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Samstag, den 18. Februar 1928.

Aus Nah und Fern.

Dutenhofen. Donnerstag wurde in der Lahn eine weib­liche Leiche mit klaffender Kopfwunde geländet. Die Jdenti­fizierung war bisher noch nicht möglich.

Wagenborn- Steinberg. Fünf Gesangvereine zählt unsere Gemeinde bei einer Einwohnerschaft von 2300 Seelen. 1926 und 1927 fanden Gesangswettstreite statt, im Sommer hält der Gesangverein Jugendfreund" einen solchen ab und für 1929 hat der Gesangverein Eintracht" anläßlich seines 60jährigen Ju­biläums ebenfalls einen Wettstreit beschlossen.

Grünberg. Die Hessische Landwirtschaftskammer hat das Die Gut Warth of als Jungviehweide fertiggestellt. Jungviehweide soll zunächst mit 100 Rindern und 20 Fohlen beschickt werden.

Lauterbach. Zu einer Notkundgebung gestaltete sich eine Versammlung der Bauernschaft des Kreises Lauterbach. Die Versammlung beschloß einstimmig einen Demonstrations= zug zu dem Finanzamt, wo eine Abordnung mit dem Vorste= her des Finanzamtes die Forderungen der Versammlung bear­beitete.

Schlitz. Tödlich verunglückt ist der Schreiner Wilhelm Straub in Bernshausen. Eine Riemenscheibe fiel herab und traf ihn so schwer, daß er bald darauf starb.

Ulrichstein. Mit der Vogelbergs Querbahn be­schäftigte sich eine Versammlung unter dem Vorsitz von Kreis­direktor Boeckmann- Schotten. Es wurde eine Entschließung an­genommen, die dem Bauprojekt Schotten Ulrichstein Groß­Felda Alsfeld den Vorzug gibt.

Bilbel. Einbrecher drangen in ein Tabakwarengeschäft ein indem sie den Rolladen hochschoben und ein Stück Glas aus dem Schaufenster schnitten. Sie haben den Laden fast gänzlich ausgeplündert.

Babenhausen. Der Gesangverein Eintracht begeht am 30. Juni, 1. und 2. Juli die Feier seines 50 jährigen Beste­hens. Ein Reichs- und Staatspreis ist bereits in Aussicht gestellt.

Krofdorf. Alfred Henkel, Konfirmand dieses Jahrgan­ges, ist 1,78 groß. Wenn das so weiter geht....

Naumburg. Durch eine Gasexplosion wurde hier ein Haus schwer beschädigt. Zum Glück gab es nur drei Verletzte.

Rüdesheim. Für den Neubau des Rathauses ist ein Wett­bewerb unter den Architekten in Hessen und Hessen- Nassau ausgeschrieben. Die Preise betragen 2500, 1700, 1000 und 600 Reichsmark..

Worms. Der große Karnevalszug wird viele Besucher nach Worms locken. Die Reichsbahn hat 14 Extrazüge ein­gelegt, alle Autolinien fahren mit Sonderwagen. Der Zug wird über drei Kilometer lang sein. Beginn 1,11 Uhr.

Darmstadt. An der Bergstraße findet man die ersten Früh­lingsboten, Schneeglöckchen und blühende Haselnußsträucher.

Rüsselsheim. Zur Entlastung der fahrplanmäßigen Züge hat die Reichsbahndirektion Mainz zur Beförderung der Werks­angehörigen der Opelwerke zwei weitere Züge auf der Strecke Kelsterbach Bischofsheim eingelegt.

Pfungstadt. Im Kesselraum der Zündholzfabrik Run­gesser waren Chemikalien in Brand geraten. Es gelang der Pfungstädter Wehr des Feuers Herr zu werden.

Offenbach. In einer Reihe von Kohlenlagern am Hafen war gestern ein Brand ausgebrochen, den die Feuerwache erst nach schwerer Arbeit eindämmen und löschen konnte.

Michelstadt. Letzten Sonntag beschloß der Vorstand des Odenwaldgaues der Deutschen Turnerschaft, am 29. April, an­läßlich des vor 100 Jahren in Michelstadt geborenen Alfred Maul, ein Kämpfer der Deutschen Turnerschaft, eine größere Feier abzuhalten.

Frankfurt a. M. Der Neubau der Ortskrankenkasse ist ge= nehmigt. Die Gesamtbaukosten sind von 5 auf 4,4 Millionen RM. herabgesetzt.

