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Nr. 32.

Mittwoch, den

Mittwoch, den 18. April 1928.

Gießener Zeitung"

der Deutschen Turnerschafts- Vertretung als Mitarbeiter an.

Sämtliche Gesuche müssen rechtzeitig auf vorgeschriebenem| 3ugleich gehört er dem Turnausschuß des Mittelrheinkreises und Formular und zwar vier Wochen vor dem Jubeltage bezw. Tauftage eingereicht werden.

2. Der Minister für Arbeit und Wirtschaft gibt Glück­wunschschreiben bei Dienst- und Arbeitsjubiläen für eine un­unterbrochene Dienstzeit von 40 Jahren. Mindestens vier Wochen vorher muß der Antrag gestellt sein.

3. Der Minister des Innern übersendet den Beamten der Gemeinden und sonstigen öffentlichen Verwaltungen bei 40­oder mehrjährigen Dienstjubiläen Glückwunschschreiben.

Zu goldenen und diamantenen Ehejubiläen richtet der Mi­nister des Innern Glückwunschschreiben an die Jubelpaare, wenn bescheinigter Antrag der Bürgermeisterei durch das Kreis­amt spätestens 4 Wochen vor dem Jubiläumstag vorgelegt ist. Notleidende können eine kleine Ehrengabe erhalten.

Ferner verleiht der Minister des Innern Ehrenzeichen an die Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr bei 25 und 40 Dienst­jahren.

4. Das Landeskirchenamt überreicht auf Antrag von Pfarr­ämtern bei goldenen Hochzeiten ein religiös gehaltenes Gedenk­blatt.

5. Das Hess. Rote Kreuz gibt an Hausangestellte, die min­destens 20 Jahre bei derselben Familie in Hessen treu gedient haben, bei Frauen eine Brosche, eine ähnliche Auszeichnung bei Männern. Anträge sind einzureichen beim zuständigen Zweig­verein oder dem Vorsitzenden des Kreisverbandes vom Roten Kreuz bis jeweis zum Januar.

6. Die Landwirtschaftskammer gibt an landwirtschaftlich Beschäftigte, Angestellte, Dienstboten, Arbeiter und Arbeiterin­nen bei 25 Jahren eine Bronzemedaille, Frauen Brosche, bei 40 Jahren eine versilberte Medaille; Frauen Brosche.

7. Die Handelskammer und Handwerkskammer ehren in ähnlicher Weise innerhalb ihres Geschäftsbereichs langjährige treue Arbeit.

Straßensperrungen,

mitgeteilt vom Oberhessischen Automobil- Club E. B., Gießen. Lauterbach Bligenrod, im Straßenzug Lauterbach- Herbstein, vom 18. April bis auf Weiteres; Umleitung: Frischborn, bezw. Rudlos- Angersbach. Landenhausen- Müs, im Straßenzug Lauterbach Fulda, ab 23. April bis auf Weiteres; Umleitung: Salzschlirf- Großen= lüder.

* Mit dem 23. April wird der Studienrat an dem Land­graf- Ludwigs- Gymnasium zu Gießen, Paul Helmke, auf sein Nachsuchen in den Ruhestand versetzt.

* In der Nacht zum Montag ist der schon oft vorbestrafte gefährliche Einbrecher Salubski aus dem Landgerichtsge­fängnis Gießen ausgebrochen, ohne daß diese Tat bemerkt wor­den war. Salubsti hatte im September 1925 in Gemeinschaft mit einem anderen Verbrecher den bekannten Einbruch in die Ortskrankenkasse ausgeführt, wobei ihm etwa 12 000 M in die Hände gefallen waren. Das Gericht hatte ihn dafür erst vor kurzem zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt.

* Straßensperrung. Wegen Ausführung von Rohrver­legungsarbeiten ist die Moltkestraße zwischen. Ostanlage und Kaiserallee ab Mittwoch, den 18. April 1928, auf etwa 14 Tage für allen Fahrverkehr polizeilich gesperrt.

