Einzelbild herunterladen

Nr. 24.

Juni Auf- und gen Norden, der ang zu und der et von 12 Stun

ge von 16 Stun Sonne wird es wunden, es muß

hnen der Josefs: erfündigung( 25. macht behende der

bringt allenthal Infere Vorfahren, it tatenlos ver

Licht mit beson nd umtanzten sie.

e auf diese Tage

Sonntag Lätare en in Zürich am Nachtgleiche. bg. Nuß, der als gerichtsrat Ja

Zentrumsfrat Reichsgewerbeord ewerbes der Ge Beschäftigung von ag, den 25. März twertzeichen ver itsendungen: die 20 und 50 Pfg.; Rheinlandwert

eser Art, die bis n, durften in der talten gegen an aber jetzt ver

Sröhren sind die Straße auf etwa merrt.

Fern.

Jlsdorf" ist still ranlassung dafür. and am Sonntag Waldbrand. Die im brachte Durh n Beigeordneten Emmelius( 244 Stimmen) nötig. mtliche oberheffi ach Schotten, an Dölften Mittagse etten in Schotten v. Bredow- Alten­mts Schotten und rzlich empfangen

wurde Pfarrer Gußmann als Stadt 670 Moh te mit der Wie s Kandidat der üller 2690 Stim 9 Stimmen.

g hat auf An Preußens in der

e eingerichtet. mit zwei Damen um. Eine Dame

mehr oder min

Ellbogen auf die auf den Teppich Weinen wie in uf: 3u viel z ig ist der Krieg. ct und Elisabeth Werner ster

ch herumwarf und ,, Du fannst und

erte Gerda Wie Tante reden, aber undeten, vielleicht

e ihn fortgefchidt?

r Lüge, und ge

nur Mütterchen

und tonnte nicht auf seinen Brie ns Zimmer trete te, erschraf fie in n Herzen brachte.

gestanden. Satte icht mehr schrieb

t einem Weh, das

ihn geliebt. Nun Liebe verleugnet

wollte mit ihrem Tür vertrat ihr

g, aber bestimmt:

zum Schreibtisch

gern nahm. Die

cheln. Dann war

udten. Die Augen

as Blatt flatterte

Dor ber Brust und

du geduldet, daß

ben. Der Onfel

nnen?"

Mittwoch, den 21. März 1928.

Fußball.

-

"

Gießener Zeitung"

Turnen, Sport und Spiel.

SpVg. 1900 Liga Alsfeld Liga 7: 1( 2: 1). Erfahgeschwächt gingen beide Gegner in den Kampf. Als­Jeld mußte Torwart und Mittelstürmer ersetzen. 1900 hatte Erb und Schad aus der Ligareserve, die gerade vorher gespielt hatten, als Halbrechten und rechten Läufer mit in seine Elf an= gereiht.

1900 hat die Sonne von vorn. Alsfeld, das mächtig drängte, pielte zu Anfang wie die Katze mit der Maus. Präzises Zu­spiel der Alsfelder auch auf weite Entfernungen, lassen das Schlimmste für 1900 befürchten. Wie schon häufig an den 1900ern zu beobachten war, es dauert immer zehn Minuten, bis ke sich gefunden haben. So auch diesesmal. Plötzlich braust der Sturm, der linke Flügel hat den Ball zu fassen bekommen, wie die Windsbraut auf des Gegners Tor zu. Der Halblinke lantt, der Halbrechte sendet ein. 1: 0 für Gießen. Man merkt jezt, wie die Alsfelder mit Gewalt ausgleichen wollen. Und es gelingt ihnen. In schönem kurzen Zuspiel bohrt sich Mitte end rechte Seite des Alsfelder Sturmes bis vor das 1900er Tor vor und torrigert den Torstand auf 1: 1. Die Taktik, die Alsfeld anschlägt, war augenscheinlich die, auf Grund ihrer förperlichen Ueberlegenheit durch scharfes Tempo schnell ein paar Tore vorzulegen. Die Gießener Hintermannschaft ver­ttelte alle Durchbrüche, vielmehr läßt die Alsfelder Hinter­mannschaft den Ball noch einmal im Netz landen. Mit dem Ergebnis 2: 1 für Gießen geht es in die Halbzeit.

