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Samstag, den 18. August.

Lokales.

Sonntagsgedanken.

Wenn der Sonntag vor der Türe steht, dann schreibe ich meinen Sonntagsbrics, gebe ihn zur Post, damit er rechtzeitig zum Wochenfeierabend eintrifft und bitte um Einlaß in diese Spalten. So schreibe ich schon Jahr für Jahr, schreibe von Freud und Leid, will aber doch nichts anderes, als meinen Le­sern Freude zum Sonntag bringen.

Als ich mich zum ersten Male in diesen Spalten vorstellte und am nächsten Sonntag gleich wieder kam, da frug man mich, was ich denn eigentlich wolle.

Davon will ich heute erzählen.

Einmal nur in der Woche schreibe ich meinen Brief an die Welt. Während der Woche hat man für mich keinen Platz. Politik, Wirtschaft und Börse drängen sich täglich vor und ziehen Millionen Augen auf ihre neuesten Telegramme. Da. ist kein Platz für mich, wo der Mammon regiert, weil man für mich nur ein Lächeln übrig hätte.

Aber zum Sonntag melde ich mich immer wieder an und es gibt Gott sei gedankt doch noch viele Menschen, die mein Kommen zum Feierabend der Woche begrüßen.

Mein Sonntagsbrief soll in das Hasten und Schaffen der Zeit, das ohne äußeren Stillstand und ohne innere Sammlung stets rastlos vorangeht, zuweilen einen höheren Gedanken hin­eindringen lassen. Wie wir uns in dieser schweren Zeit vor dem förperlichen Verhungern und Verdursten zu schützen suchen und sechs Tage für Brot schaffen, so sollen wir uns am siebten aus­schauen nach der Nahrung der Seele.

So will ich, wenn die Werkstattür ins Schloß gefallen und der Friede des Feierabends ins deutsche Heim einzieht, zur Ein­fehr kommen ins Heiligtum des inneren Menschen.

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Friedberg. Nach einer Erkundigung an amtlicher Stelle haben die zwei in Haft befindlichen Angestellten des Kreisamts insgesamt 9400 Mark unterschlagen. Die bisherigen Feststel­lungen ergaben, daß weitere Beamte oder Angestellte des Kreis­amtes mit diesem Falle nichts zu tun haben.

Mögen auch fernerhin und namentlich in der schweren Zeit, die noch unser harrt, meine Sonntagsgedanken hinauswandern, geplagten Menschenseelen die Welt des Alltags zu verklären durch einen Weihegedanken aus der Welt des Höheren, damit ihnen das, was des Lebens Ernst ausmacht, auch des Lebens Freude werde. Der Sonntagsschreiber.

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Nidda. Als Oberamtsrichter nach Schotten versetzt wurde Amtsgerichtsrat Klose. Er wird die neue Stelle demnächst an=

* Eine dritte Ortsbriefzustellung hat das Reispostmini­sterium für Gießen ab 1. September genehmigt. Diese dritte Zustellung wird täglich um 16%( 4%) Uhr beginnen.

treten.

Eichelsdorf. Unter den umstürzenden Getreidewagen geriet Mit ernsten der Erntearbeiter Hofmann zu Eichelsdorf. Verletzungen mußte er der chirurgischen Klinik in Gießen zu­geführt werden.

Gelnhaar. Spurlos verschwunden ist der Volksschüler Ludwig Willmann von hier, Sohn des Landwirts Hch. Willmann. Der erst 14jährige hatte sich schon mehrmals auf ,, Wanderschaft begeben.

* Fahrverkehrssperrung. Während des Umbaus der Schil­lerschule soll ein Stück der Schillerstraße als Pausenspielplatz für die Schülerinnen benutzt werden. Die Schillerstraße wird des= halb von dem Haus Nr. 9 ab bis zur Nordanlage für allen Fahr­verkehr polizeilich gesperrt und zwar im Sommer von 8,30 bis 11 und im Winter von 9 bis 11,30 Uhr vormittags.