* Dienststunden des Polizeiamts für den Publikumsverkehr ab 1. Mai ds. Js. sind von Uhr vormittags bis 12% Uhr mittags und von bis Uhr nachmittags. Samstags von bis 12½ Uhr mittags. Für Samstagnachmittags ist in der Zeit von- Uhr ein Eildienst eingeführt, bei dem aber nur Anträge, die unaufschiebbar sind, erledigt werden können.

* Darlehen für ältere Angestellte. An über 40 Jahre alte Angestellte, die ohne ausreichenden Erwerb sind, können lang­fristige Darlehen gegeben werden, wenn ihnen auf diesem Wege zur Erlangung wirtschaftlicher Selbständigkeit verholfen werden kann. Bei der Gewährung der Darlehen wird darauf Bedacht genommen, daß die Antragsteller nur solcher Tätigkeit zugeführt werden, für die auch volkswirtschaftlich ein Bedürfnis besteht. Die Rückzahlung des Darlehens muß irgendwie sichergestellt werden können und soll in Monatsraten binnen zwei Jahren erfolgen.

* Keine Kilometerhefte. Die Reichsbahn hat nicht die Absicht, die Kilometerhefte wieder einzuführen, da sie sich keiner­lei Hebung des Verkehrs davon verspricht.

* Der Turngau Hessen veranstaltet Samstagabend in der Turnhalle zu Heuchelheim ein turnerisches Gastspiel, das zu­gleich eine Probe der Gauriege für Köln zeigen wird. Die Riege besteht aus den 15 besten Turnern des Gaues Hessen. Zur Teil­nahme an dem Deutschen Turnfest in Köln haben sich etwa 800 Turner des Hessengaues gemeldet, sodaß ein Sonderzug Gießen­Ben Köln gesichert ist.

* Ein Anlagenkonzert unserer Militärkapelle findet heute 4,30 Uhr in der Südanlage statt. Die Musikfolge ist: 1. Marsch I, Nr. 1 von König Friedrich II.( 1741). 2. Ouvertüre zu Ein Sommernachtstraum" von F. Mendelssohn- Bartholdy. 3. Ar­meemarsch II. Nr. 210 ,,, Der Torgauer Parademarsch". 4. Große Fantasie aus der Oper ,, Die Götterdämmerung" von R. Wagner. 5. Armeemarsch II. Nr. 207, Bombardonmarsch aus Motiven der Oper ,, Das goldene Kreuz" von J. Brüll.

* Gauobertunwart Wilhelm Will beging Sonntag sein 50jähriges Jubiläum als aktiver Turner und sein 25jäh­riges Jubiläum als turnerischer Leiter des Turngaues Hessen.

* Ein Maitäferjahr dürfte das jetzige werden; es erscheint daher angebracht, auf die erforderliche Vertilgung der Tiere Hinzuweisen.

Aus Rah und Fern.

mittellos sigen. In der Verzweiflung ertränkte sich die Frau mit ihren beiden Kindern, die sie fest an sich gebunden hatte, in der Nidder.

Rüsselsheim. Wie wir hören, sollen die Opelwerte bereits Versuche mit einer Luftrakete gemacht haben, bei denen eine Geschwindigkeit von mehreren Hundert Stundenkilometern auf einer Höhe von 10 Kilometer erzielt wurden. Sander ist dabei, eine Rakete zu bauen, die eine Höhe von über 100 Kilometer erreichen kann. Der Raketenwagen hat bei seinen Versuchs­fahrten eine Geschwindigkeit von 100 Kilometer erreicht. Herborn. Der Obertertianer Helmut Keiner in Herborn er= hielt die Erinnerungsmedaille für Rettung aus Gefahr.

Alten- Buseck. Hier fanden einige Schulbuben eine Plaz­patrone, die sie durch Schläge mit einem Hammer entladen woll­ten. Dabei explodierte die Patrone und verletzte durch die um­herfliegenden Splitter zwei Knaben an Armen und Händen erheblich. Der eine der Knaben wurde dabei so ernst verletzt, daß er der Chirurgischen Klinik in Gießen zugeführt werden mußte.

Büdingen. Bei Gelnhaar kam ein Motorradfahrer zu Fall. Dabei geriet er mit der rechten Hand in das Getriebe. Die Hand wurde ihm völlig abgequetscht.

