Nr. 82.
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Mittwoch, den 17. Oftober 1928.
Gegen die Schwarzarbeit.
Der Reichsverband des deutschen Handwerks hatte sich wegen der ständig zunehmenden Schwarzarbeit in einer besonderen Eingabe an den Reichskommissar für das Handwerk und das Kleingewerbe gewandt. In diesem Schreiben wurde besonders darüber Klage geführt, daß die Gemeindebehörden usw. die einlaufenden Anzeigen über gewerbsmäßige Nebenarbeit nicht mit der nötigen Schärse verfolgen. Hierauf wandte sich der Reichskommissar unterm 15. September dieses Jahres mit nachstehendem Schreiben an die Regierungen der Länder:
„ In zunehmendem Maße wird gelegentlich von Tagungen des Handwerks und in zahlreichen Eingaben handwerkerlicher Körperschaften Beschwerde über die Ausbreitung der Schwarzarbeit geführt und um Abhilfe gebeten. Auch im Reichstag sind mehrere Anträge eingebracht worden, in denen gesetzliche Maßnahmen gegen die Schwarzarbeit gefordert werden. Einer gesetzlichen Regelung stehen, wie auch die eingehenden Beratungen im Vorläufigen Reichswirtschaftsrat gezeigt haben, sehr erhebliche Schwierigkeiten und Widerstände entgegen. Gleichwohl muß nach meiner Auffassung eine Einschränkung der Schwarzarbeit
„ Gießener Zeitung"
Goldenes Jubiläum des Gießener Schüßenvereins.
Unter zahlreicher Teilnahme von Schützenvereinsvertretern| Landgerichtspräsidenten, Bürgermeister Dr. Seib, Intendant aus dem ganzen Main- und Mittelrheingebiet sowie aus HessenNassau und Oberhessen und in Gegenwart zahlreicher Vertreter der Behörden beging der Schützenverein Gießen am Samstag und Sonntag die Feier seines goldenen Jubiläums.
wenigstens der gewerbsmäßigen mit allem Nachdruck erstrebt werden. Maßnahmen hierzu sind in gewerbepolizeilicher und steuerlicher Hinsicht möglich. Soweit es sich bei solchen Schwarzarbeiten um gewerbliche Nebenarbeit handelt, wird in jedem Falle zu prüfen sein, ob nicht die Voraussetzungen der Vorschrift in§ 14 G.D. gegeben sind. deren Verletzung nach§ 148 3iffer 2 G.D. strafbar ist. Des weiteren wird zu prüfen sein, ob der Unternehmer eines solchen Nebengewerbes seinen steuerlichen Verpflichtungen nachkommt.
Das Schützenhaus faßte kaum alle Mitglieder und Gäste zum Begrüßungsabend am Samstag abend. Der 1. Vorsitzende des festgebenden Vereins, Architekt Ph. Nikolaus, gedachte zunächst der im Weltkriege gefallenen Schützenbrüder, um erst dann die Erschienenen, darunter den Vertreter der Stadt, Herrn Dr. Hamm, willkommen zu heißen. Herr Architekt Nikolaus feierte dann in beredten Worten den hohen Jdealismus der Deutschen
Bei mir ist nun Klage darüber geführt worden, daß Anzeigen über nicht angemeldete gewerbsmäßige Nebenarbeiten seitens der Gemeindebehörden vielfach nicht verfolgt werden. Ich gestatte mir deshalb, die Aufmerksamkeit hierauf mit der Bitte zu lenken, auf die Gemeinden dahin einzuwirken, begründeten Anzeigen über die Nichtanmeldung gewerbsmäßiger Nebenarbeit nachzugehen."
