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Nr. 82

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Mittwoch, den 17. Oftober 1928.

Fußball.

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Zurnen, Sport

Herborn Liga Burg Liga 1: 1( 0: 0).

Eine Art ,, Derby" mit unerfreulichen, ja sogar häßlichen Begleiterscheinungen. Daß diese nicht zum Ausbruch gekommen find, ist allein dem meisterhaften und energischen Durchgreifen des Unparteiischen Jetter Wetzlar zu danken, der überall wax, alles sah, und sich somit die unbedingte Autorität sicherte. Er sei allen zur Nachahmung bestens empfohlen.

Nach der torlos verlaufenen ersten Halbzeit, die Burg über­legen gestalten konnte, trotzdem es ab und zu sehr gute Torge­legenheiten infolge mangelnder Schußfreude seiner Stürmer ausließ, rechnete man bestimmt mit einem besseren Spiel der Platzherren. Man wurde getäuscht. Der Wiederanstoß Her­borns wird abgefangen, Burg bricht durch und das placiert ge= ePh. Nice schoffene Leder landet in Herborns Heiligtum. Kurze Zeit da­Reichsprä nach fann Herborn durch Elfmeter gleichziehen. Einen Straf­meinsam de stoß für Herborn nur 3 Meter vor dem Tor, der auch noch wieder: Borschlag de holt werden muß, wird über die Latte gefunkt. An dem Resul­äsidenten tat wird nichts mehr geändert. Burg gefiel als flinke Mann­abgesandschaft. Verteidigung und Torhüter im Verein mit Läuferreihe 5 und Kur auf der Hut. Dem Sturm fehlt der Torschütze. Herborn hat jeinen besten Mann außer dem Torhüter auf dem Mittelstürmer­posten. Die Verteidigung ist unsicher. Der Sturm fann ge­fährlich werden, ihm fehlt die treibende Kraft.

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Dillenburg Liga 1: 1( 0: 0)

Bis zur Pause verlief der Kampf trotz Ueberlegenheit der Gäste torlos. Die erste Viertelstunde nach der Pause stand der Rampf im Zeichen der Einheimischen, die im Feldspiel domi­nierten und der Dillenburger Hintermannschaft oft schwere Auf­gaben zu lösen gaben. Dann wurde das Spiel wieder ofen und Dillenburgs Stürmer hatten mit ihren wenig plazierten und scharfen Schüßen kein Glück

Herborn Ligareserve Burg Ligareserve 3: 0. Wie zu erwarten war, konnte Herborn das Spiel für sich entscheiden, zumal Burg als Liganeuling mit den nachgeord­neten Mannschaften noch nicht so auf der Höhe ist. Auch in die­sem Spiel gab es wieder einen Platzverweis und dies mit Recht. Was hier getreten, gehakt und mit der Faust gedroht wurde, ging weit über den Rahmen des sportlichen Anstandes hinaus. Spieler bedenkt, daß das Publikum seine Lehren hieraus zieht. Als Schiri fungierte Herr Bastian Frohnhausen, er war in seinen Entscheidungen forrekt.

Ettingshausen 2. Großen- Bused 2. 2: 2.

Die 2. Elf von Großen- Bused spielte ihr fälliges Verbands­spiel unter Leitung von Kreuder- Grünberg und hätte den Leistungen entsprechend gewinnen sollen.

Sport und

Sport aus Lollar.

Pollar 1. Großen- Bused 1. 6: 1( 2: 1). Nachdem BC. Gießen 1920 Lollars 2. Mannschaft die Punkte fampflos überließ, trafen sich die beiden obengenannten Mann­schaften zum fälligen Verbandsspiel. 6: 1 wurde die Erste Gr.­Buseds ganz überlegen von Lollar geschlagen. Pünktlich pfiff der Schiri das Spiel an und Großen- Bused legt mächtig los und will das Führungstor erzielen, aber Lollars Verteidigung ist auf der Hut und wehrt alle Angriffe ab. Lollar kommt all­mählich auf und eröffnet den Torreigen. Kurz hintereinander schießt Lollar 2 Tore, dem Gr.- Bused nur einen Elfer gegen­überstellen kann. 2: 1. Halbzeit. Nach der Halbzeit werden leider 2 Mann von Lollar und einer von Gr.- Bused vom Platze verwiesen. Lollar dreht nun mächtig auf und kann bis zum Schluß noch 4 Tore erzielen. Gr.- Buseck wehrt sich verzweifelt, aber alle Angriffe werden von Lollar abgewendet und Gr.­Bused kann nur mit Glück verhüten, daß die Niederlage nicht D. D. höher ausfiel.

