liegesofa. Er nahm den Brief vom Schreibtisch und las ohne Umschweife: Ihr Herr Neffe erlitt heute unter meinen Augen durch Kopfschuß eine Verwundung
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Wegen Verlegung von Wasserleitungsröhren sind die Karl Vogtstraße, Landmannstraße und Wolfstraße auf etwa 10 Tage für allen Fahrverkehr polizeilich gesperrt.
Aus Nah und Fern.
Weidartshain. Die Gewerkschaft„ Luse Jlsdorf" ist still
gelegt worden. 1. Ibjakſchwierigkeiten sind Beranlassung dafür.
Die
Häuserhof. Dicht an der Bahnstrede entstand am Sonntag nachmittag im von Harnierschen Wald ein Waldbrand. alarmierte Feuerwehr von Ober- Widdersheim brachte durch Eindämmen das Feuer zum Stillstand.
Laubach. Der Ausgang der Wahl zum Beigeordneten macht eine Stichwahl zwischen dem Kaufmann Emmelius( 244 Stimmen) und dem Landwirt W. Pitz II.( 226 Stimmen) nötig.
Schotten. Am Sonntag veranstalteten sämtliche oberheffi schen Reitervereine einen Sternstafettenritt nach Schotten, an dem über 400 Reiter teilnahmen. In der zwölften Mittagse stunde trafen von allen Seiten die Reiterstafetten in Schotten vor dem Rathaus ein, die von dem Grafen v. Bredow- Altenburg bei Alsfeld, von Vertretern des Kreisamts Schotten und dem Bürgermeister der Stadt Schotten herzlich empfangen wurden.
Ein Schrei gelte über Gerdas Lippen, so grausig wie wohl ihrer Mutter kam. Das sonst gemessene und beherrschte Mädjener, der draußen in der Halle einst als letter vom Mund chen schien Zucht und Haltung zu vergessen. Hinter der Tante Rücken warf sie sich auf das Liegesofa, drehte das Gesicht zur Wand und weinte mit einem Schluchzen, das bald Schreien war. Der Onkel stand starr, während seine Frau sich über das Mädchen beugte. Der Brief fiel aus seiner Hand, und langsam fam das Begreifen. An Gerda hatte Leutnant von Wernsheim natürlich gedacht. Sie konnte dem Verwundeten Heilung bringen. Längst hatte er sich in die Kusine verliebt, aber sie ihn wohl abgewiesen. Darum verzichtete er dann auf Urlaub und suchte den Tod mit dem Trok törichter Jugend, die nicht wußte, wie schnell das Leben Schmerzen heilt. Da hieß es handeln und den letzten Drewitz retten. Zaudern und Zurcden war nicht mehr am Blake, und die Nichte weinte, als bräche ihr das Herz. Also hatte auch sie ihren Vetter lieb. Er trat dem Sofa näher und wollte Gerda auf die Schulter tippen. Doch seine Frau war im Wege. Er rief barsch: ,, Barbara, mach' mir Plaz!"
In Schreden, aber auch Staunen sah sie zu ihm auf. So hatte ihr Mann noch nie gesprochen. Jekt schob er sie sogar zur Seite und rüttelte Gerdas Schulter: Richte dich auf!" Als wäre er wieder auf dem Kasernenhof, schrie er:„ Hörst du nicht, Mädchen!"
So laut und hart rief er, daß mit noch verblüffterem Gesicht als Bärbchen auch Gerda die verweiten Augen hob. Ungläubig starrte sie ihn an. Warum schrie er so gefühllos roh und drohte mit dem strengen Blid? Doch mußte sie die zitternden Glieder vom Sofa nehmen und sogar daran denken, den Rock über die entblößten Strümpfe zu ziehen. Der Ontel mich unterbrochen. Sein Freund schreibt, daß auf Heilung zu nidte befriedigt. Jezt flang seine Stimme weich: Du hast hoffen ist, wenn
"
Allendorf a. d. L. Am letzten Sonntag wurde Pfarrer
Becker in der hiesigen en Gemeinde durch Detan Gußmann als
neuer Ortsgeistlicher eingeführt.
Darmstadt. Von 1921 bis 1927 hat die Stadt 670 Woh nungen erbaut.
Wieder weinte sie auf, und durch ihr Schluchzen lachte bitterer Hohn: ,, Er lüt!"
Mittwoch, den 21. 2
SpVg. 1900 Lig Erfahgefchwächt gin d mußte Torwart u Erb und Schad aus der hatten, als Salbrechten gereiht.
Rüsselsheim. Die Bürgermeisterwahl endete mit der Wiederwahl des seitherigen Bürgermeisters. Als Kandidat der bürgerlichen Parteien erhielt Bürgermeister Müller 2690 Stimmen, der Kandidat der Sozialdemokraten 1809 Stimmen.
Wetzlar. Die Wetzlarer Stadtverwaltung hat auf An trag des Verbandes der Kommunalbeamten Preußens in der Stadt Wetzlar eine Verwaltungsbeamtenschule eingerichtet.
Kassel. In der Sonntagnacht fuhr ein mit zwei Damen und zwei Herren besetztes Auto gegen einen Baum. Eine Dame wurde getötet, während die übrigen Insassen mehr oder min der schwere Verlegungen davontrugen.