also auch des Gießener Schützenvereins, die eine rührige Pflegestätte für Vaterlandsliebe und Einigkeit darstellen. Ein Hoch auf das Vaterland und eine Strophe des Deutschlandliedes von allen gesungen, schloß sich an die Ausführungen des Red
Es ist nicht zu verkennen, daß sich einem gesetzlichen Verbot der Schwarzarbeit große Schwierigkeiten entgegenstellen. Andererseits muß unbedingt alles getan werden, um das Handwerk vor Schaden zu bewahren. Es wird zum großen Teil auch am Handwerk selbst liegen, Anzeigen über gewerbsmäßige Rebenarbeit bei den zuständigen Behörden den notwendigen Nachdruck zu geben. Es ist erfreulich, daß der Reichskommissar für das Handwerk und das Kleingewerbe diese Selbsthilfe im Handwerk unterſtützt.
Lofales.
Straßensperrungen,
ners.
Im Laufe des Abends dankte Herr Beigeordneter Dr. Hamm für die Ehrengäste. Nach einer Reihe von Ehrungen für verdienstvolle langjährige Mitglieder, übermittelten schon einige auswärtige Vereinsvertreter offizielle Glückwünsche. Der Rest des Abends war ganz froher Geselligkeit vorbehalten.
Im Saale des Gesellschaftsvereins fand am Sonntag morgen die Akademische Feier statt. Die Gießener Militärkapelle leitete die Feier mit einer Begrüßungs- Fanfare ein. Herr Dr. van Bentheim begrüßte darauf die Festversammlung, darunter besonders Oberbürgermeister Dr. Keller, Provinzialdirektor Graef, Se. Magnifizenz den Rektor der Landes- Universität Prof. Dr. Herzog, Hauptmann Faulenbach als Vertreter der Garnison, Landgerichtsdirektor Schmahl als Vertreter des
mitgeteilt v. Oberhess. Automobil- Club e. V.( A. v. D.) Gießen. Folgende Sperrungen sind aufgehoben:
Die Sperrung der Strede Gießen- Steinbach im Zuge der Straße Gießen Lich ab 13. Oktober.
Die Sperrung der Ortsdurchfahrt Groß- Karben bis zur Gehspitze im Zuge der Straße Groß- Karben- Jlbenstadt ab 15. Oftober 1928.
Dr. Prasch, Stadtverordnete, die Vertreter der Presse, die Abgesandten der Schützenverein, der hiesigen Vereine usw. Nach einem Gesangsvortrag nahm Herr Ph. Nicolaus, der 1. Vorsitzende des Schützenvereins, das Wort zu seiner Festrede, in der er einen kurzen Rückblick über die Geschichte des Vereins gab und den hohen Geist des deutschen Schützenwesens pries. Muſik- und Gesangsvorträge leiteten dann die lange Reihe der Gratulationsreden ein, die von 3. T. recht kostbaren Festgaben begleitet wurden.
polizeiliche Vorschriften erhoben: 23 Anzeigen wegen Fahrens zur Nachtzeit ohne hellbrennende Laterne, 8 wegen Fahrens auf Bürgersteigen, 20 wegen Fahrens mit übermäßiger Geschwindigkeit, 10 wegen Fahrens ohne die rechte Straßenseite einzuhalten, 14 wegen Fahrens durch gesperrte Straßen, und 50 wegen sonstiger Zuwiderhandlungen in verkehrspolizeilicher Hinsicht.
Die Sperrung der Neuen- Kasselerstraße in der Gemarkung Marburg von Km. 87 bis Km. 87,7 seit Montag, 15. Oktober. Die Sperrung der Strecke Gießen- Kleinlinden im Zuge der Straße Gießen- Friedberg- Frankfurt a. M. ab Donnerstag, den 18. Oktober 1928.
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Der Vorsitzende Ph. Nicolaus dankte namens des Vereins für diese vielfachen Ehrungen und die wertvollen Geschenke und versprach weitere treue Schützenbrüderschaft und Freundschaft zu allen Gratulanten dieses Jubiläumstages. Die Militärkapelle beschloß die Feier mit der Großen Fantasie aus Wagners „ Meistersinger von Nürnberg".