Nach Wiederanpfiff ändert sich das Bild. Wenn man fest­tellen mußte, daß Alsfeld trotz allem in der ersten Halbzeit Die Besseren gewesen waren, so fielen sie jetzt ab. Das Tempo, mit dem sie angefangen hatten, konnten sie nicht mehr durch­halten. Vor allem die Stürmerreihe machte gar nicht mehr mit und einige Chancen wurden auch noch verpaßt, da keiner hießen konnte, wollte, mochte weiß man's weshalb? Dafür wurde 1900's Sturm sehr gut. Tor auf Tor wurde geschossen. Alsfelds Torwart hätte das Ergebnis nie so hoch ausfallen Hassen dürfen. Sehr schön tam übrigens eine Ede des 1900er Rechtsaußen unberührt ins Tor. Alsfeld resignierte dann ganz, nd wenn der Pfiff des Schiedsrichters nicht das Ende der Spielzeit angekündigt hätte, wer weiß, wieviel Tore noch ge­fallen wären?

Der Schiri Kunze- VfB. Gießen war sehr gut, dadurch, er bei jeder Gelegenheit eingriff, hat er verhindert, daß nötige Härten ins Spiel hineintamen.

Der Fußball, der gezeigt wurde, war auf jeden Fall bes­far, als der des letzten Sonntags gegen Sport- Raffel. 1900's Ersatz fügte sich prachtvoll ein. Besonders zu erwähnen wären nach der Rechtsaußen Luft und Schneider in der Verteidigung. Ter schwächste Punkt der Alsfelder war ihr Tormann, ihr bester ann war der Rechtsaußen. Im Zuspiel besser, mußten sie h der Ausdauer der körperlich schwächeren Mannschaft beugen. 1:00 tann mit diesem Erfolg gegen die spielstarken Alsfelder aufrieden sein- und bei dem prachtvollen Wetter wohl auch filiranziell.

-

*

SpVg. 1900 Gießen 2. Heuchelheim 1. 1: 2.

-

Die Heuchelheimer Elf macht sich. Wenigstens geht sie in fester Zeit sehr häufig als Sieger aus für sie nicht leichten impfen hervor. Aber trotzdem, nach dem überraschenden Sieg Den Heuchelheimer über die Gau- B- Mannschaft vor 14 Tagen, Thubte man etwas anderes, als das gestern Gebotene zu sehen. Caren die Heuchelheimer nicht überzeugend, so waren auch die 19900er nichts besser. Ein Unentschieden wäre mehr am Platze gewesen. Kennzeichnend ist, daß alle drei Tore Elfmeterbälle Dren, überhaupt find auf beiden Seiten einige grobe Ver­toise in Puntto faires Spiel zu registrieren. Rämer VfB. Gießen war gut.

-

Der Schiri

Danbringen 1. Jgd. SpVg. 1900 Gießen 1. Jd. 1: 2.

Niederweisel 1. Lollar 1. 1: 5( 0: 1).

Zum fälligen Aufstiegspiel mußte Lollar in Niederweisel nit Ersatz antreten, da die Turner gleichzeitig in Kalsterbach Meinen Städtekampf auszutragen hatten. Das Spiel, das inter Leitung des Schiri Kräme r- BfB.- Gießen stand, konnte iemals überzeugen. Lediglich die größere Spielerfahrung ver­auf den Gästen zum Sieg. Doch muß festgestellt werden, daß auf Sexiten der Gäste Wolf in der Verteidigung, Wißemann als Mit­läufer und Schermelg im Sturm, der alle 5 Tore auf sein Konto ohen fonnte, ihre Mitspieler bei Weitem übertrafen. Nie­erameisel als Mannschaftsganzes hat schon einen besseren Fuß­all gespielt.