Schweres Straßenbahnunglück am Berliner Stadion. Nach Schluß des Fußballspiels im Deutschen Stadion er­eignete sich am Sonntag an der Ecke der Rennbahn- und Heer­straße ein schweres Straßenbahnunglück. Ein Straßenbahnzug, der aus drei Wagen bestand und voll besetzt war, wurde, die steile Straße herabfahrend, aus den Schienen geworfen und stürzte dabei um. Bisher wurden 5 Tote und 87 Verletzte fest­gestellt.

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Ein Bürokratenstück. Die in Erfurt erscheinende Mittel­deutsche Zeitung" berichtet eine nette Geschichte aus Hildburg­hausen. Es werden dort in Archiven Akten der ehemaligen Landesverwaltung von Sachsen- Meinigen aufbewahrt. Kürz­lich habe man beim Thüringischen Staatsministerium angefragt, ob die aus den Jahren 1875-80 stammenden Akten vernichtet werden könnten. Nachdem 10 bis 12 Wochen vergangen waren, sei ein Bescheid ergangen, daß zwar die Akten vernichtet wer­den könnten, es werde jedoch nötig sein, vorher von allen Ori­ginalakten Abschriften anzufertigen.

Büdingen, 15. April. Von großer Bedeutung für den Obst­bau Hessens ist die beschlossene planmäßige Umpfropfung sämt­licher Obstbäume mit finanzieller Unterstützung seitens des Staates. Der Kreis Büdingen allein erhält für diese Arbeiten einen Staatszuschuß von 60 000 M. Durch langjährige Erfah­rungen haben die Obstzüchter festgestellt, daß die ertragreichsten Obstsorten für Oberhessen folgende Aepfel sind: Schöner von Boskoop, Goldreinette von Blenheim, Goldparmäne und Jakob Löbel. Zur Umpfropfung zugelassen sind außerdem noch für besondere Lagen und Bodenverhältnisse: Holländer Reinette und Gelber Edelapfel. Von Birnensorten kommen beim Um­pfropfen in Frage: Williams Christbire, Gelelrts Butterbirne und Gräfin von Paris.

Vilbel. In der gestrigen Sitzung des Gemeinderats wurde der bisherige Bürgermeister Rechthien einstimmig wieder­gewählt.

Windecken. Ein furchtbares Familiendrama spielte sich hier ab, es endete mit dem Tode einer Mutter und ihrer bei­den Kinder. Der Arbeitslose Lautenbach machte fortwährend Familienstreit, mißhandelte das uneheliche Kind und seine Frau, verbrachte das Unterstützungsgeld und ließ Frau und Kinder

Neue Bücher.

,, Die alte Heimat", Blätter für Heimatkunde und Heimat­pflege. Illustr. Monatsschrift. Herausgeber Josef Roos und Heinrich Weinheimer. Verlag Gutenbergdruckerei Mainz, Bau­hofstraße 10. Das neueſte Heft der Alten Heimat" bringt ein­gangs einen Bericht über den bisherigen Stand der nun seit Oktober dauernden, großzügig geleiteten Ausgrabungen am Kloster Lorsch in Hessen. Ein besonders reichhaltiger Bild­schmuck vervollständigt die Nummer. Das Heft ist nicht nur für den fachkundlich Interessierten, sondern von allgemein wissen­schaftlich bildendem Wert. Der billige Preis tann als befon= derer Vorzug der Zeitschrift gelten.

Die Nr. 4 des Auto- Magazins, das sich in so überraschend furzer Zeit zu einem Publikumsblatt ersten Ranges entwickelt hat, läßt das Interesse an dieser Publikation verständlich wet­den. Unendlich viele Dinge zeigt es, die dem Automobilisten gleicherweise wie dem Laien interessant sind. Unter den Artikeln nennen wir: Die Haftpflicht des Motorfahrers bei Gefällig­feitsfahrten" ,,, Neuzeitliche Garagen", Das Auto im Dienste der Reklame, Die technischen Kenntnisse des Selbstfahrers", ,, Schöne Wagen aus aller Welt" und eine Fülle interessanter Aufnahmen. Das Heft, das 1,- M fostet, enthält auch noch ein mit 500 RM. dotiertes Preisausschreiben.