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Gießener Zeitung"

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nommen und bürgt für eine gewissenhafte Zusammenstellung| diese Weise zufallenden Ländereien zur Kleinsiedlung an Land­und Auswertung. Besonders wichtig wird es sein, auch sämt­liche kleinen Orte der Provinz zu erfassen, soweit die Dent­mäler von Wert haben. Dazu wird das gesamte Land bereist werden, um evt. auch verborgene Stüde ans Licht zu ziehen. Im Interesse der Sache ist daher weitgehenste Unterstützung der politischen und geistlichen Behörden beiderlei Konfessionen wünschenswert.

Denn es handelt sich bei der Ausstellung nicht in erster Linie um eine Angelegenheit der Stadt Marburg. Vielmehr sollen sämtliche Städte nach Möglichkeit gesonderte Räumlich­keiten für ihre Schätze zur Verfügung gestellt erhalten, um so nach außen hin für die zahlreichen Besucher sofort zur Geltung zu gelangen. Marburg ist gleichsam nur der Gastgeber, der selber bescheiden zurücktritt und den zu Gast Weilenden eine repräsentative Stätte bereitet, nur von dem einen Wunsche erfüllt, Hessen- Nassaus religiöse Kunst einmalig wie in einem Brennspiegel einzufangen und sichtbarlich vor alle Welt zu stellen.

Deutsches aus Chile.

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Reise des Präsidenten. Um den deutschen Grundbesitz in Südchile. Deutsche Kulturarbeit. Mitte Dezember hat der chilenische Präsident, General Ibanez, eine Reise durch den Bezirk des deutschen Südens unternommen, die ihn u. a. nach Puerto Montt, Osorno und Valdivia führte, wo er überall mit besonderer Freude aufgenommen wurde. So fand in Puerto Montt ein großes Frühstück im deutschen Vereinshaus statt; in Valdivia hielt der Präsident ein große, mit Beifall aufgenommene Rede, in der er u. a. darauf hinwies, daß die große und treue Anhänglich keit der Bevölkerung des Südens in einem gewissen Gegensatz stehe zu den in der Hauptstadt erfolgten Putschversuchen, die ihn zu ernsten Maßnahmen gezwungen hatten. Dieses Zeugnis zugunsten der Loyalität gerade der deutschstämmigen Bevölke­rung des Südens fand in den chilenischen Kreisen besondere Aufmerksamkeit. Fraglos steht die Reise des Präsidenten auch im Zusammenhang mit dem Problem der Besigtitel im Süden, das letzthin wiederum in ein ernſtes Stadium getreten ist. Nach­dem es in den Vorjahren den Anschein gehabt hatte, als ob man einer endgültigen Regelung der so schwierigen Besitztitel­frage entgegenginge, haben neuerliche Vorgänge gezeigt, daß eine befriedigende Klärung vorläufig noch nicht zu erwarten ist. In der chilenischen Kammer hat nämlich der Abgeordnete Mo­rales einen Antrag eingebracht, der darauf hinausläuft, alle nicht ganz einwandfreien Besitztitel im Süden zu annullieren und den Staat als Eigentümer einzusetzen. Dies würde nichts anderes bedeuten, als daß die deutschstämmige Bevölkerung eines großen Teiles ihres Besitzes beraubt oder aber zum mindesten gezwungen würde, zum Wiedererkauf der enteigneten Grund­stücke große Summen aufzuwenden. Ja, darüber hinaus waren sogar Vorschläge aufgetaucht, einen Teil der dem Staate auf

Jugendherberge des Gaues Südhessen.

Die Wanderzeit 1927 ist zu Ende, die Jugendherbergen werden instandgesetzt und ihre Einrichtungen ergänzt. In diesem Jahr haben die Bleiben des Gaues Südhessen rund 30 000 Ueber­nachtungen zu verzeichnen. Sie verteilen sich zu ungefähr glei­chen Teilen auf Volks- und höhere Schulen, sowie werktätige Jugend aller Berufe. Da unsere Arbeit wie keine andere auf Gegenseitigkeit eingestellt ist, begrüßen wir jede Kritik mit brauchbaren Vorschlägen zur Verbesserung. Die meist besuchten Bleiben waren Darmstadt, Erbach, Lindenfels, Mainz, Michel­stadt, Miltenberg, Veste Otzberg, Wimpfen und Worms. Mainz Miltenberg und Worms haben es besonders gut verstanden, durch geräumige und zweckmäßig eingerichtete Jugenherbergen die jungen Wanderer anzuziehen und damit den örtlichen Ber­lehr vor allem auch für die Zukunft zu heben. Allerdings hat der Verband für Jugendherbergen in allen deutschen Gauen auch ganz besonders für Hessen geworben in der Hoffnung, daß die wenigen dort vorhandenen Bleiben von den Gemeinden weit