B- Kurhessen Marburg

-

BV. 06 Kassel 6: 1( 4: 0). Die Marburger haben nicht enttäuscht. Nach dem vielver­rechenden Anfang in Northeim schlugen sie am gestrigen ontag vor über 1000 Zuschauern den zweiten Gegner, BB. Raffel 06, in Marburg mit dem guten Resultat 6: 1, nach­nn sie schon bei Halbzeit mit 4: 0 in Führung gelegen hatten. ie Mannschaft zeigte sich auch hier wieder in Ballbehandlung, pire laufbau, Zusammenspiel usw. den Kasselern ganz überlegen

brachte dies auch durch die Torzahl zum Ausdruck. Unter rwie immer umsichtigen und korrekten Leitung von Win= efeld Fulda wurde das Spiel ohne jeden Mizton durch führt. Für beide Parteien war der stark aufgeweichte Boden n Hindernis, das große Anforderungen an die körperliche onstitution der Spieler stellte.

Marburg führt nun nach zwei Spielen mit 4: 0 Punkten too 9: 2 Toren die Tabelle an. Am 25. muß Hessen- Hersfeld Marburg gastieren.

Soen Hersfeld- SuS Northeim 1: 1

*

Die Aufstiegspiele zur Bezirksliga.

Em 11. März haben im Bezirk Hessen- Hannover die imple der vier Kreisligagruppenmeister um die Berechtigung m Aufstieg in die Bezirksliga programmgemäß begonnen. Es ellen in Kassel Ballspiel- Verein 06 Kassel gegen Sportgde.

Hersfeld 3: 1( 0: 1) und in Northeim Spiel- und Sportklub Nort­heim gegen VfB. Kurhessen Marburg 1: 3( 0: 1). In der letzten Nummer der ,, A.H.S.3." war das Kasseler Spiel in dem Korrespondenzartikel erwähnt, aber mit einem falschen Resultat, nämlich 3: 3( das sich auch in anderen Blättern wiederfand), während aus Northeim teine Nachricht vorlag. Nach den in­zwischen erschienenen Berichten ist der Sieg Kassels unter be= sonderen Umständen zustandegekommen: Hersfeld war zunächst mehr der Angreifer und legte auch bis Halbzeit ein Tor vor; kurz nach der Pause gelang es Kassel, den Ausgleich zu erzie= len. Bald darauf brachte Hersfeld wieder den Ball in Kassels Nah, doch annullierte der Schiedsrichter( Rüppel- Kassel) den Erfolg, weil er aus Abseitsstellung hervorgegangen wäre. Die Berichte verzeichnen dies als eine Fehlentscheidung, die aber das Spiel entscheidend beeinflußte, denn die Hersfelder litten, darunter derart, daß ihre Kampftraft erlahmte und sie eine Schwächeperiode durchmachten, welche von dem Gegner ausge­nützt wurde und ihm zu zwei Toren verhalf, durch die sein Sieg feststand. Die Leistungen der beiden Mannschaften wur­den als nicht besonders hochstehend bezeichnet. Anders der Be­richt aus Northeim: hier führte der Lahnkreismeister ein von Anfang bis Ende technisch und taktisch gutes Spiel vor, das ihn dauernd dem Gegner überlegen machte; das zahlenmäßige Resultat gibt das Stärkeverhältnis nicht richtig wieder; die Marburger hatten Gelegenheit genug, eine andere Torzahl herauszuholen; wenn ihnen dies nicht gelang, so lag das an der guten Verteidigung( einschl. Torwart) Northeims und an einem auffallenden Versagen der Treffsicherheit; letzteres ist wohl zum Teil auf den ungewohnt harten Boden des ehemaligen Exerzierplatzes zurückzuführen. Immerhin hat Marburg nach der weiten Fahrt und gegen den in der südhannoverschen Kreis­liga nach 16 Spielen mit 27: 5 Punkten( wie Marburg im Lahn­freis) führenden, d. h. mit 8 Punkten vor dem Zweiten lie: genden und als spielstark geltenden Gegner! in Northeim den Lahnkreis würdig vertreten und sein können unter Be­weis gestellt. Wir hoffen, daß es so weiter geht! Die Chan­cen sind günstig, denn am 18. und 25. März ist der VfB. Play­verein gegen B. V. 06 Kassel und Hessen Hersfeld; das dritte Spiel ist in Marburg am 1. April gegen Northeim( Rückspiel), ist auf Antrag Northeims auf den 29. April verlegt worden, so daß der Lahnkreis meister am 1. April, sowie über Ostern ( 8. April) spielfrei ist und erst am 15. April wieder antreten muß, nämlich in Kassel. Ueber die weiteren Resultate und Spielverläufe werden wir unsere Leser stets unterrichten.