Nach der Akademischen Feier fand im Saale des Café Leib ein Festessen statt. Hierbei brachte der Vorsitzende Ph. Nico laus das Hoch auf das Vaterland und den Herrn Reichspräsi denten v. Hindenburg aus, anschließend wurde gemeinſam der erste Vers des Deutschlandliedes gesungen. Auf Vorschlag des Vorstandes wurde sodann an den Herrn Reichspräsidenten v. Hindenburg ein Gruß- und Ergebenheitstelegramm abgesandt. Ein Doppelquartett des Bauerschen Gesangvereins und Kurt Richter erfreuten in hohem Maße durch ihre Gesangsvorträge, die man mit lebhaftem Beifall bedankte. Anschließend war auf der Liebigshöhe Fünf- Uhr- Tee mit Konzert, abends Festball im Saale des Gesellschaftsvereins.
* Polzeibericht. Kellereinbruch: In der Nacht zum 14. Oktober wurde in der Krosdorferstraße zum Nachteil eines Wirtes ein Kellereinbruch ausgeführt. Entwendet wurden 3 Literflaschen Weißwein, 4 Flaschen Seft, 4 Krüge Steinhäger und 2 Liter Rum. Schaufensterbeschädigungen: In der Nacht zum 15. Oktober wurde in der Bleichstraße zum Nachteil der Firma Schade u. Füllgrabe eine Erkerscheibe eingeschlagen und daraus einige Büchsen Oelsardinen entwendet. Anscheinend ist hier die Tat mittels Eintreten mit dem Fuß ausgeführt worden. In der gleichen Nacht wurde im Seltersweg ebenfalls eine Erkerscheibe eingeschlagen. Sachdienliche Mitteilungen, welche zur Ermittlung der Täter zweckmäßig sind, nimmt die Kriminalvolizei entgegen.
* Evangelisch- kirchliche Personalien. Durch die Kirchenregierung wurde übertragen: dem Pfarrverwalter Karl Trabandt zu Herbstein die evangelische Pfarrstelle zu Herbstein; dem Pfarrassistenten Erich Ullmann zu Bodenheim die evange= lische Pfarrstelle zu Usenborn.
* Erlöschen der Rundfunterlaubnis. Die Nichtzahlung der Rundfunkgebühr hat für sich allein kein Erlöschen der Genehmigung zum Halten einer Rundfunkempfangsanlage zur Folge. Die Reichspostverwaltung kann die Genehmigung jedoch jederzeit ohne Angaben von Gründen widerrufen.
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Verkehrsanzeigen. In der Zeit vom 1. bis 30. September 1928 wurden folgende Anzeigen wegen Zuwiderhandlungen durch Fahrzeugführer bezw. Kraft- und Radfahrer gegen verkehrs
Das Ende der Bressa.
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Ein Rückblick.
* Aus dem Landkreis. Die Kartoffelernte ist beendet. Der Ausfall ist befriedigend. Durch d die starken Fröste de Hackfrüchte rasch einzubringen. Ueberall sieht man die bekannten Mieten aus dem Erdboden wachsen, denn die Keller reichen nicht, die gute Ernte zu fassen.
Nächte sind die Landwirie gezwungen, nun auch der letzten
Nach einer Dauer von fünf Monaten wurde die Internationale Presseausstellung in Köln am 14. Oktober geschlossen. Will man die Bilanz der großen Ausstellung ziehen, so ergibt sich sofort die Schwierigkeit, die bedeutsamsten Auswirkungen der Ausstellung mit konkreten Angaben zu erfassen und als zahlenmäßig bestimmbare Posten in die Schlußrechnung einzusetzen. Der vorwiegend kulturelle Charakter der Pressa, ihre geistige und politische Zielsetzung machen das unmöglich.
Aus Nah und Fern.
Darmstadt. Bei einem Einbruch in die Wohnung von Schulrat Hassinger, Heidelbergerstraße erbeuteten die Diebe Anzüge, Schmucksachen etc.