Boppard. Jm Nachlaß eines Tagelöhners fanden sich 62 Goldstücke zu 10 und 64 zu 20 M, außerdem 1300 M Silbergeld und noch andere außer Kurs befindlichen Geldſtüce. Hagen. Die Typhusepidemie hat bisher 11 Opfer gefor- besser und vorbildlich ausgebaut und andere Orte neue einrich­ten würden. dert. Die Zahl der Erkrankten ist bisher 65.

Religiöse Kunst aus Hessen- Nassau.

Ausstellung anläßlich der Einweihung des neuen Kunstinstituts.

Ein bereits im vorigen Jahr anläßlich der 400jährigen Jubiläums der Universität Marburg bestehender Plan, das neue Kunstinstitut durch eine große Ausstellung einzuweihen, seinerzeit infolge anderer dringender Fragen nicht verwirk lichbar, hat nunmehr, wie wir soeben erfahren, greifbare Gestalt gewonnen. In den zahlreichen schönen Räumen des Jubiläums­baues soll kurz vor Pfingsten dieses Jahres eine Ausstellung zur Eröffnung gelangen, die nach uns vorliegenden Mitteilun­gen ein Ereignis nicht nur für die Provinz Hessen- Nassau, sondern auch weit darüber hinaus zu werden verspricht. Selbst das Ausland dürfte ein lebhaftes Interesse an ihr nehmen.

Die begrüßenswerte Jdee verfolgt mehrfache Zwecke. Zum ersten Male soll die religiöse Kultur Hessen- Nassaus geschlossen vorgeführt werden. Und zwar in Werken, die auf hessischem Boden entstanden, wie auch in Arbeiten, die von außen her ins Land kamen und seit Jahrhunderten dem Kultus dienen. berück Die beiderseitigen Ausstrahlungen werden gebüh sichtigt werden. Die Werke des Lettnermeisters" und Kap­penberg- Meisters" in der Marburger Elisabethkirche und im Museum sollen beispielsweise zusammengebracht werden, gerade auch, soweit sie außerhalb genannten Gebietes liegen. Man wird bestrebt sein, Lokalmeister, wie Juppe, Soldan, Tyle von Frankenberg nach Möglichkeit charakteristisch vertreten zu haben. Die berühmten Domschätze von Frizlar und Fulda werden in den besten Stücken figurieren und die mittelalterliche Blüte­zeit in ein hervorragendes Licht rücken. Das Kunstgewerbe bis in neuere Zeit wird in selten gezeigten Exemplaren( Tep­pichen, Meßgewändern, Goldschmiedearbeiten) zu reicher Wir­fung gelangen. Durch das Zusammenführen so vieler Werke, Die nie beisammen waren und somit zum ersten Male zum Ver­gleich stehen, sind neue wissenschaftliche Resultate zu gewär tigen. Das kunsthistorische Institut unter Leitung von Herrn Professor Hamann hat sämtliche Vorarbeiten bereits über­

Die vielen Uebernachtungen beweisen die Notwendigkeit der Jugendherbergen. Mögen daher gerade die hessischen Gemeinden im kommenden Jahr für das Jugendherbergswerk, soweit dies im Haushaltsplan 1928 noch nicht vorgesehen ist, größere Mittel bewilligen. Mögen die Gemeinden, in denen noch keine Jugend­herberge, jedoch das Bedürfnis dafür vorhanden ist, solche in unbenutzten Räumen bald einrichten. Denn das Wandern macht unser Volk gesund an Körper und Geist und verringert damit die Ausgaben für Wohlfahrtspflege usw. Indem in den Jugendz herbergen nur der Mensch gilt, tennt man in ihnen keine Klas= sengegensätze. Auch tragen die jugendlichen Wanderer das Lob der besuchten Orte in weite deutsche Land hinaus. Was sagt doch der Präsident des Bundes deutscher Verkehrsvereine:

Der eifrigste Förderer unseres Fremdenverkehrs ist die wandernde Jugend. Der Bau und die Einrichtung schöner Jugendherbergen sollte daher von der Kommunalpolitit größere Beachtung als bisher erfahren. Die Verkehrsver­eine werden alles tun, um die Jugendherbergsbewegung in ihrer bedeutsamen kulturellen Arbeit zu unterstützen." Das sollten auch die Dezernenten für das Wohlfahrts- und Verkehrswesen, die Krankenkassen, die örtlichen Verkehrsvereine und Gewerbetreibenden mehr erkennen und für die Verbesse­rung der örtlichen Jugendherbergen besser sorgen wie bisher. Den freudigen Dank, die Empfehlung der besuchten Orte und die bunte Reihe der Wanderer aller Stände ersehen wir aus den Gästebüchern. Gronau i. O.( Klausenmühle): ,, Wir lern­ten auf froher Wanderfahrt die herrliche Bergstraße mit ihren freundlichen Bewohnern kennen und schäzen und fanden in der idyllischen Klausenmühle ein gutes Quartier. Wir kommen wie­der. Herzlich grüßen 25 westfälische Primaner und Sekundaner das schöne Hessenland." Groß- Umstadt:( Auf dem Ohlschen Berg) Wir fanden manche schöne Bleibe, doch besonders diese muß man loben, keine war so schön wie sie hier oben."( 3wei

arbeiter aufzuteilen, wodurch der deutsche Grundbesitz einen auerordentlich schweren Schlag erlitten hätte. Allerdings hat auch von chilenischer Seite gegen diesen Plan von Anbeginn an eine außerordentlich scharfe Opposition eingesetzt. In der Deutschen Zeitung für Chile" finden sich gerade darüber ge­haltvolle Aufstellungen, die über die Grundbesitzverteilung ge­wisse Ausschlülle geben. So wird für das Departement Osorno folgende Aufstellung über die Grundbesitzverteilung gegeben: Steuereinschätzung: 21-100 000

Landbesitze:

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282

100-200 000

95

200-300 000

42

300-400 000

27

400-500 000

12

500-600 000

15

600-700 000

4

700-800 000

800-900 000

3 6

bis 1 Million, woraus hervorgeht, daß hier der Großgrundbesitz keine allzu­großen Formen angenommen hat, wenn auch natürlich eine ge­wisse Tendenz dazu nicht geleugnet werden kann. Im übrigen wird darauf hingewiesen, daß man die einzelnen Gebiete scharf voneinander trennen müsse: in der alten Provinz Arauco, so­wie in der Provino Osorno ist ein großer Teil der Ländereien aus dem Besitz der Indianer in den der fremden Kolonisten übergegangen, und daher ist hier die Besitztitelfrage eine be­sonders schwierige. Dagegen ist in der Provinz Valdivia von vornherein bei weitem der größte Teil des Landes ordnungs­gemäß von der spanischen Kolonialverwaltung erworben wor­| den, da infolge der früheren Besiedlung schon feste Kataster ein­gerichtet waren. Man wird die weitere Entwicklung der An­gelegenheit, die für die Deutschen Chiles von der größten Be­deutung ist, mit Aufmerksamkeit im Auge behalten müssen.

Immerhin hat die chilenische Regierung in der letzten Zeit wiederholt Beweise erbracht, wie sehr sie die deutsche Kultur­arbeit schätzt. So ist jetzt der Ministerialrat im Deutschen Statistischen Reichsamt, v. Graevell, nach Chile berufen worden, um mit seinem Rate der chilenischen Schwesterbehörde zur Verfügung zu stehen. Die Herausgabe einer neuen ſtatiſti­schen Zeitschrift ist geplant und auch sonst soll eine Angleichung an das deutsche Vorbild erfolgen. In ähnlicher Weise hat, wie jetzt bekannt wird, Minister a. D. Boelitz während seines jüngsten Aufenthaltes dort wirken können. Die Bearbeitungen für eine umfassende Form des Schulgesetzes waren gerade im Gange, als er eintraf und mit seinem Rate die Verhandlungen weitgehend beeinflussen konnte. Schon vorher hatte die chile­nische Regierung eine größere Anzahl von Lehrern und Lehre­rinnen zum Studium nach Deutschland geschickt. Ebenso hört man, daß eine Anzahl deutscher Polizeimannschaften nach Chile gehen wird, um die Verkehrspolizei dort nach deutschem Muster auszugestalten.