Laubach. Am 10. d. M. sind die Erzgruben bei Stockhausen ( Oberhessen), bisher der Haigerer Hütte zugehörig, durch Ver­kauf mit der Nachbargrube Louise" vereinigt worden. Die erstgenannten Gruben, die noch teilweise in Betrieb waren, werden in den nächsten Wochen vollständig ſtillgelegt werden. Vilbel. Vom 19. bis 21. Auguſt wird hier wieder in alt= hergebrachter Weise der Vilbeler Markt mit Tanz und Volks= belustigungen abgehalten. Am 21. August schließt sich ein gro­ßer Viehmarkt mir Prämiierung und Lotterie an.

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Nr. 65.

merkbar machen, können polizeilich zur Untersuchung des Fahr­zeuges durch Sachverständige vorgeladen werden.

Ueber das Abgeben von Warnungszeichen sagen die gesetz­lichen Bestimmungen insbesondere folgendes: Mehrtonige Hu­pen müssen gleichzeitig in einem harmonischen Akford anflingen. Die Warnungszeichen dürfen nur dort abgegeben werden, wo es die Sicherheit des Verkehrs erfordert. Unnötiges langgezo= genes Hupen ist strafbar. Die Warnungszeichen müssen furz sein, in Klangfarbe und Klangstärke müssen sie so beschaffen sein, daß im Gefahrbereich befindliche Personen gewarnt, im weiteren Umkreis befindliche Personen aber nicht belästigt wer­den. Verboten ist insbesondere auch die Benutzung von Signal­instrumenten zur Abgabe von andern als Warnungszeichen, so zum Beispiel zur Abgabe von Rufzeichen. Ganz besonders müssen auch Garagenbetriebe und Reparaturwerkstätten, in denen ohne­hin unvermeidlicher Lärm und Geruch entsteht, auf die Ver­meidung jeder unnötigen Belästigung der Umgebung strengstens achten.

Sprudelfreiheitstamps in Vilbel. In Bad Vilbel besteht jeit etwas über 25 Johren ein staatlicher Quellschutz, der Mi­neralwasserbohrungen nur bis zu einer Höchsttiefe von 15 Meter zuläßt. Dieser Quellschutz wurde seinerzeit von der hessischen Regierung zugunsten des Brodschen Badesprudels verliehen, den übrigens die Stadt Frankfurt a. M. vor mehreren Jahren für nicht weniger als eine halbe Million Mark erwerben und nach Frankfurt leiten wollte. Wenn man in dem aufstrebenden Vilbel heute auch nicht weniger als 18 Mineralwasserbrunnen und 50 bis 60 Sprudelhändler und 2 Kohlensäurewerke zählt, was immerhin einen ordentlichen Aufschwung der Mineral­wasser- Industrie darstellt, so empfindet die Mehrheit der Vil­beler Mineralwasser- Interessenten doch diesen zugunsten einer einzelnen Quelle ausgesprochenen Quellschutz als eine unberech­tigte Hemmung in der wirtschaftlichen Entwicklung dieses Er­werbszweiges. Dieser Auffassung liegt eine Eingabe zugrunde, die von der Mehrheit der Vilbeler Mineralwasser- Interessen­ten an die Gemeindeverwaltung gerichtet wurde und worin im Hinblick auf die ungenügende Verwertung der reichen Vilbeler Bodenschätze die Aufhebung des Quellschutzes verlangt wird. Man darf gespannt sein, welche Haltung das hessische Bergamt gegenüber dieser Forderung einnimmt.

* Zahlreiche Diebstähle. Am 10. Auguſt wurde zum Nachteile mehrerer Schwestern und Angestellten einer hiesigen Klinik und Heilstätte ein Betrag von 215 RM. in bar in der Nacht vom 10. auf 11. Auguſt aus einem eingefriedigten Garten Schützenstraße etwa 3 Zentner Wachs- Schwertbohnen, in der Nacht vom 11. zum 12. Auguſt aus einem Keller in der Wilhelm­straße 20 Pfund Wurst und 5 Pfund Speck und am 16. August aus einem Mansardenzimmer in der Bahnhofstraße mittels Einbruchs 300 RM., darunter mehrere Marburger Jubiläums­taler, entwendet. Um Mitteilung sachdienlicher Wahrneh­mungen bittet die Kriminalpolizei Gießen.