Zu vorstehendem Spiel geht uns aus Gr.- Bused noch fol­gender Bericht zu:

Die 1. Mannschaft Großen- Buseds verlor in Lollar. Bis ungefähr 40 Minuten Spieldauer verlief der Kampf sehr fair, ruhig und abwechslungsreich. Nun passierte, was nicht hätte kommen dürfen. Ein Lollarer Spieler geriet mit einem Spieler von Großen- Bused in Kollision. Der Schiedsrichter Jung vom VfB. unterbricht das Spiel. Der Lollarer Torhüter läuft ins Spielfeld und ruft dem Schiedsrichter zu: Wenn Sie nicht fähig sind das Spiel zu leiten, so gehen Sie lieber nach Hause und lassen Sie sich Ihr Lehrgeld wiedergeben." Natürlich war das Malheur passiert. Der Schiedsrichter traf seine Entschei­dung und stellte die Spieler vom Plaze. Die Buseder Mann­schaft war durch diese unliebsame Unterbrechung ganz aus dem Konzept geworfen worden. Das Spiel verlor in seiner Eigen­heit an Reiz und Verständnis. Es muß aber auch zugegeben werden, daß die körperlich besser durchgebildete und routinierte Lollarer Mannschaft auch ohnedies gesiegt hätte, doch dieses Re­sultat wäre nicht zustande gekommen.

*

Ettingshausen 1.- VfR. Lich 1. 1: 1( 1: 0).

Lichs 1. Mannschaft weilte in Ettingshausen und konnte sich die Punkte teilen, trotzdem Ettingshausen bei Halbzeit 1: 0 durch ein Selbsttor des Läufers führte. Lich drückte besonders die letzten 10 Minuten, konnte aber nichts mehr erreichen. Der Licher Sturm muß viel flacher und systemvoller spielen, im übrigen war die Mannschaft gut. Schiri Kreiling sehr gut. Die 2. Mannschaft hatte die gleiche von Laubach zu Gast und

_B.J.B. Gießen gewinnt den Lofalfampf knapp mit 1: 0.

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Damit

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In unserer Nummer 41 gaben wir einen Rückblick über die legt en Punktespiele der jetzigen Spielvereinigung mit dem VfB. Die folgende Zusammenstellung umfaßt auch die Privatspiele: 12. 9. 20 Verbandsspiel VfB. VfR 1900 1: 2( 0: 1), 9. 1. 21 Verbandsspiel VfR. 1900 VFB. 4: 3( 2: 1), 29: 5. 21 Privatspiel VfB.- VfR. 1900 5: 2( 4: 1). 1921-22 VFR. in der Gauliga, VfB. in der Kreisliga. Kein Spiel.

1922-23-24 beide Vereine in der Lahnkreisliga. Spiel: 11. 3. 23 Verbandsspiel VfB.SC. 1900, Letzterer verlor, da nicht angetreten.

30. 9. 23 Verbandsspiel SC. 1900 VfB. 1: 3( 0: 2),

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30. 12. 23 Privatspiel angesetzt, nicht ausgetragen, 10. 2. 24 Privatspiel VfB. SC. 1900 2: 3( 1: 0), 13. 4. 24 Privatspiel SC. 1900 VfB. polizeilich verboten wegen Palmsonntag,

28. 6. 24 Privatspiel SC. 1900 VfB. 1: 2( 1: 0). 1924-25-26 GC. 1900 in der Gauliga, VfB. in der Kreisliga. Kein Spiel.