Kriegsheim. Samstag nacht erschlug hier der bei seinem Schwiegervater wohnende H. Dietz aus Gauersheim( Pfalz) im freien Feld gegen Mörstadt zu seinen Schwiegervater, Hart mann, nach einem am Nachmittag vorangegangenen Wortwechsel.
Herborn. Letzte Woche wurde hier in einer Versammlung, zu der Bürgermeister Niederschulte eingeladen hatte, ein Verkehrs: verein für Herborn gegründet. Es wurde ein provisorischer Vorstand gebildet.
Trais- Horloff. In der Nacht von Samstag auf Sonntag brannten hier die Scheunen und Stallungen von Schmied Hublitz und Schreiner Schmidt ab. Die riesige Feuermenge ließ aber die Gefahr der Ausdehnung auf dem engen Häuserkomplex noch nicht als beseitigt gelten. weshalb die Gießener Motorspritze angefordert wurde, die auch bald zur Stelle war und noch eingriff. Menschen kamen nicht zu schaden, das Vich konnte gerettet werden. Die Entstehungsursache ist unbekannt.
Immerhin geben einige zahlenmäßige Angaben auch eine Vorstellung davon, wie weit die Pressa sich wirtschaftlich und kulturell ausgewirkt haben muß und Kräfte ausgelöst hat, die auch und gerade in der Zukunft noch lebendig sein werden.
43 Auslandsstaaten und der Völkerbund waren an der Pressa beteiligt. Allein schon diese starke, bisher von keiner Ausstellung in Deutschland erreichte Internationalität haben ihr in der ganzen Kulturwelt einen Widerhall gesichert, der erst recht durch die Eigenart des Ausstellungsgebiets das Pressewesen Stärke und Dauer erhielt.
Lich. In unserer Stadt ist in einigen Familien der Scharlach ausgebrochen. Es werden namentlich kleinere Kinder davon betroffen.
Darmstadt. Die Belohnung auf die Ergreifung der Täter bei dem Raubüberfall auf Graf Hardenberg ist auf 3000 Mf. erhöht worden.
Mehr als eine Ergänzung dieser Angaben bedeutet es, wenn man die 311 Kongresse und Tagungen erwähnt, die in Verbindung mit der Pressa stattgefunden haben. Sie sind Zeugnis dafür, wie hoch die Bedeutung der Pressa in allen Berufsschichten eingeschätzt worden ist. Die großen internationalen Kongresse geben dieser Veranstaltung besonderes Gewicht.
Außerordentlich wertvoll sind vor allem die Fachtagungen gewesen, die in enger Verbindung mit der Pressa standen, und eine besonders eindrucksvolle Ergänzung und Erweiterung der Ausstellung selbst bedeutet haben. Wesen und Zielsetzung der Ausstellung sind durch sie nachhaltig unterstrichen worden.
Das sindet seinen besten Ausdruck in der Größe und Zusammensetzung des Besuchs. Die Zahl der Besucher beläuft sich auf rund 5 Millionen. Wesentlich ist hierbei der hohe Prozentsatz der ausländischen Besucher. Einen Maßstab für die Stärke des Auslandsbesuchs gibt schon die Zahl der ausländischen Reisegesellschaften, die zum Besuch der Pressa in den einzelnen Ländern zusammengestellt worden sind. Es waren 328. Unter ihnen befanden sich 148 Reisegesellschaften aus den Vereinigten Staaten von Nordamerika, 57 aus England, 36 aus Frankreich, 36 aus Holland usw. Wie sehr die Pressa im Mittelpunkt des Verkehrs gestanden hat, zeigt nicht zuletzt auch die Zahl der Sonderzüge, die zur Pressa gefahren worden sind. Sie beläuft sich auf 488.