* Ausmarsch ins Manöver. Am Mittwochabend 8% Uhr verließ unsere Reichswehr die Kaserne, um ins Manöver in der Gegend von Magdeburg zu ziehen. In einer endlosen Kette bildeten die Bürger auch diesmal Spalier, als die von vielen jungen Burschen und Mädchen begleiteten Soldaten im wuch­tigen Takt der Militärmusik durch die Straßen der Stadt zum Güterbahnhof marschierten, wo die Kapelle den Abschied noch durch manche muntere Melodie erleichterte. Um 10% Uhr fuhr der Sonderzug ab zum Truppenübungsplay Alten- Grabow.

* Mehr Licht! Die allzu große Sparsamkeit in der Be­leuchtung der Westanlage, die sich besonders für den Bür­gersteig sehr nachteilig auswirkt, fällt allgemein auf und hat schon zu manchen Unannehmlichkeiten geführt. Es wäre zu wünschn, daß sich die zuständigen Behörde der Sache endlich an­nähme.

Marburg. Die Marburger Festspiele, die in diesem Jahre zirka 35 000 Besucher brachten, sollen im nächsten Sommer fort­gesetzt werden. Geplant ist eine Tell"-Aufführung und die von, Demetrius" von Schiller.

Die Polizeibehörden sind neuerdings angewiesen worden, der Ueberwachung des Kraftfahrzeugverkehrs ihre besondere Aufmerksamkeit zu widmen und gegebenenfalls mit Strafan­zeigen vorzugehen.

Haftung bei Kraftwagenunfällen. Erfahrungsgemäß sind die Fälle, in denen der Führer des Kraftfahrzeuges nach dem Unfall es unternimmt, sich der Fest­stellung des Kennzeichens und seiner Person und damit der zivil- und strafrechtlichen Verantwortlichkeit zu entziehen, trok der gesetzlichen Strafandrohungen häufig. In der Kölnischen Zeitung schlägt Justizrat Friling die Errichtung von Auto­genossenschaften vor. Diese sollen die Schadensträger sein, wenn entweder der Verletzte die Identität des Kraftfahrzeuges in­folge des Unfalles oder der Beschaffenheit des Fahrzeuges nicht festzustellen vermag, oder wenn der Ersatzpflichtige zahlungs­unfähig ist.

Weilburg. Auf die Nachricht von dem Hinscheiden des letzten nassauischen Soldaten, Oberpostschaffners Radu, hat sich noch ein Lebender gemeldet. Es ist der Schreinermeister Kon­rad Lohnstein aus Heinzenberg, zurzeit in Weinbach. Er ist unter Herzog Adolph am 10. April 1863 eingerückt un hat seiner Dienstpflicht in Wiesbaden in der 6. Kompanie 2. Nass. Inf. Regts., unter Regimentskommandeur Oberst Graf von Gneisenau und Hauptmann Reitz genügt. Er war an den Feld­zügen 1866 und 1870-71 attiv beteiligt und wird in der nächsten Woche 86 Jahre alt.

* Ruder- Regatta. Der Verein Rudersport Gießen 1913" veranstaltet am Sonntag, den 26. August, vor den Toren un­serer Stat auf der Lahn eine Regatta, zu dem namhafte aus= wärtige Rudervereine, u. a. aus Offenbach, Frankfurt, Mainz, Mainz- Kastell eingeladen wurden. Das Fest ist die 8. Herbst­Es wird, Regatta des Lahn- Regatta- Verbandes zu Gießen. wenn das Wetter günstig ist, wieder eine zahlreich Menschen­menge an die Flußufer locken und manchen Jugendlichen für den Rudersport gewinnen.

Aus Nah und Fern.