Wolle! Wolle gestrickt oder Wolle gehäkelt, sei es als ein Gegenstand für das Heim, für den persönlichen Gebrauch oder ein Bekleidungsstück, noch immer greift die handarbeitende Frau zur Wolle. Die vielseitigen Möglichkeiten der Verarbeitung bringen aber erst die Vorlagen, wie sie z. B. in Vobachs Hand­arbeitsheften dargestellt werden. Es ist deshalb nur zu be­grüßen, daß im Vobach- Verlag wiederum drei Hefte ,, Nur aus Wolle" erschienen, dieköstliche Vorlagen bringen. Jedes Heft foster nur 75 Pfennig.

,, Mit dem Auto in den Frühling" lautet das Motto, das man dem Inhalt der soeben erschienenen Ausgabe der Elegan­ten Welt" voranstellen könnte. Preis 1, M.

Firmen getreten, deren Name besten Klang hat.

Die Aussichten der Frankfurter Frühjahrsmesse. streitbar aufwärts. Die Maschine muß in einer Zeit, in der reichern und Bayern sind diesmal auch eine Reihe von Berliner

22.- 25. April 1928.

Die Frankfurter Frühjahrsmesse, die am 22. April ihre Tore öffnet, zeigt, zunächst in der Zusammensetzung und der Zahl der Aussteller, deutlich eine Entwicklung nach oben. Be­reits drei Wochen vor ihrem Beginn war das erste Tausend an Ausstellern überschritten. Damit ist der Stand der ersten Frankfurter Messe nach dem Kriege wieder erreicht. Wenn man sich die Entwicklung der letzten Jahre und die Schwierigkeiten vergegenwärtigt, mit denen die Messen im allgemeinen, nicht nur die Frankfurter, zu kämpfen hatten, und in Betracht zieht, daß in der Nachbarschaft Frankfurts, im Rheinland, sich ein neuer Messemarkt aufgetan hat, kann die Tatsache, daß die Frankfurter Frühjahrsmesse dem Umfang nach sich neben die erste hier abgehaltene Messe stellen darf, als Beweis dafür ge­bucht werden, daß die Frankfurter Messe vor einer neuen leben­digeren Epoche steht.

Darüber hinaus aber hat sie ein Ziel erreicht, das sie sich von Anfang an steckte: Absoluter Qualitätsmarkt zu sein. Wäh rend der Inflation war es kaum möglich, das Qualitätenprin­zip in allen Gruppen durchzuhalten. Jene Jahre sind Gott sei Dank vorbei und es konnte im Interesse der deutschen Gesamt­wirtschaft alles von der Frankfurter Messe ferngehalten werden, was dem strengsten Maßstab der Qualität nicht entsprach. Da= für wird instruktiv ein Gang durch die

Möbelmesse

sein. Hier hatte der Produzent zunächst mit minderwertigem Material und mit einer in ihren Ausmaßen geradezu grotesken Nachfrage zu rechnen. Es war jahrelang gar nicht möglich, einwandfreie Ware herzustellen. Die diesjährige Frühjahrs­messe wird aber dem Besucher zeigen, daß nicht nur in Bezug auf Qualität, sondern auch was die Stilform anbetrifft, die Frankfurter Möbelmesse das Beste und Neueste bringt, das der Produktionsmarkt aufzuweisen hat, dafür bürgen schon die Na­men der Firmen, die sich hier vereinigt haben. In sachlicher Nachbarschaft zur Möbelmesse steht die Gruppe der

Haushaltungs- und Küchengeräte.

wir Rationalisierung der Menschenkraft und der Zeit zum Prin­zig zu erheben gezwungen sind, immer stärker in den Dienst des Haushalts gestellt werden. Sie muß aber vor allem modern­sten Anforderungen entsprechen, wenn sie den von ihr gewünsch­ten Dienst leisten soll. Die neuesten Versuch der Umstellung des Haushaltungsbetriebes mit Hilfe der Maschine werden in der genannten Messegruppe vorgeführt. Besondere Erwähnung verdient in diesem Zusammenhang die Technik der Frischhal­tung, eine Frage, die für jeden Haushalt, aber auch für jede große Küche, von entscheidender Bedeutung ist. Es ist darum zu begrüßen, daß die Haushaltungsgruppe der Frankfurter Früh­jahrsmesse die neuesten Modelle von Küchenschränken mit auto­matischer elektrischer Kühlung bringen wird.