1900 hat die Sonne pielte zu Anfang wie Spiel der Alsfelder au Ehlimmste für 1900 b 1900ern zu beobachten n e fich gefunden haben
Sturm, der linte F
mie die Windsbraut au Hantt, der Halbrechte se jekt, wie die Alsfelder
es gelingt ihnen. In f
and rechte Seite des Tor vor und torrigert Alsfeld anschlägt, war förperlichen Ueberlegenh paar Tore vorzulegen. ellelte alle Durchbrüche mannschaft den Ball no Egebnis 2: 1 für Gießer Nach Wiederanpfiff ellen mußte, daß Alsf die Besseren gewesen wa mit dem sie angefangen halten. Vor allem die mit und einige Chancer ießen fonnte, wollte, wurde 1900's Sturm fel Alsfelds Torwart hätte toffen dürfen. Sehr sch Rechtsaußen unberührt i und wenn der Pfiff des Spielzeit angekündigt h fallen wären?
Ihre Schultern fielen vornüber und die Ellbogen auf die Knie. Das Kinn in den Händen, starrte sie auf den Teppich unter ihren Füßen, während der Körper zum Weinen wie in Krämpfen bebte. Plötzlich schrie sie wieder auf: 3u viel, z38 viel, zu viel! Furchtbar, grausam, fluchwürdig ist der Krieg. Den Vater, die Vettern in Kunzenberg, Kurt und Elisabeth hat er uns schon genommen. Jetzt soll auch Werner ster Erschütternd war das Schluchzen, mit dem sie sich herumwarf und das Wort in den Kissen erstickte..
Der Onkel zwang sich, hart zu bleiben:„ Du kannst und sollst helfen!"
,, Mein Kopf, mein armer Kopf!" jammerte Gerda. Wie in weiter Ferne hörte sie dann Ontel und Tante reden, aber verstand kein Wort. Sie dachte nur des verwundeten, vielleicht schon toten Geliebten. Warum, warum hatte sie ihn fortgeschickt? Jedes Wort, das sie ihm damals sagte, war Lüge, und ge= heuchelt ihr Stolz, ihr Sohn, ihr Wunsch, ihm nur Mütterchen und Freundin zu sein. Sie liebte ihn doch und tonnte nicht von ihm lassen. Wenn sie nur die Handschrift auf seinen Briefen sah klopfte ihr Herz, als ob er plöglich ins 3immer trete. Wenn er beim Wandern nur ihren Arm faßte, erschraf sie in einer Schwäche, die süßes Schauern unter dem Herzen brachte. Warum, warum hatte sie sich das nicht früher gestanden. Satte sie doch gelitten, weil er ihr fern war und nicht mehr schrieb. Im Wachen und Träumen dachte sie an ihn mit einem Weh, das bitter und auch süß war. Ja, immer hatte sie ihn geliebt. Nun wollte der Himmel sie strafen, weil sie ihre Liebe verleugnet hatte.
Onkel und Tante sprachen noch. Gerda wollte mit ihrem Rummer allein sein und stand auf. An der Tür vertrat ihr der Onkel den Weg und sagte nicht mehr streng, aber bestimmt: ,, Komm und lies den Brief!"
Er faßte sie am Handgelenk und zog sie zum Schreibtisch Dort lag das Blatt, das sie mit müden Fingern nahm. Die Alten sahen auf ihren Lippen ein bitteres Lächeln. Dann war ihr Gesicht starr und bleich. Nur die Lippen zudten. Die Augen blinkten, als sie zu Ende gelesen hatte. Das Blatt flatterte auf den Teppich. Gerda faltete die Sände vor der Brust und sant auf die Knie: Lieber Gott, warum hast du geduldet, daß ich ihn in den Tod trieb?"
Tante Bärbchen versuchte, sie aufzuheben. fragte nur: ,, Glaubst du, jezt helfen zu können?" ( Fortsetzung folgt.)
Der Ontel
Der Schiri Kunze Dag er bei jeder Geleg anno ige Särten ins G
Der Fußball, der g fer, els der des letzten Efat fügte sich prachtv
Roch der Rechtsaußen Der Schwächste Punkt der Mane war der Rechtsc i der Ausdauer der fö 1900 tann mit diesem frieden sein- und
finanziell.
SpVg. 1900 Gi
Die Heuchelheimer ter Zeit sehr häufig Kampfen hervor. Aber
Ott euchelheimer über glaubtle man etwas and Barem die Heuchelheim 100 nichts besser. G gewesen. Kennzeichnen morem, überhaupt find Hije in Puntto faires Atamer: BfB. Gießer Danbringen 1. Jgd.
Niederweise
Buum fälligen Aufit Eriak antreten, da
einen Städtefamp Leitung des Schir
Bernals überzeugen. Le Fiden Gästen zum Sie
Sin der Gäfte Wolfi differ und Schermelg
en fonnte, ihre M
i fel als Mannscha
gespielt.
Aurheffen Mar De Marburger hab nden Anfang in Eng vor über 1000 Coffel 06, in Marbur
en fee schon bei Halbzei annschaft zeigte fid Fe Traufbau, Zusammenip rachte dies auch du eie immer umfichtige jeld- Fulda wurde
1. Für beide Part
mdernis, das groß ution der Spieler Marburg führt nun
92 Toren die Labe
burg gastieren. Sersfeld- SaG
Die Aufstieg Em 11. März haber
Der vier Kreisliga fitieg in die Bezir
in Kaffel Ballspic