für VfB.( Ecken 3: 2). Bei Wiederbeginn hatte 1900 vorteil­haft umgestellt und konnte das Spiel mehr als offen für sich gestalten. Eine ganze Reihe kritischer Momente vor dem Tore des Platzvereins führten zu nichts Zählbarem. Kurz vor Schluß setzte der rechte Läufer der 1900er einen Strafstoß direkt aufs Tor. Der Tormann schlug den Ball hinaus, Thon, 1900, schoß nach. Ein Tor war aufgeholt. Alles Mühen half nichts, der Ausgleich ließ sich nicht erzwingen und mit dem Ergebnis 3: 2, Eden 3: 4, mußten die Mannschaften der Liga Platz machen. Der Höhepunkt des Lokakalderbys. Langsam hatte sich der Platz des VfB. gefüllt. Fast 1700 Menschen umsäumten die Parteien fein säuberlich getrennt den grünen Rasen. Auf der Aschenbahn patrouillierten die Plazzordner, die aber. Gott sei Dank, nicht in Funktion zu tre­ten brauchten. Die Gästemannschaft betrat, lebhaft begrüßt von der einen Seite, neugierig beäugt von der anderen, als Erste den Play. Umgekehrt wars, als der VfB. erschien, an dem vor allem eine neue Tracht, blaues Hemd und schwarze Hose, auffiel. Der für das Spiel angesetzte Schiri Konrad- Marburg war nicht da

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1926-27 VfB. in der Bezirksklasse 1 Süd, SpVgg. 1900 in der für ihn amtierte Schiri Willer- Wetlar Beim Anpfiff stan= Bezirksklasse 2, Lahnkreis.

26. 12. 26 Privatspiel VFB.

Spiele:

SpVgg. 1900 1: 0( 1: 0),

20. 3. 27 Privatspiel SpVgg. 1900- VfB. 0: 2( 0: 1), 31. 7. 27 Privatspiel VfB. SpVgg. 1900 7: 2( 2: 1). 1927-28 wie 1926-27. Kein Spiel.

1928-29 beide Vereine in der Bezirksklasse 2, Lahnkreis, Gruppe Gießen- Wezlar.

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14. 10. 28 Verbandsspiel VfB. SpVgg. 1900 1: 0( 0: 0) Der gestrige Kampf.

Nicht nur die Ligamannschaften beider Vereine trafen auf­einander, sondern die Ligareserven und 3. Mannschaften des B. und der SpVgg. 1900 rangen vorher schon um den Sieg. Und zwar begannen um 11 Uhr die 3. Mannschaften unter Schiri Mandler Großen- Buseck den Reigen. Der Schiri mußte zwei Spieler des VfB. hinter die Barriere schicken. Die 1900er, in deren Reihen einige ältere Semester mitwirkten, brachten nicht die Kraft auf, aufzuholen und vielleicht noch auszugleichen. An dem 4: 1- Resultat für VfB. ist der 1900er Torwart nicht ganz chuldlos.

Das Spiel der Ligareserven bot schon besseren Sport. Die Lei tung lag in Händen des Herrn Petry- Wetlar. Die An­härger der Blauß- Weißen bekommen einen gehörigen Schreck, als schon nach 1% Minuten ihr Tormann Müller das Leder aus der Kasten herausholen mußte. Nach und nach hatten die auf­geregten 1900er mehr vom Spiel. Der Linksaußen 1900s flankte auffs Tor, der Tormann verliert den Ball allgemeines Ge= dränge die Gefahr ging aber noch einmal vorüber. Ein ährlicher Moment vorm Gästetor, Müller wehrte mit dem Fuß ab und mit viel Glück konnte VfB. zum zweiten Male einsen­dern.( Abseits?) Nur wenige Minuten später konnte der 1900er Linksaußen mit dem Ball abgehen, flanken und durch Goffelmeyer daes Ergebnis auf 2: 1 stellen lassen. Der Rest der 1. Spielhälfte, den den VfB.ern noch ein Tor brachte, zeigte langsames, ab­fle mendes Spiel. Es gab minutenlang Ausbälle. Halbzeit 3: 1

den die Mannschaften wie folgt:

1900: Brambach; Jädel, Hohmann; Langsdorf, P. Will, Glitsch; Luft, Ranft, Heilmann, Adelberger, D. Balser. BfB.: Bingel; Schneider, Kreß; Hausrath, Roth, Henrichs; Bal­ser, Böttiger, Schneider II., Kleinke.