WSV. Liga WSV. 2.

WSV. 4.

-

*

Aus Wetzlar.

Germania Marburg 2: 3( 2: 1) Burgsolms 1. 11: 0( 4: 0)! Cappeln 1. 0: 6

WSB. 1. Jgd.

WSV. 2. Jgd.

VfR. Buzzbach 1. Jgd, 1: 1. Leun 1. Jgd. 2: 5( abgebrochen)

Das Spiel der 1. Mannschaft des SV. zeigte, daß sich die­selbe gegen früher verbessert hat. Das ist am besten ersichtlich an dem Resultat 2: 1 bei Halbzeit. Es ist unverständlich, wes­halb nach der Pause die Mannschaft umgestellt wurde und da= durch den sicheren Sieg verschenkte. Bis zum Ende war die Mannschaft überlegen. Trotzdem fonnte Marburg durch Durch­brüche den Ausgleich herbeiführen und auch zum Schluß das 3 Tor erreichen.

Die Ligareserve sette ihren Siegeszug wieder fort und über­fuhr die erste von Burgsolms auf eigenem Platze mit 11: 0 To­ren. Das hohe Resultat ist vor allem auf den ganz vorzüglich zusammengestellten Sturm zurückzuführen. Die Besetzung war hier folgende: Wieland, Hertstein, Schean, Friederich, Zam­bedri. Der Mittelstürmer Schaan konnte allein 5 Tore auf sein Konto buchen. Die erste Viertelstunde war der Kampf vollkom­men ausgeglichen mit wechselnden Angriffen. Aber bald spielt Weylar dank genauerem Abspiels und besserem Freilaufs leicht überlegen, was auch bald 2 Tore einbringt. 3ambedri eröffnet den Reigen. Burgsolms läßt nach und Wetlar tann noch 2 Tore bis Halbzeit erzielen. Nach der Pause sett B. noch ein­mal mächtig an um aber in der letzten halben Stunde wieder nachzulassen und den Kampf aufzugeben. W. erreicht in glei­chen Abständen die Torzahl 11. Die Burgsolmser Spieler ent­täuschten ihre zahlreich erschienenen Anhänger, besonders die Läuferreihe machte schlapp. Dafür bot aber W. umso mehr.

an.

Vorschau der Schiedsrichter- Vereinigung Gießen.

Am Samstag, den 24. März, nachmittags 5 Uhr, steigt auf dem Waldsportplatz des VfB. Gießen ein Entscheidungsspiel um die Vorherrschaft im Gau: Schiri- Vg. Gießen Schiri- Bg. Weglar. Die Gießener Gilde tritt in stärkster Aufstellung U. a. spielt der internationale Zuit als Mittelläufer, der durch seine Spielweise das ganze Publikum mit sich reißen wird. Die beiden Außenläufer werden ihn gut unterstützen, so daß man mit der Läuferreihe zufrieden sein kann. Der berühmte Verteidiger Grünewald hat es sich verschworen, feinen Ball durchzulassen. Er nimmt alles, was vor ihn kommt, auf die Schüpp. Sollte er dennoch einen Ball durchlassen, so fängt ihn Tormann Kreiling, übrigens wohl der älteste seiner Art im D. F. B., in feiner Manier. Der halblinke Posten ist der Kanone Seppl anvertraut worden, der mit nicht weniger als ein Dugend seinen Torhunger stillen wird. Jm Weglarer Lager herrscht große Aufregung. Man hat den Fußballkünst­ler Hugo Hofmann als Trainer gewonnen, der seine Schüler bereits seit 14 Tagen einem scharfen Training auf der Spilburg unterzieht. Die beiden Stürmer Klier und Henkel werden der Gießener Mannschaft schwere Aufgaben zu lösen geben. Gie sind für Ausdauer in Gießen bekannt. Der Ausgang des Spiels steht völlig offen, da beide Mannschaften mit Ehrgeiz und Aus­dauer kämpfen werden. Der Ruf technischen Könnens geht ihnen voraus. Da großer Andrang zu dem Spiele zu befürch= ten ist, wolle man sich rechtzeitig mit Eintrittskarten versehen.