Butzbach.

Grävenwiesbach. Großfeuer im Taunus. Mittwochmorgen gegen 11 Uhr brach in dem Anwesen des Landwirts und Schuh­machers Louis Jäger Feuer aus. Scheune und Stallung sind ein Raub der Flammen geworden. Von den Erntevorräten verbrannte das gesamte Heu. Als Entstehungsursache wird Kurzschluß angenommen.

Verschüttet und tödlich verletzt wurde der ver­heiratete Arbeiter Wilhelm Lechens aus Gambach. Er war in der Ziegelei' der Meguin- Werke beschäftigt und wurde in der Lehmgrube verschüttet. Obwohl er sofort herausgegraben und ins Krankenhaus verbracht wurde, ist er kurz nach der Ein­lieferung an den schweren inneren Verletzungen gestorben.

Buzzbach. Der Arbeiter Johannes Jung aus Hochweisel, der, wie gemeldet, von einem Auto überfahren und schwer ver­letzt worden war, ist im Krankenhaus von Niederweisel seinen Verletzungen erlegen. Die Ermittlungen über die näheren Um­stände des Unfalles sind noch im Gange.

Bad Ems. Reichsminister Severing ist zum Kurgebrauch hier eingetroffen.

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Frankfurt a. M., 16. August. Die Frankfurter Zollfahn­dungsstelle hat, wie bereits mitgeteilt wurde, in Arheilgen bei Darmstadt eine Spritschiebung aufgedeckt, die aber nicht den Umfang hat, wie zunächst berichtet wurde. Es handelt sich nicht um Hinterziehung von 150 000 Mark, sondern nur um 24 000 Mark. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilt, könne noch nicht unbedingt gesagt werden, ob der Fabrikant selbst oder nur An­gestellte die Schuldigen seien.

Bad Mergentheim. Der berühmte Tibetforscher Dr. Wil­helm Filchner ist wegen eines sich auf seiner Expedition zuge= zogenen Gallenleidens zu längerem Kurgebrauch in Bad Mer­gentheim in Begleitung seiner Tochter eingetroffen und hat im Hotel Kurhaus Wohnung genommen.

Hochweisel. Schwer verletzt wurde der Arbeiter Johannes Jung im Straßengraben bewußtlos aufgefunden. scheint von einem Auto überfahren worden zu sein. Friedberg. Ein oberhessischer Katholikentag soll alljährlich laut Beschluß im Benediktinerkloster zu Jlbenstadt ab= Die diesjährige Tagung soll am 16. Sep­

gehalten werden.

amber in Jlbenstadt stattfinden.

Nievern. Die neue Lahnbrücke, die Nievern und Faihbach nunmehr verbinden wird, wurde fertiggestellt und nach statt­gefundener Belastungsprobe freigegeben. Die neue Brücke ist eine Betonbogenbrücke, ihre Länge beträgt insgesamt 100 M.

Vermischtes.

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Die Beisehung des ehemaligen Großherzogs von Baden. Karlsruhe, 16. August. Unter großer Anteilnahme der Be­völkerung aller Kreise und Stände aus dem ganzen Lande er­folgte heute mittag die Beisetzung des ehemaligen Großherzogs von Baden. Die Mitglieder des badischen Hauses, der König von Schweden, die Königinwitwe von Württemberg, die Groß­herzogin von Luxemburg, sowie Vertreter fast aller früheren deutschen Fürstenhäuser nahmen teil. Ferner befanden sich der Reichsernährungsminister Dietrich- Baden, die gesamte badische Staatsregierung mit dem Staatspräsidenten Dr. Remmele an der Spitze, das Präsidium des Landtags, zahlreiche Landtags­abgeordnete und Vertreter der weltlichen und geistigen Behör­den aus dem ganzen Lande im Trauergefolge. Die Landes­hauptstadt hatte Trauerschmuck angelegt.