Bei Suppen, Soßen, Braten Laß zu„ Gustin" Dir raten
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toß für Herborn
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Zubereitung: Die Butter rührt man schaumig, gibt Zucker, Eigelb, Vanillin- Zucker und das mit dem Backin gemischte und gesiebte Mehl, Gustin, Milch und zuletzt den Eierschnee hinzu. Man füllt die Masse in eine gefettete Form und backt etwa eine Stunde.
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auch die überaus große Zahl der Journalisten, welche die Pressa. besucht haben, eine Vorstellung davon, wie stark und anhaltend dieser Widerhall in der Presse gewesen ist. Bei der Eröffnung. der Ausstellung waren rund 400 deutsche und 150 ausländische Journalisten anwesend. Vom ersten bis zum letzten Tag war der Besuch anhaltend stark. Jeden Tag haben durchschnittlich. 72 Pressevertreter im Pressezimmer der Ausstellung vorgespro chen. Dabei stammte ein Drittel der so erfaßen Zahl der Journalisten aus dem Ausland. Bemerkenswert ist, daß die Presse aller Kontinente vertreten war, aus Europa die Presse von 27 Auslandsstaaten. Besonders stark war der Journalistenbesuch cus Rußland, Norwegen, der Schweiz, Frankreich, Polen, der Tschechoslowakei, Amerika, Oesterreich, Holland, England usw. Nur einige der wesentlichsten Zahlenangaben sind hier gemacht worden; denn sie spielen, wie schon betont wurde, bei der Frage nach dem Ergebnis der Pressa nur eine untergeordnete Rolle. Eines zeigen sie allerdings mit aller Deutlichkeit, daß die Pressa in hervorragendem Maße die Beachtung des gesamten In- und Auslandes gefunden hat. Sie ist gleichzeirig eine deutsche und eine internationale Angelegenheit gewesen. Und hier liegt ihre eigentliche Bedeutung, die nur an ihren geistigen, kulturellen und politischen Auswirkungen gemessen werden kann. Mit Zahlen kann hier weder etwas bewieſen noch verleugnet werden. Die Pressa ist die große Kundgebung für die Politik der Verständigung und kulturellen zusammenarbeit gewesen. Daß sie zustande gekommen ist, ist allein schon ein Gewinn, der nicht hoch genug veranschlagi werden kann. Fünf Monate lang ist der Gedanke der Ausstellung immer wieder in die Oeffentlichkeit getragen und von berufenen Vertretern der einzelnen Ländern zur eigenen Sache gemacht worden. Der Anstoß, der von der Pressa ausgegangen ist, ist in den anderen Ländern aufgenommen worden. die Pressa ihre Aufgabe erfüllt.
Der Besuch aus dem In- und Ausland hat ein besonderes Schwergewicht erhalten durch die Anwesenheit staatlicher und politischer Körperschaften, durch den Besuch führender Persönlichkeiten usw. Von deutscher Seite können hier genannt werden, die Besichtigung der Ausstellung durch den Reichstat, durch den Reichstag und Preußischen Landtag. Eine außer= ordentlich wertvolle Anerkennung und Propagierung des Grundgedankens der Ausstellung bedeuteten der Besuch der Interparlamentarischen Union, der Vertreter aus 18 Auslandsstaaten zur Ausstellung brachte, und der Besuch des Verbandes der Völlerbundjournalisten. Größte Beachtung in der Oeffentlichkeit hat vor allem auch die Anwesenheit des französischen Unterrichtsministers Herriot gefunden. Auch andere Länder haben Mitglieder ihrer Regierung zur Pressa entsandt. So waren weiter Minister anwesend aus Belgien, Norwegen, England, Desterreich und Holland.
Selbstverständlich ist, daß bei einer Presseausstellung dem Besuch von Journalisten besondere Bedeutung zukommt. Ihrem sachmännischen Urteil war die Ausstellung in erster Linie übergeben, ihnen verdankt die große Ausstellung den großen Widerhall, den sie in aller Welt gefunden hat. So gibt denn
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