Mit ungeheuer flottem Tempo verlegten die 1900er Mann­schaft in den ersten 10 Minuten das Spiel vor das Tor des Gegners. Der erste Strafstoß für 1900, dicht an der 17- Meter­linie, von Luft getreten, konnte nicht verwandelt werden. Viel mehr wanderte jetzt der Ball oft und manchmal recht gefährlich vor das Tor der 1900er. Einen anzweifelbaren Elfmeter mei­sterte Brambach prima, drei Eden und ein Freistoß, den Böttiger direkt aufs Tor setzte. brachten auch keine Erfolge, so daß es tor­los in die Pause ging.

Die Fortsehung des Kampfes wuchs sich nun immer mehr zu überlegenem Spiel der 1900er aus. Allerdings konnte der VfB. durch Kleinke- Böttiger in der 15. Minute in Führung gehen. Jäckel, der sonst nichts passieren ließ, wurde umspielt. Kleintes Flante darauf von Böttiger eingesandt. Jetzt wurde das Spiel noch lebhafter. 1900 wollte ausgleichen und trug An­griff auf Angriff nach vorne. Aber vom Pech verfolgt, konnten sie den verdienten Ausgleich nicht erzielen. Balser spielte sich schön durch, schoß aber zu weich und plaziert. Adelberger hob über die Latte hinweg einen Ball- eine totsichere Chance ein Kunststück, das er auf Kommando nie fertig bekommen hätte. Heilmann gab, selbst in bester Schußstellung stehend, nach einmal zum Halbrechten ab, dem sich dann Henrichs abwehrend vor die Füße warf. Luft setzte einen prächtigen Kopfball über das Tor hinweg. Pech! Die Spieler wurden aufgeregter, der Schiri verwarnte einen nach dem anderen, Strafstöße gab er se= rienweise. 1900 drückte. Aber die 90 Minuten waren herum. Die 1900er konnten sich damit trösten, daß sie unverdient mit dem knappsten aller Resultate 1: 0( 0: 0) verloren haben.

Spiel.

Nr. 82.

spielte 1: 1. Beide Mannschaften hatten die sichersten Torge­legenheiten und wurden nicht verwertet. Lich spielte überlegen, aber der Sturm fonnte nicht schießen. Da der Verbandsschieds­richter zur festgesetzten Stunde nicht da war, leitete ein Licher das Spiel zur Zufriedenheit.

Daubringen- Laubach 3: 3.

Das Spiel war äußerst scharf. Schiri Hofmann= Heuchel­heim mußte zwei Spieler herausstellen, von denen einer tätlich gegen Spieler und Schiri vorgegangen war. Das Publikum war 3. T. recht undiszipliniert.

I.

Niederweisel 1.-S. V. Heuchelheim 1. 0: 3( 0: 1)

Edenverhältnis 2: 9.

Heuchelheim spielte in Niederweisel mit nur 10 Mann und holte sich nach überlegenem Spiel zwei wertvolle Punkte. Schieds­richter Köhler- 1900 Gießen amtierte forrekt.

Leihgestern 1. Jgd. S. V. Heuchelheim 1. Jgd. 2: 0 Die Jugend der Blau- Weißen spielte ia Leihgestern und mußte nach hartem Kampfe Sieg und Punkte dem Platzverein lassen. Nächsten Sonntag fährt Heuchelheims 1. Mannschaft nach Lollar und ist eine Voraussage bei dem gleichwertigen Geg­ner nicht möglich.

Aßlar 1.

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Niedershausen 1. 3: 2( 2: 1)

Am Sonntag trafen sich obige Mannschaften zum fälligen Verbandsspiel in Azlar. Ein scharfes Spiel war voraus zu sehen, da es die beiden Spitzenmannschaften seither waren! In der 20. Minute schoßen die Gäste das Führungstor. Der Ausgleich schoßen die Aßlarer 10 Minuten später. Durch ein Selbsttor tamen die Gastgeber in Führung. Mit diesem Resultat ging es in die Halbzeit. Nach Halbzeit tobte der Kampf hin und her, ein wei­teres Selbsttor verhilft den Gästen zum 3. Tor. Kurz vor Schuß fiel durch den Linksaußen von Niederhausen das 2. Tor; es war dies das schönste Tor, das während des Spiels fiel. Die Niedershäuser haben unverdient verloren. Der Schieds­richter Schäfer-Niedergirmes war gut.

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1900 1. Jgd. Grünberg 1. Jgd 3: 1,

Großen- Bused 1. Jgd.

Steinberg 1. Jgd. 2: 0.