Ueberwachung des Verkehrs mit Kraftfahrzeugen. In letzter Zeit mehren sich wieder die Klagen über rück­sichtslose Mißachtung der Vorschriften über den Kraftfahrzeug­verkehr. Vor allem wird über unnötige Verursachung von Lärm, Rauch und üblen Geruch bei Motorrädern, sowie über unnötige Anwendung der Hube, besonders zur Nachtzeit, geklagt. Um den Kraftfahrern selbst Unannehmlichkeiten zu ersparen, sei auf die folgenden Ausführungen hingewiesen, die sich ebensowohl auf die Kraftwagen wie namentlich auch auf die Motorräder beziehen:

Großer Schaden durch das Unwetter über München. Ein schweres Unwetter, das Donnerstag abend über Mün­chen und Umgebung niederging, richtete großen Schaden an. Zahlriche Bäume wurden entwurzelt und Telephon- und Licht­leitungen beschädigt. Eine 24jährige Bankbeamtin, die sich unter einen Alleebaum gestellt hatte, wurde durch einen Blitz, der in den Baum einschlug, erheblich verletzt.

Furchtbarer Unfall auf einem Bäderdampfer. Auf dem Dampfer Najade", der den Passagierverkehr zwischen Langeoog und Bremerhaven unterhält, ereignete sich ein selsames Unglüd. Der Bäderdampfer Grüß Gott", der eine Sonderfahrt unternahm, geriet auf Grund und sollte von der ,, Najade", die sich zur Hilfeleistung angeboten hatte, abge­schleppt werden. Bei dem Manöver riß eine Stahltrosse und traf einen an Deck der Najade" stehenden Matrosen mit solcher Ge­walt, daß ihm ein Bein abgeschlagen und mit ins Meer gerissen wurde. Er dürfte kaum mit dem Leben davonkommen.

Jede Belästigung von Personen und Gefährdung von Fuhr­werken durch Geräusch, Rauch, Dampf oder üblen Geruch ist schlechthin verboten, da sie nach dem jetzigen Stand der Technik vermeidbar ist. Unter das Verbot fällt z. B. die Unfitte man­cher Führer, bei stehendem Fahrzeug durch wiederholtes, plötz­liches Gasgeben den Motor zum Rasen" zu bringen. Auch Auspuffklappen sind gänzlich verboten, nicht nur wie früher das Deffnen der Klappen in Ortschaften. Werden solche Auspuff­klappen festgestellt oder ist die schalldämpfende Vorrichtung sonst­wie unwirksam gemacht, so ist in jedem Falle Strafanzeige zu erwarten, ebenso wenn der Lärm durch unsachgemäße Bedie­nung der Maschine verursacht wird. Kraftfahrzeughalter, beren Fahrzeuge sich durch übermäßige Geräusch-, Rauch- oder Geruch­entwicklung oder durch vorschriftswidrige Signalinstrumente be=

Eine norwegische Munitionsfabrik in die Luft geflogen.

Oslo. Am Donnerstag vormittag brach in der Armee­Munitions- und Waffenfabrik bei Kongsberg ein Brand aus, der zu einer Explosion großer Munitionsvorräte führte. Etwa 20 000 Granaten, sowie Benzin- und Delvorräte flogen in die Luft. Drei Arbeiter sind verletzt worden.

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Berlin, 16. August. Der am Dienstag um 3 Uhr morgens von Pillau nach Zoppot gestartete Dauerschwimmer Kemmerich ist am Mittwoch um 22,15 Uhr im Zoppoter Nordbad nach 43% stündiger Schwimmzeit eingetroffen. Das Publikum be­reitete ihm einen begeisterten Empfang.

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Deutscher Doppelsieg in der Olymp. Dressurprüfung. Amsterdam, 13. 8. In der Dressurprüfung des Olympi­schen Reitturniers hat Freiherr von Langen die Goldene Me­gewonnen. daille im Einzel- Klassement Außerdem siegte Deutschland im Mannschaftswettbewerb, in dem die deutsche Mannschaft, aus Freiherrn von Langen, Freiherrn von Lozz­bed und Rittmeister von Linkenbach bestand.

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