Abends 29 Uhr findet im Klubheim des VfB. auf dem Waldsportplatz gemütlicher Kommers mit Damen bei Musik ( auch Jazzband) und humoristischen Vorträgen statt, wozu die Mitglieder der Vereine recht herzlich eingeladen sind. Dem

Nr. 24.

Betreuer der Schiedsrichtergilde wird ein wertvoller Pokal überreicht werden. Die Dame, die den schönsten Vortrag hält, wird mit einem schönen Blumengebinde beehrt usw.

*

Großkampftag auf dem Trieb

am Sonntag, den 25. März 1928.

Die 1900er haben für nächsten Sonntag viel vor. Drei interessante Treffen sollen dem Sportpublikum zeigen, was 1900 tann. Zuerst treten die Alten Herrn auf den Plan, um gegen dieselbe Mannschaft der Frankfurter Borussen anzutreten. ,, Alt- Herren"-Mannschaft!? Was wird da viel zu sehen sein, wird der sagen, der nicht weiß, daß alte Kanonen, die auch heute noch manchen Ligaspieler an Elastizität übertreffen, daß alte Fußballkämpen, eine ganze Reihe bekannter Schiris, mit­spielen. Wie folgt, tritt die Mannschaft an: Jm Tore der seiner Zeit beste Tormann des Bezirks, Weber; Verteid. Küthe, Mandler; Läufer Feußer, Zutt, Bötz; Sturm Paulus, G. Bötz, Schmidt, Bieber, Bode.

Jm nächsten Spiel darf die Liga im Kampfe gegen die Hessen 09 Kassel zeigen, daß sie nicht auf ihren Lorbeeren aus­ruhen will. Wie wir hören, wird der Sturm nächsten Sonn­tag komplett stehen.

-

Im Anschluß daran wird die 1. Handball- Elf der 1900er gegen den Polizei- Sportverein Butzbach Kandidat der Mei­sterklasse in Süddeutschland- ihr Können unter Beweis stellen müssen.

Das Spiel der Alte Herren- Mannschaft dürften die Gieße­ner gewinnen, während das Ligatreffen im Dunkeln liegt. Sind sich die Ligisten von 1900 einig und ausgeruht, so tönnen sie den Kasselanern zeigen, daß man in Gießen auch noch Fuß­baller hat, die den Bezirksligisten das Nachsehen geben. Das Handballtreffen werden sich die Polizeileute nicht nehmen Taf sen, zumal diese in letzter Zeit wieder stark im Kommen sind.

Westdeutsche Fußball- Endkämpfe.

Im Kampf um die Bergisch- Märkische Bezirksmeisterschaft muß noch ein drittes Spiel stattfinden, da diesmal Fortuna Düsseldorf Schw.z- Weiß Barmen mit 5: 1( 2: 1) Treffern schlas gen konnte.

Köln- Sülz 07 0: 5.