Der 1. Jugend stellte sich Herrn Korndörfer- VfR. Lich, der zum erstenmal leitete, vor. Wenn auch kleine Fehler unter­laufen sind, so machte der Herr seine Sache gut. Steinberg spielte mit aller Energie, mußte aber, nur mit 9 Mann spielend, W. den Sieg den Buseckern überlassen.

Niedershausen 1. Jgd. Wehl. SpV. 2. Jgd. 5: 1.

Pünktlich trafen die Weglarer Gäste in Niedershausen ein. Das Spiel begann um 2,30 Uhr. Nach 10 Minuten konnten die Niedershausen den schönen Erfolg von 3 Toren erzielen, welche der brilliante Mittelstürmer A. Kust einsenden konnte. Der Sturm der Niedershäuser war heute überhaupt gut aufgelegt. Auch die Läuferreihe hatte eine schöne Behandlung des Le­ders. Besonders der Mittelläufer K. Schermuly zeichnete sich durch besondere Schlagkraft aus. Selbst die Verteidigung ge= fiel. Schiedsrichter Schäfer Niedershausen leitete das Spiel gut. Bis zum Schlusse konnten die Niedershäuser den schönen Erfolg von 5: 1 verzeichnen, ein gewiß beachtliches Resultat für diese Jugendmannschaft.

Niederweisel 1. Jgd.- VfB. 2. Jgd. 2: 1. Herbornseelbach 1. Jgd.- Frohnhausen 1. Jgd. 0: 1.

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V. f. B.- Kurhessen- Borussia Fulda 1: 6( 1: 2) Marburg mußte für den kranken Verteidiger Gobrecht einen ganz jungen Ersagmann einstellen, der sich zwar gut in seinen Posten fand, aber dochy Gobrecht nicht ersehen konnte. Das Spiel wurde verloren durch den Sturm, der zu weich war und nicht schoß, wo es angebracht war. Nach den Torchancen mußte das Spiel etwa 4: 6 stehen. Die Borussen spielten auch unter Form, anscheinend durch Unterschätzung des Gegners, der aber ein ganz gleichartiges Spiel lieferte, bis auf die Ausnützung der Torchancen. Die Mannschaft birgt zu viele junge Kräfte, denen noch die Härte und die Routine fehlt, um gegen eine so gut eingespielte, von einem Trainer geleitete und körperlich über­legene Elf wie die Borussen mit Erfolg bestehen zu können. ( Was noch nicht ist, kann aber noch werden und wird ganz sicher!) Das Treffen verlief sehr flott und temperamentvoll, ohne aber jemals auszuarten. Collmann Rassel als Schieds­richter war gut und ließ dem Spiel den Charakter eines ener­gischen, interessanten Kampfspieles, dem 1400 Zuschauer bei­wohnten.

Weglar Liga

Wezlar 2.

Wezlar 3.

Weglar 4.

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Aus Wezlar.

Hochbetrieb an der Naubornerstraße. Niedergirmes Liga 5: 2( 3: 0) Niedergirmes 2. 6: 2( 0: 1) Niedergirmes 3. 5: 2( 2: 1) Nauborn 2. 2: 2( 2: 0)

1

Weylar 1. Handb.- Jgd. B. j. L. W. 1. Handb.- Jgd. 1: 3( 1: 0)

Schon morgens um 8.30 Uhr eröffnete die seit langer Zeit wieder spielende 4. Elf gegen Nauborns 2. den Reigen. Nau­born drängt stets leicht, doch versteht es der bessere Weklarer Sturm das Ergebnis bis Halbzeit auf 2: 0 für sich zu bringen. Die Hintermannschaft der Weglarer, die einzelne schwache Stel­len hatte, mußte aber die Nauborner in der zweiten Spielhälfte ebenfalls zu zwei verdienten Erfolgen kommen lassen. Das 2: 2 ist für die Weglarer etwas schmeichelhaft, einen knappen Sieg hät= ten die Nauborner verdient.

Anschließend betraten die beiden 3. Mannschaften von Ep. V. und Niedergirmes den Play. Niedergirmes stellt wider Er­warten eine gute Elf ins Feld. Der Sieg stand kurz vor Schluß noch nicht fest, erst als Niedergirmes noch mit 9 Mann im Felde war, fam Weylar noch zu zwei Erfolgen, die den Sieg sicher­