und die schöne Jugendherberge an der Bergstraße denken."( 2 Nürnbergerinnen) Mainz: Mit Dank und Freude im Her­zen, vor allem über die Brüderlichkeit und das fröhliche Leben in den Jugendherbergen, wollen wir uns immer an die schönen Tage erinnern, die wir auf großer Fahrt durchs große schöne Vaterland erlebten." Miltenberg: Zwei Jungwanderer aus Kopenhagen fanden auf ihrer Fahrt durchs Maintal und den Spessart hier seine Unterkunft."- ,, Bedent, Mensch, daß du sterblich bist! Bedenk, daß einer ob uns ist! Ob arm, ob reich, blutjung, uralt: Der Tod macht alle Herzen kalt. Sei einer, der nach Dank nicht fragt und Gutes tut, solang es tagt! Du, hilf uns, Herr, aus aller Not und schenk uns einen sanften Tod."( 6 Hamburger Pfadfinder nach einer schweren Gewitternacht.) ,, Als Moses durch die Wüste ging war Herbergsnot ein böses Ding. Was hätte der gute Mosesleben für eine solche schöne ,, Butzbach- Herberg" gegeben!"( Eine jüdische Wandergruppe aus Wien.) ,, Wir schauen das schöne Miltenberg am Main, das Rathaus, den Riesen", das Schnatterloch" fein. Wir dürfen nicht bleiben an diesem Ort, wir müssen ja wieder nach Gries­heim fort und denken schon jetzt mit trüben Sinn an die, chemisch verbesserte" Luft darin!"( Vier Grießheimer Mädel mit lan= Michelstadt: gen Zöpfen und elf von dort mit Bubiköpfen.) ,, Alt Michelstadt, Du feine, Du Stadt an Schönheit reich, im Odenwald wohl teine kommt Deiner Herberg gleich. Viel Dant den guten Leuten, die Dich gegründet han, wir wolln in allen Weiten ihr Lob und Preis wohl san." Burg Ogberg: Auf froher Pfingstfahrt fanden wir hinter diesen truzigen Mauern Odenwaldhaus gut Obdach. Wir kehren noch oft hier ein." der ,, Darmstädter Naturfreunde" bei Meßbach i. O.:,,Von allen Naturfreundehäusern gefällt mir dieses Odenwaldhaus" am besten, schon seiner erhabenen Lage und stillen Schönheit wegen." ( Ein Offenbacher, im Juli 1927.) Wimpfen: Wo die stolzen Arkaden stehen, weit überragend das Neckartal, wo einst Kaiser von diesen Höhen am Anblick sich freuten allzumal, da schliefen nach einem Septembertage 3 Darmstädter Mädel lustig und froh. Es war hier so schön; wir vergaßen alle Plage; drum rat ich Euch gut: Machts ebenso!"- Jm malerischen Wimpfen mit seiner romantischen Bleibe und den liebenswürdigen Herbergs= leuten habe ich wundervolle Tage verbracht, die ich zu den schönsten Erinnerungen meines Lebens zähle."

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Noch einige Worte über den heutigen Stand des Jugendher­bergswerks im Gau Südhessen. Eine ganze Reihe von Orts­gruppen wurde inzwischen gegründet, darunter Oppenheim mit

Warum ewig in Miete wohnen?

Wenn man durch Erwerb eines Bausparbriefes der G. d. J. für das Geld, das man Jonst jährlich an Miete zahlt, lich ein freies Eigenheim schaffen kann. Inkündbares Baugeld schon zu 4% 3ins. Sicherster Weg, um je nach den Leistungen des Sparers in kürzerer oder längerer Zeit, u. U. Schon in 1% bis 2 Jahren, zum Eigenheim zu gelangen. Frage an bei der Bausparkasse der Gemeinschaft der Freunde, Wüstenrot, Württ. Sofortige Darlehen werden nicht gegeben.

Wanderer aus Bonn.) Für die Gastfreundschaft herzlichen Geder Familie ein Eigenheim!

Abschiedsgruß."( Ein Kölner Naturfreund")

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Jugendheim

a. d. B.:,,Noch oft werden wir an den Frühling, die Blumen

In 8 Jahren an 2286 Bausparer 36,7 Mill Rmt, augeteilt.