Auch hier bewegt sich die deutsche Produktion qualitativ unbe­

Den Fachmann wird interessieren, daß auch unter den Holzbearbeitungsmaschinen

sich neue Modelle befinden, u. a. das Modell eins Vertikal­vollgatters, außerdem aber auch eine automatische Hochleistungs-, Besäum- und Zuschneidekreissäge mit endlosem Transportband, die in der Lage ist, die Arbeit von sechs normalen Kreissägen zu schaffen. Wenn die genannten Maschinen in der Haupt­sache für große Betriebe in Betracht kommen, findet aber auch der Kleinbetrieb Neuheiten, die ihn interessieren werden. Bekannt ist die rapide Entwicklung der Musikinstrumentenindustrie.

Der Vorsprung, dessen sich das Radio erfreut, hat hier die Er­finder und Techniker auf den Plan gerufen. So kann die Frankfurter Frühjahrsmesse auch auf diesem Markt eine Reihe von Neuheiten zeigen, u. a. die neuesten Grammophone mit Lautsprecherverstärker, Polyphone und ähnliches.

Ebenfalls als Zeichen aufsteigender Tendenz ist die Tat­sache zu verwerten, daß das

Saus Werkbund wieder eröffnet sein wird und daß sich das deutsche Kunstgewerbe mit seiner bekannten Qualitätsarbeit und seinen besten Firmen wieder zur Frankfurter Messe zurückgefunden hat. Auch hier ist ein Zuwachs der Aussteller gegenüber der letzten Messe, auf der das Kunstgewerbe vertreten war, festzustellen. Neben Dester­

Wie das deutsche Kunstgewerbe, so hat auch die Offenbacher Lederwarenindustrie

den Wert der Frankfurter Messen von neuem erkannt. Zu den Firmen, die bereits bei der Herbstmesse nady einer längeren Pause sich des Frankfurter Großmarktes bedienten, sind eine Reihe neuer Firmen hinzugekommen. Auch hier steht die Frank furter Messe am Anfang einer verheißungsvollen Entwicklung. Endlich ein Wort noch über die Textilmesse,

für die das Haus der Moden allmählich fast zu eng geworden ist. Es wird voll besetzt sein. Es ist nicht nötig, ein Wort über die hohe Qualität der Frankfurter Textilmesse zu verlieren. Sie ist weit über den Kreis der Interessenten hinaus bekannt. Hinzuweisen ist noch auf die

Sonderausstellungen,

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die acht Tage vor der eigentlichen Messe, am 15. April, eröff net werden. Eine Ergänzung zur soeben genannten Textilmesse wird die hochwertige Ausstellung Deutsche Qualitätsmarken im rechten Licht" sein, die in der Festhalle untergebracht ist. Eines der interessantesten Probleme illustriert die Ausstellung Das flache Dach", für die neben dem Messeamt das Frank furter Städtische Hochbauamt verantwortlich zeichnet. Die Messe besucher aus den großen Ausflugsgebieten um Frankfurt, die deutschen Bäder, und das am Fremdenverkehr stark interessierte Hotelgewerbe wird in der Ausstellung Der Fremdenverkehr wertvolle Anregung finden. Die vierte der Sonderausstellungen, ,, Nahrungs- und Genußmittel", soll die Produktion auf diesem Gebiet in erlesensten Proben zeigen und dartun, daß die deut­sche Landwirtschaft mit ihrer Nebenproduktion, Gemüsen, Früh ten usw. durchaus messefähig ist. Sie ist die Fortsetzung der Ausstellung ,, Blumen und Früchte", die auf der vergangenen Frankfurter Herbstmesse zu sehen war. Mit ihr im Zusammen­hang stehen ausländische Restaurants, wie das Pariser Restau vant Potin und die Osteria italiana, die dem Besucher Gelegen­heit geben werden, praktisch festzustellen, bis zu welchem Grade der Vervollkommnung die ausländische Küche sich entwickelt hat.

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