Kurhessen Kassel Kassel, 18. März( Drahtber.) Von den 5 000 Zuschauern, die sich am Sonntag zu diesem Spiel auf der Kurhessenkampf­bahn einfanden, hatte wohl niemand mit einer derart glatten Abfuhr der Hessen gerechnet, man erwartete im Gegenteil all­gemein einen hartnäckigen Widerstand und wenn möglich sogar ein Unentschieden. Es tam aber r wieder einmal anders, die Kurhessen wurden hoch mit 5: 0( 4: 0) geschlagen. Die Erklär­ung dieses Resultats ist nicht allein in der Tatsache zu suchen, daß die Sülzer ein technisch und tattisch höher stehendes Spiel vorführten und in all ihren Aktionen schneller waren, sie liegt mit in erster Linie im völligen Versagen des Kasseler Mittel­läufers Pfannkuch, der sonst zu den besten Kräften der Mann­schaft zählt, begründet. Die Verteidigung, in der Weber trotzdem Gutes leistete, wurde überlastet und der Sturm ver­mißte die notwendige Unterstügung. Köln schoß in der ersten Halbzeit durch Ulrich, Mittelstürmer Swatosch und Pelzer( 2) vier Treffer. Nach dem Wechsel, als Kassel sich etwas besser hielt, war Pelzer noch einmal erfolgreich. Dem Spielverlauf entsprechend ist übrigens der Kölner Sieg doch etwas zu hoch ausgefallen.

Preußen Krefeld- Schalke 04 2: 1. Erst wenige Minuten vor Schluß schoß Körber für Preußen den Siegestreffer. Borussia Rheine Sagen 72 3: 1. Rheines verdienter Sieg.

-

Süddeutsche Endspiele.

Im Fußball ist alles möglich. Das ist ein Sah, der sich Am ver­mittlerweile überall Anerkennung verschafft hat. gangenen Sonntag haben die ,, Baissiers" in vielen Fällen wie­derum recht behalten und so gab es denn wieder eine Reihe von Ueberraschungen, darunter eine von größtem Ausmaß: Der FB. Saarbrüden, der in 8 Spielen nicht einen Punkt erringen fonnte, hat als trasser ,, Outsider" ein so starkes Team, wie den Karlsruher FB. geschlagen, wobei es ganz nebensächlich ist, daß der Sieg nur 1: 0 lautete. Sensationell wirkt auch in der Trost­runde die erste Niederlage des Spizenreiters FSB. Frankfurt mit 3: 1 gegen den VfL. Nedarau.

-

Die Meisterrunde um die Süddeutsche" hat die Trennung einer Spitzengruppe Bayern München, Ein­tracht Frankfurt und Sp. Vg. Fürth von der Mittelgruppe Karlsruher FV., Stuttgarter Riders, Wormatia Worms ge= bracht, ohne daß das Tabellenende klar erkenntlich ist. Karls: ruhe hat sich selbst vorerst um die Chancen auf den zweiten Plaz gebracht und dem FV. Saarbrüden durch das 1: 0 die ersten Punkte verschafft. Eintracht Frankfurt mußte sich allerdings erheblich geschwächt, durch ein 0: 0 gegen die Stuttgarter Kit­fers von diesen abermals einen kostbaren Punkt abknöpfen lassen. Glück hatte auch die Bayern München, daß ihnen ein unfähiger Schiedsrichter zu einem 2: 1 GSieg über Wormatia Worms verhalf. Lediglich Fürth stellte sein Wiedererwachen durch ein 7: 1 gegen SV. Waldhof unter Beweis. Dafür spre= chen allerdings mehr die Tore und weniger der Spielverlauf. Aber Erstere zählen bekanntlich.

In der Trostrunde

ist nur noch eine Mannschaft ungeschlagen und zwar in Abtei­lung Südost Wacker München. Der 1. FC. Nürnberg mußte ge= gen den Freiburger Sportklub in einem 1: 1 abermals einen Punkt abgeben. Die Bayern führen somit noch flarer. Phö­nig Karlsruhe, das sich teilweise aus seiner ersten Elf ver­stärkte, holte ein ehrenvolles 1: 2 gegen Union Böckingen heraus. Sicher erfocht der VfB. Stuttgart einen 4: 1 Sieg über die ent= täuschenden Leute des VfR. Fürth. In Abteilung Nordwest mußte der Tabellenführer FSV. Frantjurt gegen den VfL. Nedarau die erste Niederlage einstecken, die klar mit 3: 1 lautet. Immerhin führen die Frankfurter noch klar mit 2 Verlustpunt=

-